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Full text of "Jahresbericht"

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1 



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901 



INHALT. 



Seite 

Vereinschzonik 3 

I. Anhang. Kassabericht für das Jahr 1905 40 

II. Anhang. Bibliothekgeschenke und Tauschschrifteii .... 43 
III. Anhang. Veränderungen im Mitgliederstande 

im Jahre 1905 74 

Verzeichnis der Mitglieder 76 



-<^- 



Druck der kgl. bayer. HofbuchdnidKiei G. P. J. Bieling-DieU. Nürnberg. 



VEREINSCHRONIK. 






ftr das abgelaufene Jahr 1905, das achttind- 
zwanzigste seit der Gründling des Vereins, ließe 
sich nur Gutes und Erfreuliches berichten, wenn 

es nicht zum Schlüsse dem Verein einen überaus 

schmerzlichen Verlust gebracht hätte. Es ist auch in diesem 



Jahr fleißig gearbeitet worden, eine Reihe wertvoller Arbeiten 
•aus den verschiedensten Gebieten der Lokalgeschichte wurde in 
fden Vereinssitzungen den Mitgliedern zu Gehör gebracht, die 
Vereinsunternehmungen haben ihren regelrechten Fortgang ge- 
nommen, die Teilnahme an den Vereinsbestrebungen war eine 
rege, die Zahl der Mitglieder hat sich nicht vermindert, der 
Verkehr mit verwandten Vereinen und Gesellschaften hat manche 
nützliche und wertvolle Anregung gegeben, kurz der Verlauf 
des Jahres war ein normaler; — bis Ende November der Tod 
eine Lücke in unsere Reihen riß^ die uns alle mit tiefem 
Schmerz erfüllte. Unerwartet starb am 12, November 1905 
nach kurzem Krankenlager unser langjähriger hochverdienter 
Schriftführer, Herr Hans Bosch, 2» Direktor des Germanischen 
Nationalmuseunis. In aufrichtiger Trauer um den bewährten, 
mit aller Treue dem Verein zugetanen Freund umstanden wir 
am 15. November sein Grab auf dem Johannlskirchhof, Viel 
zu früh, im besten Mannesalter, war er seinem unermüdlichen, 
von reichem Erfolg gekrönten Wirken entrissen worden. Der 
L Vorstand, Justizrat Frbr. v Kreß, rief ihm unter Niederlegung 
des wohlverdienten Lorbeerkranzes den Scheidegruß ins Grab 
nach. Seine Verdienste um den Verein zu würdigen, muß dem 
Nekrolog vorbehalten bleiben, den die Vereinszeitschrift bringen 
LWird, Sein Andenken aber wird unter uns in Ehren gehalten 
rerden. 

Die Vereinstätigkeit wurde mit der ersten Monatsver* 
'Sammlung eröffnet, welche am Donnerstag den 10. Januar 

\* 



1905 im Saale des Gasthofs zum roten Hahn in der Königs- 
Straße stattfand und mit der, wie alljährlich, die ordentliche 
Generalversammlung verbunden war. Der 1. Vorstand, 
Justizrat Frhr. v. Kreß, übernahm die Leitung der Generalver- 
sammlung und verlas zunächst den Rechenschaftsbericht über 
die Tätigkeit des Vereins im Jahre 1904, der als Vereinschronik 
in den gedruckten Jahresbericht über das 27. Vereinsjahr auf- 
genommen und den Mitgliedern zur Kenntnis gebracht ist. An 
Stelle des am Erscheinen verhinderten Schatzmeisters, Bank- 
direktor Kommerzienrat Max Mayer, erstattete der 1. Schrift- 
führer Direktor Hans Bosch, Bericht über die Kassaverhältnisse 
des Vereins, die günstig gelagert waren und keinen Anlaß zu 
Erinnerungen gaben. Die Einnahmen der Vereinsrechnung 

betrugen Ji 4443.75 

die Ausgaben » 2445.71 

so daß ein Kassabestand von .... M 1998.04 
verblieben war. Der Reservefond war nicht angegriffen worden, 
er betrug wie im Vorjahre Jl 5300. — in SVaWgen Boden- 
kreditobligationen der Vereinsbank. Die gesonderte Rechnung 
über den Fond zur Aufnahme der Bau- und Kunstdenkmäler der 
Stadt Nürnberg bezifferte an Einnahmen »# 2886.65 
an Ausgaben v 2204.55 

und an Kassabestand ü 682 . 10. 

Der Jubiläumsfond bilanzierte mit Jl 389.23 in Einnahme und 
Ausgabe und war somit erschöpft; der Rest der Jubiläumskosten 
war auf die Vereinsrechnung übernommen worden. Die Ver- 
sammlung erteilte dem Schatzmeister unter Dankeserstattung für 
seine gewissenhafte Kassaführung Entlastung. Der Voranschlag 
für 1905 wurde den Anträgen des l. Vorstandes entsprechend 
festgesetzt. Hierauf erfolgte die durch die Beförderung des bis- 
herigen Ausschußmitglieds, Kreisarchivars Dr. Knapp, zum Reichs- 
arrhivnsscasor in München notwendig gewordene Frgänzungswahl. 
Duirl» /uiuf wurde an seine Stelle Kreisarchivar Dr. Georg Schrötter 
in NtMnbng HU den Rest der Funktionsperiode des Ausschusses 
in drnsoll»rn luMufcn. Den beiden Vorsitzenden und den Mit- 
>(liodorn dr»» Atissrliusses, insbesondere auch Direktor Bosch 
für ncinn MuhrwAltung bezüglich des Kassaberichts drückte die 



5 — 



Versammlung auf Anregung des Seniors Volkert durch Erhebung 
von den Sitzen ihren Dank aus. 

Den Vortrag des Abends hatte Archiv rat Dr. Mummen- 
hoff, der 2. Vorstand des Vereins, übernommen. Er sprach 
über das Thema: :?Geschichte der Nürnberger Stadt- 
weiher und ihre Bewirtschaftung. 1, Die Piüenreuther 
Weiher bis Eum Jahre 15 18*. Der Vortragende gab zu- 
nächst eine Erläuterung der Lage dieser Weiher im Anschluß 
an eine in dem Versammlungsraum aufgehängte, sehr übersicht- 
liche, sauber gezeichnete und gemalte Karte, deren Herstellung 
in dankenswertester Weise sich die Herren Kommerzienrat 
E. Nister und Theod. Loefftz in der E. Nisterschen Kunstanstalt 
hier hatten angelegen sein lassen. Als Vorlage dienten teils 
eine Karte im Kgl. Kreisarchiv hier (von Vetter, aus dem An- 
fang des 18, Jahrhunderts), teils ein altes Weiherbuch im Besitz 
des Freiherrn A. von Geuder in Heroldsberg, das die Umrisse 
der Weiher sehr genau wiedergibt, dazu kamen aber noch die 
eigenen Wahrnehmungen des Vortragenden, die derselbe auf 
Grund zahlreicher gründlicher Untersuchungen an Ort und Stelle 
gemacht hatte. Hatten ja doch auch im Oktober vorigen Jahres 
,eine Anzahl Herren vom historischen und vom Fischereiverein 
^Gelegenheit gehabt, unter der freundlichen Führung des Vor- 
tragenden sich selbst von der Lage der Weiher durch den 
Augenschein zu überzeugen. In 3 Gruppen, bei Piüenreut, 
VV'eiherhaus und östlich von dem Reichelsdorfer Keller, bezw. 
dem heuligen Sportplatz lagen ehemals im ganzen 12 Weiher 
(beim Dutzendteich kann man nur mit Mühe, wenn man einige 
kleine Fischbehälter hinzuzählt, ein Dutzend zusammenzählen), 
die heute sämtlich verschwunden sind. Doch ist ihre Lage und 
ehemahge Gestalt zum Teil noch sehr deutlich erkennbar. Der 
größte von ihnen war der große Königsweiher (der »Weiher 
Königsbruckt), der nicht weniger als 1 08 \'2 Nürnberger Morgen 
umfaßte, in dessen Nähe, wahrscheinlich nach Herpersdorf zu, 
1450 am 11, März Albrecht Achilles von den Nümbergern so 
waidlicb aufs Haupt geschlagen wurde. Westlich von ihm 
unterhalb des Königshofs lag der kleine Königsweiher, west- 
lich von Pillenreut der große und kleine Rietenbühlerweiher. 
Bei Weiherhaus lagen die 4 Erlachweiher, die 2 oberen hießen auch 



— 6 — 



die Stockweiher. Weiter südwestlich endlich befand sich die 
Weißenseegnippe mit dem großen und kleinen Weißensee und 
dem alten und neuen Burgstall weiher. Die erste Nachricht 
tiber die Weiher stammt aus dem Jahre 1 339. Damals verlieh 
ICaiser Ludwig der Bayer den beiden Brüdern Friedrich und 
Johann den Fischbecken sechs Weiher, zu denen auch der große 
Königsweiher gehörte. Sie hatten sie, wie aus einer anderen 
Urkundenstelle hervorgeht, selbst angelegt, die übrigen 6 ent- 
standen erst im 15. Jahrhundert. Die Kurfürsten gaben ihre 
Willebriefe zu dieser offenbar für sehr wichtig gehaltenen Ver* 
fügiing über Reichsgut, zu der auch noch nachträglich der 
Schultheiß, die Stadt Nürnberg und die Burggrafen ihre Zu- 
stimmung erteilten. Die Fischbecken stammten aus Fischbach, 
sie waren ein Nürnberger ehrbares Geschlecht, 1349 wurden 
sie aber durch Karl IV. ihrer Lehen verlustig erklärt, weil sie 
gegen ihn mit dem aufrührerischen Rat in Nürnberg gemein- 
schaftliche Sache gemacht hatten. Doch scheinen sie um den 
Besitz der Pillenreuther Weiher nicht wirklich gekommen zu sein. 
Einige Jahre später (1354) erwarb sie nämlich der Rat der 
Stadt Nürnberg um 2 500 Pfund Haller von dem Kaiser als 
Lehensherrnj der sich dagegen anheischig machte, alle Ansprüche 
der Fischbecken zu befriedigen. Kar! IV. gelobte, diese Weiher 
niemals von dem römischen Reich und der Stadt Nürnberg mit 
Verkaufen, Verpfänden u, s, w. zu entfremden. Im Jahre 13^2 
setzte sich die Stadt auch mit dem 1345 gegründeten Kloster 
Pilienreuth auseinander, das in den Fasten einen jährlichen 
Zehnten von b fi. oder für 5 fl, Fische zu beanspruchen hatte. Die 
deutschen Könige hatten ein Recht auf öen Fischfang in den 
Weihern, namentlich König Wenzel nutzte dies Recht 1388 in 
einer für dieselben ziemlich schädlichen Weise aus. Übrigens 
bestätigte er 1397 der Stadt den Besitz der Weiher. Der Nürn- 
berger Rat behielt sie in seinem eigentümlichen Besitz bis zum 
Jahre 1518 und zwar bis in die siebziger Jahre des 15. Jahr- 
hunderts fast ausschließlich in eigener Verwaltung, dann wurden 
sie verpachtet. Die Weiher mit dem Weiherhaus, das als ein 
»GesäBc (ein Sitz, eine Burg) schon in der ältesten Urkunde 
von I33Q erwähnt wird, erforderten fortwährend Arbeit und 
Auslagen. Die erhaltenen Nürnberger Stadtrechnungen geben 



7 -^ 



darüber Atiskuoft Daxu wurden nun Auch die 6 neuen Weiher 
angelegt Schon 1428 ist der alte i Weiher zum ßurgstalU 
genannt, dessen Name an eine dicht dabei gelegene kleine Burg 
enanert, deren Stelle noch heute deutlich tu erkennen ist und 
die vielleicht dem Kaiser, ähnlich wie das Schlößchen bei Brunn, 
als Jagdhaas diente. Mit der Pflege der Weiber und der Weiher* 
Wirtschaft betraute der Rat den Weiheramtmann, in der Regel 
einen Ratsherrn, ausnahmsweise auch den ^Städtischer«. Als 
solcher hat sich namentlich Ulman Knopf gegen Mitte des 15. 
Jahrhunderts ausgezeichnet. Der Städtischer stand sonst in dem 
gleichen Verhältnis zum Weiheramtmann, wie der Werkmeister^ 
und Anschicker auf der Peunt zum Baumeister. Er war der 
Sachverständige, der die Teiche mit neuer Brut besetzte und, 
den Fischfang in rationeller Weise ausübte. Zum ersten Male^ 
erscheint 1428 ein gewisser Engelhart als Stadtfischer, doch 
dürfte diese Funktion gewiß schon längst bestanden haben. Im 
Weiherhaus selbst wohnte noch ein besonderer ständiger Weiher- 
wärter, dem die tägliche Aufsicht Über die Weiher oblag. Er hatte 
wohl auch für die Vertilgung des Raubzeuges zu sorgen, wenn 
auch zeitweilig ein besonderer Otterfänger (Ötterer) dafür auf- 
gestellt war. Sehr ausführlich ging der Vortragende auf die 
Frage ein^ ob die Weiherwirtschaft des Rat« einen lohnenden 
Ertrag abwarf. Zur Beantwortung dieser Frage wurden auch 
die anderen Weiher, die der Rat bewirtschaftete, herangezogen* 
die Weiher zu Stettenberg (bei Heroldsberg), in Feucht, am 
Rötenbach, am Ursprung, bei Ungelstetten, bei Brunn, zu 
Rückersdorf, Altenfurt, das Fischwasser zu Schwarzenbruck, zu 
Grünsberg, die Weiher auf dem Mögeldorfer Espan und der 
Egelweiher bei Mögeldorf, dazu noch andere, die der Rat im 
bayerischen Erbfolgekriege erwarb. Auch über die Entstehung 
und geographische Lage dieser Weiher brachte der Vortragende 
verschiedene interessante, von ihm zum ersten Mal aus den 
Akten herausgeholte Nachrichten. Übrigens traten alle diese 
Weiher gegen die Pillenreuter völlig zurück, über deren Ertrag 
nun auf Grund der Stadtrechnungen genaue Angaben folgten. 
Beispielsweise zahlte von 1418 bis 1421 Michel Pßnzing 200 11. 
(gleich 240 Pfund Haller) Pacht, die ihm dann auf 180 ft. her* 
abgesetzt wurde. 1424 hielt es der Rat für vorteilhafter, die, 



Weiher wieder in eigene Verwaltung zu nehraen. Das einträg- 
lichste Jahr war 1431, das mit einem Überschuß von 461 Pfund 
Haller abschloß (ein Pfund Haller etwas weniger als ein Gulden, 
gleich 7,50 .ä nach unserem Gelde, wobei die Wertveränderung, 
d, h. Entwertung des Geldes nicht berücksichtigt ist). Der 
Durchschnittsertrag der Jahre 1424 bis 1470 berechnet sich auf 
etwa 132 Pfund gleich 9QQ ^M , die in ihrer Kaufkraft gewiß 
der Summe von 2070 M gleichkommen dürften. Die Kosten 
für den Kauf der alten und die Anlage der neuen Weiher be- 
rechnete der Vortragende auf etwa 4600 Pfund. Die Weiher 
verzinsten sich demnach mit etwas über 2,8 Prozent, eher mit 
weniger als mit mehr. Freilich kam ein großer Teil des Ertrages 
nicht in Anrechnung. Es wurden sehr viele Fische 's nach alter 
löblicher Gewohnheiti an die Ratsherren verschenkt. Der Rat 
selbst war mit dem Ertrage gar nicht zufrieden, daher er denn 
auch in den siebziger Jahren des 15. Jahrhunderts die Weiher 
wieder verpachtete (gegen 185, danach 150, endlich 105 fl. im 
Jahre 1517). Endlich 1518 faßte er den Beschluß, die Pillen- 
reuter Weiher mitsamt dem Weiberhaus an Hans Beheim d. j,, 
Landbaumeister, um 1125 fl, Rh. zu Erbpacht zu verkaufen, unter 
Vorbehalt der Eigenschaft und eines Eigenzinses von 15 fl. 
jährlich. Der Käufer und seine Erben sollten die Weiher *ira 
Wesen halten«. Die Zustimmung des Kaisers blieb nicht aus. 
Bei dem außerordentlich reichen Inhalt des mit lebhaftem Bei- 
fall aufgenommenen Vortrags war es hier natürlich nur möglich, 
einige wenige Punkte hervorzuheben. Es ist zu hoffen, daß der 
Vortragende seine auf die umfassendsten archivalischen Arbeiten 
gestützten Forschungen in einer besonderen Schrift niederlegt, 
worin dann diejenigen, die der Interessanten Geschichte der Weiher 
näher nachgehen wollen, die eingehendste Belehrung finden werden. 
In der zweiten Monatsversammlung vom Donnerstag 
dem 16, Februar 1905 sprach Hauptprediger Dr. Christian 
Geyer über das Thema tZur Geschichte der Adam 
Krafiischen Stationen«, Er erinnerte daran, daß er schon 
vor Jahresfrist einen Vortrag über denselben Gegenstand ge- 
halten hätte und darin zu dem Schlüsse gekommen sei, daß die 
allgemein verbreitete Erzählung von Martin Ketzel als dem 
Stifter der Stationen keinen Glauben verdiene. Es fragt sich 



DUD, wer war der SuTterr Die altere Überlieferung kennt noch 
keinen Ketzel, wohl aber einen Zusammenhang mit der St, Stephan 
geweihten Holxschuherkapelle auf dem Johannisfriedhof. Der 
Vortragende hat nun zunächst an einen 152Q gestorbenen 
Georg Hülzschuher als den Stifter gedacht, der 1470 das heilige 
Land besuchte. Es stellte sich aber heraus, daß die Bezieh- 
ungen der Holzschuher zu der Kapeile durchaus keine ganz 
ursprünglichen sind. Die 1511. bezw. 1521 verstorbenen Fried- 
rich HoUschuher und seine Gattin wurden noch auf dem Fried- 
hofe selbst, erst Lazarus Holzschuher wurde (1523) in der Kapelle 
begraben. Besondere Aufmerksamkeit verdient daher ein lang- 
wieriger Streit, der von 1593 — 1604 zwischen den Imhoffs imd 
den Holzschuhern über den Besitz besagter Kapelle geführt 
w^orden ist, zu dem sich die Akten im hiesigen k, Kreisarchiv 
befinden» Die Parteien suchten sich durch Anlegen von Schlös- 
sern und dergh mehr ihr Eigentumsrecht zu w^ahren, der Rat 
suchte wiederholt Frieden z\x stiften, indem er bestimmte, die 
Kapelle solle gemeinsam sein. Die Imhoff behaupteten, daß 
ihrem Urahnherrn Feter Imhoff weiland von Heinrich Marschalk 
211 Raueneck, der »solche Kapellen zu bauen angefangene, 
dieselbe noch vor Vollendung des Baues übergeben und von 
ihm vollendet worden sei- In der Tat wurde 1596 in einem 
alten iPietanzbuch< die Nachricht gefunden, daß die Kapelle 
1513 von besagtem Marschalk (mit dem Beinamen laus der 
Schney^) »von neuem ^ (neu?) gebaut worden sei. Der Rat 
wies die Parteien nun vor das Stadtgericht. Aber keine der- 
selben wollte klagen. Trotz des augenscheinlich für die Holz- 
schuher ungünstigen Tatbestandes blieben diese daher doch im 
Besitz der Kapelle, während die Imhoff die Rochuskapelie auf 
dem Rocbusfriedhof benutzten. Auch neuere Funde bestätigen 
die Rechte der Imhoff, so ein 1516 dem Franz (nicht Peter) < 
Imhoff zu Gunsten der Ausstattung der Rochuskapelle ausge- 
stellter Ablaßbrief. Die Frage erhebt sich nun, wer war der 
wiederholt genannte ursprüngliche Stifter der Kapelle? Die 
Marschalk von Ebneth, Rauheneck und Schney waren ein 
kürzlich erst mit dem bekannten Freiherrn von Marschall in 
Bamberg ausgestorbenes, ehemals weitverzweigtes fränkisches 
Adelsgeschlecht Ein Erhard Marschalk wurde hier 1472 ali 



— 10 — 

Raubritter mit dem Schwerte hingerichtet. Besonders enge Be- 
ziehungen der Marschalk zu Nürnberg lassen sich jedoch nicht 
nachweisen. Von größtem Interesse aber ist eine von Daun 
(Adam Kraft S. 79 f.) veröffentlichte Vertragsurkunde vom 
25. August 1505, durch die sich Adam Kraft verpflichtet, dem 
Peter Imhoff eine Schuld abzutragen, in einem Jahr oder v, als- 
bald des Marschalks arbayt ausgemacht (d. h. vollendet) sein 
würde«. Diese Angabe ist neuerdings von Philipp M. Halm 
(Zeitschr. f. bildende Kunst, 10. Jahrg., S. 57 ff.) verwertet worden 
und zwar für die unseren Nürnberger Stationen auffallend ähnlichen, 
angeblich 1507 gleichfalls von Heinrich Marschalk gestifteten 
Kreuzwegstationen zu Bamberg. Auch diese finden in einer 
Kreuzigungsgruppe, Beweinung und Grablegung, ihren Abschluß, 
sie endigen in der Kirche zu St. Getreu. Die Inschriften decken 
sich zum Teil völlig, die Bildwerke sind aber roher und figuren- 
ärmer als die Nürnberger. Halm hat nun gemeint, daß die 
Bamberger Stationen eine Wiederholung der Nürnberger, aber 
nicht von Adam Kraft selbst, sondern von seinen Gesellen 
gefertigt seien. Dabei hat er aber übersehen, daß am mitt- 
leren Kreuz der Bamberger Kreuzigungsgruppe die Jahreszahl 
1500 angebracht ist. Dem entspricht, daß wir eine Urkunde 
kennen, wonach die Grablegung in St. Getreu bereits am 
7. Januar 1503 als von Heinrich Marschalk aufgerichtet bezeugt 
ist. Auch andere Stiftungen Marschalks in Bamberg, darunter auch 
eine Messestiftung von 1 500 zum Andenken an die Betrachtung 
von -Jesu Ausführung aus Pilatus Hause zu seiner Kreuzungen: 
lassen sich ohne Zwang mit den Bamberger Stationen in Ver- 
bindung bringen. Der Vortragende ist nun der Ansicht, daß 
wenn die Grablegung zu St. Getreu bereits 1500 durch die 
Jahrzahl, dazu noch 1503 durch die Urkunde als vollendet 
bezeugt ist, auch die dorthin führenden Stationen damals bereits 
fertig gewesen seien. Sie können daher nicht, wie Halm meint, 
jene Arbeit gewesen sein, an der Adam Kraft 1505 für »den 
Marschalk« tätig war. Unter dieser hat man sich vielmehr 
unsere Nürnberger Stationen zu denken. Denn auch diese 
müssen von Heinrich Marschalk gestiftet sein, da er ja die 
''n^bkapelle auf dem Johannisfriedhof, die jetzige Holzschuher- 
Tapelle, erbaut hat. Diese Kapelle mit der darin auf- 



— 11 



gestellten Grablegung sei der Abschluß der Stationen, wie ja 
auch in St. Getreu und an anderen Orten eine Grablegung die 
Kreuzwegstationen abschließe. Also müsse der Erbauer der 
Kapeile auch die Stationen gestiftet haben, mithin ist iKr Stifter 
kein anderer als der vielgenannte Heinrich Marschalk zu flauhen- 
eck. Und zwar hat Adam Kraft 1505 mit der Aussicht, sie 
in einem Jahre vollenden zu können, daran gearbeitet. Dazu 
stimmt noch, daß an der Nischenmalerei der HoUschuherkapelle 
die Jahreszahl 1508 (oben hörten wir aber, daß die Kapelle 
erst 1513 >von neuem t erbaut worden sei) angebracht ist. 
Übrigens trage auch die Kraftsche Kreuztragung in der Sebal- 
duskirche, die 1506 entstanden ist» ganz den Charakter der 
Stationen. Eine Schwierigkeil bleibe. Es ist merkwürdig, daß 
die ungelenken Baniberger Stationen früher als das Nürnberger 
Meisterwerk entstanden sein sollen. Der Vortragende meint aber, 
es sei wohl nicht unerhört in der Kunstgeschichte, daß ein Werk 
zuerst als eine minderwertige Gesellenleistung und dann erst 
In neuer Form als die durchgebildete Leistung des Meisters 
selbst geschaffen wurde. Daß man später in Nürnberg die SU- 
tionen auf einen bekannteren Namen — den der Ketzel — 
bezogen hat, das erklärt sich hinlänglich aus dem Umstände, 
daß der Name des Heinrich Marschalk doch hier ein fremder 
gewesen und daß seine Stiftung sobald in andere Hände über- 
gegangen ist. Auch das bis in unsere Tage auf dem Johannis- 
friedhof befindliche steinerne Kruzifix, das, wie eine Inschrift 
auf einer eisernen Tafel daran besagte, 1490 genau In der 
legendären Größe des Kreuzes und der Person Christi und in 
derselben Entfernung vom neuen Tor, wie sie der Calvarien- 
berg in Jerusalem vom Pilatushause hat, aufgerichtet wurde, ist 
mit Martin Ketzel in Verbindung gebracht worden. Noch die 
protestantische Kirchenverwaltung, die das schadhaft gewordene 
Kreuz 1860 einlegen ließ, war der Ansicht» daß dieses sog. 
Kctzelkreuz der eigentliche Schlußpunkt der Stationen war. 
Daß es nicht wieder aufgerichtet worden ist^ ist immerhin sehr 
SU bedauern. Die Kirchenverwaltung hat sich lange mit diesem 
Gedanken getragen, aber bereits 1883 den Beschluß darüber 
vertagt. Übrigens lesen wir die Sage, daß die genauen 
Maße der Entfernungen von einer Pilgerfahrt nach Jerusalem 



12 — 



mitgebracht worden seien, auch in Bamberg von Heinrich 
Marschalk. 

Die Anwesenden nahmen die interessanten, überraschenden 
Enthüllungen des Vortragenden mit lautem Beifall auf. Wenn 
auch nach Ansicht des Berichterstatters noch nicht alle Zweifel 
gelöst sind, so ist es doch im höchsten Grade wahrschein- 
lich, daß die Schlüsse des Vortragenden zu Recht bestehen. 
Übrigens brauchen ja aüch die Bamberger Stationen nicht not- 
wendig von Adam Kraft herzurühren. Etwas Bedenken erregt, 
daß Lochner, dieser gründliche Kenner der Nürnberger Ver- 
gangenheit, die hiesigen Stationen mit Sicherheit ins Jahr 1490 
verweist. Er gibt allerdings keine Quelle an, aber er liebte es 
manchmal, auch wo er eine solche kannte» sich mit Geheimnis 
zu umgeben. WahrscheinUch hat aber auch er sich durch die 
Inschrift auf dem Ketzelkreuz täuschen lassen. 

Es folgte noch ein zweiter kürzerer Vortrag des Herrn 
Dr. Fritz Traugott Schulz ^ Assistenten am Germanischen 
Museum» über die Kapelle im Haus >zum goldenen Schildi in ihrer 
früheren Gestalt. Hauskapellen in den Häusern wohlhabender 
Bürger waren früher sehr verbreitet, noch jetzt findet man An- 
deutungen in manchen Nürnberger Bürgerhäusern. Bei der in 
Rede stehenden Kapelle sind wir in der glücklichen Lage, eine 
kolorierte Zeichnung ihres ehemaligen Zustandes zu besitzen, die 
von dem bekannten Wilder herrührt. Das Haus zum goldenen 
Schild"., jetzt im Besitze des Buchdruckereibesitzers und Ver- 
lagsbuchhändlers H. Sebald (Schildgasse 23), hat dadurch eine 
historische Berühmtheit erlangt, daß in ihm 1356 die ersten 23 
Kapitel der Goldenen Bulle bekanntgegeben worden sind. Zur 
Erinnerung daran war ehedem an dem Hause ein »an die 
goldene Bulle erinnerndes goldenes Schild i angebracht, wovon 
die heutige Schildgasse (ehemals Drahtschmiedgasse) ihren Namen 
führt. Im Jahre 1356 war das Haus im Besitz der Familie 
Grundherr (vgl, Grundherrngäßchen), später kam es an Philipp 
Groß, dann 1405 an die Haller. Die Kapelle befindet sich im 
2. Stock, 1880 ist sie modernisiert worden. Von Wilder liegt 
noch eine zweite Zeichnung vor, nämlich von dem interessanten, 
jetzt leider nicht mehr vorhandenen Gemälde an der Ostwand. 
Dazu kommen noch einige Kupferstiche von BÖner, bei Murr, 



I 



— 13 — 

einige Pausen und eine Photographie, die Herr Sebald vor der 
letzten Restauration anfertigen ließ. Der Vortragende gab nun 
an der Hand des reichlichen, ausgelegten^ illustrativen Materials 
eine eingehende Beschreibung der Kapelle, worauf wir hier 
nicht näher eingehen können. Nur wollen wir auch an dieser 
Stelle auf die vorzüglich gelungenen Photographien hinweisen, 
die Herr Dr* Schulz seit Jahren von den interessanten alten 
Bau- und Kunstdenkmälern in Nürnberg behufs Inventarisation 
derselben selbständig auszuführen versteht. 

In der dritten Monatsversammlung vom Donnerstag 
dem 16, März 1905 legte der Vorstand den neuerschienenen 
Jahresbericht über das 27. Vereinsjahr 19Q4 vor und teilte 
mit, daß Oberamtsrichter Sigmund von Oelhafen z\x den ersten 
Heften der i Mitteilungen c ein Register angelegt habe, für 
welche mühevolle Arbeit ihm der Dank des Vereins sicher sei. 
Den Vortrag des Abends hatte Pfarrer P. Griebe l von 
Heroldsberg übernommen über das älteste Kirchenbuch 
Heroldsbergs. Es ist bekannt, wie gerade in den letzten 
Jahrzehnten die Frage der Kirchenbücher in Fluß gekommen 
ist. Vor allem interessiert es uns, zu wissen, welches die ältesten 
Kirchenbücher waren und wie man sich ihre Entstehung zu 
denken hat. Die Kirchenbücher gehen nicht weiter als bii in 
die zwanziger Jahre des 16. Jahrhunderts zurück, das aller- 
ätteste überhaupt ist ein Zwickauer Traubuch von 1522, aber 
auch die Ehebücher der Nürnberger Pfarreien St, Sebald und 
St. I«orenz beginnen bereits 1524, Die Taufbücher hierselbit 
datieren erst aus dem Jahre 1533, das Totenbucb von St. Lorenz 
von 1547. das von St. Sebald von 1557. Das noch jetzt bei 
der Pfarrei von Heroldsberg aufbewahrte älteste Hcroldsbcrgcr 
Kirchenbuch ist alles zugleich, Tauf-, Trau- und Beerdtgungsbuch, 
es nimmt dadurch unter allen anderen etwa gkichzeltjgen eine 
besondere Stelle ein und gehört überhaupt zu den 8 lltesten 
Kirchenbüchern in Deutschland, Die Eintrige beginnen schon 
1526; sie sind jumächst Nachträge^ Sie beziehen skh andtj 
nicht auf Heroldsbergcr, sondern auf NOmberger oder Nttrobef] 
nahestehende Personiichketteo« insbesondere auf Mttf^lleder de^l 
Patriziats, daneben aber auch anf einen bemluiiteii Kth^Vr, 
nümlich auf Meister Feier Viscfaer ttim teer 




14 



gießer in allen ertrenc, wie es in dem Eintrage heißt. Nach 
dem Kirchenbuch ist er am 6* Januar 1529 verschieden, die 
Gedenktafel am Peter- Vischerhaus gibt den 7. Januar an. Welche 
Angabe richtig ist, ließ der Vortragende dahingestellt. 

Wer war nun der Geistliche, dem wir die Anlegung dieses 
interessanten Buches zu verdanken haben? Der älteste Pfarrer 
zur Zeit der Reformation, Konrad Erkel, kann dafür nicht in 
Frage kommen, da er 1528 bei der damals vorgenommenen 
Kirchenvisitation schlecht bestand und deshalb schon 1531 
seines Dienstes entlassen wurde. Der angeblich an seine Stelle 
gekommene Blasiiis Stöckel, früher Prior der Nürnberger Kar- 
t hause, kann es auch nicht gewesen sein, da er gleichfalls schon 
1531 wieder fortkam, um die Söhne eines Herrn Friedrich von 
Thun (wahrscheinlich von Thüna, eines sächsischen Ministers) 
auf die Universität Wittenberg zu begleiten. Die traditionelle 
Angabe, daß er bis 1537 Pfarrer in Heroldsberg gewesen sei, 
ist falsch, er war überhaupt nicht Pfarrer daselbst, sondern nur 
Frühmesser, Pfarrer in Heroldsberg blieb bis 1537 Konrad 
Erkel, erst aus diesem Jahre stammt seine Resignationsurkunde, 
dagegen war von 1532 bis 1541 Veit Eyßler als Geistlicher in 
Heroldsberg tätig und dieser ist es auch, dem wir die Anlage 
des Kirchenbuchs verdanken* Er war verheiratet, daher sich 
auch am 5. August 1533 der erste evangeUsche Pfarrerssohn 
aus Heroldsberg in dem Kirchenbuch als getauft eingetragen 
fmdet. Den Anlaß zu der Anlegung des Kirchenbuches setzt 
Veit Eyßler selbst in einer Art Vorrede auseinander. Es geht 
daraus, wie auch aus anderen Gründen zur Genüge hervor, 
daß es die Reformation war, welche die Kirchenbücher ge- 
schaffen und uns damit eine so überaus wertvolle Quelle für 
die Biographie und Genealogie längst dahingegangener Personen 
und Geschlechter eröffnet hat. Man wollte wissen, wer im 
neuen Geist dachte, deshalb wollte man die Tauf- und Trau- 
bücher, die sich übrigens, namentlich die erstcren, vielmehr 
noch gegen die Wiedertäufer als gegen die Anhänger der alten 
Kirche richteten. Dem entspricht auch, daß die Beerdigungs- 
register überall erst später entstanden sind. Es ist nur natür- 
lich, daß 2U dem praktischen kirchlichen Bedürfnis auch prak- 
tische weltliche Rücksichten hinzutraten, indem man mit den 



15 



Eintragungen der Kirchenbücher auch zugleich jedermann die 
nötigen Angaben der Personalien seiner selbst und seiner An- 
gehörigen 2U verschaßfen imstande war. Übrigens gab es schon 
ira Mittelalter Verzeichnisse von Verstorbenen, wie die sog. 
Totengeläutbücher von St. Sebald und St. Lorenz, in denen die 
Namen derjenigen Personen verzeiclmet wurden, bei deren 
Beisetzung mit den Glocken geläutet wurde. Wir können hier 
nicht näher darauf eingehen, müssen auch darauf verzichten, 
die Beispiele, die der Vortragende aus dem Kirchenbuche zum 
besten gab, hier näher zu erläutern. Ganz besonders ausführ- 
lich ist das Begräbnis des am 21, Dezember 1532 gestorbenen 
Losungers Martin Geuder beschrieben, dessen Leiche aus der 
Stadt nach Heroldsberg hinausgebracht und dort in der Kirche 
beigesetzt wurde, BekanntHch haben die Freiherren von Geuder 
noch heute Besitzungen in Heroldsbcrg. Dabei erfahren wir 
auch, daß schon damals der Thomastag in Nürnberg eine 
Menge Volks auf die Straßen lockte, daß eine Art Leichen- 
schmaus stattfand und dergl, mehr. Aus allen Eintragungen 
Eyßlers spricht ein weiches, menschenfreundliches Gemüt zu uns. 

Lauter Beifall folgte den lehrreichen und interessanten 
Ausführungen des Vortragenden. 

Im Verlaufe des Abends machte der Vorsitzende noch 
Mitteüung von einem Aufruf des Ausschusses des Denkmal- 
pflegetags, der die Erhaltung alter Bürgerhäuser warm empfiehlt 
und dem eine reich illustrierte Denkschrift des Darmstädter 
Privatdozenten Otto Stiehl beigegeben ist. Zum Schlüsse nahm 
Pfarrer Griebel nochmals das Wort, um einige Mitteilungen 
Iber den wirklichen Geburtsort des berühmten Astronomen 
fohannes Regioniontanus zu machen, deren anderweitiger 
Veröffentlichung hier nicht vorgegriffen werden solL 

Die vierte Monatsversammlung fand am Donnerstag 
dem 20- April 1905 statt. Der L Vorstand trat zunächst dem 
in No, 85 der Nürnberger Volkszeitung gegen den Vortragenden 
des letzten Vereinsabends, Pfarrer Griebel von Heroldsberg, 
erhobenen Vorwurf, er habe mit der Behauptung, daß der Re- 
formation die erste Anlegung der Kirchenbücher zu danken sei, 
die Verdienste der katholischen Kirche in dieser Sache den 
Tatsachen widersprechend herabgesetzt, unter Verlesung eines 



Briefes des Vortragenden, der diese Behauptung gar nicht auf- 
gestellt hatte, entgegen. Als Berichterstatter wollen wir nur 
hervorheben, daß Herr Pfarrer Griebel und ihm folgend, der 
an die Zeitungen versandte Bericht ja ausdrücklich hervor- 
gehoben hatten, daß Sterberegister schon im Mittelalter 
vorkommen. Aber sie verfolgen ganz besondere Zwecke und 
gedenken fast nur der wolilhabenden Toten, nämlich solcher, 
die «ich durch Stiftungen verdient gemacht hatten, wie die 
Klosternekrologien und Jahrtagsregister oder, wie die sogenannten 
Tütenläutbücher derjenigen, bei deren Beisetzung mit den 
Glocken geläutet wurde, Geburls- und Trauungsverzeich^ 
nisse vollends sind aus dem Mittelalter nicht bekannt. Wie 
kann man ferner gegenüber der Tatsache der Anlegung 
von Kirchenbüchern schon in den zwanziger Jahren des 16, 
Jahrhunderts in den der neuen Lehre zuneigenden Städten und 
Dörfern mit den Beschlüssen des Tridentiner Konzils kommen, 
das, wie bekannt, erst 1545 eröffnet wurde? Jene Behauptung 
ist übrigens nicht eine von Herrn Pfarrer Griebel selbst tum 
erstenmal aufgestelitc, sondern sie geht auf die Forschungen 
und Besprechungen insbesondere in den Kreisen und auf den 
Versammlungen des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- 
und Altertumsvereine zurück. Evangelische und katholische 
Gelehrte haben zur Konstatierung dieser Tatsache beigetragen, 
man muß wirklich der ernsthaften historischen Wissenschaft 
(auch der Katholiken) schon sehr ferne stehen, wenn man auch 
daraus eine konfessionelle Spitze herauskonstruieren möchte. 
Der Schreiber des Artikels in der Nürnberger Volkszeitung 
hätte sicherlich der Wissenschaft wie auch insbesondere seiner 
Kirche mehr genüut, wenn er sich bemüht hätte, die ältesten 
katholischen Kirchenbücher wirklich nachzuweisen. 

Der Vorsitzende gedachte dann noch der vor kurzem erst 
ins Leben gerufenen > Gesellschaft für fränkische Geschichte«, 
deren konstituierende Versammlung am 6, Mai d. J. in Bamberg 
stattfinden solle. Da Aufgabe und Ziele des Vereins schon wieder- 
holt bei anderer Gelegenheit geschildert worden sind, wenden wir 
uns gleich zu dem Vortrage des Abends^ den der 2. Vorsitzende 
des Vereins Archivrat Dr, Mummenhoff übernommen hatte 
Über das Thema: ^Christoph Kreß, ein Nürnbergischer 



— 17 



Staatsmann und Diplomat^ 14B4 — 1535«. Launig be- 
merkte Redner zunächst, daß er Gefahr laufe, einmal das Miß- 
fallen der Nürnberger Stadtzeitung zu erregen, weil er, vermutlich 
nicht großzugig genug, über einen einzelnen patrizischen Mann 
handeln wolle und dann die Nürnberger Volkszettung zu erzürnen, 
weil er diesen Mann trotz der Behauptung eines ultramontan 
gesinnten Gelehrten für die evangelische Kirche in Anspruch 
nehme. Unbekümmert darum werde er aber hier die Resultate 
seiner Forschungen darlegen, sei dieser Mann ja doch anch von 
dem großen wissenschaftlichen Unternehmen der ^Allgemeinen 
deutschen Biographie gewürdigt worden^ in die Liste der von 
ihr behandelten bedeutenden Deutschen aufgenommen zu werden. 
Christoph ICreß wurde am 3, Mai 1484 zu Nürnberg geboren 
als der Sohn des Anton Kreß und einer geborenen Löffelholz. 
Erst dreizehnjährig kam er nach Maüand, 1500 nach Ant- 
werpen und dann nach London, letzteres ein in damaliger Zeit 
sehr seltener Fall. Reich an Sprachkenntnissen und sonstiger 
Bildung trat er bald nach seiner Rückkehr 1504 in dem baye- 
rischen Erbfolgekriege mit zwei Pferden in die Dienste des 
Herzogs Albrecht von Bayern, auf dessen Seite auch die Reich- 
stadt Nürnberg am Kampfe teilnahm. Er verstand sich über- 
haupt recht wohl auf ritterliche Übungen, so turnierte er 1506 
bei einem Gesellenstechen (Turnier der jungen Patrizier) in 
einem Scharfrennen. Ära 16, Januar 1513 heiratete er die 
IQ jährige Helena Tucher. Die Hochzeit erhielt einen beson- 
deren Glanz durch die Anwesenheit des damals zufällig in 
Nürnberg weilenden Cardinais Hippolytus von Este. Schon bei 
der nächsten Ratswahl (Ostern 1513] wurde Kreß in den Rat 
gewählt, dem er namentlich durch seine diplomatische Tätigkeit 
große Dienste leistete. Er war Vertreter der Stadt in Ansbach 
^eim dortigen Landgericht (1513 ff.) und beim Markgrafen, auf 
dem Städtetage zu Ulm (1515), beim Bischof von Bamberg, 
Eine besonders schwierige Aufgabe lag ihm in den Jahren 
1515 bis 1517 ob. Der Rat halte 1514 den vordersten Losunger 
Anton Tetzel wegen Bruchs des Amtsgeheimnisses und anderer 
Vergehen gefangen gesetzt. Tetzels Freundschaft setzte nun 
alle Hebel in Bewegung, den Gefangenen zu befreien, und 
Kreß, der mit Unterbrechungen 3 Jahre am kaiserlichen Hofe 



weilte, hatte MUhe genug und dürfte auch keine Kostea (d. h. 
vor allem keine Bestechungen der kaiserlichen Räte) sparen, 
um die Angelegenheit zu einem für den Rat günstigen Ausgang 
zu führen. Dafür erwarb er sich aber auch die volle Zufrieden- 
heit des Rats, der mit deui früheren Unterhändler, dem 
bekannten Propst von St* Sebald, Melchior Pfinzing, sehr un- 
zufrieden gewesen war. Auch in anderen Sachen hatte Kreß 
damals den Rat beim Kaiser vertreten^ unter anderm auch fl 
wegen eines Raubanfalls des Götz von Berlichingen auf Nürn- 
belgische Klufleute (1515). Auch den für den Rat sehr ärger- i 
licheii Handel mit dem Nürnbergischen Bürger und Kaufmann ■ 
Stephan Vischer wußte er tn besonders verdienstlicher Weise 
zu erledigen. 1 5 l 7 ging Kreß» obwohl damals durch Krankheit 
geschwächt^ zum Reichstage nach Mainz, wo er auch Rothenburg 
und andere Städte zu vertreten hatte, 1519 wieder an den 
kaiserlichen Hof nach Linz. In demselben Jahre vertrat er die 
Stadt auf dem Bundestag des schwäbischen Bundes zu Augs- 
burg. Er wurde vom Rat zum Bundesrat ernannt und vertrat ■ 
ihn von nun an auf allen Versammlungen des Bundes bis zum 
Jahre 152 7 und auch später noch zuweilen. Auch an den Feldzügen ^ 
des Bundes nahm er Teil, so als Kriegsrat des obersten Feld- ■ 
hauptmanns Görg Truchseß von Waldburg in dem Feldzug 
gegen die Raubritter, als deren berüchtigster der gefürchtete 
Hans Thoraas von Absberg dasteht (1523). Kreß erhielt aus 
der Kriegsbeute mehrere Geschütze, die er in seinem Sitz zu 
Kraftshof aufstellen ließ, dann stattliche Verehrungen vom Rat, 
von den Bundesständen u. s, w. Eine besonders hervorragende 
Tätigkeit entwickelte Kreß als Vertreter der Stadt in den 
schwierigen religiösen Angelegenheiten, Das begann schon in 
Worms (1521) und auf den beiden Reichstagen in Nürnberg 
(1522 und 1524), Im Jahre 1510 wurde Kreß zum älteren Bürger* 
meister, 1524 zum Söldnermeister und Hauptmann der Kriegs- 
stube ernannt und mit dem Siegelamte, womit Übrigens eine 
nicht unbedeutende Einnahme verbunden war, betraut. Am 
Bauernkrieg nahm er als bündischer Kriegsrat teil. Im Jahre 
1 526 hatte Kreß die Interessen des Rats auf dem Reichstag 
zu Speier wahrzunehmen, eine sehr verantwortungsvolle Auf- 
gabe. Die Tätigkeit als Bundesrat wurde Kreß mit der Zeit 



10 



so beschwerlich, daß er sich 1527 von dieser Bürde entheben 
ließ. Zur Ruhe kam er damit doch nicht Eine Mission 
dräogte nach wie vor die andere; 152Q war er wieder in 
Speier, wo sich die Stadt dem Protest der Reichstagsminder- 
heit anschloß. Auch die Tage zu Rodach, Schwabach und 
Schraalkalden, die eine Einigung der protestierenden Stände 
bezwecken sollten, mußte Kreß besuchen. Vor allem wichtig 
war seine Teilnahme an dem Reichstage zu Augsburg (1530)» 
wo von ihm als »vordersten Gesandten^ der Stadt Nürnberg 
die Augsburgische Konfession unterschrieben wurde. Auch am 
Rcgensburger Reichstag von 1532 nahm er teil. Im Rat stieg 
er damals zu der Würde des dritten obersten Hauptmanns auf. 
Losunger zu werden, lehnte er ab. Seine diplomatische Tätig- 
keit nahm ihn bis an sein Lebensende in Anspruch. Am 
15, Dezember 1535 verschied er nach kurzer Krankheit. Kreß 
hatte die Gabe, auch bei seinen politischen Widersachern Aner- 
kennung zu finden. Auf dem Reichstag zu Augsburg bestätigte 
Kaiser Karl ihm den Adeisbrief, verbesserte sein Wappen, 
verlieh ihm den Beinamen von Kressenstein, sowie das Recht, 
mit rotem Wachs zu siegeln, König Ferdinand, der ihm be- 
sonders gnädig gesinnt war, wollte auch, daß ihn der Kaiser 
tarn Ritter schlage, der bescheidene Mann schlug es aber aus, 
Aach Markgraf Georg von Brandenburg, mit dem die Stadt 
doch immer in Zwistigkeiten lag, war sehr freundlich gegen 
Kreß und lud ihn sogar einmal (1535) zu einer Schweinehatz 
ein. Auch der Interessen von Privatpersonen nahm Kreß sich 
an. so z, B* Dürers, dem er vom Kaiser Maximilian die Über- 
weisung eines Leibgedings von 100 fl, auf die Nürnberger Stadt* 
Steuer erwirkte. Auch mit Hans Sachs scheint er näher be- 
kannt gewesen zu sein. Der Dichter widmete dem Verstorbenen 
ein eigenes Gedicht, das »Gesprech eines klagenden Fräuleins 
mit den Parcis, den dreien göttin des lebensc. Darin werden 
Kressens Verdienste sehr hoch gestellt. Ein sehr günstiges 
Urteil fällte auch der bekanntlich der alten Lehre zugetane 
Dr. Christoph Scheurl über ihn. Aber wenn er ihn >gut kir- 
chisch t gesinnt nennt, so darf man daraus ebensowenig wie aus 
einem gelegentlichen Bericht des bayerischen Kanzlers Dr. Leon- 
hard Eck an seinen Herrn, wonach Kreß sich über die 

2* 



— 20 — 

re*;j::o*en Neuerungen mißfällig ausgesprochen haben sollte, 
lien Schlul^ ziehen, Krcß sei im Herzen gut katholisch gesinnt 
j:eme$on. Pas hat z. B. der bekannte ultramontane G^ 
*oh:ohtschreiber Jörg behauptet. Alles andere, was wir 
sonst von Krel5 wissen, steht dem entgegen, nicht zuletzt 
sein Bekenntnis als Unterzeichner der Confessio Augustana. 
-"um Sohlul.^ machte der Vortragende noch Mitteilung über 
einen bis dahin unbekannten Konflikt des eben genannten 
Pr Soheurl mit dem Rat. der sich 1533 wegen Urlaubsüber- 
sohreitun^: eine ernste Rüge des Rats gefallen lassen mußte. 
Rei^'her Beifall folgte den Ausführungen des Vortragenden, 
dessen ^>uellen in der Hauptsache aus Archivalien und ung^ 
d ruckt em Matenal bestanden, unter anderem auch aus solchem 
des Kiessisohen Familienarchivs. Interessante Stücke daraas 
mit der llandsoiirift des Christoph Kreß waren ausgelegt, daza 
AUt^h sein \or;uv.liohes in Holz geschn::ztes Medaillonportrit, 
diN u,^oh dem Ausspruch von Kennern vielleicht von Peter 
l'Miuei heu Ulli; 

Im Sommoisemester wurden die Vereinsversammlungcn wie 
i^ewohnluh. .v.kcoso::: Per Ve:e::: nahm seine Tätigkeit in 
de« I u n n xM) M o n .* s s \ e r s a ::: :r. * u n »: vor.'. Donnerstag dem 
\'^ v*k:obe: w.edo: .;:::. 

Pol ; \ o:x:a:»,v; v-e> V -:?•.:>. "v.?:::!!: Frhr. v. Krcß, 
tsxui.*:x* *-\* :,; • io.c".-. ;':>.*-. ivuv.i".: >L:*:".:eier mit wannen 
Wouou inu- *\-. v:i,.-:o ...^': .u- V.:: jivi* : /es A-^isschusses während 
x*,o» So:v,ro..\i..'^o Vn a/o :^.:: .*i'" Ar.sc-.ein, als ob der 
\o:o-.». «,i! J:o ^l.i.;.o x'x** '/.-c* ../iv :-i::i se:. weil er in den 

**^^^\\\^-,,•,^-,M;o.•. v.* •,* \,*<; ..-.Lir ::.'JLl:e aliein in den 

\.:n*v,o'. .ox \ XX. „xx.x . .• ,* V.' -^ ;":;:;?:. r^f.-a-in^ ein. So 
•*>o ,-v-; V XV, >. i X , ; . , • , ..-. i :j" f-: die in Bamberg 
i '^x* i .,• •, ^ 1. .^,.^.. .. . ^ .-.■. /.> - : --^:-s de: deutsch«* 
x»x ». • , .X . .. \ ^. . ..^, . ^ .. ^: _ -,- ,=15 Programm f*^^ 
..• V.» . ,. .,. ., . ^. .- ...- : ..-. "jir.^ ^achNür'^" 
• V * - ' . / . X,- ... . .^-- :-. Septetnt^*' 
V • s ./v , ... :-.•>.:>.: "c^friedigc:*^^ 
^x H ,• \ .. X , X . ' ,• X . ; . , •■ "--rijr in Bamb^ ^ 
»V » . \ • • , . i \ V . . , . - - . " Ve-eia eine ^ ^^^ 
V V X \. xV . .. : . . vT- i:e Wiedcrh^'' 



1 



21 



Stellung der St, Sebaldskirche in Nürnberg verehrt werden. 
Die Abhandlung werde im nächsten Heft der » Mitteilung cnt 
abgedruckt und so den Mitgliedern zur Kenntnis gebracht 
werden. Eifrigst seien die Inventarisationsarbeiten gefördert 
worden, die Dank dem Elfer des Dr. Fritz Traugott Schulz 
erfreuHchen Fortgang nähmen. In der letzten Sitzung des 
Inventarlsationsausschusses sei man der Frage der Publi- 
kation des sich anhäufenden Materials nähergetreten. Eine 
andere Kommission habe das Manuskript des Dr, F, W. Hoff- 
mann zu dem Werke über die Sebatduskirche geprüft und 
mit dem Bearbeiter über die erforderlichen Ergänzungen und 
Verbesserui>gen verhandelt. Auch der Stoff für ein weiteres 
Heft der Mitteilungen sei gesammelt und zum Druck vor- 
bereitet worden. Es habe also während des ganzen Sommers 
dem Ausschusse nicht an Arbeit gefehlt. Schließlich sei es 
ihm auch gelungen^ wiederum ein Vortragsprogramm für die 
ganze kommende VVintersaison zusammenzustellen. Den Vor- 
trag des Abends hatte wiederum der 2. Vorstand, Archivrat 
Dr. Mummenhoff übernommen. Er sprach über »freie 
Kunst und Handwerk in Nürnberg c, das heißt, er wies 
die Entwicklung des Handwerks aus dgr freien Kunst nach, 
Freie Kunst oder freies Handwerk deckte sich begrifflich mit 
unserer Gewerbefreiheit. Die freie Kunst läßt sich in Nürnberg 
erst seit den 40er Jahren des 15. Jahrhunderts nachweisen, da 
erst seit dieser Zeit die Quellen zu fließen beginnen* Damals 
waren auch sehr viele, ja ganz bedeutende Handwerke in der 
freien Kunst, die von jedem, der es wollte » betrieben werden 
konnten. So die Schreiner, Drechsler, Buchbinder, Wagner, 
Formschneider und viele andere Handwerke. Aber jede Hantierung, 
jedes freie Handwerk strebte gleich nach seinem Entslehen da^ 
nach« aus der freien Kunst zum geschworenen Handwerk empor- 
zukommen. Das geschworene Handwerk war durch eine Ordnung 
gebunden und schützte seine Meister durch Fernhaltung neuer 
Werkstätten vor jeder weiteren Konkurrenz, Anders beim freien 
Handwerk oder der freien Kunst, die im ersten Stadium ihrer 
Entwicklung gegen fremden Zuzug in keiner Weise geschützt 
war. Auf die fortwährenden dringenden Forderungen der Frei- 
künste, ihnen das geschworene Handwerk zu verleihen, antwortete 



22 



der Rat üximer wieder, die Hantierung solle eine freie Konst 
bleiben uiMi jedermann sie treiben dürfen. Aber die freie Kunst 
entwickelte sich, sofern sie nicht von einem verwandten ge- 
schworenen Handwerke aufgesogen wurde, immerfort anf dem 
Wege zum geschlossenen oder geschworenen Handwerk weiter. 
Es lißt sich beobachten, daß der Rat die freie Kunst insofern 
beschränkte, als er die Erwerbung des Bürgerrechts zur Vor- 
bedingung des Betriebs der freien Kunst machte. Damit aber 
waren Fremde, Frauen und Kinder, die doch sonst von der 
freSen Kunst nicht ausgeschlossen waren, nicht mehr fähig, sie 
zu betreiben, und es kann in diesem Falie von einer uneinge* 
schränkt freien Kunst nicht mehr die Rede sein. Noch weniger 
aber dann, wenn die i eheliche Verheiratung t zur Bedingung 
gemacht wurde. Das Streben, sich günstigere Arbeitsbedingungen 
zu verschaffen, den fremden Zuzug, aber auch den Zuzug zum 
freien Handwerk in der Stadt selbst fernzuhalten, führte die 
Freikünstler dazu, immer dringender um das geschworene Hand- 
werk beim Rat vorstellig zu werden» Wenn nun in der Tat 
ejiie Obersetrung der freien Hantierung eingetreten war, die 
die Existenz derselben sowie der Handwerker selbst bedrohte 
oder doch einen lohnenden Betrieb in Frage stellte, so ließ 
sich der Rat endlich herbei, dem freien Handwerk etliche 
»Gesetztein oder Artikul« zu Terleihen, irelche den Zuzug fremder 
Handwerker dadurch absperrten, daß sie den Betrieb des Hand- 
werks an die Erstehung von Lehrlings- und Gesellenjahren, die 
bei der uneingeschränkt freien Kunst ausgeschlossen waren, 
knüpfte. Aber das Handwerk war dann immer noch kein ge- 
schworenes oder geschlossenes. An seine Spitze traten auch 
nicht, und dadurch unterscheidet es sich äußerlich vom ge- 
schworenen Handwerk, geschworene Meister, sondern nur Vor- 
geher. Dann aber ist bei der freien Kunst in diesem vorgerückten 
Stadium das Meisterstück noch nicht eingeführt und es gibt 
demnach auch keine eigentlichen Meister, wenn sich auch die 
Werk Stattbesitzer als soche gerieren. Das eigentlich Unter- 
scheidende der freien Kunst in ihrem vorgerückten Stadium 
vom geschworenen Handwerk besteht darin, daß, wenn auch 
nicht wie früher fortwährend neuer Zuzug stattßnden kann, doch 
die Zahl der Werkstätten keineswegs geschlossen erscheint. 



I 




— 23 — 



Wenn der Freikünstler, wie die Artikel oder Gesetilein es vor- 
schreiben, seine Lehr* und Gesellenjahre erstanden hat, so kann 
er» ohne an ein Meisterstück gebunden zu seini seine Werkstatt 
aufmachen und Meisterrecht mit Annahme von Lehrjungen und 
Gesellen betreiben. Die Hantierung ist demnach immer noch 
insofern frei als der Vermehrung der Werkstätten kein Hindernis 
im Wege steht, wie beim geschworenen Handwerk. Sie ist noch 
nicht geschlossen, während das geschworene Handwerk unbedingt 
geschlossen ist. Dann hat die freie Kunst auf ihrer letzten 
^^^Stufe noch etwas Provisorisches an sich, sie ist gegeben mit 
^^V^offener Hand<, mit x freier offener Hand;, und *auf ein Ver- 
m suchenc. Der Rat könnte, wenn er wollte, idas Türlein wieder 
■ aufmachen«, und die beschränkte freie Kunst wieder zur un- 
I eingeschränkten freien Kunst machen. Die freie Kunst hört in 
I dem Moment zu existieren auf, wo sie die Rechte eines ge* 
I schworenen Handwerks durch Verleihung der geschworenen Hand- 
^^t Werksordnung erhält Jetzt traten statt der Vorgeher geschworene 
V^Meister an die Spitze des Handw^erks, dessen Verhältnisse bis 
ins einzelste geregelt sind und insbesondere, wir wiederholen 
CS, dadurch sich wesentlich von aller freien Kunst unterscheiden, 
daß neue Werkstätten in keinem Fall mehr aufgemacht werden 
können. Das Ringen der freien Handwerke, um zum geschworenen 
Handwerke emporzukommen, hat olj geraume Zeit, Jahrzehnte, 
zuweilen Jahrhunderte gedauert, einzelne Hantierungen — und 
es sind deren nicht wenige — sind im ersten Stadium der freien 
Kunst stecken geblieben, andere über die Bindung der freien 
Kunst durch die kleine Ordnung mit Gesetzlein und Vorgehern 
m'cht hinausgekommen, wie beispielsweise die Flach- und Atzmaler, 
oder wie wir sagen, die Maler und Radierer, trotz jahrhunderte- 
langer Anstrengungen Der Rat wollte in diesem Falle die freie 
Kunst nicht aufheben, um den Zuzug von bedeutenderen Malern, 
esonders von Niederländern j die er dann als Freikünstler 
passieren ließ, nicht ganz fernzuhaken. Ein kürzerer Weg, um 
zum geschworenen Handwerk zu gelangen, war die Einverleibung 
in ein höheres, verwandtes geschworenes Handwerk. Die An- 
egung dazu ging nie von der freien Kunst, sondern stets von 
dem höheren Handwerk aus, denn jene hatte gar keinen Grund, 
ich in ihrer Weiterentwicklung hindern zu lassen und bei der 



34 



Einverkibung dem höheren Handwerk gegenüber immerhin eine 
untergeordnete Stellung einzunehmen. Die Aufnahme geschah 
durch ein eigenes für diesen Fall geschaffenes Mittelstück, VV^er 
von den Freikünstlern sich dem unterzog, hob und legte in Zu- 
kunft mit dem geschworenen Handwerk, konnte aber nur die 
früher freie Hantierung betreiben, während das höhere Hand- 
werk zur Betreibung beider Hantierungen berechtigt war. Wer 
das Mittelstück nicht machte, blieb Freikünst!er Zeit seines 
Lebens, ohne Lehrlinge und Gesellen halten zu dürfen, und 
die freie Kunst starb mit ihm ab« Der Vortragende, der seine 
Ausführungen durch zahlreiche Beispiele belegte, wies zum Schluß 
daraufhin, daß Untersuchungen Über die Entwicklung des Hand- 
werks oder der Zunft aus der freien Kunst auch in anderen 
Städten als höchst erwünscht bezeichnet werden müßten. Denn 
in den Neusiedlungen oder Kolonialslädten sei der ursprüngliche 
Zustand, wie das in Nürnberg mit groBer Sicherheit nach- 
gewiesen werden könne, die freie Kunst, das freie Handwerk 
oder das freie Gewerbe gewesen, und erst als der Bedarf an 
Handwerkskräften gedeckt und sich diese zum Schutz ihrer 
Existenz gegen die immer mehr einreißende Konkurrenz ge- 
wendet, seien hier wie anderswo die Handwerkervereinignngen 
und Zünfte, entstanden. 

Hierauf erhielt das Wort Hauptprediger Dr. Geyer^ de? 
Mitteilungen über eine von ihm im hiesigen Kreisarchiv einge- 
sehene Rechnung von 1510 machte, die nach Herstellung des 
sogenannten Männleinlaufens an der Frauenkirche von Feter 
Harsdorfer gestellt wurde. Joseph Baader hat zwar bereits 
früher aus dieser Rechnung Auszüge in seinen »Beiträgen zur 
Kunstgeschichte t veröffentlicht, es ist ihm aber das Versehen 
unterlaufen, den dort viel genannten Meisler Adam (Kraft) mit 
einem ebenfalls aufgeführten Meister Mertz zu identifizieren, ob- 
wohl beide in der Rechnung aufs deutlichste unterschieden 
werden. Wir erfahren aus dem alten Aktenstück, daß Adam 
Kraft nicht nur teils allein, teils mit Gesellen das Steingehäuse 
für das Männleinlaufen anfertigte, sondern auch, daß er der 
eigentliche j Werkmeister und Angeber gewest«» so daß also 
wohl der Hauptplan und Grundgedanke von ihm stammt. 
Adam Kraft erhielt als Künstler nicht etwa wie Meister Mertz 



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25 



seinen regelmäßigen Taglohn mit Badgeld, sondern nach Ab- 
schluß der Arbeit, am 2L September 1508 ein Geschenk von 
60 fl., wovon 4 fl. seiner Frau übergeben wurden. Von Ende 
Mai 1508 kränkelte Kraft und konnte nicht mehr alles ausführen, 
wie er wollte. Anfang Januar 1509 ist er bekanntlich — wahr- 
scheinlich in Schwabach gestorben. So hat sich die alte Nach- 
richt Neudörfers, daß Kraft ) an Vnser Frauen Saal am Markt« 
tätig gewesen sei, ebenso bestätigt wie seine Nachricht über 
das Stationenwerk, Wenn auch von dem Kraftschen Gehäuse 
atum Männleinlaufen nichts mehr übrig ist, so ist es doch den 
Freunden des größten Nürnberger Bildhauers erfreulich, daß ftlr 
die Zukunft sein Name mit einem der volkstümlichsten Werke 
Alt -Nürnbergs, dem zu einem Wahrzeichen gewordenen Männ- 
leinlaufen, unaufhörlich verbunden sein wird. 

In der sechsten Monats Versammlung vom Donners- 
tag dem 16. November 1905 widmete der t. Vorstand zu- 
nächst dem Tags zuvor zu Grab getragenen L Scliriftführer 
und Ausschußmitglied Hans Bosch einen warmen Nachruf, dessen 
Andenken die Anwesenden durch Erhebung von den Sitzen 
ehrten. 'Darnach sprach Gymnasialprofessor Dr. Johannes 
Müller über »Nürnbergs Botschaft nach Spanien zu 
Kaiser Karl V, im Jahre 15 19, eine Episode aus dem 
Kampfe Nürnbergs mit dem Hause Brandenburg um 
die Behauptung der reichsstädtischen Zollprivilegienc, 
Der Markgraf Kasimir von Brandenburg hatte für seine Be- 
mühungen und Auslagen zu Gunsten des Hauses Habsburg 
von Kaiser Maximilian auf dem Augsburger Reichstag 1518 
einen neuen Weinzoll bewilligt erhalten, in der Weise, daß er 
befugt war, von jedem Fuder Wein, das durch sein Gebiet ge- 
führt wurde, anstatt des alten Zolles von 3 Pfennigen einen 
solchen von einem halben Gulden zu erheben. Die Stadt Nürn- 
berg wurde durch diese zwanzigfache ZoUerhöhung hart betroften. 
der Rat erhob daher auch sofort Einspruch und erlangte wirk- 
lich 1519 ein kaiserliches Mandat auf die vorläufige Sistierung 
des Zolles. Da aber Kaiser Max 6 Tage nach Erlaß dieses 
Mandates starb, kehrte sich Kasimir nicht daran, behauptete, 
es sei von den Nürnbergern erschlichen worden, und wollte 
höchstens vor einem künftigen römischen König oder vor dem 



26 



schwäbischen Bunde einen Austrag seines Streites mit den Nüm- 
bergern annehmen. Da der Rat bei dem Bunde nichts aus- 
richtete, war er auf militärische Maßnahmen bedacht , zumal 
die Gegensätze noch dadurch schärfer wurden, daß Kasimir 
mehrere Nürnberger gefangen nehmen und diese durch die Folter 
zwingen ließ, falsche Aussagen zu machen, als ob ste der Rat 
zn Mordbrennereien in MarkgräHichen Städten gedungen hätte. 
Herzog Wilhelm V. von Bayern machte einen vergeblichen 
Vermittelungsversuch, Ntlrnberg sollte 40 000 Gulden zahlen, 
dann sollte der Markgraf den Zoll aufheben. Darauf wollte 
der Rat nicht eingehen, vielmehr Heß er einen Überfall auf die 
raarkgräflichen Zollhäuser machen und die Frauen der Zöllner — M 
diese selbst hatten sich geflüchtet — in Pflicht nehmen* End- 
lich gelang es, nachdem inzwischen Karl V, zum römischen 
König gewählt worden war, kaiserlichen Kommissarien am 
1, August 15 IQ in Nördlingen einen vorläufigen für Nürnberg 
annehmbaren Vergleich zustande zu bringen. Es lag aber nahe für 
den Rat, die Sache weiter zu verfolgen und dem neuen König 
durch eine Gesandtschaft sein AnHegen vorzubringen. Dabei ■ 
konnten auch noch eine Reihe anderer Punkte zur Sprache ge- 
bracht werden. Einer der kaiserlichen Kommissarien riet selbst 
dazu. Die Gesandtschaft wurde nun am 30. Juli beschlossen, 
als Gesandte wurden der Ratsherr Nikolaus Haller und der 
bekannte Ratskonsulent Dr. Christoph Scheurl ausgewählt. Ihnen 
schlössen sich noch einige Patrizier freiwillig an, so daß die 
Gesandtschaft im ganzen 15 Personen zählte. Um die Trauer 
über des alten Kaisers Tod zu markieren, befahl der Rat den 
Gesandten, sich in Schwarz zu kleiden, und gab auch sonst 
genaue Vorschriften, sich alles Prunks zu enthalten. Die Ge- 
sandten reisten über Lyon nach Barcelona, Karl V, weilte 
aber wegen der Pest nicht hier, sondern In dem nahen Molin 
del Rey, wo die Gesandten am 21. Oktober feierlich in Audienz 
empfangen wurden. Dr. Scheurl brachte in einer lateinischen 
Rede die Glückwünsche und Untertänigkeitserklärung der Nürn- 
berger dar. Der König ließ durch den Bischof von Badajoz 
in leutseligster Weise danken und setzte den 24. Oktober als 
Termin für das weitere Anbringen der Gesandten fest. Scheurl 
trug an diesem Tage den königlichen Räten 7 Klagepunkte vor. 



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27 



Er erklärte» der neue Zoll müsse nichtig sein, weil ihn König 
Max unwissend der Nürnberger Privilegien dem Markgrafen er- 
laubt hätte. Die Geschichte von den Mordbrennercien sei er- 
funden. Der königliche Rat Herr von Chi^vres gab den 
Nümbergischen Gesandten zwar tröstliche Versicherungen, er- 
klärte aber, der König wolle sich bis zu seiner Krönung aller 
Reichsgeschäfte enthalten. Alles Drängen der Gesandten auf 
rasche Erledigung des Streites blieb erfolglos, Karl mußte eben 
Rücksicht auf das Haus Brandenburg nehmen. Die anderen 
Punkte erfuhren eine für Nürnberg angenehmere Behandlung. So 
wurde die Stadt durch ein kaiserliches Mandat vom 18. Dezember 
im Besitz der im bayerischen Erbfolgkriege (1504) erworbenen 
Flecken bestätigt Die Bestrebungen Nürnbergs fielen einiger- 
roaßeti mit den Sympathien des Kaisers für die Städte, bei denen 
allein Gehorsam und Geld zu finden waren, zusammen. Nach 
einer feierlichen Abschied saodienz machten sich die Gesandten 
kurz vor Weihnachten auf den Rückweg, am 2. Februar 1521 
^waren sie wieder in Nürnberg, wo sie sehr freundlich empfangen 
^wurden. In seiner dem Rat erstatteten Relation, die der Vor- 
tragende einer eingehenden Kritik unterzog — sie wird durch die 
Briefe der Gesandten vom kaiserlichen Hofe in wertvoller Weise 
«rgä^Gzt — zeigt sich Scheurl von dem Resultat der Gesandtschaft 
«ehr befriedigt. Er rechnet darauf, daß die königlichen Macht- 
liaber Nürnberg wohl gewogen sein würden. Scheurl aber nahm 
Höflichkeitsphrasen allzusehr für bare Münze. Er war in po- 
litischen Dingen ungeschult und naiv und erkannte nicht die 
hinhaltende Diplomatie und die Schaukelpolitik des Kaisers und 
seiner Räte, Über diese erfahren wir in der Relation im all- 
gemeinen nur ganz äußerliches, so über den einflußreichen 
Großkanzler Gattinara, Doch hören wir, daß der genannte 
Chiftvres und der kaiserliche Rat Hannart Bestechungen sehr 
zugänglich seien. Zeigt so Scheurl keine tiefere Menschen- 
kenntnis und keinen politischen Scharfblick, so ist sein 
Bericht doch sehr interessant, namentlich auch kulturhistorisch. 
Wir erfahren allerlei über die Hofhaltung des Kaisers, 
Über das Leben und Treiben am Hofe usw. Wir können 
hier nicht näher darauf eingehen und erwähnen nur noch, 
daß durch ein kaiserliches Dekret vom 26. Dez. 1521 der 



28 — 



Zollstreit schifeßlich doch zu Gunsten der Reichsstadt ent- 
schieden wurde. 

In der siebenten Monats Versammlung vom Donners- 
tag dem 21, Dezember 1005 gedachte der 2. Vorstand, der 
an Stelle des durch Krankheit verhinderten I. Vorstands die 
Sitzung eröffnete, des am 26. November verschiedenen eifrigen 
Vereinsmitglieds, Generalmajors t, D. Alexander Ritter von 
Dotzauer, der sich durch seine wiederholten Vorträge, insbe- 
sondere über das Militärwesen der Reichsstadt Nürnberg, sowie 
durch sein liebenswürdiges Wesen bei den Mitgliedern des 
Vereins ein dankbares Andenken gesichert habe. Zum Zeichen 
dessen forderte er die Anwesenden auf, sich von ihren Plätzen 
zu erheben. Hauptmann a. D, Emanuel Seyler hielt darauf 
einen Vortrag über ^ Ostfränkische und Nörnbergische 
Befestigungsbautent. Er begann mit einer kurzen Charak- 
terisierung der Prähistorik und der Historik (Geschichtsforschung) 
und bemerkte, daß er sich insbesondere auf dem Grenzgebiete 
dieser beiden Wissenschaften bewegt habe. Seinen Ausgangspunkt 
nahm er von dem Begriff der ^agrarii militest, die von Widukind 
(einem sächsischen Historiker des 10. Jahrhunderts] genannt werden. 
Diese standen nach der landläufigen Annahme im Gegensatz zu 
jenen» die nach der Anordnung Kaiser Heinrichs I.urbes, befestigte 
Städte, zu bauen hatten. Über diesen Begriff herrscht aber viel 
Unklarheit. Roßstall wird i. J. QSS urbs genannt; unweit liegt der 
Wimpaßhof und finden sich die Flurhenennungen >Drudenbaum« 
UBd ^Hochstraße«. Derartige Orts- und Flurnamen müssen, wenn 
sie sich häufig wiederholen, als zusammengehörig angesehen 
werden. Im römischen Reich war das Verfügungsrecht Über die 
Benützung der Staatsstraßen und den Straßenverkehr (cursns 
publicus) den Kaisern vorbehalten. Die W^eidcn für das Zugvieh 
zählen zu dem besonderen Eigentum der Kaiser als >pascua 
animalium est rebus privatis nostrist, wie der Codex Theodosianus 
sagt. Diese Viehweiden nennt Vegetius Agrarien, auf ihnen hatten 
Kriegsgefangene das Vieh zu hüten und wurden von den 
Agrarienkriegern (agrarii milites) überwacht. Die Franken hielten 
sich genau an den Codex Theodosianus, Kriegsgefangene Sachsen 
und Wenden hüteten auf den Agrarien, später ijHardten* genannt, 
das Vieh. Daher rührt der Ortsname Wimpaßhof d. h. Hof der 



— 29 



Wendenknechte. Letztere trieben auch viel Bienenzucht. Bei 
Oettingen nahe dem Orte Ursheim findet sich die Flurbenennung 
> Sachsenbartc. Üie Hardten waren bei den Franken Königs- 
gut» wie die pascua Eigentum der römischen Kaiser. Ais Flur- 
namen kummen bei den Hardten noch vor: Uillenberg oder 
DiUberg (vom slavischen delu), und Kritsch (auch Krieß. Gries, 
Gritz vermutlich von griö, gradec, wie unter anderem die be- 
festigte Oberstadt von Agfam sich nennt). Weiter gehört zum 
Merkmalbestande der Hardten die Sage von den Heilrätinnen, 
3 Fraulein, die sich verirrt hatten, durch Glockengeläute sich 
wieder Eurecht fanden und dann reiche Schenkungen machten. 
Femer rechnen hierher die Flurnamen Hummelberg (Hummel 
¥on gomila Hügel; in »Hummelgaut vom tschechischen jemelu, 
jeraelice ^ Ort, wo die Mistel auf den Bäumen schmarotzt) und 
die Ortsnamen Netzstall, Netzstuhl, Netzbach, Netzat, Netzating. 
Bei den Sachsenhardten finden sich die Orts- und Flurnamen 
Appenberg» Prunnon ^ Büttelbrunn), Saaß (Saaßberg), Grotenholz. 
Eine solche Hardt war die Houbirg bei Hersbruck 
(Harlerfchsbruck). Sie war ehedem gesichert durch das Schloß 
im Karwinkel (die Harterichs- oder Hardtherrnburg» zu der 
Happurg als Kemenate und Zollstätte gehörte), die Mittelburg 
und das alte Schloß bei Pommelsbrunn, Als Talsperren dienten 
Lichtenstein mit dem Turme in Poramelsbrunn und Reicheneck. 
In diesem Sinne sagt schon der römische Militärschriftsteller 
Vegetius, daß die Agrarien durch Exkubien (Kastelle» nicht zu 
verwechseln mit den Besatzungslagern am Limes, die von der 
Römerforschung falschlich r LimeskasteUet genannt werden) xu 
schützen seien. Die Hardten oder Agrarien sind Korrelate der 
Mansionen. Zu der Houbirg gehört die Mansio Poppberg und 
diese wird ergänzt durch den ßurgstail bei Burkhardtshof. Nahe 
an diesem vorbei und durch den Ort Poppberg führt die ^ Hoch- 
straße c. Im Burgstall wurden die Gebrauchspferde unterge- 
bracht, in der Mansio nächtigten die hohen Reisenden. Bei 
Treuchtlingen lassen sich die gleichen Teile nachweisen. Die 
Agrarie liegt bei Grönhardt mit der römischen Pferdeschwemme, 
die von den Forschern fälschlich >fossa Carolina« benannt wird. 
Die Ruine Poppberg ist typisch für die meisten ostfränkischen 
Burgen. Der Turm auf hohem FeUblock deckte den Zugang oder 



30 



Burgweg, dahinter lag der Palas oder die Kemenate. Beide 
zusammen sind von einer Mauer eingefaßt. Der Wirischaftshof 
lag bei Poppberg in einer Vorburg, bei anderen hochgelegenen 
Burgen zunächst am Burgfelsen, vom Turme beherrscht. Andere 
Burgen in Ostfranken liegen auf einer isolierten Höhen- 
kuppe, wo dann der Zugang durch Mauerzüge, bastionsartige 
Vorbauten oder mächtige Gräben gesichert war. Bei diesen 
fehlt der Tarm häufig^ bezw. ist spätere Zutat. Der Vor- 
tragende beschrieb eine große Menge fränkischer Burgen, wobei 
er auf die von ihm selbst gemachten photographischen Auf- 
nahmen hinwies, die er unter den Anwesenden zirkulieren ließ. 
Den fränkischen Typen steht der öde Turm von Chameregg 
gänzUch fremd gegenüber. Die geschmack- und verständnisvolle 
Bauweise, der Mangel jeglichen weiteren Bauwerks, der rückwärtige 
starke Graben, der nach vorne in den flüchtigen Graben übergeht, 
der Fehler der Überhöhung von rückwärts, der bei fränkischen 
Bauten peinlichst vermieden wurde, verweisen für den öden Turm 
von Chameregg auf römischen Ursprung. Denn Se Römer durften 
sich da, wo sie den im Angreifen von Burgen gändich unerfahrenen 
Alamannen gegenüberstanden, solche Unterlassungen wohl ge- 
statten. Wie der öde Turm von Chameregg im Gegensatz steht 
zu sämtlichen ostfränkischen Burgen, so bildet der fünfeckige 
Turm auf der Burg zu Nürnberg einen ausgesprochenen Kontrast 
zu den übrigen nürnbergischen Befestigungsbauten, bei deren 
Anlage zu Gunsien des Kunstgeschmacks vielfach auf strenge 
Befolgung der fortifikatorischen Grundregeln verzichtet , auch 
der Auswahl des Materials keine so besondere Sorgfalt zuge- 
wendet wurde, wie es beim fünfeckigen Turme der Fall war. 
Dieser ist entgegen der bei den anderen Befestigungsbauten 
eingehaltenen Praxis mit der nordwestlichen Ecke der Angriffs* 
Seite zugewendet, was den Vorteil hatte, daß die feindlichen 
Geschosse im spitzen Winkel auf die Mauern treffen mußten 
und daß eine möglichst große Front gedeckt wurde. Auf der 
Ostseite wurde zudem noch eine Ecke angesetzt, um letzteren 
Vorteil in höherem Maße zu Gunsten einer nach rückwärts an* 
schließenden Kemenate auszunützen. Berücksichtigt man noch 
die eigenartige Bauweise der wechselnden Quaderschichtenhöhe» 
von Vitruvius Pseudoisodomum genannt, so bleibt nichts übrige 



31 



als diesen Bau deo Römern zuzuschreiben. Die Forschung 
weist rwar die Anschauung, daß außerhalb des Limes von den 
Römeni Kastelle erbaut worden seien, mit aller Entschiedenheit 
lurück, aber die römischen Geschichtschreiber behaupten dies 
mit ebensolcher Bestimmtheit, was der Römerforschung nur 
deshalb entgeht, weit sie die Begriffe castra und castellum nicht 
strenge anseinanderzuhalien vermag. Von Westen her führen 3 
Hochstraßen bis kurz vor Nürnberg, wo sie sich vereinigen; 
öitlich von Mögeldorf teilen sich dieselben wieder. Damit gewinnt 
das Gebiet um Nürnberg eine besondere Bedeutung, Doch 
lird in den Kaiserregesten zunächst Mögeldorf (Megelendorf) 
als Hauptort genannt, wo Kaiser Konrad IL zwei Mal Quartier 
genommen hat. Dort müssen wir demnach eine Mansio an* 
nehmen, za der die Befestigung auf dem Rechenberg mit ihrer 
unterirdischen Zufluchtsstätte als castellum und der Römerturm 
auf der Burg, als Burgstall charakterisiert durch den noch er- 
haltenen Namen > Tiergärnertor i, gehörten. Das weitere Zubehör, 
die Hardt. ist in dem hinter Mögeldorf liegenden Höhenzuge 
, Kritsch- Dillberg zu erkennen, die sich in diesem slavischen 
Namen als eine Wendenhardt dokumentiert Zu der auf den 
Hardten angesiedelten slavischen Bevölkerung kommen innerhalb 
der in der Mitte des 9. Jahrhunderts zuerst genannten terra 
Slavomm, in der auch Nürnberg lag, noch jene Slaven» die wie der 
Vortragende aus den gefundenen Gefäßscherben nachgewiesen 
haben will, in den Höhlen der fränkischen Schweiz gewohnt 
haben. Im Jahr 1050 wird Nürnberg (Norimberc) an Stelle von 
Megelendorf als Mansio genannt. Die agrarii railites der 
Wendenhart Kritsch-Dillberg haben wohl in Befolgung der An* 
Ordnung Kaber Friedrich I, an der Stelle des Römerturms mit 
dem ßurgstall die urbs Norimberc erbaut, die Wenden, die zuvor 
10 den schon von den Römern gegrabenen unterirdischen Gängen 
wohnten, haben diese vermutlich weiter ausgebaut und benannt. 
Denn dieser Name ist aus dem Slavischen nora, die Höhle ^ 
abzuleiten. Die Form erhielt dieser Name, wie fast alle noch er' 
haltcnen slavischen Benennungen, durch die Franken, Sie waren 
es auch, die das Slavenland um Norimberc rasch auf eine höhere 
^Kulturstufe emporhoben, so daß es zu Ende des gleichen Jahr- 
hunderts schon das Land der Ostfranken genannt werden konnte. 



— 32 — 



Als Stützpunkt zur Abweisung der slavischen Völkerflut hatten 
die Franken schon frühzeitig die Vesle Kadolzburg erbaut 
und sie zur Reichsdomäne erhoben. Die Kadolzburg hat noch 
die typische ostfränkische Anlage. Es sind Beziehungen zu der 
Zollernburg bei Sigmaringen vorhanden. Ihr waren die urb« 
Horsedal, das spätere Fraischamt Roßstall, das Fraischami 
Langenzenn und wohl auch die ehemalige Hardt Mausdorf 
unterstellt. Von hier aus wurde ah weiterer Stützpunkt die 
Veste Norimberc vorgeschoben, die sich unter dem Schutze ihrer 
stetig wachsenden Umfassungsmauern rasch zu einer Stadt enl- 
wickelte. 

Dem Vortrag folgte eine lange» selir lebhafte Debatte, 
bei deren Eröffnung der Vorsitüeode, Archivrat Dr, ^fummenhoff 
bemerkte, daß es bei dem massenhaften Material, womit der 
Vortragende die Versammlung überschüttet hätte, geradezu 
unmöghch sei, auf jeden einzelnen Punkt näher einzugehen. 
Er wolle vorläufig nur einiges, das ihm besonders wichtig er- 
scheine, herau!?greifen. Seine Ansicht über den fünfeckigen 
Turra sei durch die weit ausholenden Ausführungen des Redners 
nicht im geringsten erschüttert worden. Der römische Ursprung 
sei ja schon von Meisterh'n und der großen Menge der Nürn* 
berger Chronisten behauptet worden, eine kritische GeschichtsauF- j 
fassung aber hätte dieser Fabel ein Ende gemacht. Schon Lochnerl 
hielt den Turm nicht für römisch» nach Essenwein reiche er 
nicht über die Zeit, da Nürnberg zum ersten Male urkundlich 
erwähnt werde, also nicht über die Mitte des 1 1 . Jahrhunderts J 
zurück, In Nürnberg und Umgegend sei noch nie auch nur 
der geringste römische Fund gemacht worden. Er, Redner, 
hätte sich zusammen mit ßaurat WallraflT und Dr. F. T. Schulx 
neuerdings das Bauwerk genau angesehen, die Herren seien dabei 
zu dem Schluß gekommen, daß der Turm romanisch sei. Die 
verschiedene Steinschichtenhöhe beweise gar nichls für den 
römischen Ursprung. Dagegen spreche auch die Benützung de» 
Wendelsteiner Quarzits, die Römer würden den anstehenden 
Burgsandstein verwendet haben. Die an dem Turm von außen 
wahrnehmbaren langen schmalen Schlitze seien SchießschartenJ 
die sich nach innen trombenartig zu einem kleinen (romanischen)l 
Tonnengewölbe erweiterten. Daß diese nicht etwa nachträglichl 



— 33 — 



in die Mauern des Turms hineingeschlagen wurden, beweise die 
Tatsache, daß an den Gewölben noch Spuren von Schaalbrettern, 
von Stützgerüsten gefunden worden seien. Auf ebenso gewagten 
Kombinationen beruhten die Behauptungen des Vortragenden 
über die frühere weite Verbreitung der Slaven im Nürnbergischen 
Gebiete. In einer Urkunde von I02i, worin Heinrich 11. eine 
Reihe Ortschaften in unserer Nähe an das von ihm 1007 als 
ein Bollwerk gegen die im 8. und 9. Jahrhundert ins Ost- 
fränkische eingefallenen Slaven gegründete Bistum Bamberg 
vergibt, kommen nur deutsche Namen vor. Der Siedelungen 
im Sebalder Forst werden dabei nur ganz wenige genannt, erst 
unter Heinrich IL ist hier eine Kolonisation eingetreten und 
zwar durch Bayern, denn es heißt, daß die Bewohner nach 
bayerischem Rechte lebten. Nur ein deutscher König konnte 
über Reichsgut verfügen und nur von einem König aus bayeri- 
schem Hause kann angenommen werden, daß er Bayern im 
Rcichswaldgebiete ansiedelte. Deutschen Ursprungs seien z. B. 
Gründlach (^Grindilaha), Walkersbrunn (Waldgeresbrunn), dann 
alle die Orte auf reuth, Poppenrenth u. s. w. Netzstall ist un- 
möglich slavisch zu deuten p hier waren die kaiserlichen Jagdnetze 
untergebracht von Kaiser Karl IV., der bei dem nahen Brunn 
sein Jagdschloß hatte. Roßstall habe früher Horsadal geheißen, 
es sei eine niedersächsische Kolonie. Die unterirdischen Gänge 
ao der Burg und beim Rechenberg seien keine geheimen Zu- 
fluchtsstätten, sie hätten vielmehr der Beschaffung von Wasser 
dienen sollen. 

Seyler hält dem entgegen, es sei eine Eigenart der Agra- 
tien» daß auf ihnen keine Röraerfunde gemacht worden seien. 
Die agrarii milites hätten ja nicht besonders viele römische 
Gebrauchsgegenstände mitnehmen können. Die verschiedene 
Stärke der Steinlagen am fünfeckigen Turm sei ein Beweis für 
seinen römischen Ursprung, Redner verbreitet sich dann des 
längern Über den Unterschied zwischen castra und castella. Es 
sei der Fehler der Limesforschung, diese beiden ganz verschie- 
denen Begriffe nicht auseinanderzuhalten. Die sog, Limeskastelie 
seien castra oder Cohortenlager (wie die Saalburgj, die Castelle 
seien dem Limes weit vorgebaut gewesen, wie der öde und 
der fünfeckige Turm, Auch er stütze sich dabei auf schrift- 

3 



— 34 - 



liehe Zeugnisse, nämlich auf die römischen Schriftsteller Vegetius 
und Ammian, Weiter geht Redner näher auf die Excubien und 
Agrarien ein. Zum Merkmalbestand der letzteren gehörten die 
Ortsnamen slavischen Ursprungs, Gritz, Dillberg, NetsstalL Das 
eine Netzstall bei Brunn wolle er gern aufgeben. Daß im 
Rechen berg nur nach Wasser gesucht worden sei, will ihm nicht 
einleuchten. Der Rechenberg sei das Castell, das zur mansio 
Mögeldorf gehörte, der dazugehörige Burgstall (Muramenhoff 
hatte vorher bemerkt, es heiße das Burgstall) sei beim fünf- — 
eckigen Turme zu suchen. | 

Dr. Heerwagen wendet sich gleichfalls gegen die slavischen 
Namensdeutungen des Vorredners. Wer Brück und Poppenreuth 
slavisch deuten wolle, wage eine Hypothese, die höchstens den 
Vorzug der Curiosität für sich habe. Professor Dr. Spuler- 
Erlangen spricht für die slavische Besiedelung unserer Gegend, 
die für jeden Anthropologen z. B. in der fränkischen Schweiz 
aus dem Typus der Bevölkerung unzweifelhaft hervorgehe. 
Deshalb brauchten die Namen nicht siavisch zu sein, auch könne 
das bayerische Recht den Slaven sehr wohl aufoktroyiert worden 
sein. MummenholT bemerkt dem gegenüber, wenn Kaiser 
Heinrich IL eine Schutzwehr gegen die Slaven aufrichten wollte« 
so könne er doch nur Deutsche hierher verpflanzt haben, Seyler^ 
sucht nochmals seine Ansiclu zu verteidigen, auf Vegetius sich™ 
stützend, Heerwagen spricht gegen die Anthropologen. Ehe 
man eine slavische Bevölkerung nachzuweisen versuche, müßten 
die Anthropologen vor allem darüber einig sein, worin denn 
eigentlich der slavische Typus — insbesondere zum Unterschied 
vom deutschen — bestehe. Hofrat Dr von Forster beruft 
sich auf die berühmte Virchowsche Karte von Deutschland. 
Auf Grund eines massenhaften statistischen Materials käme in 
dieser die bemerkenswerte Tatsache zum Ausdruck, daß gerade 
in der Gegend dicht bei Nürnberg die brütjette Bevölkerung 
einer blondhaarigen Platz mache, es läge also nahe, hier eine 
Grenzlinie zwischen Slaven und Deutschen anzunehmen. Redner 
kommt dann auf die Fundslätte in der Solach bei Brunn ztil 
sprechen, über die Archiv rat Dr. Mummen hoff im 16. Heft derl 
Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg 
gehandelt habe. Die daselbst gefundenen Radornamente seien 



— 35 — 



charakteristisch slavische Verzierungen, wenn sie auch über- 
nommen sein könnten. Die Gefäße gehörten nicht in eine und 
dieselbe Zeit, Dieselben als die Reste einer Töpferei oder 
Pechsiederei, wie Mummenhoff wolle, zu deuten, gehe nicht an, 
die Kennzeichen für den früheren Betrieb dieser Gewerbe seien 
ganz andere Redner ist sehr für Ausgrabungen an jenem Platze 
und für ein gemeinsames Arbeiten der Historiker mit den Prä- 
historikern. Mummen hoff pflichtet dem bei, wegen der vorge- 
rückten Zeit wolle er sich auf weitere Erörterungen nicht ein- 
lassen und nur bezüglich der Radornamente hervorheben, daß 
diese auch in Memmingen und Tegernsee vorkämen. Zur 
Stütze seiner Ansicht verliest er einen Brief des angesehenen 
Memminger Anthropologen Dr. Miedel. Privatdozent Dr* Geb- 
hardt-Erlangen bemerkt, was die Ansiedelung von eigentlichen 
Bayern durch Heinrich II, beträfe» so brauche man diese nicht 
anzunehmen, die Oberpfälzer seien ja auch Bayern. Eine Auf- 
oktroyierung des Rechtes, wie Professor Spuler sie annehme, 
hätte es im Mittelalter nicht gegeben. Der angeblich brünette 
Typus der Slaven besage nichts, da ja doch gerade unsere 
Nachbarn, die Tschechen und die im Nordosten von uns ge- 
sessenen Slaven, in der Hauptsache blond seien. Spuler will 
die Zweifel an der Brauchbarkeit der anthropologischen Bestim- 
mung für die Herkunft der Bevölkerungen nicht gelten lassen. 
So gut wie ein Mongolenschädel, sei auch der Slaventypus zu 
unterscheiden. Der dreißigjährige Krieg hätte nur im einzel- 
nen, nicht im allgemeinen Verschiebungen der Bevölkerung im 
Gefolge gehabt, Direktor Dr, von Bezold weist auf die aus- 
gebildete Forschungsmethode der Archäologie hin, die der 
Vortragende nicht genügend beachtet habe, Daß die Römer 
100 km vor dem Limes ^Castelle angelegt hätten, sei übrigens 
auch an sich höchst unwahrscheinlich, Das Schlußwort erhält 
Seyler, Er verbreitet sich nochmals über die fossa Carolina 
und behauptet, die Römer könnten recht wohl Castelle soweit 
vorgeschoben haben. Die Verbindung mit den Bauten am 
Limes sei durch Zwischenstationen aufrecht erhalten worden. 

So gestalteten sich die Monatssitzungen zu recht lebhaften 
Vereinsabenden, von denen jeder Teilnehmer mannigfache 
Anregung und Belehrung mit heimbrachte. 



^- 36 - 



Im Monat September hatten im benachbarten Bamberg 
nicht weniger als drei Kongresse getagt, zuerst der Tag für 
Denkmalspflege, dann der deutsche Archivtag und der 
Gesamtver ein der deutschen Geschichts- und Alter- 
tumsvereine, dessen langjähriges Mitglied unser Verein ist J 
Die in Aussicht stehende Tagung des Gesamtvereins hatte des- ■ 
halb dem Ausschuß Veranlassung gegeben, denselben einzuladen, 
auch der Stadt Nürnberg einen Besuch abzustatten. Der 2, 
Vorstand, Archivrat Dr. Mummenhoff, trat auf Einladung dem 
Lokalkomitd in Bamberg bei, um sich an den Vorbereitungen 
der Hauptversammlung des Gesamtvereins zu beteiligen. Pro- 
fessor J. Schmitz, der Restaurator der S. Sebalduskirche, 
hatte die Anregung gegeben, eine Ausstellung von Plänen^ 
Modellen und Abbildungen über die Wiederinstand- 
setzung der Kirchen von St. Sebald und von St. Lorenz in 
der Moritzkapclle zu veranstalten und eine kurze Darstellung der 
Restauration der S» Sebalduskirche mit Illustrationen erscheinen 
und den Teilnehmern an den drei Kongressen als Festgabe über* 
reichen zu lassen. Der Vereinsausschuß bewilligte die Mittel zum 
Druck der Brochüro und einen Zuschuß zu den Kosten der ge- 
planten Ausstellung. Die Atisarbeitung der ersteren übernahm das 
Vereinsniitglied, Architekt Otto Schulz; eine kurze Beschreibung 
der Ausstellung selbst bearbeitete nach den Angaben von Professor 
Schmitz das Vereinsmitglied Bibliothekkustos Dr. Emil Reicke, 
Die Ausstellung, mit großem Geschick und Geschmack arrangiert» 
gewährte Einblick in das mit so viel Verständnis und Pietät durch- 
geführte große Restaurationsunternehmen und erweckte das leb- 
hafte Interesse der am 24. September zahlreich erschienenen 
Teilnehmer am Denkmalspflegetag, wie der am 29. September 
eingetroffenen Teilnehmer an der Hauptversammlung des Gesamt- 
vereins. Die letzteren mit ihren Damen wurden bei ihrer Ankunft 
am Bahnhof von den Vorständen und einigen Mitgliedern des 
Vereins begrüßt und ums Tor zur Burg geführt. Von da ab 
begab sich der größereTeil der Gäste in die Hirscheigasse» um das 
Tucherhaus und den Hirschvogelsaal, dann auf den Egydienberg^um 
das Pellerhaus zu besichtigen. Nach einem fröhlichen Frühstück in 
Schuhs Bratwurstküche wurde die Sebalduskirche besucht, in der 
Professor Schmitz wertvolle Aufschlüsse über die Restauration der 



Kirche gab, und alsdann die Ausstellung in der MoriUkapelle besich- 
tigt, die gleichfalls Professor Schmitz eingehend erläuterte, Im Rat- 
hause führte Aichivrat Dr, Mummen hoff die Gäste und erklärte 
ihnen die Malereien im großen und kleinen RathaussaaL Ein 
Teil der Gäste stattete noch dem Germanischen Museum einen 
Besuch ab, Um vier Uhr vereinigte ein gemeinsames Mittagsmahl 
im Ratskeller, das unter mancherlei Toasten äußerst animiert 
verlief, die Gäste und Vereinsmitglieder; ein kleiner Rest setzte 
das gesellige Zusammensein am Abend in der Maxfeldrestauration 
fort. Die Gäste schieden voll Befriedigung, baldige Wiederkehr in 
Aussicht stellend. Auch die verteilte Festgabe, die im nächsten 
Heft der > Mitteilungen! wiederholt zum Abdruck kommen wird, 
trug dem Verein Dank und Anerkennung ein. 

Außer mit der Vorbereitung dieses Besuches war der 
Ausschuß in seinen vier Sitsungen mit mancherlei Vereinsan- 
gelegenheiten beschäftigt. Der am Q. Mai 1Q05 in Bamberg 
gegründeten Gesellschaft für fränkische Geschichte, die ihren Sitz 
in Würzburg haben soll und in deren Ausschuß auch der 
1, Vorstand unseres Vereins gewählt wurde, trat der Verein auf 
Grund des vom Ausschuß gefaßten Beschlusses als Stifter mit 
einem einmaligen Beitrag von Jt 1000 bei. Erfreulichen Fortgang 
nahm das Unternehmen der Inventarisation der Bau- und Kunst- 
denkmäler der Stadt Nürnberg. Museumsassistent Dr. Fritz Trau- 
gott Schulz führte die Aufnahmen der in Betracht kommenden 
Objekte, insbesondere in den Häusern des ehemaligen Milchmarkt- 
Viertels, eifrig fort und wurde dabei bereitwilligst von Architekt 
Heinrich Dennemark unterstützt. Die Frage der Publikation 
des sich immer mehr anhäufenden , wertvollen Materials wurde 
von der für die Inventarisation eingesetzten besonderen Kommission 
sowohl als vom Vereinsausschuß reiflich erwogen. Es steht zu 
hoffen, daß im Jahre 1906 die ersten Lieferungen des Werkes 
werden erscheinen können. Auch an der Jubiläums- Landes- 
Ausstellung gedenkt sich der Verein durch Ausstellung eines 
Teils der photographischen und zeichnerischen Aufnahmen der 
Kunst- und Baudenkmäler der Stadt zu beteiligen, Zur Prüfung 
des im Vorjahr von dem Bearbeiter Dr. Wilhelm Hoffmano in 
München abgelieferten Manuskripts zur »Baugeschichte der St. 
Sebalduskirchet war eine Subkommission, bestehend aus Archiv- 



i 



rat Dr. Miimmenhoff, Professor J. Schmitz und Bibliothekar 
Dt. Hampe, eingesetzt worden, die unter dem Vorsitz des K 
Vorstands wiederholt zu Beratungen zusammen trat. Es stellte 
sich die Notwendigkeit heraus, verschiedene Abschnitte des 
Manuskripts umzuarbeiten und zu ergänzen. Der Verfasser 
unterzog sich bereitwillig dieser Aufgabe und ist zur Zeit beratihti 
sie unter Mitwirkung der ICommissionsmitgUeder zu lösen. Diese 
und andere Vereinsangelegenheiten gaben dem Vereinsausschuß 
auch in diesem Jahre reichlich zu tun. Eine seiner Sitzungen 
hielt er auf Einladung seines Vorstands und zu dessen großer 
Freude auf dessen Landsitz in Gründlach ab. Im Ahnensaal 
der alten Herren Pßnziog, die wohlgefällig von den Wänden 
dem eifrigen Tun und Treiben der modernen Lokalgeschichts- 
forscher zusahen, wurde über den Besuch des Gesamtvereins 
der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine in Nürnberg 
beraten und dann der Grabstein der weißen Frau, der Kloster- 
stifterin Kunigunde von Orlamiinde, in der Kirche zu Gründlach 
besichtigt. Leider verlor der Ausschuß auch in diesem Jahre 
zwei eifrige und hochverdiente Mitglieder, den k. Oberamtsrichter 
Sigmund von Ölhafen infolge seiner Berufung zum Aratsvorstand 
des k. Amtsgerichts Weißenburg i. B, und den 2. Direktor des 
Germanischen Museums, Hans Bosch, seinen langjährigen 1. Schrift- 
führer, infolge seines Ablebens. 

Herausgegeben hat der Verein im abgelaufenen Jahre 
außer der obenerwähnten Festgabe »die Wiederherstellung 
der Kirche von St. Sebald in Nürnberg. Von Otto 
Schulzt nur den ^Jahresbericht über das 2 7, Vereinsjahr 
1904«. Das 17. Heft seiner »Mitteilungen! ist in Vorbereitung 
und wird in der ersten Hälfte des Jahres 1Q06 erscheinen. ■ 

Über den reichen Zuwachs» den die Vereinsbibliothek 
auch in diesem Jahre wieder durch Geschenke von Behörden 
und Privaten sowie durch die Tauschschriften von befreundeten 
Vereinen, Gesellschaften und Instituten erfahren hat, gibt der 
Anhang II dieses Berichts näheren Aufschluß. Die literarischen 
Einlaufe waren vor ihrer Einverleibung in die Vereinsbibliothek 
regelmäßig in den Vereinssitzungen zur Kenntnisnahme der Mit-fl 
glieder aufgelegt. '" ^-^^ivi-^ ^_i__^^ ... i i. * 

Dank gesagt. 



Allen freundlichen Gebern sei herzlicher 



— 39 — 

Die Zahl der Mitglieder des Vereins ist im abgelaufenen 
are von 426 auf 433 gestiegen. Verloren hat der Verein 
1 1 B'Iitglieder, darunter 7 durch den Tod» Neu beigetreten sind 
18 Mitglieder. Die Veränderungen ergeben sich aus dem An- 
hang III dieses Berichts. Der Verein hat zur Zeit 430 ordent* 
liehe und 3 immerwährende Mitglieder, 

Das Jahr 1906 ist für unsere Vaterstadt, wie fUr unser 
engeres Vaterland ein Jubiläumsjahr, Hundert Jahre sind ver- 
gangen, seitdem Bayern zum Königreich erhoben uud seitdem 
die vormals freie Reichsstadt Nürnberg dem Königreich einver- 
leibt worden ist. Die Geschichte dieses Übergangs der Vater- 
stadt an das Königreich Bayern wird uns zunächst beschäftigen. 
Möge das hochbedeutsame historische Ereignis in recht vielen 
unserer Landsleute die Überzeugung erwecken, wie nützlich 
und notwendig die Beschäftigung mit der Lokalgeschichte ist, 
und möge es recht viele von ihnen bestimmen, sich unserem 
Verein anzuschließen und unsere Bestrebungen aufs Kräftigste 
XU onterstatzen. 



Nürnberg im Januar 1906, 



40 



I. ANHANG. 

Kassabericht für das Jahr 1905. 



A. Yereinsrechnung. 

Einnahmen: 
I. An Barbestand vom Vorjahr M 1998.04 

II. An Jahresbeiträgen der ordentlichen 

Mitglieder »2144.60 

III. An Erlös aus Druckschriften n 132.50 

IV. An Zinsen des Reservefonds x 168. — 

V. An Zuschüssen aus anderen Kassen (Kreis- 

kassa von Mittelfranken) ?i 350. — 

VI. Aus dem Reservefond (Erlös für eine 

M 1000.— Obligation) » 989.30 

VII. An sonstigen Einnahmen » 75.84 

Summa: M 5858.28 
Ausgaben: 

I. Auf die Verwaltung UT 491.83 

II. Auf die Versammlungen x 79.16 

III. Auf die Herstellung und den Versand von 

Vereinsschriften 

1. Honorar der Mitarbeiter M — . — 

2. Druckkosten . . . . » 437.59 

3. Versandspesen ... » 50.85 

M 488.44 

IV. Auf die Vereinsbibliothek j. 216.85 

V. Auf den Gesamtverein r 57.80 

VI. Auf andere Vereine y 1020.60 

VII. Auf die Herstellung des Werks über die 

St. Sebalduskirche ^ 753.90 

VIII. Auf den Reservefond » — . — 

IX. Auf sonstige Ausgaben v — . — 

Summa: M 3108.58 



■ 


^^^^^^H||^-4!^^^^^^| 


1 


1 


■ 


^H 


^^^V Abgleichung: 


1 


■ 


^^^k 


^^H 


Ennalimeii , . . . ul 5858,28 




1 


^^^H 


H 


Aufgaben . . , . , ^ 3108.58 






^ 


1 Kassabestand M 274Q.70 


r 


B. Reservefond, 






■ 


1 An Bestand vom Vorjahr in 3|^gen Bodenkredit- 






^1 


1 


Obligationen der Vereinsbank Nürnberg 


.« 


5300. 


^j 


1 Davon ab eme am 5. Juli verkaufte M 1000.— 






^^k 


^^ 


ObUgation zur Zahlung des Stifter -Bei- 






^H 


^K 


trags an die Gesellschaft für fränkische 






^^1 


■ 


Geschichte in Würzburg 


> 


1000 


^^ 


Bestand: 


.« 


4300, 


- 1 


^v 


C Rechnung Ober den Fond 






fl 


^^ zur Auftiahme der Bau- und Kunstdenk mal er 


^H 


fc 


der Stadt Nürnberg. 






■ 


^k 


1 Einnahmen: 






H 


^Fi. 


An Barbestand vom Vorjahr . . . , 


.# 


682. 


10 V 


■ °' 


An Beitrag der Stadtgemeinde Nürnberg 






I 


Im. 


für IQOS , 


% 


2000, 
3. 


50 ■ 


An Zinsen aas vorübergehenden Anlagen . 


Summa: 

1 


.# 


2685. 


60 1 


^P 


1 

Ausgaben: 






H 


^^ r. 


Aaf Honorar der Mitarbeiter 


M 


1200 


.— ^^k 


1 ^^' 


Auf Honorar der Zeichner ...... 


1 


661. 


■ 


l ^1^- 


Auf Anschaffung von photographischen 






1 


^B 


Utensilien , . 


1 


382 


.73 1 


^nr. 


Auf Papier, Porto etc. ...... 




147 


.94 ^^ 


Summa: 




2391 


.67 ^H 
i ^ 



— 42 — 

Abgleichung: 

Einnahmen .... Ulf 3685.60 

Ausgaben » 2391.67 

Kassabestand: M 293.93 

Nürnberg, am 31. Dezember 1905. 

Der Schatzmeister: 
Kommerzienrat Max Meyer. 

Geprüft und richtig befunden. 
Nürnberg, am 18. Januar 1906. 
V. Bezold. 



— 43 



IL ANHANG. 



iibliothekgeschenke und Taiisclischriften. 



a) Geschenke, 

Vom geschäftsführenden Ausschuß des Tags für Denk- 
malpflege in Bonn: 

a) Die Sammlung und Erhaltung alter Bürgerhäuser, Denk- 
schrift, im Auftrage des vom 5. Tag für Dcnkraalpiege 
eingesetzten Ausschusses bearbeitet von O. Stiehl, 
Stadtbauinspektor, Privatdozent an der technischen 
Hochschule. Berlin, 1905. Verlag von Wilhelm Ernst 
& Sohn. 

b) Über Erhaltung alter Straßennamen, ein vergessenes 
Gebiet der Denkmalpflege, Bericht, erstattet von Herrn 
Museumsdirektor Professor Dr. S, J. Meier aus Braun- 
schweig. Sonderabdruck aus den Verhandlungen des 
sechsten Tages für Denkmalpflege. Bamberg^ 22, Sep- 
tember 1905. Karlsruhe 1905, 

vom Herrn k. Kreisarchivsekretär Albert Gümbel in Nürn- 
berg: 

a) Peter Strauß (alias Trünktein) von Nördlingen, der 
Schnitzer des Peters- und Pauls-Altars in Kloster 
Heilsbronn von , . , (Sonderabdruck aus dem Reper- 
torium für Kunstwissenschaft von Henry Thode und 
Hugo von Tschudi. XXVHI), 

b) Archivalische Beiträge zur älteren Nürnberger Malerei- 
geschichte. I. Otto Voß, IL Die Familie Praun-Löblich. 
Von - . . (Sonderabdruck aus dem Repertorium für 
Kunstwissenschaft von Henry Thode und Hugo von 
Tschudi, XXV Ul). 



— '44 — 

3. von der historischen Kommission bei der k. b. Aka- 
demie der Wissenschaften in Mflnchen: 

Sechsundvierzigste Plenarversammlung der Historischen 
Kommission bei der k. ^j. Akademie der Wissenschaften. 
Bericht des Sekretariats. 

4. von Herrn Verwaltungsaktuar Wilhelm Kohlmann in 
Nürnberg: 

a) Das Merkwürdigste von der Löbl. Nümbergischen 
Universitätsstadt Altdorf in verschiedenen Kupfifern 
und einer kurtzen Beschreibung nebst einem Land- 
kärtlein des Nürnbergischen Teritorii und angräntzenden 
Oertern fürgestellet. Daselbst zu finden bey Ernst 
Friedrich Zobel. Anno 1723. 

b) Geschichte und Beschreibung der Stadt Altdorf (Der 
Haupttitel, Georg Andreas WiU's, Kais. Hofpfalzgrafens, 
öffentl. ordentl. Professors der Altdorffischen Univer- 
sität und derselben Seniors, Geschichte und Beschreibung 
der Nürnbergischen Landstadt Altdorf. Altdorf in 
Commission der Akademischen Monath-Kußlerischen 
Buchhandlung 17Q6 — , dann die Vorrede und Inhalts- 
Anzeige fehlen). 

c) Peter Vischer. Romantisch-dramatisches Gemälde aus 
der Vorzeit Nürnbergs, in zwei Abteilungen. Von 
Wilhelmina Sostmann, geb. Blumenhagen. Mit 9 colo- 
rirten Kupfern und einer Musikbeilage. Verlag von 
Georg Winter. 1832. 

d) Die Houbirg oder Geschichte der Nürnberger Schweiz, 
Hersbruck, Altdorf und Lauf mit ihren Umgebungen 
in welthistorischem Zusammenhang. Von J. W. Wörlein. 
Mit einer Abbildung des Riesen walles der kelto- ger- 
manischen Götterburg auf der Houbirg. Nürnberg, 
1838. Druck der Sebaldschen Offizin. 

e) Nürnberg im neunzehnten Jahrhundert mit stetem Rück- 
blick auf seine Vorzeit. Von Dr. Friedrich Mayer. 
Ein ausführlicher Wegweiser für Alle, welche Nürnberg 
und seine Umgebungen kennen lernen wollen, und ein 
Gedenkbuch für die Einheimischen. Mit einem Plan 



45 — 



von Nürnberg nebst 20 Randansichten. Nürnberg 1843* 
Im Verlage von Johann Adam Stein (E. Geiger), 
f) Kleine Chronik der Reichsstadt Nürnberg. Mit einem 
Plane der Stadt. Zweite Ausgabe. Nürnberg, Verlag 
der V. Ebnerischen Buchhandlung. 

g) Hans Sachs, sein Leben und seine Dichtung, Eine 
Festgabe zur Errichtung des Denkmals in Nürnberg 
am 24. Juni 1874 von Ernst Karl Julius Lützelberger, 
Stadtbibliothekar und Vorsitzender des Hans-Sachs- Aus- 
schußes. Mit dem Bildnis des Hans Sachs nach einem 
alten Holzschnitt. Nebst einem Anhang: Geschichte 
des Denkmals mit einer Abbildung desselben und der 
Beschreibung der Enthüll ungsfcierlichkeiten, Nürnberg, 
Verlag von Hermann Ballhorn. 1874, 
5. von Herrn Vikar Ottmar Kreppel in Ulsenheim bei 

Uffenheim: 

Die Schlacht im Nürnberger Walde (auch genannt die 
Schlacht vor den Toren Nürnbergs) vom 10. Juni 1502. 
Ein Beitrag zur Geschichte der Nürnberger Vorstadt 
St. Peter. Mit besonderer Berücksichtigung der Oert* 
lichkeiten bearbeitet von . . . Nürnberg, 1Q05. 

Von Herrn Justizrat Georg Freiherrn von Kreß in 

Nürnberg: 

a) Wochenblatt des landwirtschaftlichen Vereins in Bayern, 
Herausgegeben vom bayerischen Landwirtschaftsrat, 94. 
Jahrgang. 1904 No. 1 — 52. 

b) Kirchliche Korrespondenz des Evangelischen Bundes 
zur Wahrung der deutschen protestantischen Interessen, 
Ausgabe für die Mitglieder, XVilL Jahrgang. Leipzig, 
1904, 

c) Literarische Rundschau für das evangelische Deutsch- 
land. Beilage zur kirchlichen Korrespondenz heraus- 
gegeben von Dr» R. Pfieiderer in Ulm. Jahrgang XUL 
No. 1 — i2, Januar bis Dezember 1904, Leipzig, 1904. 

d) Auf der Wacht, Organ für die Mitglieder des evan- 
gelischen Bundes in Bayern diesseits des Rheins* l. — 4, 
Jahrgang, Oktober 1899 ^ Dezember 1902- 



46 



#) Auf der Wacht. — Organ etc. etc. Herausgegeben von 
Pfarrer Fikentscher in Fürth, 5. Jahrgang 1903. — 
6. Jahrgang 1904. 

f) Beilage zur Allgemeinen Zeitung, Jahrgang 1004, 
1.— IV. Quartal 

g) Fränkische Morgenzeitung, 10, Jahrgang. 1903, IL Se- 
mester, n. Jahrgang. 1904. L Semester. 

h) 30 Städte bilder aus alter Zeit. Von Dr, H. Brendicke, 
Verlag und Vermittlung für Sammelwesen in Berlin. 

i) Schriften des Vereins für Reformationsgeschichte. XX, 
Jahrgang. 1. Stück (No. 74). Die Reformation Lübecks. 
Von Heinrich Schreiber. Halle, 1902, — 2. Stück 
(No. 75). Geschichte der Reformation in der Grafschaft 
Oettingen. 1522—1569. Von Reinhold Herold, Pfarrer 
in Gleißenberg. Halle, 1902. — 3. Stück (No, 76), 
Einführung der Reformation in der Kurmark Brandenburg 
durch Joachim IL Von Paul Steinmülkr. Halle, 1903. 
— 4. Stück (No. 77). Der Kaiser und die Protestanten 
in den Jahren 1537 — 1539 von Walter Rosenberg 
Halle, 1903. — XXL Jahrgang, 1. Stück (No. 78), 
Sevilla und Valladolid, die evangelischen Gemeinden im 
Reformationszeitalter. Eine Skizze von Dr. Ernst 
Schäfer; Privatdozent der Geschichte an der Universität 
Rostock. Halle, !Q03. — 2, Stück (No, 79), Die 
Anfänge der Gegenreformation in den Niederlanden. 
Von Paul KalkofT. Erster Teil. Halle J903. — 3. Stück 
(No. 80), Die Altmark im dreißigjährigen Kriege von 
W. Zahn, Halle, 1904. — 4. Stück (No, 81). Die 
Anfänge der Gegenreformation in den Niederlanden. 
Von Paul Kalkoflf. Zweiter Teil, Halle, 1904. — 
XXIL Jahrgang. L Stück (No,82). Heinrich BuUinger, 
der Nachfolger Zwingiis. Von Gustav von SchultheB- 
Rechberg. Halle, 1904. — 2. Stück (No. 83). Land^ 
graf Philipp von Hessen. M. Butzers Bedeutung für das 
kirchliche Leben in Hessen, Vorträge, gehalten auf 
der VII, Generalversammlung des Vereins für Refor- 
mationsgeschichte vom 7. April 1904 in Kassel von 
Dr. Gottlob Egelhaaf, Oberstudienrat und Liz. Dr. 



— 47 — 



WilbelmDiehl, Pfarrer. Halle,1904, — 3, Sttck (No. 84), 
John Knox. 1505 — ^1572. Ein Erinnerungsfolatt zur 
vierten Zentenarfeier von R. Mulot. Halle, 1904, — 
4. Stück (No. 85). Die KonzilspoHtik Karls V. in den 
Jahren 1538—1543, Von August Körte. Halle, 1905. 
— XXIII. Jahrgang. 1. Stück (No. 86). Johannes 
Blankenfeld Ein Lebensbild aus den Anfängen der 
Reformation. Unter Benüizting der Vorarbeiten Sr. 
ExceUenz des verstorbenen Staatssekretärs Wirkt Geb. 
Rats Dr. von Jakobi von D* Wilhelm Schnöring. 
Halle, 1905. — 2. Stück (No. 87). Luther im Kloster. 
1505 — 1525. Zum Verständnis und zur Abwehr. Von 
Karl Benrath. Halle, 1905. — 

k) Forschungen zur Geschichte Bayerns. Vierteljahrs- 
schrift. Unter Mitwirkung von Johann Friedrich, 
Walter Götz^ Hermann Grunert, Karl Theodor von 
Heigel, Georg Leidinger, Richard Graf du Moulin, 
Georg Preuß, Siegmund von Ringler, Henry Simonsfeld 
herausgegeben von Michael Döberl und Karl von 
Reinhardstöttner. XIL Band, L bis IV. Heft. München, 
1904. 

l) Mitteilungen der Bayerischen Numismatischen Gesell- 
schaft. Herausgegeben von deren Redaktions-Comil^. 
XXI. Jahrgang, 1902. München, 1902. — XXIL 
und XXIII. Jahrgang, 1903 und 1904, München, 
1904. — XXIV. Jahrgang, 1905, München, 1905. — 
Repertorium der Münzkunde Bayerns, Von J. V, 
KuH, 2. Fortsetzung, München, 1903. 

m) Zur Einweihung des Neuen Stadttheaters in Nürnberg 
am L September 1905, Mit Programm zur Festvor- 
stellung und zum Festessen. 

n) Sechster Tag für Denkmalspflege unter dem Protek- 
torat Sr. Königl, Hoheit des Prinzen Rupprecht von 
Bayern. Bamberg, 2 2, und 23. September 1905. 
Stenographischer Bericht Mit Unterstützung der 
Königl. bayer, Staatsregie rung. 

o) Denkschrift zu dem technischen Entwurf einer neuen 
Donau-Main- Wasserstraße von Kelheim nach Aschaffen- 



— 48 — 

bürg, bearbeitet von Eduard Faber, K. Bauamtmann 
und Vorstand des technischen Amts des Vereins für 
Hebung der Fluß- und Kanalschiffahrt in Bayern. Mit 
7 Kartenbeilagen. 1903. 
p) Christoph Kreß von Kressenstein. Von Dr. £. Mummen- 
hoff (Separatabdruck aus der Allgemeinen Deutschen 
Biographie). 
7. vom Magistrat der k. b. Stadt Nürnberg: 

a) Voranschlag für den Gemeindehaushalt der Stadt Nürn- 
berg für das Jahr 1905. 

b) Bericht über die Betriebsergebnisse des Schlacht- und 
Viehhofes der Stadt Nürnberg für 1904. Erstattet durch 
Direktor Rogner. 

c) 16. — 36. Nachtrag zur Sammlung ortspolizeilicher Vor- 
schriften und örtlicher Satzungen der Stadt Nürnberg 
1904. 

d) Städtische Wasserversorgung Nürnberg. Geschäftsbe- 
richt über das Betriebsjahr 1904. 

e) Vollzugsbestimmungen über die Gemeinde • Krankenver- 
sicherung der Stadt Nürnberg. 

Q Satzungen der Pensions -Anstalt für die besoldeten 
Mitglieder des Magistrats und die Bediensteten der 
Stadt Nürnberg vom 14. Oktober 1904. 

g) Der »Schöne Brunnen«. Herausgegeben vom Stadt- 
magistrat Nürnberg. 

h) Ortsstatut und Schulordnung für die Knabenfortbildungs- 
schule der Stadt Nürnberg. 

i) Ausstellung der Stadt Nürnberg auf der III. Bayerischen 
Jubiläums- Landesausstellung. Referate. Gutachten. 

k) Auszug aus dem Gutachten des städtischen Ausstellungs- 
ausschusses vom 27. September und 6. Oktober 1904 
in der vom Magistratskollegium abgeänderten und ge- 
nehmigten Fassung vom 11. Oktober 1904. 

\) AiMStellung der Stadt Nürnberg auf der III. Bayerischen 
twwlet-Gewerbe-, Industrie- und Kunstausstellung 1906. 
If^^flkinm vom 28. Dezember 1903/11. Februar 1905. 

:i^ 9Wfikll Über die Abänderung der Versorgungskasse. 



^ 40 — 



n) Bericht Eum Entwurf einer WasserreTSorgungsanlage 

der Stadt Nürnberg aus dem Quellgebiet bei Ranna, 
o) Ortspolizeiliche Vorschriften und Gebührenordnungen 

für den Schlacht- und Viehhof und die Freibank der 

Stadt Nürnberg, 
p) Verwaltungsbericht der Stadt Nürnberg für das Jahr 

1903. Mit den Gemeinderechnungen in summarischer 

Fassung. Nürnberg 1905. 
Ö, vom Herrn k. Gymnasialprofessor Dr. Johannes Müller 
in Nürnberg: 

a) Die Verdienste Zacharias Geizkoflers um die Beschaffung 
der Geldmittel für den Türkenkrieg Kaiser Rudolfs II. 
Inaugural -Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde 
der hohen philosophischen Fakultät Sektion L der 
K, Ludwig-MaximilianS'Universität München eingereicht 
am 23, Mai IQOO von Johannes Müller, k, Professor 
an der Kreis realschule zu Augsburg. Innsbruck 1900. 

b) Reichsstädtische Politik zur Zeit des Frankfurter Konvents 
vom Jahre 1633. Von Johannes Müller, Sonderab- 
druck aus den i» Mitteilungen des Instituts für öster- 
reichische Geschichtsforschungc XXIV. Bd. 

c) Die Vermittlungspolitik Klesls von 1613 bis 1616 im 
Lichte des gleichzeitig zwischen Kies! und Zacharias 
Geizkofler geführten Briefwechsels. Von Johannes Müller. 
Sonderabdruck aus den »Mitteilungen des Instituts für 
österreichische Geschichtsforschung* V. Ergänzungs- 
band. 

d) Die Ehinger von Konstanz. Von Johannes Müller. 
Sonderabdruck aus der »Zeitschrift für die Geschichte 
des Oberrheins, herausgegeben von der Badischen 
historischen Kommission. Neue Folge.« 

e) Das spätmittelalterliche Straßen- und Transportwesen 
der Schweiz und Tirols. Eine geographische Parallele. 
Von Dr. Johannes Müller in Nürnberg, Sonderabdruck 
aus der ^Geographischen Zeitschrift, herausgegeben von 
Alfred Hettnen Band 11. Heft 2. 

f) Welche Vorteile ergeben sich für den Geschichtsunter- 
rieht aus der genetischen Betrachtungsweise der Kriegs- 



— 50 — 

geschichte? Von Johannes Müller. Sonderabdruck au: 
den »Neuen Jahrbüchern für das klassische Altertum 
Geschichte und deutsche Literatur und für Pädagogik 
herausgegeben von Dr. Johannes Ilberg und Dr. Bern 
hard Gerth«. Jahrgang 1903. II. Abteilung. XII Band 
6. Heft. 
Q. von der Neuen Photographischen Gesellschaft 
Aktiengesellschaft, Steglitz-Berlin : 

Das Bild. Monatsschrift für photographische und kata 
typische Bildkunst. I. Jahrgang, 1905. April — Juli 
Heft 1—4. Steglitz-Berlin. 

10. von Herrn Dr. J. Rackl, Professor an der kgl. Industrie 
schule in Nürnberg: 

Der Nürnberger Buchhändler Johann Philipp Palm, eir 
Opfer napoleonischer Willkür. Zu dessen 100. Todes- 
jähre quellenmäßig bearbeitet von Dr. J. Rackl. Mit lA 
Bildern. Nürnberg, Karl Kochs Verlagsbuchhandlung, 

1 1. von Herrn Dr Theodor Raspe, Privatgelehrter in Rostock: 

Die Nürnberger Miniaturmalerei bis 1515. Inaugural 
dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der hohen 
philosophischen Fakultät I. Sektion der kgl. bayer. 
Ludwigs-Maximilians-Universität München vorgelegt im 
Dezember 1904 von Theodor Raspe aus Rostock. 
München 1905. 

12. von Herrn Dr. Paul Ritter, Privatgelehrter in Berlin: 

Neue Leibniz-Funde. Reisebericht von Dr. Paul Rittet 
in Berlin. Aus dem Anhang zu den Abhandlungen 
der Kgl. Preuß. Akademie der Wissenschaften vom 
Jahre 1904. Berlin 1904. 

13. von Herrn k. Universitätsprofessor Dr. Adolf Sandberger 
in München: 

Denkmäler Deutscher Tonkunst. Zweite Folge. Denk- 
mäler der Tonkunst in Bayern veröffentlicht durch die 
Gesellschaft zur Herausgabe von Denkmälern der Ton- 
kunst in Bayern. Fünfter Jahrgang (Doppelband). I. 
Lieferung. Werke Leo Haßlers, zweiter Teil. (Bemer- 
kungen zur Biographie Hans Leo Haßlers und seiner 
Brüder, sowie zur Musikgescliichte der Städte Nürnberg 



— 51 — 



15 



und Augsburg, im 16, und zu Anfang des 17. Jahr- 
hunderts von A. Sandberger. Verlag von Breitkopf & 
Härtel in Leipzig I9ü4. 

von Herrn Katechet Dr, Carl Schornbaum in Nürnberg: 
Zur Geschichte des Reichstags in Augsburg vom Jahre 
1530. Von Dr, C. Schornbaum. Sonderabdruck aus 
»Zeitschrift für Kirchengeschichte« XXVL Band, 1, 
Heft, 

von Herrn Hauptmann a. D, Eman. Seyler in Nürnberg: 

a.) Die Drususvcrachanzungen bei Deisenhofen. Von 

Eman. Seyler, Hauptmann a. D. Mit 22 Skizzen und 

I Übersichtskarte. Zweite, umgearbeitete Auflage. 

München 1900, 

b) Agrarien und Exkubien, eine Untersuchung über römi- 
sches Heerwesen von Eman. Seyler, Hauptmann a. D. 
Gänzlich umgearbeitete und vervollständigte Ausgabe. 
München 1902. 

c) Terrae limitaneae in Fortsetzung von > Agrarien und 
Exkubien^t, eine zweite Untersuchung über römisches 
Heerwesen von Eman. Seyler, Hauptmann a. D. Mit 
einer Übersichtskarte. München 19öL 

d) Burgställe. Eine Untersuchung üb^r römisches Heer- 
wesen von Eman. Seyler, Hauptmann a, D, Mit 35 
Abbildungen im Text. 1903. 

e) Der Karlsgraben bei Grönhart — eine römische Pferde- 
schwemme. Von Hauptmann a. D, Eman, Seyler, 
Nürnberg. Fränkische Morgenzeitung 1905. No. 88* 
89. 90. 

von Herrn Kaufmann Friedrich Solger in Nürnberg: 

Beschreibung der Fahrt auf die Ehrenbirg. Manuskript 

von F. Leuchs. (Mai 1822). 
von der Verwaltung des Allgemeinen städtischen 
Krankenhauses in Nürnberg: 

Bericht über das Allgemeine städtische Krankenhaus 

in Nürnberg für das Jahr 1904, 
IB. von der Firma Gebr. Vogt, Verlag und Kunstdruckerei 
in Papiermühle bei Roda a. S,: 



!6 



17 



— 52 — 

Archiv für Stamm- und Wappenkunde. Monatsschrift 
zur Festlegung von Familiengeschichten und Familien- 
wappen zum Austausch für Familiengeschichtsforscher, 
Wappen-, Ex libris-, Siegel- und Münzsammler, sowie 
für heraldisch -genealogische Vereine und Kunstge- 
werbetreibende. Herausgegeben von Gebr. Vogt, Papier- 
mühle bei Roda a. S, V. Jahrgang. April 1905. No. 10. 



b) Tauschschriften. 

1. vom Aachner Geschichtsverein in Aachen: 
Zeitschrift des . . . 26. Band. Aachen 1904. 

2. vom Verein für Kunde der Aachener Vorzeit in Aachen: 
Aus Aachens Vorzeit. Mitteilung des ... Im Auftrag 
des Vereins herausgegeben von Heinrich Schnock. Sieb- 
zehnter Jahrgang. Aachen 1904. 

3. von der historischen Gesellschaft des Kantons Aargau in 
Aarau: 

Taschenbuch der . . . für das Jahr 1904. Aarau 1904. 

4. vom historischen Verein für Mittelfrankeh in Ansbach: 
|. Zweiundfünfzigster Jahresbericht des , . . Ansbach 1905. 

5. vom historischen Verein für Schwaben und Neuburg in 
Augsburg: 

Zeitschrift des ... 31. Jahrgang. Augsburg 1904. 

6. vom historischen Verein zu Bamberg: 
Dreiunfdsechzigster Bericht über Bestand und Wirken 

i des ... für das Jahr 1904. Bamberg. 

7. von der Redaktion der Heraldisch- Genealogischen Blätter 
für adelige und bürgerliche Geschlechter in Bamberg: 

Heraldische-Genealogische Blätter für adelige und bürger- 
liche Geschlechter. Monatsschrift zur Pflege der 
Heraldik, Genealogie, Sphragistik, Epitaphik, Diplomatik, 
Numismatik und Kulturgeschichte, herausgegeben von 
Prof. L. Ölenheinz und H. v. Kohlhagen. I. Jahrgang. 
Bamberg, Januar — März 1905. No. 10—12. — II. Jahr- 
gang Bamberg, April — November 1905. No. 1 — 8. 



I' 






53 



von der histonschen und antiquarischen Gesellschaft zu 
Basel: 

Basler Zeitschrift für Geschichte and Altertumskunde, 
Herausgegeben von der . . , IV. Band, 3, Heft. Basel 
1905, V, Band, 1. Heft. Basel 1905, 
9. vom historischen Verein für Oberfranken in Bayreuth: 

Archiv für Geschichte und Altertumskunde von Ober- 
franken, Zweiundzwanzigster Band, 3. Heft, (Ais Fort- 
setzung des Archivs für Bayreuthische Geschichte 
und Altertumskunde XXXVH. Band). Herausgegeben 
vom . . . Bayreuth 1905. 
10. von der Gesellschaft für Heimatskunde der Provinz Branden- 
burg zu Berlin: 

t Brand enburgia*. Monatsblatt der . . . Unter Mit- 
wirkung des Märkischen ProvinziaU Museums herausge- 
geben vom Gesellschafts- Vorstande. XIIL Jahrgang 
No. 7—9. Oktober bis Dezember 1904. Berlin. 1904. 
No. 10—12. Januar bis März 1905. Berlin, 1905. 
XIV, Jahrgang. No, 1—3. April bis Juni 1905. 
vom Verein für die Geschichte Berlins in Berlin: 
Mitteilungen des . . . 1905. No. 1 — 12, 
Schriftendes . . . Heft XI, Festschrift zum Hundertsten 
Todestag Schillers. Schillers Reise nach Berlin im 
Jahre 1804, herausgegeben im Auftrage des . . , von 
Professor Dr. Albert Pick. Mit einem Vorwort von 
Professor Dr, Georg Voß. Mit Abbildungen. Berlin 
IQ05. — Heft XII. Berlin und Kopenhagen. Von 
Dr Friedrich Holtze. Berlin 1905. 
vom Verein für Geschichte der Mark Brandenburg in Berlin: 
Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen 
Geschichte. Neue Folge der »Märkischen Forschungen« 
des . , . In Verbindung mit Fr. Holtze und G. Schmoüer 
herausgegeben von O. Hintze. 18, Bd., erste Hälfte. 
Leipzig 1905. 
vom Verein >Heroldt in Berlin: 

Der deutsche Herold. Zeitschrift für Wappen-, Siegel- 
und Familienkunde, herausgegeben vom . . . Jahrgang 
XXXV. 1904. No. 1 — 12, 



— 54 — 

14. Tom historischen Verein des Kantons Bern in Bern: 

Archiv des . . . XVin. Bd., 1. Heft. Bern, IQ05. 
Festgabe zur IX. Jahresversammlung (Bern 4./5. September 
lOOS^i der Allgemeinen Geschichtsforschenden Gesell- 
schaft der Schweiz, dargebracht vom . . . 1905. 

15. von der Gesellschaft für rheinische Geschichtskunde in 
Bonn: 

XXIV. Jahresbericht der . . . über das Jahr 1004. 
Bonn 1^05. 

10. vom Verein von Altertumsfreunden der Rheinlande in 
Bonn: 

Bonner Jahrbücher. Jahrbücher des . . . Heft 111/112. 
Mit 50 Textfiguren. 

Novaesium, das im Auftrag des rheinischen Provinzial- 
verbandes vom Bonner Provinzialmuseum ausgegrabene 
Legionslager. Tafeln. Bonn 1904. 

17. von der Schlesischen Gesellschaft für vaterländische Kultur 
in Breslau: 

Zweiund achtzigster Jahres- Bericht der . . . Enthält den 
Generalbericht über die Arbeiten und Veränderungen 
der Gesellschaft im Jahre 1004. Breslau 1005. 
Literatur der Landes- und Volkskunde der Ptovinz 
Schlesien, umfassend die Jahre 1000—1903. Zusammen- 
gestellt von Pr. Heinrich Nentwich. Ergänzungsheft 
zum Jahresbericht der . . . Breslau 1005. 

18 vom Verein für Geschichte und Altertum Schlesiens in 
Breslau: 

Zeitschrift des . . . Namens des Vereins herausgegeben 
von Dr. Colmar Grünhagen. 30. Band. Breslau 1005. 
- Zeitschrift des . . . Register zu Band XXVI — XXXV. 
Breslau 1904. 

10. von der Societe des BoUandistcs in Brüssel: 

Analecta Bollandiana. Tomus XXIV. Fase. I. Edide- 
runt Carolus de Smedt. Franciscus van Ortroy, Josephus 
van den Gheyn, Hippolytus Delahaye. Albert Pongelet et 
Paulus Peeters, presbyteri Societatis Jesu. Bruxelles 1905. 

20. von der Mährischen Museumsgesellschaft in Brunn: 

Zeitschrift des Mährischen Landesniuseums, herausge- 



— 55 — 



geben von der . . , Redaktion: Prof. A, Rzehak, K, 
K, Schirraeisen und Prof. E. Soffö. V. Band, erstes 
und zweites Heft. Brunn J905. 
^^l, vom Verein für Chemnitzer Geschichte in Chemnitz: 

Mitteilungen des . , . XIII. Jahrbuch für lQ04~iQ05. 
Chemnitz 1905. 

\om Norsk Folkemuseum in Christianja: 

Foreningen for . . . beretning om Foreningens virk- 
sorahed 1904 X. — Kristiania 1905. 
23 vom Westpreußischen Geschichtsverein in Dan zig: 

Mitteilungen des . . . Jahrg* 4. No. 1 — -4, Januar bis 
Oktober 1905. 

Quellen und Darstellungen zur Geschichte Westpreußens. 
Herausgegeben vom . . . 4, ^ — Dr. J. Kaufmann, Ge- 
schichte der Stadt Deutsch-Eylau, Danzig 1905. 

vom historischen Verein für das Großherzogtum Hessen in 

Darrostadt: 

Quartalsblätter des . . . Neue Folge. 1904. 1,-4. 
Vierteljahrsheft. III Band, No. 13— lö, 
Archiv für Hessische Geschichte und Altertumskunde. 
Neue Folge. Herausgegeben von dem Vereinssekretär 
Prof. Dr. Eduard Anthes, Ergänzungsband II, Heft 3, 
Heiträge zur Hessischen Kirchengeschichte, redigiert 
von Dr. Wilhelm Diehl, Pfarrer in Hirschhorn a. N, 
und Lic. Dr. Walter Köhler, Prof. der Theol in 
Gießen. IL Bd. 3, Heft. Darmstadt 1905. 

25, vom Verein für Anhaltische Geschichte und Altertumskunde 
in Dessau: 

Mitteilungen des . . . Zehnter Band« 2. Heft, Dessau 
1905, 

26, von der geschichtlichen Abteilung des naturwissenschaft- 
liehen Vereins für das Fürstentum Lippe in Detmold: 

Mitteilungen aus der lippischen Geschichte und Landes- 
kunde. Herausgegeben von der . , , IL Detmold 1904. 
2 7. vom historischen Verein Dillingen in Dillingen: 

Jahrbuch des . . . XVII. Jahrgang, 1904. Mit vier 
Tafeln. Dillingen. 



— 56 — 

'2H, Vom historischen Verein für Donauwörth und Umgegend 
in Donauwörth: 

Mitteilungen des . . . Zweiter Jahrgang. Donauwörth 
1005. 
20. von der Gelehrten Estnischen Gesellschaft in Dorpat 
(Jurjew): 

Verhandlungen der ... 21. Band. 2. Heft. Jurjew 

(Dorpat) 1904. 

Sitzungsberichte der . . . 1004. Jurjew (Dorpat) 1005. 

30. vom Königl. Sächsischen Altertums verein in Dresden: 

Jahresbericht des . . . über das 80. Vereinsjahr 1004 
u. 1005. Dresden 1905. 

Neues Archiv für Sächsische Geschichte und Altertums- 
kunde. Merausgegeben von Dr. Hubert Ermisch, Ober- 
regierungsrat. 2ö. Band. Dresden 1005. 

31. vom Düsseldorfer Geschichtsverein in Düsseldorf: 

Beitr»*ige zur Geschichte des Niederrheins. Jahrbuch 
des . . . Mit sechs Kunstbeilagen. Neunzehnter 
Band. Düsseldorf 1005. 

32. von dem geschichts- und altertumsforschenden Verein zu 
Eisenberg im Herzogtum Sachsen -Altenburg. 

Mitteilungen des . . . Zwanzigstes Heft. (Band HI, 
Heft 5). Eisenberg 1005. 

33. vom Bergischen Geschichtsverein in Elberfeld: 

Zeitschrift des . . . Herausgegeben vom Vorstande. 37. 
Band. (Der neuen Folge 27. Band). Jahrgang 1004. 
Elberfeld 1004. - 38. Band. (Der neuen Folge 28. 
Band). Jahrgang 1005. Mit drei Kunstbeilagen. 
Elberfeld 1005. 

34. von der Gesellschaft für bildende Kunst und vaterländische 
Altertümer in Emden: 

Jahrbuch der . . . Fünfzehnter Band. Zweites Heft. 
Mit einer Tafel Abbildungen. Emden 1005. 

35. vom Verein für die Geschichte und Altertumskunde von 
Erfurt in Erfurt: 

Mitteilungen des . . . Fünfundzwanzigstes Heft. Er- 
furt 1004. 



57 — 



vom historischen Verein für Stadt und Stift Essen in 

Essen: 

Beiträge zur Geschichte von Stadt und Stift Essen. 
Herausgegeben von dem ... 26 Heft. Essen 1905. — 
27. Heft. Essen 1905. 
37. von der Felliner litterarischen Gesellschaft in Fellin: 

Jahresbericht der . . . für die Jahre 1902 — 1904. 
Fellin 1904. 

vom Verein für Geschichte und Altertumskunde in Frank- 
furt a. M.: 

Archiv für FrankfurtJsche Geschichte und Kunst. Dritte 
Folge. Herausgegeben von dem . . . H. Band. Mit 
16 Rissen» 1 Karte und 1 Tabelle. Frankfurt a. M, 
1905. 

vom historischen Verein für Ermland in Frauen bürgt 
Zeitschrift für die Geschichte und Altertumskunde Erm- 
lands. Im Namen des . . . herausgegeben von Dom- 
propst Dr. Dittrirh. 15. Band. Heft l. Der ganzen 
Folge 44, Heft. Braunsberg 1904. Heft 2, Der ganzen 
Folge 45, Heft. Braunsberg 1005. 
Monumenta Historiae Warmtensis. 25, Lieferung. Band 
IX, I. I. Abteilung. Codex Diplomaticus Warmiensis 
oder Regesten «nd Urkunden luv Geschichte Ermlands. 
Gesammelt und im Namen des historischen Vereins für 
Ermland herausgegeben von Dr. Viktor Röhrig, ord. 
Universitätsprofessor in Braunsberg, und Dr. Franz 
LIedtke, Sekretär bei der bischöflich- ermländischen Kurie 
in Frauenburg. Band IV, Bogen 1—6. Braunsberg 
1905. 
40. vom Freiberger Altertumsverein in Freiberg i. S,: 

Mitteilungen vom . , . mit Bildern aus Freibergs Ver- 
gangenheit. 40. Heft. Freiberg i. S. 1904. 

vom Breisgau- Verein >:Schau-insXand«L in Freiburg i. Br.: 
Schau-ins-Land A,^ 1904. AUerley Vißieriing u. auch 
geschriebner Ding an tag gegeben vom . . . 3 K Jahrlauf. 
42, vom kirchengeschichtlichen Verein für Geschichte, christliche 

Kunst, Altertums- und Literatur-Kunde des Erzbistums 



— 58 — 

Freiburg mit Berücksichtigung der angrenzenden Bistüme 

in Kreiburg i. Br.: 

Freiburger Diözesan-Archiv. Zeitschrift des . . . Neu 
Folge. Fünfter Band. Der ganzen Reihe 32. Banc 
Freiburg i. Br. 1904. 

43. von der Gesellschaft für Beförderung der Geschichts 
Altertums- und Volkskunde von Freiburg, dem Breisga 
und den angrenzenden Landschaften in Freiburg i. Br.: 

Zeitschrift der . . . 20. Band. Heft 1—4. Freibur 
i. Br. 1904. 

44. vom deutschen geschichtsforschenden Verein des Kanton 
Freiburg i. Ue. 

Freiburger Geschichtsblätter, herausgegeben vom . . 
XL Jahrgang. Freiburg i. Ue. 1905. 

45. von der Societd d'histoire du Canton de Fribourg in Fre 
bürg (Schweiz): 

i Archives de la . . . Tome VIIL Deuxlöme livraisor 

■I Fribourg (Suisse) 1905. 

] 46. vom Fuldaer Geschichtsverein in Fulda: 

I Fuldaer Geschichtsblätter. Zeitschrift des . . . IV 

j Jahrgang. No. 1 — 11. — Herausgeber: Prof. Di 

J Richter in Fulda. 

I Vereinsgabe für das Jahr 1905. I. Beiträge zur G< 

i schichte der Grabeskirche des h. Bonifatius in Fulda vo 

!1( Dr. Gregor Richter. Mit 1 Lichtdrucktafel und 6 Ah 

i'jj bildungen. IL Die Codices Bonifatiani in der Lande: 

;J bibliothck zu Fulda. Von Dr. Carl Scherer. Mit 3 Lichi 

drucktafeln und 5 Abbildungen. Fulda 1905. 
47. vom historischen Verein des Kantons St. Gallen in St. Gallen 
Mitteilungen für vaterländische Geschichte. Heraus 
gegeben vom . . . XXIX Dritte Folge IX, 2. Hälfte 
Vadianische Briefsammlung V, 2. Hälfte. 1536 — 154C 
Herausgegeben von Emil Arbenz und Hermann Wart 
mann. St. Gallen 1905. 

Neujahrsblatt 1904. Eine kaufmännische Gesandtschal 
nach Paris 1552 — 1553. Nach einem Tagebucl: 
Herausgegeben vom . . . Mit einem Farbendruckbild 
St. Gallen 1904. 



1 



Neujahrsblatt 1905. Johann Vadian im Kirchenstreite 
(1523—1531). Herausgegeben vom . . . Mit einer Ab- 
bildung des Vadian-Denkmals, St. Gallen 1905. 

48. von der Societe d*histoire et d'archeologie de Genevc in 
Genf: 

Memoires et Documents publi^s par la . . . Nouvelle 
Serie. "Tome buitiftrae, Livraison 2. Gen^ve 1904, 
Bulletin de la . . . Tome IJ. Livraison Q: Gen^ve 1904, 

49. voni oberhessischen Verein in Gießen: 
Mitteilungen des . , , Neue Folge, Dreizehnter Band. 
Gießen 1905, 

von der kgl Gesellschaft der Wissenschaften zu. Göttingen: 
Nachrichten von der . . . Philologisch-historische Klasse, 
IQ04. Heft 4—5. Göttingen 1904, — Geschäftliche Mit- 
teilungen 1904. Heft 2. Göttingen 1904, — Nachrichten 
von der , . , Philologisch-historische Klasse. 1905. 
Heft 1—3. Göttingen 1905. — Geschäftliche Mit- 
teilungen. 1905. Heft l. Göttingen 1905. 
vom historischen Verein ftlr Steiermark in Gra«: 

Steirische Zeitschrift für Geschichte. Herausgegeben 
vom ... II. Jahrgang. 1.^ — 4. Heft, Graz 1904. 
52. vom Rügisch-Pommerischen Geschichtsverein in Greifs- 
wald und Stralsund: 

PoiDTnerische Jahrbücher. 6. Band. Greifswald 1905. 
vom Verein von Altertumsfreunden in Gunzen hausen: 
Ausgrabungen und Funde bei Gunzenhausen, beschrieben 
von Dr. Eidam, kgl Bezirk sarüt. Mit 6 Tafeln und 
1 Textabbildung, Festschrift zum 25 jährigen Jubiläum 
des . . , Nürnberg 1904. 
54. von dem mit der kgl. Universität Halle -Wittenberg ver- 
bundenen thüring-sÄchsischen Verein für Erforschung des 
vaterländischen Altertums und Erhaltung seiner Denkmale 
in Halle a. S.; 

Neue Mitteilungen aus dem Gebiet historisch antiqua- 
rischer Forschungen, Herausgegeben von PruT Dr. 
G. Hertzberg und Prof. Dr. R, ßrode, Band XXll. 
Heft 2. Halle a, S. 1905. 
vom Verein für Hamburgische Geschichte in Hamburg: 



f.O _ 

Zeitschrift des . . Band XII. Zweites Heft. Hamburg 1905. 
^btteilungen des . . Herausgegeben rom Vereins- 
vorstand. :'4. Jahrgang 1W4. Hamburg 1905. 

56. vom historischen Verein für Niedersachsen in Hannover: 

Zeitschrift des . . ., zugleich Organ des Vereins für 
Geschichte und Altenümer der Herzogtümer Bremen 
und Verden und des Landes Hadeln. Jahrgang 1904. 
Viertes Heft. Hannover 1904. Jahrgang 1905. Erstes 
bis drittes Heft. Hannover 1905. 

57. vom Verein für Geschichte der Stadt Hannover in Han- 
nover: 

Hannoversche Geschichtsblätter. Zeitschrift des . . ., 
der Geographischen Gesellschaft, des Vereins für neuere 
Sprachen, des plattdütschen Vereins, des Museumsver- 
eins für das Fürstentum Lüneburg, des Vereins für die 
Cieschichte Göttingens, des Vereins für Geschichte und 
Altertümer der Stadt Einbeck und Umgegend, des 
Museumsvereins zu Harburg und des Museums- Vereins 
in Hameln. 8. Jahrgang. 1 — 12. Heft. Hannover 
1905. 

58. vom historisch-philosophischen Verein zu Heidelberg: 

Neue Heidelberger Jahrbücher, herausgegeben vom . . . 
Jahrgang XIII. Heft 2. Heidelberg 1905. Jahrgang XIV. 
Heft 1. Heidelberg 1905. 

50. vorn Verein für siebenbürgische Landeskunde in Her- 
mannstadt: 

Archiv des . . . Neue Folge. Einunddreißigster Band. 
:j. Heft. Herausgegeben vom Vereinsausschuß. Her- 
mannstadt 1905. — Zweiunddreißigster Band 3. Heft. 
Herausgegeben vom Vereinsausschuß. Hermannstadt, 
10()5. — Jahresbericht des ... für das Vereinsjahr 1904. 
Kcdigiert vom Vereins-Sekretär. Hermannstadt 1905. 

fiO. wam vogtländischen altertumsforschenden Verein in Hohen- 
leul)en: 

74. und 75. Jahresbericht des . . ., gegründet im Jahre 
IHÜf». Im Auftrage des Vereins, herausgegeben von 
Diakonus Kerd. Thormann, Schriftführer des Vereins 
Hohcnleuben im Januar 1905. 



— 61 — 



64, 



65. 



vom historischen Verein in und für Ingolstadt: 

Sammelblatt des . . XXVIII. Heft. Ingolstadt 1904, 

TOD der Altertumsgesellschaft Insterburg in Insterburg: 
Jahresbericht der . , . für das Vereinsjahr \ Q04. Inster- 
burg 1905. 

1880—1005. Festschrift zum 25jährigen Jubiläum der 
. . . Heft 9 der Zeitschrift» Insterburg 1Q05. 
63, vom Verein für hessische Geschichte und Landetkunde in 

Kassel: 

Geschichte der Stadt Mclsungen bis zur Gegenwart 
von Ludwig Armbrust, l>r. ph. Herausgegeben mit 
Unterstützung des Magistrats der Stadt Melsungen vom 
Kassel 1905. 

von der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte 

in Kiel: 

Zeitschrift der , , , Fünfunddreißigster Band. Mit 1 Tafel 
und 3 Abbildungen im Text. Kiel 1905. 

vom Geschichtsvercin für Kärnten in Klagen fürt: 

Jahresbericht des , . . über 1903 und Voraöschlag für 
1904, Klagenfurt 1904. 

Carinthia I, Mitteilungen des . . . redigiert von August 
von Jacksch. 94, Jahrgang. No, l — 6. Klagenfurt 
1904. 
56, vom Stadtarchiv von Köln: 

Mitteilungen aus dem . . , begründet von Konstantin 
Höhlbaum ^ fortgesetzt von Joseph Hansen. 32. Heft. 
Mit Unterstützung der Stadt Köln, (Mit einer Karte). 
Köln 1904 

67. von der Altertumsgesellschaft Prussia in Königsberg i. Pr 

Analysen vorgeschichtlicher Bronzen Ostpreußens. Her- 
ausgegeben von Adalbert Bezzenberger. An ihrem 
60jährigen Stiftungstagc dem Andenken ihres ehemaligen 
Vorstands Georg Bujack, geb. 15. Juni 1835, gest, 18. März 
1891, gewidmet von der . . , Königsberg i, Pr. 1904. 
Das Gräberfeld von Moythienen. Herausgegeben von 
Emil Hollack. Königsberg i. Pr. 1904. 

68. vom Antiquarisch-Historischen Verein für Nahe und Hunds- 
rück in Kreusnach: 



— 62 — 

XX. Veröffentlichung. Dsls Kreiiznacher Gymnasiam in 
den Jahren 1819 bis 1864. Von Otto Lutsch. Gnn- 
nasialdirektor. Kreuznach 1905. 

XXI. Veröffentlichung. Lyrische Gedichte des Malers 
Friedrich Müller. In Auswahl von Professor H. Kohl 
Kreuznach 1Q05. 

f}'). vom Verein für Geschichte der Neumark in Landsberg a. W.: 
Schriften des . . . Geschichte der Neomark io Ein- 
zeldarstellungen. Geschichte der Xeumark im Zeitalter 
ihrer Kntstchung und Besiedlung. Von den ältesten 
Zeiten bis zum Aussterben der Askanier.; Mit Karten, 
l'ldnen, Ansichten. Von Paul von Nießen. Lands- 
ber« a. VV. 1905. 

70. vom nordböhmischen P2xkursions-Klub in Leipa: 

Mitteilungen des . . . Schriftleitung: Prof. A. Pandler 
und Dr. K. Ifiintschel. Achtundzwanzigster Jahrgang. 
Krstos bis viertes Heft. Leipa 1905. Hauptregister 
Ml rli.n Mitteilungen des . . . Zusammengestellt von Dr. 
I*. Hantscliel. Zweiter Teil: Personen-Register. 

71. vom Mansisrlien (icschichtsverein in Lübeck: 

rfin^stbliitter des . . . Blatt L 1905. Die Hansa und 
Kngland. Kin Hansisch-englischer Seekrieg im 15. Jahr- 
Inindiirt. Von Walther Stein. Leipzig 1905. 

72. vom Vo.rr.in für Lübeckische Geschichte und Altertums- 
kunde in Lübeck: 

MitKiilungen des . . . 11. Heft. 1903/04. No. 7 und 8. 

Lübeck 1904. 

J;ilir(!sbericht des ... für das Jahr 1902—1904. 

7;l vom Muscumsverein für das Fürstentum Lüneburg in 
Lüneburg: 

Lüncljurgcr Museumsblätter. Herausgegeben im Auf- 
trage des . . . von Willlehn Reinecke. Heft 2. Lüne- 
burg 1905. 

74. von der Redaktion des Hulletin historique du Diocwse de 
Lyon in Lyon: 

iJulletin historique du Diocftse de Lyon, paraissant 
tüus les deux mois sous le patronage de Facultes Catho- 
liques de Lyon. 5® Annde. Novembre et Decembre 



— f)3 — 



75. 



76. 



78, 



7Q. 



81, 



52. 



1004. No. 30. Lyon, 1Q04. — 6« Annde, Janvicr 
et F^vrier. 1905, No. 31; Mars et Avril 1905, No. 
32; Mai et Jüin 1Q05, No. 33; JuilJet et Aoüt iQ05, 
No. 34; SeptembreetOctobre I0Q5,No. 35. Lyon 1905, 
vom historischen Verein der V Orte Luzern, Uri, Schwyz, 
Unter walden und Zug in Luzern: 

Der Geschichtsfreund. Mitteilungen des . , . Band LX. 
Stans 1Q05. 
vom Verein für Geschichte und Altertumskunde des Her- 
zogtums und Erzstifts Magdeburg in Magdeburg: 

Geschichtsblätter für Stadt und Land Magdeburg, Mit- 
teilungen des . . . 39, Jahrgang. 1904. 2. Heft. 
Herausgegeben vom Vorstande des , . . Magdeburg 1904. 
vom V^erein zur Erforschung der rheinischen Geschichte 
und Aherlümer (Altertumsverein) in Mainz: 

Zeitschrift des . , . Band IV, Heft 4. Mit 26 Tafein 
und 1 10 Abbildungen, (Schiußheft des Bandes und der 
Folge.) Mainz 1905. 
yom Mannheimer Altertumsverein in Mannheim: 

Mannheimer Geschichtsblätter Monatsschrift für die Ge- 
schichte, Altertums- und Volkskunde Mannheims und der 
Pfalz. Herausgegeben vom ,,, VI. Jahrgang, No. l — 12. 
Mannheim 1905, 
vom hennebergischen aitertumsforschenden Verein in Mei- 
ningen: 

Neue Beiträge zur Geschichte des deutschen Altertums, 
herausgegeben von dem , . . 19, Lieferung. Meininger 
Pastell-Gemälde. Meiningen 1904. 
vom Verein für Geschichte der Stadt Meißen in Meißen: 
Mitteilungen des , . . Des 6. Bandes 4. Heft. Meißen 
1904. 
von der Gesellschaft für lothringische Geschichte und Alter- 
tumskunde in Metz: 

Jahrbuch der . . . Sechzehnter Jahrgang, 1904. Metz. 
von der kurländischen Gesellschaft für Literatur und Kunst 
in Mitau: 

Jahrbuch für Genealogie, Heraldik und Sphragistik, 1903^ 
Herausgegeben von der , , 1905. 



— 64 — 

Sitzungsberichte der . . . und Jahresbericht des kar- 

ländischen Provinzialmuseums aus dem Jahre 1904. 
Mitau 1905. 

83. von der königl. bayer. Akademie der Wissenschaften in 

München: 

Sitzungsberichte der philosophisch-philologischen und 
historischen Klasse der . . . 1904. Heft 4. München 
1905. — 1905. Heft 1—3. München 1905. 
Nachtrag zu dem im Jahre 1900 erschienenen Verlags- 
katalog der k. b. Akademie der Wissenschaften. Ver 
öfTentlichungen vom Jahre 1900 bis zum Schlüsse des 
Jahres 1904. München 1905. 

84. vom historischen Verein von Oberbayern in München: 

Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte 
Herausgegeben von dem . . . Einundfünfzigster Band 
Drittes (Schluß) Heft. München 1904. 
Altbayerische Monatsschrift. Herausgegeben vom . . 
Jahrgang 4, Heft 6. Jahrgang 5, Heft 1/2 und 3. 

85. vom Altertumsverein für Mühlhausen in Thüringen und 
Umgegend in Mühlhausen: 

Mühlhauser Geschichtsblätter. Zeitschrift des . . . Mil 
Unterstützung der Stadt Mühlhausen in Thüringen 
herausgegeben von Dr. Kunz von Brunn, genannt von 
Kauffungen, Archivar der Stadt Mühlhausen in Thür. 
Jahrgang VI. 1905/1906. Mühlhausen in Thür. 1905. 

86. vom Verein für Geschichte und Altertumskunde West- 
falens in Münster: 

Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertums- 
kunde. Herausgegeben von dem . . . durch dessen 
Direktoren Pfarrer Dr. C. Mertens in Kirchborchen bei 
Paderborn und Professor Dr. A. Pieper in Münster. 
Zweiundsechzigster Band. Münster 1904, 
Zeitschrift etc. etc. Historisch-geographisches Register 
zu Band 1 — 50, bearbeitet von Dr. A. Römer, kgl. 
Universitätsbibliothekar. 4. — 6. Lieferung. Münster 
1905. 

87. von der wissenschaftlichen Gesellschaft »Philomathiec in 
Neisse: 



— 65 — 



32, Bericht der . . , vom Oktober IQ02 bis Oktober 

1904. Herausgegeben vom Sekretär der Gesellschaft 
Professor Christoph, Gymnasialoberlehrer, Neisse. 

vom historischen Verein Neu bürg a. D.: 

fKollektaneen-Blatt für die Geschichte Bayerns, insbe- 
sondere des ehemaligen Herzogtums Neuburg, heraus- 
gegeben von dem ... 66. und 67 Jahrgang 1902/03. 
Neuburg- 
m Kgl. Alten Gymnasium in Nürnberg: 
Jahresbericht Über das Jahr 1004/05. Mit einem Pro- 
gramm von Dr, Wilhelm Pnrpus. Nürnberg 1905. 
Die Dialektik der sinnlichen Gewißheit bei Hegel, dar- 
gestellt im Zusammhenhang mit der Logik und der 
antiken Dialektik. Beilage zum Jahresbericht des , 
Von Dr, Wilhelm Purpus, Kgl. Gymnasiallehrer. Nürn- 
berg 1905, 
,90. vom Kgl. Neuen Gymnasium in Nürnberg: 

Jahresbericht des . , für das Schuljahr 1904/05. Mit 
einem Programm von Dr. Johannes Blaufuß, Nürnberg 

1905. De originibus Evangeüi quod vocatur secundum 
Matthaeum. Commentatio adjecta Gymnasii Noriraber- 
gensis Novi annalibus M. JuU A. MCMV editis 
scripsit Dr. Joannes Blaufuß, Gymnasii professor. 
Norimbergae A. MCMV, 

vom Kgl, Bayer. Realgymnasium in Nürnberg: 

Jahresbericht des * . , Schuljahr 1904/05, Mit zwei 
wissenschaftlichen Beilagen: i. Zur Charakteristik der 
Wiltensinschen Norika-Sammlung im Kgh Realgymnasium 
Nürnberg. Von Professor Dr. Johannes Müller. 2. 
Festrede zur Erinnenmg an den 100 jährigen Todestag 
Schillers. Von Gymnasiallehrer Dr, August Caselmann. 
Nürnberg 1905. 

von der Kgl. Bayer Industrieschule zu Nürnberg: 

Jahresbericht über die ♦ . ., bekannt gemacht am 
Schlüsse des Schuljahrs 1904/05. Nürnberg. 

von der Kgl. Bayer. Realschule 1 in Nürnberg: 

72, Jahresbericht Über die . . . und die mit ihr ver- 



— 66 — 

bundene gewerbliche Fortbildungsschule in Nürnberg 
für das Schuljahr 1904/05. Nürnberg 1905. 

94. von der Kgl. Bayer. Realschule II in Nürnberg: 

2. Jahresbericht der . . . für das Schuljahr 1904/05. 

Nürnberg. 

Die Steuern Nördlingens zu Ausgang des Mittelalters 

von Dr. Friedrich Dorner, k. Reallehrer. Programm 

der Kgl. Realschule Nürnberg II für das Schuljahr 

1904/05. Nürnberg 1905. 

95. vom Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg: 

Anzeiger des . . . Jahrgang 1904. Heft I — IV. Nürn- 
berg 1904. 

96. vom Bayerischen Gewerbemuseum in Nürnberg: 

Bayerisches Gewerbemuseum. Bericht über das Jahr 
1904. Mit einem Anhang: Ursache, Verlauf und Ver- 
hütung von Explosionen in Aluminiumbronzefabriken. 
Experimentalvortrag von Professor Dr. Hans Stockmeier. 

97. von der naturhistorischen Gesellschaft zu Nürnberg: 

Abhandlungen der . . . XV. Band. II. Heft. Jahres- 
bericht für 1903. Nürnberg, 1904. 

98. vom Verein für öffentliche Gesundheitspflege in Nürnberg: 

Bericht über die Gesundheitsverhältnisse und Gesund- 
heitsanstalten in Nürnberg. Herausgegeben vom . . . 
unter Mitwirkung des Stadtraagistrats. Jahrgang 1904. 

99. vom Oldenburger Verein für Altertumskunde und Landes- 
geschichte in Oldenburg: 

Jahrbuch für die Geschichte des Herzogtums Oldenburg, 
herausgegeben von dem . . . Dreizehnter Band. (Der 
Schriften des . . . XXVI. Teil). Oldenburg 1905. 
Bericht über die Tätigkeit des . . . XIII. Heft. (Der 
Schriften des . . . XXVII. Teil). Oldenburg 1905. 

100. vom Verein für Geschichte und Landeskunde von Osna- 
brück (historischer Verein) in Osnabrück: 

Mitteilungen des . . . Neunundzwanzigster Band. 1904. 
Osnabrück 1905. 

101. vom Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens 
in Paderborn: 

Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertums- 



— 67 — 



künde. Herausgegeben von dem , . . durch dessen 
Direktoren Pfarrer Dr. C. Mertens und Professor Dr. 
A. Pieper. 62, Band. Münster 1Q05, 
Zeitschrift etc. etc. Historisch- geographisches Register 
zu Band 1 — 50 bearbeitet von Dr. A, Bömer, k. Uni- 
versitäts-Bibliothekar. 4— 6. Lieferung, Münster 1905. 

von der historischen Gesellschaft für die Provinz Posen 

in Posen: 

Zeitschrift der . . , zugleich Zeitschrift der historischen 
Gesellschaft für den Netzedistrikt in Bromberg. Her- 
ausgegeben von Dr. Rodgero Prümers. Neunzehnter 
Jahrgang, Erster und zweiter Halbband. Posen 1904. 
Historische Monatsblätter für die Provinz Posen» V. 
Jahrgang. No. 1 — 12. 1904, 
103. vom Verein für Geschichte der Deutschen in Böhmen in Prag: 
Mitteilungen des . . . XLIII» Jahrgang. No. I — IV. 
Nebst der literarischen Beilage. Redigiert von Dr. 
A. Horcicka und Dr. O. Weber. Prag 1904. 

von der Lese- und Redehaile der deutschen Studenten 

in Prag: 

56. Bericht der . . . 1904. Beilage: Unser Haus, 
(Mit Lichtdrucken). Prag 1905. 

105. von der Redaktion des Diöcesanarchiv von Schwaben in 
Ravensburg: 

Diöcesanarchiv von Schwaben. Organ für Geschichte, 
Altertumskunde, Kunst und Kultur der DiÖcese Rotten- 
burg und der angrenzenden Gebiete. Herausgegeben 
und redigiert von Amtsrichter a, D. Beck in Ravensburg. 
23. Jahrgang. 1905. No. 1 — 10. 

106. von der Redaktion der Studien und Mitteilungen aus dem 
Benediktiner- und Zisterzienser- Orden in Raigern: 

Studien und Mitteilungen aus dem Benediktiner- und 
dem Zisterzienser-Orden. Redakteur Dr. P. Maurus 
Kinter» O. S. B^ Stiftsarchivar zu Raigern. Jahrgang 
XXV. Heft IV. 1904. Jahrgang XXVL Heft I und 
IL 1905. 

von der Gesellschaft für Geschichte und Altertumskunde 

der Ostseeprovinzen Rußlands in Riga: 

51 



— 68 — 

Mitteilungen aus dem Gebiete der Geschichte Liv-, 
Est- und Kurland, herausgegeben von der . . . Neun- 
zehnten Bandes zweites Heft (Schlußheft). Riga 1905. 

108. vom historischen Verein in Rosenheim: 

Das bayerische Oberland am Inn. Organ des . , . 
III. Jahrgang 1Q04. Begründet und herausgegeben von 
Ludwig Eid. Kgl. Seminarlehreri Stadtarchivar, Rosenheim. 

109. von der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde in 
Salzburg: 

Mitteilungen der . . . XL V. Vereinsjahr 1905. Redigiert 
von Dr. Hans Widmann. Salzburg 1905. 

110. vom städtischen Museum Carolino-Augusteum in Salzburg: 

Jahresbericht des . . . 1904. Salzburg. 

111. vom altmärkischen Verein für vaterländische Geschichte 
zu Salzwedel: 

Katalog der Bibliothek des . . '. Salzwedel 1904. 
Zweiunddreißigster Jahresbericht des . . ., Abteilung 
für Geschichte. Im Auftrag des Vorstandes heraus- 
gegeben von W. Zahn. Magdeburg 1905. 

112. vom Verein für hennebergische Geschichte und Landes- 
kunde in Schmalkalden: 

Zeitschrift des . . . Heft XV. Schmalkalden 1904. 

113. vom Verein für mecklenburgische Geschichte und Alter- 
tumskunde in Schwerin: 

Jahrbücher und Jahresbericht des . . . Siebzigster Jahr- 
gang. Herausgegeben vom Geheimen Archivrat Dr. 
H. Grotefend als 1. Sekretär des Vereins. Mit Ab- 
bildungen und angehängtem Jahresbericht. Schwerin 
1905. 

114. vom historischen Verein der Pfalz in Speyer: 

Mitteilungen des . . . XXII. Speyer 1904. 
1 1 5. vom Verein zur Förderung des Fremdenverkehrs in Speyer: 

Kleiner Führer durch Speyer a. Rh. Herausgegeben 

vom . . . Zweite Ausgabe. 
116. vom Museumsverein in Stendal: 

Beiträge zur Geschichte, Landes- und Volkskunde der 

Altmark. Herausgegeben vom . . . Band II, Heft 1. 

Stendal 1905. 



^ 60 _ 



rl 17. von der Gesellschaft für Pomnierische Geschichte und 
Altertumskunde in Stettin: 

Baltische Studien, Herausgegeben von der , . . Neue 
Folge. Band Vin. Stettin 1904. 
vom Nordiska Museet in Stockholm: 

Meddelanden Wn Nordiska Muscet 1903. Stockholm 
1Q05. 
vom historisch- literarischen Zweigverein des Vogesen- 
Klubs in Strasburg: 

Jahrbuch für Geschichte, Sprache und Literatur Elsaß- 
Lothringens herausgegeben von dem , . . XXL Jahr- 
gang. Straßburg 1Q05. 
'120. von der württembergischen Kommission für Landesge- 
schichte in Stuttgart: 

Württerabergische Vierteljahrshefte für Landesgeschichte. 
Neue Folge. In Verbindung mit dem Verein für Kunst 
und Altertum von Ulm und Oberschwaben, dem Würt- 
tembergischen Geschichts* und Altertumsverein, dem 
historischen Verein für das VViirttemb. Franken und 
dem Sülchgauer Altertumsverein herausgegeben von der 
._ XIV, Jahrgang. 1905. Heft I— IV. Stuttgart 1905. 
|l. vom Verein für Kunst und Altertum in Ulm und Ober- 
schwaben in Ulm: 

Ulm und Oberschwaben. Mitteilungen des . . . Heft IL 
Das Treffen bei Elchingen im Jahre 1805. (Mit Karte). 
Vom Generalmajor a. D. v. Löffler. Heft 12. Aus 
AJt-Ulm. Von Oberstudienrat a, D. Dr, v. PresseL 
Ulm 1904 und 1905, 
von der kgl. Universitäta-Bibliothek in Uppsala: 

Uppsala Universitets Arsskrift. 1904. Program l. 
Uppsala Universitets Matrikel pft uppdrag af Universi- 
tetes Rektor utgifven af Aksel .\ndersson. 4 1665 — 1680. 
Uppsala 1904. Akademiska Bokhandeln (C. J. Lund- 
ström). 

Svenska Rftdets Historia tili kr I30ö. Akademisk 
avhandling som med tillständ av vidtberömda filosofiska 
fakultetens i Uppsala humanistiska Sektion för filosofisk 
Doctorsgrads vinnande tili offentlig granskning fram- 



— 70 — 

stallet ay Karl GnstaT Westman, filosofie Ucentiat if 
östgöta Landskap k Lärosalen No. IV. M&ndagen den 
12. December, 1904. Uppsala 1904. 

Sverige och Frankrike under Nordiska Kriget och 
Spanska successionskrisen Aren 1 700 — 1 701. Till belys- 
ning af Sveriges utrikespolitik ander Karl Xu. Aka- 
demisk athandling . . . af Herman Bnilin. Uppsala 1905. 

Inbjudningsskrift tili ähörande af den ofTentliga före- 
läsning med hvilken professom i semttiska spräk filo- 
sofie Doktorn Karl Vilhelm Zetterstden tillträder sitt 
ämbtete utfärdad af Olof Hammarsten, k. Universitetets 
i Uppsala n. v. Rektor. Denna inbjudning ätföljes 
af bref af Olof Rudbeck d. ä. rörande Uppsala Uni- 
versitet utgifna med inledning af Claes Annerstedt III. 

Inbjudning tili bevistande af Rektorsombytet vid kungl. 
Universitetet i Uppsala den 31. Mai 1905 af Olof 
Hammarsten, Universitets n. v. Rektor. Denna inbjud- 
ning ätföljes af bref af Olof Rudbeck d. ä. rörande 
Uppsala Universitet utgifna med inledning af Claes 
Annerstedt IV. 

123. von der Smithsonian Institution in Washington: 

Annual Report of the board of Regents of Smithsonian 
Institution showing the Operations, expenditures and 
condition of the institution for the year ending June 30, 
1903. Washington 1904. 

124. vom Harzverein für Geschichte und Altertumskunde in 
Wernigerode: 

Zeitschrift des . . . Herausgegeben im Namen des 
Vereins von dessen ersten Schriftführer Dr. Ed. Jacobs. 
Siebenunddreißigster Jahrgang, 1904. Zweites Heft. 
Wernigerode 1904. Achtunddreißigster Jahrgang, 1905, 
Erstes Heft. Wernigerode 1905. 

125. von der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in W i e n : 

Archiv für österreichische Geschichte. Herausgegeben 
von der zur Pflege vaterländischer Geschichte aufgestellten 
Kommission der . . . Dreiundneunzigster Band. Erste 
Hälfte. Mit 5 Tafeln und einer Kartenskizze. Wien 1904. 



71 



129, 



von der kais. kön. Gesellschaft >Adler€ in Wien: 

Monatsblatt der . No. 289 — 2Q9. Wien, Januar bis 
Dezember 1905. V. Band. No. 49—59. 
Jahrbuch der , . , Neue Folge. Fünfzehnter Band. 
Mit 5 Textillustrationen, einer Karte, zwei Tafeln, einer 
Übersichtstabelle und zwei Stammtafeln. Wien IQ05. 

vom Verein für Landeskunde von Niederösierreich in Wien: 
Jahrbuch für Landeskunde von Niederösterreich, Redi- 
giert von Dr, Anton Mayer^ N, O. Landes- Archivar 
und Bibliothekar, Neue Folge, III, Jahrgang. 1904, 
Wien 1905, 

Monatsblatt des . , , IIL Jahrgang, No. l — 12, Januar 
bis Dezember 1905, 

vom Verein für Nassauische Altertumskunde und Ge- 
schichtsforschung in Wiesbaden: 

Annalen des , . , Vierunddreißigster Band, 1904. 
Wiesbaden 1905. 

Mitteilungen des . . , an seine Mitglieder. 1904/05. 
No. 1—4, 

vom Geschichls verein für das Herzogtum Braunschweig in 

Wolfenbüttel: 

Braunschweigisches Magazin, Im Auftrage des , , . 
herausgegeben von Dt, Paul Zimmermann in Wolfen- 
büttel, Zehnter Band. Jahrgang 1904. Wolfenbüttel 1904. 
Jahrbuch des , . , Herausgegeben von Paul Zimmer- 
mann, 3. Jahrgang. Wolfenbüttel 1904, 

vom historischen Verein von Unterfranken und Aschaffen- 

bürg in Würzburg: 

Archiv des , , . Sechsundvierzigstcr Band. Würzburg 
1904. 

Jahresbericht des , . . für 1903 Erstattet im Namen 
des Ausschusses von dem derzeitigen Direktor des 
Vereins Dr, Theodor Henner, kgl, Universitätsprofessor 
in Würzbarg, 1904. 

ron der allgemeinen geschichtsforschenden Gesellschaft der 
chweiz in Zürich: 

Jahrbach für schweizerische Geschichte, herausgegeben 
auf Veranstaltung der . . , Dreißigster Band, Zürich 1905, 



— 72 — 

132. von der antiquarischen Gesellschaft (kantonal. Gesellschaft 
für Geschichte und Altertumskunde) in Zürich: 

Mitteilungen des . . . Band XXVI, Heft 3. Das Do- 
minikanerinnenkloster Töß. II. Teil. Seine Bauten 
und Wandgemälde. Von J. R. Rahn. Zürich 1905. 

133. vom Schweizerischen Landesmuseum in Zürich: 

Anzeiger für Schweizerische Altertumskunde (Indicatenr 
d*Antiquit(^s Suisses) herausgegeben vom . . . Amtliches 
Organ des Schweizerischen Landesmuseums, des Ver- 
bands der Schweizerischen Altertumsmuseen und der 
(lesellschaft für Erhaltung historischer Kunstdenkmäler. 
Neue Folge. Band VL 1904/05. No. 2 bis 4. Zürich 
1905. Band VII 1905/06. No. 1 bis 3. Zürich 1905. 
Zur Statistik schweizerischer Kunstdenkmäler von A. 
R. Rahn. Die Kunst- und Architekturdenkmäler Unter- 
waldens von Robert Durrer. Bogen 20 — 23. 
Dreizehnter Jahresbericht 1904. Dem Departement des 
Innern der schweizerischen Eidgenossenschaft erstattet 
im Namen der eidgenössischen Landesmuseums-Koro- 
mission von der Direktion. Zürich 1905. 



c. Angekaufte Schriften: 

1. Deutsche Geschichtsblätter. Monatsschrift zur Förderung 
der landesgeschichtlichen Forschung, unter Mitwirkung von 
. . . herausgegeben von Dr. Armin Tille. VI. Band, 4 — 12 
Heft. Gotha 1905. VIL Band, 1—2. Heft. Gotha 1905 

2. Historische Vierteljahrsschrift, herausgegeben von Dr. Ger 
hard Seeliger, Professor an der Universität Leipzig. VIII. Jahr- 
gang 1905. Neue Folge der deutschen Zeitschrift für Ge 
Schichtswissenschaft. Der ganzen Folge sechzehnter Jahrgang, 
1—4. Heft. Leipzig 1905. II. Nachrichten und Notizen, 
1—3. Heft. Leipzig 1905. 

3. Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der deutschen Ge- 
schichts- und Altertumsvereine. Herausgegeben vom Geh. 
Archivrat Dr. Bailleu. Dreiundfünfzigster Jahrgang. 1905. 
1—12. Januar bis Dezember. Berlin 1905. 



— 73 — 

Kuske, Bnino, Dr. Das Schuldenwesen der deutschen Städte 
im Mittelalter. Tübingen 1904. Zeitschrift für die gesamte 
Staatswissenschaft, herausgegeben von Dr. K. Bücher, Prof. 
an der Universität Leipzig. Ergänzungsheft XII. 
Protokolle der Generalversammlung des Gesamtvereins der 
deutschen Geschichts- und Altertumsvereine zu Danzig 1Q04. 
Berlin 1905. 



— 74 — 



III. ANHANG. 

Veränderungen im Mitgliederstande 

im Jahre 1905. 

Ausgetreten oder verstorben sind: 

1. Böhm, Richard, Kaufmann, Nürnberg. 

2. Bosch, Hans, II. Direktor des Germanischen National- 

museums, Nürnberg (f). 

3. Bredt, £. W., Dr. ph., Assistent am Kupferstichkabinet, 

München. 

4. V. Dotzauer, Alexander, Ritter, k. b. Generalmajor z. D., 

Nürnberg (f). 

5. Dünkelsbühler, Moritz, Bankier, Nürnberg. 

6. Bnglert, Hans, Privatier, Nürnberg. 

7. Knapp, Friedrich, kgl. span. Konsul, Nürnberg (f). 

8. V. Oelhafen, Georg, k. Oberstleutnant a. D., Bamberg (f). 
0. V. Petz, Wilhelm, k. Oberleutnant und Gutsbesitzer, Nürn- 
berg (t). 

10. Schubert, Paul, Dr. med., k. Hofrat, prakt. Arzt und 

Gemeindebevollmächtigter, Nürnberg, (f). 

11. V. Wölckern, Wilhelm, k. General der Infanterie z. D., 

Exzellenz, Stuttgart (t). 



— 75 — 



Neu eingetreten sind: 

1. Adam, Heinrich, k. Notar, Altdorf. 

2. Elliesen, Paul» Dr. phiL und Privatier, Nürnberg, 

3. Epenstcin« Hermann^ Dr. pbil , Stabsarzt a. D„ Gutsbesitzer 

auf Schloß Veldenstein bei Neuhaus a. d. Pegnitz. 

4. Erlanger, Moritz, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

5. Pasbender, Karl, k, Generalmajor und Brigade-Kom- 

mandeur, Nürnberg. 

6. Groß, Eduard, k» Gymnasialprofessor und Konrektor, 

Nürnberg, 

7. Jcgcl, August, gepr. Lehramtskandidat, Nürnberg. 

8. Kohlmann, Wilhelm, Verwahungsaktuar, Nürnberg. 
Q. Kuczynski, R., Dr. phil., Privatgelehrter, Nürnberg, 

10. Meyer, Hans, k, Landgerichtsrat und Landtagsabgeordneter, 

Nürnberg. 

11. Müller, Johannes, Dr. phil, k. Gymnasialprofessor, Nürn- 

berg. 

12. Raith, Hans^ Ingenieur und Leutnant der Reserve, Nürn- 
berg. 

13. Rast, Rudolf, Dr. phil., k. Gymnasiallehrer, Nürnberg. 
14 Rohmcr, Ludwig, k. Landgerichtsdirektor, Nürnberg. 

15. Schräg, Julius, Kunstmaler, MUncben. 

16. Schwarz, Göttlich, städt. Geometer a, D,, Nürnberg, 

17. Spindler, Josef, k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 

18. Tannert, Richard, Dr. phiL, Chefredakteur, Nürnberg. 



76 ^ 



Verzeichnis der Mitglieder. 



Vorstandsehaft und Ausschuß: 

I. Vorstand: von Kreß, Georg, Freiherr, k. Justizrat und 
Rechtsanwalt. 

II. Vorstand: Mummenhoff, Ernst, Dr. phil., städt. Archivrat 
und Vorstand des Stadtarchivs und der Stadtbibiiothek. 

I. Schriftführer: Bosch, Hans, II. Direktor des Germanischen 
Nationalmuseums, f 12. November 1905. 

II. Schriftführer: Reicke, Emil, Dr. phil., Kustos an der Stadt- 
bibliothek und am städt. Archiv, zugleich Vereinsbibliothekar. 

Schatzmeister: Meyer, Max, Kommerzienrat und I. Direktor 
der Vereinsbank. 



von Bezold, Gustav, Dr. phil., I. Direktor des Germanischen 
Nationalmuseums. 

Hampe, Theodor, Dr. phil , Konservator und Bibliothekar am 
Germanischen Nationalmuseum. 

von Oelhafen, Sigmund, k. Oberamtsrichter (bis zu seiner 
Versetzung nach Weißenburg a. S. Mai 1905). 

von Tucher, Christoph, Freiherr, k. Kämmerer und Regie- 
rungsrat a. D. 

Schrötter, Georg, Dr. phil , k. Kreisarchivar. 

Vogt, Wilhelm, Dr. phil., k. Gymnasialrektor. 

Wanderer, Friedrich, k. Kunstschulprofessor. 



« 77 — 



Ordentliche Mitglieder, 

1. Adam, Heinrich, k, Notar in Altdorf. 

2. Aldinger, Ernst, k. Oberleutnant, Nürnberg, 

3. Altdorf, Stadtgemeinde, 

4. Ansbacher, Salomon» Privatlehrer, Nürnberg, 

5. V. Axthelm, Hans, k, Regierungsrat und Bezirksamtmann, 

Nürnberg. 

6. Baalß, Hans, Dr. phil., städt. Sanitätstierarzt» Nürnberg. 

7. Batst, Albrecht, Generalsekretär, Nürnberg. 

8. Barbeck, Hugo, Buchbändler, Antiquar und Magistratsrat , 

Nürnberg. 

9. Barth, Johannes, Großhändler und Gutsbesitzer, Weigelshof. 
10, Barth, Wilhelm, Kaufmann, Nürnberg. 

\l[, Bauriedel, Paul, Kunstmühlbesitzer, Nürnberg. 

12. Bayerlein, Wilhelm, Musikdirektor, Nürnberg, 

13. Bechmann, Heinrich, Großhändler, Nürnberg, 

14. Beckh, Anton, Privatier, Nürnberg. 

15. Beckh, August, Privatier, Nürnberg, 

16. Beckh, Edwin, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

1 7. Beckh, Georg Albert, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 
Nürnberg. 

Beckh, Georg, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 
Beckh, Hans, rechtskundiger Magistratsrat, Nürnberg. 
Beckh, Theodor, Kaufmann und GemeindebevollmäcHtigter, 
Nürnberg. 
21. Beckh, Wilhelm, Dr, med., k. Hofrat und Krankenhaus- 
Oberarzt, Nürnberg. 

V. Behaim, Friedr, Frhr,, Stiftungs -Administrator, Nürnberg. 
V, Behaim, Wilhelm, Freiherr, Gutsbesitzer, Nürnberg, 
Bemsel, RarlLudwig, II. Direktorder Vereinsbank, Nürnberg. 
Berlin, Ernst, Kaufmann, Nürnberg. 
Berlin, Max, k. Oberlandesgerichtsrat, Nürnberg. 
Bescls, Heinrich, Kaufmann, Fürth. 



— 78 — 

28. V. Bezold, Gustav, Dr. phil., I. Direktor des Germanischen 

Nationalmuseums, Nürnberg. 

29. Bibliothek, königliche, Berlin. 

30. Bibliothek des Reichstags, Berlin. 

31. Biede, Wilhelm, Kunstanstaltbesitzer, Nürnberg. 

32. Bing, Ignaz, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

33. Birkner, Georg, Kaufmann, Nürnberg. 

34. Bischof, Th., k. Studienrat und Rektor der k. Kreisreal- 

schule I, Nürnberg. 

35. Bloch, S., Bankier, Nürnberg. 

36. Bock, Georg, prakt. Zahnarzt, Nürnberg. 

37. Bohrer, Georg, k. Konsistorialrat, Ansbach. 

38. Brabant, Artur, Dr. phil., k. Kreisarchivsekretär, Nürnberg. 

39. Brochier, Franz, k. Professor und Direktor der k. Kunst- 

gewerbeschule, Nürnberg. 

40. Brügel, Theodor, k. Landgerichtsdirektor, Nürnberg. 

41. Bürger, Leonhard, Architekt, Nürnberg. 

42. Burckhardt, Heinr., k. Regierungsrat und Rentamtsvorstand, 

Nürnberg. 

43. Cnopf, Heinrich, k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 

44. Cnopf, Julius, Dr. med., k. Hofrat und prakt. Arzt, Nürnberg. 

45. Cnopf, Karl, Bankier und Gemeindebevollmächtigter, 

Nürnberg. 

46. Cnopf, Rudolf, Dr. med. und prakt. Arzt. Nürnberg. 

47. Decker, Christian, Kisengießereibesitzer und Gemeinde- 

bevollmächtigter, Nürnberg. 

48. Dennemarck, Heinrich, Architekt und Maler, Nürnberg. 

49. Deuerlein, Georg, Dr. med., prakt. Arzt und Oberarzt 

der Landwehr, Nürnberg. 

50. Dietz, Georg, Kommerzienrat, Kaufmann und k. Handels- 

richter, Nürnberg. 

51. Dietz, Georg, k. Hofbuchdrucker, Nürnberg. 

:^J. Dietz, Karl, I. Vorstand der Bayerischen Notenbankfiliale, 

Nürnberg. 
3.^. Donaubauer, Stephan, Dr. phil., k. Professor an der städt. 

HaudeUschule, Nürnberg. 
ji-i. Dormitzer, Sigmund, Dr. jur., Rechtsanwalt, Nürnberg. 
» DuUberg, Edmund, Kaufmann, Nürnberg. 



— 70 



56- Kbner von Eschenbach, Herniann, Freiherr, k. Oberst 
&. D., Eschenbach. 

57. Ebner von Eschenbach. Karl, Freiherr, lt. Landgerichts* 

Präsident a D, Nürnberg. 

58. Ebner von Eschenbach, Karl, Freiherr, Katechet, 

Nürnberg, 

59. Ebner von Eschenbach, Luitpold, Freiherr, k, pr. Haupt- 

mann a. D,, Nürnberg. 

60. Ebner von Eschenbach, Robert» Freiherr, k. pr. Haupt- 

mann und Kompagniechef, Köln, 

Ebner von Eschenbach, Wolfram» Freiherr, k. Haupt- 
mann und Batteriechef, München. 

Eckstein, G. V, Fabrikbesitzer, Nürnberg, 

Edelmann, Moritz, Buchhändler und Antiquar, Nürnberg. 

EUicsen, Paul, Dr. phil. und Rentier, Nürnberg. 

Enslin» Heinrich, Kaufmann, Nürnberg. 

Epenstein, Hermann, Dr med., Gutsbesitzer und k. Stabs- 
arzt a. D., Schloß Veldenstein bei Neuhaus. 

Erberich, P, C, städtischer Bauführer, Nürnberg. 

Erlanger, Moritz, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

Eyrich, Theodor, An hftekt, Nürnberg. 

Faber, Ernst, Kommerzienrat und Rentier, Nürnberg. 

Falkenstörfer, J, F., Kaufmann und Magistratsrat, Nürnberg. 

Fasbender, Karl, k. Generalmajor und Brigadekommandeur, 
Nürnberg, 

Faubel, Jos., k. Notar und Justi^rat, Nürnberg. 

Fcuerlcin, Wilhelm, rechtsk. Magistratsrat .t, D., Nürnberg, 

V. Forster, Sigmund, Dr. med., k. Hofrat und Augenarzt, 
Nürnberg. 

Frankenburger, M,, Privatier, München, 

V. Frays, Philipp, Freiherr, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

Frommann, Karl, Dr. phil, k. Studienrat und Gymnasialpro- 
fessor, Nürnberg* 

V. Furtcnbacb, Friedrich, k, Major z. D., München, 

Gallinger, Jakob, Kommerzienrat, Großhändler und Armen- 
pflegschaftsrat, Nürnberg. 

Gebert, Karl, Numismatiker, Nürnberg. 

Gebhardt, August» Dr. phil , Privatdozent, Erlangen, 



— 80 — 

83. Gebhardt, Ludwig, Kommerzienrat und Gemeindebevoll- 
mächtigter, Nürnberg. 

84. Gcißler, Rudolf, k. Professor a. D., Nürnberg. 

85. V. Gerngros, Ludwig, Ritter, Kommerzienrat, Nürnberg. 

86. Gerngros, Wilhelm, Kommerzienrat, Nürnberg. 

87. Gesellschaft Museum, eingeschriebener Verein, Nürnberg. 

88. Geyer, Christian, Dr. phil., k. Hauptprediger, Nürnberg. 

89. Glafey, Karl, Prokurist, Nürnberg. 

90. Glauning, Friedrich, Dr. phil., k. Professor und Schulrat, 
Nürnberg. 

91. V. Godin, Karl, Freiherr, k. Major z. D., München. 

92. Gombrich, M., Institutsinhaber, Nürnberg. 
03. Goeschel, Ferdinand, Bildhauer, Nürnberg. 

94. Göschel, Johann, Steinmetzmeister, Nürnberg. 

95. Göschel, Ludwig, Privatier, Nürnberg. 

96. Groeschel, Julius, Dr. phil., k. Direktionsrat, München. 

97. Groß, Eduard, k. Gymnasialprofessor und Konrektor, 

Nürnberg. 

98. Groß, Oskar, Fabrikdirektor, Nürnberg. 

99. V. Grundherr, Benno, Kommerzienrat und k. nieder- 
ländischer Konsul, Nürnberg. 

100. V. Grundherr, Ferdinand, k. Major z. D., München. 

101. V. Grundherr, Friedrich, Kommerzienrat und Großhändler, 
Nürnberg. 

102. V. Grundherr, Karl, Kassier und II. Vorstand der Noten- 
bankfiliale, Nürnberg. 

103. V.Grundherr, Karl,k. Rittmeistern. Eskadronschef, Nürnberg. 

104. V. Grundherr, Luise, Oberappellationsgerichtsratswitwe, 
München. 

105. V. Grundherr, Oskar, k. Hauptmann u. Kompagnie-Chef, 
München. 

106. Gümbel, Albert, k. Kreisarchivsekretär, Nürnberg. 

107. Günther, Sigmund, Dr. phil., k. Professor an der tech- 
nischen Hochschule, München. 

108. Gütermann, William, Kaufmann, Nürnberg. 

109. Gunzenhäuser, J., k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 

110. Gutmann, Ignaz, Bankier, Nürnberg. 

111. Gutmann, Ludwig, Kaufmann, Nürnberg. 



— 81 



112. Haas« Chr. Ed., Kommerzienrat, Fabrikbesitzer und 
Gemeindebevollmachtigtcr, Nürnberg. 

113. Hagen, Rudolf, Dr. phil., k. Stadtpfarrer. Nürnberg. 

114. Haller v. Hallerstein, Fnedrichi Freiherr, kais, Vhe- 
KoDSuli New -York, 

115. Haller v, Hallerstein, Karl, Frhr., Civilarchitekt Nürnberg, 

1 16. Haller v. Halierstcin, Karl,Frhr , k. Forstmeister, Garmisch. 
in. Hammer, Otto, Redakteur, Nürnberg, 

IIÖ» Hampe, Theodor, Dt, phil, Bibliothekar am Germanischen 
Nationalmuseum, Nürnberg» 

\ |0. V. Harsdorf, Alexander, Freiherr, k. Major und Ba- 
taillonskommandeur, Landau. 

120. V, Harsdorf, Friedrich, Freiherr, k. Kämmerer und Land- 
gerichtsdirektor a. D,, Nürnberg, 

121. V, Hartlieb gen. Wallsporn. Sigmund, k Kämmerer, 
Regierungsrat und Bezirksamtmann a, D., München. 

122. V. Haubcrrisser, M., k. Professor und Architekt, München. 

123. Hauck, Jakob, kath, Stadtpfarrer und Dekan, Nürnberg 

124. Haußel, Leonhard, k. Hauptmann und Kompagnie-Chef. 
Nürnberg. 

125. Haymann, Julius, Gaswerksdirektor a. D , Nürnberg. 

126. Hcerdegcn» Theodor, Dr, jur., k. Amtsrichter, Nürnberg 

127. Heerwagen, Heinrich^ Dr. phil, Assistent am Germanischen 
Nationalmuseum, Nürnberg, 

120. Heiling» Christoph, Kaufmann, Nürnberg. 

12Q. Heim, Heinrich, Maler und k Professor an der Kunst- 
gewerbeschule, Nürnberg. 

130. Heim, Karl, Kaufmann und Gemeindebevollmächtigter; 
Nürnberg. 

Heimeran, Christian, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 
Nürnberg. 
Heinleini Karl, k* Pfarrer, Nürnberg. 

133, Held, Friedrich, Kaufmann, Nürnberg. 

134, Held, Sigmund, Dr. jur., Justizrat u. Rechtsanwalt, Nürnberg. 

135. V, Heller, Wilhelm, k. Staatsrat i. o. D. und Präsident 
des k. obersten Landesgcrichts, Exzellenz, München. 

136. Herold, Maximilian, Dr., k. Dekan und Stadtpfarrer 
Neustadt a. A. 

6 



— 82 - 

137. Hesse, Georg, Kommerzienrat, RaufmaDD und Gemeinde- 
bevollmächtigter, Nürnberg. 

138. Hesselberger, David, Kaufmann, Nürnberg. 

139. Hesselberger, Max, Kaufmann, Nürnberg. 

140. Hetzel, Hermann, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

141. Hilpert, Daniel, k. Justizrat, Nürnberg. 

142. Höhl, Joseph, k. Notar und Jnstizrat, Nürnberg. 

143. Hofbibliothek, kaiserliche und königliche, Wien. 

144. Hofmann, Georg, kais. Reichsgerichtsrat, Leipzig. 

145. Hofmann, Hans, Dr. phil., Chemiker am Bayer. Gewerbe- 
museum, Nürnberg. 

146. V. Holzschuher, Karl, Freiherr, k. k. Hauptmann a. D., 
München. 

147. Hopf, Eduard, Kaufmann und 1. Sekretär des Gemeinde- 
kollegiums, Nürnberg. 

148. Hopf, Hans, Kaufmann, Nürnberg. 

14Q. V. Imhoff, Friedrich, Freiherr, Kaufmann, Augsburg. 

150. V. Imhofif, Gustav, Freiherr, Gutsbesitzer, Hohenstein 
bei Coburg. 

151. V. Imhoff, Hans, Freiherr, k. Oberleutnant und Bataillons- 
Adjutant, Nürnberg. 

152. V. Imhoff, Karl, Freiherr, k. Kammerjunker und Bezirks- 
amtsassessor, Uffenheim. 

153. V. Imhoff-Spielberg, Max, Freiherr, Gutsbesitzer, Steyr, 
Oberösterreich. 

154. V. Imhoff, Wilhelm, Freiherr, k. Leutnant, Nürnberg. 

155. V. Jäger, Ferdinand, Ritter, II. Bürgermeister, Nürnberg. 

156. Jegel, August, gepr. Lehramtskandidat, Nürnberg. 

157. Jordan, Christoph, k. Pfarrer, Haundorf. 

158. Josephi, Walter, Dr. phil., Assistent am Germanischen 
Nationalmuseum, Nürnberg. 

159. Josephthal, Emil, Rechtsanwalt und Gemeindebevoll- 
mächtigter, Nürnberg. 

160. Jung, Heinrich, Kaufmann, Nürnberg. 

161. Junghaendel, Edmund, Kaufmann, Nürnberg. 

162. Kamann, Johann, k. Professor, München. 

163. Kern, Hans, k. Gymnasialprofessor, Nürnberg. 

164. Killinger, German, kais. geheimer Regierungsrat, Straßburg. 



83 — 



Killinger, Hans, Kaufmaotif t^ürnberg, 
KirchhofFcr» Otto, k. Hauptmaon a. D., Halensce bei Berlin. 
Klein, Max, kais. Reichsgerichtsrat, Leipzig. 
Klein, Wilhelm, k. Amtsrichter, Nürnberg. 
Kloß, Otto Friedrich, Prokurist, Nürnberg. 
Knapp, Herrn., Dr. phil,, k. Reichsarchivassessor; München. 
Köhler, Albr., Dr. phü., k. Gymnasialprofessor, Nürnberg. 
Körner, Theodor, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 
Kocrper, Hans, Kaufmarm, Nürnberg. 
V. Kohlhageni H., Heraldiker, Bamberg. 
Kohlmann, Wilhelm, Verwaltungsaktuar, Nürnberg. 
Kohn, Emil, Bankier, Marktvorsteher und k. Handels- 
richter, Nürnberg. 
Kohn, Ernst, Bankier, Nürnberg. 
Kohn, Georgi Bankier, Nürnberg. 
Kohn, Max, Fabrikbesitzer, Nürnberg, 
V. Kramer, Theodor, k. Oberbaurat und Direktor des 
Bayerischen Gewerbemuseums, Nürnberg, 
KrcU, Otto, Fabrikdirektor und Gemeindebcvoilmächtigter, 
Nürnberg, 

Krell, Otto, jun , Oberingenieur und stellvertretender 
Direktor, Berlin. 

Kreß von Kresaenstein, Friedrich, Freiherr, k. k. Käm- 
merer und Oberstleutnant a, D., Nürnberg. 
Kreß von Kressenstein, Friedrich, Frhr., k, Kämmerer, 
Generalmajor und Brigadekommandeur, München, 
Kreß von Kressenstein, Friedrich, Freiherr, k. Forst- 
rat, Ansbach. 

Kreß von Kressenstein, Friedrich, Frhr., k. Kämmerer, 
Hauptmann und Batteriechef in Fürth. 
Kreß von Kressenstein, Georg, Freiherr, k. Justizrat und 
Rechtsanwalt, Nürnberg. 

Kreß von Kressenstein, Gustav, Freiherr, k. Kämmerer 
und Hauptmann, Adjutant des Kriegsministers, München. 
Kreß von Kressenstein, Karl, Frhr. k, Rittmeister a. D., 
Nürnberg, 

Kreß von Kressenstein, Karl, Freiherr, k, Bezirksamts- 
assessor und Sekretär der Landesausstellung, Nürnberg. 



— 84 - 

191. Kreß von Kressenstein, Otto, Frhr., k. Generalleutnant 
und Inspekteur der Kavallerie, Exzellenz, München. 

192. Kuczynski, Robert, Dr. phü., Privatgelehrter, Nürnberg. 

193. Kugler, Lot, Privatier und Magistratsrat, Nürnberg. 

194. Kuhlo, Richard, Generaldirektor, Nürnberg. 

195. Kurz, Franz, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

196. Lambrecht, Hermann, Fabrikbesitzer und k. spanischer 
Konsul, Nürnberg. 

197. Lang, Bernhard, Großhändler und k. schwed. Konsul, 
Nürnberg. 

198. Lauer, Joh., Fabrikbesitzer und k. bayer. Hoflieferant, 
Nürnberg. 

199. Lauer, Wolfgang, Fabrikbesitzerund k* bayer. Hoflieferant, 
Nürnberg. 

200. Lauffer, Otto, Dr. phil., Assistent am städtischen Museum, 
Frankfurt. 

201. Leistner, Georg, Bildhauer und Lehrer an der Kunst- 
gewerbeschule, Nürnberg. 

202. Leonhardy, H., Direktor der Vereinigten Pinselfabriken, 
Nürnberg. 

203. Leopold, Paul, Kaufmann, Nürnberg. 

204. Leuchs, Wilhelm, Kommerzienrat und Kaufmann, 
Nürnberg. 

205. Lochner, Friedrich, Dr. med., k. Medizinalrat und 
Bezirksarzt, Schwabach. 

206. Löffelholz von Kolberg, Friedrich, Freiherr, k. Ober- 
leutnant, München. 

207. LöfFelholz von Kolberg, Karl, Frhr., k. k. Hauptmann 
a. D., München. 

208. Löffelholz von Kolberg, Ludwig, Frhr., k. Oberst a. D., 
Gibitzenhof-Nürnberg. 

209. Löffler, Christoph, Kaufmann, Nürnberg. 

210. Löfftz, Theodor, Kaufmann, Nürnberg. 

211. Lösch, Ernst, Kunstmaler, Nürnberg. 

212. Lory, Karl, Dr. phil., Reallehrer, Nürnberg. 

213. Lotter, Konrad, Privatier, Potsdam. 

214. Luckmeyer, Johannes, Privatier, Nürnberg. 

215. Maas, Markus, Dr. med., Hofrat und pr. Arzt, Nürnberg. 



216. Marlier, Julius, Kommerzienrat und Kaufmann, Nürnberg. 

217. Martin, Franz, L Direktor des Gewerbevereins, Nürnberg. 

218. V. Martin, LrUdwigf Ritter, k. Oberlandesgcrichtspräsident, 
Nürnberg, 

2 IQ, Maser, Friedrich, Kommerzienrat und Kaufmann, 
Nürnberg. 

220. Maser, Konrad, Kaufmann, Nürnberg. 

221, Mayer, Friedrich, k. Gymnasialrekior, Nürnberg, 
Maycr-Dinkel, Albert, Kaufmann, Nürnberg, 
Meck, Bernhard, Fabrikbesitzer, k. bayer, und herz. Sachs, 
Hoflieferant, k. serb, Konsul, Nürnberg. 
Mcerwald, Heinrich, Fabrikant, Schwabach. 
Merkel, Göttlich, Dr, med., k. Obermedizinalrat und 
Krankenhausdirektor, Nürnberg. 

Merkel, Heinrich, k. Landgerichtsdirektor, Nürnberg. 
Merkel, Johannes, Dr. jur*. k. Universitatsprofessor, 
Göttingen. 

Merkel, Johannes, Dr. jtir , Ratsassessor, Nürnberg. 
Merklein, A., Juwelier, Nürnberg 
V, Merz, Karl, Dr., k Senatspräsident, Nürnberg. 
Merzbacher, Joseph, Kaufmann, Nürnberg. 
Merzbacher. Sigmund« justizrat und Rechtsanwalt, 
Nürnberg. 

Mesthaler, J., Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, Nürnberg. 
Metzger, Ludwig, Kommerzienrat und Großhändler, 
Nürnberg. 

Meyer, Hans^ k. Major a. D., München. 
Meyer, Hans, k. Landgerichtsrat und Landtagsabgeord- 
neter, Nürnberg, 

|37. Meyer, Max, Kommerzienrat und L Direktor der Vereins- 
bank, Nürnberg, 

Michal, Karl, k. Gyranasialprofessor, Nürnberg. 
Miller, Ferdinand, k. Bauamtmann, Nürnberg. 
Monninger, Friedrich, Buchdruckereibesitzer, Nürnberg. 
Müller, Christoph, Kaufmann, Nürnberg. 
Müller, Friedrich, Kaufmann, Nürnberg» 
Müller, Johannes, Dr. phil., k. Gymnasialprofessor, 
Nürnberg. 



— 86 — 

244. Mummenhoff, Ernst, Dr. phil., Archivrat und Vorstand 
des Stadtarchivs und der Stadtbibliothek, Nürnberg. 

245. Narr, Adolf, Ökonomierat und Gutsbesitzer, Zimdorf bei 
Nürnberg. 

246. Nauck, Gustav, Kaufmann, Nürnberg. 

247. Naue, Otto, Kaufmann, Nürnberg. 

248. Nister, Ernst, Kommerzienrat, Marktvorsteher und Fabrik- 
besitzer, Nürnberg. 

249. Nold, Karl, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

250. Nordmann, Georg, Fabrikleiter, Nürnberg. 

251. Ochsenmayer, Joseph, Architekt, Nürnberg. 

252. V, Oelhafen, Karl, k. Oberlandesgerichtsrat a. D„ 
Germersheim. 

253. V. Oelhafen, Sigmund, k. Oberamtsrichter, Weißenburg, a. S. 

254. Oertel, Heinrich, Dr. phil., k. Gymnasiallehrer, Nürnberg. 

255. Ott, Erhard, k. Telegraphen-Expeditor I. Kl., Schoppers- 
hof-Nürnberg. 

256. Pabst, Julius, Fabrikbesitzer und k. Würtemb. Konsul, 
Nürnberg. 

257. V. Pechmann, Heinrich, Frhr., k. Oberleutnant, Nürnberg. 

258. Peters, Hermann, Apotheker, Waldhausen vor Hannover. 

259. Petri, Oscar, Kommerzienrat, k. pr. Regierungsbaumeister 
a. D. und Fabrikdirektor, Nürnberg. 

260. Petz, Hans, Dr. phil., k. Reichsarchivrat, München. 

261. V. Petz, Richard, k. Rittmeister, Fürth. 

262. Pickert, Max, Hofantiquar und Kunsthändler, Nürnberg. 

263. Plank, Ernst, Kommerzienrat, Magistratsrat und Fabrik- 
besitzer, Nürnberg. 

264. Pöhlmann, Hermann, Privatier, Nürnberg. 

265. Pöhlmann, Robert, Dr. phil., kgl. Universitätsprofessor, 
München. 

266. Pöhlmann, Richard, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

267. V. Praun, Alexander, k. Oberlandesgerichtsrat, Nürnberg. 

268. V. Praun, Eberhard, k. Justizrat u. Rechtsanwalt, Nürnberg. 

269. V. Praun, Paul, k. Ministerialrat, München. 

270. V. Praun, Sigmund, k. Oberlandesgerichtsrat a.D., Nürnberg. 

271. V. Praun, Walter, Dr., Rechtsanwalt und k. russischer 
Vizekonsul, Nürnberg. 



— «7 — 



272. Priester, Joseph» Kaufmann, Nürnberg. 

273. Pumplün, Gustav, k Realschulrektor a. D., Erlangen. 

274. Pylipp, Hans, Professor und Architekt, Nürnberg. 

275. Raab, Carl, Kommerzienrat, Essigfabrikant u, Magistrats- 
rat, Nürnberg. 

27Ö, Raith, Hans, Ingenieur und Leutnant der Reserve, 

Nürnberg. 
277. Raschbacher, Karl, Kaufmann, Nürnberg. 
278 Rast, Rudolf. Dr. phil, k. Gymnasiallehrer, Nürnberg, 
219, Reck, Hans, Privatier, Nürnberg. 

280. R^e, Paul, Dr. phil, k, Professor, Sekretär und Biblio- 
thekar am Bayerischen Gewerbemuseum, Nürnberg. 

281. Rchlcn, W^ilhelm, Großhändler, Nürnberg. 

282. Reicke, Emil, Dr. phil, Kustos an der Stadtbibliothek 
und am städt. Archiv, Nürnberg. 

283. Reif, Jean, Kommerzienrat und Brauerei besitzer, Nürnberg. 

284. Reimann, Arnold, Dr. phil, Gymnasiallehrer, Berlin. 

285. Reißmann, J., Kaufmann, Nürnberg. 
266, Reitz, Oskar, Goldschmied, Nürnberg. 

287. Rcttclbusch, E*, Architekt, Nürnberg. 

288, Rhau, Georg, Kaufmann, Nürnberg. 

28Q. Rheinisch, Fritz, k, Landgerichtsrat, Zweibrücken. 

290. Richter, Emtl, Kaufmann, München, 

29 L. Riedner, Gustav, Dr. phil, Gymnastalassistent, Nürnberg. 

292. Riegel, Wilhelm, Dr. med , Augen- u. Nervenarzt, Nürnberg, 

293. Rieppel,A., Dr. ing., k. Baurat u. Fabrikdirektor, Nürnberg 

294. Ritter, Lorenz, Kupferstecher und Maler, Nürnberg, 

295. Ritter, Paul, k. Professor und Maler, Nürnberg. 

296. Ritter, Wilhelm, Maler, Nürnberg, 

297. Rößner, Joh. Wolfg», Bildhauer und k. Professor an der 
Kunstgewerbeschule, Nürnberg. 

298. Rohmcr, Ludwig, k. Landgerichtsdirektor, Nürnberg, 

299. Rosenfeld, Jakob. Großhändler. Nürnberg. 

300. V. Rotenhan, Ludwig, Frhr., k. Generalmajor und Kom- 
mandeur der 5, Kavallerie-Brigade, Nürnberg. 

301. Rupprccht, Karl, Kaufmann, Nürnberg. 

302. Sachs, Karl, Kommerzienrat und Großhändler Nürnberg. 

303. Sachs, Wilhelm, Großhändler, Nürnberg. 



— 88 — 

304. Sahlmann, Anton, Kommerzienrat, Fürth. 

305. Sander, Paul, Dr. phil., Privatgelehrter, München. 

306. Schäfer, Karl, Dr. phil., Assistent am Kunstgewerbe- 
museum, Bremen. 

307. Schätzler, J. A., Feingoldschlägereibesitser, Nürnberg. 

308. V. Schallern, Karl, Ritter und Edler, k. Oberst a. D., 
Nürnberg. 

309. Scharrer, Viktor, Kaufmann, Nürnberg. 

310. Scheck, Bernhard, Architekt, Nürnberg. 

311. V. Scheurl, Eberhard, Frhr., Dr. jur., Bezirksamtsassessor, 
Neustadt a. A. 

312. V. Scheurl, Theodor, Freiherr, k. Bezirksamtmann a. D., 
Nürnberg. 

313. Schilling, Friedrich, Dr. med., Hofrat und prakt. Arzt, 
Nürnberg. 

314. Schilling, Theodor, k. italienischer Konsul, Nürnberg. 

315. Schmeißner, Jakob, Architekt, Nürnberg. 

316. Schmidmer, Christian, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 
Nürnberg. 

317. Schmidmer, Georg E., Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

318. Schmidt, August, Kaufmann, Nürnberg, Plobenhofstr. 

319. Schmidt, August, Kaufmann, Nürnberg, Wielandstr. 

320. Schmidt, Joseph, Bankdirektor, Nürnberg. 

321. Schmitz, Joseph, k. Professor und Architekt, Nürnberg. 

322. Schönamsgruber, Ernst, k. Justizrat und Notar, Nürnberg. 

323. Schoenner, Georg, Kommerzienrat, Fabrikbesitzer und 
Magistratsrat, Nürnberg. 

324. Schoenner, Jean, Fabrikbesitzer und Gemeindebevollmäch- 
tigter, Nürnberg. 

325. Scholler, Heinrich, k. Pfarrer, Nürnberg. 

326. Schornbaum, Karl, Dr., Katechet, Nürnberg. 

327. Schräg, Eduard, gräfl. Forstmeister, Chef der gräflich von 
Törringschen Forstinspektion, Jettenbach a I. 

328. Schräg, Julius, Kunstmaler, München. 

329. Schräg, Karl, k. k. Konsul und k. Hofbuchhändler, 
Nürnberg. 

330. Schrodt, Albert, k. Oberlandesgerichtsrat, Nürnberg. 

331. Schrötter, Georg, Dr. phü., k. Kreisarchivar, Nürnberg. 



— 80 — 



332, 

333, 
334, 

335. 
336. 
337, 

333. 
339. 
340. 
341. 

342. 

I 

■B44. 

346. 
347. 
348. 
34Q. 

351. 
[ 352. 

"53 
354. 
355, 

W 



»56. 



357. 



V. Schubert« Hans, Dr. phiL. o. Universitätsprofessor 
und Konsistorialrat, Kiel. 
Schuh, Eduard, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 
V. Schuh, Georg, Dr. jur., Kitter, geheimer Hofrat und 
L Bürgermeister, Nürnberg. 
Schuh, Heinrich, Fabrikbesitzer, Nürnberg 
Schultheiß, Oskar, k. Oberpostassessor, Nürnberg. 
Schulz, Fritz Traugott, Dr. phii., Assistent am Ger- 
manischen Nationalmuseum« Nürnberg. 
Schulz, Otto, Architekt, Nürnberg, 
Schütte, Ludwig» Kaufmann, Nürnberg 
Schütz, Hans, k. Landgerichtsrat, Ntirnberg. 
Sch^^abe, Heinrich, Bildhauer und k. Professor an der 
Kunstgewerbeschule, Nürnberg. 

Schwanhäußer, Gustav, Kommerzienrat, Fabrikbesitzer 
und k. Handelsrichter, Nürnberg. 

Seh ^vanh äußer, Eduard^ Dr. jur,, Kaufmann, Nürnberg. 
Schwarz, August, k. Stabsveterinär, Nürnberg. 
Schwarz, Gottlicb, städt. Geometcr a, D., Nürnberg. 
V, Schwarz, Benedikt, Fabrikbesitzer, Ntirnberg. 
V, Schwarz, Gottlicb, k. Oberst a. D., Münclien, 
V, Schwarz, Louis» Privatier, München, 
Schwemmer, Hans, Privatier, Nürnberg. 
Sebald, Hans, Buchdruckereibesit/,er, Nürnberg* 
Secgy, Otto, städt. Ingenieur, Nürnberg. 
V. Seisser, Andreas, k. Ministerialdirektor und Direktor 
der k, Hauptbank in Nürnberg, 
Seyler, Emanuel» k. Hauptmann a, D., Nürnberg. 
Stchling, Richard, Kaufmann, Nürnberg. 
Silberschmidt, Wilhelm, Dr. jur , k, Staatsanwalt, 
ZweibrUcken. 

Simonsfeld» Henry, Dr, phiL. n. a. o. Universitätsprofessor, 
München. 

Sippel, Otto F., Kunst* und Buchhändler, Nürnberg, 
Soldan» Hermann, Großhändler, Nürnberg. 
Solger, Friedrich. Kaufmann, Nürnberg. 
Spandel, Erich, Buchdruckereibesitzer u, Zettungsverleger, 
Nürnberg. 




— 90 — 

361. Speiser, Theodor, Kaufmann, Nürnberg. 

362. Spindler, Josef, k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 

363. Stahl, Daniel, kais. Bankvorstand und k. b. Oberleutnant 
der Landwehr, Hof. 

364. Stahl, Joh. Christoph, Kaufmann, Nürnberg. 

365. Stahl, Karl, Kaufmann, Nürnberg. 

366. Stark, Max, Kaufmann und 2. Vorstand des Gemeinde- 
kollegiums, Nürnberg. 

367. Staudt, Erdmann, Fabrikbesitzer, Gemeindebevollmäch- 
tigter und k. b. Hoflieferant, Nürnberg. 

368. Stegmann, Hans, Dr. phil., Konservator am Germanischen 
Nationalmuseum, Nürnberg. 

369. Steindorff, Hermann, Architekt und k. Professor an der 
Kunstgewerbeschule, Nürnberg. 

370. Stich, Karl, Buchdruckereibesitzer, Nürnberg. 

371. Stoer^ Friedrich, Privatier, Nürnberg. 

372. Stoer, Friedrich, rechtskundiger Magistratsrat, Nürnberg. 

373. Stromer von Reichenbach, Wilhelm, Frhr., Rechts- 
praktikant, München. 

374. Strunz, Oskar, k. I.andgerichtsdirektor, Fürth. 

375. Stündt, Max, Kaufmann, Nürnberg. 

376. Supf, Karl, Fabrikbesitzer, Bertin. 

377. Supf, Wilhelm, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

378. von und zu der Tann-Rathsamhausen, Luitpold, Frhr., 
k. General der Infanterie und kommandierender General 
des k. b. III. Armeekorps, Exzellenz, Nürnberg. 

37Q. Tannert, Richard, Dr. phil., Chefredakteur, Nürnberg. 

380. Theisen, August, Kaufmann, Nürnberg. 

381. V. Thäter, Gottlieb, kgl. Generalmajor z. D., VVeiherhaus 
bei Feucht. 

382. Thielmann, Ph., Dr. phil., k. Gymnasialrektor, Nürnberg. 

383. Tölke, Konrad, Privatier, Nürnberg. 

384. V. Tucher, August, Freiherr, Rittergutsbesitzer, 
Feldmühle. 

385. V. Tucher, Christoph, Frhr., k. Kämmerer u. Regierungs- 
rat a. D., Nürnberg. 

386. V. Tucher, Friedrich, Freiherr, k. Forstmeister a. D., 
Siininclsdorf. 



n 



387. V. Tucher, Heinrich, Freiherr, k. Kämmerer, außer- 
ordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, 
Exzellenz, Wien, 

388. V, Tucher, Heinrich, Freiherr, k, Kammerjunker und 
Legationssekretär, Wien. 

389. V. Tücher, Karl, Freiherr, Rittergutsbesitzer, Leitheim. 

3W. V. Tucher, Sigmund, Frhr., Rittergutsbesitzer, München. 

39L V. Tucher, Theodor, Freiherr, k, Kämmerer und Ritter- 
gutsbesitzer, Nürnberg-Schoppershof, 

Tuchmann, Ernst, Kommerzienrat. Großhändler und 
k. Handelsrichter, Ntirnberg. 

393. Tuchmann, Friedrich, Großhändler, Nürnberg, 

394. Turnverein, Nürnberg, anerkannter Verein, Nürnberg, 

395. Ullrich, August, Dr. phil., k. Inspektor und Rektor der 
höheren Töchterschule, Nürnberg, 

396. Versen, Max, Chefredakteur u GeroeindebevoUmächtigter, 
Nürnberg. 

397. Vogt, Wilhelm, Dr. phil, k, Professor und Rektor des 
Realgymnasiums, Nürnberg. 

398. Veit, Friedrich, Dr med, und prakt. Arzt, Nürnberg. 

399. von Volckamer, Guido, Rentier, München. 

400. Volkert, Johannes, k. Pfarrer und Senior, Nürnberg. 
40L Volksbildungsvcrein Nürnberg, 

402 VoUhardt, Oskar, Justizrat und Rechtsanwalt, Nürnberg, 

403. Wagner, Franz, rechtskundiger Magistratsrat, Nürnberg, 

404. Wallraff, Heinrich, städt. Baurat, Nürnberg. 

405. 'Walther, Konradin, Architekt und k, Professor an der 
Kunstgewerbtischule, Nürnberg. 

406. Wanderer, Friedrich, Maler und k. Professor an der 
Kunstgewerbeschtile. Nürnberg. 

407. Waydelin, Wilhelm Friedrich, Großhändler, Nürnberg, 

408. Weber, Karl, städt. Oberhaurat, Nürnberg, 

409. Weber, Otto, Ingenieur, Nürnberg. 

4J0. Wedermann, Konr,, k, Amtsrichter, Nürnberg. 

411, Wcigcl, Wilhelm, rechtskundiger Magistratsrat, Nürnberg. 

412. V, Weiser, Friedrich, Freiherr, kgl. Oberlandesgerichtsrat, 
München. 

U3. V. Weiser, Karl, Freiherr, Gutsbesitzer, Neuhof bei Lauf, 



VEREINSCHRONIK. 



ES Jahr IQ06 liegt hinter uns, ein wichtiges, bedeut- 
sames Jahr sowohl für unsere geliebte Vaterstadt als 
auch für unser engeres Vaterland Rayern, Waren 
doch hundert Jahre im vorigen Jahre verflossen, seit- 
das Kurfürstentum Bayern zum Königreich Bayern erhoben 
die vormals reichsunmittelbare Reichsstadt Nürnberg diesem 
len Königreiche einverleibt worden war. Mag auch der 
rliut Jahrhunderte langer Selbständigkeit tlie damaligen Be- 
mcr der Stadt lum großen Teile schmerzlich berührt haben, 
mußten sich doch damals schon sagen, daß die freie Reichs- 
idt ihre Rolle ausgespielt hatte und daß namentlich ihre 
lanilage eine nahezu unhaltbare geworden war. Die lebende 
leration aber hat wahrlich keinen Grund mehr das damalige 
jignis 2U beklagen^ sie kann in Dankbarkeit heute des ver- 
flossenen Jahrhunderts gedenken, in welchem die Vaterstadt 
nnter dem wohlwollenden Schutze der Witteisbacher in der 
Hauptsache durch die eigene Kraft ihrer Bürger eine nie geahnte 
Entwicklung und einen mächtigen Aufschwung genommen hat. 
Es kann ja hier nicht der Versuch gemacht werden, die Be- 
deutung def beiden Ereignisse eingehender zu erörtern. Doch 
sei auf das vortreffliche, noch nicht allgemein bekannte Schriftchen 
des Gchelmrats Prof. Dr. Siegmund von Riezler hingewiesen, 
das unter dem Titel >Das glücklichste Jahrhundert bayerischer 
Geschichte 1806 — 1 006« im Verlag der C. H. Beckischen 
Verlagsbuchhandlung erschienen ist und in unübertroffener Weise 
luf wenigen Seiten die glückliche Entwicklung des Königreichs 
diesen hundert Jahren schildert. Die Umstände aber, unter 
flehen die Einverleibung der Reichsstadt Nürnberg erfolgte, 
der Zustand, in welchem sie sich vor dem Eintritt dieses Ereig- 



— 4 — 

nisses befand, die Anstrengungen, welche sie machte, den drohen- 
den Verlust der Selbständigkeit abzuwenden, und die Maßnahmen, 
welche die bayerische Staatsregierung ergriff, um den neuen 
Untertanen das ungewohnte Los zu erleichtern, hat unser 
Ausschußmitglied Kreisarchivar Dr. Georg Schrötter in seiner 
im jüngsten Heft der Mitteilungent des Vereins erschienenen, 
auf gründlichster Quellenforschung beruhenden Abhandlung 

die letzten Jahre der Reichsstadt Nürnberg und ihr Übergang 
an Bayern erschöpfend und anziehend dargestellt. Endlich 
aber darf in diesem /usammenhang nicht unerwähnt bleiben, 
daß der 1. Bürgermeister der Stadt, Geh. Hofrat Dr. von Schuh, 
mit Unterstützung hervorragender Gelehrter unter dem Titel 

Pic Stadt Nürnberg im Jubiläumsjahre 1906« ein stattliches 
Buch herausgegeben hat, das in großen Zügen einen voll- 
ständiLicn Überblick über den ganzen Entwicklungsgang, den 
Nürnberg seit seinem Hervortreten ans Licht der Geschichte 
genommen hat, gibt, den Stand der Verwaltung der Stadt in 
tretTlichcr Weise schildert und einen Einblick tun läßt in das, 
was seit hundert Jahren in Nürnberg geleistet worden ist (Verlag 
von J. L. Schräg — hier). Die Stadt Nürnberg hatte, um das 
Uiedächtnis der beiden wiehtigen Krcignisse würdig zu feiern, die 
Veranstaltung einer Jubilaums-Landes-Induslrie- Gewerbe- und 
Kunst- AusslellunLi in die Hand genommen, über welche der 
Lireise Regent des Landes, Se. Kgl. Hoheit Prinz Luitpold von 
I-.nverii. d;is Protektorat übernahm. Die Ausstellung fand in 
der Zeit \oin 12. ^Lli bis 13. Oktober 1Q06 in dem nach 
vielen Kiimpfen dazu ausersehenen Luitpoldhain in der Nähe 
des l)utzenc]ieit:]is statt. Sie übertraf die beiden vorausgegangenen 
Landesausstellang«?n auf dein Maxfeld in den Jahren 1882 und 
lsO(") an Praclit und Ausdehnung. Mit ihr war eine besondere 
Ausstellung der Stadt Nürnberg in einem besonderen Gebäude 
verbunden, von welcher namentlich die historische Ausstellung 
große An/j"elumgskraft übte und ungeteilten Beifall fand. Der 
l'mstand, tlal.» die Landesausstellung mit einem tmanziellen 
^lißerfolg abschliet>en wird, darf nicht abhalten, anzuerkennen, 
daß sie in allen Teilen wohl gelungen verlaufen ist, und dankbar 
der >Linner zu gedenken, die sich um ihr Gelingen verdient 
gemacht haben. 



Selbstredend konnten diese Ereignisse nicht spurlos am 
Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg vorübergehen. Sie 
wirkten aber nicht störend und erlahmend auf seine Tätigkeit, 
sondern vielfach anregend und fördernd. So manches Mitgh'ed 
des Vereins stellte seine Kraft in den Dienst des Ausstellungs- 
Unternehmens und wirkte mit Eifer und Hingebung bei den 
umfangreichen Vorarbeiten mit; das Gelingen der historischen 
Ausstellung aber ist in der Hauptsache unstreitig der opfer- 
willigen Tätigkeit zweier Vereinsmitglieder, des II. Vorstands 
Archivrats Dr. E. Mummenhoff und des Konservators am (1 er- 
manischen Museum Dr. Fritz Traugott Schulz, zuzuschreiben. 
Der Verein beteiligte sich an der historisclien Ausstellung durch 
Ausstellung von Proben seiner im Gange befindlichen Aufnahme 
der Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Nürnberg. 

Die regelmäßigen Vereinsversammlungen begannen im ab- 
gelaufenen Jahre mit der ordentlichen Generalversammlung, 
welche am Donnerstag dem l 9. Januar 1 906 abends y' j Uhr 
im gewohnten Lokale, dem Saale des Gasthofs zum roten Hahn 
in der Königsstraße, abgehalten wurde. Ihr wohnten laut Präsenz- 
liste 38 Mitglieder bei. Den Vorsitz führte an Steile des durch 
Krankheit verhinderten I. Vorstands, Justizrats Trhrn. von KreL:>. 
der II. Vorstand, Archivrat Dr. Mummenlioff. An Hand des 
von dem I. Vorstand verfaßten Jahresberichts über 1905 be- 
richtete er kurz über die Monatsvcrsammlungen und die 
gehaltenen Vorträge, die Veranstaltungen des Vereins, über 
seine Beteiligung an der Gesellschaft für fränkische Geschichte, 
wie an dem Tage der deutschen Gescliichts- und Altertunis- 
vereine in Bamberg, der in Nürnberg seine I-ortsetzung ^cfmvlcn 
hatte, u. s. w. Die Inventarisation der Bau- und Kunstdcnkmiilcr 
der Stadt Nürnberg durch Konservator Dr. F. T. Srlnilz. 'It^r 
dabei von Architekt Heinr. Dennemarck unterstützt wurde . 
hatte einen erfreulichen Fortgang gefunden, es soll im niichstcn 
Jahre mit der Publikation des reichhaltigen Materials boL^onnen 
werden. Das von Dr. W. Ho ff mann in München abgelieiorte 
Manuskript über die Sebalduskirr.iie i)eliurs Hersielhing eines 
Prachtwerks über deren Bau- und Kunstgescliiclite nmsste noch 
einer Durcharbeitung durch den Verfasser unterzogen werden. 
Der Vorsitzende gedachte auch der .\u'<scluil.'.-it/.i:ngen des \er- 



flossenen Jahres, deren eine, auf Einladung des ersten Vorstands | 
auf dessen Landsitz zu Groß-Gründlach abgehaltene den Teil* 
nehmern gewiß in besonders angenehmer Erinnerung bleiben 
werde. An Publikationen gab der Verein nur das Sdniftrhen 
von Architekt Otto Schulz über die Wiederbe rstcUung der 
Sebalduskirche, sowie den Jahresbericht für IQ04 heraus» Die 
Mitgliederzahl war auf 433 (von 426 im Vorjahre) gestiegen. 
Verloren hatte der Verein l 1 Mitglieder, darunter 7 durch den 
Tod, neu hinzugetreten waren 18, Darauf erfolgte die Bericht- 
erstattung des Schatzmeisters des Vereins, Kommerzienrats 
Max Meyer» über den Vereinshaushalt im abgelaufenen Jahre J 
Der Verein hatte 5858 M an Einnahmen, 3108 M an Ausgaben. 
Unter letzteren befand sich ein Posten von 1000 M als Stifter- 
beitrag fiir die Gesellschaft für fränkische Geschichte, der 
nachträglich von der Versammlung einstimmig genehmigt wurde. 
Der Reservefond betrug am Ende des Jahres 4300 Jt , der 
Fond zur Aufnahme der Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt 
Nürnberg, zu dem die Stadtgemeinde Nürnberg einen Betrag ( 
von 2000 M gibt, hatte an Kinnahmen 2685 .#, an Ausgaben 
2391 M. Auf Antrag des Direktor Dr. von Bezold, der die 
Prüfung der Rechnungen übernommen hatte, wurde dem Schatz- 
meister Entlastung erteilt und der Dank der Versammlung 
ausgesprochen. Den dritten Funkt der Tagesordnung bildete 
der Bericht über den Voranschlag für 1Q06, der vom Vor- 
sitzenden erstattet wurde. Der Vereinshaushalt stand danach I 
mit 6483 M im Gleichgewicht. Unter den Ausgaben befanden 
sich 2450 M für die Drucksachen des Vereins, 3180 Jl für das 
Werk über die Sebalduskirche. Für letzteren Zweck mussten 
1000 Jl A^m Reservefond entnommen werden. Der vierte Punkt 
der Tagesordnung betraf die satzun^^^sgemäße Neuwahl des Aus- 
schusses, Der Vorsitzende bezeichnete die alten Ausschußmitglieder 
mit Namen: Direktor Dr. von Bezold, Bibliothekar Dr. Hampe, 
Justizrat Frhr. von K.reß, Kommerzienrat Max Meyer, Archivrat 
Dr, Mummen hoff, Bibliothekkustos Dr. Reicke, Kreisarchivar 
Dr.Schrütter, Regierungsrat a.D. Frhr, von Tu eher, Rektor 
Dr, Vogt und Professor Wanderer. Ausgeschieden waren durch 
Wegzug Oberamtsrichter von Oelhafen, durch Tod Direktor 
Bosch. Der Vorsitzende schlug die satzüngsgemäß zulässige 



— 7 — 

Wiederwahl der bisherigen und an Stelle der ausgeschiedenen die 
Wahl des Hauptpredigers Dr. Geyer und des Kreisarchivsekretärs 
Dr. Brabant zu Ausschußmitgliedern vor. Der Vorschlag wurde 
ohne Widerspruch angenommen. Der Vorsitzende schloß darauf 
die Generalversammlung. Zum Schluß erhob sich noch Senior 
Volkert und beantragte dem Vorstand wie dem gesamten 
Ausschuß des Vereins den Dank der Versammlung auszudrücken 
und dem erkrankten I. Vorstand die Grüße und die besten 
Genesungswünsche der Versammlung übermitteln zu wollen. Die 
Anwesenden erhoben sich zum Zeichen ihrer Zustimmung von 
den Sitzen. Den Vortrag des Abends hatte Kreisarchivar 
Dr. Schrötter übernommen, der über das Thema )^Übergang 
Nürnbergs an Bayern sprach. 

Im Frieden von Luneville (Q. Februar 1801) war die Selb- 
ständigkeit Nürnbergs noch erhalten und im Reichsdeputations- 
hauptschluß von Regensburg (25. Februar 1803) war der Stadt 
aufgegeben worden, mit den beiden Nachbarn Bayern und Preußen 
sich wegen der von ihnen okkupierten Gebietsteile und Einkünfte 
auseinanderzusetzen und so ihre volle Integrität wiederherzustellen. 
In Anlehnung an das republikanische Frankreich suchte der Nürn- 
bergische Rat dieses Ziel zu erreichen. Der Ratskonsulent 
Popp, später der Ratskonsulent Dr. Roth und der Kaufmann 
Kießling wurden mit der Aufgabe betraut, '^den Schutz und 
das Wohlwollen der großen Republik« Frankreich für die mit 
den Kabinetten München und Berlin einzuleitenden Vergieichs- 
verhandlungen zu erbitten. Auf den Minister Talleyrand 
setzten die Nürnberger ihre besondere Hoffnung, weil er sich 
einmal sehr vorteilhaft über die Handelsverbindungen zwischen 
Nürnberg und Frankreich geäußert hatte. Allein trotz aller 
schönen Worte und Versprechungen kam die Gesandtschaft in 
Paris in der Förderung des Vergleichsgeschäftes keinen Schritt 
vorwärts, ebensowenig wie der Geheime Legationsrat Woltmann 
in Berlin. Bald hieß es, die Vergleichsverhandlungen würden 
am besten in Nürnberg selbst oder in Ansbach geführt werden, 
dann wurden wieder Regensburg, Berlin oder Paris als Ver- 
handlungsorte genannt. Nürnberg wußte bei dem doppel- 
züngigen Spiel nie recht, woran es war. Angesichts der großen 
kriegerischen Ereignisse des Jahres 1805 f«Tnd die Stadt mit 



8 — 

ihrem alten Anliegen überhaupt kein Gehör mehr, die hoch- 
gehenden politischen Wogen schlugen über dem kleinen Staats- | 
gebilde zusammen. Durch Art. XVII der Rheinbundsakte vom 
12. Juli 1806 wurde es Bayern zugewiesen. Im April 1806 
hatte sich die Stadt erboten, unter gewissen Bedingungen sich 
freiwilh'g Bayern zu unterwerfen. Das Anerbieten ist in 
München abgelehnt worden, weil man damals schon annähernde 
Gewißheit hatte, daß man Nürnberg bedingungslos von Napoleon 
erhalten werde. In diesen Monaten spielt auch noch ein Plan, 
durch friedliche Revolution die Stadt dem neuen Königreich 
Bayern zu gewinnen. Die Machthaber in Nürnberg glaubten 
aber immer noch nicht, selbst als sie aus Paris sichere Nach- 
riclu erhalten hatten, an ihre Zuteilung zu Bayern. Die Tätigkeit 
des bayer. Landesdirektionsrates Baron von Lochner in der 
von den Franzosen besetzten Stadt gewährt köstliche Einblicke 
in das Leben des total herabgekommenen Stadtstaates. Die 
Kpisodc der Erschießung Palms wurde kurz berührt. Am 
If). September 1806 hat dann Bayern von Nürnberg in Gegen- 
wart des französischen Kr)nimissärs Fririon und des bayerischen 
Gcnerallandcskommissärs (irafen Thürheim Zivilbesitz ergriffen. 
Willig fügten sich Rat und Bürgerschaft. Die Schilderung 
dieser Besitzergreifung, inmier auf Grund authentischer Akten, 
bot prächtige Stimniung'^hilder, die nicht der Tragik und auch 
nicht des Humors ontbehrtun. 

Nürnberg fclilti-n dii? Grundbedingungen für die selbständige 
Forti'xistL'ii/, L-s stand un-l iicl mit dem Reiche, es konnte sich 
der rtiiklannm.Tung muk hliger Territurialherren niclit mehr er- 
wehren. V.< sank zwar /m Provinzialstadt herab, doch hat die 
K:n.:liedcrung in Uayrrn ihm keinen Schaden gebracht, vielmehr 
hat diese \ielen jjebun.Ienen Kräften die lähmende Fessel abge- 
nuinnien Durch dit; Tu. litigki.-it seiner Bewohner, durch ver- 
ständnisvolle lörderung, durrh Fingehen auf die Forderungen 
lies Jahrlunuleris nahm es namentlich von 1S30 ab einen unauf- 
haltsamen Aufseiiwung. »leFi «lie Welt auf der Ausstellung dieses 
Jahren zu bewundern Ge!e.L.eniuit hatte. Hoch und stolz erhebt 
lieute Xinnberg unter «leni Sehirme e:ne> -Ott begnadeten Enkels 
Koiiiu; Max I. sein ilaui»t: denn es liat verstanden, die »ganze 
unendliche l'dlc <les modernen Lebens zu \ ereinigen mit dem 



unvergänglichen Glänze der Vorzeit«. Der Vortrag fand den 
lebhaften Beifall der Versammelten. 

In der zweiten Monatsversammlung vom Donners- 
tag dem 15. Februar berichtete zunächst der Vorsitzende, 
Justizrat Frhr. von Kreß, über die Neukonstituierung des 
Ausschusses, welcher in seiner Sitzung vom 8. Februar die beiden 
Vorsitzenden Justizrat Frhr. von Kreß und Archivrat Dr. Mum- 
menhoff und den Schatzmeister Kommerzienrat Max Meyer 
wiedergewählt, zum ersten Schriftführer aber an Stelle des ver- 
storbenen Direktor Bosch den Bibliothekkustos Dr. Emil 
Reicke und statt dessen zum zweiten Schriftführer den 
Kreisarchivsekretär Dr. A. Brabant ernannt hatte. Das Amt 
des Bibliothekars und Archivars war wieder Dr. Reicke über- 
tragen worden. Der Vorsitzende gab sodann eine Anregung 
des Tages für Denkmalpflege bekannt betreffend die Erhaltung 
alter Straßennamen und dankte einer Anzahl von Mitgliedern 
für verschiedene dem Verein zum Geschenk gemachte historische 
Arbeiten, worunter sich insbesondere Abhandlungen des Haupt- 
predigers Dr. Geyer und des Gymnasialprofessors Dr. Müller, 
dann das Buch des Katecheten Dr. Sc hörn bäum Zur Politik 
des Markgrafen Georg von Brandenburg 1528 — I532i befanden. 
Letzteres bringe namentlich in den umfassenden Anmerkungen 
auch für die Reformationsgeschichte Nürnbergs viel Beachtens- 
wertes bei. Der für diesen Abend im gedruckten Vortrags- 
programm in Aussicht genommene Vortrag konnte wegen Un- 
päßlichkeit des Redners nicht gehalten werden. Statt seiner 
sprang Archivrat Dr. Mummenhoff ein und sprach über die 
»Geschichte der Juden in Nürnberg bis /,u ihrer Ver- 
treibung im Jahre 1499 . 

Der Redner begann mit dem Ausspruclie l>i>riinL:ers ''l)as 
Schicksal der Juden ist vielleicht das ersciiiitterndste l)rama der 
Weltgeschichten. In der Tat decke sich im späteren Mittelalter 
die Geschichte der Juden mit der (iebrlii<:lite ii.rer VerhjL'ingen. 
Noch in den ersten Zeiten des Chri^teFU'-.ius liaiien die Ju<ien 
von den Christen in keiner Weise zu leiden, erst ai^ <lie runiis{ l;en 
Heiden teils freiwillig, teils ge/.wungen. zi:iii r'.:iistentiiin i;l-.cr- 
traten, nistete sich auch der Judenhaf) der (!hri-.en ein. Kaiser 
Theodosius schlotJ die Juden 439 von allen staatlirisen und 



städtischen Ämtern aus, ein Gesetz, das (n den Rechtskodex 

des Kaisers Justinian überging und damit auch für die Staaten 
des Abendlandes maßgebend wurde. Vergeblich aber suchte 
man die Juden wiederholt in Massen tn bekehren. Ein Gesetz 
des fränkischen Königs Sisibut ließ ihnen nur die Wahl zwischen 
Taufe und Auswanderung. Es blieb ohne sichtbaren Erfolg. 
Im übrigen hatten die Juden in den nächsten Jahrhunderten 
der fränkischen, wie auch in den ersten der deutschen Geschichte 
ini aligemeinen Rühe, Ihre eigentliche Leidenszeit begann erst 
mit den Kretizzugen. Wiederholt geschah es. daß die Kreuz- 
fahrer, wenn sie gegen die Muhammedaner auszogen, zuerst die 
Juden in der Heimat erschlugen und ihre Häuser plünderten. 
Neben dem religiösen war es ein rein soziales Motiv, das den 
Judenhaß schürte. Die Juden allein machten die Geldgeschäfte 
und sie allein konnten sie machen, weil auf Grund der Stelle 
bei Lukas 6, 35: iTut wohl und leihet, daß ihr nichts dafür 
hoffeti Päpste und Konzilien seit dem Ende des 12. Jahrhunderts 
in immer strengerer Weise alles Zinsennehmen vom ausgeliehenen 
Kapital unterschweren Kirchenstrafen verboten. Papst InnocenzIU, 
verbot es sogar auch den Juden. Doch ließ sich das nicht 
durchführen. Die Fürsten waren dagegen, denn sie betrachteten 
sich als die Schirmherren der Juden und zogen aus diesem 
Verhältnis reiche Vorteile. Die Zinsen der Juden waren aller- 
dings außerordentlich hoch, im 14. und 15. Jahrhundert zwischen 
2l*/3 und 86^/8 Prozent Das rührte von dem knappen Geld- 
vorrat und vor allem eben von der Unsicherheit der jüdischen 
Geldgeschäfte her, wofür unten noch eine Reihe Beispiele folgen 
werden. Sah man nun aber die Juden rasch reich werden, so 
reizte dies erklärlicherweise die Habgier bei hoch und niedrig. 
Die Folge war, daß die Juden ihre Schuldner drängten, weil 
sie immer gewärtig sein mußten, daß sie im nächsten Moment 
die Bedrängten sein würden. Seit Kaiser Friedriche IL Zeit 
galten die Juden, wie man sich ausdrückte, als des Kaisers und 
des Reiches Kammerknechte und da der Kaiser d^n Judenschutz 
nicht selten an die Landesherren verlieh, so traten diese all- 
mählich zu den Juden in das gleiche Verhältnis. Die Reichs- 
unmittelbarkeit der Juden erhielt sich aber vornehmUch in den 
Reichsstädten, wo sie am geschlossensten saßen, weil man sie 



— 11 — 

hier nicht wohl entbehren konnte. Am frühesten sind die 
Juden in Köln nachzuweisen, schon im 4. Jahrhundert nach Chr. 
In Regensburg kommen sie urkundh'ch erst im 10. Jahrhundert 
vor. saßen aber gewiß schon länger dort. Die Juden trieben 
damals vielfach Kaufmannschaft, ja selbst Handwerk und Acker- 
bau. In Urkunden der Ottonen werden sie mit den Kaufleuten 
in einem Atem genannt; in der merkwürdigen Urkunde Hein- 
richs IV. von 1074, worin dieser seine treuen Wormser in 
einigen der kaiserlichen Gewalt untergebenen Städten vom Zoll 
befreit, werden sie sogar an erster Stelle aufgeführt. Handels- 
privilegien für die Juden erteilten auch die staufischen Kaiser. 
Mit der Entstehung und Ausbildung der Kaufmannsgilden 
und Handwerkerzünfte in den Städten wurden die Juden aber 
mehr und mehr vom Handel auf das Geld- und Pfandgeschäft 
und den damit verbundenen Schacher zurückgedrängt. Was 
nun Nürnberg anbetrifft, so sehen wir dieses im Jahre 1112 
in einer Urkunde Heinrichs V. gleichfalls in die Zahl der privi- 
legierten Reichsstädte eingetreten, die im gegenseitigen Verkehr 
mit Worms und anderen Städten den Vorzug der Zollfreiheit 
genossen. Es läßt sich daraus vermuten, daß, wie die Wormser 
Juden und zwar an erster Stelle an dieser Berechtigung^ teil- 
hatten, so auch in Nürnberg damals schon Juden saßen, die 
mit den Wormser und den Juden der übrigen Reichsstädte 
Handel trieben. Deswegen beruht aber die Behauptung Meister- 
lins, daß Heinrich V. im Kampf gegen seinen Vater Heinrich IV. 
durch die Untreue der Juden die Stadt Nürnberg eingenommen 
habe, doch nicht auf Wahrheit, ist vielmehr eine Erfindung 
dieses mit einer sehr bedenklichen Phantasie begabten Chrunisten 
des 15. Jahrhunderts. Im Jahre 1146 wurden nach Aussage 
des gleichzeitigen Otto von Freising Juden in großer Zahl nach 
Nürnberg verpflanzt. Es hing das wohl mit den Vcrfolgunj^en 
zusammen, die der Mönch Radolf durch seine Krcuz/-ugsi'rc(ii;j:ton 
gegen die Juden in den Städten am Rhein hervorrief und wodurcli 
er viele von diesen bewog, sich in den Scliut/. des Kaisers nach 
Nürnberg zu flüchten. Bemerkt sei übrigens, dul) «1er h. Bern- 
hard von Clairvaux die Juden gegen das fanalische Wüten des 
Volkes in Schutz nahm. Eine besontlers schwere Verfol|^ung 
ging über die Juden im Jalire 1298. Man beschuldigte sie, in 



~ 12 — 

Rüting mit der Hostie Frevel getrieben zu haben. Ein gevnsser 
Rindfleisch stellte sich an die Spitze der Bewegung, die zur 
Folge hatte, daß nach gleichzeitigen Angaben auch die Nürn- 
berger Jaden verbrannt worden sein sollen. Diese hätten sich 
vergebens in die Burg geflüchtet gehabt. Von ihrem Opfermut 
wird erzählt, daß sie in der Furcht, ihre Weiber und Kinder 
könnten die Taufe annehmen, diese mit eignen Händen in die 
Flammen stürzten und ihnen darin nachgefolgt seien, nachdem 
sie vorher auch ihre VVafl'en und ihr Geld, um es nicht den 
(',hristen zu überlassen, dem Feuer übergeben hätten. Nur in 
Regensburg wurden die Juden geschont, auch soll König Albreclit 
sogar die Mörder bestraft haben. Trotzdem wuchs die Juden- 
gemeinde in Nürnberg bald wieder zu einer beträchtlichen Höhe. 
Mit dem Aufnahmcgeld, der Judensteuer und dem goldenen 
Opferpfennig, einem Leibzins von 1 Gulden, den jeder Jude 
und jede Jüdin, wenn sie das Alter von 12 Jahren erreicht 
liatten und mindestens 20 Gulden im Vermögen besaßen, seit 
1342 zu entrichten hatten, l)ildeten sie eine zu ergiebige Ein- 
iialimequelle für den König. Ludwig der Bayer suchte sie für 
seine Zwecke zu schonen, wie aus Urkunden der Jahre 1331 
und 1333 hervorgeht. Das fürchterlichste Unheil brach 1348 
über die Juden herein, als im Gefolge des schwarzen Todes 
die Sage aufkam, die Juden hätten die Brunnen und Quellen 
vergiftet. In Nürnberg war der damals durch den bekannten 
Aufruhr an Stelle des Patrizierrats getretene Handwerkerrat 
gegen eine Verfolgung der Juden, wenn er ihnen auch 13000 
Gulden, eine für jene Zeit ungeheure Summe, abnahm. Als 
aber der patri/.ische Rat wieder in seine alten Rechte eintrat, 
(l:i brach der Sturm los. I)ie Juden liatten damals das Zentrum 
der Stadt intie. den M.uktplatz und den Obstmarkt, sowie den 
sich östlich ansf:hlier)en«]en Zotenberg. Es war die ?-' gelegen stei 
( legend der Staiit. die daher der Xürnberger Rat für sich zu 
gewinnen surlit«.-. Tlrich Stromer ging an den Hof König 
Karls I\'. und erlangte hier die Krlaubnis zum Abbruch der 
Judeiihäuser und Kinriclitung zweier freien Plätze (des Haupt- 
und nbstmnikts! für den Rat, für sich selbst nebenbei noch 
(]\r. S.nenkung dreier Judenliauser. An Stelle der Synagoge, 
der Judenschule , sollte aber eine Kirt.iie zu St. Marien, unserer 



- 13 — 

Frauen, Ehre gebaut werden, anfangs Dezember 1349 traf 
Stromer wieder in Nürnberg €in, der Rat hatte es sehr eilig, 
denn schon am 5. Dezember wurde die Austreibung der Juden 
von Haus und Hof vollzogen. Bei der Aufreizung der Leiden- 
schaften, die das mit sich brachte, bei dem Gewährenlassen des 
Rats kam es denn auch hier zu einem allgemeinen Judenmord. 
*Die Juden bürden verprant an sant Niclos abent«, d. i. am 
5. Dezember, berichtet kurz der älteste Nürnberger Chronist 
Ulman Stromer. Ob dies auf den Judenbühl geschah, der da- 
nach seinen Namen erhalten hätte und auf dem in der Tat 
z. B. 1467 an 18 Juden die Strafe des Feuertodes vollzogen 
wurde, ist unsicher. Daß im ganzen 562 Personen der Volks- 
wut zum Opfer fielen, berichtet uns ein eigenes jüdisches 
Märtyrerverzeichnis. Der Vortragende schätzt diese Zahl auf 
37% der damals in Nürnberg angesiedelten Juden. Trotz dieser 
entsetzlichen Vorgänge sehen wir die Juden doch schon gleich 
in den folgenden Jahren wieder in die ungastliche Stadt zu- 
rückkehren. Man konnte sie eben nicht entbehren. Zunächst 
waren es nur wenige Personen, die der Rat vertragsmäßig zu- 
ließ, nur sehr allmählich wurden es ihrer mehr. Als Wohnstätte 
wurde den Juden jetzt das sog. Taschental, eine ausgedehnte 
Brandstätte, angewiesen, Teile der VVunderburggasse, des Prechtels- 
gäßchens, die Judengasse und das Judenhöflein. Ihr Sitz er- 
streckte sich wohl bis zur Schmelzhütte, der heutigen Talgasse. 
Der neue Judenfriedhof kam damals noch vor die Stadt, bei 
der Beckschlagergasse zu liegen. Der Judenzins kam jetzt mit 
Verleihung des Judenschutzes an die Stadt, die dafür dem Kaiser 
jährlich eine ansehnliche Summe zu zahlen hatte. Zu den ge- 
wöhnlichen Abgaben der Juden kamen von Zeit zu Zeit noch 
besondere Schätzungen, schwere Erpressungen, so namentlich 
1385 und 1390. Die Stadt erhob einfach die von den Juden 
ausgeliehenen Kapitalien und Zinsen, mit einigem NacliliiH, von 
den Schuldnern selbst, wobei sie ein Geschäft von 60000, 
bezw. 22 500fl. machte. Natürlich pflegte der König seine 
Erlaubnis dazu nur gegen eine gehörige Abfindungssumme zu 
geben. Nach 1390 wurde der Zinsfuß bedeutend herabgesetzt 
bei Darlehen über 100 fl. sollte er fortan nur 10'\o betragen. 
König Sigmund, der den Juden sonst einige Freiheiten gewährte, 



14 



legte ihnen dafür eine in die königl. Kammer zu entrichtCDde 
jährliche Steuer — den zehnten FFennig von aller ihrer fahreodei) 
Habe — auf. Auch Friedrich 111. behandelte sie im ganzen 
glimpflich. Trotz der Einnahmen, die er von den Juden hatte, 
duldete der Rat die Juden nur ungern in Nlirnbcrg, Schon 
1473 verlangte er vom König ihre Austreibung. Das neue 
GesetZi die Nürnberger Reformation, war ihnen sehr feindselig. 
Endlich 1498 erteilte König Maximilian I. dem Rat die Erlaubnis 
zur Ausweisung der Juden aus der Stadt und aus dem Nüm- 
bergischen Gebiete. Diese fand im folgenden Jahre statt. Die 
Ausgewiesenen wanderten zum größten Teil nach Frankfurt a. M., 
andere nach Prag aus. Von nun an durfte zu Retchsstadts* 
Zeiten und noch darüber hinaus bis 1850 kein Jude in Nürnberg 
wohnen und nur unter allerlei Erschwerungen durften vorüber- 
gehend einzelne hier ihre Geschäfte machen. Mit einem Ausblick 
auf die humaner und gerechter denkende neue Zeit der Lessing^ 
Herder und der französischen Revolution schloß der Vortragende 
seine Ausführungen, denen die Anwesenden mit lebhaftestem 
Interesse gefolgt waren. 

In der dritten Monatsversammlung vom Donnerstag 
dem 22 März, die ausnahmsweise im Saale der Restauration 
zum ToTheodor Körnerx stattfand, hielt Kreisarchivsekretär 
Dr. Brabant einen Vortrag über »Die Verbesserungs- 
versuche beim Reichsheere nach der Schlacht bei 
Roßbach und die Nürnberger Konferenz im Jahre 
1758.f Angst und Schrecken herrschten im Reiche, als die 
bei Roßbach geschlagenen Truppen über den Thüringerwald 
nach Franken flohen. Geraume Zeit verging, ehe die aufgelösten 
Bataillone und Schwadronen zur Ruhe kamen. An den vom 
Generalissimus, Herzog von Hildburghausen, vorgeschlagenen 
Winterquartieren wurde in Wien und im Reiche viel herum- 
gemäkelt. Hatte sich der Herzog von rein militärischen Er- 
wägungen bei der Wahl der Versammlungs- und Wiederherstellungs- 
orte leiten lassen, so verlangte der Wiener Hof, daß auf die 
Gutgesinnten Rücksicht genommen, die » Übelgesinnten x gedrückt 
würden» oder die Stände selbst hatten allerlei Wünsche, Kur- 
bayern z. B. wollte nicht einmal seine eigenen Leute in die 
Oberpfalz aufnehmen, verlangte aber vor allen preußischen 



— 15 — 

Streifereien sichergestellt zu werden. Kein Wunder, daß der 
Herzog mit bitterstem Sarkasmus sich dem Kaiser und dem 
Vizekanzler gegenüber äußerte, er habe alles getan, was ihm 
befohlen und zur Sicherheit nötig wäre, »aber auf die Bäume 
könnte er die Soldaten wahrhaftig nicht setzen und den ganzen 
Thtlringerwald nicht umhauen, um Sperrungen herzustellen, über- 
dies kämen die Preußen, wenn man die Türen zumache, zum 
Fenster heraus.« Dazu bestehe seine Armee aus lauter Rekruten, 
die mit den elendesten Gewehren ausgerüstet wären. Ein ehr- 
licher Mann könne bei solchen Umständen vor Kaiser und 
Reich keine Verantwortung übernehmen. Ende Januar nahm 
der Kaiser sein Abschiedsgesuch an. Erleichtert atmete der 
Herzog auf, als er das >vermaledeyte Kommando* los war, 
aber am Herzen fraß ihm der Grimm über die Quertreibereien 
in Wien und den Eigennutz der Stände, die ihre Sonderinteressen 
dem allgemeinen Wohle nie unterordnen wollten. Wohl war 
er der Besiegte von Roßbach, aber er hatte die schmachvolle 
Niederlage nicht allein zu verantworten. Während seines 
Kommandos hatte er, der einsichtsvolle und vorausblickende 
kriegskundige Mann, in allen Tonarten, von der untertänigsten 
Bitte an bis zur leidenschaftlichen Drohung, um Abhilfe der 
Schäden in Wien nachgesucht. Niemand hatte ihn gehört. 
^Wir kriegen so gewiß Prügel, als gewiß ein Gott im Himmel 
lebt, es wäre denn Sach, daß dieser Miracul würcken würde ^ 
hatte er an den Kaiser geschrieben und einen späteren Hrief 
an die Kaiserin schließt er resigniert mit den Worten: > Gott 
ist nicht alle Tage disponiert, die menschliche Fehler durch 
Miracles zu redressieren. (c Mit offenen Augen war er seinem 
Unheif entgegen gegangen, einer jener beklagenswerten, traj^i- 
schen Helden, die sich die Geschichte bisweilen aussucht, 
die Sünden der Vergangenheit und falscher Systeme zu 
büßen. Hildburghausen schied mit der dringenden Mahnunu von 
seinen Generälen, ihre Pflicht zu tun und Kefürmen bei ihren 
Ständen durchzusetzen. An guten Ratschlagten fehlte es dazu 
nicht; aber sobald die Geldfrage an die Kreise herantrat, ver- 
hielten sie sich passiv. Hier und da ward etwas, das aller- 
notwendigste kaum, getan, im allgemeinen aber sahen die Kreise 
wie der fränkische, in den erneuten Rüstungen Muir eine traurige 



-- 16 — 

Clelegenheit, um außer ihren eigenen Schulden in corpore zu 
machen. . Besonders der fränkische Kreis, der durch den Ein- 
fall des Obersten von Mayr heimgesucht worden war und jetzt 
durch die Last der Winterquartiere litt, zeigte sich widerspenstig. 
Was schließlich zustande kam, glich einer kurpfuschenden Heilung 
\on Symptomen, nicht einer gründlichen Auffrischung des ganzen 
Organismus. Man glaubte z. li. außerordentlich viel getan zu 
hahen, wenn man für jedes Bataillon 40 Schaufeln, 20 Rod- 
hacken, 2 Spitzhauen, 4 Stechschaufeln und 6 Holzäxte an- 
schaffte und aus alten unbrauchbaren Geschützen ein paar neue 
«iioßen ließ. Von gröCiter Wichtigkeit war die Verbesserung 
des Verpflegungswo*5cns. Das Unzulängliche der bisherigen Ein- 
richtungen war auch dem widerstrebendsten Stande klar ge- 
worden. Deshalb dachte man in Wien an eine durchgreifende 
Neuerung, an eine Zentralisierung der gesamten Verpflegung, 
die bisher weiter nichts als eine genaustens organisierte Des- 
organisation war. Denn es bestanden eine solche Menge von 
Kassen untl zuständigen Stellen. dat\ dem Betrüge Tür und 
Tor geöffnet war. Die Reichsoperationskasse verpflegte den 
i'^berbefehlshaber und den Generalstab, dazu die schwere 
Artillerie. Krcisoi'Oiationskassen die Kreisgeneralität und Kreis- 
art illerio. Roiiimontskassen die Obersten und ihre Adjutanten. 
Die Mannschaft und die Truppenoffiziere aber erhielten auch 
im Tolvio Verptlecuni; und Sold direkt von ihrem Kontingents- 
iuMrn. M.ri bedenke, da!) /. B. 22* .. Kompanien des ober- 
ilu^inisv iKMi Kreises \on oS Si.inden in '»6 Kontingenten gestellt 
lind xeipne^; w-^don. d.il^ die ^''2 • Zoilernkürassiere.. von 66 
\.-s, Iriedonon Herren ihre Ponior.en und Rationen bekamen. 
1 .\s; svnio'.o Sv^v.voi.ine 1 är.desV.erren. St.inde und Städte, wie 
\xir l'.e.iie R^^icl'.sMiis.i': L.Ov.r«.::ie:e haben, "icien nun ihre Mann- 
>v' ■.'.:": 0:1. \or. ':■ ^ 1':.;; rr.ohmer-. die sie r.av.rg sehr spät oder 
!,,u '.y.:.: .-.i":^:;.^:!. s. r.v'.c:r. r.v.r :v.:: cer: Zinsen abfanden, ver- 
i^:-.ve:; Di^ i :e:V!.\":i^:; ;::;:o:: ;:e:: s:c;^ gegenseitig. Sie 
\ vv:.- .*::*. v^:e".: "'v;^ 1 ..>:■•.:•..:; r. r..'..''.-. 7 :.'\\ der Tage und Köpfe 
«*.»:. ..v.y.< ,;'•*. . c i" V -^ ■" ".i^ "leferien oder nicht, ob sie 

\.. \v . .s , .\ • V:\,s".., . ;.:o- ^.■," er., i^esrr.werden erreichten 

I.':'. \. -::•;.;'■.•.>'.' :: .* -: —.>: >- : sv.-.: ::r.d hallen bei den 

K.o'.r.i^n ^v•;'.^o'..i::o:'. .i.e ivo.s: . e: :r.:ci\ Lieferanten tief in der 



Kreide sassen« gewöhnlich gar keinen Errolg. Nur die größeren 
Staaten, wie Kursachsen, Kurbayern, Württemberg waren in der 
I-»ge, besser für ihre Leute sorgen zu können. Schon aus 
diesen kursen Angaben sieht man, daß an der miserablen Ver- 
pOegang in erster Linie das System, das zur betrügerischen 
Msbeute geschaflTcn schien, die Schuld trug, wenn natürh'ch 
ach die 60 jüdischen Lieferanten nicht freigesprochen werden 
fioll^Q» Grundsatz der kaiserlichen Verbesserungsvorschläge 
«3^ völliger Ausschluß jüdischer Untern .hmer. Dazu hatte vor 
ailfttti der bisherige Reichsoberkriegskommissar Grechtler, der 
>aos Gesundheitsrücksichten vt jetzt das undankbare Amt nieder- 
legte und durch den Grafen Wilzeck ersetzt wurde, geraten. 
Die Verbesserungen selbst und die Einrichtung einer - General- 
admodiationi sollte einer nach Nürnberg zu berufenden Konferenz 
vorbehalten bleiben. Die Konferenz trat Anfang Februar 1758 
«Qsammen, der neue Reichsoberkriegskommissar, der als solcher 
fut nichts zu befehlen hatte, unterbreitete ihr eine sehr sorg- 
sam und vernünftig ausgearbeitete Denkschrift, die allerdings, 
wie der kaiserliche Gesandte beim fränkischen Kreise, v. Widmann, 
meinte, isehr häkeÜgc war, denn sie verlangte Unterordnung 
und Gehorsam von den Ständen und leider auch Geld. Zunächst 
ineldete sich zu dem Amte eines Generalunternehmers nur ein 
Mann, der bisherige Winterlieferant schwäbischer Stände, Herr 
Von Oeltinger, der als einziger Bewerber »-zunächst auf dem 
großen Pferde saÜi und in einer Denkschrift »ein wegen seiner 
iiurtli und unbescheidenheit allenthalben bekannter Mann' 
[genannt wird. Ein zweiter Bewerber, der alsbald auf dem 
Platze erschien, hatte daher leichtes Spiel, es war dies der 
ktirbaycrtsche Rat und Statthalter von Wertingen, Franz Anton 
iron Schmögcr, der billiger in seinen Forderungen, aus gutem 
Hause und Jurist war. drei Eigenschaften, die seine völlige Un- 
kenntnis im Verpflegungswesen ersetzen mußten. Nach langem 
iiö- und Herreden, wobei Ansbach die Oppostion führte, wurde 
toaan am IL März einig über die Art des vneuen Werkhesc ; 
Schmöger, der \'e Kreuzer für die Einheit weniger forderte, 
bekam den Zuschlag. Oettinger war »außer sich, schrie, tobte 
tmd schimpfte und erklärte, er sei praecipitiretc worden und 
tolte beim Gastwirt Georg Penzenkuflfer in der > goldenen Gans« 



— 18 — 

(jetzt Reichspost) die deponierten 1000 Maxd'ors, die Herrn 
von Schmöger für seinen eventuellen Rücktritt hätten trösten 
sollen, wieder ab. Am 1. Mai sollte die Generalverpflegung 
beginnen. Allein als man Mitte April noch keinerlei Ver- 
anstaltungen sah, leitete Graf Wilzeck eine Untersuchung ein, 
die ein klägliches Ergebnis hatte. Der vorgeschriebene Vor- 
schul*) war nur von Kurbayern (21000 fl) und Kurpfalz 
(30800 rt) bezahlt worden, von Schwaben und Franken »hofften 
man auf baldige Bezahlung. Vorräte hatte Schmöger, der sich 
noch 3 Teilnehmer genommen hatte, den kurpfälzischen irHof- 
faktorr, Jakob Joseph Sulzbacher, den »Hofagentent Jakob 
Ullmann und einen gewissen Landauer, nur »bestellt. ; ts» Wegen 
den übrigen Befordernissenx, heißt es im Kommissiousprotokoll 
iwiire Schmöger um so weniger im Stande Auskunft zu geben, 
nuißen er nicht einmal gewußt, was hiezu unumbgänglich nöthig 
seyc. Als sich am 7. Mai, zu einer Zeit, da das Heer bereits 
aus den Schnuigcr'schcn Magazinen verpflegt werden sollte, »die 
unkräfti^en und verwirrten Veranstaltungen t herausstellten und 
CS an allem mangelte, über die Verwendung der Vorschußgelder 
aber keine Auskunft goi^ebcn werden konnte, bewog man Herrn 
von Oettinger, sicli zu beteiligen, der es denn auch ausgezeichnet 
verstand, sich das Ciescliäft zu sichern und Schmöger die Firma 
zu überlassen. Am 11'. Mai sollte nunmehr die Verpflegung 
beginnen. Al.'c- tis sah noch ebenso kläglich aus. Die gesamte 
Wajicnlnir^^ bestand nacii dem Berichte des fränkischen Kom- 
missars von i)icz au> 2') mit s<:hlechten Pferden bespannten 
W'a-en. bas lir(.)t w.ir so nii^^erabel, daf^ es die Soldaten nicht 
essen konnten, soiui^Mn . für kaum 3 Kreuzer für das Laiblein ü 
wieder vcrkaiifLcn. 1 )io Aufkäufer gaben es wieder billig an 
(iie (iL-neialailr.u)i]iatii;n ab uii'l am nächsten Tag bekamen es 
die Soldaten wioiicr. Da^ Heu war schlecht, der Hafer voll 
Mist un«! Si;".ii), «.lic l\ati«.)ncM miiulergcwichtig, das hagerstroh 
bereits gei.)rauclit und xoH Un;:(v-iefcr. Schon am 24. Mai 
schlug V. ApiM.idi, ticr \crtrcLor Ansbaclis auf der Konferenz, 
vor, si(*h nii'.ht niclir an die ( icnoraIvcr])negung für gebunden 
/.u erachten. Hei rlcn ubrii^cn iicrrschtc die Ansicht, man solle 
nicht eher etwas bczaliicn. bis nicht nach-owiesen wäre, daß 
die Truppen alles richtig und gut empfangen hätten, während 



— 19 — 

die Unternehmer nicht eher richtig liefern zu können beteuerten, 
bis nicht ein kräftiger Vorschuß das Werk gefördert hätte. Im 
Feldzuge selbst brach das »große Werkh« der Nürnberger 
Konferenz jämmerlich zusammen und die Not machte das Heer 
zum Teil völlig bewegungsunfähig. Das Elend ließ allen Jammer 
der Thüringer Tage vom Vorjahre klein erscheinen. Zum 
Schluß betonte der Vortragende, es könne nicht oft genug 
darauf hingewiesen werden, daß es das zerrüttete Verpflegungs- 
wesen war, das manchen sonst unverständlichen Entschluß zur 
Tatenlosigkeit dem Führer des Reichsheeres aufzwang. Man 
hat die Feldherren getadelt und ihnen die Schuld aufgebürdet; 
des Elends der Armee, des Hungers von Mann und Roß und 
des enormen Profits der Herren ^^Admodiateurec aber kaum 
mit einer Zeile gedacht. Die Kreistagsakten, worin die ununter- 
brochenen Bitten, das verzweifelte Schreien der Offiziere nach 
Hilfe, die vergeblichen Versuche, der entsetzlichen Not abzu- 
helfen, das monatelange Beraten der Miniaturdiplomaten in den 
Kreismalstädten und das Feilschen um Achtelskreuzer in 
nüchternster Klarheit bändeweise zu finden sind, entlasten die 
Kommandeure und lassen ihre in verbitterndem Grimme getragene 
Untätigkeit im wahren Lichte erscheinen. 

Die vierte Monatsversammlung fand am Donnerstag 
dem 19. April statt; es sprach Dr. Theodor Hampe, der 
Bibliothekar des Germanischen Museums daliier, über das Thema 
»Die Geschützgießer Hans und Hermann Widerstein in 
Nürnberger Diensten«. Unter den Verlusten, welche die 
archivalischen Bestände der ehemaligen freien Reichsstadt Nürn- 
berg im Laufe früherer Zeiten erlitten hätten, so begann der 
Vortragende, sei vielleicht vom Standpunkte des Kiilturhistorikers 
keiner so schmerzlich zu beklagen, wie derjenige der an den 
alten Nürnberger Rat gelangten Supplikationen. Gerade tür 
die Kenntnis der Lebensverhähnisse und Anschauungen der 
unteren Stände würden sie ohne Zweifel von nicht geringem 
Wert gewesen sein; das gehe zur Genüge schon aus den spär- 
lichen Resten, die sich zumeist nur durch einen Zufall erhalten 
hätten, und so insbesondere auch aus einer dem Jahrgang 14SQ 
der Ratsprotokolle beigehefteten, bisher völlig unbeachtet ge- 
bliebenen Supplikation hervor, die der bekannte Büchsennieister 



— 20 — 



und Geschlitzgießer Hermann Widerstein zu Beginn des 1 
genannten Jahres beim Nürnberger Rat eingereicht habe und 
die sich als eine Art kurze Selbstbiographie des Meisters dar- 
stelle. Wesentlich auf Grund dieses interessanten Schriftstückes, 
doch unter Heranziehung weiterer Archivalien, wie auch der 
bisher Über Hermann Widerstein und seinen Bruder Hans ver- 
öffentlichten, allerdings nur spärlichen literarischen Notizen ent« 
warf Redner sodann ein Bild von dem Leben und Wirkca der i 
beiden Geschützgießer im Dienste der Stadt Nürnberg. Vcr* 
mwttich aus einem Orte Wahl oder Wall im Bayerischen stammeod 
und ursprüngHch Leibeigene eines Herrn Conrad von Freiburg 
waren beide gegen das Ende der vierziger Jahre des 15, Jahr» 
honderts nach Nürnberg gekommen und hatten hier alsbald mit 
dem Guß der dann im ersten Markgrafenkriege verwendeten i 
Geschtltze alle Hände voll z\i tun gefunden. Um das Jahr 146CJJ 
muß Hans Widerstein den städtischen Dienst wieder verlassen] 
und sich zu Kurfürst Friedrich dem Siegreichen von der PfaUJ 
begeben haben, sein Bruder Hermann ist dagegen mit Unter-] 
brechungen bis zum Jahre 1491 in Nürnberg nachweisbar* Erl 
goß während dieser Zeit für die Nürnberger selbst u, a. >dic| 
groß Püchs, genannt die Eul*, die noch im bayerischen Erb- 
folgekriege bei der Belagerung von Neumarkt in Wirksamkeit] 
trat, ferner während eines längeren Aufenthalts in Landshut 
für Herzog Ludwig den Bayern ein Geschütz mit Namen »der 
Narrt, für den Pfalzgrafen, Kurfürsten Friedrich, die »böse £lsec,j 
für Herzog Ulrich von Württemberg die »Else von NünibergcJ 
u. s. f. Trotz des Ansehens, ja der Berühmtheit, die er infolge 
seiner Kenntnisse und seiner Tüchtigkeit als Büchsengießer 
genoß, waren die letzten Jahre seines Nürnberger Aufenthalts! 
und, wie wir wohl annehmen dürfen, zugleich seines Lebens! 
nicht frei von Bitternissen und herben Enttäuschungen und die 
vielleicht schon zu Ende der 70er Jahre von Seiten des Rats 
an ihn ergehende Weisung, »Bürger zu werden oder des Dienstes 
und Soldes zu geratenf, da er doch bis dabin Steuer und ab- 
gabenfret in der Stadt gesessen und sich um dieselbe nach 
seiner Meinung mit seiner Kunst nicht geringe Verdienste er-j 
worben hatte, bildete die eigentliche Veranlassung zu jener I 
supplizierenden Eingabe Widersteins vom 22. Januar 1489. 



— 21 — 

Einen Erfolg hat indessen weder sie noch 2 Jahre später die 
Intervention des Pfalzgrafen Philipp zu Gunsten Hermann Wider- 
steins beim Rate gehabt. So klang das reiche Wirken und 
Schaffen des einstmals vielbegehrten Meisters in einen Mißton 
aus. Ob aber die Schuld daran lediglich dem Nürnberger Rate 
beizumessen war? Nach der allerdings gewiß nicht unpartei- 
ischen, vielmehr ohne Zweifel sehr einseitigen Darstellung des 
Handels durch Hermann VViderstein müßten wir es fast annehmen. 
Aber auch das läßt sich in des Meisters SuppHkation durchfühlen 
und zwischen den Zeilen lesen, daß der rücksichtslosen Aus- 
beutung und Undankbarkeit auf jener Seite ein beträchtliches 
Maß von Habgier, Anmaßung und ungetreuer Gesinnung gegen- 
über gestanden haben mag. So hat Meister VViderstein — teil- 
weise wenigstens — wohl nur geerntet, was er gesäet hatte. 

Nach dieser Versammlung trat die gewöhnliche Pause in 
den Sitzungen ein. Zum ersten Male aber unternahm der Verein 
einen Ausflug. Ein treues Mitglied des Vereins, Oberamts- 
richter Sigm. von Oelhafen in Weißenburg a. S., hatte die An- 
regung gegeben, doch einmal die an historischen Erinnerungen 
reiche, ehemalige Reichsstadt zu besuchen. Es wurde beschlossen, 
einen Ausflug dorthin zu unternehmen und ihn auf Besichtigung 
der benachbarten Fossa Carolina bei dem Dorfe Graben aus- 
zudehnen. Der Ausflug fand am Sonntag dem 17. Juni statt. 
Leider war die Beteiligung eine recht schwache. Für die Teil- 
nehmer aber war der Tag ein in jeder Beziehung genuß- und 
lehrreicher. Die Fossa Carolina, das altrömische Castell, die 
Stadt Weißenburg selbst, die Sammlungen des Altertumsvereins 
darin, die Wülzburg, der herrliche Stadtwald mit seinen alten 
Befestigungsresten, alles dies wurde unter der liebenswürdigen 
Führung mehrerer Weißenburger Herren, in erster Linie des 
Vorstands des dortigen Altertumsvereins, Hrn. Fabrikbesitzer Max 
Raab, dann unseres Vereinsmitglieds, des Hrn. Oberannsrichters 
Sigm. von Oelhafen und des Gymnasiallehrers Hrn. Dr. Beck 
eingehend besichtigt. Lebhaft wurde der Wunsch nach Wieder- 
holung solcher Ausflüge ausgesprochen. 

Der Wegzug des seitherigen Schatzmeisters, Konimer/ien- 
rats M. Meyer, von Nürnberg gab Veranlassung, am Donners- 
tag dem 21. Juni eine außerordentliche General vor- 



— 22 — 

Sammlung zum Zweck der Ergänzung des Ausschusses zu 
halten. In ihr gedachte der Vorsitzende in warmen Worten 
der Anerkennung der verdienstvollen Tätigkeit des bisherigen 
Schatzmeisters. Gewählt wurde statt seiner zum Ausschußmit- 
glied der neue Direktor der Vereinsbank, Komme rzienrat 
Carl Cnopf, dem dann auch der Ausschuß in seiner nächsten 
Sitzung das Schatzmeisteramt übertrug. Nach Erledigung der 
Tagesordnung der Generalversammlung hielt Dr. Fritz Trau- 
gott Schulz, damals noch Assistent, jetzt Konservator am 
Germanischen Museum, einen Vortrag über das Thema sDie 
kirchliche Malerei auf der historischen Ausstellung 
der Stadt Nürnberg«. Es kam ihm darauf an, an der Hand 
des dort vertretenen, meist unbekannten und noch nicht ver- 
arbeiteten Materials ein Bild der Entwicklung zu geben, welche 
die Alt-Nürnberger Kunst auf diesem Gebiet genommen. Der 
Redner betonte, daß er ja auch einen mehr orientierenden Über- 
blick über die Ausstellung im ganzen hätte geben können. Er 
hätte aber deswegen nur ein einzelnes Gebiet aus der Fülle 
des wertvollen Materials herausgegriffen, weil dies seiner Ansicht 
i;cinär) mehr den Zielen des Vereins . für Geschichte der Stadt 
Nürnberg, die ja doch in erster Linie wissenschaftlicher Natur 
seien, ents])r:iclie. Kr hob hervor, wie wenig die Forschung 
auf den sänVuliclKMi (icbicten der alten Nürnberger Kunst noch 
ab-cs»hi()sso;-i r,tM. Dies laue daran, daß der zentrale Punkt 
:"ch!c. da!) die NiirnberLicr Kunstwerke in alle Welt hinausge- 
wandert sjicn. dai/, ..'s intob^cilcs^en schwer sei, sie zusammenzu- 
fasM.:n, I),i/u koü^niLV d;i|j das, was am Ort und in seiner 
rinucimni: nocii an hcI.'inj\('!i<.Mii Material vorhanden wäre, nicht 
h.-i'lit jcdcrinar.n cr!\-icli!>ar sei. Das alles seien der Gründe 
l:«mui^ -cwc'-cn. w.iinin c< s; c/.ic!l für ihn geradezu verlockend 
i;.i!t'.- 'T.-t li-'i:i{j!i :nu-^sj.-n, cimii.'.l einen 'l\^il der Alt-Nürnberger 
K in- i .\ovk<-. die .inbc.\c'.t''L in drn Kirchen tler Stadt und ihrer 
rniL;ci;!n\L; -tclun, die .m iiiicn^. .Vulsicüungsort nicht zur ver- 
(iii.MitL-n (ivj'.nni:. Ici'innu'n. ili«- --ich norh s(irL;sam behütet in den 
H:.ndi'n «IvT aiiriri--.<cs>».nc:n P;iii:/icr- und lUirgerfamilien und 
in piiv.ücn K -.in^^tsaTnudiMiucn i)crndcn, /u^annnenzutragen und 
(!'.n< !i deren uiU-nili« lu; 1 >ari»ictun.i; einen l:on/,entrierten Begriff 
dri NurniM-rLirr Kun^i /u -eben und ein Gesanubild derselben 



— 23 — 

zu entwerfen. Den städt. Kollegien gebühre Dank, daß sie zur 
Erreichung dieses idealen Zieles die Hände geboten hätten. 
Der Redner gab alsdann eine kurze treffende Charakteristik 
«ies Wesens der kirchlichen Kunst im alten Nürnberg, um alsdann 
i'i: F.inzclschilderung der einschlägigen Kunstwerke überzugehen. 
Er begann mit dem ältesten der auf der Ausstellung vertretenen 
Gemälde, nämlich der mit 4 Darstellungen aus dem Leben 
Christi bemalten Vorderseite eines Altarflügels aus der Kloster- 
itirrhe in Heilsbronn. Er ging auf die Technik, die künstlerische 
Behandlung und die naive Art der Darstellung auf diesem der 
Mitie des 1 4. Jahrhunderts angehörenden Tafelbilde des Näheren 
ein. Die Auffassung konnte als eine jugendfrische bezeichnet 
»erden. Von ganz anderer Art wäre der große Schmerzensmann, 
iuenfal'.s aus Heilsbronn. Das Kleinliche des vorigen Bildes 
sei abgestreift. Alles gehe ins Große, Monumentale. Dieses 
»jemalde, eine Stiftung des zwischen 1346 und 1361 regierenden 
AUes Friedrich von Hirzlach, habe als eine der bedeutendsten 
Niilopfungen unter den auf uns gekommenen Malerwerken der 
rweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts zu gelten. Als für das Ende 
des 14. Jahrhunderts außerordentlich bezeichnend seien die 
realistisch empfundenen Miniaturen der beiden Leitbücher des 
5pi:als zum heil. Geist aus dem städt. Archiv zu betrachten. 
I>:e Art vom Anfang des 15. Jahrhunderts wurde an der Hand 
r»eier zusammengehöriger Tafelbilder mit je dargestellten 
.Aposteln aus dem Besitz des Kunstmalers Wilhelm Clemens in 
Miinchen sowie des großen Bildes der heil. Sippe < Kigentum 
it> Hrn. Prof. Voli-Berlin) geschildert. r>ei dem letztgenannten 
<.c:r.j:de machen sich die Einflüsse der bohniisirlien ?i luile 
:'.*T:erk!*ar. Bei diesen beiden Bildern sind noch die Gesten 
-Lvi Gebärden das maßgebende. Die Fi^^uren selbst \ei- 
••..'Ainden fast ^'anz unter der breitfaltii^en weiten (ie\s;Mul:in. . 
r- .'füllte eine geraume Spanne Zeit ver-^elien. eiie die k;in>'.;»r 
.-micchten, die Gestalt im Gewände /i; /rirlun n l- inv-n 
«r Len l'urtschritt nach dieser Richtung l.in in- ■■■:. :;;.«.■• ■...-^ 
'j.r.-:r'jrksvi.»lle. aus der Sakristei der Jakul-skir- i.c ■..('■\<!!.- ■■.'' 
♦.>v."nalde der Verlobung der h. Kalluirina nMt iK--i: jr '.;-\i:j .■?:, 
Ks ist. wie Dr. Schulz darlegte, etwa uni'^ l.iln 14..: cnr-i.iii.len. 
y.r »ie» auf die sich geltend machende N^rlir' • t.;v i:;.i]i*:_c 



Gewandstoffe und das deutHch sich äußernde Streben nidi 
Individualisierung des Gesichtsausdrucks hin. Das Bild sei 
eines der bedeutendsten seiner Zeit. Als sein Schöpfer wurde 
der Meister des Imhoffschen Altars in St, Lorenz» Berthold, genannt 
t3iesem Bilde etwa gleichzeitig ist das große Gemälde der Xlarii 
als Schutigöttin aus Heilsbronn, Es wurde auf die edle, hohcits- 
volle Gestalt der Gottesmutter hingewiesen, aus deren Gesichts- 
zügen liebevolle Huld spricht. Ein lebendiges Leben offenbait 
sich in den mannigfach charakterisierten Antlitzen des Abtes 
und der Mönche, welche demutsvoll unter den beiden Mantel- 
hälften knieen. Sein Meister ist identisch mit dem, der den 
bekannten Tucheraltar in der Frauenkirche geschaffen. Immer 
'noch herrscht in dieser und der späteren Zeit die repräsentative 
Einzeldarstellung vor. Die Fähigkeit der Bildung in sich ge- 
schlossener Kompositionen erwachte erst nach und nach. 
In hohem Grade entwickelt zeigt sich dieselbe an zwei Kunst* 
werken, mit denen sich der Vortragende eingehend beschäftigte. 
Es sind dies ein Altartriptychon aus der Kirche in Schwabach 
und ein ebensolches aus der Johanniskirche hier. Ersteres 
rührt vom Meister des Wolfgangsaltars in der Lorenrkircbe 
her, letzteres ist eine späte Arbeit des Meisters des l^ucher- 
altars in der Frauenkirche. Während bei den zuvor behan- 
delten Bildern von einem Landschaflsstudium noch so gut wie 
gar nichts zu bemerken war, ist bei dem Triptychon aus 
der Johanniskirche die Handlung des mittleren Schreines vor 
einen reich belebten Hintergrund gestellt. Auffallend ist die 
Pracht der Gewandung bei den Hauptfiguren des Kreuzfgungs- 
bildes. Bei dem sogenannten Vierfigurengemälde aus Kalchreuih 
macht sich trotz des noch beibehaltenen schematischen Koo- 
ventionells doch schon das Streben geltend, die Figuren in 
Wechselbeziehung zu einander zu setzen. Es ist in der 2, Hälfte 
des 15. Jahrhunderts entstanden. Bei dem ums Jahr 1460 ge- 
schaffenen Flügelbilde mit drei Szenen aus der Legende der 
h, Katharina (aus der Lorenikirche) ist die Beherrschung des 
Kolorits schon sehr weit gediehen. Das Bild darf als eine 
Schöpfung des Meisters des Löffelholzaltars in der Sebaidus- 
kirche gelten. Interessant war es, dem Redner zu folgen» wie 
er die Umstände schilderte, die zur Entdeckung des ehemals 



— 25 — 

in der Hauskapelle des Hauses zum goldenen Schild befindlichen 
großen Gemäldes der Auferstehung Christi führten. Dr. Schulz 
hatte schon früher einmal einen Vortrag über das frühere Aus- 
sehen dieser Kapelle gehalten und seine Ausführungen nachher 
unter Beigabe einer Reproduktion nach einer Wilderschen Zeich- 
nung der Kapelle vom Jahre 1854 in den Mitteilungen des 
Germanischen Museums veröffentlicht. Kr hatte dabei der 
Vermutung Raum gegeben, daß dieses, schon der Zeichnung 
nach zu urteilen, nicht unbedeutende Bild noch irgendwo vor- 
handen sein könne, ohne daß man um seine Herkunft \vüL'»tc. 
Der Zufall wollte es, daß daraufhin das Gemälde vom Sekretär 
StÖhr in Würzburg in den Sammlungen des dortigen Kunst- und 
Altertumsvereins wieder entdeckt wurde. Es gehört der 2. Hälfte 
des 15. Jahrhunderts an. Unten ist die lököpfige Kamille des 
Stifters dargestellt. Als die lieblichste Schöpfung jener Zeit 
darf ein kleines Bildchen aus Kreiherrl. von Behaimschen Besitz 
gelten, das die Gottesmutter mit dem Kinde darstellt und das 
nach links einen Ausblick auf eine zierlich detaillierte, reizvolle 
Landschaft gewährt. Dr. Schulz möchte es als eine zu Hans 
Pleydenwurff in enger Beziehung stehende Arbeit betrachten. 
Nicht so bedeutend, aber charakteristisch für die Auffassung 
der Zeit ist das große Tafelbild mit 56 Szenen aus dem Leben 
der Maria und Christi aus der Kirche in Kalbenstein berg. Ks 
ist ebenfalls in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts entstanden. 
Eingehend beschäftigte sich der Redner alsdann mit Wol- 
gemut und den auf der Ausstellung von ihm vorhandenen 
Arbeiten. Unter dem Beifall der Anwesenden trat er der un- 
gerechten, abfälligen Kritik entgegen, welche Thode in seinem 
bekannten Werk »Die Malerschule von Nürnberg im 14. und 
15. Jahrhundertc von diesem Meister gibt, der ja dt-r l.t-lir- 
meister unseres größten Nürnberger Künstlers, n:ini!i< h Alhrc-rlit 
Dürers, war. Er stellte seine Verdienste und Scliw.ülicn in 
rein objektiver Betrachtung in das rechte Li» lit und si liloi; 
damit, daß wir diesen Künstler unmöglich in die ( L-m-Um li;iii 
mittelmäßiger, für die Geschichte der Kunst unwrsi-iuli« li.i » .«■! .t. ! 
versetzen dürften, daß wir ihn vielnielir nnl).Mlin,L t, « lM»n wri-i-n 
seines gewaltigen Einflusses, den Hedeutendc-i-en l»fi/;jlilriMiiur.i.ii 
War er doch ein Menschenalter hindurch <1(m- uui.i-.ii iticne 



— 26 — 

Leiter und Mittelpunkt des künstlerischen Lebens in Nürnberg. 
Als von ihm herrührend sind zu betrachten das große Kreuugungi- 
bild aus Bamberg, der Altarfittgel mit den knieenden Geistlichen 
und Mönchen aus der Lorenzkirche, eine der bestgelungenen 
Schöpfungen des Meisters, die 4 Darstellungen auf den Außen- 
flUgeln des kleineren Altars aus Schwabach und die beiden 
Predellenbilder vom Hochaltar ebendort. Alsdann wurde der 
Anteil Wolgemuts am Hersbrucker Altar festgestellt. Der Vor- 
tragende hatte zu diesem Zweck eine genaue stilkritische Unter- 
suchung der einzelnen Darstellungen dieses bedeutsamen und 
eindrucksvollen Altarwerks vorgenommen. Er faßte seine Aus- 
führungen dahin zusammen, daß der Entwurf zum ganzen Altar 
von keinem anderen als Wolgemut herrühren könne, daß der 
Meister aber nur zu einem geringen Teil ausführende Instanz 
gewesen sei. Selbst geschaffen hat er nur die beiden großen 
Bilder der Geburt und des Todes der Maria, mit Ausnahme 
allerdings des Antlitzes der Maria und der kleinen Engelsfiguren, 
und die Darstellung der Kreuzigung rechts unten auf dem einmal 
gesrhlossencn Altar. Redner leitete alsdann zu Dürer und 
seiner Schule über. Er wies darauf hin, daß es nicht ver- 
wunderlich zu sein brauche, wenn Dürer nur mäßig vertreten 
sei. Solche Perlen lügen eben nicht auf der Straße, und wer 
sie l»esit/e. trenne sich nicht von ihnen. Er beschäftigte sich 
mit dein s(jnst im (Germanischen Museum aufbewahrten Bilde 
Karls des (iroLjen, mit den interessanten Handzeichnungen der 
11. Anna sjlhflritt un»l der Grablegung und endlich mit dem 
Kopfe des Apostels J^iulus aus Bamberg. Letzterer sei leider 
zu sehr durch LM)ermaluni;en und Uestaurations versuche beein- 
tra<liti;^t, um noch ein si( heres Urteil zuzulassen. Doch scheine 
die Urhel.ierscliaft Diners ni<'ht ausgeschlossen. Größer sei die 
Zahl der von Scliülcrn des Meisters vorhandenen Werke. Na- 
mentlich sei Hans von Kulmliach und seine Richtung stark 
vertreten. Sicher von ihm rührten die Malereien auf dem aus 
Kadolzhurg stannnenden AltartUigel vom Jahre 1508 her. Eng 
sei auch der Zusammenhang bei den 4 kleinen Tafelbildern der 
lleimsucliung, Geburt. Flucht nach Ägypten und des Todes 
der Miiria, lockerer dagegen sei er bei den naturalistisch 
empfundenen Darstellungen auf dem Altar aus Ottensoos. In 



— 27 — 

der Kulmbachischen Richtung bewegten sich auch die Malereien 
auf dem größeren Altare aus Schwabach. Wolf Traut sei in 
der nichtkirchlichen Abteilung durch ein monogrammiertes Bild- 
nis aus Freih. von Behaimschen Besitz vertreten. Kine nähere 
stilkritische Vergleichung lehre, daß er auch die Darstellungen 
auf dem Lorenz- und Mauritiusaltar aus Heilsbronn geschaffen 
haben müsse. Ob er auch der Schöpfer der Heil. Katharina und 
Barbara auf den Außenflügeln des sog. 1 1000 Jungfrauenaltares 
aus Heilsbronn sei, möchte Redner dahingestellt sein lassen. 
Zum Schluß gab der Vortragende einen Überblick über die Hans 
Leonh. Schäuffelein zuzuschreibenden Gemälde, dabei die drei aus 
Nördlingen stammenden Bilder zu den Glanzstücken der Aus- 
stellung rechnend. Lauter Beifall folgte den Ausführungen des 
Vortragenden. Der Vorsitzende, Justizrat Frhr. v. Kreß, dankte ihm 
im Namen der Versammelten und verband damit zugleich einige 
warme Worte der Anerkennung und des Dankes, den wie alle 
Nürnberger überhaupt so insbesondere der Geschichtsverein 
den Veranstaltern der historischen Ausstellung im Luitpoldhain 
schulde. Dank gebühre in erster Linie der Stadt Nürnberg, 
die das ganze Unternehmen ins Leben gerufen habe, nächstdem 
aber den ausführenden Kräften Herrn Dr. Schulz und Herrn 
Archivrat Dr. Mummen ho ff. Ersterer habe die nicht immer 
leichte Aufgabe gehabt, die Besitzer von Kunstaltertümern zur 
leihweisen Hergabe derselben zu bewegen. Das hätte viel 
diplomatisches Geschick und Überredungskunst erfordert. Nun 
sei in der Auswahl und in dem Arrangement alles aufs beste 
gelangen. Der Vorsitzende ersuchte die Versammlung der Stadt 
Nürnberg und den beiden genannten Herren ihren Dank durch 
Erheben von den Sitzen zu bekunden, welcher Aufforderung 
die Anwesenden geschlossen nachkamen. 

Ander Hauptversammlung des Gesamtvereins der Deutschen 
Geschichts- und Altertumsvereine, welche in der Zeit vom 24. 
bis 28. September in Wien statt fand, nahm wieder der 1'. 
Vorstand, Archivrat Dr. Mummen hoff, als X'ertretcr des Vereins 
Teil. Bei dem am 27. und 28. September in Hraunscliweii^ 
abgehaltenen siebenten Tag für Denkmalspllege veranstaltete der 
Verein als Probe seiner Inventarisationsarheiten eine Ausstellung 
von Aufnahmen Altnürnberger Wohnhäuser. N'ach der Sommer- 



— 28 — 

pause nahm der Verein seine Tätigkeit am Donnerstag dem 
1 1. Oktober wieder auf. Den Vortrag in dieser Monats Ver- 
sammlung hielt Hauptprediger Dr. Christian Geyer. Er 
sprach über das Thema ..Nürnbergs kirchliches Leben 
vor hundertjahrenx. Das kgl. bayer. Besitzergreifungspatent 
von 1 806 verlangte auch von den geistlichen Behörden Gehorsam 
und nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Lande wurden 
alle geistlichen Diener auf den neuen Herrn verpflichtet. Bei 
dem am 21. September 1806 in St. Sebald gefeierten Dankfest 
hielt der damalige »Antistest der Kirche, D. Chr. Gottfried 
Junge die Predigt, in der er sich seiner schwierigen Aufgabe 
sehr geschickt entledigte. Gute Angaben über die damaligen 
kirchlichen Verhältnisse finden sich in einem Bericht des bayer. 
Landesdirektionsrats von Lochner (1807) und in einem solchen 
des eben genannten Junge. Auf diese und anderes noch nicht 
ediertes und teilweise bis dahin ganz unbekannt gebliebenes 
Material stützte der V^ortragende vornehmlich seine Schilderung. 
Von den 10 damaligen Kirchen war die Karthäuserkirche der 
katholischen, die Marthakirche der reformierten Gemeinde über- 
lassen. Die Elisabethkirche wurde gerade umgebaut. Den 500 
Katholiken in der Stadt standen 2000 auf dem Lande gegen- 
über, die von 3 Nürnberger Geistlichen besorgt wurden. Für 
die Auslagen kam der Deutsche Orden auf. Lochner empfahl, 
den Katholiken die Marienkirche zuzuweisen. Die Katholiken 
konnten weder das Bürger- noch das Meisterrecht erlangen. 
Die reformierte Gemeinde war sehr klein, ihre Angehörigen 
waren bür^'crlich den Lutheranern gleichberechtigt, nur mußten 
sie für ihr Kirchenwesen selbst sorgen. Was nun die lutherische, 
die eigentliche Staatskirche in Nürnberg betrifft, so ließ sich 
der sunimus cpiscopus. lier Rat, nur wichtigere Sachen selbst 
vorlegen. Sonst waren in der Stadt das Kirchen- und Vor- 
nuindaint mit dem Kirclieni)fleger, auf dem J^ande teilweise 
(lio l,:in(li)noj;oänitor zuständig. Unter dem Kirchenamt stand 
das Kt'liogium der l*reiiiger. der vornehmsten Geistlichen 
(Ami^^titos'^ bei (\cu Haupikirchen. deren zuletzt nur mehr 4 — 
Si'balil, LorLMi/, Kgidien und heil. Geist waren. Die Aufsicht 
über das ganze Ministerium . die gesamte Geistlichkeit führte 
der vornehmste Antistes. der Prediger von St. Sebald. Die 



— 29 — 

Pfirrämier führten Tauf-, Toten- und Trauungsmatrikeln, ein voll- 
standiges Totenbuch führte das Vormundamt. Im Gottesdienste 
hatten sich noch viele Äußerlichkeiten aus der katholischen Zeit er- 
halten. So wurden die Meßgewänder, Chorhemden und Kragen erst 
ISIO abgeschafft. Nicht gar lange vorher waren die Wochen- 
fruhmessen (1783), die Chöre, Tagämter u. a. (178Q), die 
Privatbeichte (1790; dem Ansturm rationalistisch gesinnter Geist- 
ücj-.en zum Opfer gefallen. Die Zahl der Kommunikanten nahm 
u'.ricens um die Wende des 18. Jahrhunderts ganz erstaunlich 
i'r. Nach Junge's Bericht (von 1807) fand an den Sonntagen 
y^TT^i die Kommunion und damit verbunden ein besonderer 
ii-jttesdienst statt, darauf folgte der Hauptgottesdienst, zwischen 
1- und 2 Uhr fanden Mittags- und um 2 Uhr Vesperpredigten 
statt Der Hauptgottesdienst begann im Sommer um 8, im 
Winier um 9 Uhr. Während desselben wurden Fürbitten für 
N"r.wangere, Kranke u. s. w., auch Danksagungen in einzelnen Zet- 
:s".ri auf die Kanzel geschickt und dann von dem Prediger ver- 
jfsen und mit einem Segenswunsch begleitet. Von dem reichen 
Wochengüttesdienst waren nur mehr 5 Wochenpredigten geblieben, 
ru denen freilich noch Stiftungs- und Fastenpredigten hinzukamen. 
An die damals abgeschafften Gottesdienste erinnerte damals und 
z'iva Teil heute noch das Geläute. Am Montag früh zwischen 
'. und 8 Uhr fanden in allen Kirchen Betstunden statt. I)ii' 
Konfirmation fand in der Stadt wenigstens niolit in der Kirche 
rjitt. Die Taufen, ebenso die Trauungen fanden fast dun h- 
*eg im Hause oder in den Pfarrhäusern statt. Hei den i.eifhen- 
besiaitungen unterschied man y besungene t und unbesun-ene 
I. eichen. Krstere zerfielen wieder nach der Zahl dei dahei 
:.etei.igtcn Cieistlichen in 3 Klassen. Kine \(>n Juni;e veiüiii:«' 
zfie Abende wurde in Nürnberg 1801 eiiii:eiuhrt. Si Ii,.n 17'^: 
»ar ein neues Gesangbuch eingefülirt worden l>:nin a u\c\: 
i'.-i'e gute alte Lieder rationalistisch \erwässiit. ■.<•!. -.n.- .^v.- 
^e^'.hlossen. Die Einfuhrung dieses iRnen (le>;niL. -< : ^ ii ■ .' 
übrigens, namentlich auf dem Lande, \iel ^( i.\\iei::,k: •.:. ^r ! 
rroli war die Zahl der Geistlichen, bei S'l..il.] iin<i 1 i : / 
varen zusammen 18. Im ganzen hin-ii-ilen 4j stai. ■'._•■ «..■ • 
iiche und 9 Vikare. Redner gint; (^mn ikmIi av.-i'.il.r :i !.(■! ..'.:: 
die danuiligen Persönlichkeiten, naun-iui;« i: <iet; >• i,'t\\ oi: 



so 



genannten Junge, einen typischen Vertreter des Rationalisniui« 
ein. Als Nürnberg bayerisch geworden war (1806), blieben die 
Verhältnisse einige Zeit ungeklärt, erst mit der Bildung des 
Pegnitzkreises (1808) übernahra die Leitung desselben, das Ge- 
neralkommissariat, auch die Geschäfte eines Generaldekanats, 
sein Referent wurde der zum Kreiskirchen- und Schulrat eroannte 
bekannte Theologe Paulus. Das städtische Kirchenwesen wurde 
nun neu organisiert (1810), so wie es in der Hauptsache noch 
heute zu Recht besteht. Es wurden 5 selbständige Pfarrämter 
für die innere Stadt und über ihnen ein Dekanat errichtet. 
Die Zahl der Geistlichen wurde stark vermindert. Die Kom- 
petenzen des Generalkommissariats gingen nach der Verschmelzung 
des Pegnitz- und Rezatkreises an das Konsistorium in Ansbach 
über. Der erste Dekan war Junge; er starb 1814, Ihm folgten 
Val. Karl Veillodter (bis 1828) und Gotthold Eman. Friedr. 
Seidel, welchen beiden vortrefflichen Geisth'chen der Schluß des 
inhaltsreichen Vortrags gewidmet war, der von den Versammelten 
mit lautem Beifall aufgenommen wurde. Der Vortrag ist Übrigens 
auch in der von Professor Kolde herausgegebenen rühmenswerten 
Zeitschrift: »Beiträge zur bayer. Kirchengeschichte f im Druck 
erschienen. 

Die siebente Monatsversammlung fand ara Donners- 
tag dem 15. November statt. Da am gleichen Abend der 
neugegründete Bachverein zu Ehren des Nürnberger Tondichters 
Hans Leo von Haßler ein Concert veranstaltet hatte, war der 
Vortrag auf neun Uhr Abend verlegt worden. Der Vorsitzende 
brachte vor Beginn desselben den von ihm verfaßten, im XVII. 
Heft der » Mitteilungen c des Vereins veröffentlichten Nekrolog 
auf Direktor Hans Bosch zur Kenntnis der Versammelten. Aus 
Anlaß der Verleihung der Doktorwürde an sein um die Gründung 
und Leitung der Gesellschaft für Fränkische Geschichte hoch- 
verdientes Mitglied, den k. Regierungspräsidenten Freiherni 
von Welser in Ansbach, Seitens der philosophischen Fakultät 
der Universität Erlangen beschloß der Verein, demselben tele- 
graphisch seine Glückwünsche darzubringen. Darauf nahm 
Privatdozent Dr. August Gebhardt das Wort zu seinem 
Vortrag über das Fhema ^Die Erklärung deutscher Orts- 
namen«. Redner wandte sich zunächst gegen den Übereifer 



— 31 — 

der Dilettanten, der sich gerade auf dem überall so gern be- 
bauten Felde der Etymologie in oft wissenschaftlich sehr frag- 
würdiger Art breit mache. Namentlich Pfarrer und Lehrer, 
deren guter Wille gewiß alle Anerkennung verdiene, hätten sich 
beiugUch der Ortsnamenforschung viele Fehler zu schulden 
kommen lassen. Insbesondere aber erklärt der Vortragende, 
den Ausgangspunkt zu seinem Thema von einem Vortrage des 
Hauptmanns a. D. Seyler genommen zu haben, der am 21. Dez. 
des Vorjahrs gleichfalls im Verein für Geschichte die Ver- 
UTimolten mit einer Fülle eigener und eigenartiger Ortsnamen- 
deutungen nur so überschüttet habe, die aber fast durchweg vor 
der philologischen Kritik nicht bestehen könnten. Im einzelnen 
die Irrtümer der Ortsnamendeuter durchgehend, wirft Redner 
ihnen zunächst Mangel an Umsicht in der Benützung der Worte r- 
-icher \OT. Hauptmann Seyler, um den Ortsnamen Betwar zu 
deuten, mag wohl das mittelhochdeutsche Lexicon von Lexer 
ucbgeschlagen haben, er hat es aber mißverständlich benützt. 
Dii erste Silbe sei hier nicht identisch mit dem Worte Bede 
gleich Abgabe und die zweite habe mit dem Achthaben gleich 
Wahrnehmen nichts zu tun, das ganze sei also nicht als ZoU- 
SLi:te zu deuten, auf der ein Zöllner auf die Abgabe acht 
:ei;eben hätte. Solche naive Deutungen erklären sich wie z. B. 
HersLruck als Hirschbruck (eine früher sehr beliebte Ableitung i 
daraus dali der Deuter nicht, wie es unumgänglich notwendig 
5«:, die erste geschichtlich bezeugte Schreibung um Rat gefragt 
fcabe, dann hätte er gefunden, daß Betwar früher Belbur und 
ganz alt Betebiir geheißen habe, was nichts anderes denn als 
Bec^'ebaude, also wohl als eine Capelle, um die der Ort allniiihlith 
ectsianden, zu deuten sei. Man darf auch nicht lUuhstaben 
e:nem Namen hinzufügen, die nicht bezeugt sind, so z. 15. nicht 
:n Hadcrichesprugge (die alte Form für liersbnirk) ein r hiru'in- 
»chieben und dann das HarderichshriK k von llanl: .iMeitm 
w-^len. gleichfalls Etymologie von Seyler. \ uliig /.urii"k/.i.\vei<f'ii 
sei auch desselben Deutung des Namens Nürnberi; \o\i\ sI.imm i.en 
Lora gleich Versteck als »Berg des Verstecke (nani:« i. ii ■: m. 
mtenrdischen Gängen). Nach Seyler liatte eim.- rom i>'I.<^ 
Anlage vorne einen slavischen und hinten einen iKni sehen 
Besundteil in ihrem Namen geführt, dazvNi>Liicn sei noch eine 



Silbe in, man weiß nicht wie, hineingekommen — könne man 
das glauben? Auch mit altnordischen Namen ist viel gesündigt 
worden. Ottensoos hat mit Odin nichts zu tun, es hi£ß früher 
Otunassaz, Sitz eines Otun oder Otwin (vgl. Edwin). Asberg 
hätte nichts mit den Äsen zu tun, das diesem altnordischen 
Worte entsprechende deutsche Wort sei in dem Namen Anselin, 
Ansgar enthalten. Viel Mißbrauch werde auch mit keltischen 
Etymologien getrieben. Berge und Flüsse in Süddeutschlaiid 
seien allerdings vielfach keltisch (z. B. der so deutsch klingende 
Name Altniühl), Ganz besondere Vorsicht aber sei bei slavischeu 
Namensdeutungen geboten — in unserer Gegend, Poppenreath 
als Rodung des Popen d. h. eines slavischen Priesters zu deuten, 
sei ganz unberechtigt, da in jener Gegend damals der deutsche 
Name Popjjo (Koseform aus Bodowin, daraus später der Familien* 
name Poppe, Popp, Bopp usw.) außerordentlich häufig, insbe- 
sondere bei den Herren von Stierberg^ den früheren Besitzern 
von Poppenreuth, bezeugt sei. Wendelstein, wo die Wenden 
den Stein > gewendete haben sollen (!), hänge wahrscheinlich 
mit dem ersten Teil des Wortes »Wendeltreppe« zusammen, 
Hetzlas hätte mittelhochdeutsch Hetzellnes gelautet, zu ergänzen 
Hof, Dorf usw. Die Endung itz in Reg- und Pegnitz sei nicht 
slavisch — das slavtsche Suffix sei initz — die alten Formen 
Ratenza und Pagenza ließen keine slavische Deutung zu. Da- 
gegen dürften die Namen Windsheim, Meinhards-, Bernhards- usw.- 
winden, wohl von dort angesiedelten kriegsgefangenen Wenden 
herrühren, ebenso wie die Namen Sachsen und Horsadal (alte 
niederdeutsche Form für Roßslall) von dorthin verpflanzten 
Sachsen sprächen. Hier berührte sich übrigens der Vortragende 
mit den Anschauungen Seylers, freilich ohne sich darum dessen 
Schlußfolgerungen anzuschließen. Nachdem er noch einmal an 
einigen Beispielen das Bedenkliche slavisclier Deutungen dar- 
getan, gab Redner noch gewissermaßen eine Klassifikation der 
deutschen Ortsnamen. Er gedachte der sog. Sippennamen 
(Sindolfingen, Freising), der Berufsnamen (München) usw. Unter 
den zusammengesetzten Namen deutete er unser Erlenstegen, 
Birnthon, (Thon gleich Tann, dann überhaupt Gehölz), das 
nahe Forchheim (gleich Fßhrenheim)» dann — besonders 
interessant — Zerzabelshof, das in alten Urkunden Zagelhof, 



— 33 — 

Zernzabelshof, auch Sternzabelshof und Zerszagelhof lautet. Die 
Flur mache hier einen schwanzförmigen Ausläufer, das Zers vor 
Zagel sei vielleicht als Tautologie (Wiederholung desselben 
Wortes) aufzufassen, da auch Zers mittelhochdeutsch Schwanz 
bedeute. Nicht selten ist der Name in Form eines Dativs 
erstarrt, wie Neunhof (bei, zum u. s. w. neuen HoQ, Neunkirchen, 
Altenberg, dann auch in München (bei, zu, von den Mönchen). 
Auch die Präposition wird zuweilen belassen, wie in Amsteg, 
Andermatt, aber nicht Ansbach, dieses ist zusammengezogen 
aus Onoldesbach. Oft wird die Präposition weggelassen und 
der Name lautet einfach wie der Fluß, Regen, Pegnitz. Personen- 
namen kommen oft im Genetiv vor, wie Rudolstadt für Rudolfs- 
stadt, Hetzles (s. oben), nach dessen Analogie man auch Dörfles 
und Höfles gesagt habe. Weil sie meist als den Umwohnern 
allgemein verständlich, sehr nachlässig ausgesprochen werden, 
verkümmern Ortsnamen sehr häufig, so sei Eitersdorf aus 
Elterichesdorf, Waltersbrunn aus Waltgeresbrunni, Eggolsheim 
aus Eggolfesheim, Elbersberg aus Albiwinesberg, Ennratzheim 
aus Ehrmundesheim, Ummenstadt aus Autmundesstadt (vgl. Ed- 
mund) entstanden. Ober- und Unterwestern gehe auf ein 
Wagfsluchtarun zurück, Heilsbronn auf Haholtesbrunno. Wir 
konnten hier nur weniges aus dem sehr eingehenden, umfang- 
reichen Vortrage bringen, dem die Versammelten lebhaften Bei- 
fall spendeten. Der Vorsitzende sprach dem Vortragenden den 
Dank des Vereins aus und eröffnete die Diskussion. Haupt- 
mann Seyler verteidigte seine Auffassung und nannte eine Anzahl 
von Gewährsmännern für seine Namensdeutungen, von denen 
er unter anderem die von Betwar und Nürnberg aufrecht halten 
zu müssen glaubte. Er ging dann noch auf seine ])ekannte 
Agrarien- oder Hardtentheorie ein, auf diesem Gebiet sei der 
Vortragende ebenso Dilettant, wie er auf sprachlichem. Dr. (Jeb- 
hardt entgegnete, daß er die Hardtentheorie des Vorredners 
an sich überhaupt nicht seiner Kritik unterzogen habe, sondern 
nur ihre sprachlichen Stützen. Diese aber seien eben hinfällig, 
wie er dann noch an einigen anderen Beispielen erläuterte. 
Damit wurde die Erörterung geschlossen. 

Inder achten und letzten Monatsversammlung vom 
Donnerstag dem 20. Dezember hielt Hauptmann a. D. 

3 



— 34 — 

Emanuel Seyler einen Vortrag über »die Vor- und F^ühg^ 
schichte des fünfeckigen Turmes in Nürnberg«. Der 
fünfeckige Turm ist in der Luftlinie etwa 40 km von dem 
römischen Limes, der Teufelsmauer, entfernt. Läßt sich non 
nachweisen, daß die Römer überhaupt vor diesem Grenzwaü 
Befestigungen angelegt haben, so werden sie dieselben auch bis 
auf jene Entfernung vorgeschoben haben, sonst hätten sie ihrem 
militärischen Zwecke nicht dienen können. Redner führt nun 
eine Reihe römischer Schriftsteller, Tacitus, Aelius Lampridias, 
Flavius Vopiscus, Ammianus Marcellinus, den Codex Theodosianus 
als Stütze für seine Ansicht an, daß die Römer vor dem Grenz- 
wall, der durch befestigte Lager (castra) geschützt war, nod 
besondere Castelle schon in Feindesland als Beobachtungsposten 
erbaut h:itten. Die darin stationierten Soldaten seien die limitanei 
milites. Auch eine von Prof. Fabricius besprochene Inschrift, 
die einen runiischen Beamten als procurator Augusti tractus 
. Sunieloct^nnc'nsis (^'leich Rottenburg) et translimitani — oder, 
wie Seyler übersetzt, limitanei — bezeichnet, lasse sich im Sinne 
des Redners deuten. Vor feindlichen Ueberfällen brauchte man 
nicht bange 7a\ sein und insl^esondere in unserem Gebiete waren 
die hier mit dem Volksstamm der Juthungen angesessenen 
Alamannen sehr schlei htc Städtebelagerer, während die Römei 
mit den \uy ihnen hier wohnenden Hermunduren friedlich ver- 
kehrten. l)af) man vom Burirstall bei Kleinweingarten und bei 
kiitcrn iinh- CUin/cnliauscn, den am weitesten nach Norden 
v.»rL:r<( ii(d»cn(.'n Strecken des Limes aus freie Aussicht bis 
Nurniu.TL; iiritle. \v:u- bestimmend für die Wahl dieses Platzes 
zur An kl--' i-incs Kartell.-, dessen wichtigster Überrest eben 
unser üinre« kiL;er 'rnrni sei. Auf die bauliche Beschaffenheit 
dieses anerkannt ältesten Niirnber,L,cr Baudenkmals eingehend, 
verwirü Se\ ier die Annalinu'. rlaf) man es in den schmalen 
Scitenoilniin-en der Mauer nut Sr liießscharten zu tun habe, diese 
seien vielinelir Lichtscliiii'/e Lcwe^eii. Her zum Bau verwendete 
Wendelsteiner ^ju:uv/it s[)ra( iie nicht c,et;en den romischen Ur- 
sjirun,:, denn die Römer hätten /.w ihren Kastell- und Straßen- 
bauten wiederliolt Material aus mehrere Stunden weit entfernten 
SteinbriK iien verwendet. Die Bauart selbst, außen und innen 
Quadern, dazwischen ein Gußmauerwerk aus Bruchsteinen, die 



— 35 — 

1 übergossenen Mörtel fest verkittet sind, dann die zur 
nkening dienenden Balken und noch andere Merkmale, 
lier aus Mangel an Raum nicht näher beschrieben werden 
icn. ließen diesen Ursprung mit Bestimmtheit erkennen. Das 
Ä Ect diente vermutlich als Ansatz für eine Umfassungs- 
er. die diese ganze »Exkubie« umgab. In unterirdischen 
Dken haben wir uns Aufbewahrungsorte für Lebensmittel zu 
kcn. Die römischen Grenzsoldaten hielten sich hier ver- 
lieh sehr lange, bis in die Zeit der Hunneneinfälle. Jahr- 
dertelang diente dann der Turm als Stützpunkt der Franken, 
fränkische Exkubie in ihrem Kampfe gegen die Slaven. 
in die Franken verfuhren nach römischem Muster. Sic 
cn iCastelle an — heute wohl unsere interessantesten 
^ruinen und dazwischen »Hochstraßen«, von denen heute 
h die Flurbenennungen zeugen. Neben diesen Hochstraßen 
inden sich die >Agrarien«, auf denen das zum Straßenver- 
tr notige Vieh von dorthin geführten Kriegsgefangenen unter 
isicbt von Agrarienkriegern gehütet wurde. Die innere 
chanzc^ (?) von Nürnberg gehörte noch in späterer Zeit zum 
beramt Kadolzburg, das Reichsdomäne war, vom Burggrafen 
fvaltet. Redner ging dann des näheren auf seine schon in 
lem früheren Vortrage erörterte Theorie über die römischen 
zw. fränkischen Agrarien ein, zu deren Merkmalbestand unter 
dcrm die Überlieferung von den 3 Heilrätinnen Einbet, Für- 
i und Quirbet gehöre, die nichts anderes seien als in das 
cvand christlicher Legende eingekleidete römische Matronen. 
if Grund dieser Theorie nimmt Redner als unter der Aufsicht der 
;nrii milites stehend slavische Viehhüter an, die in den unter- 
üschen Gängen und Höhlen des Burgfelsens hausten, woher 
irabcrg d. h. Höhlenberg seinen Namen habe. Die Hoih- 
•aße d. h. die ehemalige Königstraße ging von dem Hardt- 
ild bei Langenzenn aus über Fürth und l)eruhrte NiirnlnTL: 
rmutlich an der Nordseite. In Möi^eldorf finden wir sie 
•-"icr. denn dieser Ort war eine Mansio, in der 102:') Kaiser 
:nrad II. weilte. Bei den Mansionen aber befanden sicii 
kabien. d. h. Kastelle im Sinne unserer lUiriien. die teils nls 
üuchtsorte. teils zur Überwachung des Verkehr^ dienten. 
3C solche Exkubie dürfte der fünfeckif-e Turm «gewesen sein. 



— 36 — 

Hier waren auch Ställe für die Zugtiere zur Beförderung des 
Königs und seines Gefolges. In einem offiziellen Verzeichnis 
über die »Königsdeputate« vom Jahre 1064/65 finden wir eine 
Kurie und ein Kastrum Nürnberg unterschieden. Die Kurie 
Nürnberg ist nichts anderes als der Königshof Mögeldorf. Die 
Kemenate pflegte schon bei den Römern von dem Kastellum 
getrennt zu sein. Was Nürnberg anbetrifft, so befand sich 
neben dem Kastrum (Kastellum) oder der Exkubie — eben 
dem fünfeckigen Turm — ein Prätorium wohl an Stelle der 
nachherigen Reichsburg. Am Fuße des Burgfelsens in der Nähe 
des Tiergärtnertors dürfte der Burgstall, in dem die täglichen 
Gebrauchspferde ihre Unterkunft fanden, zu suchen sein. Noch 
eine Reihe anderer Fragen berührte Redner. Seine Deutung 
von Netzstall als >; Stall an einem nassen, sumpfigen Platzet 
hält er aufrocht. Für die Ausdehnung des alten Slavenlandes 
bis westlich 7Aim Itzgnind und zur Regnitz sucht er in einer 
Verordnung Kaiser Arnulfs von 889 eine neue Stütze. Mit 
diesen Grenzen stimmten auch die prähistorischen Funde über- 
ein, slavische Schläfenringe u. dgl. m., insbesondere hätten die 
Ausgrabungen am hohlen Fels bei der vom Redner als fränkische 
Agrarie angesprochenen Houbirg die charakteristischen Merk- 
male der auf sehr niedriger Kulturstufe stehenden slavischen 
Urbevölkerung' fest[;estellt. Zur Frühgeschichte des fünfeckigen 
Turmes liberLichend behauptet Redner: Das Kastrum Nürnberg 
nol>st dem K^isteil nuf dem Burgfelsen und dem südlich an- 
srolKMiden llurgstaii gehörte /u dem Königsgute Kadolzburg. 
Infolge der Vei (•iilniiiig Kaiser Heinrichs 1. über den Bau von 
befestigten Städten durcli die Agrarienkrieger unter dem Ein- 
tUisse des Lelienswesens wurde aus dem mit einer Mauer um- 
ge'uenen r>urgstall unter der Vestcn<' eine ummauerte Stadt 
!nit einer ni<^lit geringen An/anl von Kdelsitzen. Mit der Erb- 
lichkeit der Lehen verloren die Königsstraße wie auch die 
Agrarien ilne Bedeutung als '-tnatliche Hinrichtung. Damit der 
Agrarien- oder liardtherr von Ko.dolzhnrg sich nicht auch das 
Kastell von Xiimberg mit dem dortigen Brätorium aneigne, zog 
es der Kaiser vor, das letztere als Keiciislnirg sich für immer 
zu sichern und bei seinen Reisen dort (statt in Mögeldorf) 
zu nächtigen. Der Hardtherr von Kadolzburg wurde in der 



— 37 — 

Reichsveste zu Nürnberg zum Burggrafen ernannt und mit der 
Burghut betraut. £$ entstand die Burggrafenwohnung, deren 
Rekonstruktion durch Essenwein Redner als ein absolutes 
Vhaniasiegebilde bezeichnet. Auch Vockes Annahmen sind in 
Itt Hauptsache unhaltbar. Desgleichen hat ein Rechtsentscheid 
von 1362 über einen Streit zwischen Nürnberg und dem Burg- 
pfcn, worin die Frage der Einfahrt zur Reichsveste behandelt 
rird, zu den wunderlichsten fehlerhaften Deutungen Anlaß ge- 
ceben. Diese Einfahrt war das jetzige Vestnertor, zu dem von 
;!e: auf der Nordseite der Burg entlang führenden ehemaligen 
Konigsstraße ein Zugang führte. Die Gräben auf der Nord- 
sei:« der Reichsburg sind erst ein Werk des 15. Jahrhunderts. 
Als Bauten des Burghutlehens seien lediglich die Burgamtmanns- 
Yobnung oder wie sie in den Urkunden heiße, die :»Kemnatey: 
mh dem davor gesetzten halbrunden Turm (der auch als Berg- 
»ncd bezeichnet worden sein mag) und der fünfeckige Turm zu 
verstehen. Letzterer, ein Bau, zu dessen Errichtung dem Mittel- 
itter sowohl die Machtmittel als auch die Kenntnis des Mauer- 
btu gefehlt hätten, hätte auch im Jahre 1420, als die Burggrafen- 
boTf Ton dem bayerischen Pfleger in Lauf eingeäschert wurde, 
der Gewalt des Feuers widerstanden. Er sei unverwüstlich, 
vährend die Umfassungsmauern von Nürnberg allenthalben 
tmichig würden. Zum Schluß bekämpfte Redner noch in zum 
Teil scharfen Worten die Ausführungen des Dr. Aug. Geb- 
tardt. mit denen dieser in Heft 127 der Zeitschrift »Deutsche 
Gacci und in seinem am 15. November des Vorjahres im Verein 
gehaltenen Vortrag über die ^Erklärung deutscher Ortsnamen s 
-ha emgegengetreten sei. Er berührt im einzelnen noch einmal 
ie Deutung von Netzstall (das Archivrat Dr. Mummcnhoff 
als den Ort wo die Netze zum Wildstellen — unweit lag ja das 
fiiseriiche Jagdschloß Brunn - aufbewahrt wunlcn. erklait . 
icTTJtT lon Hummelberg (aus slavisch j^omiia ^Iciclj llüuoi 
r;a:s:anden), von Poppenreuth (vom slavisrljcn roi>en i:'it*irh 
Frcsler abzuleiten), von Hersbruck (wie H:ii»i)iiii: mu\ Maii- 
cannshüf mit der Hardt d. h. dem Ki)nif;suut an «Icr 1 1.''.ii';i_, 
j Verbindung zu bringen), Nürnberg (s. uheni. Ikt^sar - Jiu!i 
LiiT seine alte Ableitung von Bete oiler I>ede -leirb A' .;;al)e 
aafrecht erhaltend. Seine, des Reiiners Thcc^rieen rii iiiL-ti-n 



— 38 — 

sich vielfach gegen alte als autoritativ angesehene Anschauungen, 
das werde ihm, dem Außenstehenden, verübelt. 

Dem Vortrag folgte eine lange, sehr lebhaft geführte De- 
batte, die der Vorsitzende Justizrat Frhr. von Kreß, mit den 
Worten einleitete, daß der Redner ja wohl selbst sich nicht 
wundern würde, wenn seine Behauptungen Kopfschütteln und 
Widerspruch hervorriefen. Archivrat Dr. Mummen hoff b^ 
merkte im Eingang seiner Erwiderung, daß die historische 
Forschung den einzelnen Fall zu untersuchen pflege und daß 
sie ihre Fk'hauptungen durch tatsächliche Belege zu stützen 
habe. H.iui)tmann Seyler beobachte ein ganz entgegengesetztes 
Verfahren. Er zimmere sich eine Theorie, ein System zurecht, 
in (las er alles einzufügen suche, und aus dem er alles, was 
nirlii hineinpasse, ausscheide. Er tue so der Geschichte Gewalt 
an. Roilner habe in jüngster Zeit mit einigen Architekten und 
Dnutcchr.ikern das Innere des fünfeckigen Turmes besichtigt. 
Das KLigoscIiol) hal»c eine Höhe von etwa 6 m, das Mauer- 
werk iiiiien sei RuhstL-in von Wendelstein. Über der sechsten 
Lai^e von unt«^n sei eine FensterötTnung, die nach ihrer Gestalt 
t'rüliestens dem 11. Jahrhundert angehören könne. Dieselbe 
Anlage be^^iände im J. ii. .>. Stockwerk. Die Bogenschließuog 
aii-^ 7 Sr liIiiDsteinen gebildet. Die Mauer sei 
1 Me AuiiassunL; Scylers, als ob es sich hier um 
:i;:::vi;c, s».M unhaltbar. Auch das Mauerwerk selbst 
.l.:n liiei! der Sachverständigen nicht früher 
n : 1 I ■.!.ri:"if.«leit .siammen. Die 5. Ecke insbe- 
ine ii:»vL mI^ ein Charakteristikum der römischen 
.in.,'.-.<cli.^:i vVLM-J.e!^, Sie habe vielmehr eine rein kon- 
>t"i.i;!.:;iiL , ^ei :i;s «.:iii stützender Pfeiler, konform 
i!l;^ I\-]m'i:<. lm-.j-'l. ii'.ii'Tt, r.ni ein Ausweichen des 
i'.iir.'.eiK- r;:»( li liie-.': Sriiir / .\ M'riiindern. Was die andern 
A.uVtci.i'.iiLeii ile- X'ovtr.iLi-n'ic:! ;in')L-trjfe, die zum Teil von 
sciiu-ii iiiiiieier. IK-Iir.iipf.in^eii ai-w :(!•,..■ n. so könne er hier nicht 
:\\:l'< r;«;:i:i- ^icllfi^ si = r.i:crn \\("!;«." iiiir einiL:es hervorheben. 
In Mnue!ili.>ri' sc: eine kai^i-riii^liL" Maii>i<» ni<'ht nachzuweisen. 
Man /.ei^e ihm dt.)t.h die l'rkiinder.stelic. uo das bezeugt sei. 
(lal)..: es eine solche nicht, su schwebe die Seylersche Be- 
liauptun- völlig in der Luft. Für die Heilrätinnensage, die zu 



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IV 


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— 30 — 

dem Merkmalbestand der Agrarien gehören solle, habe Seyler 
ganz unzulässige Stützen herbeigezogen. In Kadolzburg und 
Langenzenn seien in der Kirche 3 Bilder aus dem 15. bezw. 
16. Jahrhundert, die Seyler als den Kampf um das römische 
Erbe in den Exkubien gedeutet habe. Es handle sich hier 
aber um Heiligengeschichten und zwar um den h. Nikolaus, das 
Martyrium der Heiligen im Kaukasus und der 1 1000 Jungfrauen. 
Die hier mehrfach vorkommenden, von Seyler als Heilrätinnen 
angesprochenen weiblichen Figuren seien christliche Jungfrauen. 
Der angebliche unterirdische Gang zwischen Langenzenn und 
Kadolzburg sei tatsächlich nicht nachgewiesen. Die unterirdi- 
schen Gänge in Nürnberg aber gingen nicht vors 14. Jahr- 
hundert zurück. Endres Tucher in seinem Baumeisterbuch 
schildere genau ihren Zweck. Der Hauptgang zwischen Rathaus 
und Burg sei sogar erst 1538 entstanden, da der Rat hier eine 
Kommunikation haben wollte. Der städt. Ingenieur Saueracker 
habe diese Gänge, die zum Teil unter dem Stadtgraben hin- 
wegführten, begangen, oft habe er mühsam hindurchkriechen 
müssen. Wie sollen da Slaven gesessen haben? Weiter wendet 
sich Redner gegen die Seylersche Deutung von Netzstall, gegen 
seine fälschliche Auffassung von curtis, was einen Königshof 
mit Wirtschaftsgebäuden, nicht einen Palast bedeute. Burgstall 
sei eine Burgstelle, keine Stallung. Das Tiergärtnertor schreibe 
sich nicht von den in einer solchen angeblichen Stallung unter- 
gebrachten Tieren, sondern von dem im Mittelalter dort be- 
zeugten Tiergarten her. Seyler habe für seine Erklärung von 
Betwar sogar das Arabische bethoro heranziehen zu müssen ge- 
glaubt. Wie sei das denkbar? In seiner Erwiderung hält 
Seyler seine Auffassung der Öflfnungen im fünfeckigen Turm 
als Lichtschlitze — also nicht Schießscharten, fiir die das 
Schußfeld ein viel zu schmales gewesen sei - aufrecht. Im 
Codex Theodosianus, der für die Franken maßgebend ;:ewesen 
sei, ist verordnet, die kaiserliche Mansio müsse eine würdige 
sein. Überall, wo der Kaiser übernachtete, da müsse auch eine 
Mansio vorhanden gewesen sein, also auch in Mogeldorf 
(Starker Widerspruch). Bezüglich der Kadolzburger IJilder könne 
er den Anschauungen des dortigen Pfarrers nicln beiptlichten. 
Unterirdische Gänge kämen schon in Tiryns vor, dann auch 



40 



bei den Römern. Auch in der Auffassung von curtis wendet 

sich Seyler gegen die Mummenhoffschen Ausführungen. Dr Geb- 
'hardt weist die Anschuldigungen, als ob er Sejrler mit iKrait- 
ausdrücken* und > Mätzchen x hätte widerlegen wollen, airück. 
Die Seylerschen Etymologien, die in der Tat an Volksetymo- 
logie erinnerten, seien unhaltbar. Was im besonderen die Heil- 
rätinoentheorie angehe, so sei darauf gar nichts zu geben, 
da sie viel zu häufig vorkomme, Seyler bemerkt, daß er das 
Wort jfrKraftausd rucke mit Bezug auf einen anderen seiner 
Gegner gebraucht habe. An der Debatte beteih^gten sich noch die 
Herren Kreisarchivar Dr. Schrötter, Dr. Pelka, die Archi- 
tekten Dennemarck und Eyrich, welch letzterer das Mauer* 
werk des fünfeckigen Turms, wenn er es auch nicht gerade als 
römisch ansprechen wolle, so doch als ein von dem gewöhn- 
lichen romanischen imd gotischen in der Tat völlig verschiedenes 
bezeichnet und damit allein dem Vortragenden in gewissem Sinne 
zur Seite tritt. Ihm gegenüber weist Mummenhoff auf das 
ganz anders geartete Material, den Wendelsteiner Quarzit, hin, 
der dem Turm vor den anderen Nürnberger Bauten eine so 
besondere Festigkeit verleihe. Erst gegen 12 Uhr fand die 
Erörterung ihr Ende. 

Die Vortragsabende waren auch in diesem Jahre meist 
gut besucht und gewährten den Anwesenden reiche Anregung. 
Die Berichte über die einzelnen Vorträge verdanken wir wiederum 
dem gewissenhaften I.Schriftführer des Vereins Dr. Emil Reicke. 

VonVereinspubUkationen sind ira Jahre 1906 erschienen: 
Der Jahresbericht über das achtundzwanzigste Vereinsjahr 1Q05 
und das XVII, Heft der »Mitteilungen« des Vereins. Das 
letztere, das seine Vorgänger an Umfang Übertrifft (es ist 376 
Seiten stark), enthält an größeren Abhandtungen: die oben- 
erwähnte, umfangreiche Arbeit von Kreisarchivar Dr. Georg 
Sclirötter >die letzten Jahre der Reichsstadt Nürnberg und ihr 
Übergang an Bayern«, dann eine wertvolle Abhandlung von 
Katechet Dr. Karl Schornbaum »Zur Politik der Reichsstadt 
Nürnberg vom Ende des Reichstages zu Speier 152Q bis zur 
Übergabe der Augsburger Konfession 1530«, und die schon im 
vorigen Jahre als Festgabe dem in Bamberg tagenden Denk- 
malspf^egetag dargebotene und hier wieder abgedruckte Ab- 



— 41 — 

handlung von Architekt Otto Schulz »Die Wiederherstellung der 
St. Sebaldkirche in Nürnberg 1888—1905«. An kleineren 
Mitteilungen brachte das Heft zwei Nekrologe auf den früheren 
I. Schriftführer Direktor Hans Bosch und auf den letzten 
Wo Ick er n, eine interessante Studie des Lehrers J. Schmidkonz 
in Würzburg über den Naraen >. Dutzendteich«, eine Abhandlung 
des Majors Friedr. Sixt über »die Verschanzungen im sog. 
Sachs- Wald westlich von Gebersdorf bei Nürnberg cs mit Karten- 
beilagen und eine Entgegnung des Herausgebers Dr. Mummenhoff 
auf Angriffe des Universitätsprofessors Dr. Rietschel in Tübingen, 
betreffend >die älteste Stadtbefestigung Nürnbergs«, endlich 
neun Besprechungen von neuen auf Nürnberg bezüglichen 
literarischen Erscheinungen. 

Der Ausschuß hielt im Laufe des Jahres fünf Sitzungen 
ab, in welchen er sich vorzugsweise mit den wissenschaftlichen 
Unternehmungen des Vereins beschäftigte. Die Absicht, das 
Prachtwerk über die Bau- und Kunstgeschichte der St. Sebaldus- 
kirche in Nürnberg bis zum Abschluß der Wiederinstandsetzung 
der Kirche fertig zu stellen und erscheinen zu lassen, wurde 
nicht erreicht. Die Restauration der Kirche war anfangs Juli 
in allen Teilen vollendet, auch ein bemerkenswertes, überaus 
wichtiges Ereignis des vorigen Jahres. Am 14. JuÄ wurde von 
dem Pfarramte und der Verwaltung des vereinigten protestan- 
tischen Kirchenvermögens ein feierlicher Akt veranstaltet, zu 
welchem sich Vertreter des deutschen Kaisers und des Prinz- 
regenten, des k. Oberkonsistoriums und des k. Konsistoriums, 
der k. Regierung wie der Stadt, dann die Geistlichkeit, zahl- 
reiche Stifter und Gemeindeglieder einfanden und durch welchen 
die ganze Kirche wieder in Gebrauch genommen wurde. Die 
Vereinsleitung war weiterhin bemüht, zu tun, was in ihren 
Kräften stand, um das seit nun bald zehn Jahren in Vorbereitung 
sich befindende Werk zum Abschluß zu bringen. Nach l'e- 
seitigung der Gerüste war der Wunsch rege geworden, ver- 
schiedene Teile und Einzelheiten photographiscli neu aufzu- 
nehmen, um vorzügliche Abbildungen dem Werke belL^eben zu 
können. Der Ausschuß bewilligte die hiezu erforderlichen, 
ziemlich beträchtlichen Beträge. Die Aufniihmen wurden ^lein 
als tüchtig anerkannten Photographen Ferd. Schmidt über- 



— 42 — 

tragen. Weiter beriet der Ausschuß über die Wahl der mit 
Herstellung der Cliches zu betrauenden Kunstanstalt und über 
die hiefür zu bewiUigenden Mittel. Die Wahl fiel auf die 
heimische Kunstanstalt E. Nister, welche mit der Anfertigung 
der Cliches eifrig beschäftigt ist. Sobald der Bearbeiter des 
Textes, Dr. W. Hoffmann in München, den Rest des umge- 
arbeiteten Manuskripts abgeliefert haben wird, soll mit dem 
Druck des Werkes begonnen werden, so daß sein Erscheinen 
im Laufe des Jahres 1Q07 in sicherer Aussicht steht. Außer 
diesem Unternehmen nahm die beabsichtigte Veröffentlichung 
des bei der Aufnahme der Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt 
Nürnberg gewonnenen reichhaltigen Materials die Aufmerksam- 
keit des Ausschusses in Anspruch; er hatte die hierüber von 
dem für den Zweck der Durchführung der Inventarisation ein- 
gesetzten besonderen Ausschuß gemachten gutachtlichen Vor- 
schläge zu prüfen und dazu Stellung zu nehmen. Die Verhand- 
lungen mit einem leistungsfähigen Verleger sind dem Abschlüsse 
nahe. Nach dem dermaligen Stand derselben ist anzunehmen, 
daß das Inventarisationswerk unter dem Titel xDie Bau- und 
Kunstdenkmäler der Stadt Nürnberg. Erste Abteilung. Das 
Nürnberger Wohnhaus, sein Stil und seine Innenausstattung. 
Bearbeitet von Dr. F. Tr. Schulz« in Lieferungen erscheinen 
und den Mitgliedern zu einem Vorzugspreis angeboten werden 
wird. Die Inventarisationsarbeiten selbst mußten im Laufe des 
Jahres eine längere Unterbrechung erleiden, weil der verdienst- 
volle Bearbeiter Konservator Dr. Fr. Tr. Schulz im Einver- 
ständnisse mit der Vereinsleitung seine Arbeitskraft monatelang 
ausschließlich in den Dienst der historischen Ausstellung der 
Stadt Nürnberg stellte; sie sind aber wieder aufgenommen und 
schreiten rüstig vorwärts. Um auf die Tätigkeit des Ausschusses 
zurückzukommen, ist noch zu erwähnen, daß ihn selbstverständlich 
auch die Vorbereitung des Ausflugs nach Weißenburg, dann die 
Vorbereitung der Ausstellungen der Inventarisationsarbeiten in 
Braunschweig und Nürnberg und so manches Andere noch 
beschäftigte. An Stelle des aus Gesundheitsrücksichten zurück- 
getretenen bisherigen V'ereinsdieners J. Stengel, der dem Verein 
treue Dienste geleistet hatte, wählte er den Lohndiener M. Zang 
zum Vereinsdiener. 



— 43 — 

Die Vereinsbibliothek hat auch im abgelaufenen Jahre 
durch Geschenke sowohl als durch die Tauschschriften der 
befreundeten Vereine, Gesellschaften und Institute eine wesent- 
liche Bereicherung erfahren, worüber der Anhang II dieses 
Berichts näheren Aufschluß gibt. Den Gebern sei auch hier 
freundlichst dafür gedankt. Die Einlaufe wurden regelmäCig 
in den Vereinsversammlungen zur Kenntnis der Mitglieder 
gebracht und alsdann der Vereinsbibliothek einverleibt. Die 
letztere ist bekanntlich in den Räumen der Stadtbibliothek unter- 
gebracht und dort benutzbar. 

Die Mitglieder zahl betrug Ende 1905 im Ganzen 433, 
nämlich 430 ordentliche und 3 immerwährende Mitglieder. Von 
diesen hat uns 10 der Tod entrissen, 12 sind, zumeist infolge 
Wegzugs von Nürnberg, aus dem Verein ausgetreten. Neu ein- 
getreten sind dagegen 18. Die Mitgliederzahl ist demnach von 
433 auf 429, nämlich 426 ordentliche und 3 immerwährende 
zurückgegangen. Die Veränderungen sind im Anhang III zu 
diesem Bericht nachgewiesen. 

In das neue Jahr ist der Verein trotz dieser zum Teil 
schmerzlichen Verluste — denn es waren alte und anhängliche 
Freunde der Stadtgeschichte unter den abgegangenen Mitgliedern 
— mit unverminderter Arbeitslust und guten Vorsätzen einge- 
treten. Er überzeugt sich immermehr, dat auf dem Arbeits- 
gebiet, das er sich auserwählt hat, noch unendlich viel zu tun 
ist, und gibt sich der Hoffnung hin, daß ihm nicht nur die 
alten Mitarbeiter die Treue bewahren, sondern daß sich ihm 
auch neue mit gleicher Begeisterung für die Geschichte der 
Vaterstadt, welche jene beseelt, anschlieten werden. Aber nicht 
nur Mitarbeiter, sondern auch Freunde und J'urderer dieser 
Geschichte, welche gleich jenen in der Teilnahme an den Be- 
strebungen des Vereins sicherbch in Halde ein-j ^juciie i.oiicr 
Befriedigung und einen wohltuenden Ruiiepiinkt in unserer 
sonst so ruhelosen Zeit finden werden! 

Nürnberg, im Januar 1907. 



— 44 — ^ 



l ANHANG. 

Kassabericht für das Jahr 1900. 



A. Vereinsrechnung. 
Kinnahmen: 

I. An Kassabestand vom Vorjahre ,M 274Q,7^ 

II, An Jahresbeiträgen der ordentlichen Mit- 
glieder ,....., 

III. An Erlös aus Drackschriften . 

IV. An Zinsen des Reservefonds . 
V- An Zuschüssen aus anderen Kassen (Kreis- 
kassa von Mittelfranken) . , , . v 350. — 

VI. Aus dem Reservefond 

VtL An sonstigen Einnahmen «... 34. Ql' 



Summa: 



.# 5473. 7C 



Ausgaben: 

^t\ Auf die Verwaltung ......# 

IL Auf die Versamtniungen , . . , . 
IIL Auf die Herstellung und den Versand von 
Verein sschriften: 

1) Honorare der Mitarbeiter M 980.65 

2) Druckkosten ... » 566.05 

3) Versandspesen — . — 

» 

IV. Auf die Vereinsbibliothek » 

V. Auf den Gesamtverein , . . 

VI, Auf andere Vereine 

VII. Auf die Herstellung des Werkes über die 

Sebalduskirche .,...-> 
VIII. Auf den Reservefond ...... 

IX. Auf sonstige Ausgaben 



733. 5i 

15Q.64 



1546.70 

116.— 

143.15 

10. ~ 

2438.30 



Summa: 



.# 5147.31 



— 45 — 

Abgleichung: 
Einnahmen . , M 5473.76 
Ausgaben » 5147.31 

Kassabestand . M 326.45 

B. Reservefond. 

hxL Bestand vom Vorjahre in 3V2% Bodenkredit- 
obligationen der Vereinsbank Nürnberg . Jt 4300.— 

Zugang: eine 3V2%ige Bodenkreditobligation der 
Vereinsbank Nürnberg als Erlös für ver- 
kaufte Plaketten > 200. — 



Bestand: Jl 4500.— 



C. Rechnung über den Fond zur Aufnahme der 
Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Nürnberg. 

Einnahmen: 
I. An Barbestand vom Vorjahre . . . . uT 293.93 
n. An Beitrag der Stadtgemeinde Nürnberg 

für 1906 » 2000.— 



Summa: M 2293.93 
Ausgaben: 
I. Auf Honorar der Mitarbeiter , . . . M 1425. — 
n. Auf Anschaffung von photographischen Uten- 
silien, Papier, Mappen etc -% 258.69 

^. Auf Barauslagen der Mitarbeiter » 91.73 

Summa: M 1775.42 
Abgleichung: 

Einnahmen H 2293.93 

Ausgaben 17 75.42 

Kassabestand . M 518.51 

Nürnberg, am 31. Dezember 1906 

Der Schatzmeister: Kommerzienrat C. Cnopf. 

Geprüft und richtig befunden: 

Nürnberg, am 17. Januar 1907 

Der Revisor: Luckmeyer. 



— 46 — 



II. ANHANG. 

Bibliothekjcreschenke und Tauschschriften. 



a) Geschenke. 

1. von der k. Hofbuchdruckerei G. P. J. Bieling-Dietz in 

Nürnberg: 

Die Kreis Taubstummen -Anstalt für Mittelfranken in 
Nürnberg. Von Kreisbaurat Förster, Ansbach. Verlag 
der Kgl. Kreisregierung von Mittelfranken. Ansbach 
1905. 

2. von der Gesellschaft für Fränkische Geschichte in 
Würzburg: 

a) Neujahrsblätter, herausgegeben von der ... I. Franken 
und die Kreisverfassung von Richard Fester. Würzburg 
1906. 

])) Erster Jahresbericht der . . . über das Jahr 1905. 
Wür/burg 1906. 

3. von Herrn k. liauptprediger Dr. Christian Geyer in 

Xürnberg: 

a) Zur (iesc'nichte der Adam Kraftschen Stationen. Von 
Dr. Christian Clever in Nürnberg. Sonderabdruck aus 
dem Kepertoriuni für Kunstwissenschaft, redigiert von 
Henry Thode und Hugo von Tschudi. XXVIII. 2 Hefte. 

b) (Gedächtnisrede an Schillers 100. Todestag (9. Mai 1905) 
in der Rosenau zu Nürnberg gehalten von Dr. Christian 
(ieyer /aus dem Jahrbuch für die evangel.-luth. Landes- 
kirche Bayerns. Pro 1906). 

c) Adam Kraft und das sogenannte Mannleinlaufen. Von 
Dr. Christian Geyer. Sonderabdruck aus dem Reper- 



— 47 — 

torium für Kunstwissenschaft, redigiert von Henry Thode 
und Hugo von Tschudi. Bd. XXIX. 

i. von Herrn Steinmetzmeister Johann Go esc hei in Nürnberg: 
Photographischer Abdruck der Steinmetzen-Gesellen-Ord- 
nung. Decretum in Senatu den XXII. Augusti Anno 
1587. Mit Nachtrag. Decretum in Senatu 17. Oktober 
Anno 1653. 

5. von Herrn k. Kreisarchivsekretär Albert Gümbel in 
Nürnberg : 

a) Archivalisches zur fränkischen und schwäbischen Kunst- 
geschichte: I. Eichstätter und Oettinger Meister im 
Kloster Heidenheim. II. Peter Strauß und Sebastian 
Dayg im Kloster Heilbronn von Albert Gümbel. Sonder- 
abdruck aus dem Repertorium für Kunstwissenschaft, 
redigiert von Henry Thode und Hugo von Tschudi. 

b) Meister Heinrich der Palier der Aeltere und der Schöne 
Brunnen. Von Albert Gümbel. Sonderabdruck aus 
dem Jahresbericht des historischen Vereins von Mittel- 
franken pro 1905. 

c) Ansbacher Malerlisten des 15. und 16. Jahrhunderts. 
Von Albert Gümbel. Sonderabdruck aus dem Reper- 
torium für Kunstwissenschaft, redigiert von Henry Thode 
und Hugo von Tschudi. Bd. XXIX. 

d) Der Bildschnitzer Simon Lainberger von Nürnberg, ein 
Mitarbeiter Herlins. Nürnberger Altäre in Dolnstein 
(Mittelfranken) und Grettstadt (Unterfranken). Von 
Albert Gümbel. Sonderabdruck aus dem Repertorium 
für Kunstwissenschaft, herausgegeben von Henry Thode 
und Hugo von Tschudi. Bd. XXIX. 

6. von Herrn k. o. Professor an der technischen Hochschule 
Dr. Siegmund Günther in München: 

Geographischer Unterricht an einer Nürnberger Mittel- 
schule in der Zeit vor Melanchthon. Von Dr. SieL'mund 
Günther. Sonderabdruck aus den Mitteilungen der 
Gesellschaft für deutsche Erziehiings- und .<chulge- 
schichte. Herausgegeben von K. Kehrl^ach. Jahr- 
gang VK. (I897j Heft I. 



— 48 — 

7. von Herrn k. Dekan Dr. theol. Max Herold in Neu- 
stadt a. A. 

a) Der achtzehnte deutsch-evangelische Kirchengesangs- 
vereinstag zu Rothenburg o. T. am 17. und 18. Juli 
1905. Zugleich VII. Vereinstag für Bayern. Mit- 
teilungen Nr. 18. Leipzig 1Q05. 

b) Siona. Monatsschrift für Liturgie und Kirchenmusik. 
Zur Hebung des kirchlichen Gottesdienstes begründet . . ., 
herausgegeben von Dr. theol. Max Herold. 31. Jahr- 
gang 1906. April, Nr. 4. Gütersloh. 

c) Siona. Monatsschrift für Liturgie und Kirchenmusik. 
Zur Hebung etc. .. . . herausgegeben von Dr. theol. 
Max Herold. 31. Jahrgang 1906. Juni, Nr. 6. Gütersloh. 

8. von Herrn II. Bürgermeister Geheimen Hofrat Ferdinand 
von Jäger in Nürnberg: 

Aus tiefer Nacht zum Sonnenlicht. Ein Spiel aus der 
freien Reichsstadt Nürnberg letzten Tagen. Festgabe, 
aus Anlaß der hundertjährigen Vereinigung der freien 
Reichsstadt Nürnberg mit der Krone Bayern am 15. 
September 1906 von F. v. Jäger. 

9. von Herrn k. Reichsarchivassessor Dr. Hermann Knapp 
in München: 

Lochgefängnis, Tortur und Richtung in Altnürnberg. 
Auf Grund urkundlicher Forschung. Von Dr. Hermann 
Knapp. Nürnberg 1907. 

10. von Herrn Aktuar Wilhelm Kohlmann in Nürnberg: 

• Katalog der Ausstellung von Arbeiten der verviel- 
fältigenden Künste im Bayerischen Gewerbemuseum zu 
Nürnberg 187 7. 

11. von Herrn Rechtsanwalt Justizrat Georg Freiherrn von 
Kreß in Nürnberg. 

a) Monats -Korrespondenz für die Mitglieder des Evange- 
lischen Bundes zur Wahrung der deutsch-protestantischen 
Interessen. XIX. Jahrgang. Leipzig 1905. 

b) Literarische Rundschau für das evangelische Deutsch- 
land. Beilage zur Monats- Korrespondenz. Herausge- 
geben von Dr. R. Pfleidorcr in Ulm. Jahrgang XIX 
No. 1 — 12., Januar bis Dezember 1905. Leipzig 1905. 



— 49 — 

c) Amtsblatt der Stadt Nürnberg. VII. Jahrgang. Nürn- 
berg 1903. — VIII. Jahrgang. Nürnberg 1904. 

d) Wochenblatt des Landwirtschaftlichen Vereins in Bayern. 
Herausgegeben vom Bayerischen Landwirtschaftsrat. 
95. Jahrgang 1905. München 1905. 

e) Beilage zur allgemeinen Zeitung. I. — IV. Quartal 1905. 
München. 

f) Festzeitung für das 12. Deutsche Bundesschießen in 
Nürnberg. 1897. No. 1 — 12. 

g) Denkschrift über die Verbesserung der Schiffbarkeit 
der bayerischen Donau und über die Durchführung der 
Groß-Schiffahrt bis nach Ulm. Bearbeitet von Eduard 
Faber, Kgl. Bauamtmann. Mit 8 Kartenbeilagen. 
Herausgegeben von dem Verein für Hebung der Fluß- 
und Kanalschiffahrt in Bayern. 1905. 

h) Unter dem Protektorate Seiner Königlichen Hoheit des 
Prinzregenten Luitpold von Bayern, Bayerische Jubi- 
läums -Landes-, Industrie-, Gewerbe- und Kunstausstellung 
Nürnberg 1906. Nürnberg, Vertriebsstelle der offiziellen 
Drucksachen der Bayerischen Landesausstellung 1906. 

12. von der kgl. Lokalschulkommission in Nürnberg: 

Die Schulen in Nürnberg mit besonderer Berück- 
sichtigung des städtischen Schulwesens. Herausgegeben 
vom Stadtmagistrat. Nürnberg 1906. 

13. von Herrn k. Gymnasialprofessor Dr. Johannes Müller 

in Nürnberg: 

Das Rodwesen Bayerns und Tirols im Spätniittelalter 
und zu Beginn der Neuzeit. Von Johannes Müller 
(Nürnberg). Sonderabdruck aus der Vierteljahrsschrift 
für Social- und Wirtschaftsgeschichte 1905. 4. Heft. 

14. vom Magistrat der k, b. Stadt Nürnberg: 

a) Zur Sammlung ortspolizeilicher Vorschriften und ört- 
licher Satzungen der Stadt Nürnberg. 1904. 37. — 53., 
58., 59. Nachtrag. 

b) Voranschlag für den Gemeindehaushalt der Stadt Nürn- 
berg für das Jahr 1906. (In auszugsweiser Fassung.) 
Festgesetzt durch Beschluß der Gemeindebevollmächtigten 



— 50 - 

vom 28. Dezember 1905 und genehmigt durch Magistrats- 
l^eschluß vom 2. Januar 1906. 

c) Geschäftsverteilung im Magistrat und Gemeindekoilegium 
der Stadt Nürnberg von 1906 an. Nürnberg. 

d) Die städtische Sparkassa in Nürnberg, ihre Entstehung 
und Entwicklung. Von Ferdinand Carl, derzeit magi- 
stratischer Pfleger der Anstalt. Nürnberg 1906. 

e) Bericht über die Betriebsergebnisse des Schlacht- und 
Viehhofs der Stadt Nürnberg für 1905. Erstattet durch 
Direktor Rogner. 

f) Die Nürnberg-Fürther Straßenbahn 1881 bis 1906. 
Denkschrift aus Anlaß des fünfundzwanzigjährigen Be- 
stehens von Straßenbahndirektor Ph. Scholtes. Im Selbst- 
verlag des Stadtmagistrats. Nürnberg 1906. 

g) Stadt Nürnberg. Das städtische Verwaltungswesen 
(Zehn Einzelabhandlungen in Umschlag). 1906. 

h) Katalog der historischen Ausstellung der Stadt Nürn- 
berg auf der Jubiläums-Landes-Ausstellung Nürnberg 
1906. Im Selbstverlag des Stadtmagistrats. 1906. 
i) Bayerische Jubiläums-Landes-Ausstellung 1906. Sonder- 
Ausstellung der Stadt Nürnberg. Offizieller Katalog. 

k) Illustrierte Zeitung. Nürnberg und die Bayerische 

Jubiläumsausstellung . 
1) Alphabetisches Verzeichnis der Behörden, Stellen, 
Sehenswürdigkeiten, Kirchen, Denkmäler, Brunnen usw. 
der Stadt Nürnberg, 
m) Alphabetisches Verzeichnis der Wege, Straßen, Plätze, 
Brücken, Tore und Höfe der Stadt Nürnberg. 

n) Geschäftsbericht des Gewerbe- und des Kaufmanns- 
gerichts Nürnberg für das Jahr 1905. 

o) Bericht über die Tätigkeit der Schulärzte der Stadt 
Nürnberg im Schuljahre 1903/04 und 1904/05. 

p) Satzung der Arbeiter-Ausschüsse in den städtischen 
Betrieben Nürnbergs. 

q) Städtische Wasserversorgung Nürnberg. Geschäftsbericht 
über das Betriebsjahr 1904. 

r) Bericht über die Verwaltung der Feuerwehr der Stadt 
Nürnberg für das Jahr 1905. 



— 51 — 

s) Besondere Bedingungen für die Ausführung der Kanali- 
sationsarbeiten. 

t) Geschäftsbericht des städtischen Arbeitsnachweises Nürn- 
berg für das Jahr 1905. 

u) Anweisung für die Kassenärzte und Apotheker der 
Gemeindekrankenversicherung Nürnberg. 

v) Heilmittelverordnungsvorschriften für die Gemeinde- 
krankenkassa Nürnberg. 

w) Zehnter Geschäftsbericht des städtischen Elektrizitäts- 
werks Nürnberg für die Zeit vom 1. Januar bis 31. 
Dezember 1905. 

x) Ortspolizeiliche Vorschriften aur Sicherung des Fleisch- 
aufschlags (Entwurf). 

y) Ortspolizeiliche Vorschriften, betreffend die Feuersicher- 
heit in Theatern, Versammlungs- und Geschäftsräumen. 

z) Fleischaufschlagsordnung, 
aa) Sonntagsruhe im Handelsgewerbe (Amtsblatt No. 12 

und 127). 
bb) Untersuchung der Hunde (Amtsblatt No. 150). 
cc) Städtische Wasserversorgung Nürnberg. Geschäfts- 
bericht über das Betriebsjahr 1905. 
dd) Verwaltungsbericht der Stadt Nürnberg für das Jahr 
1904. Mit den Gemeinderechnungen in summarischer 
Fassung. Nürnberg 1906. 

15. von Herrn Dr. med. Heinrich Ostermair in Ingolstadt: 

Die Ostermair. Urkunden, Regesten, Matrikelauszüge etc. 
I. Teil (Fortsetzung). Gesammelt von Dr. med. Heinrich 
Ostermair. Ingolstadt. 

16. von Herrn k. Bezirksamtmann a. D. Theodor Freiherrn 
von Scheurl in Nürnberg: 

Verzeichnis des handschriftlichen Nachlasses von Wili- 
bald Pirckheimer aus der Sammlung des ehemaligen 
Senators Herrn Sigm. Christ. Joachim Freiherrn Haller 
von Hallerstein, welcher am 28. Januar 1861 und an 
den folgenden Tagen in Nürnberg unter Leitung des 
Auktionators und Antiquars Fr. Heerdegen zur öffent- 
lichen Versteigerung gegen bare Zahlung gelangt. 

4* 



— 52 — 

17. von Herrn Katechet Dr. Karl Schornbaum in Nürnberg: 

a) Zur Politik des Markgrafen Georg von Brandenburg 
vom Beginn seiner selbständigen Regierung bis zum 
Nürnberger Anstand 1528 — 1532. Auf Grund archi- 
valischer Forschungen von Dr. Karl Schornbaum. 
München 1906. 

b) Zur zweiten brandenburgischen Kirchenvisitation 1536. 
Von Dr. Schornbaum, Nürnberg. (Sonderabdruck aus 
dem Jahresbericht des historischen Vereins für Mittel- 
franken 1905). 

18) von Herrn Hofbuchhändler und Konsul Carl Schräg in 
Nürnberg: 

Die rats- und gerichts fähigen Familien der vormaligen 
Reichsstadt Nürnberg im bayerischen Offizierkorps seit 
180ö. Zusammengestellt von Friedrich von Furtenbach, 
Major a. D. Mit 9 Porträts und 1 Gruppenbild. Nürn- 
berg. Verlag von J. L. Schräg. 1906. 

19. von Herrn I. Bürgermeister Geheimen Hofrat Dr. Georg 
von Schuh in Nürnberg: 

Die Stadt Nürnberg im Jubiläumsjahre 1906 von deren 
I. rechtskundigen Bürgermeister Dr. von Schuh, königl. 
Geheimer Hofrat. Nürnberg. G. P. J. Bieling-Dietz, 
Kgl. Bayer. Hof buchdruckerei. 1906. 

20. vom Städtischen Gaswerk Nürnberg: 

Denkschrift aus Anlaß der Eröffnung des neuen Gas- 
werks in Nürnberg. Von Rudolf Terhaerst, städt. Gas- 
werksdirektor. Herausgegeben vom Stadtmagistrat. 
Nürnberg 1906. 

21. vom Herrn Bibliothekar J. Traber am Cassianeum in 

Donauwörth: 

Kaufmann Joseph Schoderer von Donauwörth, der Ge- 
fährte Joh. Phihpp Palms. Von J. Traber, Bibliothekar 
am Cassianeum. Donauwörth. 

22. von der Verwaltung des AUj^emeinen städtischen 
Krankenhauses in Nürnberg: 

Bericht über das allgemeine städtische Krankenhaus in 
Nürnberg für das Jahr 1005. 



— 53 — 

b) Tauschschriften. 

1. vom Aachener Geschichts verein in Aachen: 

Zeitschrift des . . • Siebenundzwanzigster Band. Aachen, 

1905. Achtundzwanzigster Band. Aachen 1906. 

2. vom Verein für Kunde der Aachener Vorzeit in Aachen: 

Aus Aachens Vorzeit. Mitteilungen des ... Im Auf- 
trag des wissenschaftlichen Ausschusses herausgegeben 
von Heinrich Schnock. Achtzehnter Jahrgang, Aachen 
1905. 

3. von der historischen Gesellschaft des Kantons Aargau in 
Aarau: 

Argovia. Jahresschrift der . . . XXXI. Band. Aarau 
■ 1905. 

4. vom historischen Verein für Mittelfranken in Ansbach: 

53. Jahresbericht des . . . Ansbach 1906. 

5. vom historischen Verein für Schwaben und Neuburg in 

Augsburg: 

Die Herrschaftsgebiete im heutigen Regierungsbezirk 
Schwaben und Neuburg nach dem Stand um Mitte 1801. 
Nach archivalischen Quellen bearbeitet von Prof. Dr. 
Alfred Schröder, kartographisch dargestellt von Haupt- 
mann Hugo Schröder. Herausgegeben vom . . . 1906. 

6. vom historischen Verein zu Bamberg: 

Vierundsechzigster Bericht über Bestand und Wirken 
des . . . für das Jahr 1905. 

7. von der Redaktion der Heraldisch-Genealogischen Blätter 
für adelige und bürgerliche Geschlechter in Bamberg: 

Heraldisch-Genealogische Blätter für adelige und bürger- 
liche Geschlechter. Monatsschrift zur Pflege der 
Heraldik, Genealogie, Sphragistik, Kpitaphik, Diplo- 
matik, Numismatik und Kulturgeschichte, herausgegeben 
von Prof. L.Oelenheinz und H. v. Kohlhagen. 2. Jahrgang. 
Bamberg No. 9 — 12. S.Jahrgang Bamberg No. 1 — 11. 

8. von der historischen und antiquarischen Gesellschaft in 
Basel: 

Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde. 
Herausgegeben von der ... V. Band, 2. Heft. Basel 

1906. VI. Band, 1. Heft. Basel 1906. 



— 54 — 

9. vom historischen Verein für Oberfranken zu Bayreuth: 

Archiv für Geschichte und Altertumskunde von Ober- 
franken. Dreiundzwanzigster Band, erstes Heft. (Als 
Fortsetzung des Archivs für Bayreuthische Geschichte 
und Altertumskunde und des Archivs für Geschichte 
des Obermainkreises. XXVI. Band, 1 .) Herausgegeben 
vom . . . Bayreuth 1906. 

10. von der Gesellschaft für Heimatkunde der Provinz Branden- 

burg in Berlin: 

»Brandenburgia«. Monatsblatt der . . . Unter Mit- 
wirkung des Märkischen Provinzial-Museums herausge- 
geben vom Gesellschaftsvorstande. XIV. Jahrgang. 
No. 4—9. Juli bis Dezember 1905. Berlin 1905. 
No. 10—12. Januar bis März 1906. Berlin 1906. XV. 
Jahrgang. No. 1 — 6. April bis September 1906. Berlin 
1906. 

11. vom Märkischen Provinzial- Museum in Berlin: 

Verwaltungsbericht über das . . .für das Etatsjahr 1 904. 
Sonderabdruck. Herausgegeben vom Magistrat zu Berlin. 
Berlin 1905. Verwaltungsbericht über das ... für 
das Etatsjahr 1905. Sonderabdruck. Herausgegeben 
vom Magistrat zu Berlin. Berlin 1906. 

12. vom Verein für die Geschichte Berlins in Berlin: 

Mitteilungen des . . . 1906. No. 1 — 12. 

13. vom Verein für Geschichte der Mark Brandenburg in Berlin. 

Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen 
Geschichte. Neue Folge der »Märkischen Forschungen« 
des ... In Verbindung mit Fr. Holtze und G. Schmoller 
herausgegeben von Otto Hintze. 18. Band 2. Hälfte. 
Leipzig 1905. 19. Band 1. und 2. Hälfte. Leipzig 
1905. 

14. vom Verein )>Herold« in Berlin: 

Der deutsche Herold. Zeitschrift für Wappen, Siegel 
und Familienkunde herausgegeben vom . . . XXXVI. 
No. 1 — 12. Berlin. Januar bis Dezember 1905. 

15. von der Gesellschaft für rheinische Geschichtskunde in Bonn. 

XXV. Jahresbericht der . . . über das Jahr 1905. 
Bonn 1906. 



— 55 — 

16. vom Verein von Altertumsfreunden im Rheinlande in Bonn: 

Bonner Jahrbücher. Jahrbücher des . . . Heft 1 1 3, 
Mit 16 Tafeln und Textfiguren. Bonn 1905. 

17. vom historischen Verein zu Brandenburg a, H.: 

36. — 37. Jahresbericht des ... Im Auftrag des Vor- 
standes herausgegeben von Otto Tschirch. Mit einem 
Titelbild und einem Plane. Brandenburg a. H. 1906. 

18. vom Vorarlberger Museumsverein zu Bregenz: 

42. Jahresbericht des . . . über das Jahr 1904. Bre- 
genz 1905. — 43. Jahres-Bericht des . . . über das 
Jahr 1905. Bregenz 1906. 

19. von der historischen Gesellschaft des Künstlervereins in 
Bremen: 

Bremisches Jahrbuch. Herausgegeben von der . . . 
Einundzwanzigster Band. Mit 21 Tafeln und einer 
Kartenskizze. Bremen 1906. 

20. von der Schlesischen Gesellschaft für vaterländische Kultur 
in Breslau: 

Dreiundachtzigster Jahresbericht der . . . Enthält: 
Generalbericht über die Arbeiten und Veränderungen 
der Gesellschaft im Jahre 1905. Breslau 1906. 

21. vom Verein für Geschichte Schlesiens in Breslau: 

Zeitschrift des . . . Namens des Vereins nach der 
Redaktion von f Hermann Markgraf herausgegeben von 
Julius Krebs. Vierzigster Band. Mit einem Bilde 
H. Markgrafs. Breslau 1906. 

22. von der Sociale d'archdologie de Bruxelles in Brüssel: 

Annales de la . . . Memoires, Rapports et Documents 
Tome XIV— XIX. — Tome Vingti^me. Annöe 1906. 
Livraison I et II. Bruxelles 1906. — Annuaire 1903 
Tome quatorzi^me. Bruxelles 1903. — 1904. Tome 
quinzi^me. Bruxelles 1904. — 1905. Tome seizi^me. 
Bruxelles 1905. — 1906. — Tome dix-septi^me. Bru- 
xelles 1906. 

23. von' der Socidte des Bollandistes in Brüssel: 

Analecta Bollandiana. Tomus XXV. Fase. I — IV. 
Ediderunt Carolus de Smedt, Franciscus van Ortroy, 
Hippolytus Delehaye, Albertus Ponzelet et Paulus 



— 56 — 

Peeters, Presbyteri Societatis Jesu. Bnixelles 1906. — 
Tomus XXII . . . Bruxelles 1903. — Tomus XXIII . . 
Fase. I— III. Bruxelles 1904. 

24. von der Mährischen Museumsgesellschaft in Brunn: 

Zeitschrift des Mährischen Landesmuseums, herausge- 
geben von der . . . Redaktion: Prof. A. Rhezak, 
K. Schirmeisen, Prof. E. Söffe. IV. Band. Erstes 
und zweites Heft. Brunn 1906. 

25. vom Westpreußischen Geschichtsverein in Dan zig: 

a) Zeitschrift des . . . Heft XLVIII. Danzig 1905. 

b) Quellen und Darstellungen zur Geschichte Westpreußens. 
Herausgegeben vom ... 5. Max Perlbach. Das 
Totenbuch des Klosters Zuckau bei Danzig. Danzig 1906. 

c) Mitteilungen des . . . Jahrgang 5. No. 1 — 4. 1906. 

26. vom historischen Verein für das Großherzogtum Hessen in 
Darmstadt: 

a) Quartalblätter des . . . Neue Folge. Jahrgang 1905. 
III. Band. No. 17—20. Jahrgang 1906. IV. Band. 
No. 1—2. 

b) Archiv für hessische Altertumskunde. — Neue Folge. 
Herausgegeben von dem Vereinssekretär, Prof. Dr. 
Eduard Anthes. IV. Band. II. Heft. Darmstadt 1906. 

c) Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte, redigiert 
von Dr. Wilhelm Diehl, Pfarrer in Hirschhorn a. N., 
und Lic. Dr. Walter Köhler, Professor der Theologie 
in Gießen. II. Band, 4. Heft. Darmstadt 1905. — 
III. Band, 1. Heft. Darmstadt 1906. 

2 7. vom Verein für Anhaltische Geschichte und Altertumskunde 
in Dessau: 

Mitteihingen des . . . Zehnter Band. 3. Heft. Dessau 1906. 

28. von tler geschichtlichen Abteilung des naturwissenschaftlichen 
Vereins in Detmold: 

Mitteilungen aus der Lippischen Geschichte und Landes- 
kunde. Herausgegehen von der . . . III. Detmold 1905. 

29. vom historischen Verein in Dillingen: 

Jahrbuch des . . . XVIH. Jahrgang. 1005. Mit 2 
Tafeln. DilHngen a. I). 1906. 



— 57 — 

30. von der gelehrten Estnischen Gesellschaft in Dorpat 
(Jurjew): 

Sitzungsberichte der . . . 1905. Jurjew-Dorpat 1905. 

31. vom König]. Sächsischen Altertumsverein in Dresden: 

a) Jahresbericht des . . . über das einundachtzigste Ver- 
einsjahr 1905/1906 Dresden 1906. 

b) Neues Archiv für Sächsische Geschichte und Alter- 
tumskunde. Herausgegeben von Dr. Hugo Ermisch, 
Oberregierungsrat. Siebenundzwanzigster Band. Dres- 
den 1906. 

32. vom Geschichts- und Altertumsforschenden Verein zu 
Eisenberg im Herzogtume Sachsen- Altenburg: 

Mitteilungen des . . . Einundzwanzigstes und zweiund- 
zwanzigstes Heft. (Band IV. Heft 1 und 2). Eisenberg 1906. 

33. vom Bergischen Geschichtsverein in Elberfeld: 

Zeitschrift des . . . Herausgegeben vom Vorstande. 
Neununddreißigster Band (der neuen Folge neunund- 
zwanzigster Band). Jahrgang 1906. Elberfeld 1906. 

34. vom Verein für Geschichte und Altertumskunde von Erfurt 

in Erfurt: 

Mitteilungen des . . . Sechsundzwanzigstes Heft. Er- 
furt 1905. 

35. vom Verein für Geschichte und Altertumskunde zu Frank- 
furt a. M. 

Geschichte der Musik in Frankfurt a. M. Vom An- 
fang des XIV. bis zum Anfang des XVIII. Jahrhunderts. 
Im Auftrage des . . . herausgegeben von Carolina 
Valentin. Frankfurt a. M. 1906. 

36. vom historischen Verein für Ermland in Frauenburg: 

Zeitschrift für die Geschichte und Altertumskunde 
Ermlands. Im Namen des . . . herausgegeben von 
Domprobst Dr. Dittrich. Sechzehnter Band. Heft I. 
Der ganzen Folge Heft 46. Braunsberg 1906. 
Monumenta Historiae Warmiensis. 26. Lieferung. 
Band IX, 2. I. Abteilung. Codex Diplomaticus War- 
miensis oder Regesten und Urkunden zur Geschichte 
Ermlands. Gesammelt und im Namen des historischen 
Vereins für Ermland herausgegeben von Dr. Viktor 



— 58 — 

Röhrich, ord. Universitätsprofessor in Braunsberg, und 
f Dr. Franz Liedtke, Sekretär bei der bischöflich erm- 
ländischen Kurie in Frauenburg. Band IV. Bogen 
7—16. Braunsbach 1906. 

37. vom historischen Verein des Kantons Thurgau in Frauen- 
feld: 

Thurgauische Beiträge zur vaterländischen Geschichte. 
Herausgegeben vom ... 45. Heft. Mit 12 Illustrationen 
in Zinkätzung. Frauenfeld 1905. — 46. Heft. Mit 
6 Autotypien und 1 Zinkätzung. Frauenfeld 1906. 

38. vom Freiberger Altertumsverein in Freiberg i. S.: 

Mitteilungen vom . . . mit Bildern aus Freibergs Ver- 
gangenheit. Herausgegeben von Konrad Knebel, Vor- 
sitzender. 41. Heft. 1905. Freiberg i. S. 1906. — 
42. Heft. 1906. Freiberg i. S. 1906. 

39. vom Breisgau- Verein »Schau-ins-Land« in Freiburg i. Br.: 

Schau-ins-Landl Allerlei vißierung u. auch geschriebener 
Ding an tag gegeben vom ... 32. Jahrlauf. Anno 
1905. — 33. Jahrlauf. Anno 1906. — 

40. vom kirchengeschichtlichen Verein für das Erzbistum Frei- 
burg in Freiburg i. Br.: 

Freiburger Diöcesan-Archiv. Zeitschrift des ... für 
Geschichte, Christliche Kunst, Altertums« und Literatur- 
kunde mit Berücksichtigung der angrenzenden Bistümer. 
Neue Folge. Sechster Band. (Der ganzen Reihe 33. 
Band. Freiburg i. Br. 1905). — Siebter Band. (Der 
ganzen Reihe 34. Band) Freiburg i. Br. I90ö. 

41. von der Gesellschaft für Beförderung der Geschichts-, Alter- 
tums- und Volkskunde von Freiburg, dem Breisgau und den 
angrenzenden Landschaften i. Freiburg i. Br.: 

Zeitschrift der ... 21. Band (Alemannia N. F. 6). 
Heft 1 — 4. Freiburg j. B. 1905. 

42. vom deutschen geschichtsforschenden Verein des Kantons 
Freiburg in Freiburg i. Ue. 

Freibur^er Geschichtsbiättcr, herausgegeben vom . . . 
XIL Jahrgang. Freiburg i. Ue. 1905. 

43. vom Fuldaer Geschichtsvcrcin in Fulda: 

P'uldaer (Jcschichtsblatter. Monatsheilagc zur Fuldaer 



— 59 — 

Zeitung. Zeitschrift des . . . IV. Jahrgang No. 12. 
Dezember 1904. V. Jahrgang No. 1 — 10. Januar bis 
Oktober 1906. 

44. von der Socidt^ d'histoire et d'arch^ologie de Gendve in 
Genf: 

Memoires et Documents publids par la . . . Deuxi^me 
S^rie. Tome neuvidme. Gendve 1906. Tome dizi^me. 
Genöve 1906. — Sdrie in 4®. Tome troisidme. 
Gen6ve 1906. (La Maison de ville de Genäve par 
Camille Martin. Illustrations par Fr^d. Boissonnas). 

45. vom Oberhessischen Geschichtsverein in Gießen: 

Mitteilungen des . . Neue Folge. Vierzehnter Band. 
Gießen 1906. 

46. von der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften 
in Görlitz: 

Neues Lausitzisches Magazin. Im Auftrage der . . . 
herausgegeben von Prof. Dr. Richard Jecht, Sekretär 
der Gesellschaft. 81. Band. Görlitz 1906. 82. Band. 
Görlitz 1906. 

Codex Diplomaticus Lusatiae Superioris III, enthaltend 
die ältesten Görlitzer Ratsrechnungen bis 1419. Im 
Auftrag der . . . herausgegeben von Prof. Dr. Richard 
Jecht, Sekretär der Gesellschaft. 1, Heft, umfassend die 
Jahre 1375 (1337) bis 1391. Görlitz 1905. -— 2. 
Heft, umfassend die Jahre 1391 — 1399. Görlitz 1906. 
Die mittelalterliche Baukunst Bautzens. Von Dr. ing. 
Fritz Rauda, Architekt. Herausgegeben von der . . . 
1905. 

Gutsherrlich-bäuerliche Verhältnisse in der Oberlausitz. 
Rekonstruktion der Dörfer Rennersdorf, Berthelsdorf 
und Großhennersdorf bei Herrnhut i. S. Ein Beitrag 
zur Erforschung der Siedelungsverhältnisse im Kolonial- 
gebiet. Von Felix Möschler aus Kronförstchen i. S. 
Mit Unterstützung der . . . gedruckt. Görlitz 1906. 
47. von der Kgl. Gesellschaft der Wissenschaften in Göttingen: 
Nachrichten von der . . . Philologisch - historische 
Klasse. 1905. Heft 4. — 1906 Heft 1—3. Berlin, 
1906. — Beiheft. Nachrichten von der . . . Geschäft- 



— 60 — 

liehe Mitteilungen. 1905. Heft 2. — 1906. Heft 1. 
Berlin 1906. 

48. vom Verein für Gothaische Geschichte und Altertums- 
forschung in Gotha: 

Mitteilungen des . . . Jahrgang 1905. Gotha 1905. 

49. vom historischen Verein für Steiermark in Graz: 

Steirische Zeitschrift für Geschichte. Herausgegeben 
vom . . . III. Jahrgang. 1—4. Heft. Graz 1905. 
Beiträge zur Erforschung Steirischer Geschichte. In 
Verbindung mit der historischen Landeskommission für 
Steiermark herausgegeben vom . . . XXXIV. Jahrgang 
(Neue Folge II. Jahrgang). Graz 1905. 

50. vom Rügisch-Pommerischen Geschichtsverein zu Greifs- 
wald und Stralsund: 

Pommerische Jahrbücher. Herausgegeben vom . . . 
7. Band. Mit einer Tafel, zwei Karten und einer Ab- 
bildung. Greifswald 1906. 

51. von dem Thüringisch-Sächsischen Verein zur Erforschung 

des vaterländischen Altertums und Erhaltung seiner 
Denkmale in Halle a. S.: 

Neue Mitteilungen aus dem Gebiet historisch-antiquari- 
scher Forschungen. Im Namen des . . . herausgegeben 
von dem zweiten Vorsitzenden desselben Prof. Dr. G. 
Hertzberg und dem Schriftführer Prof. Dr. R. Brode. 
Band XXII. Heft 3. Halle a. S. 1906. 

52. vom Verein für Hamburgische Geschichte in Hamburg: 

Mitteilungen des . . . Herausgegeben vom Vereins- 
Vorstand. Fünfundzwanzigster Jahrgang. 1905. Ham- 
burg 1906. 

53. vom historischen Verein für Niedersachsen in Hannover: 

Zeitschrift des . . ., zugleich Organ des Vereins für 
Geschichte und Altertümer der Herzogtümer Bremen 
und Verden, und des Landes Hadeln. Jahrgang 1905. 
Viertes Heft. Hannover 1905. — Jahrgang 1906. 
Erstes bis viertes Heft. Hannover 1906. 
j4. vom Verein für Cieschichte der Stadt Hannover in Han- 
nover: 

Hannoversche (ieschichtsblätter. Zeitschrift des . . ., 



— 61 — 

der Geographischen Gesellschaft, des Vereins für neuere 
Sprachen, des Plattdütschen Vereins, des Museums- 
Vereins für das Fürstentum Lüneburg, des Vereins 
für die Geschichte Göttingens, des Vereins für Ge- 
schichte und Altertümer der Stadt Einbeck und Um- 
gegend, des Museums-Vereins zu Harburg und des 
Museums- Vereins in Hameln. Q.Jahrgang. 1. — S.Heft. 
4.— 6. Heft. 7.— Q. Heft. 10.— 1 2. Heft. Hannover 
1906. 

55. vom historisch-philosophischen Verein zu Heidelberg: 

Neue Heidelberger Jahrbücher, herausgegeben vom 
. . . Jahrgang XIV. Heft 2. Heidelberg 1906. 

56. vom Verein für siebenbürgische Landeskunde in Herr- 
mannstadt: 

Archiv des . . . Neue Folge. Dreiunddreißigster Band. 
1. — 4. Heft. Herausgegeben vom Vereinsausschuß. 
Hermannstadt 1906. Jahresbericht für 1905. 

57. vom nordober fränkischen Verein für Natur-, Geschichts- und 
Landeskunde in Hof: 

IV. Bericht des . . . erstattet im März 1906. Hof. 

58. vom Verein für Geschichte und Altertumskunde zu Hom- 
burg V. d. Höhe: 

Neuntes Heft der Mitteilungen. Das Landgrafen-Denkmal 
zu Homburg v. d. Höhe. Landgraf Friedrich IL mit 
dem silbernen Bein 1633 — 1681—1708. (Das Denkmal, 
der Stadt Homburg gestiftet von Sr. Majestät Kaiser 
Wilhelm IL, wurde am 16. August 1906 enthüllt.) 

59. vom Verein für Thüringische Geschichte und Altertumskunde 
in Jena: 

Zeitschrift des . . . Herausgegeben von Professor 
Dr. Otto Dobenecker. Neue Folge, 15. Band. Der 
ganzen Folge, 23. Band. Heft 2. Jena, 1905. — 
Neue Folge, 16. Band. Der ganzen Folge 24. Band. 
Heft 1. Mit 16 Abbildungen und 1 Karte im Text. 
Jena, 1905. Heft 2. Mit 38 Abbildungen im Text. 
Jena, 1906. — Neue Folge, 17. Band. Der ganzen 
Folge 25. Band. Heft 1. Mit 1 Karte und 122 Ab- 
bildungen im Text. Jena 1906. 



— 62 — 

60. vom historischen Verein für Ingolstadt und Umgebung id 
Ingolstadt: 

Sammelblatt des . . . XXIX. Heft. Ingolstadt 1906. 

61. vom Museum Ferdinandeum in Innsbruck: 

Zeitschrift des Ferdinandeums für Tirol und Vorarlberg. 
Herausgegeben von dem Verwaltungs-Ausschusse des- 
selben. Dritte Folge. 49. Heft. Innsbruck 1905. 

62. von der Altertumsgesellschaft Insterburg zu Insterburg: 

Jahresbericht der ... für das Vereinsjahr 1905. Inster- 
burg 1905. 

63. vom Verein für Geschichte und Altertumskunde in Kahla 
und Roda: 

Mitteilungen des . . . Sechsten Bandes 3. Heft. Kahla 
1906. 

64. vom Verein für hessische Geschichte und Landeskunde in 
Kassel: 

Zeitschrift des . . . Neue Folge. Neunundzwanzigster 
Band. (Der ganzen Folge XXXIX. Band.) Kassel 1905. 

65. von der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte in Kiel: 

Mitteilungen der . . . Zweiundzwanzigstes Heft. Kiel 
1906. 

66. von der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte 
in Kiel: 

Zeitschrift der . . . Sechsunddreißigster Band, Mit 
2 Figurentafeln und 5 Namentafeln. Kiel 1906. 

67. vom Geschichtsverein für Kärnten in Klagen fürt: 

Jahresbericht des . . . über 1904 und Voranschlag für 
1905. Klagenfurt 1905. 

Carinthia I. Mitteilungen des . . . redigiert von Dr. 
August V. Jaksch. 95. Jahrgang, No. 1 — 6. Klagen- 
furt 1905. 

68. vom historischen Verein für den Niederrhein, insbesondere 
die alte Erzdiözese Köln in Köln: 

Annalen des . . . Neunundsiebzigstes Heft. Köln 1905 
-— Achtzigstes Heft. Köln 1906. 

69. vom antiquarisch-historischen Verein zu Kreuznach: 

Das Tagebuch von G. H. Schmerz über den Baseler 
Frieden 1794 — 1795. Nach der Kreuznacher Hand- 



— 63 — 

Schrift mit Berücksichtigung der Berliner Abschrift her- 
ausgegeben von Prof. O. Kohl. I. Teil. Anbei eine 
Nachbildung des für Schmerz vom Feldmarschall v. 
Möllendorf ausgestellten Passes. Kreuznach 1906. 

70. vom Musealverein für Krain in Laib ach: 

Mitteilungen des . . . Geleitet von Fr. Komatar. XVIII. 
Jahrgang, J.— IV. Heft. Laibach 1905. 
Izvestja Muzejskega DruStva za Kranjsko. Urejuje 
Anton Koblar. Letnik XV. SeSitek 1—6. V Lju- 
bljani 1905. 

71. vom Verein für Geschichte der Neumark in Landsberg a.W.: 

Schriften des . . . Heft 1 7. Die neumärkischen Schulen 
am Ausgang des 18. und am Anfang des 19. Jahr- 
hunderts. Von Prof. Dr. Paul Schwartz. Landsberg a. W. 
1905. Heft 18. Die Friedericianische Kolonisation im 
Warthe- und Netzebruch. Nach archivalischen Quellen 
dargestellt. Mit Zeichnungen, Abbildungen und einer 
Karte des Warthebruchs. Von Dr. Erich Neuhaus. 
Landsberg a. W. 1906. 

72. vom historischen Verein für Niederbayern in Landshut: 

Verhandlungen des . . . Achtundzwanzigster Band. Lands- 
hut 1892. Neunundzwanzigster Band. Landshut 1893. 
Zweiunddreißigster Band. Landshut 1896. Zweiund- 
vierzigster Band. Landshut 1906. 

73. von der Societe d'histoire de la SuisseRomande in Lausanne: 

Mdmoires et documents publies par la . . . Seconde 
Serie. Tome VII. Essai de Toponymie, origine de 
noms de lieux habites et des lieux dits de la Suisse 
Romande par Henri Jaccard, professeur au College 
d'Aigle. Lausanne 1906. 

74. vom nordböhmischen Kxkursionsklub in Leipa: 

Mitteilungen des . . . Schriftleitung: Dr. F. Hantschel, 
H. Ankert und K. von Zimmermann. Neunundzwanzigster 
Jahrgang. Erstes bis viertes Heft. Leipa 1906. 

75. vom Verein für die Geschichte Leipzigs in Leipzig: 

Schriften des . . . Band VIII. Geschichte der Leipziger 
Winkelschulen. Nach archivalischen Quellen bearbeitet 
von E. F. Mangner, Oberlehrer a. D. Leipzig 1906. 



— 64 — 

76. vom Verein für Geschichte des Bodensees und seiner Um- 
gebung in Lindau: 

Schriften des . . . Vierunddreißigstes Heft. Lindau 1905. 

77. vom Hansischen Geschichtsverein in Lübeck: 

Hansische Geschichtsblätter. Herausgegeben vom • . . 
Jahrgang 1904— 1Q05. Leipzig 1905. — Jahrgang 1906. 
Erstes und zweites Heft. Leipzig 1906. 
Pfingstblätter des . . . Blatt IL 1906. Oldenburgs See- 
schiffahrt in alter und neuer Zeit. Von Georg Sello. 
Leipzig 1906. 

Fünfunddreißigster Jahresbericht des . . . erstattet vom 
Vorstande in der Versammlung zu Lübeck am 5. Juni 
1906. 

78. vom Verein für Lübecksche Geschichte und Altertumskunde 
in Lübeck: 

Mitteilungen des . . . 12. Heft. Erste Hälfte. 1905. 
Lübeck 1906. 

79. vom Museumsverein für das Fürstentum Lüneburg in 
Lüneburg: 

Lüneburger Museumsblätter. Herausgegeben im Auftrag 
des . . . von Wilhelm Reinecke. Heft 3. Lüneburg 
1906. 

80. von der Redaktion des Bulletin Historique du Dioc^se de 
Lyon in Lyon: 

Bulletin Historique du Dioc^se de Lyon, paraissant tous 
les deux mois sous le patronage des Facultas Catho- 
liques de Lyon. 6*^ Annde. Novembre et Döcembre 
No. 36. Lyon 1905. 7* Annde. Janvier et Fövrier 
1900. No. 37. Lyon 1906. Mars et Avril 1906. 
No. 38. Lyon 1906. Mai et Juin 1906. No. 39. 
Lyon 1906. Juillet et Aoüt 1906. No. 40. Lyon 
1006. Septembre et Octobre 1906. No. 41. Lyon 
1906. Table Alphabetique du Tome IV. (1904—1905). 

81. vom Institut Grand-Ducal de Luxemburg in Luxemburg: 

Publications de la section historique de 1'. . . (ci-devant 
Societe archeologique du Grand-Duche) sous le protec- 
torat de Son Altesse Royale le Grand-Uuc de Luxem- 
bourg. Volume L. Luxembourg 1905. 



— 65 — 

82. vom Verein für Geschichte und Altertumskunde des Herzog- 
tums und Erzstifts Magdeburg in Magdeburg: 

Geschichtsblätter für Stadt und Land Magdeburg. Mit- 
teilungen des . . . 40. Jahrgang. 1Q05. l.und 2. Heft. 
Herausgegeben vom Vorstande des . . . Magdeburg 1905. 

83. von der Direktion des Römisch- Germanischen Central- 
Museums und dem Mainzer Altertumsvereine in Mainz: 

Mainzer Zeitschrift. Zeitschrift des Römisch-Germani- 
schen Central-Museums und des Vereins zur Erforschung 
der Rheinischen Geschichte und Altertümer. Heraus- 
gegeben von . . . Jahrgang I. 1906. Neue Folge der 
Zeitschrift des Vereins zur Erforschung der Rheinischen 
Geschichte und Altertümer. Mainz 1906. 

84. vom Mannheimer Altertumsverein in Mannheim: 

Mannheimer Geschichtsblätter. Monatsschrift für die 
Geschichte, Altertums- und Volkskunde Mannheims und 
der Pfalz. Herausgegeben vom . . . VII Jahrgang. 1Q06. 
Januar bis November No. 1 — 11. 

85. vom historischen Verein für den Regierungsbezirk Marien- 
werder in Marienwerder: 

Zeitschrift des . . . Vierundzwanzigstes Heft. Marien- 
werder 1905. 

86. vom Hennebergischen altertumsforschenden Verein in 
Meiningen: 

Neue Beiträge zur Geschichte deutschen Altertums, 
herausgegeben von dem ... 20. Lieferung: Dorfbilder. 
Meiningen 1906. 

87. vom Verein für Geschichte der Stadt Meißen in Meißen: 

Mitteilungen des . . . 25. Heft (erstes des 7. Bandes.) 
Meißen 1906. (Beilage: Verzeichnisse zum 6. Band 
von Benno Zeidler), 

88. von der Gesellschaft für Lothringische Geschichte und Alter- 
tumskunde in Metz: 

Jahr-Buch der . . . Siebzehnter Jahrgang. 1905. Erste 
und zweite Hälfte. Metz 1905. 

89. von der königl. bayer. Akademie der Wissenschaften in 
München: 

Sitzungsberichte der philosophisch-philologischen und 

5 



— 66 — 

der historischen Klasse der . . . 1905. Heft IV. 
München, 1905. — Heft V. München, 1906. — 1906. 
Heft I. und Heft II. München, 1906. — 

90. vom historischen Verein für Oberbayern in München: 

Altbayerische Monatsschrift. Herausgegeben vom . . . 
Jahrgang 5. Heft 4 — 6. München, 1905. Jahrgang 6. 
Heft 1—2. München 1906. 

91. vom Altertumsverein für Mühlhausen in Thüringen und 
Umgegend in Mühlhausen in Thüringen. 

Mühlhäuser Geschichtsblätter. Zeitschrift des . . . Mit 
Unterstützung der Stadt Mühlhausen in Thüringen 
herausgegeben von .Dr. Kunz von Brunn genannt 
V. Kaufungen, Archivar der Stadt Mühlhausen in Thür. 
Jahrgang VII. 1906/07. Mühlhausen in Thüringen 1906. 

92. vom Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens 
in Münster: 

Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertums- 
kunde. Herausgegeben von dem . . . 63. Band, 1. Ab- 
teilung. Herausgegeben von dem Direktor der Münsterer 
Abteilung, Professor Dr. A. Pieper. Münster 1905. — 
63. Band, 2. Abteilung. Herausgegeben von dem 
Direktor der Paderborner Abteilung, Oberlehrer Dr. Kuhl- 
mann Münster 1905. 

93. vom historischen Verein in Neu bürg a. D,: 

Kollektaneen-Blatt für die Geschichte Bayerns, insbe- 
sondere des ehemaligen Herzogtums Neuburg, heraus- 
gegeben von dem .. . 68. Jahrgang. 1904. Neuburga.D. 

94. von der Societe Neuchateloise de Geographie in Neuchatel: 

Bulletin de la . . . Tome XVl. 1905. Neuchatel 1905. 

95. vom Kgl. Alten Gymnasium in Nürnberg: 

Jahresbericht über das ... für das Schuljahr 1905/1906. 
Mit einem Programm etc. etc. Nürnberg 1906. 
Der Geschichtsunterricht in der Oberklasse des Gymna- 
siums. Erster Teil, enthaltend die allgemeinen Gesichts- 
punkte und den ersten Abschnitt der Einzelausführungen 
(Zeitalter Ludwigs XIV). Beilage zum Jahresbericht 
des . . . Von Dr. Max Schunck, K. Gymnasiallehrer. 
Nürnberg 1906. 



— 67 — 

06. von der Kgl. Kreis-Realschule II zu Nürnberg: 

3. Jahresbericht über die ... zu Nürnberg für das 

Schuljahr 1905/06. 

Wissenschaftliche Beilagen zum Jahresbericht der . . . 

a) Empfangenes und Eigenes im kindlichen Aufsatz. 
Verfaßt von Dr. Friedrich Dorner, kgl. Reallehrer. 1906. 

b) Freundnachbarliche Beziehungen zwischen dem Singen 
und dem Unterricht in der Muttersprache. Von Dr. Karl 
Küffner, k. Professor. Nürnberg 1906. 

97. von der Kgl. Kreisrealschule I in Nürnberg: 

73. Jahresbericht über die . . . und die mit ihr ver- 
bundene gewerbliche Fortbildungsschule zu Nürnberg 
für das Schuljahr 1905/06. Nürnberg 1906. 

98. vom Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg: 

Anzeiger des . . . Jahrgang 1905. Heft I— IV. Nürn- 
berg 1905. 

99. vom Bayerischen Gewerbemuseum in Nürnberg: 

Bayerisches Gewerbemuseum in Nürnberg. Bericht für 
das Jahr 1905. 

100. von der naturhistorischen Gesellschaft zu Nürnberg: 

Jahresbericht der . . . für 1904. 

Abhandlungen der . . . XV. Band. III. (Schluß-)Heft. 

Nürnberg 1905. 

101. vom Oldenburger Verein für Altertumskunde und Landes- 
geschichte in Oldenburg: 

Jahrbuch für die Geschichte des Herzogtums Oldenburg, 
herausgegeben von dem . . . Vierzehnter Band. (Der 
Schriften des . . XXVIII. Teil.) Oldenburg 1905. — 
Fünfzehnter Band. (Der Schriften der . . . XXX. Teil.) 
Oldenburg 1906. -■ Bericht über die Tätigkeit des . . . 
XIV. Heft. (Der Schriften des . . . XXIX. Teil.) Olden- 
bürg 1906. 

102. vom Verein für Geschichte und Altertumskunde von 
Osnabrück: 

Mitteilungen des . . . Dreißigster Band. 1905. Osnabrück 
1906. Beiheft: Register zu C. Stüves Geschichte des 
Hochstiftj Osnabrück, bearbeitet von J. Jäger. Osnabrück 
1906. 

5* 



— 68 - 

103. vom Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens 
in Paderborn: 

Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertums- 
kunde. Herausgegeben von dem . . . 63. Band, 
2. Abteilung, herausgegeben von dem Direktor der 
Paderborner Abteilung, Oberlehrer Dr. Kuhlmann. 
Münster 1905. 

Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertums- 
kunde. Herausgegeben von dem . . . Historisch- 
geographisches Register zu Band 1 — 50, bearbeitet \'on 
Dr. A. Pömer, Kgl. Universitäts-Bibliothekar. 7. Lieferung. 
Münster 1Q06. 

104. von der historischen Gesellschaft für die Provinz Posen 
in Posen: 

Zeitschrift der . . ., zugleich Zeitschrift der historischen 
Gesellschaft für den Netzedistrikt zu Bromberg. Heraus- 
gegeben von Dr. Rodgero Prümers. Zwanzigster Jahr- 
gang. Erster und zweiter Halbband. Posen 1905. 
Historische Monatsblätter für die Provinz Posen. VI. Jahr- 
gang. No. 1 — 12. Januar — Dezember 1905. 

105. vom Verein für Geschiclite der Deutschen in Böhmen zu 
Prag: 

Mitteilungen des . . . XLVI. Jahrgang. No. 1 — IV. 
Nebst der literarischen Beilage. Redigiert von Dr. A. 
Horcicka und Dr. O. Weber. Prag 190r>/06. 

106. von der Lese- und Redehalle der deutsclien Studenten in 
Prag: 

57. Bericht der. . . 1905. Beilage: Professor Dr. Hein- 
rich Rietsch: Diabellis )j vaterländischer Künstlerverein ■:;. 
(Mit Noten-Tafeln). Prag 1906. 

107. von der Redaktion des Diöcesanarohivs von Schwaben in 
Ravensburg: 

Diöcesanarchiv von Schwaben. Organ für Geschichte, 
Altertumskunde, Kunst und Kultur der Diocese Rotten- 
burg und der angrenzenden Gebiete. Herausgegeben 
und redigiert von Amtsrichter a. D. Beck in Ravensburg. 
23. Jahrgang. No. 11 und 12. 1905,— 24. Jahrgang. 
No. 1 — 9. 1906. — 



— 6Q — 

108. von der Redaktion der Studien und Mitteilungen aus dem 
Benediktiner- und Cisterzienser-Orden in Raigern: 

Studien und Mitteilungen aus dem Benediktiner- und 
Cisterzienser-Orden. Redakteur: Dr. P. Maurus Kinter, 
O. S. B., Stiftsarchivar zu Raigern. Jahrgang XXVI. 
3.-4. Heft 1905. Jahrgang XXVII. 1.— 4. Heft 1906. 

109. vom historischen Verein von Oberpfalz und Regensburg in 
Regensburg: 

Verhandlungen des . . . Sechsundfünfzigster Band der 
gesamten Verhandlungen und achtundvierzigster Band 
der neuen Folge. Regensburg 1904. 

1 10. von der Gesellschaft für Geschichte und Altertumskunde 
der Ostseeprovinzen Rußlands in Riga: 

Sitzungsberichte der . . . aus dem Jahre 1905. Hiezu 
4 Tafeln. Riga 1906. 

111. von der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde in Salz- 
burg: 

Mitteilungen der . . . XLVI. Vereinsjahr 1906. Redi- 
giert von Dr. Hans VVidraann. Salzburg 1906. 

112. vom altmärkischen Verein für vaterländische Geschichte 
in Salzwedel: 

Dreiunddreißigster Jahresbericht des ... Im Auftrag 
des Vorstandes herausgegeben von W. Zahn. Magde- 
burg 1906. 

113. vom Kunstverein und historisch-antiquarischen Verein in 
Schaffhausen: 

14. Neujahrsblatt des . . . Der Maler und Bildhauer 
Joh. Jak. Oechslin aus Schaffhausen von Dr. C. H. Vogler. 
Zweite Hälfte. Mit 2 Tafeln in Lichtdruck und 22 
Abbildungen im Text. Schaffhausen 1906. 
Historisch-antiquarischer Verein Schaffhausen. Fest- 
schrift zur Erinnerung an das fünfzigjährige Jubiläum 
der Beiträge zur vaterländischen Geschichte. 8. Heft. 
(Mit 13 Abbildungen im Text und 2 Beilagen). Schaff- 
hausen 1906. 

114. vom historischen Verein für Württemb. Franken in Schwä- 
bisch-Hall: 

Württembergisch Franken. Neue Folge. IX. Beilage 



-^ 70 — 

zu den Württembergschen Vierteljahrsheften für Landes- 
geschichte vom . . . Schwäbisch Hall 1906. 

115. vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Alter- 
tumskunde in Schwerin: 

Jahrbücher des . . . gegründet von Geh. Archivrat 
Dr. Lisch, fortgesetzt von Geh. Archivrat Dr. Wigger. 
Einundsiebzigster Jahrgang, Herausgegeben von Geh. 
Archivrat Dr. Grotefend als 1. Sekretär des Vereins. 
Mit Abbildungen und angehängtem Jahresberichte. 
Schwerin 1006. 

116. vom Museum-Verein zu Stendal: 

Beiträge zur Geschichte, Landes- und Volkskunde der 
Altmark, herausgegeben vom . . . Band H. Heft 2/3. 
Stendal 1906. 

117. von der Gesellschaft für Pommerische Geschichte und 
Altertumskunde in Stettin: 

Baltische Studien. Herausgegeben von der . . . Neue 
Folge. Band IX. Stettin 1905. 

118. vom historisch-literarischen Zweigverein des Vogesen- 
Clubs in Straßburg: 

Jahrbuch für Geschichte, Sprache und Literatur Elsaß- 
Lothringens, herausgegeben von dem . . . XII. Jahr- 
gang. Straßburg 1906. 

119. von der Württembergischen Kommission für Landesge- 
schichte in Stuttgart: 

Württembergische Vierteljahrshefte für Landesgeschichte. 
Neue Folge. In Verbindung mit dem Verein für tCunst 
und Altertum in Ulm und Oberschwaben, dem Württem- 
bergischen Geschichts- und Altertumsverein, dem histori- 
schen Verein für das Württembergische Franken und 
dem Sülchgauer Altertumsverein, herausgegeben von 
der . . . XV. Jahrgang. 1906. Heft I— IV. Stutt- 
gart 1906. 

120. von der Gesellschaft für nützliche Forschungen in Trier: 

Jahresbericht der . . . Von 1900 bis 1905. Trier 1906. 

121. vom Kaiser Franz- Josef-Museum für Kunst und Gewerbe 
in Troppau: 

Jahresbericht für das Jahr 1904 und 1905. Troppau. 



— 71 — 

122. von der k. Universitäts-Bibliothek in Uppsala: 

Schweden. Ein kurzer Führer durch Schwedens 
Geschichte , Wirtschaftsgebiete , soziale Verhältnisse, 
Unterrichtswesen, Sport, Kunst, Natur etc. etc. 
Herausgegeben vom Verein zur Förderung des Fremden- 
verkehrs (Turist trafik förbundet) Stockholm. Stock- 
holm 1906. 

Sverges Yttre Politik under de preliminära förhandlin- 
garna före freden i Rijswijck. Akademisk afhandling 
. . . af Arnold Bratt, filosofie licentiat af Smälands 
landskap. Ä lärosalen No. IV. Uppsala 1905. 
Bevillningsutskott vid Frihetstidens Riksdagar. Akade- 
misk afhandling df Nils Bergsten. Uppsala 1905. 
Studier i YngUngatal. Inbjudningsskrift tili ähörande af 
den offentliga föreläsning . . . af Henrick Schuck, 
kungl. Universitetets i Upsala n. v. Rektor. 

123. von der Smithsonian Institution in Washington: 

Annual Report of the board of regents of the • . ., 
showing the Operations, expenditures and condition of 
the Institution for the year ending June 30, 1904. 
Washington 1905. 

124. vom Harzverein für Geschichte und Altertumskunde in 
Wernigerode: 

Zeitschrift des . . . Herausgegeben im Namen des 
Vereins von dessen erstem Schriftführer Dr. Ed. Jacobs. 
38. Jahrgang 1905. Zweites Heft. Mit Abbildungen 
im Text. Wernigerode 1905. — 39. Jahrgang 1906. 
Erstes Heft. Wernigerode 1906. Zweites Heft. Mit 
einer Stammtafel und drei Siegelabbildungen im Text. 
Wernigerode 1906. 

Register über die Jahrgänge 25—30 (1892 bis 1897) 
der Zeitschrift des ... II. Band. Personenregister, 
Sachregister, Urkunden-, Inhalts- und Mitarbeiterver- 
zeichnis. Wernigerode 1906. 

125. vom Akademischen Verein deutscher Historiker in Wien: 

Bericht über das XIII. und XIV. Vereinsjahr ( 1 90 1 — 1 902. 
1Q02— 1903). Wien 1903. 



— 72 — . 

Bericht über das XV. und XVI. Vereinsjahr (1903—1 904, 
1904—1905.) Inhalt: I. Wissenschaftlicher Teil: 
Schillers historische Schriften. Von Dr. Oswald Redlich, 
Universitätsprofessor. II. Vereinsnachrichten. Wien 1906. 

126. von der K. K. Heraldischen Gesellschaft »Adlerc in Wien: 

Monatsblatt der . . . No. 300. Wien, Dezember 
1905. V. Band No. 60. — No. 301—312. Wien, 
Januar — Dezember 1906. VI. Band. No. 1—12. 
Jahrbuch der . . . Neue Folge. Sechzehnter Band. 
Mit 61 Textillustrationen und einer Lichtdrucktafel. 
Wien 1906. 

Mitglieder- Verzeichnis der . . . Nach dem Stande 
vom 15. März 1906. Wien r906. 

127. vom Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichts- 
forschung in Wiesbaden: 

Annalen des . . . Fünfunddreißigster Band. 1905. 
Wiesbaden 1906. 

Mitteilungen des ... an seine Mitglieder. 1905/06. 
No. 1—4. 

128. vom Geschichtsverein des Herzogtums Braunschweig in 
Wolfenbüttel: 

Jahrbuch des . . . herausgegeben von Paul Zimmer- 
mann. 4. Jahrgang. Wolfenbüttel 1905. 
Braunschweigisches Magazin. Im Auftrag des . . . 
herausgegeben von Dr. Paul Zimmermann in Wolfen- 
büttel. Jahrg. 1905. No. 1 — 12. 

129. vom Altertumsverein für die Stadt Worms in Worms: 

Vom Rhein. Monatsschrift des Altertumsvereins für 
die Stadt Worms. Im Auftrag des . . . herausgegeben 
von A. Weckerling und Krwin Freiherrn Heyl zu 
Herrnsheim. Vierter Jahrgang. 1905. 

130. vom historischen Verein für Unterfranken und Aschaffen- 
burg in Würz bürg: 

.\r< hiv des . . . Siebciuindvierzigster Hand. Würzburg 

i^>o:.. 

Jahresbericht des ... für 1^04. Erstattet im Namen 
des .\usschusses von dem derzeitigen Direktor des 



— 73 — 

Vereins Dr. Theodor Henner, Königl. Universitäts- 
profeasor in Würzburg. Würzburg 1905. 

131. von der allgemeinen geschichtsforschenden Gesellschaft der 
Schweiz in Zürich: 

Jahrbuch für Schweizerische Geschichte, herausgegeben 
auf Veranstaltung der . . . Einunddreißigster Band. 
Zürich 1906. 

132. von der antiquarischen Gesellschaft (Kantonale Gesellschaft 

für Geschichte und Altertumskunde) in Zürich: 

Mitteilungen der . . . Band XXVI. Heft 4. Zur Ge- 
schichte der Glasmalerei in der Schweiz. I. Teil. Ihre 
Entwicklung bis zum Schlüsse des 14. Jahrhunderts. 
Von Hans Lehmann. Zürich 1906. 

133. vom schweizerischen Landesmuseum in Zürich: 

Anzeiger für schweizerische Altertumskunde. Indicateur 
d'Antiquites Suisses. Herausgegeben vom . . . Amtliches 
Organ des . . ., des Verbandes der Schweizerischen 
Altertumsmuseen und der Gesellschaft für Erhaltung 
historischer Kunstdenkmäler. Neue Folge. Band VII. 
1905/06. No. 4. Zürich 1906. — Band VIII. 1906. 
No. 1 und 2. Zürich 1906. 

Zur Statistik schweizerischer Kunstdenkmäler von 
A. R. Rahn. Bogen 24 und 25. 

Schweizerisches Landesmuseum in Zürich. Vierzehnter 
Jahresbericht. 1905. Dem Departement des Innern der 
schweizerischen Eidgenossenschaft erstattet im Namen 
der eidesgenössischen Landesmuseums-Kommission von 
der Direktion. Zürich 1906. 

134. vom Altertumsverein für Zwickau und Umgegend in 
Zwickau: 

Mitteilungen des . . . Heft VIII. Zwickau 1905. 



c) Angekaufte Schriften. 

1. Deutsche Geschichtsblätter. Monatsschrift zur Förderung 
der landesgeschichtlichcn Forschung unter Mitwirkung 
von . . . herausgegeben von Dr. Armin Tille. VII. Band, 



— 74 — 

3.— 12. Heft. Gotha 1905/06. — Vm. Band, 1. — 3. Heft. 
Gotha 1Q06. 

Historische Vierteljahrsschrift, heraasgegeben von Dr. Gerh. 
Seeliger, Professor an der Universität Leipzig. VIII. Jahr- 
gang. 1905. Neue Folge der deutschen Zeitschrift für 
Geschichtswissenschaft. Der ganzen Folge sechzehnter 
Jahrgang. II. Nachrichten und Notizen. 4. Heft. Leipzig 
1905. — IX. Jahrgang 1906. Der ganzen Folge sieb- 
zehnter Jahrgang. I. 1. — 4. Heft. Leipzig 1906. 11. Nach- 
richten und Notizen. 1. — 3. Heft. Leipzig 1906. 
Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der deutschen Ge- 
schichts- und Altertums vereine. Herausgegeben vom Geh. 
Archivrat Dr. Bailleu. Vierundfünfzigster Jahrgang. 1906. 
No. 1 — 12. Januar bis Dezember 1906. Berlin 1906. 
Protokolle der Generalversammlung des GesamtTereins 
der deutschen (jeschichts- und Altertumsvereine an Bam- 
berg 1905. Berlin 1906. 



— 75 — 

III. ANHANG 

Veränderungen im Mitgliederstande 

im Jahre 1006. 

Ausgetreten oder verstorben sind: 

1. Barbeck, Hugo, Buchhändler und Magistratsrat, Nürnberg. 

2. Bloch, Samuel, Privatier, Nürnberg. 

3. Cnopf, Julius, Dr. med., k. Hofrat und prakt. Arzt, 

Nürnberg (f). 

4. Decker, Christian, Eisengießereibesitzer, Nürnberg. 

5. Ebner von Eschenbach, Hermann, Freiherr, k. Oberst 

a. D., Eschenbach (f). 

6. Ebner von Eschenbach, Karl, Freiherr, k. Landgerichts- 

präsident a. D., Nürnberg (f). 

7. Geißler, Rudolf, k. Professor a. D., Nürnberg (f). 

8. V. Godin, Karl, Freiherr, k. Oberst a. D., München (-j-). 

9. Heiling, Christoph, Kaufmann, Nürnberg (f). 

10. Kohn, Emil, Bankier, Marktvorsteher und k. Handels- 

richter, Nürnberg (f). 

11. Kohlmann^^ Wilhelm, Verwaltungsaktuar, Nürnberg (f). 

12. Löffelholz von Colberg, Ludwig, Freiherr, k. Oberst a. D., 

Nürnberg (f). 

13. V. Martin, Ludwig, k. Oberlandesgerichtspräsident a. D., 

Excellenz, München. 

14. Narr, Adolf, Ökonomierat und Gutsbesitzer, Zirndorf (j-). 

15. Riedner, Gustav, Dr. ph., Gymnasialassistent, Schweinfurt. 

16. V. Scheurl, Eberhard, Freiherr, Dr. jur., k. Bezirkamts- 

assessor, Neustadt a. A. 

17. Schönner, Jean, Fabrikbesitzer und Gemeindebevollmäch- 

tigter, Nürnberg. 

18. Sebald, Hans, Buchdruckereibesitzer, Nürnberg (f). 

19. Sichling, Richard, Kaufmann, Nürnberg. 

20. Tölckc, Konrad, Privatier, Nürnberg (f). 

21. Wanderer, Friedrich, k. Prof. a. D., München. 

22. Wieseler, Adolf, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 



— 76 — 



Neu eingetreten sind: 

1. Bitterauf, Theodor, Dr. phil., Privatdozent, München. 

2. Brendel, Rudolf, k. Pfarrer, Nürnberg. 

3. Griebel, P., k Pfarrer, HerolHsberg. 

4. V. Grundherr, Karl, k. Oberst z. D., Nürnberg. 

5. V. Harsdorfsche Familienstiftung, Frhrl., Nürnberg. 

6. V. Hirschberg, Karl, Freiherr, k. Oberst und Regiments- 

kommandeur, Nürnberg. 

7. V. Holzschuher, Ludwig, Freiherr, k. Hauptmann bei der 

Geschützgießerei, Spandau. 

8. Kellner, Georg, Maler, Nürnberg. 

9. Riedner, Rudolf, Architekt und Diplomingenieur, Nürnberg. 

10. Ruffler, Joseph, Kaplan, Fürth i. B. 

11. Scheuplein, Alfred, Ingenieur, Nürnberg-Doos. 

12. Seuffer, Friedrich, Buchhändler, Bayreuth. 

13. Sixt, Friedrich, k. Major im Stab, Nürnberg. 

14. V. Volckamer, Friedrich, k. Hauptmann, Nürnberg. 

15. Weigel, Ferdinand, Antiquariatsbuchhändler, Nürnberg. 

16. Winter, Albert, cand. theol , Nürnberg. 

17. Winscher, Artur, k. Direktionsassessor, Nürnber«;. 

18. Zinn, Louis H., Fabrikbesitzer, Nürnberg. 



— 77 — 



Verzeichnis der Mitglieder. 
Vorstandsehaft und Ausschuß: 

1 Vorstand: v. Krcß, Georg, Freiherr, k. Justizrat und 
Rechtsanwalt. 

II. Vorstand: MummenhofF, Ernst, Dr. phil., Arcbivrat und 

Vorstand des Stadtarchivs und der Stadtbibh'othek. 
I. Schriftführer: Reicke, Emil, Dr. phil., Kustos an der 
Stadtbibliothek und am Stadtarchiv, zugleich Vereins- 
bibliothekar. 

II. Schriftführer: Brabant, Arthur, Dr. phil., k. Kreisarchiv- 
sekretär. 

Schatzmeister: Cnopf, Karl, Kommerzienrat und Direktor der 
Vereinsbank. 



V. Bezold, Gustav, Dr. phil., I. Direktor des Germanischen 
Nationalmuseums. 

Geyer, Christian, Dr. theol., k. Hauptprediger. 

Hampe, Theodor, Dr. phil., Konservator und Bibliothekar am 
Germanischen Museum. 

Schrötter, Georg, Dr. phil , k. Kreisarchivar. 

Schulz, Fritz Traugott, Dr. phil., Konservator am Germanischen 
Nationalmuseum. 

V. Tucher, Christoph, Freiherr, k. Kämmerer und Re- 
gierungsrat a. D. 

Vogt, Wilhelm, Dr. phil., k. Gymnasialrektor. 



— 80 — 

54. Ebner v. Eschenbach, Karl, Freiherr, Katechet, Nürnberg. 

55. Ebner v. Eschenbach, Luitpold, Freiherr, k. pr. Haupt- 
mann a. D., Nürnberg. 

56. Ebner v. Eschenbach, Robert, Freiherr, k. pr. Hauptmann 
und Kompagniechef, Köln. 

57. Ebner v. Eschenbach, Wolfram, Freiherr, k. Hauptmann 
und Batteriechef, München. 

58. Eckstein, G. V., Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

59. Edelmann, Moritz, Buchhändler und Antiquar, Nürnberg. 

60. Elliesen, Paul, Dr. phil. und Rentier, Nürnberg. 

61. Enslin, Heinrich, Kaufmann, Nürnberg. 

62. Epenstein, Hermann, Dr. med., Gutsbesitzer und k. Stabs- 
arzt a. D., Schloß Veldenstein bei Neuhaus. 

63. Erberich, P. C, städtischer Bauführer, Nürnberg. 

64. Erlanger, Moritz, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

65. Eyrich, Theodor, Architekt, Nürnberg. 

66. Faber, Ernst, Kommerzienrat und Rentier, Nürnberg. 

67. Palkenstörfer, J. F., Kaufmann und Magistratsrat, 
Nürnberg. 

68. Fasbender, Karl, k. Generalmajor und Brigadekommandeur, 
Nürnberg. 

69. Faubel, Joseph, k. Notar und Justizrat, Nürnberg, 

70. Feuerlein, Wilhelm, rechtsk. Magistratsrat a. 1)., Nürnberg. 

71. V. Forster, Sigmund, Dr. med., k. Hofrat und Augenarzt, 
Nürnberg. 

72. Frankenburger, M., Trivatier, München. 

73. V. Frays, Philipp, Freiherr, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

74. Frommann, Karl, Dr. phil., k. Studienrat und (»ymnasial- 
professor, Nürnberg. 

75. V. Furtenbach, Friedrich, k. Major z. I)., München. 

76. Gallingcr, Jakob, Kommerzienrat, GroT^händler und Armen- 
l)flegschaftsrat, Nürnberg. 

77. Gebert, Karl, Numisniatiker. Nürnberg. 

78. Gebhardt, August, Dr. phil., Privatdozent, Erlangen. 

79. Gebhardt, Ludwig, Kominer/ienrat und Gemeindebevoll- 
mächtigter, Nürnberg. 

80. V. Gerngros, Ludwig, Kitter. Kommerzienrat. Nürnberg. 
31. Gerngros, Wilhelm, Kommerzienrat, Nürnberg. 



— 81 — 

82. Gesellschaft Museum, eingeschriebener Verein, Nürnberg. 

83. Geyer, Christian, Dr. theol., k. Hauptprediger, Nürnberg. 

84. Glafey, Karl, Prokurist, Nürnberg. 

85. Glauning, Friedrich, Dr. phil, k. Professor und Sciiulrat, 
Nürnberg. 

86. Goeschel, Ferdinand, Bildhauer, Nürnberg. 

87. Göschel, Johann, Steinmetzmeister, Nürnberg. 

88. Göschel, Ludwig, Privatier, Nürnberg. 

89. Gombrich, M., Institutsinhaber, Nürnberg. 

90. Griebel, P., k. Pfarrer, Heroldsberg. 

91. Groeschel, Julius, Dr. phil., k. Direktionsrat, München. 

92. Groß,Eduard,k. Gymnasialprofessor U.Konrektor, Nürnberg. 

93. Groß, Oskar, Ingenieur, Nürnberg. 

94. V. Grundherr, Benno, Kommerzienrat und k. nieder- 
ländischer Konsul, Nürnberg. 

95 V. Grundherr, Ferdinand, k. Major z. D., München. 

96. V. Grundherr, Friedrich, Kommerzienrat und Großhändler, 
Nürnberg. 

97. V. Grundherr, Karl, k. Oberst z. D., Nürnberg. 

98. V. Grundherr, Karl, Kassier und II. Vorstand der Noten- 
bankfiliale, Nürnberg. 

99. V.Grundherr, Karl, k. Rittmeister u.Eskadronschef,Nürnberg. 

100. V. Grundherr, Luise, Oberappellationsgerichtsratswitwe, 
München. 

101. V. Grundherr, Oskar, k. Hauptmann u. Kompagnie-Chef, 
München. 

102. Gümbel, Albert, kgl. Kreisarchivsekretär, Nürnberg. 

103. Günther, Sigmund, Dr. phil., k. Professor an der tech- 
nischen Hochschule, München. 

104. Gütermann, William, Kaufmann, Nürnberg. 

105. Gunzenhäuser, Jakob, k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 
106 Gutmann, Ignaz, Bankier, Nürnberg. 

107. Gutmann, Ludwig, Kaufmann, Nürnberg. 

108. Haas, Chr. Ed., Kommerzienrat, Fabrikbesitzer und Ge- 
meindebevollmächtigter, Nürnberg. 

109. Hagen, Rudolf, Dr. theol., k. Stadtpfarrer, Nürnberg. 

110. Haller v. Hallerstein, Friedrich, Freiherr, kaiserl. Vize- 
Konsul, New-York. 



S2 — 

111. Haller v. Hallerstcin, Karl, Frhr., Civilarchitekt, Nürnberg. 

112. Haller v. Hallerstein, Karl, Frhr., k. Forstmeister, Garmisch. 

113. Hammer, Otto, Redakteur, Nürnberg. 

114. Hampe, Theodor, Dr. phil., Bibliothekar am Germanischen 

Nationalmuseum, Nürnberg, 
llf). V. Harsdorf, Alexander, Freiherr, k. Oberstleutnant im 

Stab, Würzburg, 
llf). V. Harsdorf 'sehe Familienstiftung, Nürnberg. 

117. V. Harsdorf, Friedrich, Freiherr, k. Kämmerer und Land- 
gerichtsdirektor a. D., Nürnberg. 

118. V. Hartlieb gen. Wallsporn, Sigmund, k. Kämmerer, 
Regierungsrat und Bezirksamtmann a. D., München. 

119. V. Hauberrisser, M., k. Professor und Architekt, München. 

120. Hauck, Jakob, k. Dekan und Stadtpfarrer, Nürnberg. 

121. Haußel, Leonhard, k. Hauptmann und Kompagnie-Chef, 
Nürnberg. 

122. Haymann, Julius, Gaswerksdirektor a. D., Nürnberg. 
1215. Heerdegen, Theodor, Dr. jur., k. Amtsrichter, Nürnberg. 

124. Heerwagen, Heinrich, Dr. phil., Assistent am Germanischen 
Nationalmuseum, Nürnberg. 

127). Heim, Heinrich, Maler und k. Professor an der Kunst- 
gewerbeschule. Nürnberg. 

126. Heim, Karl, Kaufmann und Magistratsrat, Nürnberg. 

127. Heimeran, Christian, Konimerzienrat und Fabrikbesitzer, 
Nürnberg. 

125. Heinlein, Karl, k. Pfarrer, Nürnberg. 
121». Held, Friedrich, Kaufmann, Nürnberg. 

]'M). Held, Sigmund, Dr. jur., Justizrat und Rechtsanwalt, 
Nürnberg. 

131. V. Heller, Wilhelm, k. Staatsrat i. o. D. und Präsident des 
k. obersten Landesgerichts, Exzellenz. München. 

132. Herold, Maximilian, Dr., k. Dekan und Stadtpfarrer, 
Neustadt a. A. 

133. Hesse, Georg, Konimerzienrat, Kaufmann und Gemeinde- 
bevollmächtigter, Nürnberg. 

\:\4. Hesselberger, David, Kaufmann, Nürnberg. 
i;;.~) Hesselberger, Max, Kaufmann, Nürnberg. 
i:'.(3. Hetzel, Hermann, l'abrikbesitzer, Nürnberg. 



s;^ -- 

137. Hilpert, Daniel, k. Justizrat, Nürnberg. 

]3S. V. Hirschberg, Karl, Frhr., k. Kämmerer, Oberst und 

Regimentskommandeur, Nürnberg. 
139. Höhl, Joseph, k. Geheimer Justizrat und Notar, Nürnberg. 
14(), Hofbibliothek, kaiserliche und königliche, Wien. 

141. Hofmann, Georg, kais. Reichsgerichtsrat, Leipzig. 

142. Hofmann, Hans, Dr. phil., Chemiker am Bayer. Gewerbe- 
museum, Nürnberg. 

143. V, Holzschuher, Karl, Freiherr, k. k. Hauptmann a. D., 
München. 

144. V. Holzschuher, Ludwig, k. Hauptmann bei der Geschütz- 
gießerei in Spandau. 

14,"). Hopf, Eduard, Kaufmann und I.Sekretär des Gemeinde- 
kollegiums, Nürnberg. 

146. Hopf, Hans, Kaufmann, Nürnberg, 

147. V. Imhoff, Friedrich, Freiherr, Kaufmann, Augsburg. 
14s. V. Imhoff, Gustav, Freiherr, Gutsbesitzer, Hohenstein 

bei Coburg. 

149. V. Imhoff, Hans, Freiherr, k. Oberleutnant und Bataillons- 
Adjutant, Nürnberg. 

löO. V. Imhoff, Karl, Freiherr, k. Kammerjunker und Bezirks- 
amtsassessor, üffenheim. 

ir)l. V. Imhoff-Spiclberg, Max, Freiherr, Gutsbesitzer, Steyr, 
Oberösterreich. 

152. V. Imhoff, Wilhelm, Freiherr, k. Leutnant, Nürnberg. 

ir>H. V. Jäger, Ferdinand, Ritter, k. Geheimer Hofrat und 
IL Bürgermeister, Nürnberg. 

154. Jegcl, August, gepr. Lehramtskandidat, Weißenburg i. B. 

1 55. Jordan, Christoph, k. Pfarrer, Düllstadt bei Stadtschwarzach. 
15(3. Joscphi, Walter, Dr. phil., Assistent am Germanischen 

Nationalmuseum, Nürnberg. 

157. Joscphthal, Emil, Rechtsanwalt und Gemeindebevoll- 
mächtigter, Nürnberg. 

158. Jung, Heinrich, Kaufmann, Nürnberg. 

159. Junghaendel, Edmund, Kaufmann, Nürnberg. 
16i). Kamann, Johann, k. Professor, München. 

161. Kellner, Georg, Kunstmaler, Nürnberg. 

162. Kern, Hans, k. Studienrat und Gymnasialprofessor, Nürnberg. 

6* 



— 84 — 

163. Killingcr, German, käis. geheimer Regierungsrat, Straßburg. 

164. Killingcr, Hans, Kaufmann, Nürnberg. 

165. Kirchhoffer, Otto, k. Hauptmann a. D., Haiensee bei Berlin. 

166. Klein, Max, kais. Reichsgerichtsrat, Leipzig. 

167. Klein, Wilhelm, k. Amtsrichter, Nürnberg. 

168. Kloß, Otto Friedrich, Prokurist, Nürnberg. 

169. Knapp, Herrn., Dr. phil., k. Reichsarchivassessor, München. 

170. Köhler, Albr., Dr. phil., k, Gymnasialprofessor, Nürnberg. 

171. Körner, Theodor, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

172. Körper, Hans, Kaufmann, Nürnberg. 

173. V. Kohlhagen, H., Heraldiker, Bamberg. 

174. Kohn, Ernst, Bankier, Nürnberg. 
17"). Kohn, Georg, Bankier, Nürnberg. 

176. Kohn, Max, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

177. V. Kramer, Theodor, k. Oberbaurat und Direktor des 
Bayerischen Gewerbemuseums, Nürnberg. 

178. Krell, Otto, Fabrikdirektor und Gemeindebevollmächtigter, 
Nürnberg. 

179. Krell, Otto, jun.. Oberingenieur und stellvertretender 
Direktor, Berlin. 

180. Kreß v. Kressenstein, Friedrich, Freiherr, k.k. Kämmerer 
und Oberstleutnant a. D., Nürnberg. 

181. Kreß v. Kressenstein, Friedrich, Freiherr, k. Kämmerer, 
Generalmajor und Brigadekommandeur, München. 

182. Kreß V. Kressenstein, Friedrich, Freiherr, k. Oberforstrat, 
Ansbach. 

183. Kreß v. Kressenstein, Friedrich, Freiherr, k. Kämmerer 
und Hauptmann im Generalstab, München. 

184. Kreß v. Kressenstein, Georg, Freiherr, k. Justizrat und 
Rechtsanwalt, Nürnberg. 

185. Kreß v. Kressenstein, Gustav, Freiherr, k. Kämmerer 
und Hauptmann, Adjutant des Kriegsministers, München. 

186. Kreß v. Kressenstein, Karl, Freiherr, k. Rittmeister a. D., 
Nürnberg. 

187. Kreß v. Kressenstein, Karl, Freiherr, k. Bezirksamts- 
assessor, Nürnberg. 

188. Kreß v. Kressenstein, Otto, Freiherr, k. Generalleutnant 
und Divisionskommandeur, Exzellenz, München. 



— 85 - 

189- Kuczynski, Robert, Dr. phil., Privatgelehrter, Nürnberg. 

190. Kugler, Lot, Kommerzienrat und Magistratsrat, Nürnberg. 

191. Kuhlo, Richard, Kommerzienrat und Generaldirektor, 
. Nürnberg. 

192. Kurz, Franz, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

193. Lambrecht, Hermann, Fabrikbesitzer und k. spanischer 
Konsul, Nürnberg. 

194. Lang, Bernhard, Großhändler und k. schwed. Konsul, 
Nürnberg. 

195. Lauer, Joh., Fabrikbesitzer und k. bayer. Hoflieferant, 
Nürnberg. 

196. Lauer, Wolfgang, Fabrikbesitzer und k. bayer. Hoflieferant, 
Nürnberg. 

197. LaufTer, Otto, Dr. phil., Assistent am städtischen Museum, 
Frankfurt. 

198. Leistner, Georg, Bildhauer und Lehrer an der Kunst- 
gewerbeschule, Nürnberg. 

199. Leonhardy, H., Direktor der Vereinigten Pinselfabriken, 
Nürnberg. 

200. Leopold, Paul, Kaufmann, Nürnberg. 

201. Leuchs, Wilhelm, Kommerzienrat und Kaufmann, Nürnberg. 

202. Lochner, Friedrich, Dr. med., k. Medizinalrat und Bezirks- 
arzt, Schwabach. 

203. LöfTelholz v. Kolberg, Friedrich, Freiherr, k. Oberleut- 
nant, München. 

204. Löffelholz V. Kolberg, Karl, Freiherr, k. Hauptmann a. D., 
München. / 

205. Löffler, Christoph, Kaufmann, Nürnberg. 

206. Löfftz, Theodor, Kaufmann, Nürnberg. 

207. Lösch, Ernst, Kunstmaler, Nürnberg. 

208. Lory, Karl, Dr. phil., Reallehrer, Nürnberg. 

209. Lotter, Konrad, Privatier, Nürnberg. 

210. Lutkmeyer, Johannes, Privatier, Nürnberg. 

211. Maas, Markus, Dr. med., Hofrat und pr. Arzt, Nürnberg. 
212 Marlier, Julius, Kommerzienrat und Kaufmann, Nürnberg. 

213. Martin, Franz, I. Direktor des Gewerbevereins, Nürnberg. 

214. Maser, Friedrich, Kommerzienrat und Kaufmann, Nürnberg. 

215. Maser, Konrad, Kaufmann, Nürnberg. 



— 84 — 

163. Killingcr, German, käis. geheimer Regierungsrat, Straßburg. 

164. Killingcr, Hans, Kaufmann, Nürnberg. 

165. Kirchhoffer, Otto, k. Hauptmanna. D., Haiensee bei Berlin. 
166 Klein, Max, kais. Keichsgerichtsrat, Leipzig. 

167. Klein, Wilhelm, k. Amtsrichter, Nürnberg. 

168. Kloß, Otto Friedrich, Prokurist, Nürnberg. 

169. Knapp, Herrn., Dr. phil,, k. Reichsarchivassessor, München. 

170. Köhler, Albr., Dr. phil., k. Gymnasialprofessor. Nürnberg. 

171. Körner, Theodor, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

172. Körper, Hans, Kaufmann, Nürnberg. 

173. V. Kohlhagen, H., Heraldiker, Bamberg. 

174. Kohn, Ernst, Bankier, Nürnberg. 

175. Kohn, Georg, Bankier, Nürnberg. 

176. Kohn, Max, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

177. V. Kramer, Theodor, k. Oberbaurat und Direktor des 
Bayerischen Gewerbemuseums, Nürnberg. 

178. Krell, Otto, Fabrikdirektor und Gemeindebevollmächtigter, 
Nürnberg. 

179. Krell, Otto, jun., Oberingenieur und stellvertretender 
Direktor, Berlin. 

180. Kreß v. Kressenstein, Friedrich, Freiherr, k. k. Kämmerer 
und Oberstleutnant a. D., Nürnberg. 

181. Kreß v. Kressenstein, Friedrich, Freiherr, k. Kämmerer, 
Generalmajor und Brigadekommandeur, München. 

182. Kreß V. Kressenstein, Friedrich, Freiherr, k. Oberforstrat, 
Ansbach. 

183. Kreß v. Kressenstein, Friedrich, Freiherr, k. Kämmerer 
und Hauptmann im Generalstab, München. 

184. Kreß v. Kressenstein, Georg, Freiherr, k. Justizrat und 
Rechtsanwalt, Nürnberg. 

185. Kreß v. Kressenstein, Gustav, Freiherr, k. Kämmerer 
und Hauptmann, Adjutant des Kriegsministers, München. 

186. Kreß v. Kressenstein, Karl, Freiiierr, k. Rittmeister a. D., 
Nürnberg. 

187. Kreß v. Kressenstein, Karl, Freiherr, k. Bezirksamts- 
assessor, Nürnberg. 

188. Kreß v. Kressenstein, Otto, Freiherr, k. Generalleutnant 
und Divisionskommandeur, Exzellenz, München. 



— 85 - 

189. Kuczynski, Robert, Dr. phil., Privatgelehrter, Nürnberg. 

190. Kugler, Lot, Kommerzienrat und Magistratsrat, Nürnberg. 
191- Kuhlo, Richard, Kommerzienrat und Generaldirektor, 

. Nürnberg. 

192. Kurz, Franz, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

193. Lambrecht, Hermann, Fabrikbesitzer und k. spanischer 
Konsul, Nürnberg. 

194. Lang, Bernhard, Großhändler und k. schwed. Konsul, 
Nürnberg. 

195. Lauer, Joh., Fabrikbesitzer und k. bayer. Hoflieferant, 
Nürnberg. 

196. Lauer, Wolfgang, Fabrikbesitzer und k. bayer. Hoflieferant, 
Nürnberg. 

197. LaufFer, Otto, Dr. phil., Assistent am städtischen Museum, 
Frankfurt. 

198. Leistner, Georg, Bildhauer und Lehrer an der Kunst- 
gewerbeschule, Nürnberg. 

199. Leonhardy, H., Direktor der Vereinigten Pinselfabriken, 
Nürnberg. 

200. Leopold, Paul, Kaufmann, Nürnberg. 

201. Leuchs, Wilhelm, Kommerzienrat und Kaufmann, Nürnberg. 

202. Lochner, Friedrich, Dr. med., k. Medizinalrat und Bezirks- 
arzt, Schwabach. 

203. Löffelholz v. Kolberg, Friedrich, Freiherr, k. Oberleut- 
nant, München. 

204. LöfFelholz V. Kolberg, Karl, Freiherr, k. Hauptmann a. D., 
München. / 

205. Löffler, Christoph, Kaufmann, Nürnberg. 

206. Löfftz, Theodor, Kaufmann, Nürnberg. 

207. Lösch, Ernst, Kunstmaler, Nürnberg. 

208. Lory, Karl, Dr. phil., Reallehrer, Nürnberg. 

209. Lotter, Konrad, Privatier, Nürnberg. 

210. Lutkmeyer, Johannes, Privatier, Nürnberg. 

211. Maas, Markus, Dr. med., Hofrat und pr. Arzt, Nürnberg. 

212. Marlier, Julius, Kommerzienrat und Kaufmann, Nürnberg. 

213. Martin, Franz, I. Direktor des Gewerbevereins, Nürnberg. 

214. Maser, Friedrich, Kommerzienrat und Kaufmann, Nürnberg. 

215. Maser, Konrad, Kaufmann, Nürnberg. 



— 86 ~ 

216. Mayer, Friedrich, k. Gymnasialrektor, Nürnberg. 

217. Mayer-Dinkel, Albert, Kommerzienrat und Kaufmann, 
Nürnberg. 

218. Meck, Bernhard, Fabrikbesitzer, k. bayer. und herz, sächs. 
Hoflieferant, k. serb. Konsul, Nürnberg. 

219. Meerwald, Heinrich, Fabrikant, Schwabach. 

220. Merkel, Gottlieb, Dr. med., k. übermedizinalrat und 
Krankenhausdirektor, Nürnberg. 

221. Merkel, Heinrich, k. Landgerichtsdirektor, Nürnberg. 

222. Merkel, Johannes, Dr. jur., k. Universitätsprofessor, 
Güttingen. 

22.'^ Merkel, Johannes, Dr. jur., Ratsassessor, Nürnberg. 

224. Merklein, A., Juwelier, Nürnberg. 

225. V. Merz, Karl, Dr., k. Senatspräsident, Nürnberg. 

226. Merzbacher, Joseph, Kaufmann, München. 

227. Merzbacher, Sigmund, Justizrat und RechtsanwaltjNürnberg. 
22S. Mesthaler, J., Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, Nürnberg. 
229. Metzger,Ludwig,Kommerzicnratu.Großhändler,Nürnberg. 
'2'M). Meyer, Hans, k. Major z. D. und Bezirkskommandeur in 

Zweibrücken. 

2.'i 1 . Meyer, Hans, k. Landgerichtsrat und F.andtagsabgeordneter, 
Nürnberg. 

232. Meyer, Max, Kommerzienrat und Direktor der Vereins- 
bank, Münclien. 

2,'i3. Michal, Karl, k. (iymnasialprofessor, Nürnberg. 

234. Miller, Ferdinand, k. l^auamtmann. Nürnberg. 

2').". Monninger, Friedrich, Buclidruckereibesitzer, Nürnberg. 

23Ö. Müller, Christoph, Kaufmann. Nürnberg. 

237. Müller, Friedrich, Kaufmann, Nürnberg. 

2.3S. Müller,Johannes, Dr. plul.,k.(jymnasialprofessor, Nürnberg. 

239 Mummenhoff, Ernst, Dr. ])liil., An hivrnt und Vorstand 
des Stadtarcliivs und der Stadtbibliotlick. Nürnberg. 

24n. Nauck, Gustav, Kaufmann, Nürnl)crg. 

241. Naue, Otto, Kaufmann, Nü^nberJ,^ 

242 Nister, Ernst, Kommerzienrat. Marktvorstchor und Fabrik- 
besit/.L-r, Nlir^l)c^^^ 

24,'l. Nold, Karl, b'abrikl>csitx.cr, Nürnl^erg. 

2-4-1. Nordmann, Georg, Fabrikleitcr, Nürnberg. 



— 87 

245. Ochsenmayer, Joseph, Architekt, Nürnberg. 

246. v.Oelhafen,Karl,k.Oberlandesgerichtsrata.D, Germersheim. 

247. V. Oelhafen, Sigmund, k. Oberamtsrichter, Weilienburg a. S. 

248. Oertel, Heinrich, Dr. phil., k. Gymnasiallehrer, Nürnberg. 

249. Ott, Erhard, k.Telegraphen-Expeditor I.Kl, Schoppershof- 
Nürnberg. 

2r»(). Pabst, Julius, Fabrikbesitzer und k. Württemberg. Konsul, 
Nürnberg. 

251. V. Pechmann, Heinrich, Frhr., k. Oberleutnant, Nürnberg. 

252. Peters, Hermann, Apotheker, Waldhausen vor Hannover. 

253. Petri, Oscar, Kommerzienrat, k. pr. Regierungsbaumeister 
a. D. und Fabrikdirektor, Nürnberg. 

254. Petz, Hans, Dr. phil., k. Reichsarchivrat, München. 

255. V. Petz, Richard, k. Rittmeister, Fürth. 

256. Pickert, Max, Hofantiquar und Kunsthändler, Nürnberg. 

257. Plank, Ernst, Kommerzienrat, Magistratsrat und Fabrik- 
besitzer, Nürnberg. 

25S. Pöhlmann, Hermann, Privatier, Nürnberg. 

259. Pöhlmann, Robert, Dr. phil., k. Universitätsprofessor, 
München. 

260. Pöhlmann, Richard, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

261. V. Praun, Alexander, k. Oberlandesgerichtsrat, Nürnberg. 

262. V. Praun, Eberhard, k. Geh. Justizrat und Rechtsanwalt, 
Nürnberg. 

263. V. Praun, Paul, k. Regierungspräsident, Augsburg. 

264. V. Praun, Sigmund, k. Oberlandesgerichtsrat a. D., 
Nürnberg. 

265. V. Praun, Walter, Dr., Rechtsanwalt und k. russischer 
Vizekonsul, Nürnberg. 

266. Priester, Joseph, Kaufmann, Nürnberg. 

267. Pumplün, Gustav, k. Realschulrektor a. J)., Erlangen. 

268. Pylipp, Hans, Professor und Architekt, Nürnberg. 

269. Raab, Carl, Kommerzienrat, Fabrikbesitzer und Magistrats- 
rat, Nürnberg. 

270. Raith, Hans, Ingenieur, Nürnberg. 

271. Raschbacher, Karl, Kaufmann, Nürnberg. 

272. Rast, Rudolf, Dr. phil., k. Gymnasialleiirer, Nürnberg. 

273. Reck, Hans, Privatier, Nürnberg. 



— 88 — 

274 R6t, Paul, Dr. phil., k. Professor, Sekretär und Biblio- 
thekar am Bayerischen Gewerbemuseum, Nürnberg. 

275. Rehlen, Wilhelm, Großhändler, Nürnberg. 

276 Reicke, Emil, Dr. phil., Kustos an der Stadtbibliothek 
und am städt. Archiv, Nürnberg. 

277. Reif, Jean, Kommerzienrat und Brauereibesitzer, Nürnberg. 

27S. Reimann, Arnold, Dr. phil., (Gymnasiallehrer, Berlin. 

279. Reißmann, J., Kaufmann, Nürnberg. 

2S(). Reitz, Oskar, Goldschmied, Nürnberg. 

251. Rettelbusch, E., Architekt, Nürnberg. 

252. Rhau, Georg, Kaufmann, Nürnberg. 

253. Rheinisch, Fritz, k. Landgerichtsrat, Zweibrücken. 

254. Richter, Emil, Kaufmann, München. 

2S.") Riedner, Rudolf, Architekt und Diplomingenieur, Nürnberg. 

286. Riegel, Wilhelm, Dr. med., Augen- u. Nervenarzt, Nürnberg. 

287. V. Rieppel, A., Dr. ing., k. Baurat und Fabrikdirektor, 
Nürnberg. 

288. Ritter, Lorenz, Kui)ferstecher und Maler, Nürnberg. 

289. Ritter, Paul, k. Professor und Maler, Nürnberg. 

290. Ritter, Wilhelm, Maler, Nürnberg. 

291. Rößner, Joh. Wolfg., Bildhauer und k. Professor an der 
Kunstgewerbeschule, Nürnberg. 

292. Rohmer, Eugen, k. Landgerichtsdirektor, Nürnberg. 
29.^ Rosenfeld, Jakob, (Jroßiiändler, Nürnberg. 

294. V. Rotenhan, Ludwig, Frhr., Generalmajor z. D., München, 
29:.. Ruffler, Joseph, Kaplan, Fürth i. B. 
29o. Rupprecht, Karl, Kaufmann, Nürnberg. 

297. Sachs, Karl, Kommerzienrat und (iroßhändler, Nürnberg. 

298. Sachs, Wilhelm, Ciroßhändler, Nürnberg. 

299. Sahlmann, Anton, Kommerzienrat, Furili. 
:^,i»(). Sander, Paul, Dr. phil., Privatgelehrter. Berlin. 

:;(»!. Schäfer, Karl, Dr. phil., .Assistent am Kunstgewerbe- 
museum, Bremen. 

:;n2. Schätzler. J. A., l'eingoldschlägcrcibesitzer. Nürnberg. 

:\n:\. V. Schallern, Karl, Ritter iiml Kdlcr, k. Oberst a. D., 
NiimluTg. 

:;<i4. Scharrer, Viktor, Kaufmann. Xiiriiberi;. 

'^^r^. Scheck, Bernhard, Architekt, Nürnberg. 



— 89 — 

306. Scheuplein, Alfred, Ingenieur, Nürnberg-Doos. 

:jo7 V. Scheurl, Theodor, Freiherr, k. Bezirksamtinann a. D., 

Nürnberg. 
'M)X. Schilling, Friedrich, Dr. med., Hofrat und prakt. Arzt, 

Nürnberg. 
:U)9 Schilling, Theodor, k. italienischer Konsul, Nürnberg. 
:jln. Schmeißner, Jakob, Architekt, Nürnberg. 
:ni. Schmidmer, Christian, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 

Nürnberg. 
312. Schmidmer, Georg E., Fabrikbesitzer, Nürnberg. 
.{13. Schmidt, August, Kaufmann, Nürnberg, Plobenhofstr. 
314 Schmidt, August, Kaufmann, Nürnberg, Wielandstr. 
3ir». Schmidt, Joseph, Bankdirektor, Nürnberg. 
316 Schmitz, Joseph, k. Professor und Architekt, Nürnberg. 

317. Schönamsgruber, Ernst, k. Justizrat und Notar, Nürnberg. 

318. Schoenner, Georg, Kommerzienrat, Fabrikbesitzer und 
Magistratsrat, Nürnberg. 

319. Scholler, Heinrich, k. Pfarrer, Nürnberg. 
32(». Schornbaum, Karl, Dr., Katechet, Nürnberg. 

321. Schräg, Eduard, gräfl. Forstmeister, Chef der gräflich von 
Törring'schen Forstinspektion, Jettenbach a. I. 

322. Schräg, Julius, Kunstmaler, München. 

323. Schräg, Karl, k. k. Konsul und k. Hofbuchhändler, 
Nürnberg. 

324. Schrodt, Albert, k. überlandesgerichtsrat a. D., Nürnberg. 
32.'). Schrötter, Georg, Dr. phil., k. Kreisarchivar, Nürnberg. 

326. V. Schubert, Hans, Dr. phil., o. Universitätsprofessor 
und Konsistorialrat, Kiel. 

327. Schuh, Eduard, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

325. V. Schuh, Georg, Dr. jur., Ritter, geheimer Hofrat und 
I. Bürgermeister, Nürnberg. 

.321). Schuh, Heinrich, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

331». Schultheiß, Oskar, k. Oberpostassessor, Nürnberg. 

331. Schulz, Fritz Traugott, Dr. phil., Konservator am Ger- 
manischen Nationalmuseum, Nürnberg. 

332. Schulz, Otto, Architekt, Nürnberg. 

333. Schütte, Ludwig, Kaufmann, Nürnber:;. 

334. Schütz, Hans, k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 



- 90 — 

33ö. Schwabe, Heinrich, Bildhauer und k. Professor a. D., 

Nürnberg. 

336. Schwanhäußer , Gustav, Kommerzienrat, Fabrikbesitzer 
und k. Handelsrichter, Nürnberg. 

337. Schwanhäußer, Eduard, Dr. jur., Kaufmann, Nürnberg. 
33S. Schwarz, August, k. Stabsveterinär, Nürnberg. 

339. Schwarz, Gottlieb, städt. Geometer a. D., Nürnberg. 

340. V. Schwarz, Benedikt, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

341. V. Schwarz, Gottlieb, k. Oberst a. D., München. 
342 V. Schwarz, Louis, Privatier, München. 

343. Schwemmer, Hans, Privatier, Nürnberg. 

344. Seegy, Otto, städt. Ingenieur, Nürnberg. 

345. V. Seisser, Andreas, k. Ministerialdirektor und Präsident 
der k. Hauptbank in Nürnberg. 

346. Seuffer, Friedrich, Buchhändler, Bayreuth. 

347. Seyler, Emanuel, k. Hauptmann a. D., Nürnberg. 

34S. Silberschmidt, Wilhelm, Dr. jur., k. Staatsanwalt, Zwei- 
brücken. 

349. Simonsfeld, Henry, Dr. phil. u. a. ö. Universitätsprofessor, 
München. 

3r>0. Sippel, Otto F., Kunst- und Buchhändler, Nürnberg. 

3.")!. Sixt, Friedrich, k. Major im Stab, Nürnberg. 

3r)2. Soldan, Hermann, (iroßhändlcr, Nürnberg. 

3r»3. Solger, Friedrich, Kaufmann, Nürnberg. 

3r»4. Spandel, Erich, Buchdruckereibesitzer und Zeitungsver- 
leger, Nürnberg. 

3").'). Speiser, Theodor, Kaufmann, Nürnberg. 

37)6. Spindler, Joseph, k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 

;',:)7. Stahl, Daniel, kais. Bankvorstand und k. b. Oberleutnant 
der Landwehr, Hof. 

3r»S. Stahl, Joh. Christoph, Kaufmann, Nürnberg. 

;;.".0. Stahl, Karl, Kaufmann, Nürnberg. 

:U3o. Stark, Max, Kaufmann und IL Vorstand dos Gemeinde- 
kollcgiums. Niirnl)er,o. 

.;oi. Staudt, Erdmann, Fabrikbesitzer, Oemeindebevollmäch- 
tigter und k. b. Hoflieferant, Nürnberg. 

:;<)2. Stegmann, Hans, r>r. phil., IL Direktor des Germani- 
schen Xationalmuseums, Nürnberg. 



- 91 — 

3G3. Steindorff, Hermann, Architekt und k. Professor an der 
KuDStgewerbeschule, Nürnberg. 

364. Stich, Karl, Buchdruckereibesitzer, Nürnberg. 

365. Stoer, Friedrich, Privatier, Nürnberg. 

366. Stoer, Friedrich, rechtskundiger Magistratsrat, Nürnberg. 

367. Stromer v. Reichenbach, Wilhelm, Freiherr, Rechts- 
praktikant, München. 

368. Strunz, Oskar, k. Landgerichtsdirektor, Fürth. 

369. Stündt, Max, Kaufmann, Nürnberg. 

370. Supf, Karl, Fabrikbesitzer, Berlin. 

371. Supf, Wilhelm, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer. 
Nürnberg. 

372. von und zu der Tann-Rathsamhausen, Luitpold, Frhr., 
k. General der Infanterie und kommandierender General 
des k. b. III. Armeekorps, Exzellenz, Nürnberg. 

373. Tannert, Richard, Dr. phil., Chefredakteur, Nürnberg. 

374. V. Thäter, Gottlieb, k. Generalmajor z. D., Weiherhaus 
bei Feucht. 

375. Theisen, August, Kaufmann, Nürnberg. 

376. Thielmann, Ph., Dr. phil., k. Gymnasialrektor, Nürnberg. 

377. V. Tucher, August, Freiherr, Rittergutsbesitzer, Feldmühle. 
37S. V. Tücher, Christoph, Frhr., k. Kämmerer und Regierungs- 
rat a. D., Nürnberg. 

379. V. Tucher, Friedrich, Freiherr, k. Forstmeister a. D., 
Simmeisdorf. 

380. V. Tucher, Heinrich, Freiherr, k. Kämmerer, Staatsrat i. 
a. o. D., außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter 
Minister, Exzellenz, Wien. 

351. V. Tücher, Heinrich, Freiherr, k. Kämmerer und Lega- 
tionssekretär, Wien. 

352. V. Tucher, Karl, Freiherr, Rittergutsbesitzer, Leitheim. 

353. V. Tucher, Sigmund, Frhr., Rittergutsbesitzer, München. 

384. V. Tucher, Theodor, Freiherr, k. Kämmerer und Ritter- 
gutsbesitzer, Nürnberg-Schoppershüf. 

385. Tuchmann, Ernst, Kommerzienrat, Großhändler und 
k. Handelsrichter, Nürnberg. 

386. Tuchmann, Friedrich, Großhändler, Nürnberg. 

387. Turnverein Nürnberg, anerkannter Verein, Nürnberg. 



— 92 — 

388 Ullrich, August, Dr. phil., k. Inspektor und Rektor der 
höheren Töchterschule, Nürnberg. 

389. Versen, Max, Chefredakteur u. Gemeindebevollmächtigter, 
Nürnberg. 

390. Vogt, Wilhelm, Dr. phil., k. Professor und Rektor des 
Realgymnasiums, Nürnberg. 

391. Voit, Friedrich, Dr. med. und prakt. Arzt, Nürnberg. 

392. V. Volckamer, Friedrich, k. Hauptmann und Compagnie- 
chef, Nürnberg. 

393. V. Volckamer, Guido, Rentier, München. 

394. Volkert, Johannes, k. Dekan und Pfarrer, Nürnberg, 
39r>. Volksbildungsverein Nürnberg. 

396. VoUhardt, Oskar, Justizrat und Rechtsanwalt, Nürnberg. 

397. Wagner, Franz, rechtskundiger Magistratsrat, Nürnberg. 
398 Wallraff, Heinrich, städt. Baurat, Nürnberg. 

399. Walter, Konradin, Architekt und k. Professor an der 

Kunstgewerbeschule, Nürnberg. 
4U0. Waydelin, Wilhelm Friedrich, Großhändler, Nürnberg. 
4l)l. Weber, Karl, städt. Oberbaurat, Nürnberg. 

402. Weber, Otto, Ingenieur, Nürnberg. 

403. Wedermann, Konr., k. Amtsrichter, Nürnberg. 

404. Weigel, Ferdinand, Antiquar und Buchhändler, Nürnberg. 
40"). Weigel, Wilhelm, rechtskundiger Magistratsrat, Nürnberg. 
406 V. Welser, Friedrich, Freiherr, kgl. Oberlandesgerichtsrat, 

München. 

407. V. Welser, Karl, Freiherr, Gutsbesitzer, Neuhof bei Lauf. 

408. V, Welser, Ludwig, Frhr., k. Kämmerer und Regierungs- 
präsident, Exzellenz, Ansbach. 

4i>9. Widmann, Theodor, Kaufmann, Karlsruhe. 

410. Wien, Direktion der Bibliothek und des historischen 
Museums der Stadt Wien. 

411. Winkler, Heinrich, Dampfwaschanstaltbesitzer, Nürn- 
berg. 

412. Winter, Albert, cand. thcol. Nürnberg. 

413. Winter, Fritz, Dr. jur., Rechtspraktikant, Nürnberg. 

414. Witschel, August, k. Landgerichtspräsident, Nürnberg. 
4ir». Wolfram, Ludwig, Dr. phil., k, Gymnasialprofessor, 

Fürth i. B. 



- 93 — 

416. V. Wünsch, Julius, Ritter, k. Oberlandesgerichtspräsident, 

Augsburg. 
417 Wünscher, Artur, k. Direktionsassessor, Nürnberg. 

418. Wunderer, August, k. Pfarrer, Nürnberg. 

419. Wurfbain, F. C, Amsterdam. 

420. Zagelmeier, Friedrich, Baumeister und Magistratsrat. 
Nürnberg. 

421 Zehler, Friedrich, k. Oberlandesgerichtsrat, Nürnberg. 

422. Zeiser, Ferdinand, Buchhändler, Nürnberg. 

423. Zeltner-Dietz, Johannes, Kommerzienrat u. Fabrikbesitzer. 
Gries bei Bozen. 

424. Zeltner, Johannes, jun., Fabrikbesitzer. Nürnberg. 

425. Zilcher, Oskar, Rechtsanwalt, Nürnberg. 

426. Zinn, Louis H., Fabrikbesitzer, Nürnberg. 



Mitglieder nach § 7 der Satzungen, 

1. Frhrl. v. Kressisches Gesamtgeschlecht, Nürnberg. 

2. Frhrl. v. Stromerisches Gesamtgeschlecht, Nürnberg. 

3. Frhrl« v. Tucherisches Gesamtgeschlecht, Nürnberg. 



erreicht worden in den abgelaufenen 30 Jahren und es fehlt 
nicht an Lnst und gutem WOlen, das Geschaifene weiter aus- 
zubauen und emsig weiterzu wirken. 

Über die Vereinstätigkeit im abgelaufenen Jahre Ist 
folgendes zu berichten: Es haben auch in diesem Jahre sieben 
Monatsversammlungen stattgefunden, die sämtlich gut besucht 
waren und in denen regelmäßig größere Vortrage gehalten wurden. 
Die erste Monats Versammlung, mit der wie immer die 
ordentliche Generalversammlung verbunden war, fand am 
Donnerstag dem 17, Januar 1907 abends 8 Vi Uhr loa Saale 
de« Gasthofs zum roten Hahn in der Königssiraße statt. 
37 Mitglieder hatten sich daxu eingefunden. Der I, Vorstand, 
Justizrat Frhr. von Kreß, berichtete über die Vereinstätigkett 
im Jahre 1906, gedachte der wohlgelungenen Jubiläums-Landes- 
Indusirie-, Gewerbe- und Kunstausstellung, die in diesem Jahre 
in Nürnberg abgehalten worden war und an der sich der Verein 
durch einzelne seiner Mitglieder beteiligt hatte« welche steh um 
das Zustandekommen der historischen Ausstellung der Stadt 
Nürnberg hervorragend verdient gemacht hatten, erwähnte femer 
die Beteiligung des Vereins an der Ausstellung deutscher Bürger- 
häuser auf dem Tage fUr Denkmalspflege in Braunschweig, 
sowie den so äußerst gelungenen Vereinsausflug nach VV^eißen- 
burg und besprach die acht in den Vereinsversammlungen ge- 
haltenen Vorträge und die Publikationen dieses Jahres. Der 
Schatzmeister, Kommerzienrat Cnopf, berichtete Über den Stand 
der Vereinskassa, der ein durchaus günstiger war* Die eigentliche 
Vereinsrechnung ergab an 

Einnahmen Jf 5473.76 

Ausgaben , . . ^' 5147,31 

sonach an Kassabestand Jt 326.45 

Der Reservefond hatte nicht nur keine Einbuße» sondern einen 
Zuwachs um *Jf 200 erfahren und betrug Jf 4500. In der 
Rechnung über den Fonds zur Aufnahme der Bau- und Kunst- 
denkmäler in Nürnberg waren an 

Einnahmen Jl 2293.Q3 

Ausgaben i 1775.42 

sonach an Kassabestand .^ 518.5! 



4 




5 — 



vorgetragen. Die Rechnungen und Bücher hatte Privatier 
^•J. Luckmeyer revidiert und in Ordnung befunden. Auf seinen 
Antrag wurde dem Schatzmeister Entlastung erteilt und warmer 
Dank für seine musterhafte Kassaführung ausgesprochen. In 
den Voranschlag hatte die Vorstandschaft in der Hoffnung, daß 
es gelingen werde, in diesem Jahr das geplante Werk über die 
Sebalduskirche in den Druck zu geben, einen Posten von 
jä 3000 aus dem Reservefond eingestellt und vorgeschlagen, 
Einnahmen und Ausgaben auf M 5900 festzusetzen. Der Vor- 
anschlag fand die Genehmigung der Generalversammlung. Der 
gesonderte Voranschlag für den Fonds zur Aufnahme der Bau- 
und Kunstdenkmäler der Stadt Nürnberg bezifferte an 

Einnahmen M 2518,51 

Ausgaben ...» 2200,— 

daß ein Kassabestand von, M 318.51 

fUr das nächste Jahr übrig geblieben wäre. Auch er fand die 
einstimmige Billigung der Generalversammlung. Der letzte 
Gegenstand der Tagesordnung war die Ausschußergänzungswahh 
Ein langjähriges und eifriges Ausschußmitglied, Professor a. D. 
Friedrich Wanderer, war im Vorjahr wegen Wegzugs von Nürnberg 
aus dem Ausschüsse ausgetreten. Dem ausgeschiedenen Mitgliede, 
das seit Gründung des Vereins demselben angehört und sich 
vielfache Verdienste um denselben erworben hatte, widmete der 
Vorsitzende warme Worte der Anerkennung. Statt seiner wurde 
durch Zuruf auf Vorschlag des Vorsitzenden der verdienstvolle 
Bearbeiter der Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Nürnberg, 
Konservator Dr. Fritz Traugott Schulz, in den Ausschuß berufen, 
der die Wahl auch annahm. Die Versammlung votierte noch 
auf Antrag des Direktors v. Bezold dem Vorsitzenden des 
Vereins und seinen Mitarbeitern herzlichen Dank für ihre uner- 
müdliche Arbeit im Dienste des Vereins. 

Den Vortrag des Abends hatte Professor Dr. Johannes 
Müller übernommen^ welcher über: »Die Hauptwege des 
Nürnberger Handels, insbesondere die Geleitsstraße 
Nürnberg-Frankfurt tm Spätmittelalteri sprach. 

Nürnberg verdankt seine hohe merkantile Bedeutung nicht 
zum wenigsten der Gunst seiner Lage, Bis zur Entdeckung 
Amerikas konnte es in kommerzieller wie in rein geographischer 




6 — 



Beziehung als Zentrum Europas gelten. Schlägt man närolicb 
um Nürnberg mit einem Radius von 465 km einen Kreis, so 
liegen auf dessen Peripherie die Haupthandelsplätze Mittel- 
europas im Mittelalter, Venedig, Wien bezw. Preßburg, Breslau 
beaw. Llssa bei Glogau, Hamburg, Brüssel und Genf berw. 
Lausanne so verteilt, daß sie die Ecken eines regulären Sechs- 
ecks bilden. Diesem entspricht io dem engern Verkehrsgebiete 
Nürnbergs nach Lage der Seiten und Richtung der Diagonalen 
ein kleineres Sechseck mit den Endpunkten Neuburg, Regen stauf, 
Kemnath, Koburg, Würzburg und Ellwangen. Sie bezeichnen 
wie die oben aufgeführten großen Handelsplätze 6 große, von 
Nürnberg nach den Himraeisrichtungen Nord und Süd, Nordwest 
und Südost, Nordost und Südwest ausstrahlende Handelsstraßen, 
zwischen die sich als Halbierungslinien der von diesen Straßen 
eingeschlossenen Winkel noch 6 weitere Straßen einschieben, 
so daß das mittelalterliche Straßennetz Nürnbergs im ganzen 
ein regelmäßiges Zwölfeck darstellt. Und zwar münden auf 
jeder Pegnitzseite 6 Straßen ein, bei den Haupttoren je 2 oder 
3, nämlich am Spittlertor die 3 schwäbischen Straßen, die 
Rothenburger, Ulmer und Augsburger, am Frauentor die 
Münchener, Landshuter und Regensburger, am Laufer Tor die 
böhmische und Vogtländer, am Tiergärtnertor die beiden 
thüringischen Straßen, die Leipziger und Erfurter, und am Neuen 
Tor die beiden fränkischen Straßen, die Schweinfurter und 
die Frankfurter Straße. Dabei erfolgte freilich die Zusammen- 
fassung je zweier Straüenzüge nicht durchaus erst an den Toren 
Nürnbergs, sondern teilweise schon in größerer Entfernung von 
der Stadt. So vereinigte sich die Erfurter mit der l.eipziger 
Straße schon in Koburg, die Augsburger und Münchener trafen 
in Weißenburg a. S. zusammen. Dafür schoben sich nach Westen 
zwischen die Rothenburger und Ulmer noch die Schwäbisch- 
Haller und nach Ostnordosten die Egerer Straße, so daß sich 
also im ganzen doch 12 Handelsstraßen in der fränkischen 
Handelsmetropole vereinigten. 

Bei besonders viel befahrenen Strecken zeigte sich die 
Erscheinung der intermittierenden Doppelstraßen, die ihre 
Erklärung einesteils in den gesteigerten Verkehrsbedürfnissen, 
andererseits in deu Ansprüchen der Territorialherren auf das 




I 
I 




ft 

es 



Geleitsrecht findet Es schwebten deshalb, z B, auf der 
Frankfurter Straße zwischen Würzburg und Brandenburg beständige 
Geleitsstreitigkeiten. Die durch das brandenburgische Gebiet 
führende Nebenstraße Burgfarrnbach, Windsheim, UfiTenheim 
nach Tauberbischofsheim war den Nürnbergern bei weitem 
angenehmer, als die über Würzburg dorthin führende Reichs- 
Straße, schon weil sie kürzer war, und weil außerdem die 
Durchquerung der Gebiete kleiner Dynasten, wie der Schenken 
von Limburg und der Grafen von Castell, vermieden wurde. 
Mit den Brandenburger Markgrafen schloß die Stadt in den 
•Jahren 1386, 1453 und 1496 ganz besondere Verträge ab, 
wodurch nicht nur die Zahl der Brandenburger ZoUstätten, 
sondern auch die zollbaren Waren und der Zolltarif samt dem 
Geleitsgeld ein für alle Mal festgestellt wurden. Danach gab 
es immerhin im 15, Jahrhundert wohl ein halbes Hundert Zoll- 

ättcn allein im Brandenburgischen, ivovon Jedoch für den 
großen Handelsverkehr nm etwa ein Drittel in Betracht kam. 
Auf jeder Straße waren eigentlich nur 2 brandenburgische 
2ollstälten, nämlich die »Anzolistätte« gegen Nürnberg beim 
Eintritt ins Brandenburgische, wie z. B, Ochenbruck bezw. Feucht 
auf der Regensburger, Schwabach auf der Ulmer, Fürth auf der 
Frankfurter, Brück bezw. Tennenlohe auf der Erfurt-Leipziger 
Straße, und die äußeren Zollstäiten vor dem Verlassen des 
Brandenburgischen Gebiets, Ober-Ferrieden, Gunzenhausen» 
Neustadt a» d. Aisch, Baiersdorf waren die entsprechenden 
Zollstätten auf den genannten Strecken. Im Gegensatz zu 
[Brandenburg verfuhr das Bistum Würzburg bei weitem irrationeller, 
indem es von den Transitgütern den Zoll nicht nur an den 
Grenzstationen, sondern auch an dazwischen liegenden ZoUstätten 
erhob, So kamen zwischen Neustadt a. d, Aisch und Würzburg 
im ganzen noch 7 Zölle hinzu, davon altein 5 würzburgische. 
Leider konnten sich die Nürnberger diesen Plackereien nicht 

anz — durch Wahl einer anderen Straße - entziehen. Denn 
Würzburg übte auf Grund alter Rechte einen Straßenzwang aus 
und wenigstens eine Woche vor und nach den beiden F'rank- 
furter Messen mußte die Würzburger Route eingeschlagen werden. 
Dazu waren hier die Zölle viel höhere, so betrug z. B. der 
Zoll für ein Fuder Frankenwein im Brandenburgischen nur 



— 8 -^ 



r 



3 Pfennige, im Wünf^burgischen einen Gdden (an allen Zoll- 
Stätten zusammen?), ein Mißverhältnis, wie es nicht leicht größer 
gedacht werden kann, 

Redner verbreitete sich dann eingehend über die Handels* 
wege in Südfrankreich und nach Spanien, er gedachte der 
Genfer und der diese infolge der Handelspolitik der französischen 
Könige allmählich lahmlegenden Lyoner Messen und machte 
auch eine Reihe von Einzelfällen namhaft^ in denen wir 
Nürnberger Kaufleute als dort tätig urkundlich erwähnt finden. 
Schon Ulmann Stromer im 14. Jahrhundert, später dann 
namentlich die Tucher waren an dem spanischen Handel^ der 
sich insbesondere auf Safran und Waid erstreckte, beteiligt. Die 
in liberaler Weise gestattete Benützung des Tucherschen 
Familienarchivs gewährte willkommene Aufschlüsse. Auch die 
zum Teil sehr beschwerlichen Pyrenäenübergänge wurden be- 
schrieben. Dann wandte sich Redner wieder dem Norden xu, 
der Erfurter Straße, dem Handel nach Lübeck, nach Leipzig 
und Über dieses und andere sächsische Städte (nicht über 
Böhmen) nach Schlesien und Polen, in welchem Lande die 
Nürnberger besonders große Freiheiten genossen. Möglich daß 
Nürnberger Kaufleute auch nach Rußland gekommen sind. 
Auch Mähren, Ungarn, Siebenbürgen kamen zur Sprache. 
Hinsichtlich der nach Italien führenden Pässe erwähnen wir hier 
nur, daß der Septimer damals weit mehr benützt wurde, als der 
Splügen, der mehr ein Schleichpaß und weit beschwerlicher, 
allerdings nicht so mit Zöllen belegt war, wie der Septimer. 
Zum Schluß ging Redner nochmals des näheren auf die Frank- 
furter Straße ein. Einen Anhaltspunkt für die Größe der 
Frankfurter Meßkarawanen gewäJirt uns ein Geleltsgelderver- 
xeichnis wahrscheinlich von Neustadt a. d. Aisch aus dem Jahre 
1446, wonach sich die Zahl der aus der Fastenmesse damals 
heimkehrenden Wagen auf 67 berechnet. Dann kommen auch 
die sog. Freßgelderverzeichnisse in Betracht, Die Freßgelder — 
so lautet der offizielle derbe Ausdruck — waren die von der 
Nürnberger Handelswelt für die Meßreisenden festgesetzten» 
von diesen durch Umlagen — den sog, Freßbeutel — erhobenen 
Gelder zur Bestreitung der Unkosten, die auf die Zehrung und 
Verehrung (Trinkgeld) der Geleitsraannschaften daraufgingen. 



I 



I 
I 



I 




_ Q _ 

Sie richteten sich nach den verschiedenen Warengattungen, bezw. 
nach ihrem Gewicht. Aus einem solchen Freßgelderverzeichnis 
von 147Ö berechnet sich nun eine Gesamtzahl von 212 Wagen 
hin und zurück oder für eine Meßkarawane 106 Wagen mit je 
20 Zentnern Last. Für unsere Zeit eine verschwindend geringe, 
für die damalige Zeit aber wohl eine recht stattliche Zahl. 
Jedenfalls sehen wir die fleißigen Nürnberger Kaufleute des 
Mittelalters, unter denen die Patrizier nicht fehlten, zu ansehn- 
lichem Reichtum gelangen, der, als in den neueren Jahrhunderten, 
nicht zum wenigsten unter dem schädigenden Einfluß von 
Standesvorurteilen^ der Handel abnahm, gleichfalls eine beträcht- 
liche Einbuße erleiden mußte. Wir haben hier von dem außer- 
ordentlich Inhalt reichen, großenteils auf noch nicht benutztes 
Quellenmaterial sich stützenden Vortrage nur einige wenige Punkte 
hervorheben können. Wer sich genauer unterrichten will, sei 
auf die Abhandlung des Redners über das Geleitswesen und 
den Güterverkehr zwischen Nürnberg und Frankfurt a. M. im 
15. Jahrhundert in der Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirt* 
Schaftsgeschichte 1Q07, 3. Heft verwiesen.*) Der auch durch 
eigens zu dem Zweck gezeichnete Karten erläuterte Vortrag 
fand den lebhaften Beifall der Anwesenden, 

Die zweite Monats Versammlung fand am Donnerstag 
dem 21. Februar statt. Den Vortrag hielt Dr. Emil Reicke, 
Kustos an der Stadtbibliothek und am städtischen 
Archiv hier, über das Thema 3 Pirck heimers Familien- 
beziehungen II. Teil«. 

Redner hatte in einem früheren Vortrage die Vorfahren 
Wilibald Pirckheimers behandelt, insbesondere dabei auch setner 
Mutter gedacht, die vor ihrer Verheiratung einen interessanten 
Liebeshandel mit Sigmund Stromer von der Rosen hatte. Jetzt 
verbreitete er sich hauptsächlich über Pirckheimers Verhältnis 
zü seinem Vater, seiner Frau und seinen Schwestern, Sowohl 
die Ehe seines Vaters wie seine eigene zeigt einen auffallenden 
Überschuß an Mädchengeburten, dazu kommt, daß auch seine 
Frau Crescentia, eine geborene Rieterin, aus einer außerordentlich 



*) Vgl. jetzt auch : Die Hauptwege des Nürabergiscben Handels im Spät- 
fntttelalt^. Ein Beitrug zur mittclnlterlichen Vcikcbrsgeograpbie. Von Johannes 
Müller, Arcliiv für Kulturgeschichte V, Bd., 1907. S. t — 23. 




INHALT. 



Seite 

VereiDschronik 3 

I. Anhang. Kassabericht über das Jahr 1907 30 

U. Anhang. Bibliothekgeschenke und Tauschschriften ... 32 

III. Anhang. Veränderungen im Mitgliederstande im 

Jahre 1907 63 

Verzeichnis der Mitglieder 65 



Druck der Kgl. Bayer. Hofbucbdmckerei G. P. J. Birling-Diets 




it dem Ablauf des Jahres 1907 hat der Verein für 
Geschichte der Stadt Nürnberg das dreißigste Jahr 

seines Bestehens vollendet. Mit Stolz und Befriedigung 

blicken die Leiter des Vereins und insbesondere der 

während dieser ganzen Zeit an der Spitze des Vereins wirkende 

I. Vorstand auf die abgelaufenen 30 Jahre zurück, während 
welcher kein Moment der Ermüdung und des Stillstands ein- 
getreten ist. Der vor 30 Jahren gefaßte Entschluß, einen 
historischen Verein in Nürnberg in 's Leben zu rufen, hat sich 
reichlich gelohnt. Die Aufgabe, die ihm gestellt war^ durch 
neue Forschungen die Geschichte der Reichsstadt und ihres 
vormaligen Territoriums immer mehr aufzuklären und das 
Interesse für die große Vorzeit zu erwecken und wachzuerhalten, 
Jiat der Verein mit Glück verfolgt. Eine treue Gemeinde von 
Oeschichtsfreunden versammelt sich allmonatlich in den Winter- 
ß»ünaten, um den Vorträgen über Stoffe aus den verschiedensten 
•Gebieten der Vergangenheit der allen Reichsstadt andächtig zu 
lÄüschen. Eine nicht geringe Zahl wertvoller Arbeiten über 

rdJe Vergangenheit der Vaterstadt sind in der stattlichen Reihe 
iron Bänden der > Mitteilungen v des Vereins veröffentlicht. Ein 
»eues Heft derselben befindet sich unter der Presse. Zwei 
griißere literarische Unternehmungen, deren Vorbereitung seit 
Jahren den Verein beschäftigt, sollen im Laufe des Jahres an 
das Licht der Öffentlichkeit treten, das illustrierte Prachtwerk 
Über die restaurierte St, Sebalduskirche und die Bau- und Kunst- 
denkmäler der Stadt Nürnberg, von welchen zunächst das bürgerliche 
Wohnhaus, sein Bau und seine Innenausstattung in Lieferungen 
erscheinen soll. Mit zahlreichen Brudervereinen und histo- 
rischen Instituten steht der Verein in regem Schriftentausch. 
Eine stattliche Büchersammlung ist infolge dessen entstanden^ 
deren Benützung den Mitgliedern freisteht. Kurz, es ist viel 





wenig ganz sicheres von Flötner. Die am meisten zusammen- 
fassende, allerdings nur sehr kurze Nachricht Über den Künstler 
verdanken wir Neudörfer, nach ihm soll er auf einem Kirsch* 
kern — nach anderen war es ein Kühhorn — 113 Köpfe 
ausgeschnitzt haben. Dann hätte er in »weißem Steine geschnitten, 
iHistorien« als Vorlagen für Goldschmiede, Geboren ist Flötner 
wohl um 1493. in der Schweiz (Romannshorn?) und von hier 
vielleicht als Landsknecht ausgewandert. Seine Tätigkeit dürfte 
bezeugt sein in Augsburg (Fuggerkapelle), in Konstanz(Orgelbühne), 
in Bern (Chorgestühl), In Ansbach rührt das Fragment eines 
Altars in der Gumbertuskirche von ihm her. Von Ansbach 
wandte sich Flötner nach Ntirnberg. wo der Entwurf zu den 
Pfeilern am Peter Vischerschen Messinggitter im Rathaus ihm 
zugeschrieben wird. Äußerlich kam er nicht recht vorwärts, so 
daß er den ^mehrern Teil seiner Arbeitt an den Goldschmied 
Jakob Hofmann verkaufte* Seine Tätigkeit als Erßnder und 
Hersteller von Piaketten (Bleiktinst) ist wohl am sichersten 
bezeugt, diese Arbeiten charakterisieren ihn als einen Künstler 
nordischer Abkunft, der sich (etwa wie Burgkmair) in die 
Formen weit der italienischen Renaissance eingelebt hat. Seine 
langen, etwas weichlichen Gestalten, meist Allegorien, bib- 
lische und mythologische Darstellungen, posieren leicht, ihr 
Gesichtsausdruck geht nicht sehr in die Tiefe. Seine Medaillen 
zeigen sehr verschiedenen Stil, porträtmäßig hat Flötner 
nicht gearbeitet. Seine Zeichnungen für den Holzschnitt «ur 
Illustrierung h^terarlscher Werke, z. B, des von Rivius heraus- 
gegebenen Vitruv, lassen nicht daran zweifeln, daß er die 
Monumente wenigstens Obentaliens selber gesehen und nach 
ihnen gezeichnet hat. Schwierig ist es, seine architektonischen 
Arbeiten mit Sicherhett zu bestimmen. Der Hirschvogelsaal 
zeigt unstreitig seinen Stil und rührt von ihm her, dagegen 
kann das Tucherschlößchenj gleichfalls in der Hirscheigasse» 
nicht denselben Urheber haben, Was nun vollends den Olto- 
heinrichsbau in Heidelberg betrifft, dessen Entwurf Albr. Haupt 
unserm Flötner zugeschrieben hat, was er dadurch möglich zu 
machen sucht, daß er 6tn Bau bereits unter Otto Heinrichs 
Vorgänger, Ludwig V., beginnen läßt, so tritt uns hier eine so 
reife, weit über Flötner hinausreichende Renaissance entgegen, 




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— 17 — 



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daß an diesen Künstler, der schon am 23. Oktober 154(5 starb» 
nicht gedacht werden kann. Die ÄhnHchkeit mit Flötn ersehen 
Arbeiten ist nur eine äußerliche. Beide Vorträge wurden von 
den Versaramelten mit lautem Beifall aufgenommen. 

In den Monaten Mai, Junij Juli, August und September 

elcn wie alljährlich die Monatsversammlungen ans. In der 
Zeit vom 2L^23. Mai fand der 16. Deutsche Geographentag 
in Nürnberg statt, an welchem sich die Vorstand schaft beteiligte. 
Der Gesamtverein der deutschen Geschichts- und Altertunisvereine 

ielt seine HaupLversammhing in den Tagen vom 16» — 18. Sep- 
tember in Mannheim ab; ihr wohnte wiederum der 2. Vorsitzende, 
Archivrat Dr. Mummenhoff, als Vertreter des Vereins bei. 

In der fünften Monatsversammlung, der ersten nach der 

ommerpause» vom Donnerstag dem 17, Oktober hatten 
sich die Mitglieder recht zahlreich eingefunden. Der 1 . Vorsitzende, 

ustizrat Frhr. v. Kreß, begrüßte sie und machte einige Mit- 
teilungen über den Stand der in Vorbereitung befindlichen 
Publikationen, die Herausgabe des Werkes über die Bau- und 
Kunstdenkmäler der Stadt Nürnberg und des leider immer noch 
nicht abgeschlossenen Werkes über die St. Sebalduskirche. 
Den Vortrag des Abends hatte Haupt predige r Dr^ Christian 
Geyer übernommen, Er sprach über »Nürnberg und die 
Gegen reformationc. 

Redner unterzog dieses ungemein ergiebige und noch 
gut wie gar nicht bearbeitete Thema hier nur einer vor- 

ufigen Behandlung. Kr wies darauf hin, daß die Reichs- 
stadt durch die Gegenreformation ganz bedeutend in Mitleiden- 
schaft gezogen sei, und erinnerte daran, wie der in der 
Reforraationszeit so außerordentlich blühende Nürnberger Handel 
dadurch in Rückgang gekommen sei, daß die Patrizier es für 
vornehmer hielten, ihr Geld in Landgütern anzulegen und vom 
Handel nach und nach ganz abzulassen. Es sei nun wohl 
möglich« daß dieselben zu einem Teil wenigstens vielleicht nur 
aus der Not eine Tugend gemacht haben, da nämlich den 
protestantischen Nürnberger Kaufleuten dei Handel in den 
katholischen Ländern, namentlich in Italien, aus konfessionellen 
Gründen nicht unwesentlich erschwert worden sei. Im einzelnen 
behandelte Redner eine Reihe von Zerwürfnissen mit teils 





ausländischen, teils deutschen katholischen Herrschafteo^ die die 
Evangelischen überhaupt oder im besonderen Nümbergische 
Bürger und Untertanen bedrängten. Als Quelle dafür benutzte 
er Spezial' Akten des kgl. Kreisarchivs hier. So zunächst eine 
Korrespondenz mit StraBburg {1572), das über die katholisie- 
renden Bestrebungen der Könige von Frankreich und Spanien 
zu klagen hatte. Dann nahm sich Nürnberg (1575) der hart- 
bedrängten Glaubensgenossen in Schwäbisch Gmünd an. Dort 
wollte der Rat die Bürger, die nicht zur katholischen Konfession 
übertreten wollten, nicht nur aus der Stadt »ausschafifenc, 
sondern er belegte auch das Vermögen einer Protestantin, die 
nach auswärts geheiratet hatte, mit Arrest, ja nahm dieselbe 
selbst für längere Zeit in Gewahrsam. Die Vermittelung der 
evangelischen Stände scheint wenig genützt zu haben, die 
Gmünder behaupteten, sich an den im Augsburger Religions* 
frieden aufgestellten Grundsatz »Cujus regio, ejus religio c halten 
zu dürfen und hatten damit wohl auch nicht Unrecht. Ira 
Ausland war es unter anderem Lucca, wo die >Handclsleger 
und verordnete Dienere einiger Nürnberger Kaufleute vom 
Bischof bei Vermeidung einer hohen Geldstrafe zur Beichte 
und Kommunion angehalten wurden (1575). Der Rat scheint 
mit seinen Vorstellungen wenig ausgerichtet zu haben, schließlich 
sah er sich genötigt, sich an den in Nürnberg handelnden 
Lucchesen — ob ihrer wohl so viele waren, wie Nürnberger 
in Lucca? — durch Verbot ihrer Hantierung schadlos zu 
hatten. Ähnliche Erfahrungen machten die Nürnberger ia 
Verona^ wo ihre evangelischen Kaufleute sogar mit dem Offizium 
der heiligen Inquisition bedroht wurden (1574). Die Venetianer, 
zu deren Herrschaft Verona gehörte, waren aber einsichtiger, 
offenbar um ihrer Handelsinteressen willen, und halfen wenigstens 
eine Zeit lang den bedrängten Nürnbergern; über den Ausgang 
der Streitsache geben die Akten keinen Aufschluß, Einen 
etwas tragikomischen Anstrich hat ein Fall (1649)» den ein 
gewisser Johann Frörentaig hervorrief, weil er in Hall bei 
Iimsbruck beim Gottesdienst dem Prediger, der Luther be- 
schimpfte, mit den Worten entgegengetreten war: »Das ist nicht 
zü erweisen«. Er wurde deshalb auf lange ins Gefängnis geworfen 
und schlieBlich aus Tirol ausgewiesen. Arg zy leiden hatten 



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^ 10 — 



die Nürnberger Untertanen im Pfali-Neuburgischen Gebiet (1628), 
wo sie durch Soldateneinquartierungen zur alten Lehre gezwungen 
werden sollten. Der Rat hatte deshalb einen langen Schriften- 
wechsel zu führen. Der mit lautem Beifall aufgenommene Vortrag ist 
in seinem ersten Teil in den vonKolde herausgegebenen Beiträgen 
zur bayerischen Kirchengeschichte XII, 6 im Druck erschienen. 
Heiterkeit erregte eine Mitteilung des Herrn Archivrat 
Dr, Mummenhoff Über ein Büchlein von Guido von Lfst: Das 
Geheimnis der Runen, worin von dem Nürnberger Jungfrauen- 
jÄdler behauptet wird, daß er die Schicksals webe rin ~ der alte 
Name soll iwipare« (Weibaar gleich Weberin) gelautet haben — 
die iNornec bedeute, nach der Nürnberg benannt seil 

In der sechsten Monatsversammlung vom Donnerstag 
dem 21, November sprach Konservator Dr. Fritz Trau- 
[gott Schulz vom Germanischen Museum über das Thema 
[■tDie Rundkapelle in Altenfurth i>ei Nürnbergs 

Wie der Redner zu Eingang darlegte, kommt es bei 

l-JCircbenbauten von eigenartiger Form und primitiver Einzelaus- 

Ibildung bei dem Fehlen positiver geschichtlicher Anhaltspunkte 

leicht vor, daß sich späterhin allerhand legendariscbe Erzählungen 

über die Umstände und Zeit ihrer Erbauung bilden. Gar zu 

'leicht ist man gesonnen, sie mit den Römern, Karl d. Gr. oder 

auch christianisierenden HeiUgen in Zusammenhang zu bringen. 

|Oft entbehren diese Legendenbildungen jeglichen tatsächlichen 

Untergrundes, Zuweilen aber knüpfen sie auch an etwas 

Bestimmtes an und können dann später bei der baulichen 

Betrachtung alter Werke uns doch einen Wink geben und so 

eine gewisse rückschließende Kraft bekommen. Dies ist bei 

der Kapelle in Alten furth der Fall, die nach Meiste rl in und 

Müllner von Kart d. Gr* m Gestalt seines Zeltes erbaut worden 

l#ein soll. Sehr naiv sind die näheren Umstände, die hierzu 

I Veranlassung gegeben haben sollen. Der Kaiser soll sich auf 

der Jagd verirrt haben usw. Was M eiste rlin und Müllner 

erzählten, wurde auf Treu und Glauben von den späteren 

Chronisten übernommen und hatte noch im 18, Jahrhundert 

lange feststehende Gültigkeit, Nicht fehlt es auch an näheren 

Angaben, wer die Kapelle geweiht habe, wann sie erbaut und 

wann sie geweiht wurde. Doch weichen diese sehr von 




^ 20 — 

einander ab, was als untrügliches Zeichen dafür gelten darf, 
daß die Sage hier stark im Trüben fischt. Redner erweist 
alsdann die völlige Haltlosigkeit dieser Erzählungen. Der 
Zweifel daran hat schon früher daau geführt, durch gelehrte 
Kombinationen die Kapelle in Altenfurth mit dem Stadtheiligen 
Sebald in Zusammenhang zu bringen. Dies geschah z. B. 
durch Christoph Gottlieb von Murr, sowie durch Johannes ab 
Indagite; doch fällt ihre ganze Beweisführung bei einer 
kritischen Betrachtung der einzelnen Momente in nichts 
«usanrmen, Redner führte dann weiter aus, wie sich die 
gelehrte Deutung auch einzelner Teile des Bauwerkes bemäch- 
tigte. So sollte die kleeblattähnliche Verzierung in einer der 
Rundbogenblenden das Zeichen des Baumeisterj*, das kleine 
Köpfchen in einer andern der heil Sebald sein. Irregeleitet 
durch die Sage von der früheren Zekgestalt der Kapelle glaubte 
man auch, daß letztere ursprünglich ohne jedwede Öffnung 
erbaut worden sei. 

Die älteste beglaubigte geschichtliche Nachricht Über die 
Kapelle in Altenfurth stammt erst aus dem Jahre 1225. Sie 
gab dem Vortragenden Veranlassung, hieraus begründete 
Schlüsse auf das Alter der Kapelle %\x ziehen, die stets als 
vom Ägidienkl oster abhängig erscheint. Nur ganz kurze Zeit 
war sie in anderem Besitz, nämlich in dem des Cistercienser- 
klosters zu Heilsbronn, und zwar vom Jahre 1255 an. Doch 
12Ö4 wird sie schon wieder als zum Ägidieokloster gehörig 
bezeichnet und bei diesem verblieb sie auch, wie Redner an 
einer reichen Materialfülle darlegte, in der Folgezeit. Das 
Jahr 13 70 bringt eine interessante Notiz, die von einem 
Einsiedler bei der Kapelle zu berichten weiß, dem ebenso wie 
dem Abt des Agidienklosters seit alters das Recht zustand, 
täglich in den Forst zu fahren und dort zu holzen, Karl IV. 
fordert den Nürnberger Rat, den Waldslromer, die Forstmeister 
und Förster ayf, diese Gerechtsame nicht zu behindern. In 
dem Indulgenzbrief, der 1452 von dem Bamberger Bischof 
Anton von Rotenhan dem Ägidienkloster erteilt wird, findet 
auch die Kapelle in Altenfurth eine Erwähnung. 1464 ist von 
einer beabsichtigten Renovation derselben die Rede, 1470 
wird das Tütmlein, in dem das Glöcklein hängte erneuert. 



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— 21 — 



%iäiier geht an der Hand eines im Stadtarchiv aufbewahrten 
Saalbuchs des Ägidienklosters auf die Besitzungen des Klosters 
in Allenfurth ein und verfolgt dann die weitere Geschichte der 
Kapelle bis in die späteste Zeit hinein. 

In einem 3. Abschnitt w^andte er sich alsdann dem Bau 
selbst zu. Auf Grund einer sorgfältigen und bei derartigen 
Werken schwierigen baulichen Untersuchung an Ort und Stelle 
hat er mit Sicherheit festzustellen vermocht, daß die Kapelle 
in ihrer ursprünglichen Gestalt als kreisrunde flachkuppelig 
gewölbte Anlage zu Tage trat und daß alles andere späteren 
Zeiten entstammt. Zunächst wurde dem Rundbau ein kegeliges, 
1470 erneuertes Dach aufgesetzt, das jenem die zeltäbnliche 
Gestalt verlieh, von der die Sage ihre Entstehung herleitet. 
In diesem Zustand ist der runde Hauptraum des Bauwerks auf 
einem isometrischen Gesamtplane des Gutes Altenfurth aus der 
Zeit vor 15Q9 dargestellt. In der 2. Hälfte des 13 Jahrhunderts 
wurde die unbündig anschließende Apsis angefügt. 1599 wurde 
I diese in Backsteinen übermauert, um einen gleichmäßigen 
'Anschluß an das Hauptdach erzielen zu können, das damals 
seine im wesentlichen noch heute erhaltene Form mit einem 
kleinen Dachreiter erhielt. Eingehend beschäftigte sich der 
Redner mit den sämtlichen Einzelteilen des alterlüralichen 
Bauwerks, seine Ausführungen durch zahlreiche eigene photo- 
graphische Aufnahmen und architektonische Darstellungen des 
Herrn Architekten H. J. Denneraarck^ welche dieser eigens für 
,en vorliegenden Zweck angefertigt hatte, erläuternd, Er stellte 
es als wahrscheinlich hiui daß die Kapelle ehedem eine 
Vorhalle gehabt habe. Nur so lasse sich die gerade Abplattung 
der Kreisform an der Eiogangsseite und die geschichtliche 
Nachricht, welche von Allären und Opferstöcken vor und in 
der Kapelle spreche, erklären. Sehr schwankend sind die 
Urteile älterer und neuerer Architekten und Kunsthistoriker 
über das Alter des Bauwerks, Sie bewegen sich in dem weit- 
gespannten Zeitraum zwischen dem grauesten Heidentum und 
dem 13* Jahrhundert. Die wenigen Profilformen und die 
Geschichte sprechen für die Mitte des 12. Jahrhunderts als 
Entstehungszeit. Zum Schluß sprach der Redner noch über 
den Stil der Kapelle. Nach den ßeweismomenten, die er 



— 22 — 



beibrachte, geht er auf die ähnlichen Bauten des benachbarten 
Böhmens zurück. Die Kapelle knüpft an die Gattang der 
Karner an und zwar an diejenigen, welche die Form der 
Karner in ihrer allereinfachsten Gestalt repräsentieren und 
ohne Giuftraum als interimistisch errichtete Pfarrkirchen dienten. 
Diesem mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Vortrag 
folgte ein zweiter, gleichfalls beifällig aufgenommener des Herrn 
Medizinal rat Dr, Friedrich Lochner über den »Plobenhofc 
Das schon allein durch seine Größe auffallende, mit einem schönen 
Treppengiebel und 4 gotischen Dacherkern geschmückte Gebäude 
ist eines der ältesten aus Stein gebauten Häuser in Nürnberg, 
Wenn auch im Lauf der Zeit mancherlei Änderungen daran 
vorgenommen worden sein mögen, so ist es im wesentlichen 
doch noch heute in seinem ursprünglichen Zustande. Ein 
großes Einfahrtstor führt in einen viereckigen weiten Hof, um 
den in 2 Stockwerken hölzerne Gänge herumlaufen, die auf 
vierkantigen hölzernen Säulen ruhen* An einer der Säulen ist 
noch eine kleine geschnitzte Heiligenfigur zu sehen. Am Dach 
der östlichen Seite des Hofes sieht man noch einen zierlichen 
alten Erker» Von der Ostseite des Hofs führt ein schmaler 
Gang in einen geräumigen Garten, der von den Rückseiten 
der Häuser der Flobenhofstraße, der Spitalgasse und des Herz- 
gäßleins eingefaßt ist Auch Stallungen sind vorhanden. Das 
Erdgeschoß des Hauses zeigt noch Gewölbe, von den Zimmera M 
des 1. Stocks hat eines eine kassettierte Hotzdecke, 2 andere 
(darunter das Kaffee) eine Decke von geschnitzten Balken. Die 
Zimmer in den oberen Stockwerken sind ohne Schmuck. In 
die Wohnungen führen vom Hof aus besondere Treppenzugänge» 
Der Plobenhof wird 1341 zum ersten Mal in der Urkunde der 
Spitalstiftung als Steinhaus erwähnt. Auch als castrum findet 
er sich bezeichnet. Er war ursprünghch außerhalb der alten 
Stadtmauer gelegen, am Anfang der jetzigen Plobenhofstraßc 
war ein Tor in der Stadtmauer, das zur Brücke hinter den 
Juden, der jetzigen Museumsbrücke, führte. Der erste bekanate 
Besitzer des Plobenhofs war vermutlich auch sein Erbauer. Es 
war dies der Schultheiß Konrad Groß, der berühmte Stifter des 
heil, Geistspitals. Sein Vater war der »reiche Heinrieb« oder 
»Henricus magnusc, dessen Reichtum wohl nicht auf Handel, 



I 





Bndern auf ausgedehntem Grundbesitz beruhte; er starb 1317. 

£in Bruder Konrads, Philipp Groß» wohnte in dem Hause an 
der Pegnitz, das früher den Lanzingern gehörte, es ist dies das 
Haus mit dem engen Gäßlein, >2ur Douglashöhle« benannt^ das 
noch in der Mitte des IQ. Jahrhunderts als Lanzinger Höflein 
bezeichnet wurde. Dieses Haus hatte gemeinsamen Wasser- 
bezug mit dem Heinzen-Brunnen (Hansel-Brunnen) im SpitalhoT 
Das Wasser kam vom Siechgraben bei St, Peter, die Leitung 
wurde erst Ende des vorigen Jahrhunderts geschlossen. An- 
gelegt wurde sie jedenfalls, weil das Grundwasser aus dem 
sumpfigen Untergrund des Spitals nicht brauchbar zum Genuß 
war. Konrad Groß war wohl der angesehenste Bürger seiner 
Zeit in Nürnberg. Er saß auch im Rat, war Münzmeister und 
Zöllner. Kaiser Ludwig der Bayer nennt ihn seinen i lieben 
Wirt< — es war das wohl mehr als eine bloße Form der 
Höflichkeit. Es ist anzunehmen, daß er wiederholt bei ihm 
Wohnung genommen hat. Der Tod seines hohen Gönners, 
der Aufstand von 1348, Streit mit seinen Söhnen, die mit seinen 
Schenkungen unzufrieden waren, mögen Konrad Groß die letzten 
Jahre seines Lebens vergällt haben. Er starb am 10. Mai 1356 
zu Bamberg, begraben wurde er in der Spitalkirche zu Nürnberg, 
Seine Familie erhielt sich bis ins 16. Jahrhundert, Sie endete 
schließlich in Armut. Der Plobenhof wurde schon von Konrads 
Sohn, Leupold Groß, Schulden halber an Hans Hessel verkauft. 
Von diesem kam er an Ulrich Rummel, 1456 an Lienhard von 
Ploben. Bei den Ploben blieb er fast ein Jahrhundert. Nach 
dieser Familie führte das Haus seinen Namen. Auf die genea- 
logischen Verhältnisse der Ploben, über die Redner sich ein- 
gehend verbreitete, können wir hier nicht eingehen. Nur sei 
erwähnt, daß auch einer Mordtat, der ein Fräulein Barbara 
von Ploben, die in dem der Familie ehemals gleichfalls gehörigen 
Hause zum goldenen Schild — es kam 1622 an die Grundherr, 
1852 an den Buchdruckereibesitzer Sebald — wohnte, 70 Jahre 
alt am 2. September 1615 zum Opfer fiel, ausführlich gedacht 
wurde. Die Ploben starben 1626 aus. Der Plobenhof selbst 
war 1548 in andere Hände geraten, seine Besitzer wechselten 
seitdem oft. 

Die letzte Monatsversammlung vom Donnerstag dem 




h 



19. Dezember konnte der Vorsitzende mit einigen erfreulichen 

Mitteilungen eröffnen. Der Landrat von Mittelfranken Iiabe 
zur Herausgabe eines Werkes über die Sebalduskirclie eine 
außerordentliche Beihilfe von Mk. S50. — bewilligt. Der 
Verfasser des Textes zu dem Werke über die St. Sebalduskirchc 
Dr. Wilh. Hoffmann in München habe den längst sehnlich 
erwarteten Rest seines Manuskripts eingesandt und der Magistrat 
der Stadt Nürnberg habe in den Voranschlag für das Jahr 1Q08 
auf die Bitte des Vereins außer dem seit mehreren Jahren 
bewilligten Zuschuß von Mk, 20Q0; — fttr die Aufnahme der 
Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Nürnberg — einen weiteren 
Zuschuß von Mk. 2100. — zur Unterstützung der geplanten 
Herausgabe eines Lieferungswerkes über die inventarisierten 
Bau- und Kunstdenkmäler eingestellt, — Mitteilungen, welche 
von der Versammlung mit großer Befriedigung entgegengenomnaen 
wurden. Den Vortrag des Abends hatte gleichfalls Justizrat 
Frhr. v, Kreß übernommen, der über das Thema iDie Sage 
von dem orlamündischen Kinderroord und die Stiftung 
des Frauenklosters Himmelsthron im neuen Spital zu 
Nu rn bergt sprach. 

Der Vortragende bemerkte, er hätte seinen Vortrag wohl 
auch »Die Sage von der weißen Frau^ betiteln können, altein 
es sei nicht seine Absicht j^ewe^Jen, seine Untersuchung auf das 
ganze Gebiet auszudehnen, das hier in Betracht käme. Vielmehr 
käme es ihm hier nur darauf an» die in allerjüngster Zeit durch 
den preußischen Staatsarchivar a. D. Dr* Chr. Meyer in einer 
unter dem Titel: i Bayreuther ErinneTungen, Bilder aus der 
markgräflichen Zeitt hernusg^ekommenen Broschüre wieder aufge- 
wärmte Fabel von dem Kindermord einer Gräfin Kunigunde 
von Orlamünde, die deshalb nach der Sage um die ewige Ruhe 
gekommen wäre und als weiße Frau in allen Hohenzollern- 
schlössern herumspuke, zu widerlegen. Wenn Meyer, dem in 
der Benützung der Urkunden große Unzuveriässigkeit nachgewiesen 
wurde, wenigstens den Kern dieser Sage für berechtigt halte, 
so sei dem gegenüber zu bemerken, daß jene orlamündische 
Gräfin ihre Kinder schon aus dem einen Grunde nicht ermordet 
haben könne, weil sie gar keine Kinder hatte. Die Erzählung 
der schauerlichen Begebenheit findet sich zum ersten Male in 





— 25 _■ 



der 1551 erschienenen »Chronologia monasterionim Germaniaet 
des f gekrönten Dichters ^ Caspar Bruschius, Dieser kam auf 
seinen Reisen durch Deutschland auch in das Frauenkloster 
Himmelkron im Vogtland, am rechten Ufer des weißen Mains 
nahe bei Kulmbach gelegen, das 1208 von einem Grafen Otto 
von Orlamünde gestiftet worden war. In der Kirche dieses 
Klosters wurden ihm die in Särgen ruhenden noch sehr gut 
erhaltenen Leichen zweier Kinder, eines Knaben und eines 
Mädchens, gezeigt, die, kaum 2 Jahre alt, von ihrer eigenen 
Mutter, einer Gräfin von Orlamünde, gebornen Herzogin von 
Meran, die damals auf der Plassenburg (über Kulmbach) wohnte, 
umgebracht worden seien. Die Gräfin wäre, als sie, noch 
jung und schön, Witwe geworden war, in leidenschafllicher 

I Liebe entbrannt zu dem Burggrafen Albrecht dem Schönen von 
Nürnberg. Dieser soll nun auch seine Bereitwilligkeit, die 
Gräfin zu heiraten, wiederholt zu erkennen gegeben, doch 
zugleich erklärt haben, daß dem 4 Augen im Wege stünden. 
Auf diese Äußerung hin hätte die junge Witwe in ihrem 
Liebeswahnsinn ihre beiden Kinder, indem sie ihnen eine Nadel 
in den Kopf gestoßen, mit eigenen Händen getötet. Die 

'beiden Leichen der unschuldigen Kindlein seien noch sehr gut 
erhalten gewesen, was Bruschius als eine Art Gottesurteil deutet. 
Die Frage ist nun, woraus hat Bruschius, auf den nach dem 
Vortragenden alle späteren Erwähnungen der Mordgeschichte 
zurückzuführen sind, geschöpft? Offenbar liegt seiner Nachricht 
nur eine Erzählung des Küsters, wie noch heute dergleichen 
den Fremden (nicht zum wenigsten in Nürnberg) aufgetischt 
zü werden pflegen, zu Grunde, die von dem phantasiebegabten 
Verfasser gern geglaubt und vielleicht noch weiter ausgeschmückt 
wurde. Wer von den Gräfinnen von Orlamünde allein für diese 
Tat in Betracht kommen könne, hat zuerst der Brandenburgische 
Hofrat Johann Heinrich von Falkenstein (ein bekannter 
Historiker des 18. Jahrhunderts) festgesteUt , zugleich aber 
auch, wenn auch nicht mit hinlänglichen Gründen den Beweis 
zu führen gesucht, daß die Erzählung nicht auf Wahrheit 
beruhen könne. Der Vortragende unterzog nun die in Frage 
tommenden Urkunden einer eingehenden Prüfung, einer Prüfung 

'die er zum Teil schon, wenn auch kürzer, in seiner Abhandlung 




> Gründlach und seine Besitzer« in den Mitteilungen des Vereins 
für Geschichte der Stadt Nürnberg (Heft 3, Nürnberg 1881) 
niedergelegt hat. Er wies auf das schlagendste mit zwingender 
Folgerichtigkeit nach, daß die Gräfin Kunigunde von Orlamünde 
die allein der Zeit und Gelegenheit nach zu der Sage passe, 
als sie und ihr Gemahl am 4. April 1338 einen Vertrag mit 
dem Burggrafen Johann abschlössen, weder Kinder hatte noch 
solche erwartete, daß diese also höchstens in der Zeit zwischen 
Ende 1338 und 1340, dem Todesjahre ihres Gemahls, des 
Grafen Otto von Orlamünde, geboren sein könnten. Aber 
auch dies könne aus dem Grunde unmöglich angenommen 
werden, weil erstens ein solches Ereignis doch zu neuen Ver- 
einbarungen zwischen den Vormündern der Kinder und dem 
Burggrafen hätte Veranlassung geben müssen, von denen nichts 
verlautet, Burggraf Johann aber schon im Jahre 1341 auf 
der Plassenburg eine Urkunde ausstellte, der Vertrag also 
offenbar anstandslos vollzogen wurde, und weil zweitens die 
Grä5n, als sie am 10. Februar 1343 ihr »Seelgerät und 
Geschäft*, d. h. ihren letzten Wiilen machte und darin ihren 
Testamentsvollstrecker, den bekannten Spitalstifter Conrad Groß 
in Nürnberg, ermächtigte, in dem neuen Spital in Nürnberg ein 
Frauenkloster grauen Ordens zu errichten — das Geld dazu 
wies sie auf das von ihr als Witwensitz erworbene Gründlach 
und auf das, was ihr die Burggrafen schuldeten, an, — diese 
Klostergründung zwar als zum Heil ihrer eigenen Seele und der 
ihres verstorbenen Mannes, ihres Vaters, ihrer Mutter, wie aller 
ihrer Vorfahren geschehen motiviert, nicht aber dabei der Seeleo 
ihrer Kinder gedenkt, was zweifellos geschehen wäre, wenn sie 
solche gehabt hätte und nicht hätte wissen lassen wollen, daß 
sie durch eigene Schuld dieselben verloren hatte. Gerade im 
Falle eines Mordes hätte sie um so mehr Ursache gehabt, der 
Seelen dieser unschuldigen Kind lein zu gedenken, wie man 
denn auch früher in der Gründung des Klosters Himmels thron 
im Neuen Spital (das 1348 nach Gründlach verlegt wurde) eine 
Bui3e für das Verbrechen der Gräfin erblicken wollte. Ganz 
ohne Grund, denn Klostergründungen waren ja in jener 2-eit 
nichts seltenes, sie geschahen allgemein, in einer »Minne und 
Lieb des alimächtigen Gottesc und in einer >Verschmähung 





dieser Welt«, wie es in einer anderen Urkunde der Gräfin 
heißt, es liegt absolut kein Anlaß vor, deshalb an ein Verbrechen 
zu denken. Und daß die scheußliche Tat nicht erst nach 
1343 geschehen sein könne, die ICinder also damals noch am 
Leben gewesen seien^ das wird allein durch den Umstand 
widerlegt, daß die Gräfin selbst in das von ihr gestiftete 
Kloster als Nonne eintrat. Burggraf Albrecht der Schöne aber 
hat, wahrscheinlich im Jahre 1342, eine andere Frau geheiratet^ 
nämb'ch eine Gräfin Sophie von Henneberg. Auch das spätere 
Leben der Gräfin, die erst 1382 starb, deutet nicht auf eine 
zerknirschte Sünderin hin, wie der Vortragende aus den später 
von ihr ausgestellten Urkunden nachwies. 

In den Monatsversammlungen lag regelmäßig der Einlauf 
an Tauschschriften und Bibiiothekgeschenken zur Einsicht der 
Mitglieder auf; er wurde auch von dee meisten der Anwesenden 
eifrig durchgesehen. 

Außer dem Jahresberichte tiber das neunund zwan- 
zigste Vereins jähr 1906, der im Februar des abgelaufenen 
Jahres ausgegeben wurde, sind Veröffentlichungen des Vereins 
im abgelaufenen Vereinsjahre 1907 nicht erschienen. Um so 
reger wird die Publikationstätigkeit des Vereins im neuen Vereins- 
jahre voraussichtlich sein. Das XVIII. Heft der »Mitteilungen« 
befindet sich unter der Presse. Weiter aber wird alles aufge- 
boten werden, um in diesem Jahre das illustrierte Prachtwerk 
über die Bau- und Kunstgeschichte der Sebalduskirche und die 
ersten Lieferungen der Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt 
Nürnberg zur Ausgabe zu bringen. 

Der Ausschuß des Vereins hatte leider im Laufe des Jahres 
den Austritt seines äußerst beliebten, um den Verein wohlver- 
dienten 2, Schriftführers, Dr. Arthur Brabant, zu beklagen, 
wie bereits erwähnt, infolge seiner Ernennung zum Archivrat der 
am kgl. sächsischen Hauptstaatsarchiv seinen Wohnsitz nach 
Dresden verlegte* Die Wiederbesetzung der erledigten Stelle 
des 2. Schriftführers ist noch nicht erfolgt; sie soll erst statt- 
finden, wenn der Ausschuß durch Zuwahl eines weiteren Mitglieds 
io der ordentlichen Generalversammlung wieder vervollständigt 
ist. Zu Sitzungen ist der Ausschuß im abgelaufenen Jahre nur 
dreimal zusammengetreten. Seine Beratungen galten vorzugsweise 




I 



— 28 ^ 

der Vorbereitung der Vereinsveröffentlichungen, dann der Fort 
führung des großen Vereinsunternehmens der Inventarisation 
der Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Nürnberg. Die 
Arbeiten für dieselbe wurden aber auch in diesem Jahre zeit- 
weilig dadurch unterbrochen, daß der Bearbeiter, Konservator 
Dr. Fritz Traugott Schulz, auf Ersuchen des Stadtmagistrais vom 
Verein mit der Herstellung eines amtlichen Verzeichnisses der 
Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Nürnberg betraut wurde. 
Die Art, wie Dr. Schulz diese mühsame und langwierige Aufgabe 
löste, trug ihm und den Verein warme Anerkennung seitens des 
Stadtmagistrats ein. ■ 

Der Tau seh verkehr mit einer großen Zahl von Bruder- 
vereinen, Mittelschulen und Museen hat auch in diesem Jahre keine 
Minderung erlitten. Die VereinsbibHothek hat infolge dessen 1 
auch im abgelaufenen Jahre wieder einen beträchtlichen Zuwachs 
an Tauschschriften, außerdem aber auch an willkommenen 
Geschenken erfahren, wofür auch hier warmer Dank ausge- 
sprochen sei. Wir verweisen auf den Anhang II, 

Die Mitglied er zahl hat sich nicht wesentlich verändert. 
Von den 429 Mitgliedern, welche Ende 1906 dem Verein 
angehörten, hat uns im Jahre 1Q07 6 der Tod entrissen, 3 sind ■ 
von hier weggezogen und deshalb ausgetreten, 4 haben außerdem 
ihren Austritt erklärt. Zu den hienach verbliebenen 416 Mit- 
gliedern sind l5 neue hinzugekommen, so daÜ Ende 1907 der 
Stand der Mitglieder 43 1 war, nämlich 428 ordentliche und 3 
immerwährende. Die Veränderungen sind dem Anhang III dieses 
Berichtes zu entnehmen. 

Auch diesmal geben wir am Schlüsse unseres Berichts der 
HoflTnung Ausdruck, daß die alten Freunde dem Verein im 
neuen Jahre treu bleiben und daß sich Ihnen recht viele neue 
zugesellen mochten. Dreißig Jahre ersprießlicher Arbeit liegen 
hinter uns. Wer immer an ihr beteiligt war, wird sich dieser ■ 
ersprießlichen Arbeit freuen und uns gerne bezeugen, daß die 
Beschäftigung mit der Geschichte der Vaterstadt hohe Be- 
friedigung gewährt Wer ihr aus dem Wege geht, beraubt sich I 
selbst eines edlen Genusses^ wer es bisher getan hat, säume 
nicht, sich zu bekehren und sich unserem Kreise anzuschließen l 
Willkommen ist uns jeder sachkundige Mitarbeiter, der Fühlung 



I 



J 




Einnahmen: 
L An Kassabestand vom Vorjahr. 
IL An Jahresbeiträgen der Mitglieder. 
IIL An Erlös aus Druckschriften . 
IV. An Zinsen des Reservefonds . 
V. An Zuschüssen aus anderen Kassen (Kreis- 
kassa von Mittel franken) 

VI. Aus dem Reservefonds 

VII. An sonstigen Einnahmen .... 






326.45 
2170.05 

7,— 
115.50 

350.— 

1719.95 

25.68 



Summa 
Ausgaben: 

I. Auf die Verwaltung . 

IL Auf die Versammlungen . . . , . 
III. Auf die Herstellung und den Versand der 
Vereinsschriften: 
L Honorare der Mitarbeiter M — , — 

2. Druckkosten . , , ?■ 2244.QO 

3. Versandspesen . . » 86.45 



M 4714.63 
* IQI.22 




IV. 


Auf die Vereinsbibliothek , . . , , 


9 


235.15 


V. 


Auf den Gesamtverein 


P 


67.50 


VL 


Auf andere Vereine 


J 


20.— 


/IL 


Auf die Herstellung des Werkes über die 








Sebalduskirche , 


* 


1585.97 




Summa: 


J( 


4710.68 



Abgleich ung: 

Einnahmen , . , . JI 4714.63 

Ausgaben , . . , 'j^ 4710,68 

Kassabestand , . J( 3.95 




^^^^^^^^^^^^v— PHnv^^^^ 


1 


^H 


^^ B. Reservefond. 


^ 


^^^^H 


Ad Bestand vom Vorjahre in Bodeiikredit- 




^^^^^H 


obligationeo der Vereinsbank Nürnberg , 


^ 


4500.— ^^ 


Abgang: an verkauften Bodenkreditobltgationen 




■ 


^ der Vereiosbank Nürnberg 


v 


1800,— ■ 


Bestand: 


JH 


2700.— 1 


C. Rechnung über den Fond zur Aufnahme der ^B 


Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt 


Nürnberg. ^^M 


^^B K i n n a h n} e n : 




^ 


^^ L An Baarbestand vom Vorjahre .... 


M 


518.51 M 


^H IL An Beitrag der Stadtgemeinde Nürnberg 




■ 


^m für 1907 . 


» 


2000.— ^^ 


^" III. An Geschenk eines ungenannt sein wollenden 




1 


P Gönners des Vereins 


I 


500.— 1 


Summa: 


M 


3018.51 


Ausgaben: 






I. Auf Honorar der Mitarbeiter .... 


Jt 


1800.— 


IL Auf Anschaffung von photographischen Uten- 






silien, Fapier, Mappen etc. . . * , 


Tf 


499.97 


III. Auf Baarauslagen der Mitarbeiter . 


.11 


221.64 


^^k Summa: 


Ji 


2521.61 


^^^^K Abgleichung: 






^^^^H Einnahmen . ,4 3018. 


51 




^^^^1 Auslagen 252 K 


61 




^^^^ Kassabestand . . .# 496. 


00 




^^^^ Nürnberg, am 3L Dezember 1907. 




^ 


^^^^H Der Schatzmeister: Kommerzienrat 


c. 


Cnopf. ■ 


^^^^H Geprüft und richtig befunden: 






^^K Nürnberg, am 16. Januar 1908. 






^^^^H Der Revisor: L 


uck 


meyer. 




a) Geschenke. 

1. Vom Ausschuß der Königshausstiftung in Nürnberg, 

Die Königshausstiftung und die Konigshausstiftungs- 
häuser in Nürnberg. Von Dr. Ernst Mumraenhoff, 
Archiv rat. Zur 50 jährigen Feier der EröfTnung des 
Königsstiftungshauses am L Mai 185 7, Herausgegeben 
vom . . . 1907, 

2. Von der Berliner Künstler-Vereinigung in Berlin: 

Illustrierte musikalische Welt. Redaktion: Otto von 
Franquet. Programm-Heft (Text der Gesänge) der . . . 
. Von der Gesellschaft für Fränkische Geschichte in 
Würzburg: 

a) Neujahrsblätter, herausgegeben von der . . , IL Aus 
den Wanderjahren eines fränkischen Edelmanns von 
Alexander von GleicheivRußwurm, Würxburg 1Q07. 

b) Zweiter Jahresbericht der ♦ . . über das Jahr 1906, 
Würzburg 1907. 

c) Veröffentlichungen der Gesellschaft für fränkische Ge- 
schichte. Chroniken der Stadt Bamberg. Erste Hälfte. 
Chronik des Bamberger Immunitätenstreites von 1430 
bis 1435. Mit einem Urkundenanhang, Nach einem 
Manuskripte von Th. Knochenhauer neu bearbeitet und 
herausgegeben von Anton Chroust. Leipzig 1907, 

. vom kgh Kreisarchivsekretär Albert Gümbel in Nürnberg: 
Archivalische Beiträge zur älteren Nürnberger Malerei- 
geschichte. IIL Die Malernamen der Nürnberger 
Meister- und Bürgerbücher 1363 — 1534 und der Steuer- 
listen 1392—1440. Von Albert Gümbel Sonderab- 
druck aus dem Repertorium für Kunstwissenschaft, 





— 33 — 



redigiert von Henry Thode und Hugo von Tschudi. 
Band XXIX und Band XXX. 

vom Bibliothekar Dr. Theodor Rampe in Nürnberg: 

Th. HampCi Nürnberger Künstler I (A). Sonderabdruck 
aus dem Altgem. Lexikon der bildenden Künstlerj 
herausgegeben von U. Thimme und F. Becker. I, Band. 

vom Museumsassistenten Dr. Heinrich Heerwagen in 

Nürnberg: 

Beckmann- Führer. Nürnberg mit Fürth^ nebst Umgebung 
mit fünffarbigem Stadtplan und 15 Kunstbeilagen^ 
bearbeitet von Dr. Heinrich Heerwagen, 2, verbesserte 
Auflage. Stuttgart, Verlag von Walter Seifert. 

von der Historischen Coraroission bei der kgl. Aka- 

demie der Wissenschaften in München: 

Siebenundvierzigste Plenarversammlung der . . , Bericht 
des Sekretariats, München, im Dezember 1906. 

vom kgl* Reichsarchivassessor Dr. Hermann Knapp in 

München: 

a) Die Zenten des Hochstifts Würzburg. Ein Beitrag 
zur Geschichte des süddeutschen Gerichtswesens und 
Strafrechts, Mit Unterstützung der Savigny Stiftung 
herausgegeben von Dr. Hermann Knapp. 1. Band. 
Die Weistümer und Ordnungen der Würzburger Zenten. 
I. Abteilung, Mit zwei Abbildungen, Berlin^ Verlag 
von J. Guttentag 1007. II. Abteilung. Mit einer Ab- 
bildung. Berlin, Verlag von J. Guttentag 1907. II. Band. 
Altwürzburger Gerichtswesen und Strafrecht. Berlin, 
Verlag von J. Guttentag 1907. 

b) Quellen der Geschichte des Strafrechts außerhalb des 
Carolinakreises, In Verbindung mit Anderen heraus- 
gegeben und erläutert von Josef Kohler. Die Würz- 
burger Zentgerichts- Reformation 1447. Herausgegeben 
und erläutert von Dr. Hermann Knapp, eingeleitet 
von Josef Kohler, Mannheim, Verlagshandlung J, Bens- 
heimer. 

vom kgl. Justizrat Georg Freiherrn von Krcß in 
Nürnberg: 
a) Amtsblatt der Stadt Nürnberg 1Q05. Neunter Jahrgang. 



— 34 — 

b) Aufgaben eines historischen Atlasses für das fCözug- 
reich Bayern. Von Th. von Karg-Bebenburg. Sonder- 
abdruck aus »Forschungen zur Geschichte Bayemsc^ 
XUL Band. Heft 4. 

c) Ausstellungszeitung. Amtliches Organ der unter dem 
Protektorat Sr. Kgl. Hoheit des Pnnzregenten Luitpold 
von Bayern stehenden II L Bayerischen Jubiläums- Landes- 
Industrie-, Gewerbe- und Kunstausstellung Ntirnberg 
1906. Schriftleiter: Professor Dr. Paul Johannes Rce, 
Bibliothekar und Sekretär des Bayerischen Gewerbe- 
museiims in Nürnberg. Nebst Anhang: Technologische 
Mitteilungen des Bayerischen Gewerbemuseums. Schrift- 
leiter Dr. Otto Edelmann, Oberingenieur am Bayerischen 
Gewerbemuseum in Nürnberg. Druck imd Verlag: 
Wilh. Tümmels Buch- und Kunstdruckerei, Nürnberg, 

d) Beilage zur Altgemeinen Zeitung. 1906. I.^IV. Quartal 
München 1906. 

e) Deutscher Geographentag, XVI. Tagung. Nürnberg 1907; 
Im Hause Martin Behaims. Festspiel in einem Akt 
mit lebenden Bildern. Aufgeführt am Festabend, 
Dienstag den 21. Mai 1907. Verfaßt von Helene 
von Forster, Den Tellnelrmern auf der Tagung ge- 
widmet vom Damenausschuß, 

f) Ein Frühlings-Märchen auf dem Burgzwinger. Festspiel 
zur Frülilings-Feier des Künstlervereins und der Künstler- 
klause. Nach einer Idee von Hermann Schwabe ver- 
faßt von Rudolf Geißler. Nürnberg 1900. 

g) Einige Reminiscenzen an die alte Landwehr in Nürnberg 

aus den Jahren 1863 — 1870, 
h) Erinnerungsschrift an die 500jährige Geburtsfeier 

Johannes Gutenbergs zu Nürnberg. Veranstaltet von 

den Buchdruckern Nürnbergs (Prinzipale und Gehilfen) 

am 16. und 17. Juni 1900, 
i) Festschrift zum 25jährigen Bestehen des Vereins für 

Verschönerung der nächsten Umgebung des Schmausen- 

bucks (E. V,) 1881 — 1906. 
k) Festschrift den Teilnehmern an der XVL Hauptvei- 

Sammlung des Vereins für Hebung der Fluß- und 





— 35 — 



Kanal-Schiffahrt in Bayern, gelegentUch des Besuches der 
III. Bayerischen Jubiläiims-Landes-Industrie-, Gewerbe- 
und Kunstausstellung am 20. Mai 1906 gewidmet von 
der Stadt Nürnberg. 

1) Forschungen mt Geschichte Bayerns, Vierteljahrsschrift, 
Unter Mitwirkung von . . . herausgegeben von Michael 
Doeberl und Karl von Reinhardstöttner, XIII. Band. 
1,-4. Heft. München 1905. — XIV, Band. 1,-4. 
Heft. München iQ06, 
m) Fränkische Morgenzeitung. 12, Jahrgang 1Q04. 2. Se- 
mester. — 13. Jahrgang 1905, 1, — 2. Semester, — 
14. Jahrgang 1906, 1. Semester, 

n) Gedenkschrift anläßlich des 100 jährigen Bestehens der 
Lyra-Bleistiftfabrik Nürnberg. 1806—1906, 

o) Katalog der Ausstellung von Arbeiten der vervielfäl- 
tigenden Künste im Bayerischen Gewerbemuseum zu 
Nürnberg 187 7. 

p) Monats-Korrespondenz für die Mitglieder des evange- 
lischen Bundes zur Wahrung der deutsch-protestantischen 
Interessen, XX. Jahrgang. Leipzig 1906. — Unter- 
haltungsbeilage zur Monatskorrespondenz 1906. — 
Literarische Rundschau für das evangelische Deutschland, 
Beilage zur Monatskorrespondenz. HeraAisgegeben von 
Dr. R, PBeiderer in Ulm. XV. Halle a. S. 1906, — 
Auf der Wacht. Organ für die Mitglieder des 
evangelischen Bundes in Bayern diesseits des Rheins. 
Herausgegeben von Pfarrer Fikenscher in Fürth, 7. Jahr- 
gang 1905. — 8. Jahrgang 1906. — 

q) Joh. Müllneri Relationes und andere Nürnbergische 
Staatsschriften. Zwei starke Foliobände in Schweins- 
ledereinband: Abschriften aus den Jahren 1686 u. 1687. 

r) Nordbayerische Zeitung, Buch- und Kunstdruckerei 
F, Willmy. Nürnberg-Fürth. 

s) Reichsstädtische Kulturstudien, Von Dr* Christian 
Meyer, Staatsarchivar a. D , München, Verlag von Max 
Steinebach. 1906, 

t) Wochenblatt des Landwirtschaftlichen Vereins in Bayern. 



1 



— 36 — 

Herausgegeben vom Bayerischen Land wirtschafts rat, 
96. Jahrgang 1Q06. München, 
u) Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte. Neue Folge. 
Unter Mitwirkung namhafter Fachgenossen heraus- 
gegeben von Dt, Christian Meyer, Kgl. preuß. 
Archivar L Kl. zu Breslau. Erster bis dritter Band. 
Berh'n, Verlag von Hans Lüstenöder, 1891— 18Q3. — 
Zeitschrift für Kulturgeschichte. Neue (4.) Folge der 
Zeitschrift für deutsche Kulturgeschichte. Herausgegeben 
von Dr. Georg Steinhausen, Bibliothekar der Universitäts- 
Bibliothek in Jena. Erster bis achter Band» Berlin, 
Verlag von Emil Felber, J 894—1901. Neunter Band 
Heft 1—5. (6. Heft nicht mehr erschienen). Berlin, 
Verlag von Emil Felber, 1902. 

10. vom k. Gymnasialprofessor Dr. Johannes Müller in Nürnberg: 

a) Nürnbergs Botschaft nach Spanien zu Kaiser Karl V, 
im Jahre 15 IQ, Eine Episode aus dem Kampfe 
Nürnbergs mit den Markgrafen von Brandenburg ura 
die Behauptung der reiclisstädtischen Zollfreiheiten, 
Von Johannes Müller. Sonderabdruck aus der Histo- 
rischen Zeitschrift, herausgegeben von FriedrichMeinecke. 

b) Die Hauptwege des Nürnbergischen Handels im Spät- 
mittelalter. Ein Beitrag zur mittelalterlichen Verkehrs- 
geographie. Von Johannes Müller. Sonderabdruck aus 
dem Archiv für Kulturgeschichte V. 

c) Geleitswesen und Güterverkehr zwischen Nürnberg und 
Frankfurt a. M. im 15. Jahrhundert von Johannes 
Müller (Nürnberg). Sonderabdmck aus Vierteljahrsschrift 
für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 1907. 3. Heft. 

11. vom Ortsausschuß für den XVL deutschen Geo- 
graphentag in Nürnberg. 

a) Festschrift zum 16. deutschen Geographentag (21. bis 
23. Mai) 1907 in Nürnberg. Überreicht vom Orts- 
ausschuß (Schriftleitung; Dr. Emil Reicke), Mit Ab- 
bildungen. Nürnberg 1907. 

b) Katalog der Historisch-geographischen Ausstellung des 
t6. deutschen Geographentages zu Nürnberg. Mit einer 
erläuternden Beigabe: Die Entwicklung der Nürnberger 





— 37 — 



Kartographie vqoi Ausgang des 15. bis zum Anfang 
des 19. Jahrhunderts, Von Gymnasialprofessor Dn 
Johannes Müller. Herausgegeben vom Ortsausschuß, 
Nürnberg IQ07. 

12. von Dr. med. Heinrich Ostermair io Ingolstadt: 

Die Ostermair. Urkunden, Regesten, Matrikelauszüge etc. 
l. Teil (Fortsetzung). Gesamraclt von Dr. Heinrich 
Ostermair in Ingolstadt: 

13. vom kgU Oberlandesgerichtsrat Alexander von Praun in 
Nürnberg: 

Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der deutschen 
Geschieh ts- und Altertumsvereine. Herausgegeben von 
dem Verwaltungsausschusse des Gesamtvereins in Berlin. 
5L Jahrgang. Berlin 1903. — 52, Jahrgang. Berlin 
1904. — 53. Jahrgang. Berlin 1905. — 54. Jahrgang. 
Berlin 1906. 

14. vom ßibliothekkustos Dr, Emil Reicke in Nürnberg: 

Zur Erinnerung an den XVI. deutschen Geographentag 
2L — 23, Mai 1907 zu Nürnberg, den auswärtigen 
Teilnehmerinnen mit einem »Brautbecher« dargebracht 
von Nürnbergs Frauen. 

15. vom Konservator Dr. Fritz Traugott Schulz in Nürnberg: 

Beiträge zur Geschichte der Außenmalerei in Nürnberg 
von Dr. Fr. Tr. Schulz. Sonderabdruck aus den Mit- 
teilungen des Germanischen Nationalmuseums, 
vom Stadtmagistrat Nürnberg: 

a) Bericht über die Betriebsergebnisse des Schlacht- und 
Viehhofs der Stadt Nürnberg für 1906. Erstattet durch 
Direktor Rogner. 

b) Dienstordnung für die Kostktnderärzte. 

c) Elfter Geschäftsbericht des städtischen Elektrizitätswerks 
Nürnberg für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezem- 
ber 1906. 

d) Entwurf einer ortspolizeilichen Vorschrift, betreffend: 
Die Stege über den Ostbahnhof und die Ludwigs- 
eisenbahn. 

e) Entwurf einer ortspolizeilichen Vorschrift vom 28. Mai 
1 907, Steg über die Ludwigseisenbahn bei der Haßstraße. 



— 38 

f) Entwurf vom 23* Joli 1906, stü Änderungen an der 

Straßenpolizeiordnuog. 
g) Geschäftsverteilung im Magistrat und Gemeindekollegium 

der Stadt Nürnberg von i907 an. Nürnberg 1007. 
h) Medaille auf die Bayerische Landes- Industrie-, Gewerbe- 

und Kunstausstellung Nürnberg 1906. 
i) Nürnberg, des Deutschen Reiches SchatEkästlein, 
k) Nürnberg- Fürther Straßenbahn. Geschäftsbericht Über 

das Jahr 1906. Nürnberg 1907- 
1) Ordnung für den Verwaltungsdienst des Schlacht- und 

Viehhofs zu Nürnberg, 
m) Photographische Aufnahmen der zum Abbruch be- 
stimmten Hofgebäude der alten Reichspost in der 

Winklerstraße, 
n) Städtische Wasserversorgung. Geschäftsbericht über das 

Betriebsjahr 1905, — Geschäftsbericht über das Betriebs- 

jähr 1906. 
o) Verwaltuogsbericht der Stadt Nürnberg für das Jahr 190Ö. 

Mit den Gemeinderechntingen in summarischer Fassung. 
p) Voranschlag für den Geraeindehaushalt der Stadt 

Nürnberg für das Jahr 1907, 

17, vom kgL Regierungsrat a, D. Christoph Freiherr v. Tucher 
in Nürnberg: 

Manuskripte des Mittelalters und späterer Zeit, Einzelne 
Miniaturen. Reproduktionen. Katalog 330. Karl W, 
Hiersemann. Leipzig 1906. 

18, vom Verein für Münzkunde in Nürnberg: 

a) Münzmanns Gruß! Festschrift, herausgegeben vom.,, 
bei der Gedenkfeier seines 25jährigen Bestehens, Mit 
drei Vollbildern und drei Abbildungen im Text» 1907. 

b) Denkmünze auf das 25 jährige Bestehen des Vereins 
für Münzkunde in Nürnberg 1882—1907. 

19, von der Verwaltung des Allgemeinen städtischen 
Krankenhauses in Nürnberg: 

Bericht über das Allgemeine städtische Krankenhaus 
für das Jahr 1906. 




39 



b) Tauschschriften. 

vom Museums-Verein zu Aachen: 

Aachener Kunstblätter. Im Auftrag des Vorstandes 
herausgegeben von Dr, Hermann Schweitzer, Museiims- 
direktor. Heft L Aachen 1906, 

von der historischen Gesellschaft des Kantons Aargau in 

Aarau: 

a) Taschenbuch der . . . für das Jahr 1906, Aarau 1906. 

b) Argovia. Jahresschrift der . , , XXXII, Band. Aarau 
1907. 

von der geschrchts- und altertiimsforschenden Gesellschaft 

des Oster landes in Alten bürg: 

Mitteilungen der . . . Elfter Band, 4, Heft, Altenburg 
1907. 

vom historischen Verein von Mittelfranken in Ansbach: 
a) 54, Jabresbcrfcht des . . . Ansbach 1907. 
bi Die Handschriften des . . . Ansbach 1907. 

vom historischen Verein für Schwaben und Neuburg in 

Augsburg: 

Zeitschrift des . , . Dreionddreißigster Jahrgang, Augs- 
burg 1907. 

vom historischen Verein (Eingetragener Verein) in Bamberg: 
Fünfundsechzigster Bericht und Jahrbuch 1907 des . . , 
Bamberg, 

von der Schriftleitung der Heraldisch-C^enealogischen Blätter 

für adelige und bürgerliche Geschlechter in Bamberg: 
Heraldisch-Genealogische Blätter für adelige und bürger- 
liche GeschlecMer. Monatsschrift üur Pflege der 
Heraldik. Genealogie, Sphragistik, Epitaphik, Diplo- 
matik, Numismatik und Kulturgeschichte, herausgegeben 
von Prof. L, Oelenheinz und H. v. Kohlhagen. 3, Jahrgang, 
No. 12. Bamberg, Dezembei 1906. 4 Jahrgang No. 1— 1 1. 
Bamberg, Januar bis November 1907. 

von der historischen und antiquarischen Gesellschaft zu Basel: 
Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde. 
Herausgegeben von der . . . VI. Bd.^ 2, Heft. Basel 
IQ07. VII. Band, 1. Heft. Basel 1907. 



— 40 — 



10. 



II 



12, 




vom bistorisclien Verein für Unterfranken zu Bayreuth: 
Archiv für Geschichte und Altertumskunde von Ober- 
franken. 23. Band, 2. Heft. Als Fortsetzung des 
Archivs für bayreiithische Geschichte und Altertums* 
künde und des Archivs für Geschichte des Obermain^ 
kreises. Herausgegebeo vom . , . Bayreuth 1907. 
von der Gesellschaft für Heimatkunde der Provinz Branden- 
burg in Berlin: 

iBrandenburgiac. Monatsblatt der , . . Unter Mit- 
wirkung des Märkischen ProvInziaVmuseums heraus- 
gegeben vom Gesellschaftsvorstande, XV. Jahrgang. 
No. 7—12. Oktober 1906 — März 1Q07. Berlin 
1906-^1007. XVI. No. 1— 6. April— September 1907. 
Berlin 1907. 
vom Verein für die Geschichte Berlins in Berlin: 

a) Mitteilungen des . . . IQ07. No. 1^12 

b) Erster Nachtrag zu dem Katalog der Bibliothek des , 
Bearbeitet von Hugo Guiand, Berlin 1907. 

vom Verein für Geschichte der Mark Brandenburg in Berlin: 
Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen 
Geschichte, Neue Folge der ^/Märkischen Forschungen t 
des ... In Verbindung mit Fr. HoltJte und G. SchmoUer 
herausgegeben von Otto Hintze, 20. Band, 1. und 
2, Hälfte. Berlin 1907. 
13. vom Verein ^ Herold i in Berlin: I 

Der Deutsche Herold, Zeitschrift für Wappen-, Siegel- 
und Familienkundei herausgegeben vom . . , 37, Jahr- 
gang, Verantwortlicher Herausgeber: Ad, M. Hildebrand, 
Berlin 1906. • 

von der allgemeinen geschichtsforschenden Gesellschaft 

Schweiz in Bern: 

Jahrbuch für schweizerische Geschichte, herausgegeben 
auf Veranstaltung der , . . 32. Band. Zürich. 

vom historischen Verein des Cantons Bern in Bern: 

Archiv des . . , XVIH, Band, 2, Heft Bern 1906, 

von der Gesellschaft für rheinische Geschichtskunde in Bonn: 
a) XXVI. Jahresbericht der , . . über das Jahr 1906. 
Bonn 1907. 



14, 



i nd. 

M 

der W 



I 




— 41 



b) Die Gesellschaft für rheinische Geschichtskuode in den 
Jahren I38t — 19Q6, Vortrag gehalten in der 26. Jahres- 
Versammlung der Gesellschaft für rheinische Geschichts- 
kunde in Köln am 9, März 1907 vom Vorsitzenden 
der Gesellschaft» Professor Dr. Joseph Hansen, Archiv- 
direktor in Köln, Bonn 1Q07. 

17. vom Verein von Ältertumsfreunden im Rheinlande in Bonn: 

Bonner Jahrbücher. Jahrbücher des . . . Heft 1 14/1 15, 
Mit 27 Tafeln und 66 Textfiguren, Bonn IQ06. 

18. von der Schlesischen Gesellschaft für vaterländische Kultur 
in Breslau: 

Vierundachtzigster Jahresbericht der . . . Enthält den 
Generalbericht über die Arbeiten und Veränderungen 
der Gesellschaft im Jahre 1906. Breslau [907, 
10, vom Verein für Geschichte und Altertum Schlesiens in 
Breslau: 

Zeitschrift des . , . Namens des Vereins unter Mit- 
wirkung der Redaktionskommission herausgegeben von 
Konrad Wutke. 4L Band. Breslau 1907* 

20, von der Societe d*Arch^ölogie de Bruxelles in Brüssel: 

a) Annales de la ... sous le patronage du Roi. M6- 
moires, Rapports et Docutnents. Publication periodique, 
Tome vingti^me. Annee 1906. Livraisons III et IV, 
Bruxelles 1906. — Torae vingt et unidme. Ann^e 
1907. Livraisons I— IV. Bruxelles 1907. 

b) Annuaire de la . . . sous le patronage du Roi et la 
presidence d'honneur de S. A. R. Monseigneur le Prince 
Albert de Belgique. Tome XVIII. 1907. 

21. von der Societe des Bollandistes in Brüssel: 
Analecta Bollandiana. Tomus XXVI. Fase. I — IV. 
Ediderunt Carolus de Sniedt, Franciscus van Ortroy 
Hippolytus Delehaye, Albert Poncelet et Paulus Peeters, 
presbyteri Societatis Jesu. Bruxelles 1907. 

"227 von der Mährischen Museumsgesellschaft in Brunn: 

Zeitschrift des Mährischen Landesmuseums, heraus- 
gegeben von der . . , Redaktion: Professor A. Rzehak, 
K. Schirmeiseo, Professor E. Söffe, VII. Band. 
L und 2. Heft. Brunn 1907. 



— 44 — 




b) Mitteilungen aber römische Funde in Heidenheim. IV. 
Herausgegeben von dem , . . Frankfurt a. M, 1907. 

39. vom Historischen Verein des Kantons Thtirgau ra 
Frauenfeld: 

Thurgauische Beiträge zur vaterländischen Geschichte, 
Herausgegeben vom . , . Siebenundvierzigstes Heft. 
Mit 2 Illustrationen in Zinkätzung, Frauenfeld 1907. 

40, vom Breisgauverein Schau-ins-Land in Freiburg i, Br.: 

tSchau-inS'Land«. A^ 1907. AUerley visierung und 

auch geschrieb'ner Ding an tag gegeben vom , . . 34ter 

Jahrlauf, Erster und zweiter Halbband. Freiburg 

i. Br. 1907, 

4L von der Gesellschaft ftir Beförderung der Geschieht»-, 

Altertums- und Volkskunde von Freiburg, dem Breisgau und 

den angrenzenden Landschaften in Freiburg i. Hr.: 

Zeitschrift der , . . 22. Band. (= Alemannia N. F. 7) 
Heft 1—4, Freiburg im Breisgau 1906. 

42. vom kirchengeschkhtlichen Verein ftir Geschichte, christliche 
Kunst, Altertums- und Literaturkunde des Erzbistums 
Freiburg mit Berücksichtigung der angrenzenden Bistümer 
in Freiburg i. Bn: 

Freiburger. Diözesan-Archiv. Zeitschrift des . . , Neue 
Folge. Achter Band, (Der ganzen Reihe 35, Band), 
Freiburg im Breisgau 1907, 

43. vom deutschen geschichtsforschenden Verein des Kantons 
Freiburg in Freiburg i. Ue.: 

Freiburger Geschichtsblätter, herausgegeben vom . , . 
XIIL Jahrgang. Freiburg i, Uc. 1906. 

44, von der Society d'Histoire du Canton de Frtbourg in 
Freiburg (Schweiz): 

Archives de la , , . Tome VIII, Troisitme Livraison. 
Fribourg (Suisse) 1907. 

45, vom Fuldaer Geschichtsverein in Fulda: 

a) Sechste Veröffentlichung des . . , Steinzeitliche Hocker- 
gräber und Wohnsiätten auf dem Schulzenberge bei 
Fulda. Herausgegeben von Josef Vonderau, Haupt- 
lehrer in Fulda, Mit 1 Plan, 5 Skizzen und 8 Tafeln. 
Fulda 1907. 



I 

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1 




_ 45 — 



46, 



47, 



48. 



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49. 



b) Fuldaer Geschichtsblätter. Monatsbeilage zur Fuldaer 
Zeitung. Zeitschrift des ... V. Jahrgang No, II. 
November 1906, Herausgeber: Prof. Dr. G. Richter 
in Fulda, — VI. Jahrgang No. I — IX. Januar bis 
September 1907. Herausgeber: Prof. Dr, G. Richter 
in Fulda. 

vom historischen Verein des Kantons St. Gallen in St. 

Gallen: 

a) Drei St. Gallische Reisläufer aus der ersten Hälfte des 
XVI. Jahrhunderts. Von Traugott Schieß. Heraus- 
gegeben von dem , . . Mit einer Tafel. St. Gallen 1906. 

b) Die Burgen der Kantone St. Gallen und Appenzell. 
Erster Teil. Von Gottheb Felder, Reallebrer. Her- 
ausgegeben vom . . . Mit einer Karte und zahlreichen 
Illustrationen. St. Gallen 1907. 

c) Vadianische Briefsaramlung. VL I.Hälfte. 1541 — 1545. 
Herausgegeben von Emil Arbeny und Hermann 
Wartmann. St, Gallen 1906, 

von der Societd d'Histoire et d'Arch^ologie de Gendve 
in Genf: 

Bulletin de la . , . Tome III. Livraison I. Gen^ve 1907. 
vom Oberhessischen Geschichtsverein in Gießen: 

Mitteilungen des . . , Neue Folge. Fünfzehnter Band, 

Festgabe zur dritten Jahrhundertfeier der Universität 

Gießen. Gießen 1907. 
von der GberlausitKischen Gesellschaft der Wissenschaften 
in Görliz: 

a) Neues Lausitzisches Magazin. Im Auftrage der . . . 
herausgegeben von Prof. Dr. Richard Jecht, Sekretär 
der Gesellschaft. Dreiundachzigster Band. Görlitz 1907. 

b) Codex diplomaticus Lusatiae superioris III, enthaltend 
die ältesten GorUtzer Ratsrechnungen bis 1419. Im 
Auftrag der . . , herausgegeben von Professor Dr, 
Richard Jecbt, Sekretär der Gesellschaft. 3. Heft, 
umfassend die Jahre 1399 bis 1406, Görlitz 1907. 

von der Kgl. Gesellschaft der Wissenschaften zu Gott in gen: 
Nachrichten von der . . . Philologische historische 
Klasse. 1906. Heft 4. Berlin 1906, — 1907. Heft 




46 



51. 



52. 



53. 



54, 



55. 



56. 




i und 2. Berlin 1007. — Nachrichten von der . . , 
Philologische histonsche Klasse 1907. Beiheft. Berlin 
ig07. — Geschäftliche Mitteilungen. IQ07, Heft 1 
Berlin 1907. 

von der Vereinigung für Gothaische Geschichte und Alter- 
tumsforschung in Gotha: 

Mitteiiungen der . , , Jahrgang 1906/07. Gotha 1907, 
vom historischen Verein für Steiermark in Graz: 

Beiträge zur Erforschung Steirischer Geschichte. In 
Verbindung mit der historischen Landeskommission für 
Steiermark herausgegeben vom . . . XXXV. Jahrgang» 
(Neue Folge, III Jahrgang) 1906. 
Zeitschrift des , , . Herausgegeben von dessen Aus- 
schuß. Redigiert von Dr. Anton Kapper. IV. Jahrgang. 
I,-.IV. Heft. Graz 1907. 
vom Rügisch-Pommerischen Geschichtsverein zu Greifs* 
wald und Stralsund: 

Pommerische Jahrbücher, Herausgegeben vom 
8. Band. Greifswald 1907. 
von dem mit der Kgl. Universität Halle-Wittenberg ver- 
bundenen Thüringisch-Sächsischen Verein für Erforschung 
des vaterländischen Altertums tind Erhaltung seiner Denk- 
male in Halle a. S. ; 

Neue Mitteilungen aus dem Gebiet historisch-antiquari- 
scher F'orschungen. Im Namen des , . . herausgegeben 
von dem 2. Vorsitzenden desselben, Professor Dr. G. 
Hertzberg, und dem Schriftführer, Professor Dr. R. Brode 
in Halle a. S. Band XXllI Heft I. Halle a. S. 1907. 
vom historischen Verein für Niedersachsen in Hannover: 
Zeitschrift des . , *, zugleich Organ des Vereins für 
Geschichte und Altertümer der Herzogtümer Bremen 
und Verden und des Landes Hadeln. Jahrgang 1907. 
Erstes bis viertes Heft. Hannover 1907. 
vom Verein für Geschichte der Stadt Hannover in Hannover: 
Hannoversche Geschichtsblätter. Zeitschrift des .... 
der Geographischen Gesellschaft, des Vereins für neuere 
Sprachen, des Plattdeutschen Vereins, des Museums- 
Vereins für das Fürstentum Lüneburg, des Vereins für 



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— 47 



die Geschichte Göttiogens, des Vereins für Geschichte 
und Altertüraer der Stadt Einbeck und Umgegend» des 
Museymsvereins zu Harburg und des Musetimsvereins 
in Hameln. lOJahrgang. 1.— 12. Heft. Hannover 1907. 

57. vom historischen Verein Heilbronn: 

Historischer Verein Heilbronn. Achtes Heft. Die 
Sammlungen des Historischen Mtiseums. Bericht aus 
den Jahren 1903 — 1906. Herausgegeben vom , , . 
Heilbronn 1906, 

58. vom Verein für Siebenbürgische Landeskunde in Her- 
mannstadt: 

Archiv des . . , Neue Folge. Vierunddreißigster Band. 
1. lind 2. Heft, Herausgegeben vom Vereinsausschuß. 
Hermannstadt 1907. 

59. vom Vogtländischen altertumsforschenden Verein in Hohen- 
leuben: 

76. und 77. Jahresbericht des . . . Im Auftrag des 
Vereins herausgegeben von Diakonus Ferd. Thormann, 
Schriftführer des Vereins. Hohenleuben 1907. 

60. vom Verein für ThÜringisclie Geschichte und Altertums- 
kunde in Jena: 

Zeitschrift des , . . herausgegeben von Professor Dr. 
Otto Dobenecker. Neue Folge. Siebzehnter Band. 
Der ganzen Folge fünfundzwanzigster Band. Heft 2. 
Mit 4 Abbildungen im Text. Jena 1907. — Acht- 
zehnter Band. Heft 1. Jena 1907. 

61. vom historischen Verein für Ingolstadt und Umgebung in 
Ingolstadt: 

Sammelblatt des , . . XXX. Heft. Ingolstadt 1906. 

62. vom Ferdinandeum für Tirol und Vorarlberg in Innsbruck: 

Zeitschrift des , . . Herausgegeben von dem Verwaltungs- 
ausschusse desselben. Dritte Folge* Fünfzigstes Heft. 
Innsbruck 1 906. — Einund fünfzigstes Heft. Innsbruck 1 907, 

63. von der AUertumsgesellschaft Insterburg in Inster bürg: 

Zeitschrift der , . . Heft 10. (Mit Jahresbericht für 
1906.) 8 Lichtdrucklafeln. Insterburg 1907. 

64. vom Verein für hessische Geschichte und Landeskunde in 
Kassel: 



48 



Zeitschrift des . . * Neue Folge. Dreißigster Band. 
(Der ganzen Folge 40, Band.) 1. und 2. Hälfte. 
Kassel 1906, 1907. 

65. von der Gesellschaft für Schleswig- Holsteinische Geschichte 
in Kiel: 

Zeitschrift der . . . SiebenunddreiGigster Band Mit 
4 Figurentafeln, 2 Stammtafeln und vielen Figuren im 
Text. Leipzig 1907. 

66. vom Geschicbtsverein für Kärnten in Klagen fürt: 

a) Carinthia L Mitteilungen des . » . redigiert von Dr 
August V, Jaksch. Q6. Jahrgang No. 1^6. Klagen- 
furt 1906. 

b) Jahresbericht des . . , über IQ05 und Voransch]% 
für 1906. Klagenfurt 1906. 

67. vom historischen Verein für den Niederrhein, insbesondere 
die alte Erzdiözese Köln in Köln: 

Annalen des . . . Einundzwanzigstes Heft, Köln 1906. 
— Zweiundzwanzigstes Heft. Köln 1907. — Drei- 
undzwanzigstes Heft, Köln 1907. — Vierundzwanzigstes 
Heft. Köln 1907. 

68. vom Musealverein für Krain in Laibach: 

a) Mitteilungen des , . . Geleitet von Fr. Komotar XDC 
l.—VL Heft. Laibach 1906. 

b) Izvestja Muzejskega DruStve za kranisk. Urejuje 
Anton Koblar. Letnik XVIIL SeSitek 1—6. V Lju- 
bljani 1906. 

69. vom Verein für Geschichte der Neumark in Landsberg a. W,: 

Schriften des . , . Herausgegeben im Auftrag des 
Vereins von Prof, Dr. Paul Seh wartz- Frieden au. 
Heft XIX. Landsberg a. W. 1906. 

Schriften des . . , Herausgegeben im Auftrag des 
Vereins von Prof. Dr. Rehmann-Landsberg. Heft XX. 
Landsberg a. W. 1907. 

70. vom historischen Verein für Niederbayern in Landshut: 

Verhandlungen des . . . Dreiundvierzigster Band. 
Landshut 1907. 

71. von der Soci^te d'histoire de la Suisse Romande in 
Lausanne: 



1 




— 49 



Memoires et Documents, publi^s par la . . . Seconde 
Sdrie. Tome VI. Mölanges, Lausanne 1907. 

72. vom Nordböhmischen Exkorsions-Klub in Leipa: 

Mitteilvingen des . , . Vierteljahrs-Zeitschrift ftir die 
Durchforschung Nordböhmens. Schriftleimng Dr, Hent- 
schel, H. Ankert, K. v. Zimmermann. 30. Jahrgang. 
L— 4. Heft. Leipa 1907. 

73. von der deutschen Gesellschaft zur Erforschung vater- 
Jändischer Sprache und Altertümer (gegründet im Jahre 
1697) in Leipzig: 

a) Bericht vom Jahre 1828 an die Mitglieder der . . , 
Leipzig 1828. — Ebenso 1829, 1830, 1832—34, 1838, 
1840—1848. 

b) Mitteilungen der . , . Herausgegeben von deren erstem 
Geschäftsführer, L Band, 1, Heft. Leipzig 1856. — 
L Band, 2, Heft. Annales Vetero-Cellenses. Heraus- 
gegeben von J. Ü. Opel, Leipzig 1874, — 2. Band, 
Zur Geschichte der Verfassung der Markgrafschaft 
Meißen im 13. Jahrhundert. Vorstudien zu einer 
sächsischen Landes- und Rechtsgeschichte von Dr. 
Karl Friedrich von Posern-Klett. Leipzig 1863. — 
3. Band. Des Matthias von Behaim Evangelien buch 
in mitteldeutscher Sprache. Leipzig 1867. — 4. Band. 
Die lutherische Geistlichkeit Sachsens vom sechzehnten 
bis achtzehnten Jahrhundert von Friedrich Bülau. 
Leipzig 1874, — 5. Band, L Heft. Leipzig 186Q. — 
5. Band, 2. Heft, Griseldis. Apollonius von Tyriis. 
Aus Handschriften herausgegeben von C. Schröder. 
Leipzig 1872. — 6. Band. Leipaig 1877. — ^ Siebenter 
Band. Leipzig 1881. — Achter Band, 1. Heft. 
Leipzig 1883. 

74. vom Hansischen Geschichts verein in Lübeck: 

a) Hansische Geschichtsblätter. Herausgegeben vom , . . 
Jahrgang 1907. Erstes und zweites Heft. Leipzig 1907. 

b) Sechsunddreißigster Jahresbericht des . . ., erstattet 
vom Vorstande in der Versammlung zu Hildesheim am 
2L Mai 1907. 




— 50 — ^ 



Band 9, Heft U Mit einer Tafel* 



für das Fürstenttim Lüneburg in 



c) Pfingstblätter des . . . Blatt III, 1907, Kaufmanns. 
leben zur Zeit der Hansa. Von G* Frhr von der Ropp, 
Leipzig 1QÖ7; 

75. vom Verein für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde 
in Lübeck: 

a) Mitteilungen des . , . 12, Heft. Zweite Hälfte. 1907. 
Lübeck 1907, 

b) Zeitschrift des . 
Lübeck 1907. 

76. vom Museumsverein 
Lüneburg: 

Lüneburger Museumsblätter. Herausgegeben im Auftrage 
des . . . von Wilhelm Reinecke. Band I, Heft 4. 
Lüneburg 1907. 

77. von der Section bistorique de rinstitut G. D. de Luxembourg 
(ci-devant «iSoci^t^ archdologique du Grand-Duchtfi) in 
Luxemburg: 

Publications de la . . . sous le protectorat de San 
Altesse Royale le Grand- Duc de Luxembourg. Volume 
LVIL Luxemburg 1906. 

78. vom historischen Verein der V Orte Luzern, Uri, Schwy^, 
Unterwaiden und Zug in Luzern: 

Der Geschichtsfreund. Mitteilungen des . . , Band LXI. 
Stans 1906. 
70. von der Redaclion des Bulletin historique du Dioc^se de 
Lyon in Lyon: 

Bulletin historique du Dioc^se de Lyon, paraissant tous 
les deux mois sous le Patronage des Facultas Catholiques 
de Lyon, organe de la Soci^t^ Gerson d'histoire et 
d'arch^ologie du dioc^se de Lyon. 7 * Annde. Novembre 
et Decembre 1906. No. 42. Lyon 1906, 8* Annde. 
Janvier— Octobre 1907. No. 43—47. Lyon 1907, 
80. vom Verein für Geschichte und Altertumskunde des Herzog- 
t tums und Rrzstifts Magdeburg in Magdeburg: 

L Geschichtsblätter für Stadt und Land Magdeburg. Mit- 
teilungen des . . . 41, Jahrgang 1906. L und 2. Heft. 
Herausgegeben vom Vorstande des Magdeburgischen 
Geschichtsvereins. Magdeburg 1906. 
L 




— 51 — 



81, vom Vereio zur Erforschuog der rheinischen Geschichte 

und Altertümer zu Mainz: 

Mainzer Zeitschrift. Zeilschrift des Römisch-Gcrmanlschen 
Central- Museums uüd des . . . Neue Folge, Jahr- 
gang IL 1907. 

vom Mannheimer Altertumsverein in Mannheim: 

Mannheimer Geschichtsbiätter. Monatsschrift für die 
Geschichte, Altertums- und Volkskunde Mannheims und 
der Pfalz. Herausgegeben vom , . . VII, Jahrgang, 
Dezember 1906. No. 12. — VIII. Jahrgang. Januar- 
Dezember 1907. No. 1—12. 

83. vom historischen Verein für den Regierungsbezirk Marien- 
Werder in Marienwerder: 

Zeitschrift des . . , Flinfundvierzigstes Heft. Marien- 
werder 1906. 

84. vom Verein für Geschichte der Stadt Meißen in Meißen: 

Mitteilungen des . . . Des 7. Bandes 2, Heft. Meißen 1906. 

85. von der Gesellschaft für Lothringische Geschichte und Alter- 
tumskunde in Metz: 

a) Aus dem Verwaltungsbericht der Stadt Metz für das 
Rechnungsjahr 1905. Metz. 

b) Jahrbuch der , . . Achtzehnter Jahrgang. 190Ö. Metz, 

86. von der kurländischen Gesellschaft für LiteraEur und Kunst 
in Mi tau: 

a) Jahrbuch für Genealogie, Heraldik und Sphragistik, 
1907. Herausgegeben von der . . t Mitau 1906, 

b) Sitzungsberichte der . . . und Jahresbericht des kur- 
ländischen Provinzialmuseums aus dem Jahre 1905. 
Mitau 1906. 

c) Melchior von Foelckersahms Relation über seine Sendung 
nach Stockholm im Sommer 1655. Im Auftrage der , . . 
herausgegeben von G. Diederichs, Mitau 1906. 
"87. vom Altertumsverein für Mühlhausen in Thüringen und Um- 
gegend in Mühlhausen in Thüringen: 

Mühlhäuser Geschichtsblätter. Zeitschrift des . , . Mit 
Unterstützung der Stadt Mühlhausen in Thüringen 
herausgegeben von Dr. Kunz von Brunn, genannt 



— 52 — 



88 



90 




V. Kauffungeo, Archivar der Stadt Metz (Lothringen). 

, Jahrgang VIII. 1907/08. Mühlhausen io Thüringen 1907 

von der k. b. Akademie der Wissenschaften in Müncheo: 

a) Sitzungsberichte der philosophisch-philologischen und 
historischen Klasse der , * . IQOö. Heft IIL München 
1907. — 1907. Heft I— IL München 1907. M 

b) Achtundvierzigste Plenarversammlung der historischen 
Kommission bei der kgl. bayer. Akademie der Wissen- 
schaften. Bericht des Sekretariats. ■ 

89. vom historischen Verein von Oberbayem in München! 

a) Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte. 
Herausgegeben vom , , . Zweiundfünfzigster Band, 
Zweites Heft, (Mit zwei Tafeln und einer Stammtafel.) 
München 1906, 

b) Altbayerische Monatsschrift, herausgegeben vom . 
Jahrgang 6, Heft 3-6, Jahrgang 7. Heft l — 2. 

vom Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalen» 
in Münster: 

a) Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertums- 
kunde. Herausgegeben vom ... 64. Band, 1. Ab- 
teilung, herausgegeben vom Direktor der Münsterischen 
Abteilung, Professor Dr. A, Pieper. Münster 1906. 

b) Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertums- ■ 
künde. Herausgegeben vom , . , 64. Band, 2, Ab- 
teilung, herausgegeben vom Direktor der Paderborner 
Abteilung, Professor Dr. Kuhlmann, Münster 1906. 

c) Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertums- 
kunde. Herausgegeben von dem . < . Historisch-geo- 
graphisches Register zu Band 1—50, bearbeitet von 
Dr. A. Römer, Königl Universitätsbibliothekar. 8, und 
9, Lieferung. Münster 1906. 

von der wissenschaftlichen Gesellschaft »Philoraathiec in 

Neisse: 

33. Bericht der . . . vom Oktober 1904 bis Oktober 
1906, Herausgegeben vom Sekretär der Gesellschaft, m 
Neisse 1907. 1 

von der Soci€t^ Neuchateloise de Geographie in Neuchat el: 
Bulletin de la , . . Tome XVIL 1906. Neuchatel 1906, 



91 



I 




— 53 — 



93. vom Kgl. alten Gyitinasium in Nürnberg; 

a) Jahresbericht Über das ... in Nürnberg für das Schtil- 
jähr 1906/07. Mit einem Programm, Nürnberg 1907. 

b) Archaistische Bestandteile der Sprache des Tacitus. 
Beilage zum Jahresbericht des , . , über das Schuljahr 
1906/07. Von Dr. Ferdinand Degel, Gymnasial- 
assistenten. Nürnberg 1907, 

94. vom Kgl, neuen Gymnasium in Nürnberg: 

a) Jahresbericht des ... zu Nürnberg für das Schuljahr 
1906/07. Mit einem Programm etc. Nürnberg 1907, 

b) die Amphibolien bei den drei griechischen Tragikern und 
ihre Beurteilung durch die antike Ästhetik, Beilage 
zum Jahresbericht des , . . für das Schuljahr 1906/07. 
Von Ludwig Trautner, Gymnasialassistent. Nürnberg 
1907, 

95. vom Kgl. Bayer* Realgymnasium mit Reformschule in 
Nürnberg: 

a) Jahresbericht des , . . Schuljahr 1906/07. Mit einer 
wissenschaftlichen Beilage etc. Nürnberg 1907. 

b) Moderne Poesie als Bildungsmitlei, Ein Beitrag zur 
Reform des deutschen Unterrichts an den oberen 
Klassen höherer Lehranstalten von Dr. August Casel- 
mann, k, Gymnasiallehrer, Wissenschaftliche Beilage 
zum Jahresbericht des . . . 1906/07. Nürnberg 1907. 

96. von der kgl Kreisrealschule I in Nürnberg: 

a) 74, Jahresbericht über die . , , und die mit ihr ver* 
bundene gewerbliche Fortbildungsschule zu Nürnberg 
für das Schuljahr 1906/07. Nürnberg 1907. 

b) Einiges Über Französischen Chauvinismus und dessen 
Beziehungen zum Französischen Nattonalcharakter. 
Erster Teil, Beilage zum Jahresberichte der * , ♦ für 
das Schuljahr 1906/07. Von Dr. Otto Fest, k, Real- 
lehrer. Nürnberg 1907, 

97. von der kgl, Kreisrealschule II in Nürnberg; 

a) 4. Jahresbericht über die . , . für das Schuljahr 1906/07. 
Nürnberg. 

b) Wissenschaftliche Beilage zum Jahresberichte der . , , 
Belisar in der Literatur der romanischen und 



W 



I 




— 54 — 



I 



germamschen Nationen, verfaßt von Norbert LcbenaaDn, 
kgU Reallehrer. III, Teil. Nürnberg 1Q07. 
c) Wissenschaftliche Beilage zum Jahresberichte der 
Die geographischen und ethnographischen Elemeote in 
Dt, Ph. J, Fallmerayers Werken II, Teil. Die ethno- 
graphischen Elemente. Von Dr, Hermann Müller, kgL 
Reallehrer. Nürnberg IQ07, 
Q8. vom Bayerischen Gewerbemuseum in Nürnberg 

Bayerisches Gewerbemuseum Nürnberg, Bericht über 
das Jahr t906, 
00, vom Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg: 

Anzeiger des . . . Jahrgang 1906. Heft I — IV. 
Nürnberg 1906. 

100. von der naturhistorischen Gesellschaft zu Nürnberg: 

Abhandlungen der , . . XVI. Band. Nürnberg 1906. 
XVII. Band. Nürnberg 1907. 

101. vom Oldenburger Verein für Alterturaskunde und Landes- 
geschichte in Oldenburg: 

Bericht über die Tätigkeit des . , , XV. Heft, (Der 
Schriften des . , . XXXI. Teil). Oldenburg 1907. 

102. vom Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück 
(»Historischer Vereinf) in Osnabrück: 

Mitteilungen des , . . Einuoddreiüigster Band. J906. 
Osnabrück 1907. 

103. von der historischen Gesellschaft für die Provinz Posen 
in Posen: 

Ia) Zeitschrift der . . . zugleich Zeitschrift der Historischen 
Gesellschaft für den Netzedistrikt zu Bromberg. Heraus- 
gegeben von Dr. Rodgero Prümers. Einundzwanzigster ■ 
b): 
104. vom 
• Pra 



I 



Jahrgang. Erster und zweiter Halbband. Posen 1906. 
b) Historische Monalsblälter für die Provinz Posen. 

VII. Jahrgang No. 1 — 12. Januar bis Dezember 1TO6. 
104. vom Verein für Geschichte der Deutschen in Böhmen in 
Prag: 

Mitteilungen des . . . XLV. Jahrgang. No. I^IV. 

Redigiert von Dr, A. Horcicka und Dr, O Weber. 

Prag 1906. 




— 55 — 



105, von der Lese- und Redehalle der deutschen Studenten 
in Prag: 

58, Bericht der , _ 1906. Prag 1907, 

106, von der Redaktion des Diozesanarchivs von Schwaben in 
Ravensburg: 

Diözesanarchiv von Schwaben. Organ für Geschichte, 
Altertumskunde, Kunst und Kultur der Diözese Rotten- 
burg und der angrenzenden Gebiete, Herausgegeben 
und redigiert von Amtsrichter a, D. Beck in Ravens- 
burg, 24. Jahrgang 1906, No. 10— 12. Mit Titel und 
Inhaltverzeichnis. — 25, Jahrgang 1907. No. 1 — 12. 

107, von der Redaktion der Studien und Mitteilungen aus dem 
Benediktiner und dem Cisterzienser- Orden in Raigern: 

Studien und Mitteilungen aus dem Benediktiner- und 
dem Cisterzienser-Orden. Redakteur: Dr. P. Maurus 
Kinter, O. S. B., Stiftsarchivar in Raigern, Jahrgang 
XXVII. 4. Heft 1906. —Jahrgang XXVIII. 1.— 3. Heft, 
Brunn 1907. 

108, vom historischen Verein von Oberpfalz und Regensburg 
in Regensburg: 

Verhandlungen des , , . Siebenundfünfzigster Band der 
gesamten Verhandlungen und neunundvierKigster Band 
der neuen Folge, Regensburg 1905. 

109, von der Estländischen Literarischen Gesellschaft in Reval: 

Beiträge zur Kunde Est-, Liv- und Kurlands, heraus- 
gegeben von der . . . Sechster Band, 4. Heft, Mit 
2 Tafeln und 2 Plänen, Reval 1907, 
vom historischen Verein Rosenheim in Rosenheim: 

Das Bayerische Inn- und Oberland. Organ des . . . 
V, Jahrgang 1906. Begründet und herausgegeben von 
Ludwig Eid, Rosenheim. Mit Titelblatt zum V. Jahr- 
gang 1906. 

111. von der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde in 
Salzburg: 

Mitteilungen der , , . XLVIL Vereinsjahr 1907, Re- 
digiert von Dr, Hans Wiedmann. Salzburg 1907. 

112. vom städtischen Museum Carolino-Augusteum in Salzburg: 

Jahresbericht des . > . 1906. Salzburg, 



^ 56 — 




113. vom Altmärkischen Verein für vaterländische Geschichte 

zu Salzwedel: 

Vierunddreißigster Jahresbericht des , . * Im Aoflrag 
des Vorstandes herausgegeben von W, Zahn. Magde- 
burg 1907. 

U4. vom historisch-antiquarischen Verein und vom Kunst^erein 
SchafThausen in Schaff hausen; 

15, Neujahrsblatt des , . , 1908. Mit 4 Tafeln und 
10 AbbilduDgen im Text. Schaffhausen. Festschrift 
zur Erinnerung an das hundertjährige Jubiläum des 
kantonalen Offizier- Vereins Schaffhausen am 9. November 
1907. 

115, vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Alter- 

tumskunde in Schwerin: 

Jahrbücher und Jahresberichte des , , , Zweitmd- 

siebzigster Jahrgang. Schwerin 1907, 

Register Über die Jahrgänge 51 — 60 der Jahrbücher 

und Jahresberichte des , . . Im Auftrag des Vereins 

angefertigt von Archivregistrator F* Rusch. Schwerin 

1907, 

116, vom historischen Verein der Pfalz in Speier: 

Mitteilungen des . , ,, in dessen Auftrag herausgegeben 
von Dr. Anton Müller, k. Kreisarchivar, KXVIIl. Band, 
Speicr 1907» 

117. vom Museum -Verein zu Stendal: 

Beiträge xur Geschichte, Landes- und Volkskunde der 
Altmark, herausgegeben vom . . * Band II, Heft 4. 
Stendal 1907. 

118. von der Gesellschaft für Pommerische Geschichte und 
Altertumskunde in Stettin: 

Baltische Studien. Herausgegeben von der . . . l^cue 
Folge. Band X* Stettin 1906, 
S 19, von der kungL Vitterhets Historie och Aniikvitets Aka- 
demien in Stockholm: 

a) Ktingl Vitterhets Historie och Antikvitels Akademiens 
Mänadsblad. Tretiiandra. trettitredjc och tretttQärde 
Ärgängarna. Med 383 Figurer; 1903—1905, Stock- 
holm 19 J7 




— 57 — 

b) Forngännen. Meddelanden frAn k. Vitterhels Historie 
och Antik vitets Akademien. 1906. Under redaction 
af Emil Ekhoff. Ärg:\ngen l, 

120. vom Nordiska Mnseet in Stockholm; 

a) Bidrag tili vär Odlings Häfder. utgifna af Nordtska 
Museet, Om Handtverksämbetena under Medeltiden 
af Gunnar Hazeiius, Med Forfattarens Lefnadsteckning. 
Stockholm 1006. 

b) Nordiska Museet. Fataburen. Kukurhistorisk Fest- 
skrift, utgifven af Bernhard Salin, Museets-Styremann. 
1906 Haft 1—4. 

121. von der htstorisch-literarischen Abteilong des Vogesen- 
Clubs in Straßburg i. E, 

Jahrbuch für Geschichte, Sprache und Literatur Elsaß- 
Lothringens, Herausgegeben von dem . . . XXllL 
Jahrgang. Straßburg 1907. 

1 22. von der württembergischen Kommission für Landesgeschichte 
in Stuttgart: 

Württembergische Vierteljahrshefte für Landesgeschichte, 
Neue Folge, In Verbindung mit dem Verein für Runst 

Iund Altertum in Ulm und Oberschwaben, dem Würt- 
tembergischen Ge^chichts- und AUertumsverein, dem 
historischen Verein für das Württembergische Franken 
und dem Silchgauer Altertumsverein herausgegeben 
von der , . . XVL Jahrgang, I9ü7. Heft I— IV. 
Stuttgart 1907: 
1^3, vom Coppernikus-Verein für Wissenschaft und Kunst zu 
I Thorn: 

I Mitteilungen des ... 14. Heft. Sitzungsberichte und 

^H Abhandlungen. Thorn 1906. 

^i24. vom Kaiser Frani-Josef-Museum für Kunst und Gewerbe 
in Troppau: 

a) Zeitschrift für Geschichte und Kulturgeschichte Öster- 
reichisch-Schlesicns. Herausgegeben im Auftrag des 
Ausschusses des städtischen Museums in Troppau 
von Professor Dr. Karl Knatlitsch 1905,06. Heft 
1 bis 4. — 1906/07. Heft 1—3. 

b) Jahresbericht für das Jahr 1906. Troppau. 




jB — 

125. von der Kgl. Universitätsbibliothek in Tübingen: 

a) Tübinger Blätter. Jahrgang I. 1898 — Jahrgang EC 
1906. (vom 8, Jahrgang an herausgegeben im Auftraf 
des Bürgervereins von Eugen Nägele.) 

b) Verzeichnis der Doktoren, welche die philosophische 
Fakultät der Königl, Württembergischen Eberhard-Karls- 
Universität in Tübingen im Dekanatsjalire 1876—^1877 
ernannt bat. Beigefügt ist: Analekten zur Geschichte 
des zweiten Kreuizugs von Dr Bernhard Kugler 
Tübingen 1878. — Dsgl im Dekanatsjahre 1882 — 83. 
Beigefügt ist eine Abhandlung: Neue Analekten mt 
Geschichte des zweiten Kreuzzpgs von Dr. Bernhard 
Kugler. Tübingen 1883. — Dsgl, im Dekanatsjahrc 
1887—1888. Nebst einer Abhandlung: Die fürstliche 
Liberei auf Hohentübingen und ihre Entführung im 
Jahre 1635 von R. Roth. Tübingen 1888. — Dsgl 
im Dekanatsjahre 1892 — 93. Beigefügt ist: Eine neue 
Handschrift der Chronik Alberts von Aachen von Dr. 
Bernhard Kugler. Tübingen 1893, — Dsgl im Deka- 
natsjahre 1893-1894. Beigefügt ist: Die deutschen 
Codizes Alberts von Aachen von Dr. Bernhard Kugler 
Tübingen 1894. — Dsgl. im Dekanatsjahre 1899—1900. 
Beigefügt ist eine Abhandlung: Die Beziehungen Frank- 
reichs zu Österreich und Italien zwischen den Kriegen 
von 1866 und 1870/71 von Dr. Wilhelm Busch. 
Tübingen 1900. — Dsgl. im Dekanatsjahre 1902 — 
1903. Beigefügt ist eine Abhandlimg: Zur Geschichte 
der konstitutionellen Partei im vormärzlichen Preußen, 
Briefwechsel des Generals G» \\ Below und des 
Abgeordneten von Saucken-Lilienfelde von Dr. Georg 
V. Below, Tübingen 1903. 

c) Einladung zur akademischen Feier des Geburtsfestes 
Seiner Majestät des Königs Karl von Württemberg auf 
den 6. März 1888 im Namen des Rektors und aka- 
demischen Senats der Königlichen Eberhard-Karls- 
Universität Tübingen. Beigefügt ist eine Abhandlung : 
Analekten zur Kritik Alberts von Aachen von Dr. 
Bernhard von Kugler. — Dsgl, auf den 7. März 1889. 





— 5Q — 



Beigefügt ist eine Abhandlung; Zur Geschichle des 
Mittelhochdeutschen von Dr. Hermann Fischer. 
Tübingen 1889, 

d) Die Grundsätze der modernen Denkmalpflege. Rede 
gehalten am Geburtsfest Seiner Majestät des Königs 
Wilhelm 1I< von Württemberg am 25. Februar 1906 
im Festsaal der Aula der Universität Tübingen von 
Prof. Dr. Konr. Lange, derzeitigem Rektor der 
Universität, Tübingen 1Q06. 
[26. von der Smithsonian Inslitution in Washington: 

Annual Report of the board of Regents of the , . . 
showing the Operations, Expenditures and Condition 
of ihe Institution for the year ending June 30, 1905. 
Washington 1906. 
12 7, vom Harzverein für Geschichte und Altertumskunde in 

Wernigerode: 

Zeitschrift des . , . Herausgegeben im Namen des 
Vereins von dessen ersten Schriftführer Dr. Ed. Jacobs. 
Vierzigster Jahrgang, 1907. Erstes Heft. Mit einer 
Tafel. Wernigerode 1907. — Zweites Heft. Mit einer 
Kartenskizze im Text, Wernigerode 1907. 

von der kais. kgl. heraldischen Gesellschaft »Adler« in 

Wien: 

a) Monatsblatt der * , , No, 313, Wien Januar 1907.^ 
No, 324. Wien, Dezember 1907. VI, Band. No. 
13 — 24. 

b) Jahrbuch der , , . Neue Folge. Siebzehnter Band. 
Wien 1907. 

129, vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich in 
Wien: 

a) Jahrbuch für Landeskunde von Niederösterreich. Redi- 
giert von Dr. iVnton Mayer, N. Ö. Landesarchivar und 
Bibliothekar. Neue Folge, Vierter und fünfter 
Jahrgang. 1905 und 1906, Wien 1906, 

b) Monatsblatt des . . . Redigiert von Dr Anton Mayer, 
II. Band 1904 und 1905. Wien. 

ISO, vom Verein für Nassauische Altertumskunde und Geschichts- 
forschung in Wiesbaden: ^ 



— 60 



131. 



J32. 



133. 




a) Mitteilungen des , . . an seine Mitglieder, Jahrgang 
1906/1907. No. J— 4, Mit fünf Textabbildungen. 
Wiesbaden 1907. 

b) Ännalen des . , . Sechsunddreißigster Band. 1Q06, 
Mit sieben Tafeln und 56 Textabbildungen, Wiesbaden 
1907. 

von der Stadtbibliothek in Winterthur; 

a) Winterthürs Läge im Winter 1799/1800, Von Dr, 
Alfred Ziegler, Neujahrsblatt der . . , für 1906. 
241 tes Stück. Winterthur 1905. 

b) Die Sammlung von Winterthur (1260—1^23). Das 
Augustinerk losler Mariazeil auf dem Beerenberge bei 
Winterthur, (1356 — 1525) von Dr. Kaspar Hauser 
Neujahrsblatt der , . . für 1907. 242 tes Stück. 
Winterthur 1906. 

vom Geschieh ts verein für das Herzogtum Braunschweig 
(früher: Orts verein für Geschichte und Altertumskunde zu 
Braunschweig und Wolfenbüttel) in Wolfenbtlttel: 

a) Braunschwcigisches Magazin. Im Auftrage des . , , 
herausgegeben von Dr. Paul Zimmermann in Wolfen- 
büttel. Zwölfter Band. Jahrgang 1906. WolfenbuUcl 
1906. 

b) Jahrbuch des . , . herausgegeben von Paul Zimmer- 
mann. 2. Jahrgang. Wolfenbüttel 1906. 

vom historischen Verein von Unterfranken und Aschaffen- 
bürg in Würzburg: 

a) Archiv des , . * Achtundvierzigster Band* Wür^burg 
1906. 

b) Jahres-Bericht des . . . für 1905. Erstattet im Namen 
des Ausschusses von dem derzeitigen Direktor des 
Vereins, Dr. Theodor Henner, Königl. Universitäts- 
professor in Würzburg. Würzburg 1906. 

c) Gneisenau in Würzburg. Rede zur Enthüllung einer 
Gneisenau^Gedenktafel gehalten von Anton Chroust. 
Mit einem Bericht über den dabei veranstalteten Fest- 
akt herausgegeben vom . . . Würzburg 1906. 

von der antiquarischen Gesellschaft (kantonale Gesellschaft 
für Geschichte und Altertumskunde) in Zürich: 




— 61 

Mitteilungen der . . . Band XXVI, Heft 5. Zur Ge- 
schichte der Glasmalerei in der Schweiz, II, Die 
monumentale Glasmalerei im 15. Jahrhundert, l. Hälfte. 
Zürich und die Inoenschweiz; Bern^ seine Landschaft 
und die Stadt Biel. Von Hans Lehmann. Zürich 1907. 
135, vom Schweizerischen Landesmuscum in Zürich: 

a) Anzeiger für Schweizerische Altertumskunde. Indicateur 
d'Antiquitds Suisses. Herausgegeben von dem . . , 
Amtliches Organ des Schweizerischen Landesmuseums, 
des Verbandes der schweizerischen Altertum smuseen 
und der schweizerischen Gesellschaft für Erhaltung 
historischer Kunstdenkmäler. Neue Folge. Band VIII. 
1906. No. 3 und 4. Zürich 1907. — Band IX. 1907. 
No. 1 und 2. Zürich 1907, 

b) Schweizerisches Landesmuseum in Zürich, Fünfzehnter 
Jahresbericht 1906. Dem Departement des Innern der 
schweizer. Eidgenossenschaft erstattet im Namen der 
eidgenössischen Landesmuseums-Kommission von der 
Direktion. Zürich 1907. 



c. Angekaufte Schriften: 

1. Deutsche Geschichtsblätter, Monatsschrift zur Förderung 
der landesgeschichtlichen Forschung unter Mitwirkung 

von . . . herausgegeben von Dr. Armin Tille, VJIL Band. 
4.-^12. Heft. Gotha 1906/07. — IX. Band, L— 3. Heft 
Gotha 1907. 

2. Historische Vierteljahrsschrift, herausgegeben von Dr. 
Gerh. Seeliger, Professor an der Universität Leipzig. IX» 
Jahrgang 1906, Neue Folge der deutschen Zeitschrift 
für Geschichtswissenschaft. Der ganzen Folge siebzehnter 
Jahrgang. 4. Heft, Nachrichten und Notizen IL Leipzig 
1006. — X.Jahrgang 1907. Neue Folge etc. Der ganzen 
Folge achtzehnter Jahrgang, L — 4. Heft. Leipzig 1907. 
— II Nachrichten und Notizen L — 2. Heft. Leipzig 1907. 

3. Korrespondenzblatt des Gesanitvereins der deutschen 
Geschichts- und Aitertumsvcreine. Herausgegeben von Geh. 



— 62 — 

Archivrat Dr. Bailleu. Fünfundfünfzigster Jahrgang 190' 
No. 1 — 12. Januar bis Dezember. Berlin 1Q07. 
4. Protokolle der Generalversammlung des Gesamtverein 
der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine zu Wiei 
1906. Berlin 1907. 



■1! 



— 63 — ' 



IIL ANHANG 



Veränderungen im Mitgliederstande 

im Jahre 1907. 

Ausgetreten oder verstorben sind: 

1. Baist, Albrecht, Generalsekretär, Erlangen. 

2. Barth, Johannes, Großhändler und Gutsbesitzer, Weigelshof 

bei Nürnberg (f). 

3. Eyrich, Theodor, Architekt, Nürnberg (f). 

4. von Frayßj Philipp, Freiherr, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

5. Hammer, Otto, Redakteur, Stettin. 

6. Heinlein, Karl, freires. k. Pfarrer, Nürnberg. 

7. von Holzschuher, Karl^ Freiherr, k. k. Hauptmann a, D , 

München (f). 

8. Josephi, Walther, Dr. phiL, Museumsassistent, Nürnberg, 

9. Lory, Karl, Dr. phil., städtischer ReaUehrer, Nürnberg. 

10. Meerwaldi Heinrich, Fabrikant, Schwabach {f}, 

11. Riedner, Rudolf, Diplomingenieur, Nürnberg, 

i2. Ritter, Paul, k. Professor uod Maler, Nürnberg (f). 
13. von Wünsch» Julius, Ritter, k. Oberlandesgerichtspräsident, 
Augsburg (f). 




64 — 



Neu eingetreten sind: 

1. Braun, Christian, Rentier, Nürnberg. 

2. Bezirkslchrerverein Nürnberg, Stadt Nürnberg. 

3. Dittmann, Julius, k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 

4. Eckart, Walfried, Kaufmann, Nürnberg. 

5. Eckart, Wilhelm, Kaufmann, Nürnberg. 

6. Fürst, Wilhelm, Dr., k. Kreisarchivsekretär, Nürnberg. 

7. Geng, Ludwig, Großhändler, Nürnberg. 

8. Jacob, Rudolf, k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 

9. Meier, Georg Jos., Rentier, Nürnberg. 

10. Schmidt, Hans, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

11. Schmidt, Heinrich, k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 

12. Schnebel, Michael, Kaufmann, Nürnberg. 

13. von Seidlitz, Waldemar, Dr., k. sächs. Geheimer Regie 

rungsrat in Blasewitz bei Dresden. 

14. Soergel, Konrad, Rechtsanwalt, Nürnberg. 

15. Waeckerle, Andreas, k. Notar und Justizrat, Fürth. 



— 65 — 



Verzeichnis der Mitglieder. 



Vorstandsehaft und Ausschuß: 



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h Vorstand: von Kreß, George Freiherr, k. Justirrat und 

Rechtsanwalt, 
Vorstand : Mummenhoff, Ernst, Dr, phil., Archivrat und 

Vorstand des Stadtarchivs und der Stadtbibliothek. 
X Schriftführer: Reicke^ Etnil» Dr. phil. , Kustos an der 

StadtbibJiothek iind am Stadtarchiv, zugleich Vereins- 

btbliothekar. 
II. Schriftführer (bis I.Juli 1907): Brabant, Arthur, Dr. phil., 

k. Kreisarchivsekretär (jetzt k, sächs» Archivrat in Dresden), 
Schatimeisicr : Cnopf, Karl, Kommerzienrat und Direktor der 

Vereinsbank. 



von Bezold, Gustav» Dr. phil., I, Direktor des Germanischen 

Nationalmuseums. 
Geyer, Christian, Dr. phiU, k, Hauptprediger 
Hampc» Theodor. Dr. phil, Konservator und Bibliothekar 

am Germanischen Nationalmuseüm, 
Schrötter, Georg, Dr. phiL, k. Kreisarchivar. 
Scholz, Fritz Traygott, Dr. phiL, Konservator am Germanischen 

Nationalmuseum. 
von Tücher, Christoph, Freiherr, k. Kämmerer und Regie- 

rungsrat a. D. 
Vogt, Wilhelm, Dr. phil., k. Gyranasialrektor. 





4 
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7 
8 
9 
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r Adam, Heimich, k, Nour m Altdorf. 

2. Aldinger» £rnst, k. Oberleamanl, Küriiberg, 

3. Ahdoff. Stadtgemeinde. 
Ansbacher, Salomon, Frivatlebrer, Närnberg 
V. Axthelm, Hans, k. RegteruDgsrat und Bezirksamtmanö^ 

Nürnberg; 
Baalß, Hans, Dr. phiL, städt. Sanitätstierarzt, Nürnberg. 
Barth, Wilheln», KaafmaDn. Nürnberg. 
Bauriedel, Paul, Kunstmühlbesitxer, Nürnberg. 
Bayerlein. Wilhelm, Musikdiiekior, Nürnberg. 
Bechmann, Heinrich^ Großhändler, Nürnberg. 
Beckh, Anton, Privatier, Nürnberg. 

12. Beckh, August, Privatier, Nürnberg. 

13. Beckh, Ed^^in, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

14. Beckh, Georg Albert, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer« 

Nürnberg* 

15. Beckh, Georg, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

16. Beckh, Hans, rechtskundiger Magist ratsrat^ Nürnberg. 

17. Beckh, Theodor, Kaufmann und Gemeindebevollmächtigter, 

Nürnberg. 
Beckh, Wilhelm, Dr. med., k. Hofrat und Krankenbaus* 

Oberarzt, Nürnberg. 
V. Behaim, Friedr., Frhr,, Stiftungs- Administrator, Nürnberg. 
V. Behaim, Wilhelm, Freiherr, Gutsbesitzer, Nürnberg 
2U Bemsel, Karl Ludwig, II. Direktor der Vereinsbank, 

Nürnberg, 
Berlin, Ernst. Kaufmann, Nürnberg. 
Berlin, Max, k. Oberlandesgerichtsrat, Nürnberg. 
Besels, Heinrich, Kaufmann, Fürth, 
Bezirks- Lehrer-Verein Nürnberg- Stadt 

Joh. Matth. Mayerhöfer. 



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49. 
50. 

51. 
52. 

53. 
54. 
55. 



V. Bezold, Gustav, Dr. phil, h Direktor des Germanischen 
Nationalmuseunis, Nürnberg. 

Bibliothek, königliche, Berlin. 

Bibliothek des Reichstags, Berlin. 

Bicde, Wilhelm, Kuostanstaltbesilzcr, Nürnberg. 

Bing, Ignaz, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

Birkner, Georg, Kaufmann, Nürnberg. 

Bischoff, Th., k, Studienrat und Rektor der k. Kreisreal- 
schule I, Nürnberg. 

Bitterauf, Theodor, Dr. phil., Privatdozent in München. 

Bock, Georg, prakt, Zahnarzt, Nürnberg. 

Bohrer, Georg, k. Konsistorialrat, Ansbach. 

Brabant, Arthur, Dr. phil., k. sächs. Archivrat, Dresden. 

Braun, Christian, Rentier, Nürnberg. 

Brendel, Rudolf, k. Pfarrer, Nürnberg, 

Brochicr, Franz, k. Professor und Direktor der k. Kunst- 
gewerbeschule, Nürnberg. 

Brügelj Theodor, k. Landgerichtsdirektor, Nürnberg, 

Bürger, Lconhard, Architekt, Nürnberg. 

Burckhard, Heinrich, k, Regierungsrat und Rentamts- 
vorstand, Nürnberg. 

Cnopf, Heinrich, k. Landgerichtsrat, Nürnberg, 

Cnopfi Karl, Kommerzienrat, ßankdirektor und Gemeinde- 
bevollmächtigter, Nürnberg, 

Cnopf, Rudolf» Dr, med. und prakt. Arzt, Nürnberg, 

Dennemarck^ Heinrich, Architekt und Maler, Nürnberg. 

Dcuerlein, Georg, Dr. med,, prakt. Arzt, Nürnberg. 

Dietz, Georg, Kommerzienrat^ Kaufmann und k. Handels- 
richter, Nürnberg. 

Dietz. Georg, k. Ho fbuchd rucker, Nürnberg, 

Dietz, Carl, I. Vorstand der Bayerischen Notenbankfiliale, 
Nürnberg. 

Dittmann, Julius, k, Landgerichtsrat, Nürnberg. 

Donaubauer, Stephan, Dr. pbiU, k. Professor an der städt. 
Handelsschule, Nürnberg. 

Dormitzer, Sigmund, Dr. jur,, Rechtsanwalt^ Nürnberg. 

Duisberg, Edmund, Kaufmann, Nürnberg. 

Ebner v, Eschenbach, Karl, Freiherr, Katechet, Nürnberg. 




— 68 — 



d 



56. Ebner v, Eschenbach, Lyitpoldj Freiberr, k. pr. Haupt* 

mano a. D,, Nürnberg. 

57. Ebner v, Eschenbach, Robert, Freiherr, k. pr. Hauptmion 

und K.ompagniechef, Köln. 

58. Ebner v, Eschenbach, Wolfram, Freiherr, k. Hauptmaoc 

a. D., München, 
5Q. Eckart, Walfried, Kaufmann, Nürnberg. 

60. Eckart, Wilhelm, Kaufmann, Nürnberg. 

61. Eckstein, G. V., Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

62. Edelmann, Moritz, Buchhändler und Antiquar, Nürnberg* 

63. EUiesen, Pauli L)r, phil, und Rentier, Nürnberg. 

64. Enslin, Heinrich, Kaufmann, Nürnberg. 

65. Epenstcin, Hermann, Dr. med., Gutsbesitzer und k. Stabs- 

arzt a. D., Schloß Veldenstein bei Neuhaus. 

66. Erberich, P, C, städtischer Bauführer, Nürnberg. 

67. Erlanger, Moriz, Fabrikbesitzer, Nürnberg, 

68. Faber, Ernst, Konimerzicnrat und Rentier, Nürnberg, 

69. Falkenstörfer, J. F., Kaufmann und Magistratsrat, Nürnberg, 

70. Fasbender, Karl, k. Generalmajor und Chef des General* 

Stabs der Armee, München, 

71. Faubel, Joseph, k. Notar und Justizrat, Nürnberg. 

72. Fcuerlein, Wilhelm, rechtsk, Magistratsrat a, D,, Nürnberg. 

73. V. Forster, Sigmund, Dr. med., k. Hofrat und Augenarzt, 

Nürnberg. 

74. Frankcnburgcr, M., Privatier, München. 

75. Frommann, Karl, Dr. phü., k. Studienrat und Gymnasial- 

professor, Nürnberg. 

76. Fürst, Wilhelm, Dr. phil., k. Kreisarchivsekretär, Nürnberg. 
7 7. V. Furtenbach, Friedrich, k. Major z, D., München 
78. Gallinger, Jakob, Koramerzienrat, Großhändler und Arracn- 

pflegschaftsrat, Nürnberg- 
7Q. Gebert, Karl, Numismatiker, Nürnberg. 
80. Gebhardt, August, Dr. phiL, Privatdozent, Erlangen. 
8L Gebhardt, Ludwig, Kommerzienrat und Gemeindebevoll- 
mächtigter, Nürnberg. ^ 
Geng, Ludwig, Großhändler, Nürnberg. | 
V. Gerngros, Ludwig, Ritter, Geheimer Kommerzienrat, 
Nürnberg. 



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— 69 — 



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109, 

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111. 

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Gerngros, Wilhelm, KoramerzieDrat, Nürnberg. 
Gesellschaft Museum, eingeschriebener Verein, Nürnberg, 
Geyer, Christian, Dr. theo!., k. Haupt prediger, Nürnberg. 
Glafey, Karl, Prokurist, Nürnberg. 

Glauning, Friedrich, Dr. phil., k. Professor und Schul rat, 
Nürnberg. 

Göschel, Ferdinand, Bildhauer, Nürnberg, 
Göschcl, Johann, Steinmetzmeister, Nürnberg, 
Goschel, Ludwig, Privatier, Nürnberg. 
Gombrich, M,, Institutsinhaber, Nürnberg. 
Griebe!, P,, k. Pfarrer, Herold sberg, 
Groeschel, Julius^ Dr. phiL, k. Direktionsrat, München, 
Groß» Eduard^ k. Gymnasialprofessor und Konrektor, 
Nürnberg 

Groß, Oskar, Ingenieur, Nürnberg. 

V, Grundherr, Benno, Kommerzienrat und k, nieder- 
ländischer Konsul, Nürnberg. 

V. Grundherr, Ferdinand, k. Major z, D.» München, 
V. Grundherr^ Friedrich, Kommerzienrat und Großhändler, 
Nürnberg. 

V. Grundherr, Karl, k. Oberst z. D., Nürnberg. 
V, Grundherr, Karl, II. Vorstand der Notenbankftüale, 
Nürnberg. 

V.Grundherr, Karl, k, Rittmeister u. Eskadronschef j Nürnberg, 
V. Grundherr^ Luise, Oberappellationsgerichtsratswitwe, 
München. 

V. Grundherr, Oskar^ k, Hauptmann und Kompagnie-Chef, 
München. 

Gümbel, Albert, kgl. Kreisarchivsekretär, Nürnberg. 
Günther, Sigmund, Dr. phil., k, Professor an der tech- 
nischen Hochschule, München. 
Gütermann, William. Kaufmann, Nürnberg. 
Gunzenhäuser, Jakob, k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 
Gutmann^ Ignaz, Bankier, Nürnberg. 
Gutmann, Ludwig, Kaufmann, Nürnberg. 
Haas, Chr^ Ed., Kommerzienrat, Fabrikbesitzer und 
Gemeindebevollmächtigter, Nürnberg. 
Hagen, Rudolf, Dr. phil., k. Stadtpfarrer, Nürnberg. 





— 70 

113. Haller v* Hallerstcin, Friedrich, Freiherr, Regierungs- 
assessor, Straßburg, 

1 14. Haller v, Hallcrstein, Karl, Frhr., Civilarchitekt, Nürnberg. 

115. Hailcr v* HaUerstein,Karl, Frhr., k. Forstmeister, Garmisch. 

116. -Hampe, Theodor, Dr. phil, Bibliothekar am Germanischen 
Nationainiuseum, Nürnberg, 

117. V, Harsdorf, Alexander, Freiherr, k. Oberstleutnant im 
Stab, Würxburg. 

IIB. V. Harsdorf sehe Familienstiftung, Nürnberg. 

119. V. Harsdorf, Friedrich, Freiherr, k. Kämmerer und Land- 
gerichtsdirektor a, D., Nürnberg. 

120. V. Hartlieb gen, Wallsporn, Sigmund| k, Kämmerer, 
( Regieriingsrat und Bezirksaratmann a, D., München. 

121. V, Hauberrisser, G*, k. Professor und Architekt, München. 

122. Hatick, Jakob, k. Dekan und Stadipfarrer, Nürnberg. 

123. Haußel, Lrconhard, k. Hauptmann und Kompagnie-Chef» 
' Nürnberg. 

I 124, Haymann, Julius, Gaswerksdirektor a, D., Nürnberg. 

125, Heerdegen, Theodor, Dr. jur,, k, Amtsrichter» Nürnberg. 

126, Heerwagen, Heinrich, Dr, phil., Assistent am Germanischen 
National rauseum, Nürnberg, 

127, Heim, Heinrich, Maler und k. Professor an der Kunst- 
« gewerbeschule, Nürnberg. 

126, Heim, Karl, Kaufmann und Magistratsrat, Nürnberg, 

129. Hcimerani Christian, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 
Nürnberg. 

130. Held, Friedrich, Kaufmann, Nürnberg, 

131. Held, Sigmund, Dr. jur., Justizrat und Rechtsanwalt, 
Nürnberg, 

132. V. Heller, Wilhelm, k, Staatsrat i. o. D. und Präsident 
des k. obersten Landesgerichts, Ex^ellenz, München 

133. Herold, Maximilian, Dr,, k. Dekan und Stadtpfarrer, 
Neustadt a. A, 

134. Hesse, Georg, Kommerzienrat, Kaufmann und Gemeinde- 
bevollmächtigter, Nilrnberg. 

135. Hesselberger, David, Kaufmann, Nürnberg, 

136. Hesselberger, Max, Kaufmann, Nürnberg, 

137. Hetzel, Hermann, Fabrikbesitzer, Nürnbergi 



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— 71 — 



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138. Hilpert, Daniel, k. Justizrat, Nürnberg, 

13Q. V. Hirschberg, Karl, Frhr,, k. Kämmerer, Generalmajor 

und Brigadekommandeur, Bamberg. 

140. Höhl, Joseph, k. Geheimer Justürat ond Notar, Nürnberg, 

141. Hofbibliothek, kaiserliche und königliche, Wien. 

142. Hofniann, Georg, kais. Reichsgerichtsrat, Leipzig. 

143. Hofmann, Hans, Dr. phiK, Chemiker am Bayer. Gewerbe- 
museum, Nürnberg. 

144» V. Holzschuhcr, Ludwig» k. Hauptmann bei der Geschutz- 
gießerei in Spandau. 

145. Hopf, Eduard, Kaufmann und I. Sekretär des Gemeinde- 
' kollegiums, Nürnberg. 

146. Hopf, Hans, Kaufmann, Nürnberg. 

|147. V. ImhofF, Friedrich, Freiherr, Kaufmann, Augsburg. 

1148. V. Imhoff, Gustav, Freiherr, Gutsbesitzer, Hohenstein 
bei Koburg, 

[149. V. Irahoff, Hans, Freiherr, k. Oberleutnant, Nürnberg, 

1150. V, Imhoff, Karl, Freiherr^ k. Kammerjunker und Bezirks- 
amtsassessor, UtTenbeim. 
151. V. Imhoff-Spielberg» Max^ Freiherr, Gutsbesitzer, Steyr, 
Oberösterreich. 

|152. V. Imhoff, Wilhelm, Freiherr^ k, Oberleutnant u. Bezirks- 
adjutant, Nürnberg, 

153. V, Jäger, Ferdinand, Ritter, k. Geheimer Hofrat und 
11. Bürgermeister, Nürnberg. 

154. Jacob, Rudolf, k, Landgerichtsrat, Nürnberg. 

155. Jegel, August, gepr. Lehramtskandidat, Weißenburg i. B. 

1 56. Jordan, Christoph» k. Pfarrer. DüIJstadt beiStadtschwarzach. 
^157. Josephthal, Emil, Jüstizrat, Rechtsanwalt und Gemeinde- 
bevollmächtigter, Nürnberg, 

158. Jung, Heinrich, Kaufmann, Nürnberg. 

159, Junghaendcl, Edmund, Kaufmann, Nürnberg, 

160. Kamann, Johann, k. Professor» München. 

161. Kellner, Georg, Kunstmaler, Nürnberg, 

162, Kern, Hans, k. Studienrat und Gymnasialprofessor, Nürnberg. 

163. Killinger, German, kais. geheimer Regierungsrat, Straßburg. 

164, Killinger, Hans, Kaufmann. Nürnberg. 

165, Kirchhoffer, Otto, k. Hauptmann a. D., Haiensee bei Berlin. 



1 




166. Klein, Max, kaiserL Reichsgerichtsrat, Leipzig, 

167. Klein, Wilhelm, k, Amtsrichter, Nürnberg. 

168. Kloß, Otto Friedrich, Direktor, Nürnberg. 

169. Knapp, Herrn., Dr. phil,, k. Reichsarchivassessor, Müncheo. 

170. Köhler, Albr., Dr, phil., k. Gymnasialprofessor, Nürnberg. 

171. Körner» Theodor, Fabrikbesitzer und Kommerztenrat. 
Nürnberg, 

172. Körper. Hans, Kaufmann, Nürnberg. 

173. V. Kohlhagen, H., Heraldiker, Bamberg. 

1 74. Kohn, Ernst, Bankier, Nürnberg. 

175. Kohn, Georg, Bankier, Nürnberg. 

176. Kohn, Max, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

177. V. Kramer, Theodor, k. Oberbaurat und Direktor di 
Bayerischen Gewerbemuseums, Nürnberg, 

178. Krell, Otto, Fabrikdirektor und Gemeindebevollmächtigter, 
Nürnberg. 

170. Krcll, Otto, jun,, Oberingenieur und stellvertretender 
Direktor, Berlin. 

180. Kreß v. Kressenstein, Friedrich^ Freiherr, k. k. Kämmerer 
und Oberstleutnant a. D., Nürnberg. 

181. Kreß v. Kressenstein. Friedrich, Freiherr, k. Kämnaerer, 
Generalmajor und Brigadekommandeur, München, 

182. Kreß v. Kressenstein, Friedrich, Freiherr; k, Oberforstrat, 
Ansbach. 

183. Kreß v, Kressenstein, Friedrich, Freiherr, k. Kämmerer 
und Hauptmann im Generalstab, München. 

184. Kreß v. Kressenstein, Georg, Freiherr, k. Justixrat und 
Rechtsanwalt, Nürnberg. 

185. Kreß v. Kressenstein, Gustav, Freiherr, k. Kämmerer 
und Hauptmann, Adjutant des Krtegsmi nisters, München. 

186. Kreß v. Kressenstein, Karl, Freiherr, k. Rittmeister a, D,, 
Nürnberg. 

187. Kreß v. Kressenstein, Karl, Freiherr, k. Bezirksamts- 
assessor, ReichcnhalL 

188. Kreß v. Kressenstein, Otto, Freiherr, k, Generalleutnani 
und Divisionskommandeur, Exzellenz, München, 

189. Kuczynski, Robert» Dr. phü., Direktor des statistischen 
Amts, Schöneberg. 




192. 
193. 

1Q4. 

195. 

196. 
197, 
198, 
190, 

200. 

201. 

202. 

203. 

204. 

205. 
206. 
207. 
208. 
209. 
210. 
211. 
212. 
213. 
214. 
215. 



Kugler, Lot, Komraerzienrat und Magistratsrat, Nürnberg. 
Kohlo, Richard, Kommerzienrat und Generaldirektor, 
Nürnberg. 

Kurz, Franz, Fabribesitzer, Nürnberg, 
Lambrecht, Hermann, Fabrikbesitzer und k. spanischer 
Konsüi, Nürnberg. 

Lang, Bernhard, Großhändler und k. schwed, Konsul, 
Nürnberg. 

Lauer, Joh., Fabrikbesitzer und k, bayer, HoOieferant, 
Nürnberg. 

Lauer, Wolfgang, Fabrikbesitzer und k, bayer. Hoflieferant, 
Behringersdorr 

Lauffer. Otto, Dr. phiK, Direktor des städtischen Museums, 
Frankfurt. 

Leistner, Georg, Bildbauer und Lehrer an der Kunst- 
gewerbeschule, Nürnberg. 

Leonhardy, H,| Direktor der Vereinigten Pinselfabriken, 
Nürnberg. 

Leopold, Paulr Kaufmann, Nürnberg. 
Leuchs, Wilhelm, Kommerzienrat und Kaufmann, 
Nürnberg 

Lochner, Friedrich, Dr. med., k. Medizinalrat und Bezirks- 
arzt a, D,, Nürnberg. 

Löffelholz V. Kolberg, Friedrich, Freiherr, k. Oberleut- 
nant, München. 

Löffelholz V. Kolbcrg, Karl. Freiherr, k. Hauptmann a. D., 
München. 

Löfflcr, Christian, Kaufmann, Nürnberg. 
LÖfftz, Theodor, Kaufmann, Nürnberg. 
Lösche Ernst, Kunstmaler, Nürnberg. 
Lotter, Konrad, Privatier, Nürnberg. 
Luckmeyer, Johannes » Privatier, Nürnberg. 
Maas, Markus, l>r. med., Hofrat und pr- Arzt, Nürnberg. 
Marlier, Julius, Kommerzienrat und Kaufmann, Nürnberg. 
Martin, Franz, I. Direktor des Gewerbevereins Nürnberg. 
Maser, Friedrich, Kommerzienrat undKaufmann, Nürnberg. 
Maser, Konrad, Kaufmann, Nürnberg. 
Mayer, Friedrich, k, Gymnasialrektor, Nürnberg. 




— 74 — ^ 



216. Mayer-Dinkel, Albert, Kommerzienrat und KaufmaiDD, 
Nürnberg. 

217. Meck, Bernhard, Fabrikbesitzer, k, bayer. und herz. Sachs« 
Hoflieferant, k. serb. Konsul, Nürnberg. 

218. Meier, Georg Joseph, Rentier, 

219. Merkel. Gottlicb» Dt. med., k. Oberraedizinalrat und 
Krankenhausdirektor, Nürnberg. 

220. Merkel, Heinrich, k. Landgerichtsdirektor, Nürnberg 

221. Merkel, Johannes, Dr jur, k, Universitätsprofessor, 
Güttingen. 

222. Merkel. Johannes, Dr. jtir., rechtskundiger Magistrats rat, 
Nürnberg, 

223. Merklein, A., Juwelier und Ma^istratsrat, Nürnberg. 
224 V. Merz, Karl, Dr, k, Senatspräsident» Nürnberg. 

225. Merzbacher, Joseph, Kaufmann, München. 

226. Merzbachcr^igmund, JiistizratundRechisanwalt,NürnbergI 

227. Mesthaler, J., Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

228. Metzger,Lüdwig,Komnierzienratu. Großhändler, Nürnberg. 

229. Meyer, Hans, k. Major z. D. und Bezirkskommandeur, 
Zweibrücken. 

230. Meyer, Hans, k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 
23 L Meyer, Max, Kommerzienrat und Direktor der bayerischea 

Vereinsbank, München. 

232. Michal, Karl, k, Gymnasialprofessor, Nürnberg, 

233. Miller» Ferdinand, k. Bauamtmann, Nürnberg, 

234. Monninger, Friedrich, Buchdruckereibesitzer, Nürnberg- 

235. Muller, Christoph, Kaufmann, Nürnberg. 

236. Müller, Friedrich. Kaufmann, Nürnberg, 

237. Müller,Johannes, Dr. phil.,k. Gymnasialprofessor, Nürnberg 

238. Mummenhoff, Ernst, Dr. phil, Archivrat und- Vorstand 
des Stadtarchivs und der Stadtbibliothek, Nürnberg 

23Q. Nauck, Gustav, Kaufmann» Nürnberg, 

240. Nauc, Otto, Kaufmann, Nürnberg. 

241. Nister, Ernst, Kommerzienrat, Marktvorsteher 
besitzer, 'Nürnberg. 

242. Nold, Karl, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

243. Nordmann, Georg, Fabrikdirektor, Nürnberg 

244. Ochsenraaycr, Joseph, Architekt, Nürnberg 



>r, Nürnberg. I 
nd' Vorstand 

nberg. 

und Fabrik- I 

j 



75 



245. v.Oelhafen, Karl, k.Oberlandesgenchtsrat a.D., Germersheim, 

246. V, Oelhafcn, Sigmund, k. Oberlandesgerichtsrat, Weissen- 
bürg i, B. 

247. Oertel, Heinrich^ Dr phil , k. Gymnasiallehrer, Nürnberg. 

248. Ott» Erhard, k. Telegraphen-Oberexpedilor, Schoppershof- 
Nürnberg. 

249. Pabst, Julius, Fabrikbesitzer und k. Württemberg. Konsul, 
Nürnberg. 

250. V. Pechmann, Heinrich, Frhr., k. Hauptmann, Nürnberg. 
25 L Peters» Hermann, Apotht*kcr, Waidhausen vor Hannover, 

252. Petri, Oscar, Kommerxienrat, k. pr. Regierungsbaumeister 
a. D und Fabrikdirektor, Nürnberg. 

253. Petz, Hans, Dr. phil., k. Reichsarchivrat, München. 

254. V, Petz, Richard, k Rittmeister, Fürth. 

255. Pickert, Max, Hofantiquar und Kunsthändleti Nürnberg, 

256. Plank, Ernst, Kommerxienrat, Magistratsrat und Fabrik- 
besitzer. Nürnberg. 

257. Pöhlmannj Hermann, Privatier, Nürnberg, 

258. PÖhlmann, Richard» Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

25Q. PÖhlmann, Robert, Dr, phil., k. Universitätsprofessor, 
München. 

260. V. Praun, Alexander, k. Oberlandesgerichtsral, Nürnberg. 

261. V, Praun, Eberhard, k. Geh. Justizrat und Rechtsanwalt, 
Nürnberg. 

262. V. Praun, Paul, k. Regierungspräsident, Augsburg. 

263. V. Praun, Sigmund, k. Oberlandesgerichtsrat a. D., 
Nürnberg. 

264. V. Praun, Walter, Dr., Rechtsanwalt und k. russischer 
Vizekonsul, Nürnberg. 

265. Priester, Joseph, Kaufmann, Nürnberg. 

266. Pumplün, Gustav, k. Realschulrektor a. D,, Erlangen. 

267. Pylipp, Hans, k. Professor und Architekt, Nürnberg. 

268. Raab, Carl, Kommerzienrat, Fabrikbesitzer und Magistrats- 
rat, Nürnberg. 

Raith, Hans, Ingenieur, Gustavsburg bei Mainz. 
Raschbacher, Karl, Kaufmann, Nürnberg. 
Rast, Rudolf, Dr. phil,, k. Gymnasiallehrer, Nürnberg. 
Reck, Hans, Privatier, Nürnberg. 




— 76 ^ 

273. R6t, Paul, Dr. phil, k. Professor, Sekretär and Bifc 
thekar am Bayerischen Gewerbemuseum» Nürnberg, 

274. Rchlen, Wilhelm, Großhändler, Nürnberg. 

275. Reicke, Emil, Dr phil., Kustos an der Stadtbibliotliek 
und am städtischen Archiv, Nürnberg. 

276. Reif, Jean» Kommerzienrat und Brauereibesitzer, Nümberig- 

277. Reimann, Arnold, Dr. phil., Gymnasiallehrer, Berlin. 

278. Reißmann, J., Kaufmann, Nürnberg. 

279. Rcitz, Oskar, Goldschmied» Nürnberg. 

280. Rettelbusch, E„ Architekt, Nürnberg. 

281. RhaUi Georg, Kaufmann, Nürnberg. 

282. Rheinisch, Fritz, k. Landgerichtsrat, Zweibrücken. 

283. Richter, Emil, Kaufmann, München. 

284. Riegel, Wilhelm, Dr. med., Augen- u, Nervenarzt, Nürnberg. 

285. V. Rteppel, A., Dr. ing., k. Baurat und Fabrtkdirektor, 
Nürnberg. 

286. Ritter, Lorenz, Kupferstecher und Maler, Nürnberg. 

287. Ritter, Wilhelm, Maler, Nürnberg. 

288. Rößner, Joh. Wolfg., Bildhauer und k. Professor an der 
Kunstgewerbeschule, Nürnberg. 

289. Rohmer, Eugen, k, Landgerichtsdirektor, Nürnberg. 
2Q0* Rosenfcld, Jakob, Großhändler, Nürnberg. 

291. V. Rotenhan, Ludwig, Frhr., Generalmajor z D,, MüncliS 

292. Rufflcr, Joseph, Kaplan. Fürth i. B. 

293. Rupprecht, Karl, Kaufmann, Nürnberg. fl 

294. Sachs, Karl, Kommerzienrat und Großhändler, Nürnberg, 

295. Sachs, Wilhelm, Großhändler und k. Handelsrichter, 
Nürnberg. 

296. Sahlmann, Anton, Kommerzienrat, Fürth. 

297. Sander, Paul, Dr. phiL, Privatdozent, Berlin. 

298. Schäfer, Karl, Dr. phil,, Assistent am Kunstgewerbe- 
museum, Bremen. 

299. Schätzler, J. A., Feingoldschlägereibesitzer, Nürnberg. 

300. V. Schauern, Karl, Ritter und Edler, k. Oberst a, D., 
Nürnberg. 

301. Scharrer, Viktor, Kaufmann, Nürnberg. 

302. Scheck, Bernhard, Architekt, Nürnberg, 

303. Scheuplein, Alfred, Ingenieur, Würzburg, 



d 

der 

I 

>erg, 

4 




— 77 — 



304. V. Scheurl» Theodor, Freiherr, k. Bezirksamtmann a. D., 
Nürnberg. 

305. Schilling, Friedrich, Dr. med,, Hofrat und prakt Arzt, 
Nürnberg. 

306. Schilling, Theodor, k. italienischer Konsul, Nürnberg, 
307 Schmeißner, Jakob, Architekt, Nürnberg, 

308. Schmidmer, Christian, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 
Nürnberg, 

309. Schmidmer, Georg E., Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

310. Schmidt, August, Kaufmann, Nürnberg, Plobenhofstraße. 
311* Schmidt, August, Kaufmann, Nürnberg, Frommannstraße, 

312. Schmidt, Hans, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

313. Schmidt, Heinrich, k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 

314. Schmidt, Joseph, Bankdirektor, Nürnberg. 

315. Schmitz, Joseph, k. Professor und Architekt, Nürnberg. 

316. Schnebel, Michael, Kaufmann, Nürnberg. 

317. Schönamsgruber, Ernst, k. Justizrat und Notar, Nürnberg. 

318. Schocnncr, Georg, Kommerzienrat, Fabrikbesitzer und 
Magistratsrat, Nürnberg, 

319. Scholler, Heinrich, k. Pfarrer, Nürnberg, 

320. Schornbaum, Karl, Dr., k, Pfarrer in Alfeld, 

321. Schräg, Eduard, kgl. Forstamtsassessor, Wcmding bei 
Nördlingen. 

322. Schräg, Julius, Kunstmaler, München, 

323. Schräg, Karl, k. k. Konsul und k, Hofbuchhändler, 
Nürnberg. 

324. Schrodt, Albert, k. Oberlandesgerichtsrat a. D., Nürnberg. 

325. Schrötter, Georg, Dr. phiL, k, Kreisarchivar, Nürnberg, 

326. V. Schubert, Hans, Dr. phil,, Geheimer Kirchenrat und 
o. Universitätsprofessor, Heidelberg. 

337, Schuh« Eduard, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

328. V, Schuh, Georg, Dr. jur., Ritter, geheimer Hofrat und 
Oberbürgermeister, Nürnberg. 

329. Schuh, Heinrich, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

330. Schultheiß, Oskar, k. Poslrat, Nürnberg. 

331. Schulz, Fritz Traugott, Dr, phil., Konservator am Ger- 
manischen Nationalmuseum, Nürnberg, 

332. Schulz, Otto, Architekt, Nürnberg. 



333. Schütte, Ludwig, Kaufmann, Nürnberg. 

334. Schütz, Hans, k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 

335. Schwabe, Heinrich, Bildhauer und k. Professor a. D-, 
Nürnberg. 

336. Schwanhäußer, Gustav, Kommerzienrat, Fabrikbesit»«^ 
und k. Handelsrichter, Nürnberg. 

337. Schwanhäußer, Eduard, Dr. jur., Kaufmann, Nürnberg- 

338. Schwarz, August, k. Stabsveterinär, Nürnberg. 

339. Schwarz, Gottlieb, städt. Geometer a. D., Nürnberg. 

340. V. Schwarz, Benedikt, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

341. V. Schwarz, Gottlieb, k. Oberst a. D., München. 

342. V. Schwarz, Louis, Privatier, München. 

343. Schwemmer, Hans, Privatier, Nürnberg. 

344. Seegy, Otto, städtischer Ingenieur, Nürnberg. 

345. V. Seisser, Andreas, Präsident der k. Hauptbank Nümber^^' 

346. Seuffer, Friedrich, Buchhändler, Bayreuth. 

347. von Seydlitz, Waldemar, Dr., k. sächsischer Geheim^^ 
Regierungsrat, Dresden. 

348. Seyler, Emanuel, k. Hauptmann a. D., Nürnberg. 

349. Silberschmidt, Wilhelm, Dr. jur., k. Oberlandesgerichts- ' 
rat, Zweibrücken. 

350. Simonsfeld, Henry, Dr. phil. u. a. ö. Universitätsprofessor, 
München. 

351. Sippel, Otto F., Kunst- und Buchhändler. 

352. Sixt, Friedrich, k. Major z. D., München. 

353. Soergel, Konrad, Rechtsanwalt, Nürnberg. 

354. Soldan, Hermann, Großhändler, Nürnberg. 

355. Solger, Friedrich, Kaufmann, Nürnberg. 

356. Spandel, Erich, Buchdruckereibesitzer und Zeitungs- 
verleger, Nürnberg. 

357. Speiser, Theodor, Kaufmann, Nürnberg. 

358. Spindler, Joseph, k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 

359. Stahl, Daniel, kais. Bankvorstand und k. b. Oberleutnant 
der Landwehr, Hof. 

360. Stahl, Joh. Christoph, Kaufmann, Nürnberg. 

361. Stahl, Karl, Kaufmann Nürnberg. 

362. Stark, Max, Kaufmann und IL Vorstand des Gemeinde* 
kollegiums, Nürnberg. 



— 70 — 



3, SUudt, Erdmann, Fabrikbesitzer, Gemeindebevollmäch- 

tigUt QOd k. b, Hoflieferant, Nürnberg. 
iSleplsanfi, Hans^ Dr. phit,, n. Direktor des Germani- 

Kien Naliooalmuseiims, Nürnberg. 
M. Stdndorff, Hermann, Architekt und k. Professor an der 
lümtigewerbescbule, Nürnberg. 
Sticht Karl, Buchdruckereibesitzer, Nürnberg. 
6L Stocr, Friedrich, Privatier, Nürnberg, 
w, Stoer, Friedrich, rechtskundiger Magistratsrat« Nürnberg, 
% Siromer v. Reichenbach, Wilhelm, Freiherr, Rechts- 
piattikiDt, München. 

StroQX, Oskar, k Landgerichtsdirektor, Fürth, 
tu Stftadl, Iffax, Kaufmann^ Nürnberg. 
ft Sopf, Karl, Fabrikbesitzer, Berlin. 
13. Sapf, Wilhelm, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 

Jftimljcrg. 
f^ foo und zu der Tann-Rathsamhausen, Luitpold, Frhr., 
t üeseral der Infanterie und kommandierender General 
<bt k, b. III. Armeekorps, Exzellenz, Nürnberg. 
Tinocrt, Richard, Dr. phiL, Chefredakteur, Nürnberg. 
V. Tbitcr, Gotüieb, k. Generalmajor z. D., Weiherhaus 
bei Feucht. 
177. Thciscn, August, Kaufmann, Nürnberg. 
\7S. Hiiclmann, Ph., Dr. phil , k. Gymnasialrektor, Nürnberg. 
ir, Tücher, August, Freiherr, Rittergutsbesitzer, Feldmühle. 
V* Tücher, Christoph, Frhr,, k. Kämmerer und Regie- 
srat m. D., Nürnberg. 

rucher, Friedrich, Freiherr, k, Forstmeister a. D., 
Siaunelidorf. 

rocber, Heinrich, Freiherr, k. Kämmerer, Staatsrat 
o. D., außerordentlicher Gesandter und bevollmäch- 
tr Minister, Exzellenz, Wien. 

Tucher, Heinrich, Freiherr, k. Kämmerer und Lega- 
ickrcUlr, Wien. 

Tocher, Karl. Freiherr, Rittergutsbcsititcf, Augsburg, 
Tücher, Sigmund, Frhr., Rittergutsbesitzer, München. 
Tücher, Theodor, Freiherr, k. Kämmerer und Ritter- 
^titsbctitxer, Nümberg-Schoppershof. 




— 80 



387. 



391 



392. 



nie- 



Tuchmann, Ernst, Kommerzienrat, Großhjtndler und 
k. Handelsrichter, Nürnberg. 
Tucbmann, Friedrich. Großhändler, Nürnberg, 
Turnverein Nürnberg, Nürnberg, 
Ullrich, August, Dr, phil, k. Inspektor und Rektor der 
höheren Töchterschule, Nürnberg. 

Versen, Max, Chefredakteur u. GemeindebevoUmächtigter, 
Nürnberg. 

Vogt, Wilhclmi Dr. phil ^ k. Professor und Rektor des 
Realgymnasiums, Nürnberg. 

Veit, Friedrich, Dr. med. und prakt, Arzt, Nürnberg. 
V, Volckamer, Friedrich, k Hauptmann und Compagnie- 
chef, Nürnberg, 

V. Volckamer, Guido, Rentier, München. 
Volkert, Johannes, k, Dekan «nd Pfarrer, Nürnberg. 
Volksbildungsvercin Nürnberg. 

Vollhardt, Oskar, Jiistizrat und Rechtsanwalt, NürnbeffI 
Waeckerle, Andreas, k. Notar und Justizrat in Fürth. 
Wagner, Franr, rechtskundiger Magistratsrat, Nürnberg, 
Wallraff, Heinrich, städt. Baurat, Nürnberg. 
Walter, Konradin, Architekt und k, Professor an der 
Kunstgewerbeschule, Nürnberg. 

Waydelin, Wilhelm Friedrich, Großhändler, Nürnberg. 
Weber, Karl, städt. Oberbaurat, Nürnberg. 
Weber, Otto, Ingenieur, Nürnberg. 
Wedermann, Kenn, k. Amtsrichter, Nürnberg. 
Weigel, Ferdinand, Antiquar und Buchhändler, Nürnberg» 
Wcigcl, Wilhelm, rechtskundiger Magistratsrat, Nürnberg. 
V. Weiser, Friedrich, Freiherr, k. Oberlandesgerichtsrat, 
München. 

V. Weiser, Karl, Freiherr, Gutsbesitzer, Augsburg. 
V, Welser, Ludwig, Frhr., k. Kämmerer und Regierungs- 
präsident, Exzellenz, Ansbach. 
Wiedmann, Theodor, Kaufmann, Karlsruhe. 
Wien, Direktion der Bibliothek und des historischen 
Museums der Stadt Wien. 

Winckler, Hermann, Dampfwaschanstaltbesitzer, Nürnberg. 
Winter, Albert, cand. theol, Nürnberg. 



I 













\ 



\ \ 



— 2 — 

im Laufe der Jahre eingegangen hat, nnd schweren Herxens 
entschlossen wir uns, einer außerordentlichen Hauptversammlung 
der Mitglieder eine Satzungsänderung vorzuschlagen, welche die 
Erhöhung des Jahresbeitrags von Mark 5. — auf Mark 8. — 
bezweckt. Die Hauptversammlung genehmigte in dankenswerter 
Weise einstimmig unseren Vorschlag und es ist zu hoffen, daß 
auch die in der Versammlung nicht anwesenden Mitglieder sich 
von der Notwendigkeit dieser Maßnahme überzeugen und um 
dieser Beitragserhöhung willen dem Verein ihre Gunst nicht 
entziehen werden. 

Im Übrigen aber hat der Verein im abgelaufenen Jahre 
nicht weniger geleistet, als in 3em vorausgegangenen, wie der 
nachstehende Bericht zeigen wird. In den sieben Monats- 
versammlungen, die sämtlich gut besucht waren, wurden 
anziehende und mit Beifall aufgenommene Vorträge gehalten; 
ein neues Heft seiner Zeitschrift ist im Laufe des Jahres außer 
dem Jahresbericht erschienen; es herrscht die alte Regsamkeit 
und der feste Wille, auch in Zukunft mit gleichem Eifer, wie 
bisher, dem vorgesteckten Ziele zuzustreben. 

Die erste Monatsversammlung fand am Donnerstag, 
dem 16. Januar 1908, im Saale des Gasthofes zum roten 
Hahn statt und war, wie immer, zugleich die ordentliche 
Generalversammlung zur Erstattung des Jahresberichts, zur 
Entgegennahme des Kassaberichts, zur Feststellung des Jahres- 
etats und zur Ergänzungswahl des Ausschusses. Aus dem Bericht 
des I. Vorstands, der ja inzwischen gedruckt in die Hände der 
Mitglieder gelangt ist, heben wir nur hervor, daC er mit Be- 
dauern des Verlusts gedachte, den der Verein durch Berufung 
des seitherigen II. Schriftführers, k. Kreisarchivsekretärs Dr. Arthur 
Brabant, als kgl. sächs. Archivrat nach Dresden erlitten hatte. 
Dem Schatzmeister Kommerzienrat C. Cnopf, der zu berichten 
hatte, daß die Vereinsrechnung mit 

4714.63 .// Einnahme 
4 710.60 » Ausgabe und 
3.93 M Kassabestand 

abschließe, der Fonds für Aufnahme der Bau- und Kunstdenk- 
mäler der Stadt Nürnberg aber 



^ 3521.61 » Ausgabe und ^H 

^^ 496. QO .# Kassabestand 

■ mafweise, der Reservefonds endlich von M 4500— auf M 27QO. - 

■ tarückgcgattgen vtx, wurde Entlastung erteilt und Dank und 

■ Ar.^-*rkefiDung für seine Mühewaltung ausgesprochen, nachdem 
H Privatier Luckme}'er, der sich der Mühe der Revision der 
H Rechnungen unterzogen hatte, erklärt hatte, daß nichts gegen 

■ dieserbeo %%i erinnern sei\ Der Voranschlag für das Jahr 190B 
H wurde den Vunschlagen des l Vorstand« gemäß bei der Vereins* 
I rechnung mit M 3000. — in Einnahme und Ausgabe und bei 
H cter Rechnung über den Funds xur Aufnahme der Kunstdenkmäler 

■ der Stadt Nürnberg mit .# 439<^ QO in Einnahme und M 4400.— 
H in Ausgabe, somit .# lOo.QO Kassabestand gutgeheißen. An 
H SCctle des ausgeschiedenen Dr. Brabant wurde Rechtsrat Friedrich 

■ Stoer dorch 2uruf in den Ausschuß berufen. Direktor Dr. von 
^L^rxotd dankte schließlich im Namen der Versammlung den 
^PBsideo Vorständen, dem Schatzmeister und den beiden Schrift- 
V rahrera fUr ihre aufopfernde Tätigkeit. 

■ Nach Schluß der Generalversammlung erhielt Kreis- 
P *f._i*ivar Ur (ieorg Schrdtter das Wort 2u einem Vortrag 

Ittber »die im Jahre Iö62 begründete Nürnberger Maler- 
Akademie. 
Redner begann mit r-ui , , imwets tlaram, wie die hone 
^Bedeatang Nürnbergs am Ausi^ui^ les Mittelalters als Metropole 
d^ ff^aJidrt« und der Kunst in der Folgezeit mehr und mehr 
dÄbinschwand, Die besseren Geister erkannten wohl, daß es 
abwd.ris giog, tutd suchten dem Verfall im steuern. Wie man 
iider Verwilderung der Sprache und Dichtkunst durch Sprach« 
Bue^ellscliafieti und Dichterorden begegnete« so glaubte man 
W" Gründung von Akademien die Kunst emporbrmgen t\x 

■ c^n. Iti Nürnberg )»at Johann Nutiel von und auf Sünders- 

^^bl "tskit Jakob von Sandrart und Elias Goedeler 1652 eine 
^Loleb^ i"* Leben gerufen, deren schwache Existent jedoch erst 
^Pf^7^ durch Joachim von Sandrart, Georg Christoph Etmmart 
^Lp^ lobauio Paul Auer auf feste Fuße gestellt wurde. In ihr 
^^aleii sielt KllmU«r, Gelehrte und Gönner, die sich gegenseitig 
Bivreciüig C*^^^ i^^^ ^>i> Zeichnen nach dem Leben oder dem 



fodell sich übten Erst in einem Privathaase untergebracht/ei 
die Akademie dann ein bequemes und hohes Zirnroer im Zucht* 
ond Arbeitshause (im Barfüßerkloster)> seit 1699 eine geräumige 
Stube im Katharinenkloster. Dadurch erhielt sie zugleich den 
Charakter einer Staatsanstalt, die fortan unter Oberaufsicht des 
Baumeisters der Stadt Nürnberg stand. Unter den Direktoren 
Johann Murrer, Joh Daniel Preisler, Jah, Martin Schuster und ' 
Paulus Decker, zusammen 16Q9 — 1742» erfreute sie sich eines 
regen Besuches und konnte als Pflanzschule der Kunstjünger 
gehen. 1716 erfuhr sie sogar noch eine Erweiterung, indem 
auf Anregung des Heinrich Christoph Hochmaon Fretherrn von 
Hochenau und mit seiner finanziellen Unterstützung eine Zeichen- 
schule für Anfänger, besonders der ärmeren Klassen, gesehatfen 
wurde. Auch fehlte es nicht an Gönnern, die für da« Gedeihen 
des Instnuts durch tätige Beihilfe sorgten. Seit der Mitte des 
18, Jahrhunderts setile aber ein unaufhaltsamer VerfaU ein, den j 
selbst tüchtige Männer, wie Johann Justin Preisler (1742 — 1771) j 
und Johann Eberhard Ihle nicht zu überwinden vermochten. 
Auch trat eine zeitweilige Trennung zwischen Akademie und 
Zeichenschüle ein, die nach kurzer Wiedervereinigung seit 1760 
definitiv wurde. Die Zeichenschule wurde ein Privatunternehmen; 
erst 1843 löste sie s ch, völlig losgetrennt vjn der Akademie, 
auf. In der Zeit von Ibles Direktorium fehlte es nicht 
heftigen Angriffen, wie an Versuchen, die Akademie em 
zubringen. Der 1792 gegründete Verein von Künstlern und 
Kunstfreunden freilich fand dabei nicht die erhoffte Utiterstlltiung 
des Publikums, Als 1806 Nürnberg an das Königreich Bayern 
kam, durfte man mit größerer Zuversicht eine Hebung erwarten; 
doch mußte im ersten Jahrzehnt der bayerischen Regierung 
wegen der Napoleonischen Kriege Alles beim Alten bleiben, 
obwohl schon 1811 der hervorragende Kupferstecher Albert 
Reindel an die Spitze der Akademie berufen worden war. 
Seinen nie rastenden Bemühungen ist es zu danken, daß der 
Regierungspräsident Graf Drechsel dem Kunstinstitule ein ent- 
sprechendes Heim auf der Burg anwies und für eine ausreichende 
finanzteile Unterstützung sorgte. Nach seinem Plane trat am 
1, April 182t die k. Kunstschule ins Leben. iDas ersehnte 
Ziele, so jubelt Reindel, »lag nun vor meinen 



t aa^ 



allen Seiten imterstüttt und aufgemuntert eröffireten sich die 
schönsten Aussichten in die Zukwnftt. Ah 1833 König 
Ludwig I. auf der Burg Wohnung nahm^ siedelte die Kunst* 
schule unter dem Namen Kunstgewerbeschule in das Landauer- 
kloster über, deren L Direktor Reindel bis zu seinem 1853 
erfolgten Tode geblieben ist. Das Lebensbild Reindcis, welches 
den Schluß des Vortrags bildete, war mit sichtlicher Anteilnahme 
an dem bedeutenden Künstler, dem rastlosen Organisator und 
edlen Menschen gezeichnet. »Mögen Kunstschule und Künstler- 
heim unter dem mächtigen Anhauche des modernen Lebens der 
Kunst Nürnbergs den Ehrenplatz iurückgewinnen, den sie in 
den Tagen Albrecht Dürers sich erobert hatte, den die Maler- 
akademie aber nicht zu behaupten vermocht hatif so lauteten 
die Schlußworte des mit lautem Beifall aufgenommenen Vortrags, 
der inzwischen als Neujahrsblait der Gesellschaft für fränkische 
Geschichte für 190S im Wortlaut gedruckt erschienen ist.*) 

In der zweiten Monats Versammlung, Donners- 
tag den 20. Februar 1908, brachte zunächst der Vorsitzende 
zur Kenntnis der Versammlung, daß der Ausschuß in seiner 
Sititung vom 23. Januar zum 2, Schriflfüf.rer an Sielle des aus 
geschiedenen Archivrats Dr. Brabant den Bibliothekar Dr. Theo- 
dor Hampe gewählt halte. Für Stadtpfarrer Dr. Rudolf Hagen, 
der einen Vortrag über die Kirchenbücher von St. Sebald für 
diese Sitzung in Aussicht gestellt hatte, aber durch Erkrankung 
verhindert war, sein Versprechen zu erfüllen, sprang Archiv rat 
Dr. Mummen hoff ein, der den zweiten Teil einer Arbeit 
»Die Geschichte der Jnden in Nürnberg bis zum 
Jahre 149Q, II. Lokal- und KulturgeschichtUchesi zum 
Vortrag brachte, deren ersten Teil er in der Versammlung vom 
15. Februar lOOö vorgetragen hatte. 

Er erinnerte daran, daß er schon in seinem ersten Vortrag 
den Satz zu erweisen gesucht habe, daL> die Juden in der 
frühesten Periode der städtischen Entwicklung in Nürnberg 
sich angesiedelt hätten Dafür spricht auch der Umstand, daß 



') Neujabrsblätter^ herausgegeben von der Gesellschafi für fränkische 
Geschichte. IIL Die Nürnberger Malerakademte und Zeichcnschule von 
Georg Scbrötter. Würzburg, Druck und Verlag der k. Universiiäls- 
dmckerei von H. Siüru 1908. 




4»» 



«ier SaA m das ZentnoB dendbea rtcioe. l>as Jadeaviefiel 
makm tmera bekannt Brii den lie«t%^ 3ilarktpl<tt em. tm OfCeo 
cntfieckte es mck moeh aber den li e«l%ea D 6Hfh»iBi»g> ltg 
hkmm die gime ildKclie Seite der ra>«wffga»e eadaa^, wmhr- 
scheJoHcb gehörte moch die enge, Kappadocta geoasuce Gasae 
aodi duc Aach der heutige Obftnttfit «»- Yoa ]odeiihl89eT« 
eJnfeooBMDeB« l>iese varen wohl groflienteils caaiwehnlidi, wie 
mmdk modä m dem sj^teren Jndenviertel nöidlidi der Tacher- 
gasie. Der Marktverkehr der Stadt wiche tce seh aaf dem oiehr 
cioer Slarafie glekfacndeo sciioialm Platze ab zwischen den 
JiMletihiaietii auf dem Haoptmajkt uod der diesen im Westen 
abfchlieSendeii Htoserreihe. Der Platz warde nach obendrein 
dmdb die i|>äter verbotenen Rellerhabe beschrinkL Das Ver- 
langen, einen großen Marktplatz inmitten der Stadt zu besitzen« 
dann der aUgemeine HaB ttnd die blinde Habgier der Be* 
llkeruDg bewirkten im Jahre 1349 die Vertreibung der Jaden, 
teit die Jodenhäaser nicht abgebrochen wnrden, wnrdoi sie 
von Kdnig Karl IV. an seine GetretieD verschenkt, der Unter- 
händler der Stadt, Ulrich Stromer, wrtl^te sich dabei den 
lx>wenaateii za liebem. Redner verbreitete sich eingehend 
aber die Besitz- ood Lageverhaltntsse einer Anzahl dieser 
früheren Judenhiaser bezw. der an ihrer Stelle entstandenen 
nenen chriülkhen Bauten. Im Jahre 1352 worden die Jtiden 
naeh eioeoi festen Abkommen mit dem Rat wieder in die Stadt 
etogebwen. Sie darften sich auf einer angeblichen Brandstltte 
an Stelle der heatigeo Jodengasse und des Jadenhörieins wieder 
antiedetn. Die neue Synagoge soll das heutige Messererische 
Hans gewesen sein, in dem sich noch vor wenigen Jahren in 
die Wand eingemauert ein spätgotischer Aufsau mit der hebrä- 
ischen fnichrift Kether tborab« Krone des GeseUes, befand. 
Redner wies aber nach, da0 dies ein Christeohaus gewesen sei, 
daß die Synagoge das Haus Judengasse No. 20 gewesen sein 
mustc Auch ein eignes Tanz- und Seelhaus (wohl ahnlich den 
von Beginen« Halbnonnen, bewohnten christUchcn Seelbäusem, 
deren Insassen sich der Armenpflege und hilfreichen Verrich- 
tungen bei Beerdigungen widmeten), besaßen die Juden. Übrigens 



I 
I 



7 — 

l>efanden sich zwischen den Juden auch christliche Häuser, 
Redner ging des Näheren darauf ein, sowie auch auf die nach 
ihrer abermaligen Vertreibung im Jahre I49Q von den Juden in 
Christenhände übergegangenen Häuser^ deren Zahl beiläufig über 
t4 nicht hinausging. Das lag zum großen Teil daran, daß der 
Rat den Juden keine neuen Hausplätze zugestehen wollte. Dem- 
entsprechend war auch die Bevölkerungszahl der Juden eine 
sehr geringe, imraerhin betrug sie doch an die 200 Seelen, wie 
Redner gegenüber den viel zu geringen Zahlen in dem sonst 
vortrefiflichen Buche von Sander »Die reichsstädiische Haus- 
haltung Nürnbergs t überzeugend nachwies. Vor der Altstadt 
in der Nähe des Lauferschlagturnis lag der JudenfnedhoT Die 
Juden waren bezüglich ihrer Verkehrs- und Handelsfreiheit 
strengen Gesetzen unterworfen. Ihre Kleidung sollte sie sofort 
äußerlich erkennbar machen. Der fremde Jude hatte sich wieder 
von dem einheimischen zu unterscheiden Christliche Dienst- 
boten durften die Juden halten. Sonst aber durften sie 
keinen Christen beherbergen und junge Christenleute, die 
auf Judenhochzeiten tanzten, wie der später so berühmte Martin 
Behaim, wurden bestraft. Kaufmannschaft durften die Juden 
nicht treiben, nur der Handel mit Fleisch und mit Pferden, 
auch mit Vieh, war ihnen erlaubt. Am meisten waren es Geld- 
verleihgeschäfte, die sie betrieben, aber nur solche gegen Faust- 
pfänder» nicht gegen Hypotheken, waren gestattet. Das selt- 
same mittelalterliche Zwangsmittel des Einlagers zur Beitreibung 
von Schulden durften sie aber nicht anwenden. Von der Obrig- 
keit, vom Kaiser wie von der Sladt, wurden sie in manchmal 
sehr kurzen Zwischenräumen immer wieder gehörig geschröpft, 
dazu kamen feste Abgaben, die sie zu leisten hatten, z. B. die 
LieferLHig von Brennholz zur Beheizung der Burg, von Bettwerk, 
wenn der Kaiser daselbst Hof hielt u. s. w. Jeder Jude hatte 
das Bürgerrecht zu erwerben. Zu seinen Verhandlungen mit 
der Judengemeinde bediente sich der Rat des Judenrats, der 
alljährlich unter der Leitung des Äiternkollegiums des Nürnberger 
Rats gewählt wurde. Vor den Judenrat gehörten auch die 
Civilstreitigkeiten der Juden unter sich in erster Instanz. In 
Straf- und Kriminalsachen wurden sie aber vom Stadtgericht 
abgeurteilt. Von furchtbaren Drohungen strotzte der Eid, den 




— 8 



ein Jude m leisten baue. Näfjer auf den an interessanten 
Einzelheiten aui^erurdentlich reichen, auf tirund eingehender 
archivaliseher Forgcliiingen vieles Neue bietenden Vortrag ein- 
zugehen, verbietet uns der hier zur Verfügung stehende Raum.*) 
In der drittt^n Mo na tsver Sammlung vom Donnerstag 
den 19. iMärz I9ü8 konnte der Vorsit/.ende der Versammlung 
Kenntnis davon geben, daÜ die städtischen Kollegien einen 
Kredit von 2100 Mk. in den Haii*;haltplan der Stadt für IQ08 
eingestellt hätten, um gegebenervfalls für jede fertiggestellte 
Lieferung des umfangreicht-'u Werkes über s Nürnbergs Bürger- 
häuser und ihre Ausstattung* den mit der Verlagsfirma verein- 
barten nruckkostenzusrhiiß leisten zu können, AiiL'^erdem 
brachte er ein ihm von der Firma Gerlach tSc WiedHng in Wien 
dedixicrtes, von ihm selbst aber dem Verein gewidmetes Kxempiar 
eines neuen prachtvollen Verlagswerks Wien im Anfang des 
XX. Jahrhundertsf , sowie eine dem Verein vom Stadtmagtstrat 
gewidmete Abschrift des von Konservator Dr, Fritz Traugoit 
Schulz angefertigten» umfangreichen amtlichen Verzeichnisses der 
Bau und Kunstdenkmäler der Stadt Nürnberg in Vorlage. 

Den Vortrag für diesen Al^end hatte der Nürnberger Frauen 
arzt r>r» Siegfried Fla tau übernommen; er sprach über das 
Thema •< Meistergesang und Meistersinger in ihrer 
musikalischen Bedeutung«. Redner führte etwa folgendes aus; 

Der ehrenden Einladung, die er von Seiten der Vorstand- 
üchaft des Vereins erhalten, habe er nicht besser nachkommen zu 
können geglaubt, als indem er einen Gegenstand wählte, über den 
trotz seiner großen VolkstüTilichkeit, wenn überhaupt welche» so 
doch fast allgemein falsche Ansichten herrschten. Über die Ute* 
rarische und kulturelle Seile der Meistersinger hat sich ja eine 
gewaltige Literatur angesammelt, darüber aber hatte man ganz 
vergessen, daß die Meistersinger keine Meistersprecher oder 
-Dichter gewesen sind, sondern Meistersinger d, h. Sänger, 
Musiker und sogar Tondichter, Ein Schriftsteller schrieb dem 
anderen das falsche Urteil über die musikalische Wertlosigkeil 
des Meistergesang*^ nach und e^st rlie etwa 20 |;ihre alte^ 

') Uer Vurlrag ist abyedruckt in den No. 34, ;t», 3^, 40, 42 
und 44 der üntcrhaliunijsbcilagc des Frank. Kuncr, Jahrgang 1908, 




historisch und philologisch streng geschulte moderne historische 
Forschung hat uns auch hier ein Neuland erschlossen Die 
wichtigsten Meistersingerweisen — sie stammen alle aus der 
Blütezeit des Meistergesangs zwischen 1450 — 1600 — wurden 
in diplomatisch treuer Wiedergabe verölTenUicht, insbesondere 
ist die außerordentlich gewissenhaft kommentierte Ausgabe des 
in Breslau aufbewahrten Singebuchs des Adam Puschmann durch 
Georg Münzer zu nennen, die auch für den Vortragenden die 
Haupt*juelle gebildet hat. Wie sieht nun die Notenschrift der 
Meistersinger aus? Reihen von Notenköpfen, zum Teil quadra- 
tisch, wie z. B. bei Hans Sachs, zum Teil aber auch rund und 
hohl, stehen scheinl*ar regellos nebeneinander. Notenwerte in 
unserem Sinn sind nicht ohne weiteres erkennbar. Die Gesetz- 
mäßigkeit eines Rhythmus, wie sie uns durch die Takteinteilung 
veranschaulicht wird, ist nirgends offenbar. Wer das freilich 
so liest, wie es dem l.aienauge dasteht, mußte zu Urteilen 
kommen, welche die Musik der Meistersinger barbarisch und 
lächerlich schalten. Allein man hätte sich sagen müssen, daß 
es eine Musik ohne Rhythmus überhaupt nicht gebe und nie 
gegeben habe. Wenn man den Rhythmus etwa seit dem 1 1. Jahr- 
hundert in der Notenschrift nicht so deutlich oder gar nicht 
markieren zu müssen glaubte^ so war dieser Mangel infolge der 
früher sich beliauptenden Tradition lange Zeit nicht fühlbar. 
Diese ging erst allmählich verloren, zumal als etwa mit dem 
Jahr lf>00 der endgültige Sieg des Taktstriches entschieden 
wurde* Erst in neuester Zeit haben weltliche und kirchliche 
Wissenschaft das Dunkel aufzuhellen gewuLU, das über unserem 
Wissen vom Rhythmus der früheren Musik lag, wobei Redner 
des motu proprio des jetzigen Papstes vom Jahre 1904 gedachte, 
das in dieser Frage wahrhaft modernistischen Geist trägt, indem 
es die wissenschaftliche Forschung, der keine Schranken gesetzt 
werden dürfen, ausdrücklich auf die Aufsuchung der ältesten 
Handschriften hinweist Es fanden sich auch etwa 15 Hand- 
schriften aus dem 9., 10. und 1 1. Jahrhundert, die, im schroffen 
Gegensatz zu späteren Arbeiten die deutlichen Merkmale einer 
Rhythmisierung zeigen. Besonders wichtig unter diesen wurde 
die Romanus-Handschrift aus dem 9. Jahrhundert, auf der alle 
neueren grundlegenden Arbeiten fußlenj deren Lehren auch zu 




r 



eitierLösung des RhythmusproblemK des Meistersingerliedes führten, 
Ist doch der Kirchengesang die eine Wurzel des Meistergesangs ^ 
die andere bekanntlich der Minnegesang. Redner erläuterte 
nun mit Hilfe von an die Tafel geschriebenen Noten die Noten- 
schrift der Meistersinger eingehender. Man schrieb auch damals 
auf 5 Zeilen, die relative Höhe der Noten bestimmte der sog. 
C-Schlüssel, die Noten waren entweder longae, ohne Schwanz, 
oder breves, mit einem solchen. Die Meistersingerlieder, schon 
durch die Dichtung, 2 Stollen und einen Abgesang. zu einer 
Form gezwungen, haben auch eine eigne musikalische Form, 
die durch einen nchttgen, motivischen Bau, unserer »Lied formt 
gleichend» charakterisiert ist: Stollenmelodie, dann neue Ideen 
im Abgesang, mit Remini scenzen in der Coda, dem Schluß, 
Hebung und Senkung der Worte korrespondierten mit betonten 
und unbetonten Rhythmen der Melodie. Entsprechend der kom- 
plizierten Wortunterlage ist der Periodenbau der Melodie im 
Rhythmus und in der Gruppierung freier als die metrisch leicht 
faßliche Periode unseres Liedes* Eigentümlich sind den Meister- 
liedern ferner die sog. »Blumen {Eionturen)a, am besten unseren 
Coloraturen vergleichbar, die fast regelmäßig am Anfang oder 
Ende einer Periode stehen, Sie mußten in einem Atem durch- 
geführt werden. Aus der Ausdehnung dieser Blumen lassen 
sich interessante Schlüsse auf die Stimme der Meistersinger 
ziehen, Hans Sachs z. ß. muß einen ziemlich bescheidenen Baß 
gehabt haben, sein Lehrer Nunnenbeck dagegen einen sehr 
hohen Bariton. Die Tonarten waren teils die damals neuen 
^Dur und MoJU, teils die alten Kirchentonarten, namentlich 
diejenigen, die jenen am verwandtesten klingen. Die Melodie 
der alten Meistersinger zeigt einen wechselnden, gewissermaßen 
orato Tischen Rhythmus, der sich auch widerstrebenden Worten an- 
passen konnte* Die Intervalle sind sehr mannigfaltig, gebrochener 
Dreiklang, Triller, Doppelschläge beleben die melodische Linie, 
Die Melodien sind durchaus sangbar; trug der Sänger doch 
ohne Begleitung eines Musikinstruments vor. Selbst wenn man 
sich auf den strengsten Standpunkt stellt, darf man von ihnen 
sagen: Sie sind besser als ihr Ruf, Redner möchte in den 
Mcisterh'edern drei Stile unterscheiden, einen primitiven, an das 
geistliche Vorbild erinnernden» teilweise wie eine Travestie des 





h 



^— 11 

gregorianischen Chorals berührenden (Töne des Frauenlob, 
Regenbogen), einen unter dem Einfluß des Volkslieds stehenden 
Stil fPuschmann, vor allem Konr. Nachtigall) und endlich eine 
dritte Periode, wo sichtlich bedeutende Musiker aus dem ge- 
steigerten Empftndungslelen ihrer Zeit heraus ihre Melodien 
schufen. Ihr hauptsächlichster Vertreter ist Hans Sachs, der 
auch als Musiker, d. h. als Erfinder und Komponist von im 
ganzen 13 Tönen der Gipfel aller Meistersinger ist. Trotz aller 
Anerkennung, die man dem Meistergesang in musikalischer 
Hinsicht zollen muß, war aber sein Einfluß auf die Musik ein 
verschwindend geringer. Die hoch entwickelte Kunst des 
16. Jahrhunderts konnte von den Meistersingern nichts lernen^ 
denen obendrein verboten war, ihre Melodien öffentlich zu ver- 
breiten, vor allem nicht durch den Druck. Auch der evan- 
gelische Choral ist durch sie nicht befruchtet worden Dadurch 
kann aber ein gerechtes Urteil über das Wesen der Meister 
singer sich nicht beirren lassen, die auf ihre Art eine Verbin- 
dung von Musik, Dichtkunst und Religion zu finden mit Erfolg 
bemüht gewesen sind und ihre »holdselige Künste in einer 
Vereinigung pflegten, deren Tun entschieden höher, weil ungleich 
selbständiger einzuschätzen ist, als so oft die Musikpflege in 
unsern heutigen Liedertafeln und Liederkränzen. In dankens- 
werter Weise hatte der Vortragende dafür gesorgt, daß seinem 
vortrefflichen Vortrage Proben der Sangeskunst der Meistersinger 
sich anschließen konnten. Gymnasiallehrer Dr. Max Schunck 
trug in meisterhafter gesanglicher Wiedergabe drei Originiil- 
meisterlicder vor unter diskretester Begleitung am Klavier tUirch 
Dr. Flatau selbst, die dieser der Gewöhnung unseres Ührs 
zuliebe nicht ganz unterlassen zu dürfen glaubte. Sixt Beck- 
messer, der, nach dieser Probe zu schließen, mit Unrecht su 
Verrufene, Nachtigall und Hans Sachs kamen zu Gehör» zugleich 
zur Charakterisierung der drei vom Vortragenden unterschiedenen 
Stile. Der starke Beifall, den die Gesänge fanden, galt aber 
nicht allein dem vorzüglichen Sänger, der den Hans Sächsischen 
Gesang auf allgemeinen Wunsch noch einmal wiederholte, sondern 
entschieden auch der Kunst der alten Nürnberger Meistersinger 
selbst. Unter lebhafter Zustimmung der Versammlung sprach 
der Vorsitzende den beiden Herren seinen aufrichtigsten l>ank 




I 



aus, insbesondere aber dem Vortragenden Dr, Flatau dafnr. 
dal* er es verstanden habe, eine bisher nicht genügend 
gewürdigte Seite des ehemaligen reichen Lebens unserer Vater- 
stadt unserem mitfühlenden Verständnisse näher zn bringend) 

Die vierte Monats versanim iun^^ vom iJonnerstag, 
de»! 16. April I9Ü8 brachte einen umfassenden und interessan- 
ten Vortrag des Konservators am Germanischen Museum 
Im, Fritz Traugott Schulz über »Die Kirche in Kraftshof 
und ihre Kunsldenkmälerc. Hieses alte im Laufe der Zeiten 
mit Kunstdenkmälern angefüllte Landkirchlein in der Nähe 
Nürnbergs wurde von Fritz Kreß 1 und seiner Gemahlin Marga- 
reta Strobel von Atzeisberg erbaut^ die Weihe fand am Sonntag 
Jübilate des Jahres 1315 statt. Geweiht wurde es zu Ehren des 
hh Georg, der Jungfrau Maria und des heiligen Kreuzes. Anfangs 
war es Filiale der Kirche zu Poppenreuth. Im Jahre 1420 aber 
erhielt es einen eignen Frübmesser. Allerband Neuerungen, die 
sich der Pfarrer Peter zu Poppenreuth angemaßt hatte, führten 
zu Reibereien mit der Mutterkirche, die schließlich Veranlassung 
wurden zur Aufstellung einer eigenen Kirchenord nung für die 
Kirche in Kraftshof, die in ihrer Geltung zürn größten Teil 
noch heute besteht. Ihre Abfassung ist in das Jahr 1431 zu 
setzen Ihr Urheber war der Pfarrer Albrecht zu St. Sebald 
in Nürnberg. Um das Jahr 1438 wurde das Gotteshaus durch 
Friedrich Kreß. den Sohn Konrads Kreß II, beträchtlich ver- 
größert Auch erhielt es damals einen dritten Altar. Eine 
sehr weitgehende Fürsorge widmete Hieronymus Kreß um das 
Jahr J476 der Kirche. Er stiftete auch an Stelle des Zwölf- 
botenaltars einen neuen Altar, den heute noch vorhandenen 
St. Leonhardsaltar Höchst wahrscheinlich war der die Kirche 
umschließende Friedhof von Anfang an befestigt. Als er sich 
aber bei der großen Pestilenz im Jahre 1505 als zu klein erwies, 
entschloß sich die Gemeinde, ihn zu vergrößern und mit einer 
neuen Mauer zu versehen. Dies führte zu Weiterungen zwischen 

*) Der Vortrag ist unter dem Titel Ober die Musik der alten 
Meistersinger von Dr. S, Flataii- Nürnberg abgedruckl in den No. 46. 
48 und 50 des Unterhaliungsblattes des Frank. Kurier. 55, Jahrg. 1908 
und sodann auch, jedoch als Manuskript gedruckt, unter demselben Tiiel 
als besondere Schrill erschienen (16 5. mit 2 Blatt musikalischen Beilagen.) 





dem Nürnberger Rat, der den Mauerbau förderte, und der 
markgräflichen Regierung in Ansbach, welche darin Qin^n EingritT 
in die markgräflichen Landeshoheitsrerhte sah. Diese nahmen 
eine xiemlich ernste Form an. Der Vortragende sttttzte sich 
dabei auf den Bericht der RatsdeputatioHi die den Befesligungs- 
bau in Augenschein genommen hatte, und auf die Korrespondenz 
zwischen dem Rat und der markgräflichen Regierung. Im Jahre 
1 52Q entschloß sich dann Markgraf Georg das jus praesentandi 
des Frühmessers zu Kraftshof gegen ein Drittel von dem gemeinen 
Zehnten, dann das Kasten* und Zehnthaus zu Gunzenhausen 
und das Patronatsrecht der Pfarre daselbst an die Pfleger des 
großen Almosens in Nürnberg abzutreten. Aus Ratsverlässen 
vom Jahre 1551 geht hervor, daß in diesem Jahre mit dem 
Turm der Kirche eine größere Umänderung vorgenommen wurde. 
Drei Jahre später wurde auch das Geläute erneuert. Im Jahre I WQ 
erhielt das Innere der Kirche einen neuen Schmuck durch 
monumentale Wandmalereien, die leider nicht auf uns gekommen 
sind; das äußere Kirchhoftor erhielt gleichzeitig eine in Malerei 
hergestellte Dekoration. Von diesen sämtlichen Malereien ist 
keine Spur mehr erhalten. Größere Umwälzungen im Inneren 
der Kirche führten die Jahre lö64 und 16ö6 herbei, i>er alte 
Hochaltar wurde abgebrochen und ein neuer, der jetzt noch 
vorhandene, an seine Stelle gesetzt. Das Gleiche geschah mit 
dem Marienaltar, doch wurde die kunstgeschichtlich bedeutsame 
Figur der Gottesmutter an dem neuen Altar wieder angebracht. 
Im Jahre 1711 erfuhr dann das Innere der Kirche eine Reno- 
vierung, mit welcher auch eine Reinigung und Säuberung der 
kleineren Ausstattungsstücke verbunden war. Die letzte Restau- 
rierung fallt in die Jahre 1890 16Q8, Nach dieser Darstellung 
der äußeren Kirchengeschichte ging der Vortragende näher auf 
die Baugeschichte der Kirche ein, indem er zunächst auf Grund 
der baulichen Befunde und der geschichtlichen Überlieferungen 
die Urform des Kirchleins zu rekonstruieren suchte, um alsdann 
zu schildern^ wie sich daraus im Laufe der Jahrhunderte die 
jetzige Kirche entwickelte. In überzeugender Weise wurde das 
Alter der verschiedenen Teile festgestellt. Dabei konnte der 
Redner seine Argumentationen zum Teil auch durch ältere zeich- 
neriche Darstellungen aus Chroniken des Frhrl. von Kreßischen 




u — 




U€schiechts erläutern, auch durch den bekannten Kupferstich 
von Graf-Krauß vom Jahre 1694, Bei der Würdigung der 
Altäre ging er auf deren yrsprünglichen Zustand zyrilck. So 
war es ihm möglich^ den alten Hauptallar, der 1664 abgebrochen 
wurde und dessen Bestandteile an verschiedenen Orten wieder 
aufgefunden wurden, zu rekonstruieren. Dem Altarschmuck 
wurde ebenfalls Aufmerksamkeit geschenkt, namentlich dem in 
seiner Art für Mittelfranken seltenen Kruzifix auf dem Haupt- 
altar, einer Arbeit vom Ende des 17, Jahrhunderts. Die Kanzel, 
im Jahre 1615 gestiftet und im Jahre 1664 durch Schnitzwerk 
bereichert, bietet heute, nachdem die überreichen Zieraten 
morsch geworden und wieder beseitigt sind, im Großen und 
Ganzen ihr altes Aussehen dar. Eingehend besprochen wurde 
auch der zierliche, in der Literatur nicht unbekannte Kronleuchter, 
eine Arbeit aus der Peter Vischerschen Werkstatt vom Anfang 
des 16. Jahrhunderts, die aber, wie nachgewiesen wurde, in der 
ersten Hälfte des 17, Jahihunderts mit allerhand Zutaten ver- 
sehen wurde. Ein besonderer Abschnitt war den Grabmonu- 
menten^ Epitaphien und Totenschildern gewidmet. Redner betonte, 
daü sie gewissermaßen eine redende Chronik des FrhrL von 
Kreßischen Geschlechts seien, dessen, Geschichte Überhaupt auf 
das Engste mit derjenigen der Kraftshöfer Kirche verwoben 
wäre; seien doch sämtliche Ausstattungsstücke Stiftungen von 
Mitgliedern dieser Familie. Zum Schluß wandte sich der Vor- 
tragende noch der Kirchhofbefestigung zu, die er in ihrem 
Wesen, ihrer Anlage und ihrer Bedeutung anschaulich schilderte. 

Der interessante Vortrag war noch durch die Ausstellung 
vieler, teils von dem Vortragenden selbst, teils von Architekt 
H. J, Dennemarck herrührender, photographischer und zeichne- 
rischer Darstellungen der Kirche, ihrer einzelnen Teile und 
Ausstattungsstücke und der Befestigungsanlage illustriert — 

Nach dieser Versammlung trat, wie alljährlich, die fünf- 
monatliche Pause in den Versammlungen des Vereins 
ein. In sie fiel wieder die Hauptversammlung des Ge- 
samtvereins der deutschen Geschichts- und Altertums- 
vereine, die in der Zeit vom 2fX — 23. September in Lübeck:/ 
stattfand und zu welcher als Delegierter des Vereins der^ 
2. Vorstand, Archivrat Dr. Mummenhoff, wieder abgeordnet 



^— 15 — 



war. An sie schloß sich der Tag für Denkmalspflege am 
24. und 25. September in Lübeck an, bei welcher der Verein 
durch Konservator Dr. Fritz Traugott Schulx vertreten war. 
Die erste Monatsversammlung nach der Sommer- 
pause war zugleich als außerordentliche Hauptversamm- 
lung mit der Tagesordnung Ȁnderung der Satzungent 
ausgeschrieben worden und fand am Donnerstag dem 
15. Oktober 1908 statt. Die Mitteilungen, welche der 
l. Vorstand des Vereins über den Stand der Vereinsunter- 
nehmungen machte, können wir hier übergehen, da hierüber 
später im Zusammenhang berichtet werden wird. Hervorzuheben 
aber ist hier, daß der 1. Vorstand im Auftrag des Vereins der 
Hauptversammlung den Vorschlag unterbreitete^ den § 5 der 
Satzungen abzuändern und den Jahresbeitrag der ordentlichen 
Mitglieder von .# 5.^ — in Zukunft auf Ji 8» — zu erhöhen 
und diesen Beitrag in zwei Raten /,u M 4. — je am Anfang 
und in der Mitte des Vereinsjahrs einzuheben. Er begründete 
diesen Antrag damit, daß die an und für sich kärglichen Ein- 
nahmen des Vereins zur Deckung der stets steigenden laufenden 
Ausgaben, insbesondere der immer mehr wachsenden Druckkosten 
absolut nicht mehr ausreichten, trotz der Zuschüsse, deren sich 
der Verein seitens des miltelf ränkischen Landrats wie seitens 
der Stadtgemeinde erfreue. Zu den noch nicht abgeschlossenen, 
größeren Vereinsunlernehmungen, welche zum Teil noch auf Jahre 
hinaus die Vereinskasse beiasten würden, wie die Inventarisation 
de? Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt und die Herausgabe 
der Bau- und Kunstgeschichte der St. Sebaldkirche, kämen neue 
Aufgaben hinzu, denen sich der Verein nicht wohl entziehen 
könne, wie die vom Gesamtverein angeregte Erforschung der 
Flurnamen. Die Zahl der Mitgh'eder aber sei nicht gewachsen, 
sondern habe abgenommen. Die Aussicht^ neue Mitglieder in 
größerer Zahl ^u gewinnen, sei nicht groß, und da die Her- 
stellung der Vereinszeitschrift immer mehr Geld koste und 
schließlich doch auch die Jahresberichte ailjähriich gedruckt 
werden müßten, bleibe nichts übrig, um die Finanzen des 
Vereins ins Gleichgewicht zu bringen, als die Erhöhung der 
Mitgliederbeiträge zu üeschlieBen. Der Antrag begegnete keinem 
Widerspruch, sondern fand einstimmige Annahme. Auch einige 



I 

— 16 — 

AnJere Ar.:-^^;^ au:' Asdcrjng von Satzangsbestimmungen, ob 
sie ;r "riri .ir*: r.v.: len VoRchriften des Bürgerlichen Gesetz* 
: u c >.e< : - : r r i er « -- r Jen einstimmig genehmigt. 



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* > . • > 



::eT übernommen. Er behandelte dts 
oe:!:e:nceordnangen im Nürnberger 
*.Te: o:. < '. ;e 'A e:<:ur.*e: — so fährte er etwa aus — , auch 
^ s . A^i«: .s .-.i' >:^:ichier.kn:i!er bezeichnet, bildeten eine nich 
1" ,: ; ..:.: S: :,i.>.*e:5.^ e:ier.::::Rl:che Gruppe von RechtsqnelleD 
r.v.: e.ver.*. :au:r. :.->. r.*e<: er*;e legreniten Geltungsgebiet, hn 
:,^. .:r.j :-i 'a .:-.jr..:e:: . eiir.r. man. die mündlich überlieferteo 
We:<:-:re: : :;^^:?-:;:>i: -e '.er. .:"c sie vor versammelter Gemeinde 
ve:e>:?" :.: .,i<ser N'..: .ier.*. 1: Jahrhundert tritt eine Wand- 
!.:-;: ;:: ; Tivv v' .i:.iv::r e::: Kr.:>Äeder nehmen sie die Form 
:' . :: e s v . : . i \ c* . : .' ": e :: v- e . .' : > o >: e : e: r.es Vertrages an oder sie 
A e : vi ^^ :: .i .... :: . :v ;^ \ u l e : :: r. i e n von Dorf- und Gemeinde- 

\ i : A .1 ". :.::•*: i* " ;' ■•.-.. * . v • v v ^ r i d e J e r höheren oder geringeren 
r r e . /. ;* : J c* . 1 \ : ; . J i* r «. • e:v e : : : vie l e » o hner . Diese Art Ord- 
"..r.aier. v-;^> Nv.:v.. c':^c: ^-i. c:5 rr.de: sich von 1454 — 1760 
li u : ':: w e *: :: - • si o .; : s . >. o : S . : a , . e P a sie das landgemeind- 

.:c"e 1 el e:: ::.iv ':•. ."...e* K'v..:.:::jLen 'e rühren, sind sie nicht nur 
•Aioi'-iioie v.iesv\ ..:*:>.:.:;*. e- s.-sie-:: :j^'.e:ch Dokumente kultur- 
jesc .^r: .c::e: ,\:: .:.\cv. >e >.v' . .i".s OL:e!'.en für Sprache und 
Lic>c:::v::::e .:e: V.r.i : o:*c:>;:.. Ke. irrer syriohl alsdann über 
die \er>j:::e,:e"er. A::er. vies /^-:.ir.v:ekx.:v.:::erL>. von denen jede 
:::;: -e.rerer. Be:?: :e'e:: : e.e*:: ^^ ..r.:e l^er unmittelbare Grund 
zjLT sehr: :":.i: her. A: :".\>>.:nj; :s: :..:re:>: e:r.*:erissene Zwietracht 
sz'i en:5:an.:er.e r::ord:v-:r.»;. Av:„.er ::: .:er Einleitung Auf- 
-«:h"j2i jjetehen wirc .üe sioh ::'.:no;;e5:r.a.. »ie in Gibitzenhof, 
lIT-: zu einer hin*:A:n^.:gen TrevV.i:: a.:sAAohs: Die Einleitung 
z:r r.»:::':rcr- j::*: \v;r. H*. re> orinner: sehr Jin die Sprache 
nji::e'a.:erl:«:.:er L rknKCc:;. L»le e:n:v..\l :Vsue>:e-l:e Dorfordnung 
vi-:rde ah jährlich e!n:v.a orte n:.:oh \e:e>en. c.i:r.i: sich Keiner 
rr.i: L'nKer,r.:rii^ en'.s.hjiiigen könne. Die \.>r^:nur:^en des 17. 
MTi'i :^. J j/.rh-nAier'.s --ir.ter scheiden sich wer.i^ \on denen des 
l^, Jahrhjnderzs. Es erfoljjten A-»jnderjn*;en Krweiieriincen 
•j'i-:: M.ri':er^n«:en, w.c es d.t-? Bedjrfn s e:..e:sc;i:e /-vveiien 
^,rtj/:r. Or^nunten durch Brand «»dei Kriek. z\i v.i:-.:ude und 



mußten aus diesem Grunde erneuert werden. In der Zeil von 
I 1454 — 1500 sind \2^ im 16. Jahrimndert 34 Dorforcinungen 
I entstanden. Dem 17, Jahrhundert gehören 46, dem IB» Jnhr- 
t hundert nur noch 33 an. In der Zeit zwischen 1629 und 164Q, 
I der traurigsten Zeit unseres deutschen Vaterlandes* entstanden 
• gar keine. Die fruchtbarste Zelt für die Schaffung von L>urf- 
' und Gemeindeordnnngen war die 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts. 
I Es war oft schwer, in Orten mit gemischter Bevölkerung, d. h. 
I ia solchen mit mehreren Grundherren eine Ordnung zustande 
zu bringen. Wichtig ist dabei, ob die niedere r>orfpQli2ei von 
i der (lemeinde oder der Herrschaft ausgeübt wurde. Die 
meisten Dorfgemeinden waren in dieser Hinsicht selbständig. 
Sehr gemischt war in älterer Zeit die Ortschaft M eckenhausen 
(Bez. -Amts HilpoUstein), die nichl weniger als 1 5 Herren auf- 
zuweisen hatte. Heitere Funkte boten die Ausführungen über 
das Strafgeld, seine Verteilung und Verwendung. Das j^ Ver- 
trinken» spielte dabei eine große Rolle, welchen Unfug aber 
der Nürnberger Rat abzuschaifen sich bemühte. Des Öfteren 
wurden die Gemeindemitglieder zu gegenseitiger Überwachung 
angehalten. Selbst strafbar aber machte sich einer, der einen 
anderen bezichtigte, ohne den Beweis erbringen zu können. 
InteressaDte Kapitel boten dann weiter die Kirchweihfeste, das 
(iastrecht, die Beständeraufnahme und die Stellung der Vierer 
zur Gemeinde und zur Herrschaft. Sie waren mit gutem, aus 
den Quellen geschöpftem Humor gewürzt Die ausführlichste 
Behandlung erfuhr die Gemeindeversammlung mit all* ihren 
Eigentümlichkeiten, angefangen von ihrer Zusammenberufung 
bis zum Auseinandergehen. Jede Verfehlung gegen das Her- 
kommen war mit Geldbuße belegt, die in ihrer Höhe mannig- 
I fach abgestuft war. In die Schilderung war auch die bekannte 
^^Sielle aus Aventins bayerischer Chronik IV, 42 (Akadem. Aus- 
^^Bftbe) über das Bayernvolk eingeflochten, die in allen wesent- 
lichen Punkten auch auf das Frankenvolk zutrifft. Hervorzuheben 
ist das Waffen verbot für die Teilnehmer an der Cicmeinde Ver- 
sammlung, das Verbot des Fluchens, des unbefugten Dreinredens, 
des Barfußerscheinens, des Rauchens u. s. w., kurz es kamen 
allerlei Gebote und Verbote zur Sprache, die einen lehrreichen 
Einblick in das Volksleben in älterer Zeit (15.-18. Jahrh ) 

2 



1 




^ 18 ^ 



gewährten. Damit aber hatte Dr. Schrötter nur einen Teil 
seines umfangreichen Themas erledigt, die WeiterfUhrnng aus 
Mangel an Zeit einem späteren Abend varbehakend. Mit Be- 
tonung der Bedeutung der Dorf- und Gemeindeordnungen für 
den modernen Verwaltungsbeamten und mit der Ankündigung 
der Verüffentlichung der fränkischen Weistümer durch die Ge- 
sellschaft für fränkische Geschichte schloß er seine interessanten 
Darlegungen, die ein bislang noch nicht bearbeitetes Gebiet der 
Volkskunde für unser Nürnberger Gebiet erschließen. 

In der sechsten Monatsversanimliing am Donnerstag» 
dem IQ, November 1008 konnte der I. Vorstand der Ver- 
Sammlung eine neue, soeben im Druck vollendete Arbeit des 
IL Vorstands Archivrats Dr. Ernst Mummenhoff über 
Nürnbergs Ursprung und Alter*) vorlegen, eine höchst ver- 
dienstliche Neubearbeitung des vom Verfasser bei der Haupt- 
versammlung der Gesellschaft für fränkische Geschichte in 
Nürnberg am lö. März 1907 Über das gleiche Thema gehaltenen 
Vortrags, ergänzt und bereichert durch verschiedene Exkurse 
nnd Urkundenbeilagen. Außerdem lenkte er die Aufmerksamkeit 
auf eine als Programm des Realgymnasiums in Plauen erschienene 
wertvolle Schrift über Dr. Christoph Scheurl von Prof. 
Fei. Edm. Streit. Den Vortrag für diesen Abend hielt Biblio- 
thekkustos Dr, Emil Reicke über das Thema itDer Sturz 
des Losungers Anton Tetzel im Jahre I5i4t. Dieser 
Fall hat, da er von dem Nürnberger Rat sehr geheim gehalten 
wurde, Anlaß zu sagenhaften Erzählungen gegeben, deren ge- 
läufigste fradilion die ist, daß Tetzel dem Markgrafen von 
Brandenburg die Stadt habe verraten wollen, indem er ihm in 
der Nacht das Tiergärtnertor geöffnet habe. Nur durch einen 
Zufall sei dieser böse Anschlag vereitelt worden. In neuerer 
Zeit hat Lotter in seinen i Sagen, Legenden und Geschichten 
der Stadt Nürn berge diese Sage weiter ausgeschmückt. Eine 
davon abweichende, aber auch ziemlich phantastische Erzählung 
über Tetzels Sturz findet sich schon in der von Ludwig Pastor 




^) Nürnbergs Ursprung und Alter in den Darstellungen der Ge- 
schieh tsch reiber und im Licht der Geschichte von Dr Ernst Mummen- 
hoff, Archivrat. Mit zwei Plänen. Nürnberg, Verlag von J. L. Schräg 
1908. 8*>. VI 11 und 142 Seiten. 



I 

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herausgegebenen italienischen Beschreibung der Reise des Kar- 
dlDals Luigi d*Arragona diuch Deutschland und die Nachbar- 
nder von Antonio de Beatis, aus dessen sehr interessanten 
childerungen der Vortragende einiges bekannt gibt. Historisch 
liegt die Sache so, daß Anton Tetzel, der 145Q geboren» I48ü 
in den Rat kam und 1507 zweiter Losunger wurde, nachdem 
er schon vorher verschiedene Händel mit dera Ratsherrn Willi- 
bald Firckheimer gehabt hatte, allmählich auch dem Rat in 
seiner Gesamtheit mißfällig wurde, durch sein hoffärtiges, streit- 
und ränkesüchtiges und verschlagenes Wesen. In zwei Privat- 
sachen zog er sich deshalb (April und Oktober 1513) eine 
ernstliche Verwarnung xu. Die Ursache aber zu seinem Sturze 
bildeten gewisse Irrungen wegen Gräfenbergs, das sich im ge- 
meinsamen Besitz eines anderen Zweiges der Tetzelischen 
amllie befand. Es kam darüber zu langen Familienstreitigkeiten, 
|n deren Verlauf es sich herausstellte, daß Tetzel seinen männ- 
lichen Anverwandten in Gräfenberg gewisse Urkunden, die unter 
richterlichem Verschluß lagen, — wahrscheinlich unter Mißbrauch 
seiner Amtsgewalt — zum Nachteil ihrer Schwestern verschafft 
hatte. Der Rat erteilte Teixel deshalb und noch aus anderen 
Gründen wieder einen strengen Verweis, zum Klappen aber 
kam die Sache erst» als am K. November 1514 Wolf Holz- 
schuher, der das Recht der Schwestern Tetzel auf Gräfenberg 
vertrat, Anton Tetzel beschuldigte, seinen Vettern des Rats 
Geheimnisse verraten und gegen die Ansprüche des Rats, 
namentlich auf Besteuerung der Gräfenberger Bürger, Ratschläge 
erteilt zu haben. Zum Beweise seiner Behauptungen verwies 
Holzschuher auf eigenhändige Schreiben des Anton Tetzel. 
Eines dieser Schreiben wurde sofort zur Stelle geschafft und als 
Tetzel auf die am 15, November an ihn gerichtete Frage, ob 
er die Handschrift als die seinige anerkenne, nicht leugnen 
konnte, daß er den Brief geschrieben w^tirde er sogleich, zuerst 
auf dem Rathaus, dann aber auf dem Luginsland in sicheren 
Verwahrsam genommen und da die Untersuchung weiter ergab, daß 
er wiederholt, wider seine Pflicht als Ratsherr, von verschiedenen 
Parteien, deren Sache vor dem Rat oder vor Gericht anhängig 
war, Geschenke angenommen habe, zur Rede gestellt, zuerst 
im Guten und dann unter Androhung der Folter. Tetzel gab 




— 20 — 

nun seine Schuld zu. Der Rat erklärte ihn darauf für Tnelneidtg 
und ehrlos, entsetzte ihn aller seiner Ämter, beschloß aber 
»seiner Freundschaft zu Ehren« nicht peinlich über ihn zu 
richten» sondern ihn nur gefangen zu halten, letzteres auch aus ■ 
dem Grunde, daß er nicht etwa aus Rache des Rats Geheimnisse, 
von denen er als einer der Vornehmsten im Rate Wissen trage^ 
an die Feinde der Stadt verrate. Der Rat blieb auch fest 
trotz aller Bemühungen der Tetzelschen- Familie, die sich beim 
Kaiser und anderen hohen Herren für ihn verwandte. Tetzels 
Gefängnis wurde im Januar \5i5 auf den fünfeckigen Turm 
gelegt; auf diesem ist er auch nach etwas mehr als 3 jährigem ■ 
Gefängnis gestorben, am 27. Januar 1518, Wenn wir auch 
jetzt des Rats V^erfahren als zu hart empfinden, so darf es doch, 
vom Standpunkt seiner Zeit betrachtet, als ein Beweis der un- 
parteiischen Gerechtigkeit des Rates angesehen werden, der 
auch den zweithöchsten Beamten der Stadt nicht schonte, wenn 
es galt, die Interessen des städtischen Gemeinwesens vor 
Schaden zu bewahren.^} 

In der siebenten und letzten Monatsversammlung 
vom Donnerstag, dem 17. Dezember IQ08 konnte der 
Vorsitzende wiederum eine neue literarische Erscheinung vor- 
legen, die tm Verlag von J. H, Ed. Heitz (Heitz & Mündel) in 
Straßburg als Heft 107 der Studien zur deutschen Kunstgeschichte 
erschienene, aus dem im April im Verein gehaltenen Vortag 
entstandene, verdienstvolle Studie des Konservators Dr. Fritz 
Traugott Schulz über die St. Georgenkirche in Kraftshof 
bei Nürnberg.^) Hauptprediger Dr. Christian Geyer hielt 
sodann einen fesselnden Vortrag über i>Hegel in Nürnberg!. 
Hegel war» durch die Kriegsereignisse aus Jena vertrieben» 
Anfang März 1807 nach Bamberg gekommen, wo er die Redak- 
tion der Bamberger Zeitung übernommen hatte. Aus dieser ihn 
durchaus nicht befriedigenden Tätigkeit sehnte er sich heraus- 



*) Der Vortrag kommi soeben im Unterhaltungsblatt des Fränki- 
schen Kurier 56. Jahrg. 1909 No. r ff. lum Abdruck. 

*) Studien lur deutschen Kunstgeschichte Heft 107. DieSt.Georgen- 
ktrche in Kraftshof von Dr. Fritx Traugott Schuh. Mit 35 Abbildungen 
auf II Tafeln. Straßburg, J. H. Ed. Heitz (HetU & Mündel) rcjog. S». 
IV und 67 S. 



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— 31 — 

zukommen und nahm darum das Anerbieten seioes Freundes, 
des Müncliener Zentralschulrats Niethammer, ihm das Rektorat 
des Nürnberger Gymnasiums zu übertrageup gerne an. Seine 
zum Teil sehr herben Urteile über dtn Kulturstand des damaligen 
Bayern lassen sich in dem von ihm geprägten Wort, daß Bayern 
ein wahrer Tintenklecks in dem Lichttableau Deutschlands gewesen, 
zusammenfassen. Ebendarum war er für die nächsten Jahre ein 
rühriger Mitarbeiter an dem Niethammerschen Werk der Schul- 
reform und mit der Übernahme des Rektorats im Spätherbst 1808 
beginnt ein völlig neuer Abschnitt in der Geschichte des Nürnberger 
Gymnasiums. Er selbst Übernahm den philosophischen Unterricht 
an den vier Gymnasialklassen, der in drei Abteilungen von je 
4 VYochenstunden erteilt wurde* Aus der Vorbereitung für seine 
Stunden ging die ausführliche philosophische Propädeutik hervor, 
die im 18, Band seiner Werke als erste Einführung in seine 
Philosophie abgedruckt wurde. Interessante Einzelzüge über 
die unterrichtliche Tätigkeit des großen Philosophen verdankt 
mzT\ seinem Schüler und späteren Nachfolger als Rektor, 
noch späteren Statltarchivar G. W. K. Lochner, aus dessen 
Nachlaß der Vortragende dank dem Entgegenkommen unseres 
Mitglieds, des Medizinalrats Dr. Friedrich Lochner, einige neue 
Notizen geben konnte. Das schönste Denkmal von Hegels Wirk- 
samkeit in Nürnberg sind die erhaltenen fünf Schuireden, in denen 
er sich über den Wert der klassischen Studien und die durch 
die Schule zu leistende Erziehung (Grammatik und Disziplin) in 
klassischer Abgeklärtheit ausspricht. Aber auch die Jahresbe- 
richte des Gymnasiums von 1808 bis 1816 verraten, daß ein 
Mann an der Spitze dieser Anstalt stand, der sich zugleich als 
den Repräsentanten der geistigen Bildung fühlte. Sehr kläglich 
waren die äußeren Verhältnisse. Die Kollaboraturschulen, die 
Primärschulen und das Progymnasium waren im Lorenzer und 
Sebalder Schulhaus untergebracht, wo anfangs nicht einmal 
Aborte für die Schüler vorhanden waren Die Gymnasialklassen 
wurden in dem jetzt noch vorhandenen Gebäude am Egydien- 
platz unterrichtet. Die Professoren waren schlecht besoldet und 
erhielten ihren Gehalt erst nach Monaten Wartens ausbezahlt. 
Hegel selbst erhielt QOO,— fl., 100.— fl. für die Führung des 
Rektorats und freie Wohnung. Einen Versuch, ihm diese für 




22 



100, — fl. anzuschlagen, wehrte er energisch ab. Interessant 
sind seine Urteile über die Nürnberger und Bayerischen Zustände. 
Das altfränkische Wesen, den Konservativismus und die »Troseleii 
der Nürnberger lernte er namentlich kennen, als ihm seit 1813 
das Referat in Schulsachen beim Stadtkommissariat übertragen 
wurde und seine Bemühungen um Reorganisation des Volksschul- 
wesens auf viel passiven Widerstand stießen. Der regelmäßige 
Briefwechsel mit Niethammer eröffnet immer wieder den Blick 
in die politischen Verhältnisse des Königreichs. Hegel spricht 
sich in den schärfsten Ausdrücken mit häufigen Anleihen aus 
der Zoologie über die reaktionäre Partei in München aus und 
hat für ihr Treiben nur die Bezeichnung Hyozoismus (Schweine- 
wirtschaft). Dann wieder erhebt er sich zu prophetischer Größe* 
Am 5. Juli 1816, als der Sieg der Reaktion schon ziemlich 
entschieden ist, schreibt er ilch halte mich daran, daß der 
Weltgeist der Zeit das Kommandowort >2U avancieren« gegeben 
hat und solchem Kommando wird pariert, dies Wesen schreitet^ 
wie eine gepanzerte, festgeschlossene Phalanx unwiderstehlich 
und mit so unmerklicher Bewegung, als die Sonne schreitet, 
vorwärts durch Dick und Dünn.o. Sein Nürnberger Aufenthalt 
ließ ihm die Muße zur Abfassung seines philosophischen Haupt- 
werks» der großen Logik. In dauernde Beziehung zu Nürnberg 
trat er durch seine 1811 erfolgte Vermählung mit Marie von 
Tucher, der ältesten Tochter des Jubst Wilhelm Karl Freiherrn 
Tucher von Simmelsdorf, der bis 1806 Senator der Reichsstadt 
gewesen war. Aus dieser Ehe gingen die beiden in Nürnberg 
geborenen Söhne Karl, der spätere Erlanger Historiker, und 
Immanuel, der nachmalige Konsistorialpräsident der Provinz 
Brandenburg, hervor. Hegel hatte stets während seines Nürn- 
berger Aufenthalts die akademische Tätigkeit als sein Ziel im 
Auge behalten* Unmittelbar nach dem Sturze seines Freundes 
Niethammer folgte er einem Rufe nach Heidelberg, von wo er 
später bekanntlich nach Berlin tiberging. 

Zum Schluß der Sitzung verlas Archivrat Dr. Munnmenhoff 
einen unter dem Titel > Altnürnbergf in No. 289 der Nord- 
bayerischen Zeitung, Jahrgang 1908, erschienenen Artikel des 
Hauptmanns a, D, Eman, Seyler. in welchem ihm, in zum Teil 
5ehr heftiger Polemik, Unwahrheiten. Mätzchen, verständnislose 




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23 — 






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KrUik, Enlstellung von Originaltexten, unlogische und wissen- 
schaftlich leichtfertige Behandlung des historischen Stoffes u. s, w. 
vorgeworfen war. Dieser, wenn sie wahr wären, allerdings recht 
schwerwiegenden Fehler solUe sich Mummenhoff in seinem neuesten 
Werke über »Nürnbergs Ursprung und Alten schuldig gemacht 
haben. Archivral Mummenhoflf gab. nun eine Erklärung ab, in 
der die Anschuldigungen Seylers sämtlich und zwar für jeden 
Urteilsfähigen aufs Einleuchtendste widerlegt wurden. Aufs 
inzelne einzugeben ist hier nicht der Ort, Nur das Eine sei 
rwähnt, daß aus den von Seyler selbst zitierten Stellen bei den 
ilten römischen Schriftsteüern Cäsar und Flavius Vopiscus in 
der Tat klar hervorgeht, daß Seyler bezüglich der Deutung der 
dort genannten Excubien und Agrarien sich eine ganz neue 
Terminologie zurecht gelegt hat, die philologisch unhaltbar ist 
und daher auch von anderer berufener Seite in öffentlicher 
Kritik Zurückweisung erfahren hat. — 

So viel über die M onats Versammlungen des Vereins! 
»'enn wir auch in diesem Jahre in der angenehmen Lage waren, 
über den Inhalt der gehaltenen Vorträge eingehend berichten 
2U können, so verdanken wir dies wieder dem rühmlichen 
Pflichteifer, mit welchem der J. Schriftführer des Vereins nach 
jeder Monatsversammlung über den gehaltenen Vortrag in der 
Tagespresse berichtete. Seine sorgfältig und mit Geschick aus- 
gearbeiteten Berichte liegen den vorstehenden Inhaltsangaben 
über die Vorträge zu Grunde, 

Der Ausschuß trat im Laufe des Jahres zu vier Sitzungen 
zusammen, deren Tagesordnungen jedesmal einen überreichen 
Beratungsstoff aufwiesen. Es ist deshalb im Einzelnen nicht 
möglich, die gefaßten Beschlüsse hier anzuführen. Neben den 
Veröffentlichungen des Vereins, dis fortgesetzt den Ausschuß 
l>eschäftigten, den Vorberatungen über die Satzungsänderungen, 
den Beratungen über die abzuschließenden Verlagsverträge ist 
s seinen Beschlüssen namentlich die auf Wunsch des Redakteurs 
er Vereioszeitschrift, Archivrats Dr. Mnmmenhotf, erfolgte 
Wiedereinsetzung einer Redaktionskommission hervorzuheben, 
welche demselben vor Allem die Verantwortung für Annahme 
oder Ablehnung eingesandter Beiträge für die »Mitteihingen« 
abnehmen soll. Zu Mitgliedern der Kommission v^urden neben 




I 



Archivrat l>r MummenhofiF selbst der erste Vorstand JustiÄrat Frhr 
von K.reß und der zweite Schriftführer Bibliothekar Dr. Theodor 
Hampe gewählt. Dyrch einen Aufruf, der im Ausschuß beraten 
und festgestellt wurde und xu Anfang des neuen Jahres versandt 
werden soll, soll versucht werden, neue Mitglieder zu gewinnen. 

An Vereinsschriften smd im Laufe des Jahres erschienen 
der Jahresbericht über das dreißigste Vereinsjahr 1007 und das ■ 
18. Heft der ^Mitteihingeni, wiederum ein stattlicher Band von 
316 Seiten, der zunächst an größeren Abhandlungen eine Studie 
über »Die Entstehung der Nürnberger Reformation von 1479 
(1484) und die Quellen ihrer prozeßrechtlichen Vorschrifteni M 
von Daniel Waldmann, dann eine verdienstliche Zusammen- 
Stellung der Notizen über i Kirchliche Stiftungen Sebald 
Schreyers J 47 7 — 1507« vom nunmehrigen Kreisarchivassessor ■ 
Albert Gümbel, ferner eine cause celebre der damaligen Zeit 
* Den Liebes- und Ehehandel der Barbara Löflfelholz, der Mutter 
Wühbald Pirckheimers, mit Sigmund Stromer zur goldenen 
Rosec von Dr. Emil Reicke. und endlich einen literatur- 
geschichtlichen Beitrag >i>er Nürnberger Poet Sigmund von 
Birken in seinen historischen Schriften t von Dr. Wilhelm 
Hausenstein bringt. An diese größeren Abhandlungen schließen 
sich kleinere Mitteilungen, darunter ein neuer Versuch zur 
Lösung der Frage über die Bedeutung des Namens Nürnberg 
von Johannes Schmidkontz, und eine sehr große Zahl von Be- 
sprechungen neuerer auf Nürnberg bezüglicher Literaturerschei- 
nungen an. 

Dem Tausch verkehr mit den befreundeten Vereinen, 
Gesellschaften und Anstalten wurde auch in diesem Jahre die 
größte Sorgfalt zugewendet. Die Vereinsbibliothek ist durch 
die eingelaufenen Tauschschriften sowohl als durch die ihr in 
großer Zahl zugewendeten Geschenke auch heuer wieder erheb- 
lich bereichert worden. Die Zugänge sind aus dem Anhang II 
zu ersehen. Allen freundlichen Spendern sei bester Dank 
gesagt. 

Nicht erfreulich ist dagegen, was wir noch über die Ver- 
änderungen Im Mitgliederstande zu berichten haben, Ausweis- 
lich des letzten Jahresberichts zählte der Verein am Ende des 
Jahres 1907 im ganzen 431 Mitglieder, nämlich 428 ordentliche 




— 25 

and 3 nach $ 7 der Satzungen. Hievon sind im Laufe des 
Jahres 1908 nicht weniger als 24 Mitglieder verstorben oder 
aasgetreten. Neu aufgenommen wurden 8 Mitglieder, nämlich 
7 ordentliche und eines nach § 7 der Satzungen, so daß der 
Verein Ende 1908 nur 415 Mitglieder zählt. Das Nähere wolle 
dem .\nhang III dieses Berichts entnommen werden. 

.allein wenn auch die Finanzlage des Vereins augenblick- 
lich keine günstige ist, wenn auch die Zahl der Mitglieder 
abgenommen und der unerbittliche Tod im vergangenen Jahre 
treue nnd begeisterte Anhänger unserer Sache aus unseren 
Reihen gerissen hat, noch ist kein Grund gegeben, mutlos in 
die Zukunft zu sehen. Die Finanzen des Vereins werden bei 
entsprechender Sparsamkeit im Laufe des Jahres wieder in Ord- 
nung kommen. Der Verein wird seine alte Anziehungskraft 
behaupten und die Lücken im Mitgliederstande werden sich 
wieder ausfüllen. Die Vereinsleitung wird nach wie vor bemüht 
«ei«, den satzungsmäßigen Verpflichtungen getreulich nachzu- 
kofflfflen, und darf sich der Hoffnung hingeben, daß sie, wie 
bisher, bei diesem Bestreben die tatkräftige und nachhaltige 
Unterstützung aller Freunde der Geschichte der alten Reichsstadt 
Xümberg finden wird. 



Nürnberg, im Januar i90Q. 



Der I. Vorstand: 
F r h r. von K re ß. 



— 26 - 

I. ANHANG. 

Kassabericht für das Jahr 1908. 

A. Vereinsrechnung. 

Einnahmen: 
I. An Kassabestand vom Vorjahr ....// 3.95 

II. An Beiträgen der Mitglieder 

a) Jahresbeiträge . . . ulT 2114.95 

b) einmalige Beiträge . » 100. — 

» 2214.95 

III. An Erlös aus Druckschriften .... » 67.40 

IV. An Zinsen des Reservefonds .... » 94.50 
V. An Zuschüssen aus anderen Kassen (Kreis- 
kassa von Mittelfranken) . . . . » 700. 

VI. Aus dem Reservefonds » — . — 

VII. An sonstigen Einnahmen > 27.28 

Summa: Ji 3108.08 
Ausgaben: 

I. Auf die Verwaltung M 216.31 

II. Auf die Versammlungen > 143.02 

III. Auf die Herstellung und den Versand der 

Vereinsschriften: 

1. Honorare der Mitarbeiter M 610.^ — 

2. Druckkosten ... 1337. 60* 

3. Versandspesen . . . ^ 31.65 

> 1979.25 

IV. Auf die Vereinsbibliothek > 332.05 

V. Auf den Gesamtverein der deutschen 

Geschichts- und Altertumsvereine . 117.80 

VI. Auf andere Vereine 20 — 

VII. Auf die Herstellung des Werkes über die 

St. Sebalduskirche » — . — 

VIII. Auf sonstige Auslagen >^ 54.50 

Summa: .ü 2862.93 
Abgleichung: 
Einnahmen . . M 3108.08 

Ausgaben . . . . » 2862.93 
Kassabestand . M 245.15 



— 28 — 



n. ANHANG. 

Bibiiothekgeschenke und Tauschschriften. 



a) Geschenke. 

l. Von Herrn Friedrich Freiherrn von Behaim, Stiftungs- 
administrator in Nürnberg: 

a) Schreib-Kaleoder auf das Jahr nach der Gnaden-reichen 
und Heil-bringenden Geburt Jesu Christi 1733. Denen 
Gelehrten, Canzeleyen, Schreibern, Kauff- und Hand- 
werks- Leuten zum nützlichen Gebrauch zusammen- 
getragen durch Johann Christoph Wagnern, Norirabergae 
S. S. Theolog. k Astrol. Stud. Nürnberg. Gedruckt 
bei Adam Jonathan Felßecker, 

b) Reichsstadt Nürnbergisches Adresse-Buch für das Jahr 
1 7Q5 in 96. Nürnberg, im Verlage der Riegelischen 
Buch' und Kunsthandlung. 

c) Korrespondent von und für Deutschland. No. 86. 
Montag, 26. März 1832. Mit Seiner Königlichen 
Majestät von Bayern allergnädigstem Privilegium. 

d) Nachrichten itur (beschichte der Stadt Nürnberg. I. und 
IL Band, Nürnberg, im Verlag der Stiebnerischen 
Buchdruckerei. 17B5 und 1786. 

e) Vermischte Beiträge zur Geschichte der Stadt Nürnberg, 
herausgegeben von Georg Ernst Waldau, alt. Hospital- 
prediger. Nürnberg, im eignen Verlag. L Band 1786. 
IL Band 1787. III, Band 1788. 

Q Bibliotheca Norica Williana oder Kritisches Verzeichnis 
aller Schriften, welche die Stadt Nürnberg angehen 
und die tut Erläuterung deren Geschichte seit vielen 
Jahren gesammelt hat, nun aber im öffentlichen Drucke 
beschreibet Georg Andreas Will, Kais. Hof- und 




ä 



^- » — 

Pfatzgraft der Dicfaikioist, Geseliichtc und Politik OC 
ord, Lehrer. Partts I So^ptomtn »d Htstoriam poUticmin 
penineQüom Sectio I, Ahdorf, gedruckt bei Toh Paul 
Mejei. 1772. 

g) Naclirichtcn xor alleren und »eueren Geschichte der 
freien Reichsstadt Nürnberg. Ein Bettr.ig iiir Ge- 
schichte der Reichsstädte in Teutschland, Bearbeitet 
und herausgegeben von Johann Karl Sigmund Kiefhaber. 
Nürnberg, iro Lechnerischen Verlag. L Band IH03, 
IL Band 1804, 
h) Eine Aktie des Industrie- und Kukurvereins in Nürnberg 
zur Erweiterung der Anstalt zur Beförderung der vatet« 
ländischen Prerdezucht und Begründung eines Fohlen* 
hofes im Rezatkreise vom 20. Februar IÖ32 Nr>. 24!» 
über fl. n .—, 

"¥on Herrn Dr. Wilhelm Bcrnluardt, Frofcniior of (icrmati 
in Washington: 

Das Peterle von Nürnberg, Eine Geschiriitr am nliir 
Zeit von Viktor Blüthgen. With Note», Vorohtilnry aihI 
Exercises by Dr Wilhelm Bernhardt, HenlhK Modinit 
Language Series, Boston U, S, A. 1^08. 
von Herrn Postdirektor C. EßlinKer in I*cer In Oittrirnfninl 
Das Postwesen in Ostfriesland in ^er Zeil van 1744 
bis 1806, Von . . , (Abhandlungen und VurlrllK« ^^^^ 
Geschichte Ostfrieslands, Heft VUI/IX) 
von der Geseifschaft für Fränkische (^eichlrhtip hi 
Würzburg: 

a) Neujahrsbiätter. Herausgegeben von der , . IM lfl# 
Nürnberger Malerakademie und Zekhmmthtth Im /4I* 
sammenhang mit dem Kunitteben tier MfUhtslndl vnm 
der Mitte des 17. Jahrbuodcits bis Ifl2l Nim h Ulk* 
rarischen und archivaJfselicfi QtielMn i|irir»*4iiMl uim 
Georg Schrötter. Würsbofg l'/O», 
Dritter jahresb^ncht dcf - . - lll#<»r 'm« J»*ir i * w 
Wurzbufg iQOe. 
von Herrn Kreiitrcliivasief tat AHifH UMlrtlMl Hl 
Nfimbcrg: 
a) Kleiiie Beftrif e mr UlerM H/^K*#ii^if f#M V Mi>*i|/i»»f hl/ Um 




— 30 — 




Von , , , Separatabdrück aus dem Repertormm für 
Kunstwissenschaft etc. etc. Bd. XXXI. 

b) Eine neue an hivalische Dürernotix. Zur Veit-Sjoß- 
Forschung. Von . , . Sonderabdruck a^s dem Reper- 
torium für Kunstwissenschaft etc etc. Bd. XXX !> 

c) Hans SchoUer, ein deutscher Bildschnitzer am böhmischen 
Hofe (14Q0 — 1517). Von . , . Sonderabdruck aus dem 
Repertorium für Kunstwissenschaft etc. etc. Bd. XXXI, 

von Herrn Dr. Theodor Hampe^ Bibliothekar am Ger- 
manischen Museum in Kiirnberg: 

Th. Hampe, Nürnberger Künstler II (B— Bed). Sonder- 
abdruck aus dem Aligem, Lexikon der bildenden Künstler, 
herausgegeben von U, Thieme und F. Becker, 
von Herrn Heinrich von Kohihagen, Heraldiker in 
Bamberg: 

a) Das Domkapitel des alten Bistums Bamberg und seine 
Canoniker. Zugleich ein Beitrag zur Geschichte des 
fränkischen Adels, der deutschen Domstifte im Allge* 
meinen und der Handhabung des Canonischen Rechts, 
bearbeitet nach einer Handschrift des G Freiherrn von 
Hörn unter Benützung von Urkunden und Akten des 
k. Kreisarchivs Bamberg von . . . Bamberg, 

b) Die Bedeutung der Heraldik, Von . . . Bamberg, 

c) Die Heraldik am Äußeren Bamberger Bauten. Von 
H. Th. von Kohlhagen. Bamberg 1906. 

von Herrn Georg Freiherrn von Kreß, k. Justizrat in 
Nürnberg: 

a) Forschungen zur Geschichte Bayerns. Vierteljahrsschnft. 
Unter Mitwirkung von etc. etc. herausgegeben von 
Michael Doeberl und Karl von Reinhardstöttner, 
XV. Bd., 1.— 4. Heft, München |Q07. 

b) Monats ^Korrespondenz für die Mitglieder des Evan- 
gelischen Bundes, 21. Jahrgang. 1907 No, l — 12_ 
Halle 1907. — Literarische Rundschau für das evan- 
gelische Deutschland. Beilage zur Monats-Korrespondenz 
des Evangelischen Bundes. Herausgegeben von Dr. 
R. Pfleiderer in Ulm. 16. Jahrgang. No. 1 — 12. 
Leipzig 1907. 




31 



c) Wochenblatt des landwirtschaftlichen Vereins in Bayern, 
Herausgegeben vom Bayerischen Landwirlschaftsrat. 
97, Jahrgang, No. 1—52. München 1907. 

d) Schriften des Vereins für Reforniationsgeschichte, 
23. Jahrgang. Drttics und viertes Stück No 88/89. 
Die Reformation in Trier und ihre Unterdrückung, 
Erstes Heft: Der Reformationsversuch, Von Julius Hey. 
Halle a. S. 1906. — 24. Jahrgang. Erstes Stück 
No. QO. Die Kirchen- und Scimivisitalion im sächsischen 
Kurkreise vom Jahre I5ä5. Erstes Heft: Die kirch- 
lichen und sittlichen Zustände. Von Wilhelm Schmidt. 
Halle a, S, l90ö, -^ Zweites Stück No. 9K Refor- 
raationsgeschichte von Lippstadt, der ersten evangelischen 
Stadt in Westfalen. Von Heinrich Niemöller. Halle a. S. 
1906, — Drittes Stück No. 92. Die Kirchen- und 
Schuivisitation im sächsischen Kurkreise vom Jahre 1555. 
Zweites Heft. Die wirtschaftlichen Verhältnisse. Von 
Wilhelm Schmidt Halle a. S. 1906, — Paul Gerhard. 
Ein Erinnerungsblatt von Gust. Kawerau, Halle a, S. 1907. 

— 25. Jahrgang, Erstes Stück No. 94. Die Refor- 
mation in Trier 1559 und ihre Unterdrückung Zweites 
Heft: Die Unterdrückung von Julius Ney* Leipzig 1907, 

— Zweites Stück No* 95. Zur Erinnerung an Fürst 
Georg den Gottselfgen zu Anhalt. Zum 400jährigen 
Geburtstage am 15. August 1907 von F, Westphal, 
Pfarrer in Dessau. Leipzig 1907. 

e) Wien am Anfang des XX. Jahrhunderts. Ein Führer 
in technischer und künstlerischer Richtung. Heraus- 
gegeben vom Österreichischen Ingenieur- und Architekten- 
Verein. Redigiert von Ingenieur Paul Kortz, Stadt- 
baurat. 2 Bände. Wien 1905. Verlag von Gerlach 
und Wiedling, 

f) Betlage zur Allgemeinen Zeitung. 1907* I. — IV. Quartal. 
München 1907, 

g) Internationale Wochenschrift für Wissenschaft, Kunst 
und Technik. Herausgegeben von Dr. Paul Hinneberg. 
Band L 1907. 

h) Festführer für das III. bayerische Musikfest zu Nürnberg, 




— 32 — 



k^ 



Pfingsten 1908, 7,8 und 9. Juni 1908. (Mlteiner Ab- 
handlung: Musik jifiege und Musik aufiührungen im alten 
Nürnberg von Archiv rat Dr, MumnienhofT,^ 
i) Der wirtschaftliche Wert der bayerischen Großschiff- 
fahrtsstraße von Gustav Steiler, Geschäftsführer des 
Vereins für Hebung der Fluß- und Kanalschiffahrt 
in Bayern. Mit einem Anlagen bände. Verlegt vom 
Verein etc. etc. 1908, 
k) Amtsblatt der Stadt Nürnberg 190ö. Zehnter Jahrgang. 

Nürnberg, Verlag des Stadtmagist rats, 
1) Kochkunst- und Gastwirtsgewerblichc Ausstellung. Unter 
dem Protektorat Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen 
Alfons von Bayern: Allgemeine Jubiläums-Ausstellung 
für Kochkunst und Gast wirtschaCts- Artikel Nürnberg 1908 
in der städtischen Festhalle des Luitpoldhains, 19. bis 
30, September, veranstaltet vom Gastwirtsverein Nürnberg 
und Umgebung zur Feier des fünfundzwanzigjährigen 
Bestehens des Vereins unter Mitwirkung des Vereins 
Nürnberger Köche. Nürnberg IQOH. 
m) Unter dem Protektorat Ihrer Königlichen Hoheit der 
Prinzessin Ludwig von Bayern. Katalog der Bayerischen 
Landesobstausstellung vom 10. — 19. Oktober 1908 in 
der städtischen Festhalle im Luitpoidhain zu Nürnberg. 
Veranstaltet vom Landesverbj.nd bayerischer Ubst- 
bauvereine. 

9. von der Nürnberg - Fürtber Straßenbahn - Direktion 
in Nürnberg: 

Nürnberg -Fürther Straßenbahn, Geschäftsbericht über 
das Jahr 1907. 

lü. von der kgl, Hofbuchhandlung Heinr, Schräg in Nürnberg: 
Nürnbergs Ursprung und Alter in den Darstellungen 
der Geschichtsschreiber und im Lichte der Geschichte 
von Dr. Ernst Mummenhoff, Archivrat. Mit zwei Plänen. 
Nürnberg, Verlag von J. L. Schräg 1908» 

IL von Herrn Dr. Fritz Traugott Schulz, Konservator am 
Germanischen Museum in Nürnberg: 

a) Die Rundkapelie zu Altenlurt bei Nürnberg, ein Bau- 
werk des 12, Jahrhunderts, t^ine geschichtliche und 



2 



33 — ■ 



bau wissenschaftliche Unterste hung von Dr, Fritz Traugott 
Schulz. Mit 12 Abbildungen Studien zur deutschen 
Kunstgeschichte, Heft 94. Straßburg, J. G. Ed. Heitz 
(Heitz & Mündel) 1008. 

Neuentdeckte Arbeiten von Veit Stoß, Von Dr. Fritz 
Traugott Schulz, Mit 2 Tafeln. Sonderabdruck aus den 
Mitteilungen des Germanischen Nationahiiuseums IQQ8, 

12. von Herrn Otto Schulz, Architekt und Lehrer an der 
kgl, Kunstgewerbeschule in Narnberg: 

Die romanischen Bauteile der Sebalduskirche in Nürnberg 
und ihre Instandsetzung. Von Otto Schulz, Architekt 
von St. Lorenz in Nürnberg. (Mit Abbildungen auf 
Blatt 62 — 64 im Atlas), Sonderabdruck aus der Zeit- 
schrift für Bauwesen. 

13. von der städtischen Wasserversorgung in Nürnberg: 
Städtische Wasserversorgung in Nürnberg, Geschäfts- 
bericht über das Jahr IQ07. 

vom Stadtmagistrat Nürnberg: 

a) Verzeichnis der Bau- und Kunstdenkmä!er im Stadtbezirk 
Nürnberg. Vorgelegt vom Verein für Geschichte der 
Stadt Nürnberg, bearbeitet von Dr, Fritz Traugott Schulz, 
Konservator am Germanischen Museum (907 (Abschrift). 

h) Voranschlag für den Geraeindehaushalt der Stadt 
Nürnberg für das Jahr 1908 (in auszugsweiser Fassung). 
Festgesetzt durch den Beschluß der Gemeindebevoll- 
mächtigten vom 27,, 28. Dezember 1907 und genehmigt 
durch Magistratsbeschluß vem 31. Dezember 1907. 

c) Geschäftsverteilung im Magistrat und Gemeindekoilegium 
der Stadt Nürnberg von 1908 an. Nürnberg 1908. 

d) Bericht über die Betriebsergebnisse des Schlacht- und 
Viehhofs der Stadt Nürnberg für 1907. Erstattet durch 
Direktor Rogner. 

e) Nachträge zur Sammlung urispolizeilicher Vorschriften 
und örtlicher Satzungen der Stadt Nürnberg 1904. 
60.-88, Nachtrag. 

f) Bericht über das allgemeine städtische Krankenhaus 
für 1907. 

g) Satzungen für das Sebastian-Spital. 

\ 



— 34 — 

h) Bericht des städtischen Gaswerks für !Q07, 

i) Ortspolizeüiche Vorschriften über die Ausführung, Prüfung 

und Überwachung von elektrischen Starkstromanlagen 

und den Stronibezug aus dem städtischen Elektrizitätswerk, 
k) Zwölfter Geschäftsbericht des städtischen Elektrizitäts- 
werks für 1Q07. 
I) Gutachten über die Aufstellung von Wohnungsausschüssen 

und Wohnungsaufsehern in Nürnberg, 
in) Dienstanweisung für die Wohnungsaufseher, 
n) Konimissionsbericht über Handelshochschulen vom 

Aprü 1908. 
o) Weihnachten In Nürnberg. Herausgegeben vom Verein 

zur Förderung des Fremdenverkehrs in Nürnberg, 
p) Nürnberg ist eine der reizvollsten Städte der Welt. 

Mit Illustrationen. Reklame des Fremdenverkehrsvereins 

in Nürnberg, 
q) Verwaltungsbericht der Stadt Ntlrnberg für das Jahr IQ06. 

Mit der Gemeinderechnung in summarischer Fassung. 

Herausgegeben vom Stadtmagistrat. Nürnberg 1908, 

15, von Herrn Professor Felix Edmund Streit, cand. rev. 

Min., in Plauen i. V,: 

Christoph Scheurl, der Ratskonsulent von Nürnberg» 
und seine Stellung zur Reformation. Von , . , Wissen- 
schaftliche Beilage zu dem Jahresbericht des Realgym- 
nasiums mit Realschule in Plauen i. V. Ostern 1908. 
Plauen 1908. 

16. von der Verwaltung des allgemeinen städtischen 

Krankenhauses in Nürnberg: 

Bericht über das allgemeine städtische Krankenhaus in 
Nürnberg für das Jahr 1907, 




— 35 — 

b) Tauschschriften, 

vom Aachener Geschichtsverein in Aachen: 

Zeitschrift des . , . Neunundzwanzigster Band» Aachen 
1Q07. 

2, vom Verein »Aachens Vorzeit t in Aachen; 

Aus Aachens Vorzeit. Mitteilungen des . , , Im Auf- 
trag des wissenschaftlichen Ausschusses herausgegeben 
von Heinrich Schnock. Neunzehnter Jahrgang. Aachen 
1906. — Zwanzigster Jahrgang. Aachen 1Q07. ^ 
Register zu Jahrgang XVI — XX, bearbeilel von Prof. 
Dr. Heinrich Savelsberg. Aachen 1908. 

3, vom Historischen Verein für Mittelf ranken in Ansbach: 

55, Jahresbericht des . . . Ansbach 1908. 

4. von der Schriftleitung der Heraldisch-Genealogischen Blätter 

in Bamberg: 

Heraldisch-Genealogische Blätter für adelige und bürger- 
liehe Geschlechter Monatsschrift zur Pflege der Heraldik, 
Genealogie, Sphragistik, Epitaphik, Diplomatik, Numis- 
matik und Kulturgeschichte. Herausgegeben von Prof. 
L, Oelenheinz und H, von Kuhlhagen, Organ des 
>St. Michael«. 4. Jahrgang. Bamberg, Dezember 19Q7. 
No. 12. — 5. Jahrgang, Koburg, Januar IMOö bis 
April 190Ö. No 1-^4.*) 

5. von der historischen und antiquarischen Gesellschaft zu Basel: 

Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertuniskiinde. 
Herausgegeben von der , . . VII. Band. 2. Heft. 
Basel 1908. — VIIL Band, L Heft. Basel 1908. 

ö. vom historischen Verein für Oberfranken zu Bayreuth: 

Archiv für Geschichte und Altertumskunde von Ober- 
franken, Dreiundzwanzigster Band, 3. Heft. Heraus- 
gegeben vom , . . Bayreuth 1908. 

7. von der Gesellschaft für Heimatkunde der Provinz Branden- 
bürg in Berlin: 

a) »Brandenburgia*. Monatsblatt der . . , Unter Mit- 
wirkung des Märkischen Provinzial Museums heraus- 
gegeben vom Gesellschafts-Vorslande. XVI. Jahrgang. 

•) Die weiter erschienenen Nummern sind uns nicht mehr lugc- 



L* 



— 36 — 



10. 



11, 




No, 7—9. Oktober bis Dezember 1007. Berlin 1907. 
No. 10-12. Januar bis März 1908. Berlin 1908. — 
XVII. Jahrgang. No. 1—6. April bis September 1908. 
Berlin 1908. 
b) Archiv der . . . Unter Mitwirkung des Märkischen 
Provinzbl-Muaeums herausgegeben vom Gesellschafts- 
Vorstande. 12. Band. Berlin IQ07. 
vom Verein für die Geschichte Berlins in Berlin: 

a) Mitteilungen des , , . 1908. No. 1 — 12. 

b) Verein für die Geschichte Berlins. No. 33. Vericich- 
nis der Mitglieder, Februar 1908. Berlin. 

c) Schriften des . . . Heft XLII, Skizze einer Geschichte 
der Stadt Berlin. Zugleich ein Wegweiser durch die 
Veröffentlichungen des Vereins für die Geschichte 
Berlins, dargebracht dem Internationalen ICongreß für 
historische Wissenschaften. Berlin 1908. Mit 38 Ab- 
bildungen. 

vom Verein für Geschichte der Mark Brandenburg in Berlin: 

a) Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischen 
Geschichte. Neue Folge der > Märkischen Forschungen < 
des Vereins für Geschichte der Mark Brandenburg. In 
Verbindung mit Fr. Holtze und G. Schmoller heraus- 
gegeben von Otto Hintze. Einundzwanzigster Band» 
erste Hälfte. Leipzig 1908. 

b) Festschrift zu Gustav Schmollers 70. Geburtstag. Bei- 
träge zur Brandenburgischen und PreuÖischfin Geschichte, 
Herausgegeben vom . . , Leipzig 1908. 

vom Märkischen Provinzialmuseum in Berlin: 

a) Führer durch das Märkische Provinzialmuseum Heraus- 
gegeben von der Direktion, Berlin 1908. 

b) Verwaltungsbericht des . . , für das Etatsjahr 1907. 
Sonderabdruck, Herausgegeben vom Magistrat zu Berlin. 
Berlin 1908. 

vom Verein »Heroldi in Berlin: 

iDer Deutsche Herold«. Zeilschrift für Wappen-, 
Siegel- und Familieokunde, herausgegeben vom . . . 
XXXVni. Jahrgang. No. 1^12. Januar bis Dezember 
1907. 



' a? 



tt. Ton der «Itgemcinen geschichtsforscheaden Gesellschaft der 
Scbwek in Bern: 

Jahrbuch für Schweizerische Geschichte, herausgegeben 
auf Vcraalassung der . . . 33. Band. Zürich 1908. 
Vcmi historischen Verein des Kantons Bern in Bern: 

Archiv des . . . XVIIL Band. 3. Heft. Bern IQ08. 
— XtX Band. l. Heft. Bern 1Q08 
A, vom Verein von Altertumsfreunden im Rheinlande in Bonn: 
Banner Jahrbücher, Jahrbücher des . , . Heft 116. 
Mit 28 Tafeln und 7b Textfiguren. Bonn IQ07. 
15» von der Gesellschaft für rheinische Geecbichtskunde In Bonn: 
XXV H. Jahresbericht der , . . über das Jahr 1907. 
Bonn IW8. 
}d» VQiD historischen Verein zu Brandenburg a. d. H,: 

38.-*40. Jahresbericht des , , * Im Auftrag des Vor- 
standes herausgegeben von Otto Tschirch. Mit einem 
Titelbild und sechs Abbildungen, sowie einem Stadtplan. 
Brandenburg a, H. 1908. 
▼oin Vorarlbergcr Landesmuseums Verein in Bregen z: 

a) Vorarlbcrger Landcs*Museum 185 7 — 1907. Festschrift 
lUfii !»Ojllhngen Bestände, zugleich 44, Jahresbericht 
Aber das Jahr 1006. 

b) l^ndesmuseums -Verein für Vorarlberg, Vereinsnachrich- 
tea. Anhang *um Jubiläums-Jahrbuch 1907, Bregenz 1908. 

von der Scblesischen Gesellschaft für vaterländische Kultur 
In Breslau: 

Einundachtdgster Jahresbericht der Schlesischen GeselU 
ichaf\ für vaterländische Kultur. Enthält den General* 
bericfai über die Arbeiten und Veränderungen der 
GeicUschaft im Jahre 1907. Breslau !908. 

r<»o Verein für Geschichte Schlesiens in Breslau: 

Zeitschrift des , , . Namens des Vereins unter Mit- 
wirkung der Redaktionskommission herausgegeben von 
Konrad Wutke. Zweiundvierzigster Band IW8 

w%m der Soci4td d'trcheologie de Bruxelles in Brüssel: 
m) Aim^aire de la . . . sous te patronage du Roi et U 
|treiidrnce d*honneur de S. A, R. Monseigncur le Princc 
Alben de Belgtque. Tome XIX 1908. 



— 38 




b) Annales de la . . . Me'moires, Rapports et Doruments, 
Tome vingt-deuxi^me. Annee 1908, Liv raison I et IL 
BrQxelles 1908, 

21. von der Society des Bollandistes in Brüssel: 

Analecta Bollandiana. Tomys XXVII, Fase I— IV,' 
Edideriint Carulus de Smedt» Franciscus van Ortroy, 
Hippolytus Delehaye^ Albert Ponceiet et Paulus Peeters, 
presbyteri Societatis Jesu. Bnixelles et Paris 1908 

12. von der Mährischen Museumsgesellschaft In Brunn: 

Zeitschrift des Mährischen Landesmiiseuras herausge- 
geben von der , . . Redaktion: Professor A, Rzehak, 
K. Schirmeisen, Prof, E. Söffe. VIH. Band, Erstes 
und zweites Heft Brunn 1908 

23. vom Verein für Geschichte, Altertümer und Landeskunde^ 

des Fürstentums Schaumhurg- Lippe in Bückeburg: 
Mitteilungen des , , . 2. Heft Bückeburg 1907. 

24, vom Verein für Chemnitzer Geschichte in Chemnitz: 

Mitteilungen des . . , XIV. Jahrbuch für 1906—1908 
Chemnitz 1908. 
25 vom westpreußischen Geschichtsverein in Danzig: 

a) Zeitschrift des . . . Heft 50. Uanzig 1908. 

b) Mitteilungen des , . . Jahrgang 1907. No, 1^4 Ja.nuar 
bis Oktober 1908, 

26. vom historischen Verein für das GroBherzogtum Hessen in 

Darmstadt: 

a) Quartalsblätter des . . . Neue Folge. IV. Band No.6 — 8. 
2. bis 4. Vierteljahrsbeft 1907. 

b) Beiträge zur hessischen Kirchengeschichte, redigiert von" 
D. Dr. Wilhelm Diehl, Pfarrer in Darmstadt, und Professor 
D. Dr Walther Köhler in Gießen III. Band. 3. Heft 
(Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde. 
Neue Folge. ErgänKungsbd, IIL Heft 3.) Darmstadt 1907, 

27. vom Verein für Anhaltische Geschichte und Altertumskunde 

in Dessau: 

Mitteilungen des . , . Elfter Band, L Heft. Dessau 1908 

28. von der geschichtlichen Abteilung des Naturwissenschaftlicheif" 
Vereins für das Fürstentum Lippe in Detmold; 



Mittetiungen aus der Lippischen Geschichte und Landes- 
kunde. Herausgegeben von der , , . V. Detmold 1907. 

29. vom historischen Verein Dillingen in Dillingen: 

Jahrbuch des , . . XX. Jahrgang 1907. Mit 9 Tafeln, 
Diilingen a. D. 

30. vom historischen Verein für Donauwörth und Umgegend in 

Donauwc>rth: 

Geschichte des Klosters Thierhaupten von Richard Dehler 
Herausgegeben vom . . . Erste Hälfte. Donauwörth IQ08. 

31. vom Düsseldorfer Geschichtsverein in Düsseldorf: 

Die Einführung der RheinschiffahrlsoktrouKonvention 
am deutschen Niederrhein 1803—1807, Von Hans 
Mosler. Vereinsgabe des . , , Düsseldorf 1908. 

32. vom RönigL Sächsischen Altertumsverein in Dresden: 

a) Jahresbericht des . , . über das dreiundachtzigste Vereins- 
jahr 1907/08. Dresden 1908. 

b) Neues Archiv fur Sächsische Geschichte und Altertunis- 
kunde. Herausgegeben von Hubert Ermisch. Neunund- 
zwanzigster Band. Dresden 1908. 

vom Verein für Geschichte und Altertümer der Stadt Einbeck 
und Umgegend in Einbeck; 

Jahresbericht des . , . für das Jahr 1907, 
vom Geschichts- und Altertumsforschenden Verein zu Eisen- 
berg im Herzogtum Sachsen-Altenburg: 

Mitteilungen des » . . Dreiundzwan^igstes Heft. (Bd. IV 

Heft 3). Eisenberg 1908. 
vom Verein für die Geschichte und Altertumskunde von 
Erfurt in Erfurt: 

Mitteilungen des . . , Achtundzwanzigstes Heft Mit 

15 Abbildungen. Erfurt 1907, 

36. vom historischen Verein des Kantons Thurgau in Frauenfeid: 

Tburgauische Beiträge zur vaterländischen Geschichte. 
Herausgegeben vom . . . Achtundvierzigstes Heft. 
Frauenfeld 1908. 

37, vom Freiberger Allertumsverein in Freiberg i. S»: 

Mitteilungen vom . . . mit Bildern aus Freibergs Ver- 
gangenheit. 43. Heft 1907. Herausgegeben von Konr. 
Knebelf Vorsitzender. Freiberg i. S, IQOI. 



33 



34 



35 




40 



l 



36. Tom Brei5gaa -Verein iSchatt-tot^Laodi n Freibar^ 

Schau*ins-Land Ao 190S. AJleiiei vißsemig aBdi 

geschriebener Ding, an lag gegeben vom - . . 35. Ja! 
39. vom kirchengetchichtUchefi Verein für Gesrtiir^ie, 

Kunst, Altertums* und Ltteraturkuode des ErzhiscBB^ Ff» 
bürg mit Berücksiclitiguog der angrenxeiidcii WSsSBtmex m 
Freiburg i, Br.: 

Freiburger Dtöceaao - Archiv. Nene Folge, Scmatm 

Band. (Der gaoxen Folge 36. Band). FieÜMD^g L Ar. 

1908. 
von der Gesellschaft für Beförderung der GeschJctUs-^ 
tums* und Volkskunde ron Freiburg, dem Breisga« 
den angrenzenden Landschaften in Freiburg L Br: 

Zeitschrift der . . . 23. Band (— Alcmaimia N. F_ 

Heft 1—4. Freiburg l Br. 1907. 
vom deutschen geschichtsforschenden Verein des Kantoiit 
Freiburg in Fr ei bürg i. Ue.: 

Freiburger GeschichtsbUtler, beraosgegeb^ vom . * . 

XIV. Jahrgang. Fretburg i Ue 1907. 
von der Sociifte d'histoire du Cantoo de Fribourg tn Frei- 
bürg i. d. Seh.: 

Archives de la . . . Tome IX. Premiere LiTraison 

Fribourg (Suisse) 1908. 

43, vom Fuldaer Geschichts verein in Fulda: 

Fuldaer Geschichtsblätter. Zeitschrift des . • . Beilage 
jur Fuldaer Zeitung. Herausgegeben von Dr, Gregor 
Richter, Professor etc. etc. VI Jahrg 1907. No. 10—12. 
Samt Titel und Inhaltsverzeichnis «um VI. Jahrgang. — 
VII. Jahrgang No. 1 - 8. 

44. von der Soci^t^ d*histoire et d*arch6ologie de Gen^TC in 

Genf: 

a) Bulletin de la . . . Tome IIL Livraison 2. Avec 
dcux gravures et cinq planches hors texte. GenKe 1908. 

b) Memoires et documents publies par la . . . Tome XXXI» 
2roe «erie tome XL Livraison L G^nfevc 1908. — 
Nouvelle S^rie. Tome huiti^me. Livraison IIL G^n^vc 
1908. 



41 



42 



41 — 



48. 



49. 



vom historischen Verein des Kantons Glarus in Claras: 

Jahrbuch des . . . Fünfunddreißigstes Heft. Glarus 1908. 
von der Oberlausit^ischen Gesellschaft der Wissenschaften 
in Görlitz: 

a) Neues Lausitzisches Magazin. Im Auftrage der . . . 
herausgegeben von Prof. Dr, Richard Jecht, Sekretär 
der Gesellschaft. Vienmdachtzigster Band. Görlitz lQ08. 

b) Codex diplomaticus Lusatiae superioris III, enthaltend 
die ältesten Görlitzer Ralsrechnungen bis 1410, Im 
Auftrage der . . , herausgegeben von Prof. Dr. Richard 
Jecbt. Sekretär der Gesellschaft. 4 Hefte, umfassend 
die Jahre J40ö— 1413. Görlitz 1908. 

von der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu 
Göttingen: 

a) Nachrichten von der . , . Philologisch*historische Klasse. 
1907 Heft 3. Berlin 1907, — 1908 Heft [—5. 
Berlin 1908. 

b) Nachrichten von der . . . Geschäftliche Mitteilungen. 
1906 Heft 2. Berlin 1907, 1907 Heft 2. Berlin 1907. 
1008 Heft I. Berlin 1908. 

vom historischen V^erein für Steiermark in Graz: 

a) Zeitschrift des , . Herausgegeben von dessen Aus- 
schuß, redigiert von Dr. Anton Kapper. V Jahrgang. 
1-4. Heft. Graz 1907. 

b) Neujahrsblatt des , . , No, K — 1908. 

vom Rügisch-Pommerischen Geschichtsverein in CUeifswald 
und Stralsund: 

Pommerische Jahrbücher. Herausgegeben vom . . , 

0. Band. Greifswald 1908. 
vom Thüringisch Sächsischen Verein für Erforschung des 
vaterländischen Altertums und Erhaltung seiner Denkmale 
in Halle a. S.: 

a) Neue Mitteilungen aus dem Gebiet historisch -antiqua- 
rischer Forschungen Im Namen des . , . herausgegeben 
von dem zweiten Vorsitzenden desselben Professor 
Dn G. Hertzberg und dem Schriftführer Prof Dr. R Brode 
inHaliea S. Band XXIII, Heft 2 und 3. Halle a. S. 1908, 

b) Jahresbericht des . . . für 1906;07. Halle a, S. 1908. 



^~ 42 — 




Sl, rom Verein ftir Hatnburgiscbe Geichichte in Hamburg: 

aj Mhteüujigen des , . . Herausgegeben vom Vereios- 
Vorftand. Sechsund rwanEigster Jahrgang, 1906, Ham- 
burg !007. Stebcnundzwanzigster Jahrgang 1907. Ham- 
burg 1008. 
b) Zeitschrift des . . . Band XIL Drittes Heft (Schlußheft).^ 
Hamburg IQQ8. Band XIIL Erstes und zweites (Schluß-) 
Heft. Hamburg 1908. 
2. von der Wette rauischen Gesellschaft für die gesamte Natur- 
kunde zu Hanau a, M.: 

a) Festschrift zur Feier des hundertjährigen Bestehens 
der . . . Herausgegeben von dem L Direktor Sanitätsrat 
Dr. L, Lucanus. Hanau 1908, 

b) Geschichte der . . , Kine Festgabe zur Feter ihres 
hundertjährigen Bestehens von Professor Dr. Joseph 
Zingei, Oberlehrer an der Oberrealschule. Hanau IQ08, 

53* vom Verein für Geschichte der Stadt Hannover in Hannover:, 
Hannoversche Geschichtsblätter. Zeitschrift des , , 
der Geographischen Gesellschaft, des Vereins für neuere 
Sprachen, des Plattdütschen Vereens, des Museums- 
Vercins für das Fürstentum Lüneburg, des Vereins für 
Geschichte und Altertümer der Stadt Einbeck und 
Umgegend» des Museumsvereins zu Harburg und des 
Museumsvereins in Hameln. 1 L Jahrgang L^J2. Heft 
1908. 

54 vom historisch-philosophischen Verein zu Heidelberg: 
Neue Heidelberger Jahrbücher, herausgegeben vom , 
Band XV. Heidelberg 1908. 

55. vom Verein für siebenburgische Landeskunde in Hermann- 
Stadt: 

Archiv des , . . Neue Folge. Vierunddreißigster Band, 
3. und 4. Heft, Herausgegeben vom Vereins-Ausschuß. 
Festgabe an den Vereinsvorsteher D. Dr. Friedrich 
Teutsch» überreicht am Tage seiner Installation als 
Bischof der evangcL Landeskirche A. B Hermannstadt 
1007, — Archiv des . , . Neue Folge. FOnfunddreißig- 
Ätcr Band- t., 2. und 4, Heft, Herausgegeben vom 
Vercliisausschuß. Hermannstadt 1908. 



— 43 — 

W. vom Verein für Thüringische Geschichte und Altertumskunde 
in Jena: 

Zeitschrift des . . . herausgegeben von Professor Dr , Otto 
Dobenecker. Neue -Folge. Achtzehnter Band. Der 
ganzen Folge sechsundzwanzigster Band, Heft 2, Mit 
1 Tafel und 28 Abbildungen im Text. Jena 1908 

57. vom historischen Verein in und für Ingolstadt in Ingolstadt: 

a) Die Ostermair Urkunden, Regesten, Matrikelauszüge etc. 
L Teil, Gesammelt von Dt\ Heinrich Ostermair in 
Ingolstadt. Ingolstadt 1908. 

b) Sammelblatt des . . . XXXI. Heft Ingolstadt 1908. 

58. vom Ferdinandeum für Tirol und Vorarlberg in Innsbruck: 

Zeitschrift des , . . Herausgegeben von dem Verwaltungs- 
Aasschusse desselben, f) ritte Folge. Zweiundfunfzigstes 
Heft. Innsbruck 1908, 
5Q. von der Altertumsgesellschaft Insterburg in Insterburg; 

Jahresbericht der . . für das Vereinsjahr IQ07. 
Insterburg 1908. 

60. vom Verein für Geschichte und Altertumskunde zu Kahia 

und Roda: 

Mitteilungen des , . * Sechsten Bandes 4. Heft. Kahla 
1908. 

61. vom Verein für hessische Geschichte und Landeskunde in 
Kassel: 

Zeitschrift des . , . Der ganzen Reihe 41. Band. Neue 
Folge 3L Band. Rassel 1908. — Der ganzen Reihe 
42. Band. Neue Folge 32, Band, Kassel 1908. 

62. von der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte in Kiel: 

Mitteilungen der . , Dreiundzwanzigstes Heft, Kiel 
1908. — Vierundzwanzigstes Heft, Kiel 1908. 

63. von der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte 
in Kiel: 

Zeitschrift der . . , Achtunddreißigsler Band. Mit 
zwei Figuren im Text und dem Mitgliederverzeichnisse 
der Gesellschaft für Januar 1908. Leipzig 1908, 

64. vom Schleswig-Holsteinischen Museum vaterländischer Alter- 

tümer bei der Universität Kiel in Kiel: 




^ 44 — 

Vienindvierrigster Bericht des , . . herausgegeben von 
J. Mestorf. Kiel 1907. 

65. vom Geschichtsverein für Kärnten in Klagenfurt: 

a) Jahresbericht des . . . 'über 1906 und Voranschlag 
für 1007. Klagenfurt 1907. 

b) Carinthia. I. Mitteilungen des , . , redigiert von Dr. 
August von Jaksch. 97. Jahrgang, No. 1 — 6. Klagen- 
furt 1907, 

66. vom historischen Verein für den Niederrhein, insbesondere 

die alte Erzdiözese Köln in Köln: 

Annalen des . . . Fünfundachtzigstes Heft, Köln 1908. 
— Sechsundachtzigstes Heft. Köln 1908. 

67. von der Altertymsgesellschaft Prussia in Königsberg!. Pr,: 

Sitzungsberichte der, , . für die Vereinsjahre 1900 — 1904. 
72. Heft. Königsberg i. Fr. 1909. 

68. vom Museal verein für Krain in Laibach: 

Mitteilungen des - , . Geleitet von Fr. Komatai 
XX. Jahrgang, I.— VI. Heft. Laibach 1907 
Izvestja Muzejskega DruStva za Kranjsko. Urejiye 
Anton Koblar, Letnik XVH. Sesitek 1 in 6. V. 
Ljubljani 1907. 

69. vom Verein für Geschichte der Neumark in Landsberg a.W.: 

Schriften des . . , Herausgegeben im Auftrage des 
Vereins von Prof. Hr. Rehmann. Heft XXI. Lands- 
berg a, W. 1908. 

70. vom historischen Verein für Niederbayern in Landshut: 

Verhandlungen des . . . Vi erimd vierzigster Band, 
Landshut 1908 

7t. vom Nordböhmischen Exkursions-Ckib in Leipa: 

Mitteilungen des , . . Vierteljahrs-Zeitschrift für die 
Durchforschung Nordböhmens, Schriftleitung Dr. Fr, 
Hantschel und K. von Zimmermann, Sl. Jahrgang. 
Erstes bis viertes Heft. Leipa 1908, 

72. von der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung vater- 
ländischer Sprache und Altertümer in Leipzig: 

Mitteilungen der . , , Zehnter Band. Zweites Heft. 
Leipzig iQ08. 





— 45 — 

73. vom Verein für Geschichte des Bodensees und seiner Um- 
gebung in Lindau: 

Schriften des . . . Sechsunddreißigstes Heft Lindau 
i. B. 1908, — Siebenund dreißigstes Heft. Mit 3 Kunst- 
druckbeilagen und 4 Illustrationen im Text, Lindau i. B, 
1908 

74. vom Hansischen Geschichtsverein in Lübeck: 
Hansische Geschichtsblätter, Herausgegeben vom . . . 
Jahrgang 1Q08, Erstes Heft. Leipzig 1908. Zweites 
Heft. Leipzig 1908. 

Pfingstblätter des . . . Blatt IV. 1908, Hinrich Mur- 
mester. Ein hamburgischer Bürgermeister in der hansi- 
schen Blütezeit. Von Hans Nirrnheim. Leipzig 1908, 

75. vom Verein für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde 
in Lübeck: 

a) Zeitschrift des . . Band IX. Heft 2. Mit einer 
Tafel. Lübeck 1908. 

b) Beilage hiezu: Dr. Isak Collijiu - Uppsala: Lübecker 
Frühdrucke in der Stadtbibliothek zu Lübeck. Tafeln, 
Lübeck 1908, 

76. vom Museumsverein für das Fürstentum Lüneburg in 
Lüneburg: 

Lüneburger Museumsblätter. Herausgegeben im Auftrag 
der . . . von Wilhelm Reinecke. Heft 5. Lüne- 
burg 1908. 
7 7. vom Institut G. D. de Luxembourg (cidevant Socicte Archeo- 

logique du Grand-DucheJ in Luxemburg: 

Publications de la Section historique de . . . sous le 
protectorat de Son Altesse Royale le Grand I)uc de 
Luxembourg Vol. LV. Luxembourg 1908. 
78. vom historischen Verein der V Orte Luzern, Url, Schwyz, 

Unterwaiden und Zug in Luzern: 

Der Geschichtsfreund, Mitteilungen des . , . Band LXIL 
Stanz 1907. — Band LXIIL Stanz 1908. 
von der Redaktion des Bulletin historique du dioc^se de 

Lyon in Lyon: 

Bulletin historique du diocese de Lyon, paraissant tous 
les deux mois sous le patronage de Facultes Catholiques 



— 46 — 




de Lyon, organe de la Soci6t6 Gerson d'Histoire et 
d'Arch^ologie dn dioc^se de Lyon, 8e Annee, Novembre 
ift Uecembre 1907. No. 48. Lyon 1907. — Qc Ann^e. 
Janvicr et Fdvrier 1908 No. 49. Mars et Avdl 1908. 
Nu. 50. Mai et Juin 1908, No. 5L Juiilet et Aoüt 
1908 No. 52. Septembre et Octobre 1908. No. 53. 
HO. vom Verein für Geschichte und Altertumskunde des Herzog- 
tums und Erxstifts Magdeburg in Magdeburg: 

Geschichtsblätter für Stadt und Land Magdeburg. Mit- 
teilungen des, , . 42, Jahrgang 1907, 1. und 2. Heft* 
Magdeburg 1907, 

81. vom Verein tnx Krforschung der Rheinischen Geschichte 

und Altertümer ixx Mainz: 

Mainzer Zeitschrift. Zeitschrift des Römisch-Germanischen 
Ccntral>Mu!^eums und des , , . Herausgegeben von 
der Direktion des Romisch • Germanischen Central* 
Muscuniü und dem Vorstande des , , , Jahrgang III 
1908 der Neuen Folge der Zeitschrift des . 
Mains |008. 

82. vom Mannheimei Altertumsverein in Mannheiro: 

Mannheimer GeschichisbUtler. Monatsschrift für die 
Geschichte, Altertums- und Volkskunde Mannheims und 
der Plaii, hermusgegeben vom IX. Jahrgang, 1908. 

No. l — 11, 
81. tom htstonscKoi Vet^m fttr den Regierttogsbeiirk Marien- 
«^aler in Marienverder: 

Zeitschrift des Sechsuadrientgstes Heft Marie 

wefdtr I90T 

84« vom Ueimebi^ftelicii attertumslorscbenden Verein in 
Meiiiingeii: 

K€«e BeHfife mr Gescbkliie ddüciieti AHertiuns^ 

lief««3^|t(«beA fo» . . » 2t, lieferaif. LQdw% Eech- 

■na 7il|iHi|8^^ JnwraM oca . • . 

irw Tk Una^HUM, 1ieUii«eii 1907. 

«Sk ^9m Vema Ar GcscUdM 4er Si»k Mcttai in Meifiea; 

Des T Ba&des 3. Heft ~ 

les Jafats 1790. V« 
t«>7. 



I 




— 47 



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80. 



<5I. 



von der Geselbchafl für loihHo^ische Geschichte and Alter* 

toinsktinde in Met«; 

Jahrbuch der . . . Henozehater Jahrgang IQOi. Meu 1907. 

von der karllndisdien Geiellschaft für Literatur und Kunst 

ta Mitau: 

Sitiungsberichte der . . , und Jahresbericht des kur* 
landischen Provinzialtnuseums aus dem Jahre 1906» 
Mitau 1007. 

von der Genealogischen Gesellschaft der Osiseeproviozen 

zu Mitau: 

Jahrbuch für Genealogie, Heraldik und Sphragistik 19ü^ 
und 1906. Herausgegeben vou der . . . Mitau 1008. 

von der kgl. bayr. Akademie der Wissenschaften in München: 
Sitzungsberichte der philosophisch-philologischen und der 
historischen Klasse der . 1007. Hth HI. München 
1008. Jahrgang 1008, L Abhandlung. Die Anfrlnge 
der Hospitaliter auf Rhodos. 1318—1355 von Hans 
Pruiz. München 1008. — 2. Abhandlung. Über die 
Methode der Textkritik und die handschriftliche Ober- 
Ueferung des Homer von Nikolaus VVecklein. München 
1008, — 3. Abhandlung. Die Entwicklung der Werl- 
lehre von Lujo Brentano, München 1908» — 4, Ab- 
handlung. Neue Bruchstücke aus '.Weingartener* 
Itala-Handschriften von Paul Lehmann. Mit 3 Tafeln. 
München 1008. — 5, Abhandlung, Studien lu Arnobiua 
von Karl Meisen München 1008. — 6, Abhandlung. 
Über einige Vorbilder ftir Klopstocks Dichtungen von 
Franz Munker. München 1008. 

vom Münchener Altertumsverein in München: 

Zeitschrift des . . , Neue Folge. XVI mit XVllL 
Jahrgang. 1005/07. München 1007. 

vom Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens 

in Münster: 

Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertums- 
kunde. Herausgegeben von dem , , . 65* Band, 
L Abteilung, herausgegeben von dem Direktor der 
Münsterischen Abteilung, Professor Dr. A. Pieper, 
Münster 1Q07. 




— 48 — 



dem historischen Verein Neuburg a. D.: 
KoUektaneenBIatl für die Geschichte Bayerns, 
sondere das ehemalige Herzogtum Neuburg, heraus- 
gegeben von dem . . . Mit zwei Abbildungen, 69. Jahr- j 
gang 1Q05, 

93, von der Societe Neuchateloise de Geographie in Neuchatel: 
Bulletin de la . . . Tome XVIIL 1907. Neuchatel 1Q07. 

Q4. vom KgL alten Gymnasium in Nürnberg: 

a) Jahresbericht Über das . , . für das Schuljahr 1907/08. 
Mit einem Programm etc, Nürnberg 1908. 

b) Der Geschichtsunterricht in der Oberkiasse des Gym- ■ 
nasiums. Zweiter Teil, enthaltend die Einzelausführisngen 
bis in die neueste Zeit. Beilage zum Jahresbericht des 
KönigKchen Alten Gymnasiums in Nürnberg über das 
Schuljahr 1907/08 von Dr, Max Schunck, k. Gymnasial- 
lehrer, 1908. 

95. vom KönigL bayer, Realgymnasium mit Reformschule zu 

Nürnberg: 

Jahresbericht des , . . Schuljahr 1907/08, Nürnberg 1908. 

96. von der KgL Kreis- Realschule 1 in Nürnberg: 

a) Zur Erinnerung an die Einführung des realistischen 
Schulwesens in Bayern und an die Errichtung der 
Kgl. Kreisgewerbeschule in Nürnberg. 75. Jahresbericht 
Über die « . und die mit ihr verbundene gewerbliche 
Fortbildungsschule zu Nürnberg für das Jahr 1907/08, 
Nürnberg 1908. 

b) Einiges über Französischen Chauvinismus und dessen 
Beziehungen zum Französischen Nationalcharaktcr. 
IL Teil. Beilage zum Jahresbericht der Kgl Kreis- 
rcalschule J Nürnberg für das Schuljahr 1907/08. Von 
Dr. Otto Fest, Kgl. Reallehrer, Nürnberg 1908. 

97. vom Bayerischen Gewerbemuseum in Nürnberg: 

a) Bayerisches Gewerbemuseum Nürnberg, Bericht über 
das Jahr 1907. 

b) Bayerisches Gewerbemuseum Nürnberg. Bibliothek. 
Auszug aus dem Gesamtkatalog zum Gebrauch für 
Gewerbetreibende, Kunstgewerbetreibende und Tech- 
niker, sowie für gewerbliche, kunstgewerbliche und 



4 



r— 40 — 



technische Bildiingsanstalten. Herausgegeben vom , . . 
Verfaßt von Professor Dr Paul Johannes R^c, Biblio- 
thekar und Sekretär am Bayerischen Gewerbeniuseum. 
Nürnberg 1908, 
c) Prospekt über die Einrichtungen des Bayerischen 
Gewerbemuseums. 
98. vom Germanischen Nattonalmuseuin in Nürnberg: 
b Anzeiger des . , . Jahrgang IQ07. Heft l — IV, 

Nürnberg 1007. 
09. vom Verein für öffentliche Gesundheitspflege in Nürnberg: 
Bericht über die Gesundheitsverhältnisse und Geaund- 
heitsanstalten in Nürnberg. Herausgegeben vom . . . 
unter Mitwirkung des Stadtmagistrats. Jahrgang IQÜ6 
und Jahrgang 1007. 
100, vom Oldenburger Verein für Alterturaskunde und Landes- 
geschichte in Oldenburg: 

Jahrbuch für die Geschichte des Herzogtums Oldenburg, 
herausgegeben von dem . , , Sechzehnter Band. (Der 
Schriften des . . . XXXII. Teil.) Oldenburg 1008. — 
Bericht über die Tätigkeit des . . . XVI. Heft. (Der 
Schriften des . . . XXXIIL Teil.) Oldenburg 1908. 
vom Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück 
(Historischer Verein) in Osnabrück: 

Mitteilungen des . , , Zweiunddreißigstcr Band, 1007. 
Osnabrück 1008. 
vom Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens 
in Paderborn: 

Zeitschrift für vaterländische Geschichte und AllerlumS' 
künde. Herausgegeben von dem ... 65. Eatnd. 
2. Abteilung, herausgegeben von dem Direktor der 
Paderbomer Abteilung. Professor Dr. Kuhlmaon. Mdn 
stcr 1W7, 

!03. von der historischen Gesellschaft für die Provios Posea 
in Posen: 

a) Zeitschrift der . , , zugleich Zeitschrift der Hlstorifch» 
Gesellschaft für den Netzedistrikt zu ßromberg. Herafli* 
gegeben von Dr. Rodgero Frümeri. Zweitiiidzwiiiz%iler 
jjüirgaiig. Erster uod zweiter Halbband. Poieo 1007 



I 

I 



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_ 50 — 



I 



Historische Monatsblätter für die Provinz Posen 
VIII. Jahrgang. No. 1^12. Januar bis Dezember 1Q07 

104. vom Verein fUr Geschtcbte der Deutschen in Böhmen 
in Prag: 

Mitteilungen des . , . XLVI. Jahrgang. No. T — IV, 
Nebst der literarischen Beilage. Redigiert von Dr, N. 
Horcicka und Dr. O. Weber. Prag 1907. 

105. von der Lese- und Redehalle der Deutschen Studenten 
in Prag: 

59. Bericht der . . . 1007. Prag 1908. ■ 

106. von der Redaktion des Schwäbischen Archivs in Ravens- 
burg: 

Schwäbisches Archiv. Organ für Geschichte, Altertums- 
kunde, Literatur, Kunst und Kultur Schwabens» heraus- 
gegeben und redigiert von Amtsrichter a. D. Beck tn 
Ravensburg. 26. Jahrgang. 1908, No. l — 12. 

107. von der Redaktton der Studien und Mitteilungen aus dem 
Benediktiner- und Cisterzienser-Orden in Raigern: M 

Studien und Mitteilungen aus dem Benediktiner- und " 
Cisterzienser-Orden. Redakteur: Dr. P, Maurus Kinter, 
O. S. B,, Stiftsarchivar in Raigern. Jahrgang XXVIII. 
3. u. 4 Heft 1907, — Jahrgang XXIX, L— 3. Heft 1908. 

108. vom historischen Verein von OberpfaU und Regensburg _ 
in Regensburg: I 

Verhandlungen des . . , Achtund fünfzigster Band der 
gesamten Verhandlungen und fünfzigster Band der neuen 
Folge. (Jahrgang 1906), Regensburg 1907. — Neunund- 
ftlnf^igster Band der gesamten Verhandlungen xmd 
cbundfünfzigster Band der neuen Folge. (Jahrgang 1907»)^ 
Regensburg 1908. 
i09. von der Gesellschaft für Geschichte und Altertumskande 
der Ostseepro vinien Rußlands in Riga: 

a) Sitzungsberichte der . . . aus dem Jahre 1906. Hieiu 
eine Tafel. Riga 1907. — Sitzungsberichte der . . . 
aus dem Jahre 1907. Hiezu fünf Tafeln. Riga \90S. 

b) Mitteilungen aus der livländischen Geschichte. Zwanzig- 
sten Bandes erstes Heft. Riga 1907. Zwanzigsten Band^ 
«weites Heft. Riga 190Ö. — 18, Band. Riga J908. 



I 
I 
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— 51 — ^ 



[10, von der Gesellschaft für Sahburger Landeskunde in 
Salzburg: 

Mitteilungen der . . . XLV^HI. Vereinsjahr 1908. 

Redigiert von Dr. Hans Widmann, Salzburg 1908, 
llt. vom städtischen Museum Carolino-Augusteum in Salzburg: 

a) Das Museum Carolino-Augusteum in Salzburg, 1833 
bis 1Q08. 

b) Jahresbericht des städtischen Museums Carolino- 
Augusteüm In Salzburg 1907. Salzburg. 

c) Festgruß zur Feier des 75jährigen Bestandes des 
Museums Carolino-Augusteum in Salzburg von Richard 
von Strele. 

yi^. vom Altmärkischen Geschkhtsverein in Salzwedel: 

a) Die Abschiede der in den Jahren 1540 — 1542 in der 
Altmark gehaltenen ersten General-Kirchen-Visitation 
mit Berücksichtigung der in den Jahren 1551, 1578 — 79 
und lOüO gehaltenen Visitationen. Im Auftrag des , . . 
herausgegeben von J. Müller, Superintendent und Ober- 
pfarrer zu Calbe a. M. und A, Parisius, Pastor zu Groß- 
beeren. II. Band 1. Heft Magdeburg 1TO7. 

b) F'tlnfunddreißigster Jahresbericht des Altmärkischen 
Vereins für vaterländische Geschichte zu Salzwedel. Im 
Auftrag des Vorstands herausgegeben von W. Zahn. 
Magdeburg 1908. 

113. vom bistorisch-antiquarischen Verein in Schaffhausen: 
16. Neujahrsblatt des . . . und des Kunstvereins Schaff- 
hausen 1900/10. Der Unot zu Schaffhausen. Geschichte 
seiner Entstehung und Erhaltung. Von Dr. Robert 
Lang. Mit 4 Tafein und 40 Abbildungen im Text. 

114. vom Geschichts- und Altertumsforschenden Verein in 
Schieiz: 

Die urkundlichen Nachrichten von Schleiz aus dem 
Mittelaher (von 1232 — 1550), im Auftrage des . . . 
Bearbeitet und herausgegeben von Benhold Schmidt. 
I. Band der Geschichte der Stadt Schleiz von Schmidt 
und Böhme, Schleiz IQ08. 

115. vom Verein für mecklenburgische Geschichte und Alter- 
tumskunde in Schwerin: 

4* 




— 52 



I 



Jahrbteker wmA jMhnatoeäsMt des . . . Drelandsieb- 
zigiter JakrgmDf* Sefavcm 1^08. 
,115. vom MveuBi.VereiB »i Stcadml: 

Betttife zm GctcUcfale, Laad»- nad Volkdciuide der 
AHiBarL Hetanfcgdia wom . . . Bud If HeH 5. 
Stendal 1908* 

^117. Von der GeseOftcbalt fttr PoiBMemdie Geschidite oad 
Ahertamtkoade m Stetlto: 

Battisclie Stiidieii. Henutsg^eben von de Neue 

Fo%e. Band XI. Stettin 1907, 
118 vom Nordiska Mitseei in Stockholm: 

Nordiska Mutcet. Fataboren 1907. Hlft 1 — 4. Kultur* 
historisk Tidskrift utgifren af Bemliard Salm, MoseeCs 
Styrennan. 

^i]9. vom histomcb-ltteranscben ZweigTerein des Vogesenklubs 
In Straß bürg l £.: 

Jahrbuch für Geschickte, Sprache und Literatur Elsaß- 
Lothringens, herausgegeben von dem . , . XXIV, Jahr- 
gang, Strasburg 1908. 

120. Ton der württembergischen Kommission für Landesgeschichte 
in Stuttgart: 

Wüftiembergische Vierteljahrshefie für Landesgeschichte. 
Neue Folge. In Verbindung mit dem Verein für Kunst 
und Altertum in Oberschv^aben« dem VViiniem bergischen 
Geschichts- und Altertumsverein, dem Historischen 
Verein für das Wtirtl. Franken und dem Sülchgauer 
Altertumsverein, herausgegeben von der . . XVIL Jahr- 
gang 1908. Heft I— IV, Stuttgart 1908, 

121. ?om Co ppernik US -Verein für Wissenschaft und Kunst zu 
Thorn: 

Mittctlungen des . . , 1!), Heft. Sitzungsberichte und 
Abhandlungen. Thorn 1907. 

122. von der Gesellschaft für nützliche Forschungen in Trier: 

Rümiüchgermanisches Korrespondenzblatt (Fortsetzung 
des Korresponden^blatts der Westdeutschen Zeitschrift 
für Geschichte und Kunst), Nachrichtenorgan für die 
römisch'germanische Altertumsforschung. Herausgegeben 



I 
I 




- 53 — 

n Dr. E. Krüger, Miiseunrsdfrektor in Trier. Erster 
Jahrgang. No. 1 — 12, 1Q08. 
123. vom städtischen Museum in Troppau: 

a) Zeitschrift für Geschichte und Kulturgeschichte Österreich- 
Schlesiens. Herausgegeben im Auftrag des Ausschusses 
des . . . von Professor Dr, Karl KnaOilsch, Wien. 
2. Jahrgang 1Q06/07, Heft 4. — 3. Jahrgang 1907/08, 
Heft 1—4. Troppau. 

b) Kaiser Franz Josef-Museum für Kunst und Gewerbe iti 
Troppay (schles. Landesmuseum). Jahresbericht für das 
Jahr 1907. Troppau. 

von der kgl Uni versitäts- Bibliothek fn Tübingen: 

Tübinger Blätter. Herausgegeben im Auftrag des Bürger- 
vereins in Tübingen von Eugen Nägele. Zehnter Jahr* 
gang 1907. Tübingen. 
125, von der kgl. Universitätsbibliothek in Uppsala: 

a) Statwechs gereimte Wellchronik Ms. No. 777 Hannover. 
Akademische Abhandlung von Artur Korlen, Liv. ph. 
Uppsala 1906. 

b) Gustaf Vasaa Utrikespolitik med afscende pä Handeln. 
Akademisk Afhandling af Albert Falk, Stockholm 1907, 

c) Studier i Ynglingatal. fnbjudningsskrift tili ähörande 
af den ofifentliga föreläsning med hvilken Professorn i 
Matematik Anders Wiman tillträder sitl embete af 
Henrik Schuck, kungl Universitetets i Uppsala n. v. Rektor. 

d) Urkunder tili Stockholms historia I. Stockholms Stads 
Privilegiebref 1423^1700. Tredjc Haftet, Stock- 
holm 1908. 

e) Sverige och Ryssland 1595 — löll Tvisten om Estland, 
förbundet mot Polen, de Ryska Granslandens eröfning 
och den stora dynastica planen, Akademisk afliaodling 
af Helge Almquist. Uppsala 1907. 

f) Folknamnet Geatas i den fornengelska dicten BeowulT 
Inbjudningsskrift tili ähörande af de offentliga före- 
läsningar med hvilka Professorn i speciell Frivaträtt 
Bror Herman Dahlberg och Professorn i Botanik Hans 
Oskar Juel tiUträda sine embeten af Henrik Schuck, 
kungl. Universitetets n, v. Rektor. Uppsala 1907* 







h) Csff JL GMaa T 

PhmiiIij iwe. 

#) jft— iil lUpatt oC Ae bospd oC Re^eais of the 

tlK»wfiig tlie opeimtmn^ cn<t1li T^ 
oi tht TfHtTtitfioa for tbe ^ear 

Jbpc 30« lOM. Waslm«un 1907. 
b) CliMiicil Lte of Saiüteoiiiui PttbUcmtio« ai^^Oable 

lof <fi«lflbctkm Mal tOOS« City of Wmsliiiigtoii 1908. 
TOA Harzvefeio fllr Gesdiklrte and Ahert uuninad e in 
Wemti^rode: 

Z^Ußdmh def « . . Heniit%^eben tca Nämefi des Vereins 

▼oo destcn entern Schriftführer Dr. Ed« Jacobs, Ein. 

OAdrierzjgtter Jahrgang. Erstes HefL Mit etoem Stamm- 

bamn, Wernigerode 1008, 
vom Akademischen Verein Deutscher Historiker in Wien: 

ßerichl Über das XII. und XllLVereinsjahr (1905— 1906, 

1906—1907) Wien 1908, 

129« von der Kais. Kon. Heraldischen Gesellschaft »Adler« 
in Wien; 

a) Monaisblatl der * * No. 325—336. Wien, Janaar bis 
De»ember 1908. VI. Band No. 25—36. 

b) Jahrbuch der . • . Neue Folge. Achtzehnter Band, Mit 
27 Textillustrationen, einer Stammtafel und einer Tafel 
Wien 1908. 

130. vom Verein für Landeskunde von Niederöslerreich in Wien: 

Monatshlatt des . . . V.Jahrgang. No, 1 — 12. Januar 
bis Dexember 1906. — VI. Jahrgang, No. 13-^24. 
Januar bis Dezember 1907. — Register. 

131. vom Verein für Nassauische Alterskunde und tieschichts- 
forichung in Wiesbaden 




55 



Annalen des . , . Siebenunddreißigster Band t907. 
Mit drei Tafeln und 10 Textabbildungen. Wiesbaden 
1908. 

132. von der Stadtbibliothek Wintert hur: 

Das Augustiner Chorherrenstift Heiligenberg bei Winter- 
thur (1235 — 1525) von Dr. Kaspar Hauser. Neujahrs- 
blatt der Stadtbibhothek VVinterthur. IQ08. 243, Stück. 
Winterthur 1907. 
[133. vom Geschichtsverein für das Herzogtum Braunschweig in 
Wolfenbüttel: 

a) Jahrbuch des . . . herausgegeben von Paul Zimmermann. 
6. Jahrgang. Wolfenbüttc! 1907. 

b) Braunschweigisches Magazin. Im Auftrag des , . . heraus- 
gegeben von Dr. Paul Zimmermann in Wolfenbüttel. 
13. Band. Jahrgang 1907. Wolfenbüttel 1907. 

|134. vom Altertumsverein für die Stadt Worms in Worms: 

Vom Rhein. Monatsschrift des . , . Im Auftrag des . . . 
herausgegeben von Prof. Dr. A. Weckerling und 
Dr. Erwin Freiherrn Heyl zu Herrnsheim. Fünfter Jahr- 
gang 1906. Worms. — Sechster Jahrgang 1907. Worms, 

135. vom historischen Verein von Unterfranken und Aschaffen- 
burg in WOrzburg: 

a) Jahresbericht des . . . für 1906. Erstattet im Namen 
des Ausschusses von dem derzeitigen Direktor des Vereins 
Dr. Theodor Henner, kgl. Universitätsprofessor in 
Würzburg. 1907. 

b) Archiv des . . . Neunundvieraigster Band. Würzburg 1907. 

136. von der antiquarischen Gesellschaft in Zürich; 
Mitteilungen der . . . (Kantonale Gesellschaft für 
Geschichte und Altertumskunde) in Zürich, Band XXVI, 
Heft 6. Zur Geschichte der Glasmalerei in der 
Schweiz. IT Teil, Die monumentale Glasmalerei im 
15. Jahrhundert. 2. Hälfte, I. Abschnitt: St, Gallen, 
Schaflfhausen und Basel von Hans Lehmann. Zürich 
1908. 

137. von der Direktion des Schweizerischen Landesmuseums in 
Zürich: 



— 54 — 




g) Bidrag tili tolkning af Rök-inskriften. Inlijudningskrift 
tili äbörande af den offentliga föreläsning med hvilken 
Professorn i Zoologi Axel Wircn, tilllräder sitt embete 
af Henrick Schuck, kungl Universitetets i Uppsala n. v. 
Rekton Uppsala 1908. 

h) Carl X. Gustafs Testamente den Folitiska Stnden i 
Sverige 1660. — Akademisk afhandling af Georg Wittrock, 
Uppsala 1908. 

126. von der Smithsonian Institution in Washington: 

a) Annual Report of the board of Regents of the Smith- 
sonian Institution» showing the Operations^ expenditures 
and condition of the Institution for the year ending 
June 30, 1Q06. Washington 1907. 

b) Classified List of Smithsonian Publications available 
for distribution Mai 1908. City of Washington 1908. 

127. vom Harzverein für Geschichte und Altertumskunde in 
Wernigerode: 

Zeitschrift des . . , Herausgegeben im Namen des Vereins 
von dessen erstem Schriftführer Dr. Kd. Jacobs. Ein- 
undvierzigster Jahrgang. Erstes Heft, Mit einem Stamm- 
baum. Wernigerode 190Ö. 

vom Akademischen Verein Deutscher Historiker in Wien: 
Bericht über das XIL und Xm,Verdnsjahr( 1905— 1906, 
1Q06— 1907) Wien 1908. 

von der Kais. Kon Heraldischen Gesellschaft >Adlerc 
in Wien: 

a) Monatsblatt der . . . No. 325 — 336. Wien, Januar bis 
Dezember t908. VI. Band No. 25—36. 

b) Jahrbuch der , . . Neue Folge. Achtzehnter Band. Mit 
27 TextiHustrationen, einer Stammtafel und einer Tafel» 
Wien 1908. 

130, vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich in Wien: 
Monatsbiatt des . . . V.Jahrgang. No, t — 12. Januar 
bis Dezember 1906. — VI. Jahrgang, No. 13—24, 
Januar bis Dezember 1907. — Register. 

vom Verein für Nassauische Alterskunde und Geschichts- 
forschung in Wiesbaden; 



128. 



129, 



— 57 — 

Korrespondeuzblatt des Gesamtvereins der deutschen 
Geschichts- und Altertumsvereine. Sechsundfünfzigster 
Jahrgang 1908. No. 1 — 12. Januar bis Dezember. 
Berlin 1908. 

Protokolle über die Generalversammlung des Gesamtvereins 
der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine zu Mann- 
heim 1907. 



^ 56 ^ 

a) Anzeiger für Schweizerische Altertumskunde (Fndicateur 
d'Antiquites Suisses). Amtliches Organ des Schweiie- 
rischen Landesmuseums, des Verbandes der Schweize- 
rischen Altertumsmuseen und der Schweizerischen 
Gesellschaft für Erhaltung historischer Kunstdenkinälen 
Herausgegeben von der . . , Neue Folge. IX. Band 
1907, 3. und 4. Heft. Zürich IQ07. X. Band 1008. 
l, und 2. Heft. Zürich 1908. 

b) Sechzehnter Jahresbericht. 1907, Dem Departement 
des Innern der Schweizerischen Eidgenossenschaft er- 
stattet im Namen der eidgenössischen Landesmuseums- 
Kommission von der Direktion. Zürich 1908. 

c) Schweizerisches Landesmuseum. Geschenke. Ankäufe 
und Depositen des Jahres 1907. Beilage zum Anzeiger 
für Schweizerische Altertumskunde. 1908. I, Heft. 

138, vom Altertumsverein für Zwickau und Umgegend in 
Zwickau: 

Mitteilungen des , . . Band IX. Leipzig 1908. 




c) Angekaufte Schriften. 

L Deutsche Geschichtsl)lätter. Monatsschrift zur Förderung 
landesgeschichtlicher Forschung, , . . herausgegeben von 
Dr. Armin Tille. IX. Band. 4.-12. Heft. Januar bis 
September 1908. Gotha 1908, — X. Band. L— 2. Heft, 
Oktober bis November 1908, Gotha 1908, 

2. Historische Vierteljahrsschrift, Herausgegeben von Dr, 
Gerhard Seeliger, ord. Professor an der Universität Leipzig. 
X. Jahrgang J907. Neue Folge der deutschen Zeitschrift 
für Geschichtswissenschaft, Der ganzen Folge achtzehnter 
Jahrgang. 4. Heft. Nachrichten und Notizen, IL Leipiig 
1908. — XL Jahrgang, Der ganzen Folge neunzehnter 
Jahrgang, L — 4. Heft. Leipzig 1908. Nachrichten und 



Notixen U, 1, und 2. Heft, 



J 



— 57 — 

Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der deutschen 
Geschichts- und Altertumsvereine. Sechsundfünfzigster 
Jahrgang 1908. No. 1 — 12. Januar bis Dezember. 
Berlin 1908. 

Protokolle über die Generalversammlung des Gesamtvereins 
der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine zu Mann- 
heim 1907. 



— 59 



111. ANHANG. 



Veränderungen im Mitgliederstande 

im Jahre 1908. 
Ausgetreten oder verstorben sind: 

1. Aldinger, Hans, Oberleutnant, Metz, 

2. Ansbacher, Salomon, Lehrer, Nürnberg. 

3. Beckh, Edw,, Kommerzienrat ii, Fabrikbesitzer, Nürnberg ("f"). 

4. Elliesen, Paul. Dr. ph., Rentier, Nürnberg. 

5. Erlanger, Moritz, Fabrikbesitzer, Behringersdorf. 

6. von Fasbender, C, k. Generalmajor und Chef des General- 

Stabs der Armee, München. 

7. Frankcnburger, M., Privatier, München. 

8. Goeschel, Ferdinand, Bildhauer, Nürnberg. 
Q\ Groeschel, Julius, Dr. ph,, k. Direktionsrat, Mtinchen. 

10. von Grundherr zu Altenthann und Weiherhaus, Fricdn, 
k. Kommerzienrat und Großhändler, Nürnberg (j). 

IL von Grundherr zu Altenthann und Weiherhaus, Karl, 
k. Oberst a. D., München. 

12. von Grundherr zu Altenthann und Weiherhaus, Louise, 

Oberappellationsgerichtsratswitwe, München (f). 

13. Gutmann, Ignaz, Bankier, Nürnberg (f). 

14. HaUcr von Hallerstein, Karl, Freiherr, Civilarchitekt, 

Nürnberg (f). 

15. Martin, Franz, Direktor des Gewerbe Vereins, Nürnberg. 

16. Naue» Otto, Kaufmann, Nürnberg {f), 

17. Sachs, Wilhelm, Großhändler und kgl. Handelsrichter, 

Nürnberg (f), 

18. von Schcurl, Theodor, Freiherr, k. Bezirksamtmann a, D., 

Nürnberg (f). 

19. Schräg, Julius, Kunstmaler, München 

20. Schrodt, Albert, k. Oberlandesgerichtsrat a. D., Nürnberg (f). 



5Q 



21. Schwanhäußcr, Gustav, k. Kommerzienrat und Fabrik- 

besitzer, Nürnberg (f ). 

22. von Schwarz, Gottlicb, k. Oberst a. I) , München (f). 

23. von Seißer, Andreas, Präsident der k, b, Bank, Nürnberg, 

24. Winter, Albert, cand. theo!.. Nürnberg. 



Neu eingetreten sind: 

1, Boelitz, Martin, Kaufmann, Nürnberg. 

2» Frhrl. von HaUerisches Gesamtgeschlecht, Nürnberg. 

3, Frobcnios R, Gottlob, k, Regieruogsrat a. D., Nürnberg. 

4. Lcy, Hans, Dr. phil.. k, Reailehrer, Nürnberg, 
5» München, k. Universitätsbibliothek. 

6. Naue^ Ernst» Kaufmann, Nürnberg, 

7. Romstoeck, Franz Salcs, k, Lycealprofessor, Eichstätt. 
8* Stengel, Walter, Dr. phil, Assistent am Germaniseben 

Nationalmtiseum, Nürnberg. 



— 60 



Verzeichnis der Mitglieder. 



Vorstandsehaft und Ausschuß: 

I. Vorstand: von Kreß, Georg, Freiherr, k. Justizrat und 
Rechtsanwalt. 

II. Vorstand: Mummenhoff, Ernst. Dr. phil, Archivrat und 

Vorstand des Stadtarchivs und der Stadtbibliothek. 
1. Schriftführer: Reicke, Emil, Dr. phil., Kustos an der 
Stadtbibliothek und am Stadtarchiv, zugleich Vereins- 
bibliothekar. 

II. Schriftführer: Hampe, Theodor, Dr. phil., Konservator und 
Bibliothekar am Germanischen Nationalmuseum. 

Schatzmeister: Cnopf, Karl, Kommerzienrat und Direktor der 
Vereinsbank. 



von Bezold, Gustav, Ritter, Dr. phil., I. Direktor des 
Germanischen Nationalmuseums. 

Geyer, Christian, Dr phil., k. Hauptprediger. 

Schrötter, Georg, Dr. phil., k. Kreisarchivar. 

Schulz, Fritz Traugott, Dr. phil., Konservator am Germanischen 
Nationalmuseum. 

Stoer, Friedrich, rechtskundiger Magistratsrat, Nürnberg. 

von Tucher, Christoph, Freiherr, k. Kämmerer und Regie- 
rungsrat a. D. 

Vogt, Wilhelm, Dr. phil., k. Oberstudienrat und Gymnasialrektor. 



Ordentliche Mitglieder 




1, 

2. 
3. 

4. 
5, 
6. 

7. 
8. 

to. 

11, 

12. 
13. 
14, 

15. 

16. 
17. 
18. 
IQ. 
20, 
21. 
22. 

23. 

24. 



Adam, Heinrich, k Notar in AUdorf. 

Altdorf, Stadtgemeinde. 

V, Axthelm, Hans, k. Regierungsrat und Bezirksamtniann 

Nürnberg. 
Baalßi Hans, Dr. phil., städl. SanilätstreratEt» Nürnberg. 
Barth, Wilhelm» Kaufmann. Nürnberg. 
Bauriedel, Paul, Kommerzienrat und Kunstmühlbesitzer, 

Nürnberg* 
Baycrlein, Wilhelm, Musikdirektor, Nürnberg. 
Bechmann, Heinrich, Großhändler, Nürnberg. 
Beckh, Anton, Privatier, Nürnberg. 
BecVh, August, Privatier, Nürnberg. 
Beckhp Georg Albert, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 

Nürnberg. 
Beckh, Georg, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 
Beckh, Hans, rechtskundiger Magistratsrat, Nürnberg. 
Beckh, Theodor. Fabrikbesitzer und GemeindebevoIlmäGh- 

tigter, Nürnberg. 
Beckh, Wilhelm, Dr. med,, k. Hofrat und Krankenhaus- 
Oberarzt, Nürnberg. 
V, Behaim, Friedr., Frhr, Stiftungs-Administrator, Nürnberg. 
V, Behaim, Wilhelm, Freiherr, Gutsbesitzer, Nürnberg. 
Bemsel, Karl Ludw., II. Direktor der Vereinsbank, Nürnberg. 
Berlin, Ernst» Kaufmann, Nürnberg. 
Berlin, Max, k. überlandesgerichtsrat a. D., Nürnberg, 
Besels, Heinrich, Kaufmann, Fürth. 
Bezirks -Lehrer -Verein Nürnberg-Stadt. L Vorstand 

Job, Mattb. Mayerhöfer. 
V, Bezold, Gustav, Ritter, Dr. phü., 1, Direktor des 

Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg. 
Bibliothek, königliche, Berlin. 



I 




— f>2 — 



41. 
42. 

43. 
44. 

45. 
46. 

47. 
48. 

49. 
50. 

5L 
52. 
53. 
54. 



Bibliothek des Reichstags, Berlin, 

Biede, Wilhelm, Kuostansialtsbesitzer, Nürnberg. 

Bing, Ignaz, Kommerdenrat und Fabrikbesitzer, Nürnberg^. 

Birkner, Georg, Kaufmann, Nürnberg. 

Bischoff, Th.j k. Studienrat und Rektor der k. Kreisreal- 
schule i, Nürnberg. 

Bittcrauf, Theodor, Dr. phil , Privatdozent in München, 

Bock, Georg, prakt Zahnarzt, Nürnberg. 

Beelitz, Martin, Kaufmann, Nürnberg. 

Bohrer, Georg, k. Konststorialrat^ Ansbach. 

Brabant» Arthtir, Dr. phil., k. sächs. Archivrat, Dresden, 

Braun, Christian, Rentier, Nürnberg. 

Brendel, Rudolf, k. Pfarrer, Nürnberg, 

Brochier, Franz, k. Professor und Direktor der k* Kunst- 
gewerbeschule, Nürnberg. 

Brügel, Thcodorj k. Landgericbtsdirektor a. D.. Nürnberg. 

Bürger, Leonhard, Architekt, Nürnberg. 

Burckhard, Heinrich, k. Regierungsrat und Rentamts* 
vorstand in Nürnberg. 

Cnopf, Heinrich, k. LandgerichLsrat, Nürnberg, 

Cnopf, Karl, Konninerzienrat, Bankdirektor und Gemeinde- 
bevoOmächtigter, Nürnberg, 

Cnopf, Rudolf, Dr. med. und prakt. Arzt, Nürnberg. 

Dennemarck, Heinrich, Architekt und Maler, Nürnberg, 

Deuerlein, Georg, Dr. med., prakt. Arzt, Nürnberg. 

Dietz, Georg, Kommerzienrat, Kaufmann und k, Handels- 
richter, Nürnberg. 

Dietz, Georg, k. Hofbuchdrucker, Nürnberg. 

Dietz, Karl, I. Vorstand der Bayerischen Notenbankfiliale» 
Nürnberg. 

Dittmann, Julius« k. Landgerichts rat, Nürnberg. 

Donaubauer, Stephan, Dr. phil,, k. Professor an der städt. 
Handelsschule, Nürnberg, 

Dormitzer, Sigmund, Dr. jar.» Rechtsanwalt, Nürnberg. 

Duisberg, Edmund, Kaufmann, Nürnberg, 

Ebner v. Eschenbach, Karl, Freiherr, Katechet, Nürnberg. 

Ebner v. Eschenbach, Luitpold, Freiherr, k, pr, Haupt- 
mann a. D., Nürnberg, 



I 



len. 

4 



I 

I 



— 63 — 



S^^ Ebficr V. Eschenbach, Roberti Freiherr, k* pr. Hauptmann 

QBd Kompagniecheri Köln. 
545* Ebner v. Eschenbach, WoKram. Freiherr, k, Hauptmann 

a. D., Mttficben. 
57» Ecbrt» Walfricd, Kaufmann, Nürnberg. 
58. Eckart Wilhelm, Kaufmann, Nürnberg. 
W, Eckstein, G, V,» Fabrikbesitzer, Nürnberg. 
6Ö, Edelmann, Moritz« Buchhändler und Antiquar, Nürnberg. 
Ol. Easliß, Heinrich, Kaufmann, Nürnberg. 
A3, Eptostein, Hermann, Dr. med., Gutsbesits&er und k, Stabs- 
arU a. D., Schloß Veldenstein bei Neuhaus, 

63. Erberich, P* C, städtischer Bauführer, Nürnberg. 

64, Faber, Ernst, Komraerzienrat und Rentier, Nürnberg. 
05. Falkensiörfcr, J, F., Kaufmann und Magistratsrat, Nürnberg. 
00. Faubd, Joseph, k Notar und Justizrat, Nürnberg. 

67. Fcucrlctn, Wilhelm, rechtsk. Magistratsrat a. D., Nürnberg. 
68* V. Förster» Sigmund, Dr. med , k. Hofrat und Augenarzt, 

Nürnberg. 
6*>. Frobcnius, R. Göttlich, k, Kegieningsrat a. D., Nürnberg 
TO Frommann, Karl. Dr. phil., k, Studienrat und Gymnasial- 

ptofessor, Nürnberg. 
71^ Fürst^ Wilhelm, Dr. phil., k. Kreisarchivassessor, Nürnberg. 
72, V. Furtenbach, Friedrich, k. Major z. D., München, 
r3. Gftlltnger, Jakob» Komraerzienrat, Großhändler und Armen- 

plegschaftsrat, Nürnberg, 
^4. Gcbcrt, Karl, Numismatiker. Nürnberg, 

75. Gebhardt, August, Dr. phiU, k, außerordentl. Universitäts- 

professor, Erlangen. 

76. Gehhardt, Ludwig, Kommerxtenrat und Gemetndebevoil- 

machti|!icr. Nürnberg. 

77. Qen%, Ludwig, Großhändler, Nürnberg. 
[18* V, Gemgros, Ludwig, Ritter, Geh. Kommcrzienrat, Nürnberg. 

Gemgros, Wilhelm, Kommcr«ienrat, Nürnberg. 
Gesellschaft Museum« eingeschriebener Verein, Nürnberg. 
Geyer, Christian, Dr. tbeol , k. Hauptprediger, Nürnberg. 
Glmicy, Kart, Prokurist, Nürnberg. 

Olauning^ Friedrich, Dr. phil., k. Professor und Scbulrat, 
Nürnberg. 




1 



103. 

104. 
105. 
106. 




Göschel, Johann, Steinmetzmeister» Nürnberg 
Göschei, Ludwig, Privatier, Nürnberg, 
Gombrich, M,, InstitutsiDliaber^ Nürnberg, 
Gricbel» P., k. Pfarrer, Heroldsberg, 
Groß, Eduard, k. Gymnasialprofessor und Konrektor, 
Nürnberg. 

Groß, Oscar, Ingenieur, Nürnberg. 
von Grundherr, Benno, Koramerzienrat und k. nieder ^ — ' 
ländischer Konsul, Nürnberg. 

von Grundherr, Ferdinand, k. Major z. D.^ München,--^ 
von Grundherr, Karl, 11. Vorstand der Notenbankfiliale, 
Nürnberg. 

von Grundherr, Karl, k. Rittmeister und Eskadronschef, 
Nürnberg, 

von Grundherr, Oskar, k. Hauptmann und Kompagniechef, 
München. 

Gümbcl, Albert, k. Kreisarchivassessor, Nürnberg. 
Günther, Sigmund, Dr. phil., k. Professor an der tcch- 
nischen Hochschule, München. 
Gütermann, Willianij Kaufmann, Nürnberg. 
Gunzenhäuser, jakob, k, Landgerichtsrat, Nürnberg. 
Gutmann, Ludwig, Kaufmann. Nürnberg. 
Haas, Chn Ed., Kommerzienrat, Fabrikbesitzer und 
Gemeindebevütlmächtigter, Nürnberg, 
Hagen, Rudolf, Dr. phil, k, Stadtpfarrer, Nürnberg. 
Hallcr V. Hallcrstein, Friedrich, Freiherr, Regierungs- 
assessor, Zabern im Elsaß. 

Haller v, Hallerstein, Karl, Frhr.^ k. Forstmeister, 
Garmisch. 

Hampe, Theodor, Dr. phii,, Konservator und Bibliothekar 
am Germanischen Nationalmuseura, Nürnberg, 
V. Harsdorf, Alexander, Freiherr, k. Oberst und Regi- 
mentskommandeur, München, 
V. Harsdorfschc Familien Stiftung, Nürnberg. 
V. Haradorf^ Friedrich, Freiherr, k, Kämmerer und Laod- 
gerichtsdirektor a. D., Nürnberg. 

V, Hartlieb gen. Wallsporn, Sigmund, k. Kämmerer, 
Regierungsrat und Bezirksamtmann a. D., München 



I 




109. V. Haubcrrisscr, G., Ritter, k. Akademie-Professor und 

Architekt^ München. 

110. Hauck, Jakob, k. Dekan und Stadtpfarrer^ Nürnberg. 

111. Haußel» Leonhard, k. Hauptmann und Konipagnie^Chef, 

Nttrnberg» 

112. Haymann, Julius, Gaswerksdirektor a, D., Nürnberg. 

113. Heerdcgcn, Theodor, Dr, jur., k. Amtsrichter. Nürnberg, 
114- Heerwagen, Heinrichi Dr phil,, Assistent am Germanischen 

Nationalmuseum, Nürnberg, 

11 5. Heim, Heinrich, Maler und k. Professor an der Kunst- 
gewerbeschule, Nürnberg. 

1J6, Heim, Karl, Kaufmann und Magistratsrat, Nürnberg. 

117. Heimeran, Christian, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 
Nürnberg. 

118. Held, Friedrich, Kaufmann, Nürnberg. 

llQ, Held, Sigmund, Dr* jur., k. Justizrat und Rechtsanwalt, 
Nürnberg > 

120. V. Heller, Wilhelm, k. Staatsrat i. o. D. und Präsident 
des k- obersten LandesgerichtS| Exzellenz, München, 

121. Herold, Maximilian, Dr,, k. Dekan und Stadtpfarrer, 
Neustadt a. A. 

122. Hesse, Georg, Kommerzienrat und Kaufmann, Nürnberg. 

123. Hcssclberger, David, Kaufmann, Nürnberg, 
124 Hesselbergcr, Max, Kaufmann, Nürnberg. 

125. Hetzel, Hermann, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

126. Hilpert, Daniel, k. Justizrat, Nürnberg. 

127, V. Hirschberg, Karl, Frhr,, k Kämmerer, Generalmajor 
und Brigadekommandeur, Bamberg 

128, HöhU Joseph, k. Geh. Juslizrat und Notar, Nürnberg. 
12Q. Hofbibliothek, kaiserliche und königliche, Wien. 

130. Hofmann, Georg, kais. Reichsgerichlsrat, Leipzig. 

131, Hofmann, Hans, Dr. phil., Chemiker am Bayer, Gewerbe- 
museum, Nürnberg. 

132 V. Holzschuher, Ludwig, Frhr., k, Hauptmann bei der 
Geschützgießerei in Spandau. 

133. Hopf, Eduard, Kaufmann und I. Schriftführer des Gemeinde- 
kollegiums, Nürnberg. 

134, Hopf, Hans, Kaufmann, Nürnberg, 




— 56 — 

a) Anzeiger für Schweizerische Altertumskunde {fndicateur 
d'Antiquites Suisses). Amtliches Organ des Schweize- 
rischen Landesmüseums, des Verbandes der Schweize- 
rischen Altertumsmuseen und der Schweizerischen 
Gesellschaft für Erhaltung historischer Kunstdenkmäler. 
Herausgegeben von der . , , Neue Folge. IX. Band 
1907. 3. und 4. Heft. Zürich IQ07. X. Band 1908. 
L und 2. Heft. Zürich 1908. 

b) Sechzehnter Jahresbericht, 1907, Dem Departement 
des Innern der Schweizerischen Eidgenossenschaft er- 
statte! im Namen der eidgenössischen Landesmuseums- 
Kommission von der Direktion. Zürich 1908. 

c) Schweizerisches Landesmuseum, Geschenke, Ankäufe 
und Depositen des Jahres 1907, Beilage zum Anzeiger 
für Schweizerische Altertumskunde» 1908. L Heft. 

138. vom Altertumsverein für Zwickau und Umgegend in 
Zwickau: 

Mitteilungen des . . , Band IX. Leipzig 1908. 




c) Angekaufte Schriften. 

Deutsche Geschichtsblütter. Monatsschrift zur Förderun 
landesgeschichtHcher Forschung, . . » herausgegeben von 
Dr. Armin Tille. IX. Band. 4.— 12. Heft, Januar bis 
September 1908. Gotha 1908. — X. Band. L— 2. Heft. 
Oktober bis November 1908, Gotha 1908. 
Historische Vierteljahrsschrift. Herausgegeben von Dr. 
Gerhard Seeliger, ord. Professor an der Universität Leipzig, 
X, Jahrgang 1907* Neue Folge der deutschen Zeitschrift 
für Geschichtswissenschaft. Der ganzen Folge achtzehnter 
Jahrgang. 4. Heft. Nachrichten und Notizen. IL Leipzig 
1908. — XL Jahrgang, Der ganzen Folge neunzehnter 
Jahrgang. L — 4. Heft. Leipzig 1908. Nachrichten und 
Notizen IL L und 2. Heft. 




57 



3. Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der deutschen 
Geschichts- und Altertumsvereine. Sechsundfünfzigster 
Jahrgang 1908. No. 1 — 12. Januar bis Dezember. 
Berlin 1908. 

4. Protokolle über die Generalversammlung des Gesamtvereins 
der deutschen Geschichts- und Alterlumsvereine zu Mann- 
heim 1907. 



— 68 — 

186. Leistner, Georg, Bildhauer und Lehrer an der Kunst- 
gewerbescbule, Nürnberg, 

187. Leonhardy, H*, Direktor der vereinigten PinseLfabriken. 

188, Leopold, Paul, Kaufmann, Nürnberg, 

189, Leuchs» Wilhelm, Kommerzienrat u. Kaufmann, Nürnberg. 
100. Ley, Hans, Dr. phil, k. Reallehrer, Nürnberg. 

191. Lochner. Friedrich, Dr. med., k, Medizinalrat und Bezirks- 
arzt a, D., Nürnberg. 

192. Löffclholz V. Kolbcrg, Friedrich, Freiherr, k. Rittmeister 
und Brigade- Adjutant, Augsburg. 

193. Löffelholz v. Kolberg, Karl, Freiherr, k, Hauptmann a. D., 
München, 

194. Löffler. Christian, Kaufmann, Nürnberg. 

195. LöfFtz, Theodor, Kaufmann, Nürnberg. 
19ö. Lösch, Ernst, Landschaftsmaler, Nürnberg. 

197. Lotter, Konrad, Privatier, Nürnberg. 

198. Luckmeyer, Johannes, Privatier, Nürnberg. 
1Q9, Maas, Markus, Dr. med., Hofrat und pr, Arzt. Nürnberg. 

200. Marlier, Julius, Kommerzienrat und Kaufmann, Nürnberg. 

201 . Maser, Friedrich, Kommerzienrat und Kaufmann, Nürnberg, 

202. Maser, Konrad, Kaufmann, Nürnberg. 

203. Mayer, Friedrich, k. Gymnasialrektor, Nürnberg, 

204. Mayer-Dinkel, Albert, Kommerzienrat und Kaufmann, 
Nürnberg. 

205. Meck, Bernhard, Fabrikbesitzer, k. bayer, und herz, sächs. 

Hoflieferant, k. serb. Konsul, Nürnberg. 

206. Meier, Georg Joseph, Rentier. 

207. von Merkel, Gottlieb, Ritter, Dr. med., k Obcrmedizinalrat 
und Krankenhausdirektor a, D., Nürnberg. 

208. Merkel, Heinrich, k. Landgerichtsdirektor, Nürnberg. 

209. Merkel« Johannes, Dr. jur., k. Universilätsprofessor» 
Gottingen. 

210. Merkel, Johannes. Dr, jur.. rechtskundiger Magistrats rat, 

Nürnberg 
21 L Merklein, A., Juwelier und Magistratsrat, Nürnberg, 

212. V. Merz, Karl, Ritter, Dr, k. Senatspräsident, Namberg. 

213. Merzbacher, Joseph, Kaufmann, München, 

2 1 4. Merzbacher , Sigmund, J ustizratund Rechtsanwalt, Nürnberg. 





— 69 



:f 5. Hestbaler^ J., Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, Nürnberg. 
Jlfi^ MeUgcr, Ludwig, Kommerzienratu Großhändler, Nürnberg. 
jn. Meyer, Hans, k. Major z. D. und Bezirkskommandeur, 

^weibrücken. 
21%. Meyer, Hans, k, Staatsanwalt am Oberlandesgericbt, 

N'tlruberg, 
11^. Meyeri Max« Koromcrzienrat und Direktor der bayerischen 
VerciAsbaiikp München. 
I jJO. Michal, Karl, k Gymnasialpiofessor, Nürnberg. 
pJK lliller, Ferdinand, k Bauamtmann, Nürnl>erg. 

Monninger, Friedrich, BuchdruckereibcsitÄCr, Nürnberg. 
Müller, Christoph, Kaufmann, Nürnberg, 
i^ Müller, Friedrich. Kaufmann, Nürnberg. 
7S. Müller. Johannes, Dr. pKiL^k.Gymnasialprofessor» Nürnberg. 
16. Mammenhoffi Erost, Dt. phiL, Archivrat und Vorstand 
des Stadtarchivs und der Stadtbibliothek, Nürnberg. 
|27. Nauck« Gustav, Kaufmann, Nürnberg. 
228. Naue, Georg, Kaufmann, Nürnberg. 
1}9. Nister, Ernst, Kommerzienrat, Marktvorstehcr und Fabrik ^ 

be$i!ier. Nürnberg. 
_2M- Mold* Carl, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

11. Nordmann. Georg, Fabrikdirektor, Nürnberg, 

12. Ochsenmayer, Joseph* Architekt, Nürnberg. 

313, V. Oelhafen. Karl, k. Oberlandesgerichtsrat a, D,, Ansbach, 
234. V, Oelhafen, Sigmund, k. OberUndesgcrichtsrat, Weißen- 

btirg i B. 

Ocrtel, Heinrich, Dr. phil., k. Gymnasiallehrer, Num 
7^o Ott, £rhard, k. Telcgraphen-Obercxpcditor, Schuppe: 

Kumbetg. 

Pabst, Julius, Fabrikbesitzer und k, vrUrttemberg. Konsul, 

Nürnberg 

3M. V. Pechmann» Heinrich, Frhr , k. Hauptmann, Nürnberg. 
339. Peters« Hennann« Apotheker, Waldhauscn vor Hannover. 
Geh. Kommerzienrat und Fabrikdirektor, 



r-fc-..: ^ 



U Pelz, Hana« Dr, phlL, k. Reichsarchivrat, MUnchem 
V. Petz, Richard, k. Rittmeister. Fürth, 
pickcrt, Maa^ HofanUquar und KunsthJüidler, Nürnberg. 



^ 7(3 — 



244. Plank, Ernst, Kommerzienrat, Magistratsrat und Fabrik- 
besitzer, Nürnlierg. 

245. PÖhlmann, Hermann. Privatier, Nürnberg. 

246. PÖhlmann, Richard. Fabrikbesitzer, Nürnberg, 

247. PÖhlmann, Robert, l>r. phiU, k. Geheimer Hofrat und" 
Universitälsprofessor^ Miinchen, 

248. V, Praun, Alexander^ k, Oberlandesgerichtsrat, Nürnberg, 

249. V. Praun, Eberhard, k. Geh. Jtistizrat und Rechtsanwalt, 
Nürnberg, 

250. V, Praun, Paul, k. Regierungspräsident, Augsburg. 

251. V. Praun, Sigm,, k. Oberlandesgerichlsrat a. D., Nürnberg, 

252. V. Praun, Walter, Dr„ Rechtsanwalt und k, russischer 
Vizekonsul, Nürnberg, 

253. Priester, Joseph, Kaufmann, Nürnberg. 

254. Pumplün, Gustav, k, Realschulrektor a, D,, Erlangen. 

255. Pylipp, Hans, k. Professur und Architekt, Nürnberg. 

256. Raab, Carl, Kommerzienrat, Fabrikbesitzer und Magistrats- 
rat, Nürnberg. 

257. Raith, Hans, Ingenieur» Guslavsburg bei Mainz. 

258. Raschbacher, Karl, Kaufmann, Nürnberg. 

259. Rast, Rudolf, Dr. phil., k. Gymnasiallehrer, Nürnberg. 

260. Reck, Hans, Privatier, Nürnberg. 

261. R^c, Paul, Dr, phil., k. Professor, Sekretär und Bibho* 
thekar aiü Bayerischen Gewerbemuseum, Nürnberg. 

262. Rehlcn, Wilhelm, Großhändler. Nürnberg, 

263. Rcickc, Emil, Dr. phil., Kustos an der Stadtbibliothek 
und am städtischen Archiv, Nürnberg. 

264. Reif, Jean, Komme rzienrat und Brauereibesitzer, Nürnberg, 

265. Reimann, Arnold, Dr. phiL, Gymnasiallehrer, Berlin. 

266. Reißmann, J., Kaufmann, Nürnberg, 
2ö7. Rcitz, Oskar, Goldschmied^ Nürnberg. 

268. Rettelbusch, E,, Architekt, Nürnberg. 

269. Rhau, Georg, Kaufmann, Nürnberg, 

270. Rheinisch, Fritz, k. Landgerichtsrat, Zweibrucken. 

271. Richter, Emil, Kaufmann, München. 
272 Riegel, Wilhelm, I>n med., Augen- und Nervenarzt, 

Nürnberg. 
3 73. v«Rieppel, A», Dr, ing., k. Baurat u, Fabrikdirektor, Nürnberg. 



7J ^ 



n 



Ritter, Lorenz, Kupferstecher wnd Maler, Nürnberg. 

275. Ritter, Wilhelm» Maler, Nürnberg. 

276. Rößner» Job. Wolfg^ Bildhauer und k. Professor an der 
Künstgewerbeschule, Nürnberg. 

77. Rohmer, Eugen, k. Landgerichtsdirektor, Nürnberg, 
'278. Romstöck, Franz Sales, k Lycealprofcstor, EichftUtt 

279. Rosenfeld, Jakob, Großhändler, Nliruberg. 

280. V. Rotenhan, Ludwig, Frhr., Gencralmajur i. \K, München. 

281. Ruffler, Joseph, Kaplan, Fürth i. B. 

282. Rupprecht, Karl, Kaufmann, Nürnberg 

283. Sachs, Karl. Kommerzienrat und GroßhilfKihM, Nürnberg. 
284« Sahlmann, Anton, Kommerzienrat, Fürth, 

285* Sander, Paul, Dr phil., Privatdojsenl, Berlin. 

286. Schäfer, Karl, Ür phil , Assistent am KunxtgewerbcmuHcum, 
Bremen. 

287. Schätzler, J. A., Feingoldschlägcreibesiirer, Nürnberg. 

288. V. Schallern, Karl, Ritter und Kdler, k, Oberist ti. D , 
Nürnberg. 

289. Scharrer. Viktor, Kaufmann, Nürnberg, 
200. Scheck, Bernhard. Architekt, Nürnberg. 
2Q1. Scheuplein, Alfred, Ingenieur, Wür«burg* 

2Q2. Schilling, Friedrich, Ur med , HofrM und (irakt* Ar«t, 
Nürnberg. 

293, Schilling, Theodor, k. Italien. Kuniül, Nümberf, 

294. Schnicißner, Jakob, Aicbitekt, Nürnberg 

295. Schmidmer. Christian, Komiocixienral und Fabrikhetiiiser, 
Ntlmberg, 

296. Schmidmer, Georg E*, Fahrikbenitfer, Nttnaberg. 

297, Schmidt, August, Kaiifmann. Nttffiberg, rtobenhoftUaCe, 

298, Schmidt, August. Kaufmanii, Nttroberg, FroataitJiiittfst«. 
299 Schmidt, Hms, FabrikbetHxer, Nimberg. 

300. Schmidt, Heinrich, k. I^andf^rlchlirst, Kttinberg 
30L Schmidt, Josef^b, ßankdifekiijr, Ntttnbcrg. 

302. Schmitz, Joseph, k Pfofe»«<ff öJid Afchitcftl. Kftnbeq^ 

303. Schnebel, Itfichael, K^tüfmaun, Hüföbefg 

304. SchönamscTBber, EroÄ k. JwtJmi«iod S^bu KirDbetg, 

305. Scboenoer, Gcor^, Kmammlnm »r ^ ^itorr. 
Kllfmberg. 





— 72 — 




SchoUer, Heinrich, k, Pfarrer, Nürnberg. 

Schornbaum, Karl, Dr., k. Pfarrer in Alfeld. 

Schräg, Eduard, k. Forstmeister, Scliaidt (Rlieinpfalz). 

Schräg, Karl, k, k. Konsul und k. Hofbuchhändler, 

Nürnberg, 

Schrötter, Georg, Dr. phil, k. Kreisarchivar, Nürnberg. 

V. Schobert, Hans, Dr. phil.» Geh. Kirchenrat und ord. 

Universitätsprofessor, Heidelberg, 

Schuh, Eduard^ Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

V. Schuh, Georg, Dr. jur., Ritter, Geheimer Hofrat und 

Oberbürgermeister, Nürnberg. 

Schuh, Heinrich, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

Schultheiß, Oskar, k. Postrat, Nürnberg. 

Schuld, Fritz Traugott, Dr. phil, Konservator am 

Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg. 

Schulz, Otto, Architekt, Nürnberg» 

Schütte, Ludwige Kaufmann, Nürnberg. 

Schütz, Hans, k. Landgerichtsrat, Fürth. 

Schwabe, Heinrich, Bildhauer und k. Professor a. !>*, 

Nürnberg. 

Schwanhäußer, Eduard, Dr. jur., Kaufmann, Nürnberg, 

Schwarz, August, k, Stabsveterinär, Nürnberg. 

Schwarz, GottHeb, städt. Geonieter a. D., Nürnberg. 

V. Schwarz, Benedikt, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

V. Sch^varz, Louis, Privatier, Nürnberg. 

Schwemmer, Hans, Privatier, Nürnberg. 

Seegy^ Otto, stiidt. Ingenieur, Nürnberg. 

ScufFer, Friedrich, Buchhändler, Bayreuth, 

V. Seydlitz, Waldemar, Dr., k, sächs. (ieh, Regierungsrat, 

Dresden. 

Seyler, Emanuel, k. Hauptmann a, D,, Nürnberg. 

Silberschmidt, Wilhelm, Dr. jur,, k. Oberlandesgerichtsiai, 

Zweibrücken. 

Simonsfeld, Henry, Dr. phil. u* a, ö. Universitätsprofessor, 

München. 

Sippel, Otto F.. Kunst- und Buchhändler. 

Sixt, Friedrich, k. Oberstleutnant z, D., verwendet inT 

k. b. Kriegsarchiv, München, 



335. Socrgel, Konrad, Rcchisanwah, Nürnberg, 

336. Soldan, Hermann, Groühändler, Nürnberg. 

337. Selber, Friedrich, Kaufmann, Nürnberg 

3SS. Spandel, Erich, BuchdruckereibestUer und Zeitungsverleger, 
Nürnberg. 

339. Speiser, Theodor, Kaufmann, Nürnberg. 

340. Spindler, Joseph, k« Landgerichtsrat, Nürtiberg. 

341. Stahl. Daniel, kais, Bankvorstand und k. b. Oberleutnant 
der Landwehr, Hof 

342- Stahl, Joh. Christoph, Kaufmann» Nürnberg. 

343. Stahl, Karl, Kaufmann» Nürnberg. 

344. Starck, Max, Privatier und Gemeindebevollmächtigter, 
Nürnberg. 

345. Staudt, Erdmann, Kommerzienrat, Fabrikbesitzer, Ge- 
meindebevollmächiigier und k. b. Hoflieferant, Nürnberg. 

346. Stegmann, Hans, Dr. phiL, Direktor des Bayerischen 
Nationalrauseuras, München, 

347. Steindorff, Hermann, Architekt und k. Professor a. D , 
Nürnberg, 

348. Stengel, Walter, Dr. phil., Assistent am Germanischen 
Xationalmuseum, Nürnberg. 

i+''. Stich, Karl, Buchdruckereibesitzer, Nürnberg. 

350. Stoer, Friedrich, Privatier, Nürnberg. 

351. Stoer, Friedrich, rechtskundiger Magistratsrat, Nürnberg. 
352 Stromer v. Reichenbach, Wilhelm, Freiherr, Rechts- 

praktikant, München. 

353. Strunz, Oskar, k. Landgerichtsdirektor, Fürth, 

354. Stündt, Max, Kaufmann, Nürnberg. 

355. Supf, Karl, Fabrikbesitzer, Berlin. 

356. Supf. Wilh., Kommerzienrat und Fabrikbeslixcr, Nürnberg. 

357. von und zn der Tann-Rathsamhauscn. Luitpold» Frhr, 
k. General der Infanterie und kommandjerendcr General 
des k. b. III. Armeekorps, Exzellenz, Nürnberg 

358. Tannert, Richard, Dr. phil,, Chefredakteur, Nürnberg. 

359. V. Thäter, Gottlieb, k. Generalmajor z. D,, Weihcrliaui 
bei Feucht. 

360. Theisen, August, Kaufmann, Nürnberg* 

361. Thielmann, Ph., Dr. phiL, k, Gymnasialrckior. Nürnberg, 



— 74 — 



362. V. Tuchcr, August^ Freiherr, Rrtlergutsbeskzer, Feldmühle 

363. V* Tücher, Christoph, Frhr,, k. Kämmerer und Regie- 
rungsrat a. D,^ Nürnberg, 

364. V. Tücher, Friedrich, Freiherr, k. Forstmeister a. D., 
Simmeisdorf. 

365. V. Tucher, Heinrich, Freiherr, k. Kämmerer, Staatsrat 
i. a. o. D., außerordentlicher Gesandter und bevollmäch- 
tigter Minister, Exzellenz, Wien. 

366. V. Tucher, Heinrich, Freiherr, k. Kämmerer ynd Lega- 
tionsrat, Wien* 

367. V. Tücher, Kart, Freiherr, Rittergutsbesitzer, Augsburg, 
366. V. Tucher, Sigmund, F>hr., Rittergutsbesitzer, München, 

369, V. Tücher, Theodor, Freiherr, k, Kämmerer und Ritter- 
gutsbesitzer, Nürnberg-Schoppershor 

370. Tuchmann, Ernst, Kommerzienrat, Großhändler und 
k. Handelsrichter, Nürnberg. 

37 1. Tuchmann, Friedrich, Großhändler, Nürnberg. 

372. Turnverein Nürnberg, Nürnberg, 

373. Ullrich, August, Dr. phii , k. Insjjektor und Rektor der" 

höheren Töchterschule, Nürnberg. 

374. Universitäts-Bibliothek, k,, München. 

375. Versen, Max, Chefredakteur u. Gemeindebevollmächtigier, 
Nürnberg. 

376. Vogt, Wilhelm, Dr. phiL, Oberstudienrat und Rektor des 
Realgymnasiums, Nürnberg. 

37 7. Voit, Friedrich, Dr. med und prakt. Arzt, Nürnberg. 
378, V. Volckamer, Friedrich, k. Hauptmann und CompagDid 

chef, Nürnberg. 
37Q. V. Volckamer, Guido, Rentier^ München. 

380. Volkcrt, Johannes, k. Kircbenrat, Dekan und Pfarrer, 
Nürnberg. 

381. Volksbildungsverein Nürnberg, 

382. Vollhardt, Oscar, k. Justizrat und Rechtsanwalt, Nürnberg," 

383. Wacckcrlc, Andreas, k. JusUzrat und Notar in Fürth. 

384. Wagner, Franz, rechtskundiger Magistratsrat, Nürnberg- 

385. Wallraff, Heinrich, städt ßaurat, Nürnberg, 

386. Walther, Konradin, Architekt und k. Professor an der 
Kunstgewerbescbule, Nürnberg 



— 75 — 

WaydeliD, Wilhelin Friedrich, Großhändler, Nürnberg. 
Weber, Karl, städt. Oberbaurat, Nürnberg. 
3H9. Weber, Otto» Ingenieur, Nürnberg 

390, Wedermann, Konn, k, Oberamtsrichter, Nürnberg, 

391. Weigel, Ferdinand, Antiquar und Buchhändler, Nürnberg, 
3Q2, Weigel, Wilhelm, rechtskundiger Magistratsrat, Nürnberg. 
393, v^ Weiser, Friedrich, Freiherr, k. Oberlandesgerichtsrat, 

München. 
3Q4. V. Weiser, Karl, Freiherr, Gutsbesitzer, Augsburg. 
3Q5. V, \A^elser, Ludwig, Frhr., Dr. phiL, k. Kämmerer und 

Regierungspräsident, Exzellenz, Ansbach. 
396. Wiedmann, Theodor, Kaufmann, Karlsruhe. 
3Q7. Wien, Direklion der Bibliothek und des historischen 

Museums der Stadt Wien, 
398. Winckler, Hermanni Dampfwaschanstaltbesitzer, Nürnberg, 
390. Winter, Fritz, Dr jun, Bürgermeister, Markt-Redwitz. 
400* Witsche!, August, k. Oberstaatsanwalt, Nürnberg. 

401. Wolfram, Ludwig, Dr phiK, k. Gymnasialprofessor, Fürth. 

402. Wünscher, Arthur, k. Direktionsrat, Ludwigshafen a. Rh. 

403. Wunderer, August, k. Pfarrer, Nürnberg, 

404. Wurfbain, F. C, Amsterdam. 

405* Zagelmeier, Friedrich, Baumeister, Nürnberg. 

406. Zehler, Friedrich, k. Oberlandesgerichts rat, Nürnberg, 

407. Zeiser, Ferdinand, Buchhändler, Nürnberg. 

408. Zeltncr-Dietz, Johannes, Kommerzienrat u. Fabrikbesitzer, 
Gries bei Bozen. 

409. Zcltner, Johannes jan., Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

410. Zilcher, Oskar, Rechtsanwalt, Nürnberg. 

411. Zinn, Louis H., Fabrikbesitzer, Nürnberg 



Mitglieder oaeh § 7 der Satzungen. 

1. FrhrL v* Bäuerisches Gesamtgcschlecht, Nürnberg. 

2. FrhrL v. Kressisches Gcsamtgeschlecht, Nürnberg, 

3. FrhrL v. Stromerisches Gcsamtgeschlecht, Nürnberg, 

4. FrhrL v. Tucherisches Gesamtgeschlecht, Nürnberg, 




INHALT. 



Seite 

Vereinschronik I 

I. Anhang: Kassabericht für das Jahr 1909 32 

II. Anhang»: Bibliüthckj»oschenke und Tauschscbriften .... 34 

Iir. Anhun«^: Veränderungen im Mitgliederstande im 

Jahre 1909 64 

Verzeichnis der Miiglieder ' 67 



|>nuU .!m K-^l lVi',.1 lf..ll.iulitlii:i!x..i. I d 1' I. Hiolinj»-Diet/-, Nfimbeig. 



VEREINSCHRONIK. 



abgelaufcncQ 3?. Jahre des Bestehens des Vereins begann 

[die Veretoisleitung ihre Tätigkeit mit dem Versuch, durch 

Verbreitung eines neuen Aufrufs unter den Bewohnern der 

Stadt das Interesse für die Bestrebungen des Vereins in 

tn Kreisen xu erwecken und demselben neue Mitglieder 

'gewinnen* Der Versuch war von geringem Erft)lg begleitet. 

ixsc dieser Chronik beigefügte Bericht über die 

im Mitgliederstande wird zeigen, daß die Zahl 

ibctgetrctcnen Mitglieder den Verlusten, welche der Verein 

tes Jahres durch Tod und Austrittscrklänmgen erlitt, 

..... h die Wage halt. Da aber der verbreitete Aufruf 

kurzen überblick über die Gesamttätigkeit des Vereins 

ersten dreißig JaJiren seines Bestehens enthielt, ist es 

cht tticht überflüssig, ihn hier im Auszug wiederzugeben. 

Alete : 

»Die WcJtcrfuhrung der Forschung über die Geschichte der 

^1.^-. Reichs!!«tadt Kümberg und die Cbcnnittlwng der Ergebnisse 

Forschung an weitere Kreise des Volkes, das war die Uoppel- 

uul^Abc, die sich der X'erein für Geschichte der Stadt Nürnberg 

bei '»einer (jründung vor dreißig J;ihren gestellt hat und die i\i 

crftdlrn er die ganze Zeit hindurch mit unermüdlichem Eifer und 

.n-T.v^eiu ncißc bemüht war. Ein Stab von tüchtigen Mitarbeitern 

ihm dabei allezeit «ur Seite, Henorragende Fachgelehrte 

"alte Dilettanten haben teils durch Vortrage in den 

lonais Versammlungen des Vereins leih durch Bei- 

rmcn periodischen Veroffen dich ungen viel des Neuen 

ugcn beigebracht, so manches Dunkel aufgeklärt, mit 

Undliiufigen Irrtum grundlich aufgeräumt. Mehr und 

' 'i rein der Mittelpunkt für alle Bestrebungen geworden, 

t* Keichtum der Vergangenheit unseres Nürnberg 

Teti des Kunstlebens aufzudecken sich bemühen. 

. -Lil der Vortriige, welche in den regelmäßigen 

Stttongtii ci€5 Verein« wahrend der dreißig Jahre seines Bestehens 

die **er»cli»edensten Materien gehahen wurden^ übersteigt 

I 




schon betrachtlich die Ziffer 200 imd unter den Vortrag:enden 
stoßen wir auf eine Reihe von Namen allerbesten Klangs. Von 
der Vereinszeitschrift, den Mitteilungen des Vereins für 
Geschichte der Stadt Nürnberg, sind bis jetzt achtzehn, 
xumeist recht stattliche Hefte erschienen, deren Inhalt sich auf die 
vei"schiedensten Gebiete historischer Forschung erstreckt, Eifrtg^ 
ist die Redaktion darauf bedacht, alle auf Nürnberg^s Geschichte 
bezüghchen literarischen Erscheinungen in den Kreis der Be- 
sprechung XU ziehen; nnit gewissenhafter Sorgfalt verfahrt sie bei 
der Auswahl der größeren Abhandlungen wie der kleineren Beiträge, 
welche die Mitteilungen bringen, AUjähriich zu Anfang des Jahres 
gibt der Verein in seinen Jahresberichten Rechenschaft von 
seiner Tätigkeit im abgelaufenen Jahre, skizziert den Inhalt der 
in den Versatnmlungen gehaltenen Vorträge und berichtet über 
den Stand seiner Finanzen, die Zugänge zu seiner Bücherei und 
die Veränclei-ungen im Mitgliedcrslande. Neben seiner Zeitschrift 
und seinen Jahresberichten läßt er aber von Zeit zu Zeit auch, 
soweit es die Kassaverhältnisse erlauben oder fremde Unter- 
stützungen ermöglichen, größere Einzelpublikationen erscheinen, 
welche noch jedesmal Anklang fanden und mit Dank begrüßt 
wurden, tmstreitig auch von bleibendem Wert sind. Vor Jahren 
machte den Beginn der Wiederabdruck des interessanten Prospekts 
der Reichsstadt von HansSebald Lauten sack vom Jahre 
1552 nach den im KgL Kreisarchiv noch vorhandenen Original- 
Kupferplatten. Der bald darauf reproduzierte, gleichfalls mi Kg^L 
Kreisarchiv verwahrte Prospekt der Stadt aus der Vogel- 
perspektive von Hieronymus Braun vom Jahre 1608 
gesvährt jedem Beschauer die Möglichkeit, sich von der Topographie 
der Reichsstadt zu Anfang des 17, Jahrhunderts ein klares Bild 
zumachen. Munnmenhoffs M onographie über das Rathaus 
in Nürnberg ist als vortretTltche Arheit ihrer Art auch außerhalb 
der Mauern Nürnbergs allgemein anerkannt. Ihr soll in Form 
und Ausstattung gleichartig, im Laufe des nächsten Jahres das seit 
geraumer Zeit vorbereitete reich illustrierte Werk über die Bau^ 
geschichte der Sl Sebaldkirche in Nürnberg folgen. 
Schon in den nächsten Wochen aber hoffen wir die ersten Hefte 
des gleichfalls reichillustrierten Lieferungswerks Nürnbergs 
Bürgerhäuser und ihre Ausstattung dem F^ublikum vorlegen 
zu können, ein Werk, das die Hauptergebnisse der vom Verein 
seit Jahren betriebenen Inventarisation der Bau- und Kunst- 
denkmäler an und in Nürnbergs Privathäusem zur öffentlichen 
Kenntnis bringen soll. Der Verein erfreut sich dabei der in 
liberalster Weise bewilligten tinanzieüen Unterstützung durch die 
städtischen Kollegien, wie ihm ja auch bei früheren l'ntemehmungen 
in dankenswerter Weise Celdzus« hüsse aus Kreismitteln, wie 



J 



L Not 



— 3 — 

der Stadtkassa bewilligt worden waren. Durch lebhaften 
Tauschverkehr mit wissenschafllicheti Korporationen 
und Anstalten, historischen Vereinen und literarischen 
Gesellschaften ist verbürgt, dali der Verein mit den Fortschritten 
der historischen Forschung im Allgemeinen in enger Fühlung 
bleibt. Seine Bibliothek, deren Benützung jedem Vereins- 
mitglied freisteht, wächst von Jahr zu Jahr beträchthch an. Kurz, 
wir dürfen ohne Selbstüberhebung sagen, daÜ der Verein fiir 
Geschichte der Stadt Nürnberg blüht und gedeiht und mit Erfolg 
bemüht ist, seinen Aufgaben gerecht zu werden. 

Um so verwunderlicher ist's, daß die Gemeinde, welche von 
der Arbeit des Vereins Nutten zu ziehen trachtet und sich in 
treuer Anhänglichkeit um ihn geschart hat, im Verhältnis zu 
der Zahl der 300000 Bewohner der Stadt noch immer so klein 
ist, und um so begreiflicher ist's, wenn im Verein der Wunsch 
laut wird, in weiteren Kreisen der Einwohnerschaft zu werben für 
seine Bestrebungen, gleichsam öffentlich Rechenschaft abzulegen 
von dem, was der Verein will und was er bisher geleistet hat, 
und einzuladen zu regerer Beteiligung an diesen Bestrebungen 
und zu ihrer tatkräftigen Unterstützung. Nur dann kann ja auch 
der zweite Teil der Aufgabe des Vereins voll in Erfüllung gehen; 
nur dann kann er die Ergebnisse seiner Forschungen über die 
Geschichte der Vaterstadt an weitere Kreise übermitteln und bei 
ihnen Stnn und Verständnis für die Votzeit wecken und ki-aftigcn» 
Dazu soll dieser Aufruf beitragen. Er soll aufklären über die 
Ziele und Absichten des Vereins und ihm zu den alten Freunden 
neue Freunde und Gönner gewinnen * 

Die Erfolglosigkeit dieses Aufrufs findet wohl ihre natürliche 
Erklärung in der law inen haft wachsenden Zahl der Aufgaben, 
die heutzutage in unserem überr affinierten Kulturleben durch 
Vereinstätigkeit erfüllt werden sollen. So erfreulich die Tatsache 
dieser vielseitigen freiwilligen Vereinstätigkeit auf allen Gebieten 
an sich ist^ sie hat ihre zwei Seiten. Alljährlich entsteht eine 
ganze Zahl der verschiedensten neuen Vereine, die allen möglichen 
und unmöglichen Zwecken gewidmet sind und mit allen Künsten 
der modernen Reklame für diese ihre Zwecke werben. Allmählich 
aber übersteigen die Zumutungen, die in Folge dessen an die 
Leistungsfähigkeit des Einzelnen gestellt werden, seine Kräfte 
und die idealen Bestrebungen ziehen alsdann in der Regel den 
Kürzeren. Einmal muB auch die Opfer Willigkeit der Opfer^ 
w^illigsten ihre Grenze finden und es tut gerade in unserer Stadt 
Not, davor ^u w^arnen, tlaB der Bogen überspannt wird, 

1* 



Erfreulicher Weise konnte der Verein die Zusage^ die in 
dem oben abgedruckten Aufruf gegeben war, in wenigen Wochen 
das erste Doppelheft des großen Lieferungswerkes »Nürnbergs 
Bürgerhäuser und ihre Ausstattung« herauszugeben, crfiiUen, 
Di« Verleger^ Buch- und Kunstverlag Gerlach & Wiedling in 
Wien, brachten Anfangs März die ersten Exemplare der ersten 
Do|jpelheferung des großen Prachtwerkes in Vorlage und es 
zeigte lieft« da0 sie mit dankenswerter Sorgfalt sich der Her- 
stellung dieser ersten Lieferungen angenommen und für eine 
Diuaitefgilttge, wahrhaft vornehme Ausstattung gesorgt hatten. 
Den Mitgliedern des Vereins war vorher ein reich illustrierter 
Proq>ckt über das Werk zugesandt worden, in welchem ihnen 
bei rechtzeitiger Subskription auf das Werk Preisermäßigung 
auf */f den Ladenpreises zugesichert wurde. Die Vereinsleitung 
wandte sich an den Chef der Geheim-Kanzlei Sr, Königl. Hoheit 
des Pnnzregenten mit der Bitte, die Erlaubnis zu erwirken, 
daß das Werk Allerhöchst demselben gewidmet werden dürfe. 
Darauf lief das folgende Schreiben der Geheim-Kanzlei d, d. 
München den 16. April 1909 bei dem l. Vorstand des Vereins ein: 
► Euer Hoch wohlgeboren beehre ich mich im Allerhöchsten 
Auftrag Seiner Königlichen Hoheit des Prinzi-egenten ergeben st 
mitzuteilen, daß AllerhÖrhst dieselben gerne bereit sind, der Bitte 
des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg entsprechend, 
die Zueignung des von dem Verein herausgegebenen Werkes 
»Nürnbergs Bürgerhäuser und ihre Ausstattung* entgegenzunehmen 
and zu gestatten, daß die Widmung dem Werke vorgedruckt werde. 
Seine Königliche Hoheit lassen dem Verein für die durch 
die Widmung erwiesene Aufhierksamkeit bestens danken und 
haben sich bewogen gefunden, Euerer Hochwohlgcborcn sowie dem 
Konservator am Germanischen Museum Herrn Dr. Fritz Tmiigott 
Schulz die Prinz-Regent- Luitpold-Medaflle in Silber zu verleihen. 
Indem ich Euer Hoch wohlgeboren die beiden Auszcich- 
nungen im Allerhöchsten Auftrag übersende, ersuche ich die für 
Herrn Dr, Schulst bestimmte Medaille diesem überreichen zu 
wollen. 

von Wiedenmann 

Generaladjutant. 

Sr, Hochwohlgcborcn 

Herrn Georg Freiherm von Kreß» 

K* Advokat, Justizrat 

in 

Nürnberg,* 




^ o 

Dir hükJ volle Gewährung der Bitte des Vereins durch 
Sc. KgK Hoheit den Prinzregenten ist ein neuer Beweis flir das 
hohe Interesse, welches Allerhöchst dieselben für Kunst und 
Wissenschaft hegen und die dem Vereinsvorstand und dem 
Bearbeiter des Werkes verliehenen Auszeichnungen sind wohl 
geeignet j auch den Verein, dem die Anerkennung ohne Zweifel 
mitgegolten hat, mit ehrfurchtsvoller Dankbarkeit zu erfüllen, — 

Seine regelmäßige Tätigkeit entfaltete der Verein auch im 
abgelaufenen Jahre in den Mona tsver Sammlungen, deren in 
den Monaten Januar bis April und Oktober bis Deiiember 1909^ 
wie in der Regel, sieben stattfanden. Sie erfreuten sich auch 
in diesem Jahre eines lebhaften Zuspruchs und brachten ver- 
schiedene interessante Vorträge. 

Die erste dieser Versammhingen, die ordentliche Haupt- 
versammlung» war auf Donnerstag den 21. Januar 1909 
im Saale des Gasthofs zum roten Hahn in der Kunigsstraßc 
angesetzt. Der L Vorstand, Justizrat Frhr. von Kreti, erstattete 
den Geschäftsbericht, der inzwischen als Vereinschronik im 
Jahresbericht über das 31. Vercinsjahr 1908 veriiffentlicht ist. 
Wir verweisen auf diesen Jahresbericht. Die vom Vereinsschatz- 
meister Kommerzienrat und Bankdirektor C, Cnopf vorgelegte 
Vereinsrechnung über das Jahr 1908 zeigte 

eine Einnahme von *# 3108.08 ^> 

eine Ausgabe von . " 2862 . 93 > 

eineil Kassabcstand von Jf 245-15 ^ 

Der Reservefond war sich gleichgeblieben und besaß im 
Ganzen Jt 2700. — in SVa'^/oigcn Bodenkreditobligationen der 
Vereinsbank Nürnberg. Die Rechnung über den Fond zur 
Aufnahme der Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Nürnberg 
ergab 

eine Einnahme von Jf 2536.90 ^ 

eine Ausgabe von * 2532.02 * 

und schloß ab mit einem Kassabestand von. *ä 4 SB ^. 

Die Revision durch das mit Prüfung der Rechnung betraute 
Vereinsmitglied Privatier J. Luckmeyer, hatte zu Beanstandungen 
keinen An!aß gegeben, die Hauptversammlung erteilte deshalb 
dem Schatzmeister die beantragte Entlastung und sprach ihm, 



10 — 



man, tlaB die Ausgfal>en für Verwaltung und Rechtspflege fast 
die gleiche Höhe haben, während dagegen die Ausgaben für die 
Verzinsung der äffeutlichcn Schuld eine erschreckende, aber 
auch die für den auswärtigen Dienst eine bedenkliche Mehrung 
erfahren hatten. Dabei konnte man hier nicht viel sparen» 
im Gegenteil stieg die Türkensteuer unter Rudolf M. bis zu 
17039,— fi., die Kreisanlage und die Ausgaben für Ründnis- 
zwecke (diese Posten fehlen übrigens zufallig 1570) betrujren 
auch etwa 4000.-— bis 5000 • — H. jährlich und was nucb 
besonders schhmm war, Nürnberg wurde, wenn andere, besonders 
fürstliche Reichsstände säumig waren, nicht selten zu sog. Für- 
lehen an die Reichs- und Kreiskassa in Anspruch genommen, 
ein nobile officium, dem, so schwer es fiel, die Stadt im (nleressc 
ihres Ansehens und ihres Kredits sich nicht entziehen mochte. 
Wie nun das reichsstädtische Regiment dieser chronischen 
Finanznot zu steuern suchte, vers[)rach der Vortragende in einem 
zweiten Vortrag zu schildern; diesmal wies er nur kurz auf die 
hier ausschlaggebenden Männer hin, denen es an geschäftlicher 
Erfahrung, redlichem Willen imd uneigennütziger Gesinnung 
nicht gefehlt hat Es waren dies die Eosungcr, l^ezw. die älteren 
f Icrrt-n Endres Imhofl' der ältere, Scba!d 1 iallcr, Halthasar Dcrrer, 
Gabriel Nützel, Willibald Schlüsselfelder, der jüngere Endres 
Imhoflf, von denen auch Portraits (in Kupferstich) ausgehängt 
waren. Der viel des Interessanten und Neuen bietende Vortrag 
würfle mit Beifall aufgenommen. 

Die zweite Monatsvcrsammlung fand am Donners- 
tag den 18. Februar statt. Vor Eintritt in die TagCsSordnung 
begrüßte der 1. Vorsitzende den neuen Generalkonservator für 
die Kunst- und Altertumsdenkmale im Königreich Bayern, 
Dr. G. Hager aus München, der den Wunsch geäußert hatte, 
mit den Geschichts- und Altertumsvercincn im Königreiche zum 
Zweck der Förderung der Aufgaben seines Amtes nähere 
Fühlung EU nehmen, und der Einladung des Vereins^ an seinen 
Munatsversammlungen teilzunehmen, bei der ersten sich bietenden 
Gelegenheit Folge geleistet hatte. Er dankte dem Herrn General- 
konscrvator für seinen Besuch und gab die Zusicherung, daß 
der Verein sich angelegen sein lassen werde, das k. General- 
konservatorium bei Verfolgung seiner Aufgaben nach Kräften 





zu unterstützen. Lkn Vortrag dt-s Abcnrls hielt wirder Gym- 
nasial professor Dr. Johannen MüUer, der die Fortsetzung 
seines in der ersten Versammlung gehaltenen Vortrags über 
»die Finanzpolitik des Nürnberger Rats in der zweiten 
Hälfte des 16. Jahrhunderts* brachte. Zwei Ereignisse 
drohten den an sich nur mühsam im Gleichgewicht gehaltenen 
Stadthaushalt Nürnbergs ganz zu zerrütten, der 1566 durch den 
Sultan Soliman heraufbeschworene Türkenkrieg» der von den 
Reichsständen eine bis dahin unerhörte Hilfe erforderte (48 Rumer- 
monate) und die vom Augsburger Reichstag 1566 ausgesprochene 
Acht gegen Wilhelm von Grümbach, deren Vollstreckung teil- 
weise dem fränkischen Kreis übertragen ward und so der Stadt 
in der Form erhöhter Krcisanlagcn noch weitere iinaiizielle Opfer 
auferlegte. Im ganzen hatte Nürnberg 1566 etwa 40000 fl, 
als Reichs- und Kreisanlagen zu bestreiten. Zur Deckung 
mußte der Rat die mit der Losimg verbundene Kopfsteuer auf 
einen Gulden erhöhen^ das platte Land stärker heranziehen 
und das Ungeld (die Auflage) auf Wcifibier verdoppeln. Damit 
wurden wohl die notwendigen Ausgaben für 1566 znr Not 
bestritten. Die Minderung der ungeheuren Schuldenlast war 
aber nur durch ganz außerordentliche Mittel möglich. Der 
vorderste Losunger Endres Im hoff d. a, machte sehr beachtens- 
werte, allerdings auch sehr weitgehende Vorschläge dazUj die 
houptsächlich darin bestanden, daß die vermüglicheren Bürger 
bis den fünften Teil ihres Vermögens dem Stadtärar als unver- 
zinsliches Darlehen überlassen sollten. Die Stadt hätte dadurch 
zur Ablösung ihrer Zinsgelder ca. ^In Millionen Gulden gewonnen. 
Indessen konnten sich die Septemvirn (die 7 älteren Herren), 
denen die Vorberatung der Sache oblag, und ebenso der engere 
Rat nicht zu dieser Maßregel verstehen, wohl aber wurde daRir 
das Bierungeid 1568 um einen Heller für die Maß erhöht. 
Trotzdem kam Im hoff, der dabei von Balthasar Derrer wacker 
unterstützt wurde, wiederholt auf seine Vorschlage zurück, 
allem sogar sein eigener Sohn, der später selbst Losunger 
wurde, trat in Opposition zu dem Vater, so daß diese groß- 
zügige Finanzreform zum Schaden der Stadt scheitern mußte. 
Vergebens hatte Imhoff das vor Allem gegen seine Vorschläge 
geltend gemachte Bedenken, daß viele Bürger dieser Anlage 



— 12 — 



r 



durch Aufgebung ihres Bürgerrechts sich entziehen möchten, 
dyrch den Hinweis zu entkräften versucht, daß bei dem jetzigen 
Unwert der Hegenden Güter und bei der hohen Nachsteuer, die 
im Falle eines Wegzuges erhoben uiirde, nicht so leicht jemand 
sich dazu entschließen würde. So mußte Nürnberg denn auch 
weiterhin zur Erhaltung seines Kredits je länger, je mehr Geld 
aufnehmen und »sich durch das zu zahlende Ititeressegeld das 
Mark aus den Beinen saugen«. Denn die anderen Steuer- 
reformen blieben nur Palliati\Tnittel und konnten das tief sitzende 
Übel selbst nicht beseitigen. Bei der Losung wurde das Ein- 
kommen aus dem Getreide stärker herangezogen, das Wein- 
ungcld w^urde von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis 1575 
zweimal, das Bierungeid vom roten Bier drei-» vom Weißbier 
und von fremdem Bier viermal beträchtlich erhöht. Die MaÜi 
Land wein kostete von 1566 bis 1576 im Durchschnitt 25 Pfg,» 
darin steckte ein Preisaufschlag von zuletzt VVs Pfennige, also 
von nahezu ein Drittel. Vom roten Bier kostete die Maß in 
derselben Zeit durchschnittlich 5 Pfennige, das Ungeld belief 
sich auf 2*/ 5 Pfennige, also fast die Hälfte. Das bedeutete 
gegenüber unserem Malzaufschlag (der sich mit noch nicht 
einem Achtel des Ausschankpreises des Bieres begnügt, nämlich 
von einem Hektoliter im Werte von 24 M mit 2,75 M^ eine 
ganz gewaltige Belastung des Konsums des sog. »flüssigen 
Brotes«, die aber wie es scheint, ohne auffälliges Murren van 
der Bürgerschaft — auch auf das Land wurde jetzt das Ungeld , 
wenn auch in abgeschwächtem Maße, erstreckt — getragen 
wurde. Viel schwieriger erwies sich Vax den Rat die Einführung 
eines Getreideaofschlags» dem auch der in dem Nürnberger 
Zollwesen bisher aufrecht erhaltene Grundsatz, »essende Waare« 
zollfrei zur Stadt hereinzulassen, entgegenstand. Keiner der 
Ratsherren wollte das Odium der Ausarbeitung einer darauf 
zielenden Ordnung auf sich nehmen, insbesondere wollte Willi* 
bald Schlüsselfelder, den der Ral dazu ausersehen hatte, nichts 
davon wissen. Es sind uns noch die Unterhandlungen aufbe- 
wahrt, die deshalb mit diesem Äfannc, der über den traurigen 
Finanzzustand der Stadt sogar Tränen vergoß, gepflogen wurden. 
Als die Absicht des Rats ruchbar wurde, eiferten auch die 
Prediger von den Kanzeln dagegen. Indessen da das eigens 




I 



I 
I 



A 



— 13 — 

dazu einberufene Kollegium der Genannten (den heutigen 
Gemeindebevollmächtigten etwa entsprechend) seine Zustimmung 
dazu gab, wurde der neue Aufschlag 1576 wirklich eingeführt» 
wonach von jedem Summer Getreide, nämlich Korn, Weizen 
und Kern (Spelz) — der Preis des Summers wechselte von 
4 fl. bis 9 fl. und noch mehr — ein halber Gulden gezahlt 
werden sollte. Der Hafer sollte für die Metze 3 Pfennige Auf- 
schlag geben. Das finanzielle Ergebnis war ein gutes, die Auf- 
schlagsumme erreichte die stattliche Höhe von 2D000 fl. jährlich, 
da aber 1579 eine Teuerung eintrat, wurde der fietreideauf- 
schlag bis auf weiteres wieder aufgehoben — ein schmerzlicher 
Ausfall ftir das Stadtärar. In viel geringerem Maße erfüllten 
sich die Hoffnungen^ die man auf die 1572 durchgeführte Um- 
gestaltung des mittelalterlichen Zolltarifs und die damit ver- 
bundenen Änderungen im Zollwesen der Stadt überhaupt gesetzt 
hatte. Beim Zoll kamen wie überall mancherlei Defraudationen 
vor, namendich bei den Transitgütern durch die > Walchen« 
i hauptsächlich Italiener). Den Turisani, einer italienischen Kauf- 
mannsfirma. z. R. wurde nachgerechnet, daß sie in den letzten 
6 Jahren jährlich nur 160 rt. Zu 11 bezahlt hatten, während sie 
nach ihrem Warenumsatz einen Betrag von mindestens 1000 fl, 
zu entrichten gehabt hätten. Die Italiener hatten eben, wie es 
gelegentlich heißt, conscientiam largam, ein weites Gewissen. 
Mancherlei Gutachten wairden abgegeben, von Ratsmitgliedern 
und von der Kaufmannschaft, das Resultat war die neue Zoll- 
ordnung von 1572. Ihre wesentliche Neuerung bestand darin, 
daß eine »Douane* errichtet wurde, ein neues und allgemeines 
Zollhaus =- bisher waren die Waren von den Zöllnern unter 
den Türen verzollt worden — wofür das städtische Korn haus 
bei St. Lorenzen» unsere altbekannte Mauthalle, ausersehen 
wurde. Die von den vier welschen Nationen, den Italicnern, 
Franzosen, Spaniern und Portugiesen, die bei sich daheim sehr 
große Zölle erhoben, eingeführten Güter sollten im Zollhaus 
ausnahmslos ge<iffnet und mit einem zweiprozentigen, die der 
anderen fremden Nationen mit einem einprozentigen Wertzoll 
belegt werden. Den Bürgern war das Offnen ihrer Güter im 
Zollhaus erlassen, es genügte für sie eine eidliche Versicherung 
über den Inhalt der eingebrachten Fässer und Ballen. Auch 



— 14 — 



von den Transitgütern sollten die vier vorgenannten Nationen 
einen einprozentigen Wertzoll, die andern dagegen, wie bisher, 
vom Zentner nur 4 Pfennige DurchfahrtszoH entrichten. Die 
Yersandgüter der Nürnberger Bürger waren ganz zollfrei. 
Diese Bestimmungen erfuhren aber bald allerlei Milderungen 
und so wurde denn schon am 12. Juli 1572 bestimmt, daß die 
einem Bürger gehörigen groben Waren nicht erst ins Zollhaus 
gebracht zu werden brauchten, daß das jedesmalige eidliche 
Geloben in Fortfall kommen solle und jeder Handelsmann, Ein- 
heimischer oder Fremder, nur einmal den Eid auf die Wahr- 
heit seiner Angaben zu leisten habe. Selbst dtn Italienern 
wurde das Offnen ihrer Transitgüter erlassen und der Durch- 
gangszoll für dieselben dem der andern Nationen gleich, der 
Eingangszoll aber von 2 auf 1 Prozent herabgesetzt. Die 
Italiener benützten nun wohl diese * Lüftung« sofort wieder zu 
neuen Durchstechereien, allein was sollte der Rat machen? 
Cjewiß waren die Klagen der Nürnberger KauHeute über die 
geriebenen Ausländer, die ja auch losungsfrei saßen und auch 
durch den Detailhandel mit Sammet- und Seidenwaren und mit 
S])ezereien die eingesessenen Bürger schwer schädigten, wohl 
berechtigt. Wenn er aber die Zügel gar zu strafl" angespannt 
hätte, so hätte der Rat zusehen müssen, daß die Welschen ihre 
Warenlager von Nürnberg nach Linz, nach Wien, Leipzig oder 
Krakau verlegten. Da erschien es doch nüt;dicher, die Henne, 
die jetzt wenigstens silberne Eier legte, nicht ganz zu schlachten. 
Bei solchen mißlichen Verhältnissen ist es denn auch nicht zu 
verwundern, daß die jährlichen Zolleinnahnien, die man infolge 
der neuen Ordnung auf 20000 Ü. oder mehr veranschlagt 
hatte, nur etwa 12000 bis 14000 fl., also nur ein paar tausend 
Gulden mehr als früher betrugen. Immerhin war doch durch 
die Finanzreform der sechziger und siebenziger Jahre des 16. 
Jahrhunderts so viel erreicht worden, daß die Schulden der 
Reichsstadt in etwas vermindert werden konnten un<l daß das 
Gemeinwesen bis zum Beginn des 30jährigen Krieges in leid* 
licher Verfassung sich befand, ja selbst aus den Drangsalen 
dieser schweren Zeit nicht als ein Wrack hervorging, ♦) 

*) Die trefflichen Vorträge Professor Müllers sind inzwischen in 
der Vierte Ijahrsschrift für SoziaF und Wirtschaftsgeschichte, Band 7, im 
Wortlaut erschienen- 



I 





— 15 — 

Dem mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag folgte 
eine Ansprache des Generalkonservators Dn Hager, der 
dem Vorsitzenden für seine freundliche Begrüßung dankte und 
auf die enge Zusammengehnrigkeit der historischen Vereine und 
der zur Denkmalpflege berufenen Behörden hinwies. Letztere 
stünden auf den Schultern dieser Vereine, die hinwiederum die 
eifrigsten Pioniere jener Behörden seien, indem sie das Ver- 
ständnis, die Kenntnis und Wertschätzung der Denkmäler 
beförderten. Historische Schulung, technisches Können, künst- 
lerischer Blick und Erfahrung seien dazu nötig, oft werde 
schmerzlich das wichtigste, das Geld, vermißt, um den Anforder- 
ungen der Denkmalpflege allseitig zu genügen. Seitdem nun 
(seit November 1908) die Sorge für die prähistorischen wie die 
historischen Denkmäler in einer Hand, nämlich der des General- 
konservätöriums der Kunstdenkmäler und Altertümer Bayerns, 
vereinigt sei, läge auch die Möglichkeit eines festeren Zusam- 
menarbeitens mit den Landesvereinen vor, das Redner nach 
Kräften zu fördern versprach. Gewissermaßen als Illustration 
dos über die Aufgabe der historischen Vereine Gesagten machte 
dann Konservator Dr. Fritz Traugott Schuld unter Vorlage 
von Photographien und vortrefTlichen, von Architekt Denncmarck 
hergestellten Zeichnungen auf die aus dem Anfang des beginnenden 
18. Jahrhunderts stammenden Gebäude des Merkelgartens an 
der Sulzbacher Straße aufmerksam, seines Wissens des letzten 
Repräsentanten jener alten, vor den Mauern der Stadt gelegenen, 
oft sehr ausgedehnten Gärten, deren nur für den Sommer ein- 
gerichtete Wohnhäuser von Patriziern und wohlhabenden Bürgern 
alljährlich während tler warmen Jahreszeit bezogen zu werden 
pflegten. Der Merkclsgartcn zeige bis in die kleinsten Einzel- 
heitenj bis auf Brunnen, Türschlösser u. s. w. einen vollkommen 
einheitlichen Stil, die Fassade des Hauptgebäudes sei zwar 
einfach, aber nicht ohne wuchtige Wirkung. Im Innern dieses 
jetzt leider zum Abbruch bestimmten, weil dem Neubau des 
alten Melanchthon- Gymnasiums demnächst weichenden Hauses 
befindet sich eine interessante Decke mit gemalten Darstellungen 
und rclicfplastischcn Stuckarbeiten, während die beiden im 
Äußeren gleichen, im Innern aber verschieden gestalteten Pavillons 
sehr zierliche Stuckdekorationen zeigen. 



Kursachsen den Pfarrern die Führung von Kirchenbüchern zur 
Amtspflicht gemacht. Zu gleicher Zeit wurde auch die Firanden- 
burgisch-Nürnhergische Kirchenordnung eingeführt, die in Kapitel 
11 bestimmt, daß die Taufpaten verzeichnet werden sullen, 
und in Kapitel 14 ein besonderes Register für die Namen der 
Kinder und der ehelich > eingeleiteten* Personen vorschreibt. 
Die Kirchenbücher Nürnbergs gehen jedoch noch weiter zurück. 
Die Traubüchcr nehmen ihren Anfang schon mit dem Michaelis- 
tage 1524, Sie verdanken schon damals einer Anordnung des 
Rats ihre Entstehung. Darauf scheinen verschiedene Einträge hin 
zu deuten, bei denen ausdrücklich hervorgehoben werdc^ daß einer 
der Losunger die Trauung eines Paares befohlen habe. Spater 
hat der Rat auch verfügt, dali vor der Trauung das Brautpaar 
verkündigt d. i. der Gemeinde bekannt gegeben werden soUe, 
damit Gelegenheit gegeben sei, Einsprüche gegen eine Trauung 
tu erheben. Nach dem Traubuch begann man mit dem Öffent- 
lichen Verkünden der Eheleute am Sonntag dem 29, Juli 1537. 
Den Grund für die vom Rat veranlaßte Einführung der Traubücher 
sieht der Vortragende in den Zeitverhältnissen, namentlich in 
der durch den Nürnberger Reichstag von 1524 unsicherer 
gewordenen Lage der Anhänger Luthers. Mit der Anlegung 
der Traubücher war nach dem Vortragenden der Anfang einer 
neuen Gemeindebildung gegeben, die dann in der Kirchenordnung 
von 1533 festere Formen erhielt. Anders steht es mit den 
Totenbüchern. Sie sind eine Fortsetzung der großen Toten - 
geläutbücher, die bis 1439 zurückreichen und einen Teil des 
kirchlichen Gcfällbucbs bildeten. Die Gebühren für die Beerdig- 
ungen wurden unter die Kaplänc verteilt, ein Kaplan führte das 
Buch; wenn der Monatsabschluß ein ergiebiger war, setzte er 
wohl hinzu: >Deo sit laus et gloria«. Von den 20 Bänden der 
Totenbücher» die vorhanden sein sollen, fehlt leider der Band, 
der die Zeit von 1623 bis 1632 umfäüt. Der erste Band reicht 
vom 21. Juni 1557 bis 12. September 1588. An Taufbüchern 
sind bis 1810 24 Bande vorhanden, davon sind freilich 4 Bände 
Duplikate. Der erüte Band reicht vom 4. Januar 1533 bis Ende 
des Jahres 1543. Eingetragen sind die Namen und Zunamen 
der Väter und Kinder, später auch der Vorname der Mutter, 
jedoch nicht deren Familienname, suwie der Tauftag (und der 

z 



— 18 — 




W<k 



Pater). Der Gdnotita^ tst, da die Kiiuler bald \ 

ZOT Taafe gebracfo wvrdca, en oder zwei Tage frOcr ^ 

VoQ 1626 ait vvfde andi das Gewerbe dei Va 

GevaSteni a^gcgcbeii. Eise ducJ^iitilcjMle 

KtrcbctiliOchei hiwdbbt der &laft der bajcr. 

4. JttB 1807. Aa «Iffnftrw EMürfg« »d iSe Ta 

am. Iin ^^lire 1711 wird v«mi einer D^jüvigai 

m Hcnbmck berkfatet, die «I dan 15. Kinde 

znsam diesem aber nadi dreitigIgeB harten 

Vor Tier jähren hatte sie Bocb ein lebendes Kind 

gebracht, Keicl i er c Aobenle gewibfen die 

ftmfassen die Zeit von 1524 — 1810 in zwölf 

ersten Zeit sind »ehr zahlreich Plarrer itod Monc^ 

ebdich wurden. Sehr erleichtert wnrde das Hetrafcn 

Soldaten. Das Ebcbnch berichtet einfach »Anf soidariscfc 

sammcngeben«. Wenn einmal ein Ebeverspcedicn 

war« so drang der Rai darauf^ daß es aach gefaakc 

luid steckte die Widerspanit^en tn's Locb^ tsra sie von cli 

durch SCadtknechte in die Kirche fuhren zq lassen. Da 

es dann za manchen tmangoichinen Auftritten. Der Ve 

machte darüber verschiedene ergoti&he Mi 

sonst werden wir ober inanclicriei Sitten und Gehviache 

Hochzeiten unterrichtet. Redner tetlie ehi^ Beispi^ 

Aoch ober die kirchenrechthcben Bestimn iangea dber : 

iiisse erhalten wir aaigen Anfschtoß. bn Jahre 1337 

eiaeni Borger, der »einer verstorbenen Frao Sädtoditer | 

hatte, ab dieses herauaikaffi, die Stadt Terboten. Doch 

9 wiederam »erbeten« and lagelassen. Einige 

spater, 1576 wurde dann aU^emein für Recht erkannt, daB 

dieses V^erwandtschaftsverhaltno kein Ehehhidemts biklea Tnflir, 

Aoch daß die erstaanlicbe Mannigfaltigkeit der diiwlgm 

Kftmberger Gewerbe in den Kirchenböc^em zum Ausckwck 

konuDt, wnrde hervofgeliobca, sowie daß eine Menge jetit wnU 

meist verschwundener oiriglneller Faaiilieiiname n dann m ede j i ' ^ 

gelegt ist. Auf die BevötkemngsztfTcr lassen sich aus der Zahl 

der Geborten o. s. w. beachtenswerte Schlüsse ziehen. 

Kach dem mit BeifaH aufgenommenen Vortrag nahm der 
auch in dieser Vereinssitzuttg anwesende Gencralko oscrv iior 



9l 



— 19 — 

Dr. Ilager aus München das Wort» um seiner Freude über die 
Herausgabe des Werks »Nürnberger Bürgerhäuser und ihre 
Ausstattung« Ausdruck zu geben, womit Nürnberg in die erste 
Reihe der Städte getreten sei, die sich an eine solche Aulgabe 
gewagt hätten. Ein solches Werk sei von den mannigfaltigsten 
Gesichtsj)unkten aus von großem Wert. Besonders wichtig sei 
es natürlich für die Lokal- und Kunstgeschichte. Man werde 
dadurch in den Geist tles alten Nürnberg eingeführt, finde eine 
innere Erhebung für das Gemüt und lerne die alte Stadt wie 
einen guten Freund immer mehr schät^^en. Er, Redner, selbst 
ein geborener Nürnberger, beglückwünsche die Stadt Nürn- 
berg» die städtischen Kf>llegien, den Verein, den Bearbeiter 
Dr, Schulz und seinen Mitarbeiter Architekt Dennemarck zu 
diesem schonen Unternehmen, In herzlichen Worten dankte 
der Vorsitzende für diese von so berufener Seite erfolgte Aner- 
kennung. 

In der vierten Mi^natsversammlung vom Donnerstag 
den 15- April brachte Kreisarchivassessor Dr. Wilhelm Fürst 
von hier einen mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Vortrag über 
den »Prozeß gegen Nikolaus von Gülchen, vordersten 
Advokaten und R a ts k o n su l c n t e n zu N ü r n be rg 1605 * . Das 
im Kgl. Kreisarchiv Nürnberg über diesen Prozeß aufbewahrte 
Material ist ein außerordentlich umfangreiches. Es schien wohl 
wert, einmal gründlich fhirchgennmmen zu werden, da bisher außer 
einem in Waldaus vermischten Beiträgen zur Geschichte der Stadt 
Nürnberg veröffentlichten Aufsatz über Gülchens letzte Stunden 
von dem ihm zur Tröstung beigegebenen Geistlichen und einem 
sich wesentlich darauf stützenden Aufsätze von Eugen Wolfsdorf 
im Untcrhaltungsblatt des Fränkischen Kuriers vom 23. August 
1908 No. 68 nichts über diesen interessanten Fall veröffentlicht 
worden war. Im Jahre 1587 berief der Rat der Stadt Nürnberg 
einen Wormser Rechtsgclchrten Dr. Nikolaus von Gülchen oder 
Gü Icher, wie er auch genannt wird» als Konsulenten d. h. als 
juristischen Beirat nach Nürnberg. Dieser entfaltete als solcher 
eine umfangreiche Tätigkeit, ebenso erwarb er sich als Sachwalter 
und Advokat zahlreiche Klienten, unter denen sich nicht wenige 
hochgestellte Personen befanden. Er galt für eine der einfluß- 
reichsten Personen der Reichsstadt. Allein im Laufe seiner 



I 



— 21 — 

^tung mit dt^m Schwert, ilie denn auch am 23. r)czfmbt'r 
>gcn wurde. Die Exekution wurde sogar beschleunigt, 
at etwaige Interventionen zu Gunsten des Verurteilten 
pite* Durch die Vermittlung eines hohen Gönners auf 
iMiß gesetzt, hätte Gülchen der Stadt großen Schaden 
ii «cünnen, da er in viele Prozesse, die zwischen Nürnberg 
|r nden Reichsständen, z. B. clen Mansfelder Grafen über 
j^gen Bergwerke, die sogenannte junge Pfalz u. a, m, 
l^cn, sehr genauen Einblick hatte. In der Tat legten 
^ich der Kurfürst von der Pfalz und der Fürst von Anhalt 
iche ein, nur eben um wenige Stunden zu spät, nachdem 
p seine Verbrechen gegen die Gesetze und das Ansehen 
^ts bereits mit dem Tode gesühnt hatte, 
lach einer kurzen Pause nahm der I!. Vorstand des Vereins, 
fat Dr. Mummenhoff, das Wort, um auf das jüngst 
^ecke & Devrient in Berlin erschienene Werk des Geh. 
fats Dr. Paul Bailleu über die Königin Luise aufmerksam 
ihen. Der Verfasser, 2. Direktor der kgl. preuß, Staats- 
t, steht dem Verein dadurch nahe, daß er der Vorsitzende 
Esamtvereines der deutschen Geschichts- und AUertums- 
5 ist und als solcher das Korrespondenzbiatt dieser Ver* 
lg herausgibt. Diese neueste, auf gründlichster Erforschung 
waltigen Uuellenmaterials beruhende Biographie der unver- 
ien Königin sei eine historische Meiüterleistung, ein Werk 
Ranges, zugleich ein Familienbuch, das von wärmstem 
Ismus zeugend, in keinem deutschen Hause fehlen sollte, 
crfasser befleißige sich vor Allem das Innenleben der 
len Frau zu schildern und es sei ihm denn auch gelungen, 
jbcnsvolle Charakteristik derselben zu entwerfen. Als 
dafür verlas Redner einige besonders ansprechende und 
ende Stellen dos Buches, so die Schilderung der Begegnung 
s mit Napoleon in Tilsit — die übrigens zeigt, wie sehr 
;ie Königin, freilich vergebens, um bessere Friedens- 
ungen für das im unglücklichen Kampfe niedergetretene 
n bemühte — einen Brief der Königin, worin sie kurz vor 
Ende ihrer großen, fast ausgelassenen Freude über einen 

bei ihrem Vater Ausdruck gibt, u. a. m. Das Buch ist 
IS auch vortrefflich ausgestattet, es zeigt namentlich einen 



— 22 

großen Reichtum an Bildnissen der bekanntlich auch wegen 
ihrer äußeren Erscheinung vielgcijriescnen Frau. 

Wie gewöhnlich trat nach dieser Aprilsitzung die große 
Sommerpause in der Tätigkeit des Vereins ein, welche die 
Monate Mai bis September zu umfassen pflegt. In diese Zeit 
fiel wiederiim die Hauptversammlung des Gesamtv-ereins der 
deutschen Geschichts- und Altertumsvereine, welche in Ver- 
bindung mit dem deutschen Archivtag in der Zeit vom 8, bis 
12. September 1909 zu Worms tagte. Als Vercinsdclegiertcr 
nahm auch heuer wieder der II. Vorstand des Vereins, Archiv- 
rat Dr, Mummenhoff, an ihr Teil. 

Er war es auch, der in der fünften Monatsversamm- 
Inng vom Donnerstag den 21. Oktober 1909 mit t-inem 
Vortrag über »die Verlässe der Losunger* den Reifjen der 
Vorträge wieder eröffnete. Redner gab zunächst einen kurzen 
Überblick über die Zusammensctxung des regierenden oder 
kleinen Rats der Reichsstadt Nürnberg. Außer von diesem in 
seiner Gesamtheit wurden auch von einem Ratsausschuß, der 
aus den 13 älteren Bürgermeistern und 4 alten Genannten — - 
die 8 alten Genannten bildeten einen Teil des Rats — - zu- 
sammengesetzt war, sowie von dem aus den 7 ersten Rats- 
mitgliedern bestehenden Kollegium der 7 älteren Herren oder 
dem geheimen Rat, endlich auch von den beiden Lo.sungern — 
nicht allein, sondern %^on beiden zusammen — Beschlüsse oder 
»Verlässe*, wie man allgemein sagte, gefaßt. Diese Verlässe 
der Losunger sind in besonderen Manualen xiisammengefaßt, die 
uns einen interessanten Einblick in ihre Machtbefugnisse — 
Losunger hießen bekanntlich die beiden vornehmsten Ratsmit- 
gUeder — gewähren. Von diesen Losunger- Verlässen zu unter- 
scheiden ist ein für die Jahre 1641 — 1647 vorliegendes Verlaß- 
buch des Losung-Amts, das nicht von den Losungern selbst 
ausgegangene Beschlüsse, sondern nur solche enthält, die ihnen 
zur Ausführung übertragen wurden. Die eigentlichen Losungcr^ 
Verlaßbücher beginnen erst 1677 und reichen in 5 Foliobänden 
und einem Konvolut bis zum 31. August 1799, Übrigens 
findet man darin auch Verlässe anderer Kollegien, namendich 
solche der älteren Herren, dann uuch der 3 obersten llaupt- 
leute, von denen zwei mit den Losungern identisch waren, 



I 



=" 23 — 

sowie auch vnn <lcn anderen Ratsdeputiertcn z. B. der 5 Wahlt-r 
eingetragen. Die Beschlüsse der 3 obersten llauptlcute beziehen 
sich zumeist auf die Sicherheit der Stadt, die der 5 Wähler auf 
die Kechnungsrevision im Spital zum heiligen Geist. Alle diese 
Verlässe verschwinden gegenüber den eigentlichen l^osimger- 
verlassen. Was nun diese erkennen lassen, ist etwa folgendes: 
Uie Losunger, denen die Verwaltung des ganzen Finanzwesens 
in Stadt und Land oblag, wofür sie allerdings dem kleinen Rat 
Rechenschaft abzulegen hatten, führten die Aufsicht über die 
Rechnungsablagc sämtlicher reichsstädtischen Amter, Sie hatten 
die entsprechenden Maßnahmen fik die Einziehung rier Steuern 
und Steuerrückstände zu treffen. Wenn die Losunger in einer 
Sache, die zu ihrer Kompetenz gehorte, nicht die alleinige Ver- 
antwortung tragen wollten, so suchten sie sich dieser durch 
Verweisung an den kleinen Rat oder an das ÄlternküUegium 
zu entziehen. Andererseits hatten sie auch zu manchen der 
von diesen Kollegien gefaßten Beschlüsse ihre Zustimmung zu 
erteilen oder wenigstens die näheren Bestimmungen dazu zu 
treffen. Häufig stellen die Eintragungen aber nur VoUzugs- 
verlasse dar. Bei den einzelnen Ämtern sahen die Losunger 
auf Sparsamkeit, ein Bestreben, das manchmal in humoristischer 
Form zum Ausdruck kam. fm Besonderen unterstand ihnen 
die Verwaltung des »Amts der Vesten und Richteramts Wöhrd*, 
sowie des > Oberrichteramts oder Pflegamts Gostenhof*, ferner 
das Schau- und Münzamt, das Tontinenamt (eine Art Lebens- 
versicheningsanstaltX das Weg- und Stegamt Ein besonderes 
Aufsichtsrecht stand den Losungern über das Archiv und die 
Bibliothek, sowie die Registratur zu. Wiederholt geben uns 
die Losungcrvcrlässc Aufschluß über den Ankauf wichtiger 
Manuskripte, von Kuriositäten für die Bibliothek, über die strenge 
Hut der einer wissenschaftlichen Benuti^ung ilamals fast ganz 
unzugänglichen Archivalien. Die Losunger sorgten auch für die 
Instandhaltung der Reichskleinodien, für die Aufrechterhaltung 
der Ordnung gelegentlich ihrer Weisung in der Spitalkirche, 
sie revidierten die Fcmtiftkalien und Reliquien in den Kirchen. 
In den ihnen unterstellten Ämtern setzten die Losanger meistens 
die Beamten selbständig ein, was auch häufig bezüglich solcher 
geschah, deren Stellen aus Stiftungsgeldern dotiert waren. 



I 



» 



f 



Daher kam es, <laß sie z. B. den Stadtarzt und Stadtbader, dfc 
Direktoren des Observatoriums und der >Zcichnungsschule* 
gelegentlich anstellten oder doch deren Besoldungsverhältnisse 
regelten, wie sie denn auch häufig für besondere Arbeiten im 
Dienst der Stadt Remunerationen anwiesen. Auch in reine 
Handwcrksangclegenhciten griffen die Losunger ein, insbesondere 
in die des Guldschmiedehandwerks, dessen Arbeiten im Schau- 
amt einer besonderen Prüfung unterzogen wurden. Zum 
Schützen vvesen traten sie in Beziehung und auch im städtischen 
Musikchor besetzten sie Stellen und trugen die Kosten für die 
von jenem ausgeführten »Musikkränze*, die bei festlichen An- 
lassen veranstaltet wurden. Auch sehen wir die Lusunger 
Beschlüsse fassen bezüglich der Verabreichung von Geschenken 
u. s. w. an hochgestellte und eintTußreiche rcrsönhchkeiten, 
z. B. in Wien, w^enn es »der Stadt Notdurft* erforderte. Auch 
für dem Rat verehrte Bücher und andere Zuwendungen wurden 
den Schenkern häufig nicht unbedeutende Geldgaben gewährt. 
Eine Tätigkeit der Losunger auf dem Gebiet der äuiJeren Politik 
tritt nur wenig hervor» diese gehörte in erster Linie zur Kom- 
petenz der sieben älteren Herren. Doch war das Losungsamt 
mit dem fränkischen Kreis durch vielfache Beziehungen ver^ 
bundcn. Aus den Losungerverlässen ersieht man auch zuweilen, 
mit welchen unerschwinglichen Summen die Stadt der fränkischen 
Kreiskasse gegenüber im Rückstande war. Im Jahre 1715 
waren es rund 108000 Gulden. Auch die Schulden auswärtiger 
Fürsten an die Stadt bemühten sich wohl die Losunger einzu- 
treiben. Redner gab zu allen diesen Dingen sehr interessante 
Erläuterungen im Einzelnen» die auch kulturhistorisch mancherlei 
Bemerkenswertes boten; sein Vortrag wurde von den Ver- 
sammelten mit lautem Beifall aufgenommen. 

In der sechsten Monats Versammlung vom IJonners- 
tag den 18. November 1909 hielt Gymnasialprofessor 
Dr. Ludwig Wolfram von Fürth einen Vortrag über >die 
letzten Zeiten und die Auflösung der Universität 
Altdorf*. Erst nach Herausgabe der Altdorfer üniversitäts- 
malriket durch Geheimrat Steinmeyer in Erlangen wird für alle 
einschlägigen Forschungen über die Geschichte dieser ehemals 
Reichsstadt Nürnbergischen Universität ein festes Rückgrat 




I 



— 25 - 

geschaffen sein, einstweilen woHte Redner aber auch das wichtige 
Material unseres Kreisarchivs nicht ungenutzt lassen. Das 15/5 er- 
öffnete Altdorfer Gymnasium wurde 1578 zur Akademie \ind 1622 
zur Universität erhoben. Vier Kuratüren waren derselben vorge- 
setzt. Die literarischen Veruffentlichungen der Professoren waren 
durch keine Zensur eingeschränkt^ die der Theolog^en ausge- 
nommen, die aber schliefMich im 18. Jahrhundert durch Döderleins 
Verdienst auch ihrerseits von lästigen Fesseln befreit wurden. Der 
schon während des 30jährigen Krieges ausgesprochene Gedanke 
einer Verlegung nach Nürnberg tauchte im 18. Jahrhundert aufs 
neue auf. Im Jahre 1767 erörterte der Vormundamtsschreiber 
Dr. Birkner die dafür und dawider sprechenden Gründe. Obwohl 
in seinen Augen die Nachteile den Vorteilen mindestens das 
Gleichgewicht hielten, sah er sich schließlich doch vor die 
Alternative der Verlegung oder der Aufhebung der Universität 
gestellt. Als aber im folgenden Jahre Christoph Jakob Trew 
die Schenkung seiner bedeutenden Bibliothek und Sammlung 
gemacht hatte, erblickte Birkner hierin ein die Verlegung 
erschwerendes Moment und gab dieser Auffassung in einem 
Gutachten des Jahres 1771 Ausdruck. Jene Absicht wurde 
auch von Georg Andreas Will in einer Festrede bekämpft. 
Dagegen erhob hinwiederum der von den Kuratoren zu einer 
Meinungsäußerung aufgeforderte Student C. A. F'ürer von Haimen- 
dorf seine Stimme in einem der Translozierung günstigen Sinne. 
Ein mit S. unterzeichnetes Schriftstijck vom Mai 1788 beklagt 
die Übcrflügelung Altdorfs durch Erlangen, faßt die Angelegen- 
heit rechnerisch genau in 's Auge und empfiehlt die Verlegimg. 
1790 gab Professor König eine Brochüre in Druck, unter dem 
Titel 'Gespräche über Universitäten überhaupt un^l über die 
Frage; Ist jede mitteimäßige Universität kameralistisch unnütjii* 
besonders*, l^ie Schrift ist in die Form eines Zwiegesprächs 
zwischen zwei Personen, namens Demopheles und Logistes 
gekleidet, von denen dieser die Hochschule aufgehoben^ jener sie 
erhalten wissen will. Demopheles berechnet seit Bestehen der 
Universität unter Abzug der Unterhaltungskosten^ die höchstens, 
1 670000 fi, ausmachen konnten, einen Reingewinn von 2627 000 ft., 
die in den Staat gekommen und darin verblieben sind, während 
bereits Gymnasium und Akademie einen solchen von 867600 rt. 







— 26 — 

erzidt haben. Zum Schlüsse erklärt Kogistes sich von den 
Gründen seines Gegners beinahe überzeugt, wenn die Universität 
ihren Sitz nicht in einer kleinen Landstadt hätte. In vv^eiteren 
Vorschlägen, die Verlegung der Universität Altdorf nach Nürnberg 
betreffend, wird behauptet, daß der Durchschnittsgchalt eines 
ordentlichen Univcrsitätsprofessors 300 fi., der eines außer- 
ordenthchen 100 fl, betrüge, Dn Birkner beantragte die 
Schaffung eines eignen üniversitätsfonds und zu diesem Entle 
die Einziehung der Altdorfer Pfiegerstelle. Professor Junge, der 
Nachfolger Döderlcins, sprach sich 1794 »unter gegenwärtigen 
Umständen* gegen die Verlegung aus. Im Januar 1795 ließen 
sich Rector et Scnatus Univcrsitatis AltdorOnae in eigner Sache 
vernehmen- Unter den Schwierigkeiten^ die einer Translokation 
hinderlich sind, steht obenan der erhöhte Kostenaufwand, den 
eine Universität in Nürnberg erfordere, der aber in gegenwärtigen ■ 
Zeiten nicht bestritten werden könnte, doch sei der Vorschlag 
für die Zukunft keineswegs zu verwerfen. Eine neuerliche 
Äußerung vom 23. März weist auf den schlimmen »ökonomischen 
Zustand« der Hochschule hin. So weigerten sich Handwerker 
und Bauern Reparaturen vurzunehmco und Holz zu beschaffen, 
selbst die Hafner versorgten die Ofen nicht mehr, weil sie 
nicht ordentlich bezahlt wurden. Nicht einmal ihr Gehalt von 
300 — 400 fl, würde den FVofessoren richtig ausbezahlt. Im 
September erschollen diese Klagen nochmals, die in einer Denk- 
schrift niedergelegt und durch zwei Deputierte mündlich vertreten 
wurden. Die zu Erlangen aufbewahrten Altdorfer Lektionsver- 
zeichnisse bekunden übrigens seitens der Professoren gerade 
in jenen harten Zeiten ein entschlossenes Eingehen auf die 
Geistesströmungen der Gegenwart. Die Lehrkräfte trugen also ■ 
keine Schuld daran, wenn wegen ihres unzulänglichen Fundierungs- 
Vermögens am 24. September 1809 die Universität Altdorf durch 
ein Königliches Dekret aufgehoben wurde. Die akademischen ■ 
Lehrer sollten bis zu anderweitiger Verwendung, die in zwei 
Fällen sofort eintrat, ihre bisherigen Besoldungen und Emolumente 
sowie für den Wegfall außerordentlicher Bezüge eine jährliche 
Zulage von 100 fl. erhalten. Nach vorausgegangenen Konflikten 
mit dem Stiftungs-Extraditions-Kommissär Brand in Nürnberg, 
die noch in das Jahr 1808 zurückgingen, sahen der vormalige 



I 



I 

I 

I 




Ruktur und Senat bezüglich des Bi-griffcs *Fundierungsvermögcn* 
infolge der Auflösung der Universität eine Korrektur ihres 
ursprünglich eingenommenen, nicht das gesamte Universitäts- 
vermögen dazu rechnenden Standpunktes für angezeigt, gaben 
sich aber auf Grund testamentarischer Bestimmung der Hoffnung 
hin, daß die von Georg Christoph Schwarz gestiftete Bibliothek 
nicht cxtradiert werden müsse, und erboten sich für den Fall, 
daß dieselbe einer anderen Landesuniversität einverleibt werden 
sollte, sie zu einem von der Krone selbst festzusetzenden Preise 
abzugeben. Sechs Studierenden der Theologie wurde noch 
gestattet, im Wintersemester 1809/10 bei Professor Meyer den 
Rest ihrer Studien zu vollenden. Die Bürgerschaft plante durch 
zwei Dejjuticrte an Allerhöchster Stelle um Wiederaufhebung des 
Auflosungsreskripts oder wenigstens um Entschädigung für die 
ihr entzogene, so wichtige C>uelle ihrer Existenz an den Stufen 
des Thrones vorstellig zu werden. Eine Allerhöchste Entschließung 
vom 13. Januar 1810 besagte jedoch >Auf die eingesendete 
Vorstellung der gesamten Bürgerschaft der Stadt Altdorf werden 
wir seiner Zeit nach Umständen Rücksicht nehmen!« Die 
Hochschule blieb für Altdorf verloren. Auch dieser Vortrag 
wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen. 

Die siebente Monatsversammlung des Vereins fand 
am Donnerstag den 1(3. Dezember 1909 statt. In ihr sprach 
Dr. Theodor Hampe, der U. Direktor des Germanischen 
Museums, über das Thema »Selbstbinder. Ein Beitrag zur 
Geschichte der fahrenrlen Leute in vergangenen Jahr- 
hunderten*. Die Selbstbinder srnti eine bestimmte Species 
fahrender Leute in vergangenen Jahrhunderten^ Menschen nämlich, 
die sich vermöge gewisser Kunstgriffe und auch infolge der 
Gelenkigkeit ihrer Glieder selbst zu knebeln vermochten und 
diese Fähigkeit zu allerlei betrügerischen Machenschaften miß- 
brauchten. Aus dem Mittelalter wird von solchem Schwindel 
noch kaum berichtet und auch der bekannte »Liber vagatorum« 
aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts erwähnt ihn noch nicht. 
In der Folgezeit indessen, dem späteren 16. Jahrhundert und 
dem 17. Jahrhundert, sind es vor allem zwei Vertreter des 
Vagantentums» die durch die Frechheit, mit der sie ihr Unwesen 
betrieben, und durch das Aufsehen, das sie in weiten Gebieten 



I 



* 




— 28 — 

Deutschlands erregt haben, Interesse verdienen. Dem einen 
dieser beiden Betrüger, Hans Vater von Mellingcn in Xhüiingcn, 
der um die Wende der 50er und 60er Jahre des 16. Jahrhunderts 
alle Welt zum Narren gehalten hat, kam ntjch der Aberglaube 
der von rcligiüsen Zweifeln und Grübeleien beherrschten Zeit 
entgegen. Er wird offenbar auch von den W'ittenbergcr Theo- 
logen für einen Propheten gehalten, durch dessen Leiden und 
durch dessen Worte Gott selbst sich der Menschheit offenbaren 
wollte. So habe Gcjtt dem Teufel Macht über die armen 
Menschen gegeben, daß diese vom Satan oft mitten in der 
Gemeinde geknebelt ond zu Boden geworfen werden, damit ein 
jeglicher erkenne, wohin es führe, wenn man nicht von Sünden 
lassen wollte. Der Teufel werde sich dann in gleicher Weise 
die ganze Menschheit Untertan machen. Buße predigend durch- 
zog Hans Vater Mitteldeut.schland und eine ganze Reihe kleiner 
Schriftchen, in denen von seinen Anfechtungen, seinen Visionen 
und dem mit ihm geschehenen Tcufelsspuck ausführlich die Rede 
war, beKeichncten seinen W^eg, Am 23. Ajml 1562 kam er 
auch nach Nürnberg und die Geschichte seiner Entlarvung, ^^uc 
sie endlich hier crlblgte und an der Hand der Quellen, 
insbesondere auch der von dem falschen Proi^heten handelnden 
Beschlüsse des alten retchsstädtischen Rates Schritt für Schritt 
dargelegt wurde, stand cigentHch im Mittelpunkte des Vortrags, 
Offenbar eine bewußte Nachahmung der betrügerischen Ränke 
des Hans Vater versuchte dann mehr als 100 Jahre später der 
abenteuerliche *Nacke-Zahl* und > Selbstbinder *^ wie ihn ein 
1680 ^u Jena erschienenes Schriftchen nennt, »Lorenz kosenzweigj 
in Wahrheit Peter Weber«, vt>n dessen Kreuz- und Querzügen, 
Selbstfessciungen und sonstigen Betrügereien am Schluß eine 
eingehende Schilderung entworfen wurde. Kine kleine Auswahl 
der seltenen und heute hochbezahlten, zumeist grell kolorierten 
Flugblätter des 16. Jahrhunderts aus den reichen Beständen des 
Ku])ferstichkabinets des Germanischen Museums, sowae einige 
der von den beiden Betrügern handelnden Schriftchen z. T. mit 
Abbildungen auf den Titelblättern dienten zur Illustrierung des 
mit lebhaftem Beifal! aufgenommenen Vortrags, bei welchem es 
dem Vortragenden wesentlich auf die 1 lervnrkehrung des kultur- 
;eschichtlichen Elements, auf die Gegenüberstellung zweier 



ä 



— 29 

ähnlicher Erscheinimgen unter sehr verschiedenen Zeitverhält- 
nissen abgesehen war, — - 

Wenn es dem Vereinschrunisten mügUch war, über die 
Monats versammhingen des Vereins und die darin gehaltenen 
Vorträge auch in diesem Jahre wieder eingehend zu berichten, 
so verdankt er dies dem L Schriftführer de.s Vereins, Kustos 
F^r. Emil Reickc, der mit gewohnter Sorgfalt und Gewissen- 
haftigkcit auch in dit^sem Jahre über jede Monats Versammlung 
alsbald nach ihrem Stattfinden in der Tagcspressc ein eingehendes 
Referat gebracht hatte, wofür ihm hier aufs Wärmste gedankt 
sei. Seine Berichte konnten meist wörtlich in die Vereinschronik 
aufgenommen werden. 

Von den Veröffentlichungen des Vereins im abgelaufenen 
Jahre ist schon im Eingang die erste Doppellieferung des großen 
Lieferungswerks »Nürnberger Bürgerhäuser und ihre Aus- 
stattung* besprochen worden. Eine weitere Doiipellieferung 
(also Lieferung 3 und 4) des Werkes wird in den nächsten 
Wochen zur Ausgabe gelangen können. Der * Jahresbericht 
über das 3L Vereins jähr 1908* ist, wie alljährlich, Ende 
Februar zur Ausgabe gelangt. Ein weiteres Heft der »Mit- 
teilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürn- 
berg*, das XIX., ist in Vorbereitung und wird in einigen 
Monaten erscheinen. Das seit Jahren vorbereitete große Pracht- 
werk über die »Bau- und Kunstgeschichte der St. Sebald- 
kirchc in Nürnberg' konnte leider auch in diesein Jahre 
nicht zum iJruck befördert werden, da die Finanzen des Vereins 
in diesem Jahre die Aufwendung der beträchtlichen .Summe^ 
w'elche die Verleger als DruckkostenzuschuB für dieses Werk 
beanspruchen, nicht gestatteten. 

Der Ausschuß behandelte in fünf Sitzungen eine große 
Zahl wichtiger Angelegenheiten. In jeder dieser Sitzungen 
standen die großen Vereinsunternehmungen auf der Tages- 
ordnung, sowohl die FortfLihrung der Aufnahme der Bau- und 
Kunstdenkmäler der Stadt in Verbindung mit der Publikation 
»Nürnbergs Bürgerhäuser und ihre Ausstattung» als auch die 
Herausgabe des Prachtwerks über die »Bau- und Kunstgeschichte 
der St. Sebaldkirchc in Nürnberg*. Mit dem Bearbeiter des 
letzteren, l>r. Wilhehii Hoffmann in München, geriet der Ausschuß 




— 30 — 




die nun Abbfucfa der ^cg'enseitigen 
foiifteii. Bei der Maanigfakigkcft der vom Ausschtii^ 
bdnnddteQ Fragen lassen skh dessen Beschlüsse nicht im 
Enz^Dcn hier anfuhreiL Gegen Ende des Jahres hatte der 
Aasachoü noch die unliebsame Aufgabe, gegen die nach seiner 
Überzeugung unnilässige, mit den in der wissenschaftlichen 
Welt wie nach den gesetrlichen Bestimmungen geltenden Grund- 
sätzen imvereinbare Ausbeutung fremden, geistigen Eigentums 
darch sein Mitglied. Kreisarchivar Dr. Georg Schrott er. in 
einer von ihm herausgegebenen Geschichte der Stadt Nürnberg 
Stellung zu nehmen. Dr. Schrötter hat tn diesem Bache in 
unverantwortlicher Weise vielfach ganze Seiten aus fremden 
Werken einfach nachgedruckt^ ohne die Quelle anzugeben 
dem Umstand, daß er im Vorwort seines Buches die Absicl 
angekündigt hatte, vorhandene Arbeiten wörtlich zu benützen, 
da es ganz und gar zwecklos sei, Dinge, die einmal gut gesagt 
seien, in eine andere Form kleiden zu wollen, sah der Ausschult, 
keine Rechtfertigung des von dem Verfasser bei Bcarbeti 
des Buches beobachteten Verfahrens, Er beschloß einstimmi; 
Herrn Dr. Schrötter wegen dieses seines Verfahrens die schärfst 
Mißbilligung auszusprechen, und beauitragte den L Vorstand 
seine von den Ansichten des Verfassers abweichende Auf fassu 
zur Kenntnis der Vereinsmitglieder zu bringen, was hiemi 
geschieht Herr Kreisarchivar Dr Georg Schrötter ist ai 
dem Ausschuß ausgetreten 

Wie reich die Vereinsbibliothek auch in diesem Jahre 
teils durch die im Wege des Tauschverkehrs eingelaufenen 
Vereinsschriften, teils durch Geschenke und Zuwendungen ver- 
mehrt worden ist, wird der Leser dem Anhang II dieser Vereins- 
chronik entnehmen. Allen freundlichen Spendern sei dafür der 
herzlichste Dank gesagt! 

Die Zahl der Vereinsmitglieder betrug Ende 1908 tm 
Ganzen 415, nämlich 411 ordentliche und 4 Mitglieder nach S 7 
der Satzung. Von diesen Mitgliedern sind im Laufe des Jahres 
1909 nicht weniger als 28 weggefallen, 13 hat uns der Tod 
entrissen, 15 sind von Nürnberg weggezogen oder ausgetreten. 
Neu aufgenommen wurden im Laufe des Jahres 1909 im Ganzen 
32 Mitglieder, so daß der Verein am Schlüsse des Jahres 



4 

chuß^ 
tun^H 

rfstc^ 




— 31 — 

419 Mitglieder zählt und zwar 415 ordentliche und 4 nach § 7 
der Satzung, Das Nähere erg^^iht dür Anhang III dieses Berichts. 
Der Vereinschronist kann auch in diesem Jahre seinen 
Bericht nur mit dem Wunsche schließen, daß das Verständnis 
für die große Vergangenheit der Vaterstadt unter ihren Bewohnern 
nicht erkalten möge! Die Geschichte ist die beste Lehrmeisterin 
der Menschheit, Und wie viel kann gerade unsere aufs Neue 
aufblühende, so viel bewunderte und beneidete Stadt aus ihrer 
großen Vergangenheit lernen! Möge darum kein i>atriotisch 
fühlender Bürger Nürnberijs versäumen, durch seinen Ficilritt 
zum Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg werktätig zur 
Forderung seiner idealen und nutzbringenden Bestrebungen 
beizutragen ! 

Nürnberg, im Januar 1910. 



Der 1. Vorstand : 
Frhr. von Kreß. 




llt 

IV 
V 

VI 
VII 



i], 
iif. 



IV. 
V, 

VL 

Vir 

VIIL 



Plin nahmen: 
An Kussabcstand vum Vorjahr . 
An Beitragen der Mitglieder 

[*rn 1908 •# 

I^rii 1909 ... 

|jr<p 19lf> . 

An l^rlciH aus Druckschriften 
An /irtsL-n des Reservefonds 
An /uHiljüsscn aus anderen Kassen (Kreis- 
ka.ssu von Aliüelfranken) .... 

AuH dem Reserve Ibnti 

An Nonsti^;en Kinnahoien 

Summa 

A u s i{ a h e n : 

Auf die Verwaltung JK % 

v\ul die Versammlungen .... , . 
Auf die Herstellung und den Versand der 
Vereinsseliriüen : 

1. Auf Mfjnoraru der Mitarbeiter Jt — , — 

2. Auf l)ruckk(j.sleii ...» 1441.50 

3. Auf Versandspesen ...» 76.25 

Auf tue VereinNbibliöthck , . . . . ^ \ 

Aul den ffe»amtvcrein der deutschen 

GrsehiehlN- und Altertumsvereine 

Auf andere Vereine 

Auf flic Herstellung des Werkes über die 

St. SebaUluskirclie 

Auf .sonstige Ausgaben (insbesondere Zu- 

Schüsse zum Invcntarisationsfond) » ^ 



Summa : Jlf 
Abglcichung: 
Einnahmen . . . . u(f 4245.91 

Ausgaben * 3112.26 

KassabestamJ , . .i( 1133.65 



31] 



i 


B, Reservefond. ^^^^^^^^^| 


^ 


Bestand vom Vorjahr in Bodenkredit- ^^^^^^B 


•c. 


Obligationen der Vereinsbank Nürnberg, J^ 2700.— ^| 


Summa: J^ 2700 — ^H 


Rechnung über den Fond 2ur Aufnahme der ^M 


Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Nürnberg. ^H 




Einnahmen: ^^M 


> I. 


An Barbestand vom Vorjahre . , , , Jl 4-88 ^H 


>- IL 


An Beiträgen der Stadtgemeinde Nürnberg ^H 




tlür das Jahr 1909 ^H 


1. 


zur Aufnahme der Bau- und Kunst- ^H 




denkmäler Jt 2000 . — ^H 


2. 


zur Drucklegung des Werks Nürnbergs ^H 


\ 


Bürgerhäuser und ihre Ausstattung ^ 1400*^ — ^^| 


JT 3400.— ^M 


III. 


An Zuschüssen der Vereinsrechnung . * 600- — ^H 


. IV. 


An sonstigen Einnahmen » 9.50 ^^ 


Summa: Jl 4Q14.3B ' 




Ausgaben: 


I. 


Auf Honorare der Mitarbeiter Jf 1700- — ^H 


II. 


Auf Anschaffung von photographischen Uten- ^^t 




silien, Papier, Mappen u. s. w. . • • » 541,61 1 


IIL 


Auf Barauslagen der Mitarbeiter ...» 184-87 


IV. 


Auf DruckküStenzuschuß an die Firma 




Gcrlach & Wicdling in Wien - . . * 1400- — 


Summa: Jf 3826.48 




Abgleichung: 




Einnahmen . . , . JÄf 4014. 38 




Ausgaben »3826.48 




Kassabestand . . Jt 187.90 




Nürnberg, den 31. Dezember 1909, 




Der Schatzmeister: Kommerzienrat C, Cnopf. 




Geprüft und richtig befunden: 




Nürnberg, den 20. Januar 1910. 




Der Revisor: Luckmeyer. 





II. ANHANG. 

Bibliothekgeschenke und Tauschschriften/ 




a) Geschenke. 

1. Vom Allgemeinen städtischen Krankenhaus in Niimbcf|: 
Bericht über das ... für das Jahr 1908, 

2- vom Buchhändler und Antiquar Carl Beck in Leipag 
aj Verzeichnis billiger Bücher zu Geschenkzwecken für 
Jedermann. Carl Beck, Buchhändler und Antiquar, 
Insel Strasse 18. 

b) Carl Beck, Lei^izig, Buchhandlung und Antiquariat 
LagerkatalogNo.il. Deutsche Literatur. I^eipzig 1 

c) Carl Beck, Leipzig, Buchhandlung und Antiquai 
Lagerkatalög No, 12. Die Schweiz. Teil I] 
Kantone der Schweiz. Leipzig 1908. 

tl) Carl Beck, Leipzig, Buchhandlung und Antiquariai 
Lagerkatalog No. 13. Dissertationcs sacc, XVI — X\lll 
praecipue facultatis medicinac et juridicac Universitatis 
Basiliensis. Leipzig 1908. 
3* von der Direktion der Nürnbcrg-Ftirthcr Straßei 

bahn in Nürnberg: 

Nürnbcrg-Fürther Straßenbahn. Geschäftsbericht ü 
das Jahr 1908, erstattet von Ph, SchoUes, Straßenba 
dircktor. Nürnberg 1909. 
4. von der Direktion des Schlacht- und Viehhofs d 

Stadt Nürnberg: 

Bericht über die Bctriebscrgebnissc des Schlacht- un 
Viehhofs der Stadt Nürnberg für 1908. Erstattet durch 
den stellvertretenden Direktor Amtstierarzt Dr. Hans 
Dimpfl. Nürnberg 1909. 




— 35 — 



.vom II Generalkonservatorium dt^r Kunstdenkmäler 
und Altertümer Bayerns in München: 
a) Rundschreiben d. d. Mfmchen den 16. Juni 1909, be-* 
treffend die Pflege und Erforschung der prähistorischen 
Denkmale, 
b» Rundschreiben vom 20. Juli 1909, betreffend Gesamt- 
kaiaJiig der vor- und frühgeschichtlichen Bestände in 
den bayerischen Sammlungen. 
c) Mustcrschcma aus fingierten Materialien, fingierten Orten 
und fingierten Litcraturhinweiscn. 
jfi der Firma Gcrlach & Wiedling, Buch- und Kunst- 
%*crtag in Wien: 

Nürnbergs Bürgerhäuser und ihre Ausstattung, bearbeitet 
von Dr. Fniz Traugott Schuh. Mit zahlreichen Ab- 
bildungen nach photographischen Aufnahmen des Ver- 
fassers und Zeichnungen von Architekt G. J, Denne- 
marck. Herausgegeben mit Unterstützung der städtischen 
Kollegien vom Verein für Geschichte der Stadt Nürn- 
licrg. Gcrlach & Wiedling, Buch- und Kunstverlag, 
Wien und Leipzig. Lieferung 1 und 2. 
der GeselUchafl für fränkische Geschichte in 
Wör^burg: 

fm) NcTijahrsblätter, herausgegeben von der IV. 

Alis der Geschichte der Würzburger Truppen U628 

bis 1S02) von Hermann Helmes, Hauiitmann z. D. 

Würzburg 19<»9, 

by Vierter Jahresbericht der Gesellschaft für fränkische 

Geschichte Air das Jahr 1908. Würzburg 1909. 
_c) GeschicIUc des Fränkischen Kreises, Darstellung und 
Akten. Erster Band. Die Geschichte des Fränkischen 
Kreiseji von 1521^ — 1559, bearbeitet von Fritz Härtung 
1910. Verlag von Quelle & Mayer in Leipzig. 
Herrn k. Kreisarchivassessor Albert Gümbel in 
"Nömberg; 

Rechnungen und Aktenstücke zur Geschichte des Chor- 
liaux vun St Lorenz in Nürnberg unter der Leitung 
Koiinid Heinzelmanns. Von Albert Giirobel, kgL Krcis- 
«rclintisse&»or in Nürnberg. Sonderabdrücke aus dem 




#•4 AmiUimmf^Mi im 

riinrtWrfcii 44 

Im AMkut 4et 

tMk 1 PfaM Ml4 6« 



Kre#»ciiftleiii in Nirolicrg; 

i/ iJic Ik. GeorgefiUrcte In Knftiiior. Von Dr. Fritz 
Tratffoll Sdiab. Mit 35 AbMdMgest attf 21 Tafda. 
SUMÜeft mf cfenUcbea Kmtidgeiclikhtc Heft I07«fl 
Straöliurif j. K. ErK JIcitz (lUMz & Möndd» 1909. ^ 

li/ WochentiUit dm landwirUchaflüc hcn Vereins in Bayern. 

v} Itittfnati'/ftak WochcntKrhrift für Wiiscnschaft, Kunst! 
unil r»*ihiilk I l«'rüu*iui-^rbcn von Professor Dr. Pauli 



— 37 — 

d) Monatsblatt für die Mitglieder des evangelischen Bundes 
zur Wahrung der deutsch -protestantischen Interessen. 
Verantwortlicher Schriftleiter: II. HOttenrauch, General- 
sekretär des EvangeHschen Bundes. 22, Jahrgang 1908, 
Halle a. d. S. 

e) Literarische Rundschau für das evangelische Deutsch- 
land. Herausgegeben von Dr. R. Ftieiderer in Ulm, 
Jahrgang 17 No. 1 — ^12. Januar bis Dezember 1908, 
Halle a. d. S. 

f) Sammlung Arthur Lübbecke in Braunschwetg, Kunst- 
medaillcn und Plaketten des XV. bis XVIi. Jahrhunderts. 
München 1908. 

g) Fränkische Morgenzeitung, 14. Jahrgang 11. Semester 
1906. 15. Jahrgang I. und II. Semester 1907. 
16. Jahrgang I. Semester 1908. 

h) Amtsblatt der Stadt Nürnberg; 1907. Elfter Jahrgang. ~ 
1908, Zwölfter Jahrgang. 

i) Forschungen zur Geschichte Bayerns, Vicrteljahrs- 
schrift. Unter Mitwirkung etc. herausgegeben von 
Michael Duberl und Karl von Reinhardstöttner. XVI. Bd. 
1. bis 4. Heft. München 1908. 

14. von Herrn Dr. R. Kuczinski, Direktor des statisti- 

schen Amts der Stadt Schöneberg: 

Die Entwicklung der gewerblichen Löhne seit der Be- 
gründung des Deutschen Reiches, Von Dr. R. Kuczinski, 
Direktor etc. Berlin 1909. 

15. von der neuen Kunstvereinigung in Berlin; 

Nord und Süd. 33. Jahrgang. Januar 1909. Heft L 

16. vom Magistrat der Stadt Nürnberg in Nürnberg: 

a) Geschäfts -Verteilung im Magistrat und Gemeinde- 
kollegium der Stadt Nürnberg vom 1. Januar 1909 an. 
Nürnberg 1909. 

b) Voranschlag für den Gemeindehaushalt der Stadt Nürn- 
berg für das Jahr 1909. (In auszugsweiser Fassung.) 
Festgesetzt durch Beschlufi der GemeindebevoUmäch' 
tigten vom 23. Januar 1909 und genehmigt durch 
Magistratsbeschluß vom 2. Februar 1909. 



1 






— 38 — 



c) Zur Sammlung ortspolizeilicher Vorschriften und ört- 
licher Satzungen der Stadt Nürnberg 1904, 89. Nach- 
trag vom 1. März 1909. — 102. Nachtrag: vom 
1. März 1909. 

d) Ergebnisse der allgemeinen Wohnungsuntersuchung in 
Nürnberg 1901 /02, Im Auftrag des Stadtmagistrats 
bearbeitet von Dr. Karl Buechel, Direktor des stati- 
stischen Amts der Stadt Nürnberg. Nürnberg 1907, 

e) Ortspolizeilichc Vorschriften über das Kaminkehrerwesen, 
(Amtsblatt 12. Jahrgang No. 205. Dienstag den 
L September 1908.) 

Ortspolizeiliche Vorschriften über die Beaufsichtigung 
und Untersuchung der Hunde, vom 15. Juni 1909 
(Amtsblatt. 13. Jahrgang No. 140. Freitag den 
18, Juni 1909.) I 

g) Ortsjjolizeiliche Vorschriften, die Bekäm[>fung gemein- 
gefähriicher Krankheiten betr. vom 21. November 1908 
und vom 4. Mai 1909. (Amtsblatt. 12. Jahrgang 
No. 289. Dienstag den 8. Dezember 1908 und 13. Jahr- 
gang No. 110. Mittwoch den 12. Mai 1909.) 

h) Säuglingsfürsorge, Sonderabdruck aus dem Verwaltungs- 
bericht der Stadt Nürnberg für das Jahr 1907, 

i) Bericht über die Maßnahmen der Säugling-sfiirsorge im 
Jahre 1908. 

k) Anträge des Berichtcrs, betreffend die Beschaffung von 
Säuglingsmilch und Vollmilch für die Säuglinge bedürf- 
tiger Mütter vom 9, Juli 1908. 

1) Beilage zum Ausschußgutachten, Beschaffung von Säug- 
lingsmilch und Vollmilch für die Säuglinge bedürftiger 
Mütter. Entwurf vom 30, Juli 1908. 
m) Entwurf zu einer neuen Fuhrwerksordnung nebst Ge- 
bührenordnung und Volkugsvorschriftcn nach der Fassung, 
welche in der Ausschußsitzung vom 25. Jimi 1908 be- 
schlossen wurde. 

n) Abänderungsvorschrift zur Fleischbcschauordnung vom 
30. März 1905 d. d. Nürnberg den 23. September 1908. 
(Amtsblatt. 12. Jahrgang No. 229, iJienstag den 
29. September 1908.) 



I 



— 39 — 

o) Abänderung der Schlachthofordmmg vom 28. Sep- 
tember 1908. ( Amtsblatt 12. Jahrgang No. 232. 
Freitag den 2. Oktober 1908.) 

p) Kntwurf zu einer ortspolizcilichen Vorschrift, betreffend 
die Abänderung der Schlachthofordnung in der Fassung 
der Gutachten des Schlacht- und Vichhofvcrwaltungs- 
ausschusses vom 2L November 1907 und 29. Juni 1908. 

r) Feuerpolizei, hier das Werfen mit Papierschlangen und 
dergleichen in öffentlichen Lokalen j sowie die Benützung 
papierner Maskengewänder betreffend. 

s) Handt>uch für die üfTentliche Armenpflege der Stadt 
Nürnberg, Herausgegeben vom Armenpflegschafts- 
ratc 1909. 

t) Bericht über die ßetriebsergcbiiissc des Schlacht- und 
Viehhofs der Stadt Nürnberg für 1908. Erstattet durch 
stellvertretenden Direktor Amtstierarzt Dr Hans Dimpfl. 

uj Satzungen und Hausordnung Tiir das Sebastian Spital 
zu Nürnberg 1909. 

v) Dreizehnter Geschäftsbericht des Städtischen Elektrizi- 
tätswerkes Nürnberg für die Zeit vom 1. Januar bis 
31. Dezember 1908. 
w) Bericht des Städtischen Gaswerkes Nürnberg für das 
Berichtsjahr 1907, 

x) Bestimmungen fiir die Behebung von Gasgerüchen d. d. 
Nürnberg den 29. April 1909. 

y) Arbeitsplan für die im Installationsbetriebe des städtischen 
Gaswerks beschäftigten Arbeiter vom 29. April 1909. 

z) Arbeitsplan für alle im städtischen Gaswerk selbst 
beschäftigten Arbeiter vom 29. April 1909. 
aa) Dienstes- Vorschriften für die Laternenanzünder der 

öffentlichen Beleuchtung vom 29. April 1909. 
bb) Geschäftsbericht über den Stand der städtischen Spar- 
kasse in Nürnberg für das Rechnungsjahr 1908 vom 
1. Januar 1908 bis 31. Dezember 1908. 
cc) Verwaltungsbericht der Stadt Nürnberg für das Jahr 
1907. Mit den Gemeinderechnungen in summarischer 
Fassung. Nürnberg 1909. Herausgegeben vom Stadt- 
magistrat. 



— 40 — 

dd) Städtische Wasserversorgung Nürnberg. Geschäftsbe^ 
rieht des Betriebsjahrs 1908. 

17. von der Redaktion der Frankfurter Blätter für Fami- 

liengeschichte in Frankfurt a. M.: 

Frankfurter Blätter für Familiengeschichte Jahrgang L 
1908. Heft 7. Juli. Herausgegeben von Karl Kiefer, 
Frankfurt a. M. 

18. von Herrn Regierungsbaumeister Mathias von Kramer 

in Nürnberg: 

Sonderabdruck aus der Zeitschrift für Geschichte der 
Architektur von Dr. ph. Fritz Hirsch in Bruchsal. 
Jahrgang II, Heft 2 (S. 35—42). Die Umbauten am 
nördlichen Seitenschiff der Sebalduskirche zu Nürnberg. 
Von M. V. Kramer. 

19. von der Stadtbibliothek in Nürnberg: 

Katalog der Nürnberger Stadtbibliothek. Herausge- 
geben im Auftrag des Stadtmagistrats. Erster Band. 
Abteilung I, Geschichte. Erster Teil. Nürnberg. U. E. 
Sebald, Kgl. Bayer. Hofbuchdruckerei, 1909. 

20. von der Firma J. L. Stich, Buchdruckferei in Nürnberg: 

Vierzig Spiele von Hans Sachs. Für den Gebraucfc 
bei Aufführungen bearbeitet von F. von Jäger. Ifit 
Bildern von Georg Kellner. Nürnberg, Druck und 
Verlag von J. L. Stich 1908. 



b) Tauschschriften: 

1. vom Aachener Geschichtsverein in Aachen: 

Zeitschrift des . . . Dreißigster Band. Aachen 1908. 

2. von der historischen Gesellschaft des Kantons Aargau in 

Aarau: 

Taschenbuch der ... für das Jahr 1908. Aarau 1908. 

3. von der Geschichts- und Altertumsforschenden Gesellschaft 

(los Ostcrlandes in Altenburg: 

Mitteilungen der . . . Zwölfter Band, 1, Heft. Alten- 
burg 1909. 



^— 41 =^ 



rüin historischen Verein für Mittclfranken in Ansljach 

56. Jahresbericht des Ansbach 19U9. 

röm historischen Verein für Schwaben und Ncuburg in 
Augiburg: 

Zeitschrift des ... 1908. 34. Jahrgang. Mit 3 
Abbildungen. Augsburg 1909. 35. Jahrgang. Augsburg, 
i^na historischen Verein Bamberg in Bamberg: 
ä) Wege und Ziele des historischen Vereins Bamberg. 
Eine Jubiläumsgabe von Dr. A. Dürrwachter, Lyccal* 
Professor, Bamberg 1907. 
|>) Sechsundsechzigster Bericht und Jahrbuch 1908 des 

für die Pflege der Geschichte des ehemaligen i-ursi' 
bistums Bamberg zu Bamberg, 
der historischen und antiquarischen Gesellschaft zu Basel: 
Basier Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde. 
Herausgegeben von der . . . VHL Band, 2. Heft. 

iscl 1908. IX. Band, I. Heft. Basel 1909. 
historischen Verein filr Oberfranken zu Bayreuth: 
Archiv für Geschichte und Altertumskunde von Ober- 
franken. Herausgegeben vom , . . Vierundzwanzigster 
Band, Erstes Heft. Bayreuth 1909. 
der Gesellschaft für Heimatkunde der Provinz Branden- 
zu Berlin: 
»Brandenburgia«. Monatsblatt der . . . Unter Mit- 
wirkiusg des Märkischen Provinzial-Museums herausgc- 
eben vom Gcsellschaflsvorstande. XVIl. Jahrgang, 
No. 7. Oktober 1908 bis No, 9. Dezember 1908. 
ißerün 1908. No. 10, Januar 1909 bis No. 12. März 
P1^09. XVIIT. Jahrgang No, 1. April 1909 bis No. 3. 
Juni 1909. 
om Verein für Geschichte Berlins in Berlin: 

a) Alt-Bedin. Mitteilungen des , . . 1909 No. 1 — 12, 

b) Verein Hir Geschichte Berlins No, 34. (Verzeichnis 
di^ MjtgÜcdcf.) Berlin. Februar 1909. 

Ijklittcilungen des . . . Register zu den Jahrgängen 
^1884—1904 von Rüdiger von Schölcr, Berlin 1909. 



— 42 — 

11. vom Verein für Geschichte der Mark Brandenburg in Berlin^ 

Forschungen zur Brandenburgischen und Preußischctt 
Geschichte. Neue Folge der > Märkischen Forschungen 
des ... In Verbindung mit G. Schmoller, herausge- 
geben von Otto Hintze. Einundzwanzigster Band, 
zweite Hälfte. Leipzig 1908. Zweiundzwanzigster Band, 
erste Hälfte. Leipzig 1909. Zweiundzwanzigster Band, 
zweite Hälfte. Leipzig 1909. 

12. vom Märkischen Museum in Berlin: 

Führer durch das . . . Herausgegeben von der Direk- 
tion. Fünfte Auflage. Berlin 1909. 

13. vom »Deutschen Herolde in Berlin: 

Der Deutsche Herold, Zeitschrift für Wappen-, Siegd- 
und Familien künde, herausgegeben vom . . . XXXlX 
No. 1—12. Berlin, Januar bis Dezember 1908. 

14. von der allgemeinen, geschichtsforschenden Gesellschaft dt 
Schweiz in Bern: 

Jahrbuch für Schweizerische Geschichte, herausgegebei 
auf Veranstaltung der . . . Vierunddreißigster BandL 
Zürich 1909. 

15. vom historischen Verein des Kantons Bern in Bern: 

Archiv des . . . XIX. Band. Zweites Heft. Bern 19(». 

16. vom Verein von Altertumsfreunden im Rheinlande in Bonn: 

Bonner Jahrbücher. Jahrbücher des . . Heft 117. 

Mit 9 Tafeln und 38 Textfiguren. Bonn 1908. Heft 118. 

Bonn 1909. 

1 

17. von der Gesellschaft für rheinische Geschichtskunde in Bonn: | 

XXVIII. Jahresbericht der . . . über das Jahr 1908. j 
Bonn 1909. j 

18. vom Landes -Museums -Verein für Vorarlberg in Bregenz: 

45. Jahresbericht für das Jahr 1907. Bregenz 1908. 

19. von der historischen Gesellschaft des Künstlervereins in 

Bremen: 

Bremisches Jahrbuch. Herausgegeben von der . . . 
Zvveiundzwanzigster Band. Mit einem Porträt. Bremen 
1909. 

j 



I 



— 43 — 




-^m der schlesischen Gesellschaft für vaterländische Kultur 
Breslau: 

Seclisundachtzigster Jahresbericht der , . . Enthält 
den Generalbericht über die Arbeiten und Veränderungen 
der Gesellschaft im Jahre 1908. Breslau 1909. 

rom Verein für Geschichte Schlesiens in Breslau: 

a) Zeitschrift des . . Namens des Vereins unter Mit- 
wirkung der Redaktionskommission herausgegeben von 
Konrad Wutke. Dreiundvierzigstcr Band. Breslau 1909. 

b) Schlesische Geschichtsblätter. Mitteilungen des . 
Herausgegeben von der Redaktions-Kommisson. 1909. 
No. 1—3. 

h^on der Society d'arch^ologie de Hruxelles sous Ic jjatro- 
nage duRoi et pr^sidence d'honneur de S. A. R, Munseigneur 
le Prince Albert de Belgitjue in Brüssel: 

a) Annuaire de ia . . . Turne XX 1909. Bruxelles. 

b) Annalcs de la . . . Memoires, Rapports et Documents. 
Publication Pcriodique. Tome vingt-troisifcme. Annee 
1909. Livraisons I — IV. Bruxelles, 

. von der Suciete des Bollandistes in Brüssel; 

Analecta BoUandiana. Tumub XXVllL Fase. I— IV. 
Edjderunt Carolus de Smedt, Franciscus van Ürtroy, 
Hippoljtus Deiehaye, Albertus Poncclet et Paulus 
Peeters, presbyteri Societatis Jesu. Bruxelles 1909. — 

. von der Mährischen Museumsgesellschaft in Brunn: 

Zeitschrift des Mährischen Landesmuseums, heraus- 
gegeben von der . . . Redaktion: Professor A. Rzehak, 
K. Schirmeisen, Schulrat E. Sf>ffe. IX. Band. Erstes 
Heft. Krünn 1909. Tätigkeitsbericht der Mährischen 
Museumsgesellschaft für das Jahr 1908. 

. vom ^estpreußischen Geschichtsverein in Danzig: 

a) Zeitschrift des . . . Heft 51. Danzig 1909. 

b) Mitteilungen des . . . Jahrgang 8, Nu, 1 — 4. 1. Januar 
1908 bis 1. Oktober 1908. 

, vom historischen Verein für das Groliherzogtum Hessen in 
Darmstadt: 



I 



L Archiv für hessische Geschichte unrl AlkTtumskunde* 
Neue Folge. VI, Rand, Herausgegeben von Julius 
Reinhard Dieterich und Rarl Bader. [)arnistadt 1909, 

2. Beiträge zur Hessischen Kirchengeschichte, redigiert von 
Dr. Wilhelm Diehl, Pfarrer in Darmstadt, und Dr, 
Walther Kühler, Professor der Theologie in Gießen. 
III. Band. 4. Heft. (Archiv für Hessische Geschichte 
und Altertumskunde. Neue Folge. Ergänzungsband IIL 
Heft 4.) Darmstadt 1908. 

3. Ouartalblätter des . , . Neue Folge, ].-*3. Viertel- 
jahrsheft 1908. IV. Band No. 9=12. 1. Viertel Jahrsheft 
1909. IV. Band No. 13, VerantwortUcher Herausgeber: 
Dr. Ludwig Voltz. 

4. Sachregister zu den Jahrgängen 1846 — 1860 der perio- 
dischen Blatter der Geschichts- und Altertumsvercine 
und 1861 — ISQO der Quartalblätter des . . . Zusammen- 
gestellt von Dr. Karl Eschelborn, Hilfsbibliothekar bei 
der Großh. Hofbibliothek zu Darmstadt. Darmstadt 1908. 

27. vom Verein fik anhaitische Geschichte und Altertumskunde 

in Dessau: 

Mitteilungen des . . . Xf. Band. 2. Heft. Dessau 1909. 

28. von der geschichtlichen Abteilung des Naturwissenschaft- 

lichen Vereins für das Fürstentum Lippe in Detmold: 
Mitteilungen aus der lippischen Geschichte und Landes- 
kunde. Herausgegeben von der . . . VI. Detmold 1908. 

29. vom historischen Verein Dillingcn in Dillingcn: 

Jahrbuch des . , . XXL Jahrgang 1908, Mit Tafeln. 
Dillingen. 

30. vom Verein für Geschichte und Naturgeschichte der Raar 

und der angrenzenden Landesteile in Donaue seh ingen: 
Schriften des . . . XII. Heft 1909. 

31. vom histnrischcn Verein für Donauwörth und Umgegend 

in Donauwörth: 

Verfassung und Verwaltung der Reichsstadt Donauwörth. 
(1193^ — 1607) Von Dr. jur. Hermann Stenger- Heraus- 
gegeben vom . . . Donauwörth 1909. 




— 45 — 

32. von der gelehrten Estnischen Gesellschaft in Dorpat 

(Jurjew): 

Sitzungsberichte der . . 1907, Jurjew -Dorpat 1908. 
Jurjew'Dorpat 1909. 

33. vom Sächsischen AUertumsverein in Dresden: 

a) Neues Archiv für Sächsische Geschichte und Altertums- 
kunde. Herausgegeben von Hugo Ermisch. Dreißig- 
ster Band. Dresden 1909. 

bl Jahresbericht des . . * über das vierundachtzigste Vereins- 
jahr 1908/09. Dresden 1909. 

34. vom Düsseldorfer Geschichtsverein in Düsseldorf; 

a) Beiträge zur Geschichte des Niederrheins. Dreiund- 
zwanzigster Band. Jahrbuch des . . . 1908/09. Düssel- 
dorf 1909, 

b) Johann Friedrich Benzenberg, der erste Rheinische 
Liberale, von Julius Heydenhoff. Vereinsgabe des . . , 
1909. 

35. vom Verein für Geschichte und Altertümer der Stadt Einbeck 

und Umgegend in Einbeck; 

Jahresbericht des . . . für das Jahr 1908. 

36. vom gcschichts- und altertumsforschenden Verein zu Eisen- 

berg im Herzogtum Sachsen- Altenburg. 

Mitteüungen des . . . XXIV. und XXV. Heft (Band IV, 
Heft 4 und 5). Eisenberg, S.-A. 1909. 

37. vom Bergischen Geschichtsverein in Elberfeld: 

Zeitschrift des . . . Herausgegeben vom Vorstande, 
Einundvierzigstcr Band (der neuen Folge einunddreißig- 
ster Band). Jahrgang 1908. Elberfeld 1908. 

38. vom Verein für die Geschichte und Altertumskunde von 

Erfurt: 

Mitteilungen des . . . XXIV. Heft. Mit mehreren Ab- 
bildungen und 2 Plänen. Erfurt 1908. 

39. vom historischen Verein für Stadt und Stift Essen in Essen: 

Beiträge zur Geschichte von Stadt und Stift Essen, 
Herausgegeben vom - . . Dreißigstes Heft, Essen 1909. 

40. von der Fellincr littcrarischen Gesellschaft in Fellin: 

Jahresbericht der ... für die Jahre 1907 — 1908. 
Fellin 1909. 



— 46 — " 



4L 



42, 



43, 



44. 



45. 



46. 



47, 




vom historischen Verein des Kantons Thur^u in Frauen feld 

Thurgauischc Beiträge zur vaterländischen Geschichte, 

Herausgegeben vom . . , Neunund vierzigstes Heft. Mi 

2 Autotypien. Fraucnfeld 1909, 

vom Freiberger Altertumsverdn in Freiberg i, S. : 

]\ritteilungon vom . . mit Bildern aus Freiberg^s Ver-l 
ganj^enheit. 44, Heft 1908. Herausgegeben von Konrad; 
Knebel» Vorsitzender, Freiberg i. S, 1908, 
vnm Breisgau- Verein »Schau-in,s-Land* in Frei bürg i, Br. : 
»Schau-ins-Land.< Allerley vÜÄierung und auch ge- 
schriebener ding an tag gegeben vom Breisgau- Verein 
• Schau-ins-Land* zu Freiburg i. Br. 36. Jahrlauf A^ 1909. 
vom kirchengeschichtiichen Verein für das Erzbistum Freiburg 
in Fr ei bürg i. Br.: 

Frei burger Diöcesan- Archiv. Zeitschrift des , . . für 
Geschichte, christliche Kunst, Altertums- und Literatur- 
künde des Erzbistums Freiburg mit Berücksichtigung 
der angreuKcnden Bistümer. Neue Folge, Zehnter 
Band. (Der ganzen Reihe 37. Band), Freiburg i. Br. 1909. 
von der Cjcscllschaft für Beförderung der Geschichts-, Alter- 
tums- und Volkskunde von Freiburgj dem Breisgau untl den 
angrenzenden !,andschaften in Freiburg i, Br.: 

Zeitschrift der ... 24. Band (— Allemannia N. F. 9) 
Heft 1 — 4. Freiburg i. Br. 1908 — 25. Band (= Alle- 
mannia N. F. W. 10) Freiberg i, Br. 1909, 
vom deutschen gcschichtsforschenden Verein des Kantons 
Freiburg in Freiburg i. Ue : 

Freiburger Geschichtsblättcr, Herausgegeben vom 
XV, Jahrgang. Freiburg i. Ue. 1908, 
vom Geschichts- und Altertums-Verein Fried berg 
Wette rau: 

a) Aus der Geschichte des Badewesens. Zwanglose Skizzen 
mit besonderer Rücksicht auf das mittelalterliche Fried - 
berg nebst einem Plan der Stadtbefestigungen» Von 
Ferdinand Dreher. Fricdbcrg 1909. 
bi Fried berger Geschichtsblätter. Beiträge zur Geschichte 
von Fricdbcrg und der Wetterau. Hefl I (mit 3 Ab- 



I 





— 47 — 



bildüngen und 4 Tafeln). Herausgegeben im Auftrag 
des , , . von Ferd. Dreher, Fnedberg 1909. 
c) Jahresbericht 1908 des . . . 

48. vom Fuldaer Geschichtsvercin in Fulda: 

Fuldaer Geschichtsblätter- Zeitschrift des . . , Beilage 
zur Fuldaer Zeitung. Herausgegeben von Hr. Gregor 
Richter, Prof. an der philos. theologischen Lehranstalt 
zu Fulda. Siebenter Jahrgang No. 9—12, Fulda 1908. 

49. von der Soci<5te d'Histoire et d'Archdologie de Genfeve 
in Genf: 

Bulletin de la . , . Tome IIL Livraison 3, Avec dcux 
gravurcs t-t ijuatre planches hors texte, Gen6ve 1908. 
Livraison 4. Avec cinq planches hors texte. Genl've 1909. 

50. vom oberhessischen Geschichtsverein in Gießen: 

Mitteilungen des . . , Neue Folge. Sechzehnter Band. 
Gießen 1908. 

51. von der oberlausitxischen Gesellschaft der Wissenschaften 

in Görlitz: 

a) Neues Lausitzisches Magazin. Im Auftrag der . . . 
herausgegeben von Prof. I)r, Richard Jecht, Sekretär 
der Gesellschaft. Fünfundachtzigster Band. Görlitz 1909. 

b) Codex dijjiomaticus Lusatiae superioris 11 1, enthaltend 
die ältesten Gorlitzer Ratsrechnungen bis 1419. Im 
Auftrag der , . . herausgegeben von Prof. fJr, Richard 
Jecht^ Sekretär der Gesellschaft. 5. Heft^ umfassend 
die Jahre 1413 bis 1419. Görlitz 1909. 

c) Geschichte der Rittergüter und Dörfer Lomnitz und 
Bohra im Görlitzer und Laubener Kreise. Ein Beitrag 
zur Entwicklungsgeschichte oberlausitzischer Kolonial- 
dürfer. Nach archivalischen Oucilcn bearbeitet von 
P. Richard Döhler. 

dl Aus den Veröffentlichungen der oberlausitzischen Ge- 
sellschaft der Wissenschaften in Görlitz. Friedrich von 
Uechtritz als dramatischer Dichter. Ein Beitrag zur 
Literatur- und Theatergeschichte der zwanziger Jahre 
des ncunzehntun Jahrhunderts, Vim W^ilhelm Steitz. 
Görlitz 1909. 




e) Die baugeschichüiche Entwicklung von Kamenz. Van 
Dt, Ing, Werner Scheibe. Im SelbsUerlag der , . . 1908i 

52. von der k. Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttinge ö: 

a) Nachrichten von der , , . Philologisch -historische Klasse. 
1908. Heft 6. Berlin 1908. — 1909. Heft 1—3 
Berlin 1909. 

b) Nachrichten von der . . . Geschäftliche Mitteilungen. 
1908. Heft 2. Berlin 1908. — Titelblatt zu den 
Nachrichten von der ... — Geschäftliche Mitteilungen 
aus dem Jahre 1908. Berlin 1908. — Geschäftliche 
Mitteilyngcn 1909, Heft 1. Berlin 1909. 

53. von der Vereinigung für Gothaische Geschichte und Alter* 

tumsforschung in Gotha: 

Mitteilungen der . . . Jahrgang 1908, 09. Gotha 1909^ 

54. vom historischen Verein für Steiermark in Graz: I 

a) Zeitschrift des . . . Herausgegeben von dessen Aus- 
schuß. Redigiert von Dr. Anton Kapper. VI, Jahrgang 
l und IL Heft. Graz 1908. — 111. Heft. Festschrift 
anläßlich des sechzigjährigen Rcgierungsjubiläums Seiner 
K. u. K. Apostoh'schen Majestät. Graz 1908. — JV^ 
Heft. Graz 1908. 

b) Beiträge zor Erforschung Steirischer Geschichte. l\ 
Verbindung mit der historischen Landeskommission fu! 
Steiermark herausgegeben vom . . . XXX VI. Jahrgai 
(Neue Folge IV. Jahrgang). Graz 1908. 

55. vom rügisch-pommerischen Geschichtsverein in Greifswal 

und Stralsund: 

Pommerischc Jahrbücher. Herausgegeben vom 
10. Band, Greifswald 1909. 

56. vom Verein Jür Grcizcr Geschichte in Greiz: 

Elfter bis siebzehnter Jahresbericht und Mitteilungen, 
(4. Band) des . . . Enthält; 1, Die Kirchenbücher in 
Reuß alt. L. von Pastor Lic. theol. F. Pricgel tffl 
Thieschitz bei Gera. 2. Jahresberichte 1903 — 1909 
vom Schriftführer des Vereins. Greiz 1909. 

57. vom Thüringisch-Sächsischen Verein für Erforschung de^| 

vaterländischen Altertums und Erhaltung seiner Denkmale 
in Halle a. d. S. 




— 49 — 

a) Neue Mitteilungen aus dem Gebiet historisch-antiqua- 
rischer Forschungen, Im Namen des . . . herausgegeben 
von dem Schriftführer desselben Prof. Dn Heldmann. 
Band XXIV. Heft I. Halle a. d. S. 1909. 

b) Jahresbericht des , . . für 1907/08. Mit einem Porträt. 
Halle a, d. Saale 1909. Jahresbericht des ... Pur 
1908/09. Halle a. d. Saale, 1909. 

58. vom Verein für Hamburgische Geschichte in Hamburg: 

a) Mitteilungen des . . , Herausgegeben vom Vereins- 
vorstand. Achtundzwanzigstcr Jahrgang 1908. Ham- 
burg 1909. 

b) Zeitschrift des , . . Band XIV. Erstes Heft Hamburg 
1909. 

59. vom historischen Verein für Niedersachsen in Hannover: 

Zeitschrift des . , ., zugleich Organ des Vereins für 
Geschichte und Altertümer der Herzogtümer Bremen 
und Verden und des Landes Hadeln. Jahrgang 1908. 
Erstes und viertes Heft. Hannover 1908. 

60. vom Verein für Geschichte der Stadt Hannover in Hannover: 

Hannoversche Geschichts blatte r. Veröffentlichungen aus 
dem Archive und der Bibliothek der Stadt Hannover, 
Zeitschrift des . , ., der Geographischen Gesellschaft, 
des Vereins für neuere Sprachen, des Plattdütschen 
Vereins, des Museumsvercios für das Fürstentum Lüne- 
burg, des Vereins fiir Geschichte und Altertümer der 
Stadt Einbeck und Umgegend und des Museums Vereins 
in Hameln. 12. Jahrgang, Erstes bis viertes Heft. 
Hannover 1906. 

61. vom historisch-philosophischen Verein in Heidelberg: 

Neue Heidelberger Jahrbücher. Herausgegeben vom . , , 
Band XVI, Heft L Heidelberg 1909, 

62. vom historischen Verein Heilbronn in Heil brenn: 

Historischer Verein Hcübronn. Neuntes Heft. Bericht 
aus den Jahren 1906 — 1909. Herausgegeben vom . . . 
Heilbronn 1909. 

63. vom Verein für sieben bürgische Landeskunde in Hermann- 

stadt: 



Uims- 

I 

Mit 



67. 



68. 



69, 



70. 



— 50 — 

Archiv für siebcnbQrgische Landeskunde. Neue Folge 
Fünfunddreißigster Band. 3. Heft. Herausg^ebcii vom 
Vereinsausschuß. Hermannstadt 1908. Sechstinddretßif- 
ster Band. L-='4. Heft. Herausgegeben etc, Hermaiin- 
Stadt 1909. 
vom nordobcrfränkischcn Verein für Natur-, Geschichts- uoii 
Landeskunde in Hof: 

V. Bericht des . . . erstattet im Mai 1909. 
vom Verein für thüringische Geschichte und Altertums- 
kunde in Jena: 

Zeitschrift des . . . herausgegeben von Prof. I>r, 
Dobencckcr. Neue Folge. Neunzehnter Band, 
ganzen Folge siebenundzwanzigster Band. Hefk 1 
15 Kärtchen und 1 Bild im Text. Jena 1909. 
vom Ferdinandeum für Tirol und Vorarlberg in Innsbruc 
Zeitschrift des . . . Herausgegeben von dem Vci 
waltungs- Ausschusse desselben. Dritte Folge. Di 
undfiinfzigstes Heft. Innsbruck 1909. 

von der Altertumsgcsellscliaft Insterburg in Instcrburg 
Zeitschrift der . . . Heft 11 (mit Jahresbericht für 
1908). 2 Lichtdrucktafcln, Insterburg 1909. 

vom Verein für Geschichts- und Altertumskunde zu Kah 

und Roda: 

Mitteilungen des . Siebenten Bandes 1. H 

Kahla 1908. 

vom Verein für hessische Geschichte und Landeskund 

in Kassel: 

Zeitschrift des . . . Der ganzen Reihe 43- Band. Neui 
Folge. 33, Band. Festschrift zur 75 jährigen Jubel fei 
in Kassel vom 12. bis 14. August 1909. Kassel 190^ 

von der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte in Kiel: 
Mitteilungen der . , . Heft 25 und 26. Kiels Ra 
Verfassung und Ratswirtschaft vom Beginn des 17^^ 
Jahrhunderts bis zum Beginn der Selbstverwaltung^. 
Ein Beitrag zur deutschen Städtcgeschichte von Dr. jur, 
et phil. Faul Trautmann. Kiel 1909, 



^ 



— 51 — 

71, von der Gesellschaft für Schlcswig-Holsteinische Geschichte 
in Kiel: 

Zeitschrift der . . , Neununddreißi^ster Rand. Mit 3 
Figurentafeln und 2 Stammtafeln, Leipzig 1909. 

72: %om Geschichts verein für Kärnten in Klagen fürt: 

a) Jahres-Bericht des . . . über 1907 und Voranschlag 
Tür 1908, Klagenfurt 1908. 

b) Carinthia 1. Mitttilungen des , . . redigiert von Dr. 
August \\ Jaksch. 98. Jahrgang. No. 1 — 6. Klagen- 
furt 1908, 

73. vom historischen Verein für den Niederrhein, insbesondere 
die alte Erzdiocese Köln in Küin: 

Annalen des . . . Siebenundachtzigstes Heft, Köln 1909. 

74. vom Miisealverein für Krain in Laibach: 

a) Carniola. Mitteilungen des , . . Geleitet von Dr. ph. 
Walter Smid. Erster Jahrgang. 1908. Heft I-— IV. 
Laibach 1908. 

b) Izvcstja, Muzcjskega Drustva za Kranjsko. Urejujc 
Anton Koblar. Letnik XVIll. Sesitek I— III. V, Ljubljani 
1908. 

75. vom Verein Rir Geschichte der Neumark in Landsberg a. W.: 

Schriften des . . . Herausgegeben im Auftrag des 
Vereins von Prof. Dr. Rchmann^ Landsberg a. W. 
Heft XXII. Landsberg a. W, 1908. 

76. vom Nordbohmischcn Excursions-Klub in Leipa: 

Mitteilungen des . . , Vicrteljahrszeitschrift für die 
Durchforschung Nordböhmens- Schriftleitiing: Dr. F. 
Hautschel, K. von Zimmermann und Emil Reder. 32, 
Jahrgang. Erstes bis viertes Heft. Leipa 1909. 

77. vom Geschichts- und Altertumsverein in Lcisnig im König- 
reich Sachsen: 

Mitteilungen des . . . XIIL Heft. Zusammengestellt 
und im Auftrage des Vereins herausgegeben von 
Pfarrer Gerber. Leisnig 1908. 
78- vom Verein für Geschichte des Bodensees und seiner Um- 
gebung in Lindau: 

Schriften des . , . Achtunddreißigstes Heft. Lindau 
1909, 






AltcTtams-^ 



I 



— 52 — 

des Handels aof das G citfcskb c n 
Bsasdu PfiagurWittrr des 

Gcschiclitsblatter* Hei ag s g egcben rom 
1909. Erstes «nd zweites Heft. Leipa^ I90d. 
e) AcfctmiddfciBigster Jafaresberidit des . . . erstattet' 
wom Vontaode in <ler Versanuiihiiig m Munster am 
K jimi 1909. 
Tom Verein fiir Löbeckbcbc Geschichte ood 
Icttisde m Lübeck*. 

a) ZeHschffft des . . . Band 10, Heft 1. Dem 
Gesamtvcrcin der deutschen Geschichts- und Altermms- 
vcrcmc zu Heiner Hcrbsttagting im September 1908 zu 
Lübeck gewidmet, Lübeck 1908. 

b) Beilage zu Band 10 der Zeitschrift des > . . Inhalt: 
19 Tafeln mit 21 Lichtbildern, 4 Karten. Lübeck 1908. 

c) Zeitschrift des . . . Band IL Heft 1 und 2. In- 
halt: Friedrich Pratorius, das niedere Schulwesen 
Lübecks im 17. und 18. Jahrhundert. Lübeck 1909. 

8L vom Museumsverein fiir das Fürstentum Lüneburg in 
Lüneburg; H 

Lüneburger Museumsblätter. Herausgegeben im Auf- 
trage de.<i . von Wilhelm Reinecke. Heft 6^™ 
Lüneburg 1909- | 

82. von der Scction hi.storique de rinstitut G. D. de Luxembourg 
fci'dcvant Soci6t6 arch^ologiquc du Grand -Duchd) in 
Luxcmhurg: 

Publications de la - . . sous le protectorat de Son 
Altesse Royal c Ic Grand-fJuc de Luxembourg, Volume 
LIV. Luxembourg 1909. Volume LVf. Luxembourg 
1909. Volume LVII. Diekirch 1909. 

83, vom historischen Verein der V Orte Luzern, Itri, Schwyx, 
Untcrwaldcn und Zug in Luzern: 

Dt!r Gcschithtsfrcund. Mitteilungen des . . . Band 
LXIV. Stans 1909. 
84* von der Rcdaklion des Bulletin historiqoe du Dioc&se de 
Lyon in Lyon: 




I 




— 53 — 

Bulietin historique du Diocfese de Lyon, paraissant tous 
les deux mois sous le Patronage des Facultas Catholiques 
de Lyon, organe de la Soci^t^ Gerson d'Histoire et 
d*Archeologie du dioci:se de Lyon, 9^ Ann^e. Novembre 
et D^ccmbre 1908, No. 54. Janvier et F^vrier 1909, 
No. 55. Mars et Avril, Mai et Juin 1909. No. 56 et 57. 

85. vom Verein für Geschichte und Altertumskunde des Herzog- 
tums und Erzstifts Magdeburg in Magdeburg: 

Geschichtsblätter für Stadt und Land. Magdeburger 
Mitteilungen des ... 43. Jahrgang 1908. L und 
2. Heft. Herausgegeben vom Vorstände des Magde- 
burger Geschichtsvereins. Magdeburg 1908. 

86. vom Verein zur Erforschung rheinischer Geschichte und 
Altertümer zu Mainz: 

Mainzer Zeitschrift, Zeitschrift des römisch-germani- 
schen Central-Museums und des Vereins zur Erfor- 
schung der Rheinischen Geschichte und Altertümer. 
Jahrgang IV, 1909 der neuen Folge der Zeitschrift 
des Vereins zur Erforschung der rheinischen Geschichte 
und Altertümer. Mainz 1909. 

87. vom Mannheimer Altertumsverein in Mannheim: 

a) Mannheimer Geschichtsblätter, Monatsschrift für die 
Geschichte, Altertums- und Volkskunde Mannheims und 
der Pfalz. Herausgegeben vom ... X. Jahrgang 1909. 
No, 1 — 12, Januar bis Dezember, 

b) Mannheimer Altertumsverein. Mitgliederstand am 15, 
April 1909. Jubiläumsliste. 

c) Werke der Klcinporträtkunst, Katalog der vom . . . 
anläßlich seines 50jährigen Jubiläums im Trabanten- 
saale des großherzoglichen Schlosses veranstalteten Aus- 
stellung von Werken der Kleinporträtkunst und kunst- 
gewerblichen Erzeugnissen aus der Zeit von 170U bis 
1850, Mannheim 1909. 

88. vom historischen Verein fiir den Regierungsbezirk Marien- 

werder in Marien WC rd er: 

a) Zeitschrift des . . , Im Auftrage des Vereins heraus- 
gegeben von Dr. H, Rogge, Oberlehrer, 47. Heft, 
Marienwerder 1909, 





— 54 — 

b) Die Geschichte des Dorfes Adl-Raudcn Kreis Maricu- 

werder zum 5 50 jährigen Jubiläum des Orts und die 
Geschichte der Kirchengemeinde Räuden, verfaßt zum 
150 jährigen Jubiläum der Kirche %^on Julius Alcxi, 
Pfarren Beilage zum 47. Heft der Zeitschrift des . . 
1909. 
vom henncbergischcn altertumsforschenden Verein in Mci* 
ningen: 

Neue Beiträge zur Geschichte des deutschen Altertums, 
herausgegeben von dem . . .22. Lieferung, Die 
Bodenlaubischen Grabdenkmäler in der Klosterkirche 
zu Frauenroda. — Die ehemalige sächsische Land weht 
im Kreis Hildburghausen. Meiningen 1909, 
90. vom Verein für Geschichte der Stadt Meißen in Meißen: 
Mitteilungen des . . . Des 7. Bandes 4, Heft 
Meißen 1909. 
von der Gesellschaft für lothringische Geschichte und Alter- 
tumskunde in Metz: 

Jahrbuch der • . . Zwanzigster Jahrgang 1909, Mctx, 
von der kurländischcn Gesellschaft für Literatur und K' 
in Mi tau: 

Sitzungsberichte der . und Jahresbericht des ku 

ländischen Provinzialmuseums aus dem Jahre 190/ 
Mitau, 1908. — Sitzungsberichte der , . , etc, aus 
dem Jahre 1908. Mitau 1909. 
vom Ahertumsverein für Mühlhausen in Thüringen und 
Umgegend in Mühlhausen: ■ 

MübJhäuscr Geschichtsblätter. Zeitschrift des , . ■ 

Mit Llntcrstützung der Stadt Mühlhausen in Thüringen 
herausgegeben von Dn Rudolf Bcmmann» Archivar der 
Stadt Mühlhaosen i. Thür. Jahrgang IX, 1908/09. 
Mühlhausen i. Thür. 1908. 
94. von der k. b. Akademie der Wissenschaften in München: 

a) Sitzungsberichte der philosophisch -philologischen und 
der historischen Klasse dur . ^ . Jahrgang 1908, 
München 1909. 7. — 10. Abhandlung. — Jahrgang 1909, 
München 1909. 1. — 6. Abhandlung. 

b) Verzeichnis der Mitglieder. Ende April 1909, 



9] 



92 



93 



I 




c) Bericht über die fünfzigste ricnarvcrsammlung rlcr 
Historischen Kommission bei der k- b. Akademie der 
Wissenschaften vom 12. Juli 1909, 

95. vom historischen Verein von Oberbayern in Wünchen: 

a) Oberbayerisches Archiv fijr vaterländische Geschichte. 
Herausgegeben von dem ^ . Zweiund fünfzigster Band. 
Drittes Heft. München 1907, Dreiundfünfj^igster Band. 
Erstes Heft. München 1908. — Vierundfünfzigster Band, 
Erstes und zvi^eites Heft. München 1909. 

b) Altbayerische Monatsschrift, Herausgegeben vom , ^ . 
Jahrgang 1, Heft 1-6. — Jahrgang 8, Heft 1—6. 
Jahrgang 9. Heft 1—2. 

96. vom Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens 
in Münster: 

Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertums- 
kunde. Herausgegeben von dem . . . 66. Band. 
L Abteilung. Herausgegeben von dem Direktor der 
Münsterischen Abteilung, Professor Dr. A. Pieper. 
Münster 1908* — 65. Band. 2. Abteilung. Heraus- 
gegeben von dem Direktor der Paderborner Abteilung, 
Professor Dr. Kuhlmann, Münster 1908, 

97. von der wissenschaftlichen Gesellschaft *Fhik)machie< in 
Neisse: 

34. Bericht der . . . vom Oktober 1906 bis Oktober 
1908. Herausgegeben vom Sekretär der Gesellschaft. 
Neisse. 

98. vom historischen Verein Neuburg a. D. in Neuburg a. D. : 

Kollektaneen-Blatt für die Geschichte Bayerns, ins- 
besondere des ehemaligen Herzogtums Ncnburg, heraus- 
gegeben vom . . . W\\. 3 Beilagen, 70. Jahrgang 1906. 
Neuburg a. D, 

99. von der Societe Neuchateloise de Geographie in Neuchatel: 

Bulletin de la . , . Tome XIX 1908. Neuchatel 1908. 
100. vom Nordbäuser Geschichts- und y\ltertumsverein in 
Nordhausen: 

Auszug aus der Geschichte der Stadt Nordhausen von 
Professor Felix Haesc, Vorsitzender des . . . Nord- 
hausen 1908. 




er-a 



Dr. 
1909. 

Mt RcfcmBidkiiSe za Xürnberg: 

a) Jaimiicridrtdes. . .Sdnii|ihrI9OS/09. }ifaBbcfEl9«)9, 

b) SUJccapearei Cociolamts ab Schule ktür c fon Koorektor 
Leonianl Röder. WisscsictaMdie BeOage znm Jafanes- 
berklit des . . 1908/09. Xurobcrg 1909. 

MM. fron Rektomt der Köoiglicheii Kreis -Reaisduile I 
Miroberg: 

76. /ahresbencht Über die . . . und die mit ihr ver- 

ImKleiie gewerbliche Fortbildtiiigssclnüe m Nümber^g 

Ar das Schuljahr 1908/09. Xörnbcrg 1909. 
lOS, von der Baycrachen Landes-Oewerbe-Anstalt in Nürnberg: 

Bayerisches Gewerbemuseum Nürnberg. Bericht über 

das Jahr 1908. 
lOtf* rom GennaniaKrhefi Museum in Nürnberg: 

Ameiger des Jahrgang 1908. Heft I— IV. 

Nürnberg 1908. 

107. von der naturhi»torischen Gesellschaft zu Nürnberg: 

Beigabe zum X\^L Band der Abhandlungen der . 
Dr, Jof. Reindl, Sigmund Günther 1908. 

108. vom Pcgnesischcn Blumenorden in Nürnberg: 
Erwinia. Elsassische Blätter für deutsche Literatur. 
XVI. Jahrg. Heft 3 und 4. Dezember 1908 und Januar 
1909, (Mit dem Vortrag von Studienrat Dr. Teodor 
BiischufT in Nürnberg über Georg Philipp Harsdörfer.) 




IV. 

i 



J 



— 57 — 

109. vom üldenburger Verein für Altertumskunde und Landes- 
geschichte in Oldenburg: 

Jahrbuch für die Geschichte des Herzogtums Oldenburg, 
herausgegeben von dem . . . XVII. Band (der Schriften 
des . . . XXXIV. Teil.) Oldenburg 1909^ 

110. vom Verein für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück, 
(•Historischer Verein«) in Osnabrück: 

Mitteilungen des . . . XXXIIK Band 1908, Osnabrück 
1909, 

111. von der historischen Gesellschaft für die Provinz Pasen in 
Posen: 

a) Zeitschrift der . . . zugleich Zeitschrift der Historischen 
Gesellschaft für den Netzedistrikt zu Brom b erg. Heraus- 
gegeben von Dr. Rodgero Prümers. XXIIL Jahrgang. 
Erster und zweiter Halbband. 

b) Historische Monatsblättcr für die Provinz Posen. LK, 
Jahrgang No. 1 — 12. Januar bis Dezember 1908, 

112. von der Lese- und Redehalle der deutschen Studenten 
in Prag: 

60, Bericht der . . . 1908, Prag 1909. 

113. vom Verein für Geschichte der Deutschen in Böhmen in 
Prag: 

Mitteilungen des . . . XLVIT. Jahrgang. No. 1 — 4, 
Nebst der literarischen Beilage. Redigiert von Dr. 
A, Horciska und Dr. O. Weber. Prag 1908. 

114. von der Redaktion der Studien und Mitteilungen aus dem 
Benediktiner- und Cisterzienser-Orden in Raigern: 

Studien und Mitteilungen aus dem Benediktiner- und 
dem Cisterzienscr (Jrden. Redakteur: Dr. P. Maurus 
Hinter, O. S, B., Stiftsarchivar in Raigern. Jahrgang 
XXIX. 4, Heft 1908. Jahrgang XXX. 1. bis 3. Heft 
1909. 

115. von der Gesellschaft für Geschichte und Altertumskunde 
der Ostseepfovinzen Rußland in Riga: 

Sitzungsberichte der . . . aus dem Jahre 1908. Mit 
2 Tafeln. Riga 1909, 



58 — 



I 



116- vom historischen Verein Rosenheim in Rosenheim: 

Das Bayerische Inn-Oberland. Organ des . . . VlV 
Jahrgang 1908. Begründet und herausgegeben von, 
Ludwig Eid. Rosenheim, 

117. vom Verein für Rostocks Altertümer in Rostock: 

a) Beiträge zur Geschichte der Stadt Rostock, Heraus- 
gegeben vom . . . Band V, Heft 1 und 2, Rostock 1909. 

b) Das Rostocker Weinbuch von 1382 bis 1391. Heraus- 
gegeben von Ernst Dragendorff und Ludwig Krause, 
Festschrift für die Jahresversammlung des Hansischen 
Geschichtsvereins und des Vereins für niederdeutsche 
Sprachforschung im Auftrage der Seestadt Rostock, 
veröffentlicht vom . , , Rostock 1908. 

b) Plattdeutsche mecklenburgische Hochzeitsgedichte aus 
dem 17. und 18. Jahrhundert. Für die Rostocker 
Pfingsttagung des Vereins für niederdeutsche Sprach- 
forschung und des Hansischen Geschichtsvereins im 
Auftrag des . . . herausgegeben von Dr. G. Kohfeldt^ 
ünivcrsitätsbibliothekar. Rostock 1908. 

118. vom städtischen Museum Carolino-Augusteum in Salzburg: 

Bericht des städtischen Museums Carolino-Augusteum 
in Salzburg über das 75. Jahr seines Bestandes 1908. 
Fest-Gruß zur Feier des 75jährigen Bestandes des . , . 
von Richard v, Strele. M 

119. vom altmärkischen Verein für vaterländische Geschichte 
zu Salzwedel: 

XXXVI- Jahresbericht des , . . Im Auftrage des Vor- I 
Standes herausgegeben von W. Zahn. Magdeburg 1909. 

120. vom geschichts- und altertumsforschenden Verein zuSch leijc: 

Geschichte der Stadt Schkiz. U. Band. Bis zum Aus- 
sterben der Herren von Gera. (1550.) Im Auftrage 
des . . . bearbeitet und herausgegeben von Berthold 
Schmidt. Schleiz 1909. 

121. vom Verein für mecklenburgische Geschichte und Alter- 
tumskunde in Schwerin: 

Jahrbücher und Jahresberichte des . , . Vierund- 
siebzigster Jahrgang. Schwerin 1909. 



p 




— 59 — 

122. vom Museums verein in Stendal: 

Beiträge zur Geschichte, Landes- und Volkskunde der 
Altmark. Herausgegeben vom - . Band II, Heft 6, 
f Schlußheft). Stendal 1909. 

123. von der Gesellschaft für j>umnierische Geschichte und 
Altertumskunde in Stettin: 

Baltische Studien. Herausgegeben von der . 
Neue Folge. Band XII. Stettin 1908. 

124. von der k. Vittcrhets Historie och Antik vitets Akademien 
in Stockholm: 

Forngänncn Medelanden hfxn . , * 1907. Under 
Redaktion af Emil Eckhuff, Argängen 2. Stockholm. 
Forngännen Medelanden frän . 1908. Under etc. 
Ar gangen 3. Stock höhn. 

125. vom Nordjska Muscet in Stockholm: 

a) Nordiska Muscet. Fataburen. Kulturhistorik Tidskrift 
utgieven af Bernhard Salin, Museets Styrcsman 1908. 
Haft 1—4, Stockholm 1909. 

b) Redogörelse for Nordiska Museets utvcckling och 
förvaltning är 1907. Stockholm 1909. 

126. vom histonsch-literarischen Zweigverein des Vogcsenklubs 
in Straß bürg: 

Jahrbuch des . , . herausgegeben von dem » . . 
XXV, Jahrgang. Straßburg 1909. 

127. von der württembergischen Kommission für Landesge- 
schichte in Stattgart: 

Württembergischc Vierteljahrshefte für Landesgeschichte. 
Neue Folge. In Verbindung mit dem Verein für Kunst 
und Altertum in Ulm und Oberschwaben, dem Württem- 
bergischen Geschichts- und Altertumsverein» dem histo- 
rischen Verein für das Württ. Franken und dem Sülch- 
gauer Altertumsverein herausgegeben von der . . . 
XVIll. Jahrgang. 1909. Heft 1—4. Stuttgart 1909. 

128. vom Coppcrnikus-Vcrein für Wissenschaft und Kunst in 
Thorn: 

Mitteilungen des . . 16. Heft» Sitzungsberichte und 
Abhandlungen. Thorn 1908, 



60 — 



129. 



130. 



von der Gesellschaft für nützliche Forschungen tu Trier: 
Trierer Jahresberichte. L 1908. Jahresberichte der . - • 
für die Jahre 1906—1908. Neue Folge. L Jahrgang 
1908. Trier 1909. 




131. 



132. 







vom städtischen Museum in Troppau: 

a) Zeitschrift fBr Geschichte und Kulturgeschichte Öster- 
reichisch-Schiesiens- Herausgegeben im Auftrag des 
Ausschusses des . . . von Prof. Dr. Karl Knaflitschi 
Wien. 4. Jahrgang 1908/09. Heft 1—4. Troppau 1909. f 

b) Kaiser Franz-Joscf-Muscum für Kunst und Gewerbe in 
Troppau (schles. Landesmuseum). Jahresbericht über 
das Jahr 1908. Troppau. 

vom Bürgerverein in Tübingen; 

Tübinger Blätter. Herausgegeben im Auftrag des 

von Eugen Nägele. Elfter Jahrgang. 1908/09. Tübingeiu 

vom Verein für Kunst und Altertum in Ulm und Ober- 
schwaben: 

Ülm-Obcrschwaben. Mitteilungen des . . . Heft 13 
bis 15. Ulm. 1908 und 1909. — Mitteilungen des . . . 
Heft 16. Ulm und Umgebung im Bauernkrieg von 
Professor Dr. Greiner. Ulm 1909. 

von der Smrthsonian Institution in Washington: 
Annuai Rcpr»rt of the Board of Regents of the 
showing the Operations, expenditures and condition of 
the Institution for the year ending June 30 1907. 
Washington, Government Printing Office 1908. 

134. vom Harzverein für Geschichte und Altertumskunde in 
Wernigerode: 

Zeitschrift des , , , Herausgegeben im Namen des 
Vereins von dessen erstem Schriftführer D. Dr. Ed. 
Jacobs. Einund vierzigster Jahrgang 1908. Schlußheft, 
Mit 3 Tafeln und mehreren Abbildungen im Text. 
Wernigerode 1909. — Zweiundvierzigster Jahrgang 
1909. Erstes und zweites Heft. iMit 3 Stammtafeln. 
Wernigerode 1909. 

135. von der kais. kon. heraldischen Gesellschaft »Adler 
Wien: 



133. 



von 

4 
I 



in 






— 61 — 

a) Monatsblatt der . , No. 337—348. VL Band. 
No. 37—48. Wien 1909. 

b) Jahrbuch der . . . Neue Folge, Neunzehnter Band. 
Mit einer Ahnentafel und sechs Tafeln. Wien 1909. 

c) Mitgliederverzeichnis der * ^ . Nach dem Stande vom 
31. März 1909. Wien 1909. 

136. vom Verein für Nassauische Altertumsköndc und Geschichts- 
forschung in Wiesbaden: 

a) Annalen des . ^ - Achtunddrcißigster Band. 1908- Mit 
einem Bildnis und 3 Textabbildungen. Wiesbaden 1909. 

b) Mitteilungen des - . ^12. Jahrgang- Apiil 1908. 
JuU 1908. Oktober 1908. Januar 1909. No, 1—4. 
Wiesbaden 1908/09. 

137. von der Stadtbibliothek in Wintert hur: 

Die geographischen und topographischen Namen von 
Winterthur. Von Dr, Alfred Ziegler. Neujahrsblatt der 
Stadt Wintcrthur. 1909. 244. Stück. Winterlhur 1908. 

138. vom Geschichtsverein für das Herzogtum Braunschweig in 
Wolfenbüttel: 

a) Jahrbuch des . . . herausgegeben von F^aiil Zimmer- 
mann. 7. Jahrgang. Wolfenbüttel 1908. 

b) Braunschweigischcs Magazin. Im Auftrag des . » . 
herausgegeben von Dr. Paul Zimmermann in Wolfen- 
büttel. Vierzehnter Band. Jahrgang 1908. Wolfen- 
büttel 1908. 

139. vom Altertums- Verein für die Stadt Worms in Worms: 

Vom Rhein. Monatsschrift des . . . Jm Auftrage des 
Altertumsvereins herausgegeben von A. Weckerling und 
Erwin Freiherr Heyl zu Hernsheim. Siebenter Jahr- 
gang 1908. Worms a. Rh. — Achter Jahrgang 1909. 
Worms a. Rh. 

140. vom historischen Verein vdn Unterfranken und AschafTen- 
burg in Würzburg: 

a) Jahres-Bericht des ... für 1907. Erstattet im Namen 
des Ausschusses vom derzeitigen Direktor des Vereins 
Dr. Theodor Henner, k. Universitätsprofessor in Würz- 
burg. Würzburg 1908. 

b) Archiv des . . . Fünfzigster Band. Würzburg 1908. 



1 



— 62 — 

141, von der antiquarischen GescHschafl (Kantonale Gesellschaft 
nir Geschichte und Altertumskunde) in Zürich: 

Mitteilungen der . . . Band XXML Heft 1. Schloß 
Tarasp von J, R. Rahn. Für Tafeln und Textbilder 
alle Rechte vorbehalten. Zürich 1909- 

142. vom schweizerischen Landesmuseum in Zürich: J 

a) Anzeiger für schweizerische Altertumskunde, Indicatcur* 
d'Antiquite^s Suisses» Amtliches Organ des schwetzc 
rischen Landesmuseums, des Verbandes der schwetxc- 
rischen Altertümsmuseen und der schweizerischen Ge- 
sellschaft für Erhaltung historischer Kunstdcnkmäler 
Herausgegeben von der Direktion des . , . Neue Folge, 

X. Band. 1908. 3, und 4. Heft Zürich 1909, 

XI. Band. 1909. 1. und 2. Heft Zürich 1909. 

b) Zur Statistik schweizerischer Kunstdenkmäler von A. R. 
Rahn. Bogen 26—29, 

c) Schweizerisches Landesmuseum Zürich. Siebzehnter 
Jahresbericht 1908. Dem Departement des Innern 
der Schweiz. Eidgenossenschaft erstattet im Namen der 
Eidgen. Landesmuseums-Kommission von der Direktion.J 
Zürich 1909. 

d) Schweizerisches Landesmuscum. Geschenke, Ankäufe j 
und Depositen des Jahres 1908. Beilage zum Anzeiger 
für Schweizerische Landeskunde. 1909, 2. Heft. 



c) Angekaufte Schriften: 




L Deutsche Geschichtsblättcr. Monatsschrift zur Förderung 
landcsgeschichtl icher Forschung ♦ . - Herausgegeben von 
Dr. Armin Tille. X. Band. No, 3—12. Gotha 1908/09. 
XL Band. No. 1—2, Gotha 1909. 

2. Historische Vierteljahrsschrift* Herausgegeben von Dr. 
Gerhard Seeliger, ord. Prof, an der Universität Leipzig, 
XL Jahrgang 1908. Neue Folge der deutschen Zeitschrift 
für Geschichtswissenschaft. Der ganzen Folge neunzehnter 



— 63 — 



Jahrgang, Nachrichten und Notizen IL 4. Heft. Leipzig 
1908. Xfl. Jahrgang 1909. Neue Folge der deutschen 
Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Der ganzen Foljre 
zwanzigster Jahrgang. L — 4. Heft. Nachrichten und 
Notizen II. 1—3. Heft. Leipzig 1909: 

3. Korrespondcnzblatt des Gesamtvereins der deutschen Ge- 
schichts- und Altcrtumsvereine. SiebcnundfQnfzigster Jahr- 
gang 1909. No. 1 — 12, Januar bis Dezember 1909. 

4. Nürnberger Papier gülden und Wohlfahrtspflege in Jahre 
1870. Auf Grund amtlicher Uuellen dargestellt vön Otto 
Wulff, magistratischer Oberbuchhalter. Nürnberg 1909. 

5. Protokolle der Generalversammlung des Gesamtvereins 
deutscher Geschichts- und Altertumsvereinc zu Lübeck 
1908. Berlin 1909. 



IIL ANHANG. 




Veränderungen im Mitgliederstande 

im Jahre 1909, 
Ausgetreten oder verstorben sind: 

1. Bohrer, Georg, k. Konsistonalrat, Ansbach (fX 

2. Conradty, Friedrich, Komincrxicnrat und Fabrikbesitzer, 
Nürnberg {fl 

3. Dictz, Georg, k. Ilofbuchdrücker, Nürnberg (f). 

4. von Grundherr, Benno, Kommcrzicnrat und k. nieder 
länflischt^r K(»ni>ul^ Nürnberg (J). 

5. von Grundherr, Ferdinand, k. Major a, D.^ München. 

6. von Hartlieb gen, Wallsporn, Sigmund, k. Kämmerer, 

Regieryngsrat und Bezirksamtmann a» D., München. 
7- Haymann, Johus, Gaswerksdircktör a. IJ., Nürnberg (f). 

8. Heim, Heinrich, k, Prufcssor der Kunstgewerbeschulc in 

Nürnberg, 

9. von Heller, Wilhelm, k. Staatsrat i. o. D. und Präsident 

des obersten Landesgerichts, Excellenz, München (f) 
10. Köhler, Albrecht, Dn ph., k. Gymnasialprofessor, Nürnberg, 
IL Körper, Hans, Kaufmann in Nürnberg, 

12. Lauer, Wolfgang, Fabrikbesitzer und k, b. Hüflieferant,5 

Behnngersdorf. 

13. Merkel, Johannes, Dr. jur, k. Geheimer Justizrat und 

Univtrsitäts Professor, Göttingen (t). ^ 

14. von Merz, Karl. Ritter, k. Senatspräsident, Nürnberg» | 

15. Mesthaler, Johann, Kommcrzicnrat und Fabrikbesitzer, 

Nürnberg (f). 

16. Monninger, Friedrich, Buchdruckereibesitzer, Nürnberg, 

17. Nistcr, Ernst, Kommerzienrat und Kunstanstaltsbesilzer» 

Nürnberg (f). 
]H Pöhlmann, Hermann, Privatier, Nürnberg (f). 




— 65 — 

19. Raab, Karl. Kommerzienrat, Fabrikbesitzer und Magistrats- 

rat^ Nürnberg (t)- 

20. Raithi Hans, Ingenieur, Giistavsbur^, 

21. von Rotenhan, Ludwig» Freiherr, k, Generalmajor a. D., 

München. 

22. Schwabe, Heinrich, k. Kunstschiil-Professor a. D., Nürnberg, 

23. Soldan, Hermann, Kaufmann, Nürnberg. 

24. Spandel, Erich, Zcitungsverleger, Nürnberg (f), 

25. Stegmann, Hans, Dr. ph., Direktor des Bayerischen National- 

museums, München. 

26. Tannert, Richard, Dr. pfi., Chefredakteur, Worms, 

27. Ullrich, August, Dr. ph., Rektor der städtischen höheren 

Mädchenschule, N ü r n he r g, 

28. Witschel, August, k. Oberstaatsanwalt» Nürnberg (t)- 



Neu eingetreten sind: 

le Bauereiß, Friedrich, F^uchbindcrmeistcr, Nürnberg, 

2. Beißwanger, Konrad, Buchdruckereibesitzer und Verleger, 

Nürnberg. 

3. Bing, Siegfried, Dr. jur. et rer. poL, Rechtsanwalt, Nürnberg. 

4. Conradty, Friedrich, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 

Nürnberg. 

5. Eßlinger^ C, k. Postdirektor a. D., Schloß Rcichelsdorf. 

6. Eßlinger, Ludwig, Dr. jur., Rechtsanwalt, Nürnberg, 

7. Fechheimer. Albert, Kaufmann, Nürnberg. 

8. Glafey, Karl, Fabrikbesitzer^ Nürnberg. 

9. Graf, Alfred, Dr, |ih., Praktikant am Germanischen National- 

muscum, Nürnberg. 

10. Graßer, Johannes » Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 

Nürnberg. 

11. Groß, Hans, Dr. med., prakt, /Vrzt,, Nürnberg, 

12. von Grundherr zu Altenthann und Weiherhaus, Georg, 

k, Justizrat, München. 
13> Guttmann, Samuel, Kommerzienrat und Kaufmann, Nürnberg. 



~ 66 — 

14. Haller von Hallerstein, Sigmund, Freiherr, Dr. med., 

Landtagsabgeordneter, Nürnberg. 

15. Hammerbacher, Otto, Ingenieur, Nürnberg. 

16. Jahn, Heinrich, Gymnasialassistent, Nürnberg. 

17. Kieser, Hans, Architekt und Lehrer an der städtischen 

Baugewerkschule, Nürnberg. 

18. Löber, Karl, Kaufmann, Nürnberg. 

19. Löffelholz von Colberg, Georg, Freiherr, k. Hauptmann, 

Nürnberg-Gibitzenhof. 

20. Michahelles, Adolf, k. Pfarrer, Nürnberg. 

21. Neuburger, M., Bierbrauereibesitzer, Nürnberg. 

22. Neuhaus, August, Dr. ph., Praktikant am Germanischen 

Nationalmuseum, Nürnberg. 

23. Reif, Georg, Kommerzienrat und Bierbrauereibesitzer, 

Nürnberg. 

24. Rosenfeld, Leonhard, Dr. med., Spezialarzt für orthopädische 

Chirurgie, Nürnberg. 

25. von Scheurl, Eberhard, Freiherr, Dr. jur., k. Bezirks- 

amtsassessor, Nürnberg. 

26. Schmidmer, Eduard, Dr. ph., Fabrikbesitzer, Nürnberg! 

27. von Schmidt, Christian, Ritter, k. Oberlandesgerichts- 

präsident a. D., Exzellenz, Nürnberg. 

28. von Schneider, Heinrich, Ritter, k. Oberlandcsgericht^ 

Präsident, Exzellenz, Nürnberg. 

29. Strunz, Hans, k. Verwalter, Hof. 

30. Tafel, Wilhelm, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

31. Zahn, Friedrich Karl, Kommerzienrat und Großhändler, 

Nürnberg. 

32. Zucker, Adolf, k. Studienrat und Gymnasialprofcssor, 

Nürnberg. 



Verzeichnis der Mitglieder. 




Vorstandsehaft und Ausschuß: 

L Vorstand: von Kreß, Georg, IVeihcrr, k. Justizrat und 
Rechtsanwalt. 

IL Vorstand: Mummenhoff, Ernst, Dr. phiL, Archivrat und 

Vorstand des Stadtarchivs und der StadtbibHothek. 
L Schriftführer: Reicke, Emil, Dr. phiL, Kustos an der 
StadtbibUothck und am Stadtarchiv» zugleich Vereins- 
bibliothekar. 

II. Schriftführer: Hampe, Theodor, Dr. phib, II. Direktor des 
Germanischen Nationalmuscums. 

Schatzmeister: Cnopf* Karl, Kommerzienrat und Direktor der 
Vercinsbank. 



von Bezold, Gustav, Ritter, Dn phtl., f. Direktor des 

Germanischen Nationalmuseums, 
Geyer, Christian, Dr; theoL, k. Hauptprediger. 
Mayer, Friedrich, k, Oberstudienrat und Gymnasialrektor, 
Schulz, Fritz Traugott, Dr. ]>hil., Konservator am Germanischen 

N a t i o n al m US c u m . 
Stoer, Friedrich, rechtskundiger Magistratsrat, Nürnberg, 
von Tucher, Christoph, Freiherr, k. Kämmerer und Rcgie- 

rungsrat a. D. 



s* 




— 6S — 




Ordentliehe Mitglieder. 



4. 
5, 
6, 

7. 

8, 
9. 

10. 

11. 

12, 

13. 
14. 

15. 

16. 

17. 
IS. 
19. 
20. 
21, 
22. 
23. 
24, 

25. 



Adam, Heinrich, k. Notar in Ingolstadt. 

Altdorf, Stadtgemeinde. 

V. Axthelm, Hans, k. kegierungsrat und Bezirksamtmann, 

Nürnberg, 
Baalß, Hans, Dn phil, städt. Sanitätstierarzt, Nürnberg. 
Barth, Wilhelm, Kaufmann, Nürnberg. 
Bauereiß, Friedrich, Buchbmdcrmeistcr» Kümberg^. 
Bauriedel, Paul, Kommerzienrat und Kunstmühlbesitzer. 

Nürnberg. 
Bayerlein» Wilhelm, Musikdirektor, Nürnberg, 
Bechmann, Heinrich, Großhändler, Nürnberg. 
Beckh, Anton, Privatier, Nürnberg, 
Beckh, August, Privatier, Nürnberg. 
Beckh, Georg Albert, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 

Nürnberg. 
Beckh, Georg, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 
Beckh, Hans, rechtskundiger Magistratsrat, Nürnberg-, 
Beckh, Theodor, Kommerzienrat, Fabrikbesitzer und 

Gcmcindebevollmächtigter, Nürnberg. 
Beckh, Wilhelm, Dn med., k. Hofrat und Krankenhaus- 
Oberarzt a. D., Nürnberg. 
V. Behaim, Friedr», Frhr*, Stiftungs- Administrator, Nürnberg, 
V. Behaim, Wilhelm, Freiherr, Gutsbesitzer, Nürnberg. 
Bcißwanger, Konrad, Buchdruckereibcsitzcr, Nürnberg. 
Bemsel, KarlLudw., IL Direktor der Vereinsbank, Nürnberg. 
Berlin, Ernst, Kaufmann, Nürnberg. 
Berlin, Max, k. Oberlandcsgerichtsrat a. D., Nürnberg, 
Beselst Heinrich, Kaufmann, Fürth. 
Bezirks - Lehrer - Verein Nürnberg- Stadt. 1 . Vorstand 

Job. Matth. Mayerhüfcr. 
V. Bezold, Gustav, Ritter, Dr. phiL, I. Direktor des 

Germanischen Nationalmuscums, Nürnberg. 



J 



r 



— 69 



26. Bibliothek, küniglichc, Berlin, 

27. Bibliothek des Reichstags, Berlin. 

28. Biede» Wilhelm, Kunstanstaltbcsitzcr, Nürnberg, 

29. Bing, Ignaz, Kammerzicnrat und Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

30. Bing, Siegfried, Dr. jiir, et rer. pol., Rechtsanwalt, 

Nürnberg. 

31. Birkner, Georg, Kaufmann, Nürnberg. 

32. Bischoff, Th., k. Studienrat und Rektor der k. Kreisreal- 

schule I, Nürnberg. 

33. Bitterauf, Theodor, Dr. phil., k. a. o. Universitätsprofessor, 

München. 

34. Bock, Georg, prakt. Zahnarzt, Nürnberg, 

35. Boclitz, Martin, Kaufmann, Nürnberg, 

36. Brabant, Arthur, Dr. phib, k, sächs, Archivrat, Dresden. 

37. Braun, Christian, Rentier, Nürnberg. 

38. Brendel, Rudolf, k. Pfarrer, Nürnberg. 

39. Brochicr, Franz, k. fVofessor und Direktor der k. Kunst- 

gewerbeschule, Nürnberg. 
4U. Brügel, Theodor, k. Landgerichtsdirektor a. D,, Nürnberg, 

41. Bürger, Leonhard, Architekt, Nürnberg. 

42. Burckhard, Heinrich, k. Regierungsrat und Rentamts- 

vorstand, Nürnberg. 

43. Cnopf, Heinrich, k. Landgerichtsrat, Nürnberg, 

44. Cnopf, Karl, Kommerzienrat, Bankdirektor und Gemeinde- 

bevollmächtigter, Nürnberg. 

45. Cnopf, Rudolf» Dr. med. und prakt. Arzt, Nürnberg, 

46. Dennemarck, Heinrich, Architekt und Maler, Nürnberg. 

47. Dcuerlcin, Georg, Dr. merb, prakt. Arzt, Nürnberg. 

48. Dietz, Georg, Kommerzienrat, Kaufmann und k. Handels- 

richter, Nürnberg. 

49. Dietz, Karl, 1. Vorstand der Bayerischen Notenbankfiliale, 

Nürnberg. 

50. Dittmann, Julius, k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 

5L Donaubauer, Stephan, Dr. phil, k. Professor an der städt, 
I land eisschule, Nürnberg. 

52. Domiitzer, Sigmund, Dr. jur., Rechtsanwalt, Nürnberg. 

53. Duisberg, Edmund, Kaufmann, Nürnberg. 

54. Ebner v. Eschenbach, Karl, Freiherr, Katechet, Nürnberg. 



55. Ebner v. Eschenbach, Luitpold, Freiherr, k. pr. Haupt- 
mann a, D., Nürnberg. 
^56. Ebner V, Eschenbach, Robert» Freiherr, k. pr, Hauptmann 
und Kompagniechef, Bitsch in Lothringen. 

57. Ebner v. Eschenbach, ^Volf^am» Freiherr, k. Hauptmann 

a. D., München, 

58. Eckart» Walfried, Kaufmann, Nürnberg. 

59. Eckart, Wilhelm, Kaufmann, Nürnberg. 

60. Eckstein, G. V., Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

61. Edelmann, Moritz, Buchhändler und Antiquar, Nürnberg. 

62. Enslin» Heinrich, Kaufmann, Nürnberg. 

63t Epenstein, Hermann, 1 Jr, med., Gutsbesitzer und k. Stabs- 
arzt a. L),, Schluß Veldenstein bei Neuhaus, 

64. Erberich, P. C, städtischer Bauführer, Nürnberg. 

65, Eßlinger, C, k. Fostdirektor a. D, in Schloß Reichelsdorf. 

66. Eßlinger, Ludwig» Dr. jur, Rechtsanwalt, Nürnberg. 

67, Faber, Ernst, Kommer^ienrat und Rentier, Nürnberg, 

6S, Falkenstörfer, J. F,, Kaufmann nnd Magistratsrat, Nürnberg. 

69. Faubel, Joseph, k. Notar und Justizrat, Nürnberg. 

70. Fechbeimer, Albert, Kaufmann, Nürnberg. 

71. Feucrlein, Wilhelm, rechtsk. Magistratsrat a. I)., Nürnberg. 

72. V, Forster, Sigmund, Dr. med., k. Hofrat und Augenarzt^ 

Nürnberg. 

73. Frobenius, R. Gottlieb, k, Regierungsrat a. D., Nürnberg. 

74. Frommann, Karl, Dr. phiL, k. Studienrat und Gymnasial- 

profe-ssor, Nürnberg. 

75. Fürst, Wilhelm, Dr. phil., k. Kreisarchivassessor, Nürnberg, 

76. V. Furtenbach, Friedrich, k. Major z. D., München. 

77. Gallinger, Jakob, Kommerzienrat, Großhändler und Armen- 

ptlcgschaftsrat, Nürnberg, 

78. Gebert, Karl, Numismatiker, Nürnberg. 

79. Gebhardt, August, Dr. phil., k. außerordentl, Universitäts- 

Professor, Erlangen. 

80. Gebhardt, Ludwig, Kommerzienrat und GemeindcbevoU- 

mächtigter, Nürnberg. 

81. Geng, Ludwig, Großhändler, Nürnberg, 

82. V. Gemgros, Ludwig, Ritter, Geh. Kommerzienrat, Nürnberg, 

83. Gerngros, Wilhelm, Kommerzienrat, Nürnberg. 




84. Gesellschaft Museum» eingeschriebener Verein, Nürnberg. 

85. Geyer, Christian, Dr. thcol., k. Hauptprediger, 
Nürnberg. 

86. Glafey, Karl» Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

87. Glafey, Karl» Prokurist, Nürnberg. 

88. Glauning, Friedrich, E)r. phil., k. E'rofessor und Schulrat, 
Nürnberg, 

89. Göschel, Johann, Steinmetzmeister, Nürnberg. 

90. Göscheli Ludwig, Privatier, Nürnberg. 

91. Gombrich, M., Institutsinhaher, Nürnberg, 

92. Graf, Alfred, I)n phil., Praktikant am Germanischen 
Nationalmuseum, Nürnberg. 

93. Grasser, Johannes, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 
Nürnberg. 

94. Griebel, P„ k. Pfarrer, Heroldsberg. 

95. Groß, Eduard, k. Ciymnasialprofessor und Konrektor, 
Nürnberg. 

96. Groß, Hans, Dn med. und prakt. Arzt, Nürnberg. 

97. Groß, Oscar, Ingenieur, Nürnberg. 

98. von Grundherr, Georg, k. Justizrat, München, 

99. von Grundherr, Karl, IL Vorstand der Notenbankfibale, 
Nürnberg. 

100. von Grundherr, Karl, k, Rittmeister und Eskadronschef, 
Nürnberg. 

101. von Grundherr, Oskar, k. Major, München. 

102. GümbeU Albert, k. Kreisarchivassessor, Nürnberg. 

103. Günther, Sigmund, Dr. phil., k. Professor an der tech- 
nischen Hochschule, München. 

104. Gütermann, William, Kaufmann, Nürnberg. 

105. Gunzenhäuser, Jakob, k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 

106. Gutmann, Ludwig, Kaufmann, Nürnberg. 

107. Guttmann, Samuel, Kommerzienrat und Kaufmann, 
Nürnberg. 

108. Haas, Chr. Ed., Kommerzienrat ^ Fabrikbesitzer und 
Gemeindebevüllmächtigter, Nürnberg. 

109. Hagen, Rudolf, Dr. phil., k. Stadtpfarrer, Nürnberg. 

110. Haller v. Hallerstein, Friedrich, Freiherr, Regierungs- 
assessor, Zabern im Elsaß. 



und 1 



— 72 — 

111. Haller v. Hallerstein, Karl» Freiherr, k. Forstmeister, 

Garmisch. 

112. Haller v, Hallerstein, Sigmund, Freiherr, Dr. med., 
Landtagsabgeordocter, Nürnberg. 

113. Hammerbacher, Otto, Ingenieur, Nürnberg, 

114. Hampe, Theodor, Dr. phiL, !I. Direktor des Germanischen 
Nationalmuseums, Nürnberg. 

115. V, Harsdorf, Alexander, Freiherr, k. Oberst und 
Regimentskommandeur a. D., München, 

116. V. Harsdorf sehe Familienstiftung, Nürnberg. 

117. V* Harsdorf, Friedrich, Freiherr, k. Kämmerer und 
Landgerichtsdirektor a. D., Nürnberg 

118. V, Hauberrisser» G^ Ritter, k. Akademie-Professor und 
Architekt, München. 

119. Hauck, Jakob, k. Dekan und Stadtpfarrer, Nürnberg, 

120. Haußel» Leonhard, k> Hauptmann und Kompagnie-Chcf, 
Nürnberg. 

121. Heerdegen, Theodor, Dr. jur. , k. Landgerichtsrat, 
Nürnberg, 

122. Heerwagen, Heinrich, Dr, phil., Konservator am 
Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg. 

123. Heim, Karl, Kaufmann und Magistratsrat, Nürnberg. 

124. Heimeran^ Christian, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer^ 
Nürnberg. 

125. Held, Friedrich, Kaufmann, Nürnberg, 

126. Heldi Sigmund, Dr. jur , k. Justizrat und Rechtsanwalt, 
Nürnberg. 

127. Herold, Maximilian, Dr , k. Kirchenrat, Dekan und 
Stadtpfarrcr, Neustadt a, A, 

128. Hesse» Georg, Kommerzienrat und Kaufmann, Nürnberg, 

129. Hesselb erger, David, Kaufmann, Nürnberg. 

130. Hesselberger, Max# Kaufmann, Nürnberg. 

131. Hetzel, Hermann, Fabrikbesitzer, Nürnberg 

132. Hilpert, Daniel, k, Justizrat, Nürnberg, 

133. V. Hirschberg, Karl, Frhr. , k, Kämmerer und General 
major z. D., München. 

134. Höhl, Joseph, k. Geh. Justizrat und Notar, Nürnberg 

135. Hofbibliothck, kaiserliche und künigUche, Wien. 



- 73 — 

136. Hofmann, Georg, kais. Rtichsgcrichtsrat, Leipzig. 

137. Hofmann, Hans, Dr. phil. , Chemiker an der Rayer. 

l . and c sg c w c r b c an st al t , N ü r n b c rg . 

138. V. Holzschuher, Ludwig, Frhr,, k. Hauptmann bei der 
Pulverfabrik in Hanau. 

139. Hopf, Eduard, Kaufmann und I. Schriftführer des 
GcmeindekoUegiums, Nürnberg. 

140. Hopf, Hans, Kaufmann, Nürnberg. 

141. V. ImhofF, Friedrich» Frhn, Fabrikdirektor, Augsburg. 

142. V. Imhoff, Gustav, Frhr. , Gutsbesitzer, Huhenstein bei 
Koburg. 

143. V. Imhoff, Hans, Frhr , k, Oberleutnant, Nürnberg. 

144. V. Imhoff, Karlt Frhr., k. Kammerjunker und Bezirksamts- 
assessor, iMünchen. 

145. V, Imhoff' Spielberg. Max, Frhr.» Gutsbesitzer, Steyr, 
Oberösterreich. 

146. V. Imhoff, Wilhelm, Frhr., k. Oberleutnant und Adjutant 
beim k. Bezirkskommando, Nürnberg. 

147. V, Jäger, Ferdinand, Ritter, k. Geheimer Hofrat und 

Ib Bürgermeister» Nürnberg. 

148. Jacob, Rudolf» k. Landgenchtsrat, Nürnberg. 

149. Jahn, Heinrich, Gymnasialassistent, Nürnberg. 

150. Jegel, August, Gymnasialassistent» Nürnberg. 

151. Jordan, Christoph» k. Pfarrer, DüHstadt bei Stadt- 
sch war zach. 

152. Josephthal, Emil, Justizrat, Rechtsanwalt und Gemeinde- 
bevollmächtigter, Nürnberg. 

153. Jung» Heinrich, Kaufmann, Nürnberg. 

154. Junghaendel, Edmund. Kaufmann, Nürnberg. 

155. Kamann, Johann, k. Professor, München. 

156. Kellner, Georg, Kunstmaler, Nürnberg. 

157. Kern» Hans, k. Studienrat und Gymnasialprofessor, 
Nürnberg. 

158. Kieser, Hans, Architekt und Lehrer an der städtischen 
B au g e w er ks ch ul e , Nürnberg. 

159. KiÜinger, German, kais. Geh. Regierungsrat, Straßburg. 

160. Killinger, Hans, Kaufmann, Nürnberg, 

161. Kirchhoffer, Otto, k, Hauptmann a. D., Haiensee bei Berlin. 



— 74 



176, 
177. 
178. 
179. 
18a 
18L 
182. 
183. 
184. 




Klein, Max, kaiserl. Rcichsgerichtsrat, Leipzig. 
Klein, Wilhelm, k. Amtsrichter, Nürnberg. 
Kloß, Otto Friedrich, Direktor, Nürnberg, 
Knapp, Herrn., Dr. p>hiL, k. Reichsarchivrat, Mönchen. 
Kömer, Theodor, Kommerzicnrat und Fabrikbesitzer, 
Nürnberg. 

V. Koklhagen, H-, Heraldiker, Bamberg. 
Kohn, Ernst, Bankier, Nürnberg. 
Kohn, Georg, Bankier, Nürnberg. 
Kohn, Max, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 
V. Kramer, Theodor, k. Oberbaürat und Direktor 
Bayerischen Landcsgcwerbeanstalt, Nürnl>erg. 
Krell, Otto, Rentier und Gemeindebevollmächtigter, 
Nürnberg. 

Krell, Otto, jun., Oberingenieur und stellvertretender 
Direktor^ Berlin. 

Kreß V. Kressenstein, Friedrich, Frhr,, k. k. Kämmerer 
und Oberstleutnant a. D., Nürnberg, U 

Kreß V. Kressenstein, Friedrich, Frhr,, k. Kämmerer, 
Generalleutnant und Divisiunskommandeur, Exzellenz, 
Landau. ■ 

Kreß V. Kressenstein, Friedrich, Frhr.» k. Regierungs- 
direktor, Ansbach. 

Kreß V. Kressenstein, Friedrich, Frhr., k. Kämmerer 
und Hauptmann im Generalstab, Berlin. 
Kreß V. Kressenstein, Georg, Frhr., k. Justizrat und 
Rechtsanwalt, Nürnberg. 

Kreß V. Kressenstein, Gustav, Frhr., k. Kämmerer, 
Hauptmann und Battcrie-Chcf, München, 
Kreß V, Kressenstein, Karl, Frhr., k. Rittmeister a, D.^ 
Nürnberg. 

Kreß V. Kressenstein, Karl, Frhr., k. Kämmerer und 
Bezirksamtsassessor, Reichenhall. 

Kreß V, Kressenstein, Otto, Frhr., k. Generalleutnant 
und Divisionskommandeur, Exzellenz, München. 
Kuczynski, Robert, Dr. phil, Direktor des statistischen 
Amts, Schuneberg. 
Kugler, Lot, Kommerzienrat und Magistratsrat, Nürnberg 



I 



A 



— 75 — 

185. Kuhlo, Rieh.» KommtTzicnrat und Generaldirektor, 
Niirnbcrg. 

186. Kurz» Franz, Fabrikbesitzer, Nürnberg, 

187. Lambrecht, Hermann, Fabrikbesitzer und k. spanischer 
Konsul, Nürnberg. 

188. Lang, Bernhard, Großhändler und k. schwed, Konsul, 
Nürnberg. 

189. Lauer, Joh., Fabrikbesitzer uiid herzogl. coburg-gothaisehcr 
Hoflieferant, Nürnberg. 

190. Lauffer, Otto, Dr, phiL, rrofessor und Direktor des 
Museums für hamburgischc Geschrchte, Hamburg. 

191. Leistner, Georg, Bildhauer und Lehrer an der Kunst- 
gcwcrbeschule, Nürnberg. 

192. Leonhardy, H,, Kommerzienrat und Direktor der ver- 
einigten PinseJfabriken, Nürnberg; 

193. Leopold, Paul, Kaufmann, Nürnberg. 

194. Leuchs, Wilhelm, Kommerzienrat und Kaufmann, 
Nürnberg. 

195. Ley, Hans, Dr. phil., k. Kcallehrer, Nürnberg, 

196. Lochner. Friedrich, Dr. med., k. Medizinalrat und Bezirks- 
arzt a. D., Nürnberg. 

197. Loeber, Karl, Kaufmann, Nürnberg, 

198. Löffelholz v. Kolberg, Friedrich, Frhr., k, Rittmeister 
und Rrigade-Adjutant, Augsburg. 

199. Löffelholz v. Kolberg, Georg, Frhr., k. Hauptmann und 
Batterie-Chef, Fürth. 

200. Löffelholz v. Kolberg, Karl, Frhr., k. Hauptmann a. D., 
München. 

201. Löffler, Christian, Kaufmann, Nürnberg. 

202. Löfftz, Theodor, Kaufmann, Nürnberg. 

203. Lösch, Ernst, Landschaftsmaler, Nürnberg. 

204. Lotter, Konrad, Privatier, Nürnberg. 

205. Luckmeyer, Johannes, Privatier, Nürnberg. 

206. Maas, Markus, Dr. med., Hofrat und pr. Arzt, Nürnberg. 

207. Marlier, Julius, Kommerzienrat und Kaufmann, Nürnberg. 

208. Maser, Friedrich, Kommerzienrat und Kaufmann, 
Nürnberg. 

209. Maser, Konrad, Kaufmann, Nürnberg. 





Otft» F^ 
MO. Ste; Friedriai, II 

341 Soergd^ Km» 
M2. Soiser. Fnedricli* 
^^-»- opnPRV ADCOOor, 
344. Spindkr« JiMcph, II 
d45. Slaklll, Daoi^ kan. Bankasieasor 
der Reserve in SioId in 

34v# otSBU« JOnU dllUliOfiil, ll JUlllMiHH;^ llfillllief]g» 

347. Bullig Kasi. Kanfmatno, Nürnberg. 
3«. Slfltfcie, Max« PfiTatier niid 

Mftfnbcfi^. 
349. StMid^ Erdmaum« Kom mnumm A, Fabräiicsitxer, Ge- 




nModebevollmaclittgter itad k. b. Hofliefenuit, Nfimbcf^. 

350 SietndoffT, Hermann, Architekt and k. Professor a. Dt, 

Nftml^rg; 




351. Stengel, Walter» Dr. phiL, Assistent am Germanischen 
Nationalmuseum ^ Nürnberg. 

352. Stich, Karl, Buchdruckereibesitzer, Nürnberg. 

353. Stoer, Friedrich, Privatier, Nürnberg. 

354. Stoer, Friedrichi rechtskundiger Magistratsrat, Nürnberg. 

355. Stromer v. Reichenbach, ^Vilhelm, Freiherr, Rechts- 
praktikant, München. 

356. Strunz, Hans, k, Verwalter in Hof, 

357. Strunz, Oskar, k. Landgenchtsdirektor, Fürth. 

358. Stündt, Max, Kaufmann, Nürnberg. 

359. Supf, Karl, Fabrikbesitzer, Berlin, 

360. Supf, Wilh,, Kummerzienrat und Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

361. von und zu der Tann-Rathsamhausen, Luitpold, Frhr.» 
k. General der Infanterie und kümmandicrendcr General 
des k. b, ITL Armeekorps, Exzellenz, Nürnberg, 

362. Tafel, Wilhelm, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

363. V, Thäter, Gottlieb, k. Generalmajor z. D., Weiherhaus 
bei Feucht. 

364. Thcisen, August, Kaufmann, Nürnberg. 

365. Thielmann, Ph., Dr, phil, k. Oberstudienrat und 
Gymnasialrektor, Nürnberg. 

366. V. Tucher, August, Freiherr, Rittergutsbesitzer, Fcldmühle. 

367. V. Tucher, Christoph, Frhr., k. Kämmerer und Regie- 
rungsrat a, D., Nürnberg. 

368. V. Tucher, Friedrich, Freiherrj k. Forstmeister a. D,, 
Simmelsdorf, 

369. V, Tucher, Heim-ich, Freiherr, k. Kämmerer, Staatsrat 
i. a, u. D., außerordentlicher Gesandter und bevollmäch- 
tigter Minister, Exzellenz, Wien, 

370. V, Tucher, Heinrich, Freiherr, k. Kämmerer und I.ega- 
tionsrat, München. 

371. V. Tucher, Karl, Freiherr, Rittergutsbesitzer, Augsburg. 

372. V. Tücher, Sigmund, Frhr., Rittergutsbesitzer, München. 

373. V. Tucher, Theodor, Freiherr, k. Kämmerer und Ritter- 
gutsbesitzer^ Nürnberg-Schoppershof. 

374. Tuchm^ann, Ernst, Kommcrzienrat, Großhändler und 
k. Handelsrichter, Nürnberg. 

375. Tuchmann, Friedrich, Großhändler, Nürnberg. 

6 



— 78 — 



265. 



266. 



276. 



280. 
281. 
282, 
283. 

284. 
285. 
286, 
287, 
288. 
289. 

290. 
29L 




Reicke, Emil, Dr. phiL, Kustos an der Stadtbibliothek 
und am städtischen Archiv, Nürnberg. 
Reif» Georg, Kommerzienrat und Brauereibesitzer, 
Nürnberg. 

Reif, Jean, Kommerzienrat und Brauereibesitzer, Nürnberg. 
Reimann, Arnold, Dr. phi!., Gymnasiallehrer» Berlin- 
Reißmann, J., Kaufmann» Nürnberg- 
Reitz, Oskar, Goldschmied, Nürnberg. 
Rettclbusch, E.» Architekt, Nürnberg. 
Rhau, Georg, Kaufmann, Nürnberg. 
Rheinischt Fritz, k. Landgerichtsrat, Zweibrücken. 
Richter, Emil, Kaufmann, München. 
Riegelt Wilhelm, Dr. med., Augen- und Nervenarzt, 
Nürnberg. 

V. Rieppel, A., Ritter, Dr. Ing,, k, Baurat und Fabrik-] 
dircktor, Nürnberg. 

Ritter, Lorenz, Kupferstecher und I^laler, Nürnberg. 
Ritter, Wilhelm» Maler, Nürnberg. 
Rößner, Joh. Wolfg,, Bildhauer und k. Professor an dcrl 
K u n s tgc w e r b e sc Im l e , Nürnberg. 

Rohmer, Eugen, k. I.andgerichtsdirektor, Nürnberg, 
RomstÖck, Franz Sales, k. Lycealprofessor, Eichstätt. 
Rosenfeld, Jakob, Großhändler, Nürnberg. 
Rosenfeld, Leonhard, Dr. med., Sjie/.ialarzt für ortho-J 
pädische Chirurgie, Nürnberg. 
Ruffler, Joseph, Kaplan, Fürth i. B. 
Rupprecht, Karl, Kaufmann, Nürnberg. 
Sachs, Karl» Kommerzienrat und Grußhändler, Nürnberg. 
Sahlmann, Anton, Kommerzienrat, Fürth. 
Sander, Paul, Dr. phil, Privatdozent, Berlin, 
Schäfer, Karl, Dr. phil., Assistent am Kunstgewerbemuseum, 
Bremen. 

Schätzler, J. A., Feingoldschlägereibcsitzer, Nürnberg. 
v< Schallern, Karl, Ritter und Edler, kgl Oberst a, D., 
Nürnberg. 

ScharreFt Viktor, Kaufmann, Nürnberg. 
Scheck, Bernhard, Architekt, Nürnberg. 
Scheuplein, Alfred, Ingenieur, Würzburg. 



— 79 — 

295. von Scheurl, Eberhard» Dr. jor., k. Bezirksamtsassessor, 
Nürnberg. 

296. Schilling, Friedrich, Dr. med., Hofrat und prakt. Arzt, 
Nürnberg. 

297. Schilling, Theodor, k. itaben. Konsul, Nürnberg. 

298. Schmeißner, Jakob, Architekt, Nürnberg. 

299. Schmidmer» Christian, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 
Nürnberg. 

300. Schmidnier, Eduard, Dr. ph., Fabrikbesitzer, Nürnberg, 

301. Schniidmer, Georg E„ Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

302. Schmidt, August, Kaufmann, Nürnberg, Plobenbofstraße. 

303. Schmidt, August» Kaufmann, Nürnberg, Frommannstraße. 

304. V* Schmidt, Christian, Ritter, k. Oberlandesgerichts- 
präsident a. D., Exzellenz, Nürnberg, 

305. Schmidt, Hans, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

306. Schmidt, Heinrich, k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 

307. Schmidt, Joseph, Hankdirektor a. D,, München. 

308. Schmitz, Joseph, k. Professor und Architekt, Nürnberg. 

309. Schnebel, Michael, Kaufmann, Nürnberg. 

310. V. Schneider, Heinrich, Ritter, k. Oberlandesgerichts- 
präsident, Exzellenz, Nürnberg. 

311. Schönamsgruber, Ernst, k, Justjzrat und Notar a. D., 

Nürnberg. 

312. Schoenner, Georg, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 
Nürnberg. 

313. Scholler, Heinrich, k. Pfarrer, Nürnberg. 

314. Schornbaum, Karl, Dr., k. Pfarrer in Alfeld. 

315. Schräg, Eduard, k. Forstmeister, Schaidt {Rheinpfalz). 

316. Schräg, Karl, k. k. Konsul und k. Hufbuchhändler, 
Nürnberg. 

317. Schrötter, Georg, Dr. i^htk, k. Kreisarchivar, Nürnberg. 

318. V. Schubert, Hans, Dr. phil., Geh. Kirchenrat und t>rd. 
Universitätsprufessor, Heidelberg. 

319. Schuh, Eduard, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

320. V, Schuh, Georg, Dr. jur., Ritter, Geheimer Hofrat und 
Oberbürgermeister, Nürnberg, 

321. Schuh, Heinrich, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

322. Schultheiß, Oskar, k. Postrat, Nürnberg. 



.3» 



13 



— 83 — 

405. Wunderer, August, k. Pfarrer, Nürnberg. 

406. Wurfbain, F. C, Amsterdam. 

407. Zagelmeier, Friedrich, Baumeister, Nürnberg. 

408. Zahn, Friedrich, Kommerzienrat u. Großhändler, Nürnberg. 

409. Zehler, Friedrich, k. Oberlandesgerichtsrat, Nürnberg. 

410. Zeiser, Ferdinand, Buchhändler, Nürnberg. 

411. Zeltner-Dietz, Johannes, Kommerzienrat u. Fabrikbesitzer, 
Gries bei Bozen. 

412. Zeltner, Johannes, jun., Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

413. Zilcher, Oskar, Rechtsanwalt, Nürnberg. 

414. Zinn, Louis H., Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

415. Zucker, Adolf, k. Studienrat und Gymnasialprofessor, 
Nürnberg. 



Mitglieder nach § 7 der Satzungen. 

1. Frhrl. v. Hallerisches Gesamtgeschlecht, Nürnberg. 

2. Frhrl. v. Kressisches Gesamtgeschlecht, Nürnberg. 

3. Frhrl. v. Stromerisches Gesamtgeschlecht, Nürnberg. 

4. Frhrl. v. Tucherisches Gesamtgeschlecht, Nürnberg. 



1910 erscheinen sollte, nun aber erst zu Beginn des Jahres 1911 
erscheinen wird. Auch das Schmerzenskind des Vereins, das 
reich illustrierte Prachtwerk über die Bau- und Kunstgeschichte 
der St. Sebald-Kirche in Nürnberg, ist erst jetzt so weit gt-^ 
dichen, daß mit seinem Druck demnächst begonnen werden 
kann. Die dritte Doppellieferung des großen Lieferungswerlö 
Nürnbergs Bürgerhäuser und ihre Ausstattung (Lieferung 5 und 6) 
hätte der Vorstand den Subskribenten gerne auf den Weih- 
nachtstisch gelegt, aber auch ihre Fertigstellung erfordert mehr 
Zeit, als angenommen worden war; es werden wohl noch einige 
Monate vergehen, bis sie das Licht der Welt erblickt. Um 
so reicher wird der Ertrag des Jahres 1911 für die Mitglieder 
sein» da im Laufe des Jahres die drei erwähnten Vereins- 
Veröffentlichungen neben diesem Jahresbericht zur Ausgabe 
gelangen sollen. Hoffen wir, daß keine neuen Zwischenfalle 
ihr Erscheinen verzögern! Verschiedene, den Verein teils nahe 
teils weniger nahe berührende Vorkommnisse, Versammlungen, 
Kongresse, Festlichkeiten, zu denen der Verein geladen wiu^, 
trugen dazu bei, das Vereinsleben zu einem angeregten zu gc* 
stalten, wie wir im Verlaufe dieses Berichts des Näheren hören 
werden. Das Jahr 1910 war also wiederum ein solches, auf 
das der Verein mit Befriedigung zurückblicken kann. 

Die eigentliche Vercinstätigkeit begann mit der ersten 
Monatsversammlong, die Donnerstag den 20. Januar 
1910 im gewohnten Vereinslokal, dem Saale des Gasthofs zum 
roten Hahn in der Königsstraße, stattfand und mit der, wie 
immer, die alljährliche Hauptversammlung der Mitglieder 
vt^rbunden war. An Stelle des durch Unpäßlichkeit am Er- 
scheinen verhinderten ersten Vorstands leitete der zweite 
Vorstand Archivrat Dr. Ernst Mummenhoff die Verhandlungen; 
das Schriftführeramt wurde dem ersten Schriftführer des Vereins. 
Bibliothekkustos Dr. Emil Reicke, übertragen. Nach Verlesung 
des Geschäftsberichts, der bald darnach als Vereinschronik im 
Jahresbericht den Mitgliedern gedruckt in die Hände kam« 
durch den Vorsitzenden erstattete der Schatzmeister KommerÄien- 
rat C. Cnopf den Kassabericht, der eine günstigere Finanzlage 
des Vereins zeigte, als im Vorjahr. Die Vcrcin.srechnung über 
das Jahr 1909 schloß ab 




— 3 — 



mk einer Einnahme von M 4245.91 v/ 

und einer Aus^^abe von » 3112.26 * 

so tlaB ein Kassabestand von ä 1133.65 ^ 

verblieben war. Der Reservefond mit M 2700, — war unan- 
getastet s^ebl Leben. Die Recirnun[f über den Fond zur Auf- 
nahme der Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Nürnberg zeigte 

an Einnahmen , .# 4014.38 ^ 

an Aus^jaben . . , > 3826.48 ^ 

und somit einen Kassabcstaml von . . . Jf 187.90 i5) 
Sämthche Bücher waren von Privatier J. Luckmeycr 
revidiert und in Ordnung befunden worden. Dem Schatzmeister 
wurde Endastun^ erteilt und ihm und rlem Revisor warmer 
Dank ausgesprochen. r»er Voranschlag wurde nach den Vor- 
schlägen der Vorstandschaft festgesetzt und zwar bei der Vereins- 
rechnung mit ^M 7300. — in Einnahme und Ausgabe, bei der 
Rechnung des bonds zur Aufnahme der Bau- und Kunstdenk- 
mäler mit Ji 4800 . -— in Einnahme und Ausgabe. .\n Stelle des 
aus dem Ausschuß ausgetretenen Mitglieds, KgL Kreisarchivars 
Dr. Georg Schrntter, war ein neues Ausschußmitglied /u 
wählen. Durch Zuruf wurde der Konservator am Germanischen 
Museum 1 Dr. Heinrich Heer wagen, in den Ausschuß be- 
rufen; er nahm die Wahl mit D;ink für das in ihn gesetzte 
Vertrauen an. 

Den Vortrag des Abends hatte Dr. Emil Rcickc, Kustos 
an der Stadtbibliothek und am städtischen Archiv, 
übernommen. Er sprach über ^eine Nürnberger Reise- 
beschreibung aus der We rt herze it«. Den Stoff dazu 
lieferte ihm eine \\\ der Nürnberger Stadtbibliothek befindliche 
Handschrift, zwei sauber geschriebene, mit ein paar Tusch- 
zeichnungen gezierte, zusammen etwa 550 Seiten zählende Oktav- 
Ijände, deren Titel lautet »Meine Reist- durch 1 Deutschland und 
Holland-', liiese Reise — denn nur um eine einzige zusammen- 
hängende handelt es sich — wurde im Jahre 1780 von Adam 
Nikolaus Riedner unternommen» dem damals zwanzigjährigen 
Sohn des Nürnberger Mün;?meisters Georg Nikolaus Riedner, 
Nach seiner Rückkehr sammelte der junge Riedner die Briefe, 

die er an die Seinigen und seine Freunde daheim geschrieben 

i* 



hatte, um sie zusammen mit dem ihm selbst während der Reise 
zugegangenen Schreiben zu einer fortgesetzten Reisekorrespon- 
denz zu vereinigen, die sich uns nun in der schön leserlicher 
Abschrift von seiner eignen Hand darbietet. Nach KayscD 
Bücherlcxikon, einem für bihUographische Angaben unschatr 
baren Werke^ erschien von Riedner ein Buch »Meine Gesinnuogcc 
auf Reisen, drei Teile*. Es lag nahe, dabei an eine gedruckt! 
Bearbeitung der Riednerischen Reisekorrespondenz zu denken. 
Da aber dieses Buch trotz allem Suchen nicht aufzutreiben war, 
es auch von Riedner in seiner gleich zu erwähnenden kurzen 
Selbstbiographie unter den von ihm verfal^ten Schriften nicht 
angeführt wird, so ist zu vermuten, daß sein Erscheinen wohl 
angekündigt, daß es aber tatsächlich nicht gedruckt wurde, zum 
wenigsten nicht in den Handel gekommen ist. Man wird also 
wohl die Riednersche Reisebeschreibung als ein noch ungcdnicktes 
um! bis dahin nicht ans Licht gezogenes Manuskript oder doch 
jedenfalls vorläufig als Unikum bezeichnen dürfen. Weil dann 
die Briefe, wie es scheint, ganz ungekürzt sind, weil das persön- 
liche Moment in ihnen nicht verwischt ist, bieten sie in weit 
höherem Maße als andere Reiscbeschreibungen jener Zeit eineti 
sehr lehrreichen Einblick sowohl in die äußere als namentlich. 
in die Seelenkultur am Ausgang des 18- Jahrhunderts. Sie 
verraten einen hohen Grad von Herzens- und Geistesbildung 
bei sämtlichen Korrespondenten, so daß man sich nur wundem 
muß, wie diese — meist junge Kautleute, an verschiedene« 
Urten, oft in raschem Wechsel *konditionicrendc Handlungs- 
bediente«, wie man damals sagte -^ dazu gelangt sind. D^r 
Hauptgrund dafür darf wohl in einer fleißigen Lektüre guter 
Bücher gesucht werden^ unter denen namentlich »Werthers 
Leiden* und vor allem Martin Millers »Siegwart* von größtem 
Einlluß gewesen sind. Der Stil ist ja auch in dem letzteren, 
damals vielbew^underten Roman ein sehr reiner, während ttfis 
das Übermaß von Sentimentalität, das darin zum Ausdruck 
kommt, heute befremdet. Von dem übcrschw^engUchen Ge- 
fühlsleben jener Tage legen nun auch unsere Briefe ein 
beredtes Zeugnis ab* Namentlich eine schwärmerische Empfind- 
samkeit in den Äußerungen der Freundschaft prägt ihnen ihren 
Charakter auf. Übrigens zeigt sich Riedner auch als guter 



1 




Beobachter und auch der Humor kommt gelegentlich zu 
seinem Recht. 

Auf die Reise selbst kann hier nicht näher eingegangen 
werden. Sie führte den jungen Nürnberger^ der in Feucht 
unter einem herzzerreißenden Abschied von seinen Freunden 
den Tost wagen bestieg, über Regensburg und von da zu 
Schiff nach Wien^ ferner nach Prag, Dresden und Leipzig» 
wo er in einem jungen Nürnberger Theologen einen sehr 
angenehmen Reisebegleiter fand. Von Leipzig ging es nach 
Potsdam und Berlin und von da über Hamburg zur See nach 
Holland. Hier blieb Riedner aber nur 14 Tage. Auch in Köln 
weilte er nur kurze Zeit, desto länger in Frankfurt, wo er mit 
einigen dort angestellten jungen Nürnbergern den zärtlichsten 
Freundschaftsbund schloß. Der Abschied von diesen wird wieder 
äußerst rührseUg geschildert. Auch in Stuttgart hielt sich 
Riedner längere Zeit auf, als Gast einer schwäbischen Familie. 
Von da ging es dann über Ulm, Augsburg und München nach 
Hause. Die Freunde holten ihn in Schwabach ein und feierten 
ein über alle Maßen gefühlvolles Wiedersehen, 

Von den von ihm berührten Orten gibt Riedner zum Teil 
sehr ausführliche Beschreibungen, die mit wenigen Ausnahmen 
durchaus nicht nüchtern sind, vielmehr eine recht interessante 
Lektüre bilden. Insbesondere sind es die Bewohner, Männer 
und Frauen, deren Tracht und Sitten er beobachtet und meist 
sehr anziehend schildert. Auch die Charakteristiken berühmter 
Männer, die nach der Sitte der Zeit aufgesucht wurden, eines 
Klopstock, Campe, Goeze, Martin Miilner usw,, sind insbesondere 
für die Literaturgeschichte von Wert. Die Briefe der daheim 
gebliebenen Nürnberger andererseits, unter denen wir manche 
noch heute hier vorkommende Namen finden, werfen auf die 
damaligen geselligen Verhältnisse in Nürnberg ein bemerkens- 
wertes Licht- 
Adam Nikolaus Riedner wurde nach dem kurzen Lebens- 
abriß, der sich in seiner im Germanischen Museum hier befind- 
lichen handschrifthchen Sammlung von Biographien hervor- 
ragender Nürnberger findet, am 24, November 1759 geboren. 
Er kam nach dem Besuch des Nürnberger Gymnasiums zu 
seinem Vater in die Lehre und wurde auch wirklich nach dessen 



— 6 — 






Tode «1793) sein Nachfolgen Aber mit den Münzj>r 
wollte !*ich, namentlich wegen des hohen Silberpreises» 
(jeschäft mehr machen lassen. Schon der Vater war in sc 
anfangs (offenbar sehr guten Vermögensverhältnissen gani£ hexil» 
f^ckommen, der Sohn, der nur ein verhältnismäüig ger 
riehalt von der Stadt bezog, geriet immer mehr in Seht 
und mußte noch froh sein, als er 1801 seines Postens enthCI 
und mit dem vollen Gebalt zur Ruhe gesetzt wuTflc. 
Anstrengungen, durch Musikunterricht und noch auf anden 
Weise den Unterhalt seiner zahlreichen, von Krankheit vie 
heimgesuchten Familie zu verbessern, blieben meist erfoigUiä 
Riedner war zweimal verheiratet, er starb am 14, Oktober 1h 
in Nürnberg an Altersschwäche. Für verschiedene ihm s3 
wertvolle Nachrichten über Riedners Tätigkeil als Münzmeia 
erklärte sich der Vortragende dem Numismatiker Herrnj 
F. Gebert hier zu Dank verpflichtet. Ks folgten dann 
einige Angaben über Riedners nicht bedeutende Htcrari$ 
Tätigkeit. 1 lerr Konservator l>r, Schulz hatte den Vortragec 
auf eine im Kupferstich kabinet des Germanischen Museuni 
aufbewahrte^ der städtischen Kunstsammlung angehöngc Gouache 
maierei aufmerksam gemacht, die Riedner in ganzer Figur 
Reitgerte und Sporen an den Stiefein — er war ein passiontc 
Reiter — darstellt. Dank dem Entgegenkommen des dama 
magistratischen Referenten für die Kunstangelegenheiten, 
Bürgermeisters Geh. Hofrats v. Jäger, und des L Direktors «J^ 
Germanischen Museums, Herrn Dr, v. Bezold, konnte 
interessante Bikinis im Versammlungslokal ausgestellt 
Der Vortrag wurde mit lautem Beifall aufgenommen. 

In der zweiten Monatsversammlung am Donners^ 
den 17. Februar sprach Kgl. Gymnasiallehrer Dr. Ru< 
Rast über das Thema: »Heitere Episoden in ernster Zi 
Schilderungen aus der Zeit des 30jährigen Krieg« 
Die schwersten Zeiten, welche die Reichsstadt Nürnberg 
ganzen Verlauf ihrer Geschichte durchzumachen hatte, war^ 
ohne Zweifel die Jahre ihres Zusammengehens mit Schwede 
Ungeachtet der Begeisterung, die die Bürgerschaft seit 
Tage von Brcitenfeid für den heldenhaften Retter der pro 
stantischen Sache ergriffen hatte, konnten sich die bedächt 



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Stadtväter doch lange nicht zum Ani»chluß an Gustav Adolf 
entschließen. Erst als der König nach der Eroberung Würzburgs 
mit Gewalt drohte, verstand sich der Rat zum Bündnis mit 
Schweden (Oktober 1631), Hatte die Stadt schon vorher durch 
die beständigen Kontributionen und Durchzüge der Kaiserlichen 
und Ligisten schwer genug zu leiden gehabt, so steigerten sich 
nunmehr die Drangsale noch bedeutend. Im November 1631 
brandschatzte Tilly das Stadtgebiet. Wülzburg, Lichtenau, Forch- 
heim und der Rothenberg wurden vom Feinde besetzt und lähmten 
durch ihre Blokade Handel und Wandel. Im Februar 1632 
erschienen die Ligisten aufs neue vor Nürnberg. Im Sommer 
1632 lag die gesamte schwedische Armee ein volles Vierteljahr 
lang ausschließlich der Stadt zur Last, so daß Hungersnot und 
Seuchen ausbrachen, denen Tausende zum Opfer fielen. Auf 
den evangelischen Konventen zu Heilbronn und Frankfurt wurden 
den großen süddeutschen Reichsstädten enorme Leistungen an 
Geld, Kriegsvolk, Waffen, Munition und Pferden zugemutet und 
je ungünstiger sich im Jahre 1634 die Lage der Frutestanten ge- 
staltete, desto rücksichtsloser nahm Oxenstierna die Unterstützung 
Nürnbergs, Frankfurts, Straßburgs, Ulms und Augsburgs in An- 
spruch. Der Prager Friede, dem Nürnberg im Juni löSfi 
beitrat, wurde hier als Erlösung empfunden und obwohl er die 
Stadt 180000 f\. Kriegsentschädigung kostete, mit Jubel begrüßt. 
Doch auch diese schweren Zeiten entbehrten nicht des Humors. 
Der Vortragende erzählte, an der Hand von Flugschriften, Rats- 
verlässen, Gutachten der Ratskonsul enten, Gesandtschaftsberichten 
und Chroniken heitere Szenen, die sich beim Rate, beim Empfange 
Gustav Adolfs im März 1632, auf dem Kreistage in Würzburg 
1633» auf dem Heilbrunner Konvent, ja selbst beim Gottesdienst 
und auf dem Richtplatz abspielten. Da bei diesen vom Vor- 
tragenden sehr geschickt und mit Humor geschilderten Vor- 
gängen das Detail alles ist, ist es hier nicht gut möglich, näher 
auf die Einzelheiten einzugehen. Jedenfalls konnten die Zuhörer 
den Schluf^ Worten des Redners nur beipflichten: die Nürnberger 
Stadtgeschichte in der schwedischen Epoche ist eine erschütternde 
Tragödie, aber wer bei ihrer Darstellung dem Geist der Zeit 
völlig Genüge tun will, der darf über der Fülle von Not und 
Elend auch der heiteren Episoden nicht ganz vergessen. — 




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iJiesem mit lebhaftem BeifaU aufgenommenen Vortrag folgte am 
Ansprache des in der Versammlung anwesenden Gencralkot* 
scrvaturs l)r. Hager von München. Er beglückwünschte 
Verein zu seiner regen Tätigkeit auf allen Gebieten. Mit 
könne er auf die Veröffentlichung des Werkes über die 
und Kunstdenkmäler der Stadt (Nürnbergs Bürgerhäuser 
ihre Ausstattung) blicken, die durch Dr. Schulz eine s« treffik 
Bearbeitung erfuhren. Auch fTür das Erscheinen des Prachtwe 
über die Sehalduskirchc bestünden jetzt die besten Aussich 
Redner möchte heute ein gutes Wort einlegen für Untersuchur 
über die älteste Geschichte der Burg. Die Arbeit des Archivrats 
Dr. MummenhofF darüber habe er mit größtem Interesse studiert 
F.s sei dies ein ganz vorzügliches Werk, bei dessen Lektüre er di« 
Einsicht gewonnen habe, dal> Grabungen auf dem Boden 
ältesten Teile der Burg notwendig seien. Das Geld hierfiir kc 
vom Generalkonservatorium in Aussicht gestellt werden; er wol!< 
hier nur um Arbeitskräfte bitten und darum, daß die Resultate 
Grabungen in den Publikationen des Vereins veröffentlicht wcf 
dürften. Der Vorsitzende, Justizrat Freiherr von Kreß, verspracl 
unter Dankesworten an den Vorredner die regste Förderung de 
Wünsche rlcs Generalkonservatoriums \ n Seiten fies Vereiia 
dies mit um so leichterem Herzen, als ♦ Vercinsfinanzen nH 
in Anspruch genommen werden so I Heb. Weiter erwähnte er, dal 
es gelungen sei, mit der Verlagsbuchhandlung Gerlach & Wiedlinj 
in Wien» derselben Firma, welche das Werk über die Bürger 
häuser in Verlag genommen habe, einen Vertrag abzuschließfl 
durch welchen das Erscheinen des Werkes über die Sebaldü* 
kirche nunmehr gesichert sei. Allerdings bedürfe das Manuskrint 
da der Bearbeiter den Verein im Stiche gelassen habe, nifl 
mannigfacher Verbesserungen von anderer Hand, In einigef 
Wochen würde die 2. DoppelJieferung des Werkes über 
Bürgerhäuser und ihre Ausstattung erscheinen- 

Die dritte Monatsversammlung fand Donners! 
den 17. März 1910 statt. Der Vorsitzende Justizrat FrhT 
von Kreß gedachte des schmerzlichen Verlusts, den der Ver^ 
durch das unerwartete Ableben seines Ausschußmitgliedes, 
Kgl. Gymnasialrektors Oberstudienrats Friedrich May^ 
erlitten habe. Das Andenken des Verstorbenen zu eV 



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— g — 



erhoben sich die Anwesenden \on den Sitzen. Weiter brachte 
der Vorsitzende unter Dankesworlen för den Bearbeiter I>r. 
Fritz T rang Ott Schulz und für die Verleger Gerlach «ft 
Wicdling in Wien die soeben erschienene 2. Düppellieferung 
des Werkes über die Nürnberger Bürgerhäuser in Vorlage, mit 
der der Verein gewiß wieder Ehre einlegen werde. AuL>crdcm 
wurde eine Reihe von Geschenken llir die VereinsbibHothek 
vorgelegt, u. a. von Oberlandesgerichtsrat a, D, von Oelhafcn 
in Ansbach ein mehrbändiges botanisches Werk von Carl Christoph 
Oelhafen von Schöllenbach, Buchzeichen vom Nürnberger Klub 
in München, vom Justizrat Schonamsgruber in Nürdlingen eine 
Geschichte von Hohenaltheim » die Merkwürdigkeiten des Jo- 
hanniskirchhofs von Pfarrer Michahelles sen. vom Hofrat t)r. 
Wilhelm Beckh und eine Ahnentafel der Familie von Oelhafen 
vom Heraidiker von Kohlhagen in Bamberg. Den Vortrag des 
Abends hielt der zweite Vorstand, Archivrat Dr. Krnst 
Mummenhoff, auf Grund eines viele Schwierigkeiten machenden 
urkundlichen Materials, namentlich alter Rechnungen, über das 
Thema: »Die Pillen reut er Weiher. I, Teil. f)ie I'illen- 
reuter W^eiher im bürgerlichen Besitz bis zum Enrlr 
des 17. Jahrhunderts*. Redner machte zunächst auf eine 
ausgehängte Karte aufmerksam, die mit Hilfe der genauen Um- 
risse der verschiedenen Weiher in einem jetzt im Fiesitz der 
Freihcrrl. Familie von Geuder in lleroldsberg befindlichen wert- 
vollen Kopialbuch des 17. Jahrhunderts von dem Lithographen 
Walter in der Kunstanstatt von E, Nister hier hergestellt worden 
war. Sodann gab er einen kurzen Überblick über Zahl und 
Namen, sowie über die ältere Geschichte der Weiher, die er 
schon früher einmal im Januar 1905 in einem besonderen 
Vortrag im Verein behandelt hatte. vSie befanden sich von 
1354 bis 1518 im Besitz des Nürnberger Rats, der sie zuletzt 
verpachtet hatte und zwar im Jahre 1517 um eine Pachtsumme 
von nur 105 li. Wühl angesichts dieses nicht angemessen er- 
scheinenden Ertrags nahm der Rat die sich ihm bietende Ge- 
legenheit wahr, die Weiher zu Erbrecht zu verkaufen und zwar an 
den Landbaumeister Hans Beheim d, j. für 1100 fl. rhein. — und 
unter Festsetzung eines Eigenzinses von 15 fl. — Behaim und 
seinen Erben wurde die Bedingung gestellt, die W^eiher in ihrem 



— 10 — 

alten Stand xu erhaltin umJ dem Kloster Pillenreut den her- 
gebrachten Zehnten %on 5 fl. — zu zahlen, wogegen der Rat sich 
verpflichtele, rlem Käufer das tiötigc Holz aius dem Reichs wald 
XU gewähren. liaid geriet Beheim mit dem Rat, wie mit dem 
Kloster Pillenreut und dessen Untertanen in Streit, mit jenem, 
wegen der von Beheim verlangten Vermarkung, mit dem Kloster. 
weil er zum Schaden von dessen * armen Leuten* die Weiher 
höher staute, als ihm dies von Rechtswegen mkam und weil 
andererseits die Klosterleute seine Umzäunungen nicht anerkennen 
wollten^ diese niederrissen, von ihm beanspruchte Wiesen zu 
ihren ( jütem zogen, auf dem Gelände bei hohem Wasserstand 
fischten usw. Der Streit kam vor das kaiserliche Landgericht 
Burggraftums Nürnl>crg und zwar wiederhoit. Von Wichtigkeit ist, M 
daß am 16. September 1528 eine genaue Vermarkung vorge- ' 
oommen wurde. Ganz hörten aber die Irrungen deswegen doch 
nicht auf, 1563 mußte wieder ein neuer Vergleich gemacht 
Averden. Auch mit den Gemeinden Katzwang und Gaulenhofen 
stand Beheim 1530 wegen Fischens und Ibcrtreibens seiner 
Weiher in Irrung. Das Erbrecht und die Nutzung der Weiher 
blieb nach Hans Be heims Tode (1533) zunächst in seiner Familie, M 
1572 aber halten den halben Teil daran Konrad Mörl und seine ™ 
Hausfrau Margareta, die ihn in jenem Jahre an Georg Pctzolt um 
2000 fl. — verkauften. Des letzteren Witwe vereinigte vorüber- 
gehend den ganzen Besitz, wozu außer den Weihern namenth'ch 
das Herrenhaus und der Bauernhof zum Weiherhaus gehörten» 
in ihrer Hand, 1595 geschah dies durch Hans Georg Gewand- 
schneider und Jakob Büttner. Die Gewandschneider gerieten M 
im Beginn des 17. Jahrhunderts in Konkurs; einer der Haupt- ™ 
gläubiger war der Ratsherr Georg Phnzing. Dieser erhielt an 
Xahlungsstatt ^k am Weiherhaus. Im Jahre 1620 kaufte er auch 
noch den halben Anteil des Jakob Büttner daran um 6500 f\. — 
und am 26. November 1625 auch noch das letzte halbe Fünftel 
davon um 1200 fl, — Aber noch an demselben Tag verkaufte er 
den ganzen Besitz um 24520 fl. — an die Martin Pfinzingschen 
Interessenten, nämlich die Witwe Magdalena Praun, Georg 
Christoph Behaim, Sigmund und Jakob Pfinzing. Das Weiherhaus 
mit seinen Zubehöningen und einigen anderswo gelegenen Weihern ■ 
— ^ Griinden blieb bis gegen Ende des 17. Jahrhunderts im 






I 



I 



1 





Besitz der Ptinzingschen und Praunüchen Erben. Im Jahre 1696 
brachte Maria Sabinu Pfinising, Ehegattin des Stadtrichters Esaias 
l'finzmg, die sämtlichen Anteile in ihre Hand um etwa 4000 fl. — , 
so tief war der 1625 auf 24000 ti. — angeschlagene Kajiitalswert 
des Weiherhauses infolge schwerer Kriegszeiten und anderer 
Unglückstalle gesunken. Redner gab nun eine kulturhistorisch 
sehr interessante eingehende Beschreibung über die Bestandteile 
des Weiherhausgutes und seines lebenden und sonstigen In- 
ventars. Das Herrenhaus wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts 
neu gebaut, es hatte zwei Stockwerke. Das Bauernhaus umfaßte 
außer den Wohnräumen auch noch die Tenne, den Pferde- und 
Kuhstall, sowie Schweineställe. Der Schafstall war ein Gebäude 
ftir sich. Auch der Fischer hatte seine eigene Wohnung, später 
(1670/71) wohnte er im »Bad'. Für die »Fischgrubc*, aul 
welcher sich ein Gemach für rias Fischzeug befand, bestanden 
zwei Röhrenleitungen, die höchst wahrscheinlich schon unter 
dem Landbaumeistcr Hans Beheim angelegt worden waren, 
(ieorg Pfinzing he1> 1624 die hökernen durch bleierne Röhren 
ersetzen und den Ursprung des darin geleiteten Wassers fest- 
stellen. Ausführlich verbreitete sich Redner über die zu dem 
Herren-, Bauern- und Fischerhaus gehörigen Gärten. Er teilte 
die genaue Beschreibung mit, die Hans Sachs in seinem Schwank 
»Kifferbsen kraut* (1563) von einem herrschaftlichen und einem 
besseren Bürgersgarten gibt. Manche der darin aufgeführten 
Gewächse werden wohl auch beim Weiherhaus gezogen worden 
sein, ilan zog sich den Samen meist selbst, tauschte ihn auch 
gegen anderen aus, einmal (1G15I kaufte man aber auch allerlei 
Samen. Genannt werden ausdrücklich der Weinsitock, die Quitte, 
Äpfel-, Birn- und Zwetschgcnbäunie, Stachelbeeren, Rosen und 
Rosmarin. Zur Bestellung der Gärten pflegte ein besonderer 
Gärtner von auswärts zu kommen. Außer den Pillenreuter 
Weihern und den dazu gehurigen Brutweihern zu Limbach, 
Reichelsdorf und Lauf besaßen die Inhaber des Weiherhauses 
meist pachtweise noch eine Anzahl kleinertT Teiche in geringerer 
oder größerer Entfernung vom Weiherhaus, die gleichfalls vor- 
zugsweise die Bestimmung hatten, die Hauptweiher mit Brut 
und Setzlingen zu versorgen, Redner machte darüber genauere 
Angaben, namentlich iiber die daraus erwachsenden Kosten, 




— 12 — 

Übrigens muLUe man beinahe regelmäßig Brut und Setzling« 
noch dazu kaufen, so i. B. von Mauck im heutigen Bezirksanö 
Schwabach Die Fischbauem waren vielfach in schlechten liri' 
ständen, daher sie von den Weiherhausbesitzem meist Vor- 
schüsse erhielten, wofür diese die Bauern auch mehr in ihm 
(icwalt hatten. Im Jahre 1617 wurde mit diesem System gc- 
Ijrochen, die Setzlinge wurden von nun an bar bezahlt» der 
Fischer oder iler Bauer des Weiherhauses hatten an geeigneten^ 
zum Teil weit entfernten Orten Umschau zu halten, von denen 
auf Grund der darüber erhaltenen Rechnungen eine große Anza!)] 
namhaft gemacht w^urde. Man ersieht daraus eine hohe Blülc 
der Fischzucht noch bis in die sechziger Jahre des 17. Jahr 
hunderts; die Fischzuchttreibenden sind zum Teil Adelige oder 
Bürger, die sich aus Liebhaberei damit befaßten, zum Teil Bauern, 
die sog. Fischbauern. Zum Schluß sprach der Vortragende noch 
von den argen Beschädigungen, die die Soldateska des dreißig- 
jährigen Krieges oft aus reinem Mutwillen an dem Weihcrhaiis- 
gut und an den Weihern selbst verübte. Dagegen halfen auch 
nicht immer die aufs Weiherhaus gelegten Nürnberger Soldaten 
(sog. lebendige Salvaguardien), die auch im späteren Verlaufe des 
17, Jahrhunderts bei Trupjjendurchmärschen benötigt wunien 
Der Vortrag fand bei den Anwesenden lebhaften BeifalK 

Am Donnerstag den 21. April fand die vierte Monats- 
versammlung statt. An Stelle des verreisten I. Vorstands 
en'tffnete der Ib Vorstand Archivrat Dr. Ernst Mumm enhoff 
die Sitzung. Er wies zunächst darauf hin, daß, wie den Ver- 
sammelten wohl bekannt sei, am vorhergehenden Tage, dem 
20. Aprib der L Vorstand, Justizrat Frhr. von Krcß, seinen 
siebzigjährigen Geburtstag gefeiert habe. Aus diesem Anla0 
habe der Ausschuß des Vereins schon vor einiger Zeit beschlossen, 
dem ersten Vorstand eine Ehrung zu bereiten, die nun in der 
Form der Überreichung einer künstlerisch ausgestatteten Adresse 
erfolgt sei. Am Sonntag den 17. April habe sich eine Depu- 
tation, bestehend aus dem Redner und den beiden Schriftführern 
des Vereins, Bibliothekkustos Dr, Rcicke und Muscumsdirektor 
Dr. Hampc, in Begleitung des Verfertigers der Adresse, Kunst- 
malers und Architekten J. H. Dennemarck, in die Wohnung des 
ersten Vorstandes begeben, liier habe Redner eine Ansprache 



— 13 — 

gehalten, worin er der Verdienste des Jubilars gebührend gedacht 
habe als des Gründers des Vereins und als desjenigen ^ der mehr 
als 30 Jahre lang an seiner Spitze gestanden und viele wissen- 
schaftliche Unternehmungen ins Leben gerufen habe, die überall 
von berufener Seite die höchste Anerkennung gefunden hätten. 
Die Geschichte des Vereins sei mit dem Namen Freiherr von Kreß 
auf immer verwachsen. Seinen Worten des Dankes und der 
Verehrung habe dann er, der Redner, noch den Wunsch ange- 
schlossen, daß der Jubilar noch lange an der Spitze des Vereins 
stehen möge, und damit die besten Wünsche für sein und seiner 
Familie Wohlergehen verbunden. Die Adresse, die Redner 
sodann verlesen habe, habe folgenden Wortlaut: 

*Bei der Feier Ihres siebzigjährigen Gehurlstages darf der 
Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg nicht fehlen. Ihrer 
Initiative und Tatkraft verdankt er seine Entstehung und Ihrer 
treuen Fürsorge, Ihrer nie versag^enden Liebe zur Sache und unab- 
lässi|,'en Arbeit sein stetes Wachstum und seine Blüte, Eine Reihe 
treflriicher VeTÖffendirhungen sind während f\er geraumen Zeit, 
in der Sie ununterbrochen an seiner Spitze standen, auf Ihre 
Anregung und Ihre bewährte Mitarbeit ins Leben gerufen worden 
und auf Ihre freudige und selbstlose Teilnahme an den rcgeb 
mäßigen Veröffentlichungen konnte der Verein stets zählen. Der 
Verein für Geschichte der Stadt Nürnherg ist sich sehr wohl 
bewußt, was er Ihnen verdankt. Seine guten Wünsche begleiten 
Sie stets und besonders heute empfindet er das Bedürfnis, Ihnen 
seinen liefempfundenen Dank für die unaussprechlichen Verdienste 
auszusprechen, die Sie sich ura ihn erworben haben. Mögen Sie 
noch lange Jahre in Kraft und Gesundheit in der alten Liebe und 
Treue erfolgreich seine Geschicke lenken zur eigenen liefriedlgung 
und Freude, aber auch zur Befriedigung und Freude aller Mit* 
glieder und zum Wohle des Vereins!* 
Nürnberg, am 20. April 1910. 
Der Ausschuß des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg: 
(folgen die Unterschriften.) 

Der zweite Vorstand gab dann eine kurze Beschreibung 
der Adresse, die iin Stile der Nürnberger Frührenaissance aus- 
geführt, bei allen, die sie gesehen hätten, Loh und Anerkennung 
gefunden habe, fn der Mitte über dem Text tragen Ibegcnde 
Engel die bekränzten Wappen des Gefeierten und seiner Gattin, 
die Ecke links ist durch eine treffliche Abbildung des sog. 
Kressensteins in Kraftsh uf (des Stammsitzes der Kressen) mit 



14 — ' 



dem ehemaligen Schlößchen daselbst, die Ecke rechts dunt | 
das Bild der Burg in Nürnberg, wie es sich etwa in <lcr Nähe*fn 
Fürther Tores dem um den Stadtgraben wandelnden Beschauti 
bietet, sinnig ausgefüllt; auf den Längsseiten erinnern Allegorini 
in reichen Arabesken an die Berufstätigkeit und die I-iebhngs- 
beschäftigung des Gefeierten, links die Gerechtigkeit mit dcir j 
Schwert und der Wage» rechts eine Noris mit dem Wa[ii>cii- 
schild der Stadt und einer Chronik im Arme, während danmlrr 
reizende Putten über Büchern und Urkunden brüten, und das 
Ganze durch eine teüs den Kirchhnfmaucrn in Kraftshof teils 
den Stadtmauern der Vaterstadt in freier Erfindung nachgr ' 
bildete Mauerpartie mit ihren Türmen dem tiefeierten besondere 
liebe heimatliche Reminiscenzen zu wecken geeignet sind. Der 
Gefeierte, so fuhr der Redner fort, sei denn auch sehr gcrülift 
gewesen über die ihm erwiesene Ehrung. Er habe erklärt, dal> 
er gerade in der Tätigkeit für den Verein immer seine höchste 
Befriedigung gefunden habe und die Versicherung gegeben, dal^ 
er ungezwungen sein Wirken für den Verein nicht aufgeben werde. 
Auch den Vortrag <lcs Abends hatte Archivrat Dr. 
Mummen hoff übernommen; er gab die Fortsetzung^ seine* 
Vortrags vom 17. März unter dem Sondertitel *Die Pillen- 
reuther Weiher in wirtschaftlicher Beziehung im 17.Jahr-j 
huntiert*. Dabei stützte er sich hauptsächlich auf seine sehr] 
eingchemlen und zum Teil recht mühsamen Studien in den Wciber- 
hausrechnungen, die sich jetzt im Besitz der Frhh vim Geuderischen 
Familie in Herokisberg befinden. Eine so umfassende und kom- 
plizierte W^irtschaft» wie die des Weiherhauses, erforderte auch 
eine einheitliche Verwaltung. Die Interessenten bestellten deshalb 
einen gemeinsamen Verwalter, der uns zuerst 1609 in der Gestalt 
des Jakob Büttner entgegentritt. Unter den späteren Verwaltern] 
wäre hau|»tsächiich «ler Dr. ( hristMph Achatius Hüls zu nennen J 
(1644 — 1658), der sich als überaus rührig und tüchtig bewährte* 
Seine Belohnung stand aber nicht im Verhältnis zu seinen großen^ 
Mühen, oft geschah es, daß seine Unkosten die ihm gewährte 
Rekompens überstiegen* Hatte er doch auch viel mit offenen 
und versteckten Feindseligkeiten der Nachbarn, Bauern usw. ■ 
zu kämpfen. Der Bauer oder Pächter, der das W^eiherhaus 
bewirtschaftete, zahlte eine in den verschiedenen Jahren vielfach 



^ 



— 15 — 

wechselnde Pachtsummc, (Hc zwischen 20 iinri 60 tl. schwankte. 
Oft blieb er im Rückstand mit seinem Zins, der meist zu hoch 
angesetzt war. Manches Mal erhielt er auch einen Jahresh»hn 
von einigen Gulden, namentlich aber wurde ihm jede einzelne 
Verrichtung im Interesse der Weiherbewirtschaftung besonders 
vergütet. So hatte er z. B. die Graben zu räumen , zu eisen, 
die Weiher zu ackern, wozu ein besonderer Reut- oder Weiher- 
pflug diente. Die großen Weiher, wie der große Königs- und 
die Rietenbühlerweihcr wurden übrigens nicht vom Bauern 
geackert, das besorgten die Weihermacher und ihre Gesellen, 
Oft hatte der Bauer Fuhren für die Rauten auf dem Weiherhaus, 
für seine Herrschaft in der Stadt usw. zu leisten. Wohl der 
I wichtigste der auf dem Weiherhaus Angestellten war der Fischer. 
I Von ihm hing es ab, ob die Weiher gut versorgt waren. Er 
I erhielt zwischen 40 und 80 tl, jährlich. Spater w^irde von 
I einem Jahreslohn abgesehen, weil seine Einnahmen von den 
mannigfaltigen Arbeiten recht bedeutend waren. Seine Aufgabe 
war die bestandige Aufsicht auf die Weiher. Kr hatte sie zu 
I begehen, die Rechen auf- und zuzumachen, die Schlegel zu 
i ziehen, die Dämme zu verbessern, die Schloten oder das Schilf- 
rohr zu mähen, die Binsenstocke auszugraben, die Weiher zu 
besetzen, nach Brut und Setzlingen sich umzutun, dem Raubzeug 
I (Fischgeiern, Reihern usw.) zu Leib zu gehen usw\ Im Winter 
nahm ihn das Eisen, um den Fischen Luft zu machen, t»ft 
wochenlang in Anspruch. Auch zu Garten- und Wiesenarbeiten 
wurde er verwendet Unterstützt wurde er durch Weib und 
Kind, wie tlurch andere Fischer, die man zu besonderen Ver- 
richtungen heranzog, durch den Bauern und den Köbler und 
andere Taglnhner, die häuhg genug auf dem Weiberhaus Arbeits- 
gelegenheit fanden. Der Kdbier war kein Taglohner der gewöhn- 
lichen S<^rte, sondern mehr ein Faktotum, das überall, wo es 
nr>tig war, einsprang. An unständigem Personal wurden gelegentlich 
auch ehemalige Fischer verwendet, die im Ruhestand lebten; 
namentlich ist in den 50 und 60cr Jahren des 17. Jahrhunderts viel 
von dem alten Fischer Heinrich Engelbrecht die Rede, tler in 
einem der Zwölfbrüderbäuser den Rest seiner Tage verlebte. 
Auf einen guten Fuß suchte man sich mit den Forstbeamten zu 
setzen. Zum Fällen der Bäume im Reichswalrl für die vielfachen 



— 16 — 







Weiherbauten bedurfte man eines besonderen »Urlaubs 
des Waldamtmanns, der allerdings sehr gnädig verfuhr, 
Förster wußte man sich durch eine alljährliche Verehruöj 
»Schmiergeld«, willig zu erhalten. Auch die Dienste dt 
meisters und der WildschütJten wurden in Anspruch 
Für das Erlegen von Raubzeug zahlte man besonder^ 
gelder. Gelegentlich wurden auch seltene VögeJ gea 
wie im Jahre 1651 einer, den man durch den Bialer Hd: 
malen und durch einen Wachspossierer ausstopfen Iteflfl 
der Otterfanger von Wendelstein fand zu Zeiten auf dem H 
haus Arbeit, er bekam ein auffallend hohes Schußgeld^ 
wird auch ein *Mauraffenfanger« oder »MauraufTanger« ' 
ein Wort, das Redner in den Wörterbüchern vergebet 
und erst durch eine gelegentliche Randbemerkung als 
fanger erklärt fand. Bei den Markungen, die von Zeit] 
vorgenommen wurden, bediente man sich des gemeii 
Flurers. Auch das Peuntpersonal aus Nürnberg halfgelc 
mit. Was nun die Rentabilität der Weiherwirtschaft anb 
SO hat Redner genaue Berechnungen darüber angestellt. | 
die Jahre 1610/1611 bis 1670 1671 durchgenommen. 
Berechnung des Ertrages galt ihm die Summe von 220O0 i 
um die das Gut von Interessenten übernommen worden 
als maßgebend. Damach berechnet sich ein Mehrertra 
kein Ertrag in 7. ein Fehlbetrag in 19 Jähren. Mer Jahre 
für die Berechnung aus. Die Mehrcrlräge schwanken z\ 
1672 fl. — Viro Jahre 1638/1639 = 7,6 Prozent) und 45 fl. 
Fehlbeträge zwischen 550 f\. — (im Jahre 1618/1619^ 
16 Kreuzer. Der 30jährige Krieg liefert auffallender Weii 
Jahre mit den besten Erträgen. Die chronischen Mißjahre I 
erst nach dem Kriege ein. Der durchschnittliche R« 
berechnet sich auf nur 0,73 Prozent. Das Gut war viel ; 
übernommen worden. Daß die Besitzer des Weiherhai 
Wirtschaft weiter führten» die so schlechte Ergebnisse 
mag eines Teils an einer mangelnden Obersicht über den 
dann aber auch gewiß daran liegen, daß sie darin ein Vergni 
gewi.'isennaßen einen Sport sahen. Wie sich die Betrage 
Mehr- und Mindereinnahme im Einjtclnen gestalteten, 
noch an verschiedenen Beispielen gcxeigL Zum Schluß j 



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— 17 — 

noch eine Erklärung zweier jetzt ungebräuchlich gewordenen 
Fischereieinrichtimgeo in den Weihern. Die eine war der Kessel 
oder Zug» der sich an der tiefsten Stelle des Weihers befand. 
Bei größeren W^eihern kommen auch zwei Kessel vor. Der 
Kessel bestand in einer künstlichen Vertiefung, die von einer 
aus eingerammten Stämmen zusammengesetzten palHsadenartigen 
Einzäunung umgeben war, um die noch ein Erdwall, der sog. 
Kesselkranz, lief. Durch die Lücken der Einzäunung schlüpften 
die Fische, die sich beim Ablassen des Weihers immer mehr 
nach der tiefsten Stelle zurückzogen. Ein Kessclkranz wurde 
vor etwa acht Jahren auch bei der Ausräumung des Dutzend- 
tcichs sichtbar Man dachte damals sogar an Pfahlbauten, wie- 
wohl bekanntlich der Dutzendtetch erst der historischen Zeit 
seine Entstehung verdankt. Die Herstellung und das Ausräumen 
des Kessels, der z. B, bei dem großen Königsweiher von 
l:*edeutendcm l'mfang war, erforderte viel Aufwand an Geld 
und Arbeit. Der Bestallung bediente man sich zur Aufnahme 
der Fische während des Fischens. Es war dies ein viereckiges 
Bretterhaus mit rinem Fischkasten in einer ausgeh« ibenen Ver- 
tiefung. Sie war entweder am Ufer oder im Teich selbst errichtet. 
Ende des 17. Jahrhunderts ging das Weiherhaus von den Pfinzing 
an die Geuder über, gegen Ende des 18. Jahrhunderts sehen 
wir es im Weiserischen, darnach im Oelhafenschen Besitz. Unter 
letzterem hörte die W^eiher Wirtschaft völlig auf. Der Liebens- 
würdigkeit des Herrn Regierungspräsidenten a, D. Dr. Freiherr 
von Welser hat Redner neuerdings einen Akt aus dem 18. und 
dem Anfang des 19. Jahrhunders zu verdanken. Er gedenkt 
über diese Zeit und über das, was über die Bewirtschaftung 
des Gutes im 18. Jahrhundert sich feststellen läßt, ein anderes 
Mal Bericht zu erstatten. Auch dieser Vortrag wurde von den 
Versammelten mit lebhaftem Beifall aufgenommen. 

In die nach dieser Versammlung, wie alljährlich, ein- 
getretene Pause in den Vereinsveranstaltungen fielen verschiedene 
Tagungen und Festlichkeiten, an denen der Verein beteiligt war. 
Am 18. und 19. Mai fand hier die elfte Versammlung deutscher 
Bibliothekare statt, die unter dem Vorsitz des Direktors der 
kgl. Hof- und Staatsbibliothek in München Dr, Hans Schnorr 
von Carulsfeld im Saak- des Gasthofes zum goldenen Adler 

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dahier tagte und von mehr als 100 Teilnehmern besucht 
Der Vorstand der hiesigen Stadtbibliothek, Archivrat Dr, Mumi 
hoff, halte die örtlichen Vorbereitungen dazu übernommen 
einen Ortsausschuß gebildet, der es sich angelegen seia 
den Gästen einen freundlichen Empfang zu bereiten. 
ersten Sitzung begrüßte außer rlem Vertreter der Stadt 

I. Direktor des Germanischen Museums auch der L 
unseres Vereins die Gäste. Die Stadt Nürnberg gab ihna 
18. Mai im Adlersaale einen Nürnberger Abend, bei defsj 
auch die dramatischen Szenen aus der Zeit des Hans^ 
des Georg Philipp Harsdörfer und des biederen Stadttlasd 
Grübel zur Auflührung kamen, die einst zum 25jährigcn Jifl 
unseres Vereins von Vcreinsmitgliedern arrangiert worden m 
und die auch diesmal lebhaften Beifall fanden. Bei der 
ghederversammhing der Gesellschaft für fränkische Ges 
welche am 28. und 29. Mai in Aschaffenburg tagte, 
Verein durch seinen 1. Vorstand, Justizrat Frhrn. von 
vertreten. Am 3* Juli fand die Einweihung des neuerbi 
Künstlerhauses in Nürnberg statt; zu einem Teil der FW 
keiten war auch an den Verein Einladung ergangen. Am 
3. August hatte der Restaurator der St. Lorenzkirche Prof« 
Joseph Schmitz zur Besichtigung der umfangreichen Inst 
Setzungsarbeiten am nördlichen Turm der genannten Kirche 
geladen und einem Teil der Ausschußmitglieder und and 
näher an der Sache interessierten Herren an diesem 
Gelegenheit gegeben, diese bedeutsamen und hochintere« 
Arbeiten in der Nähe zu sehen und sich erläutern zu TaS 
Die Hauptversammlung des Gesamtvereins der deutschen 
schichts- und Altertumsvereine fand in diesem Jahre, wiedc 
in. Verbindung mit dem deutschen Archivtag, in der Ze^ 
6. bis 10, September in Posen statt. Wiederum vertr^ 

II. Vorstand, Archivrat DV. Mummenhoff, den Verein bei di 
Hauptversammlung. Das Gleiche war der Fall bei d€ 
giiederversammlung des Verbands bayerischer Geschieht 
Urge schichts vereine, die am 31. Oktober in Augsburg st 

Inzwischen nahm auch der Verein seine Ver 
lungen wieder auf. Die fünfte Monats Versammlung 
Donnerstag den 20. Oktober im gewohnten Vcreiti 



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statt. Der L Vorstand, Justizrat Frhr. von Kreß, begrüßte die 
Erschienenen und nahm diese erste sich ihm darbietende Ge- 
legenheit wahr, den versammelten Mitgliedern in warmen und 
herzlichen Worten für die Ehrung, die ihm gelegentlich seines 
70- Geburtstages seitens des Vereins durch Überreichung einer 
Adresse erwiesen worden sei und für die er bisher nur schrift- 
lich in einem an den IL Vorstand gerichteten Dankschreiben 
habe danken können, mündlich zu danken. Die von dem Vereins- 
mitglied Architekt iJennemarck ausgeführte Adresse war aus-- 
gelegt und fand allgemeinen Beifall, Der Vorsitzende unterh'eß 
nicht, zu erwähnen, daß er inzwischen auch von der philusu- 
phischen Fakultät der Universität Erlangen bei Gelegenheit der 
Feier ihrer 100jährigen Zugehurung zum Königreiche Bayern, 
am 4. Juli 1910^ durch Verleihung des Doktortitels honoris causa 
ausgezeichnet worden sei. Aus der Begründung dieser Aus- 
zeichnung im Doktordiplom durch die Worte 

Viro de historia atque antiquitale cum totius Franciae tum urbis 
patriae optime merito, rerum Norimbergensium scripton dÜigen- 
tissimo, socictatis historicae Norimbergensis per sex lustra peri- 
tissimo ac liberalissimo praesidij musei Germanici per triginta annos 
adjutori expertissimo et junsconsuko consiliario 

glaube er den Schluß ziehen zu dürfen, daß diese Ehrung zum 
Teil auch dem Vereine gelte, an dessen Spitze zu stehen er 
nun seit 33 Jahren die Ehre habe. Der Vorsitzende machte 
ferner Mitteilung über den vStand der vom IL Vorstand Archiv- 
rat Dr. Mummenhoff besorgten Redaktionsarbeiten an dem 
demnächst erscheinenden 19, Heft der »Mitteilungen* und über 
das von Konservator Dr. Fritz T r au g o 1 1 Schulz bcar- 
beitete Werk über »Nürnbergs Bürgerhäuser und ihre Aus- 
stattung*, von dem die 3. Doppellieferung in Bälde erscheinen 
werde. Das Werk über die >Bau- und Kunstgeschichte der 
St. Sebaldkirche* sei gleichfalls in erfreulicher Weise in letzter 
Zeit gefördert worden^ indem eine aus den Herren Direktor 
Dr. Ilampe^ Archivrat Dr Mummenhoff ond Professor Jos, Schmitz 
zusammengesetzte Kommiasiun eifrigst bemüht sei, das von dem 
Bearbeiter Dr. F. W, Hoftmann abgelieferte Manuskript von den 
ihm anhaftenden Mängeln zu befreien. Für die Nürnberger 
Geschichtsforschung war auch die Mitteilung von Interesse, daß 

2* 



— 20 — 

der Ausschuß der Gesellschaft für fränkische Geschichte bt 
Mchlossen habe, demnächst die Quellen zur Nümbergischei 
Handelsgcschichte zu sammeln. — Den Vortrag des Abende 
hielt Gymnasialassistent August Jegel von hier, jetzt 
k. Studienlehrer in Bergzabern, über das Thema »Ver 
fansungsrcform im ehemaligen Fürstentum Ansbach zu 
Anfang des 17. Jahrhunderts«. Sowohl in den abgeschlos- 
Mcncn Familienverträgen von Gera und Ansbach wie in da 
ersten Steuerausschreiben drückten die kurbrandenburgischei 
Prinzen (Söhne des Kurfürsten Johann Georg), Joachim Emi 
und Christian, die die Fürstentümer Brandenburg-Ansbach um 
Bayreuth nach dem Tode Georg Friedrichs geerbt hatten, ihn 
Absicht aus, das Landschaftswesen, das unter dem verstorbene! 
Markgrafen fast zur Bedeutungslosigkeit herabgesunken nwr 
wirdorhcrzustellcn. Ende April 1608 berief Joachim Ernsl 
1 23 Abgeordnete nach Ansbach, um mit ihnen über die Reford 
ilcr Verfassung, die Schaffung eines Vorrats dir außerordentlidM 
MilitUrausgaben, sowie über die Hebung von Handel und Ge 
werbe zu beraten. Die langen Verhandlungen spitzten sidi 
mandunal zu ordentlichen Zwischenfallen zu, da der fürstliche 
\\ rtraulc Oberst Hans Philipp Fuchs von Bimbach zu Möhren 
sieh iHMUÜhte» die anfangs \*nderstrebenden Abgeordneten, deren 
/.Ahl wicviorhoU auf fürstlichen Wunsch verringert wurde, bald 
durch Fivundhchkcit umzustimmen bald durch brüskes Auftreten 
oiujuschüchtern. Am raschesten wurde der erste Punkt der 
\\\jj\^sv>t\lnun^ crUxii^. Bis auf die durch die Geistlichen selbst 
^vkÄmptVo IVrufuniT von T Geistlichen als Rechtsnachfolger der 
^Uuvh <lio Rc5orm«tiv>n aufgelösten Prälatenkurie lAiirden d^ 
Kcpci un5:>vorlÄ^ entsprechend 3 Ausschüsse von verschiedenem 
l *,^i?a:^,}: ^o!M)vict l>ie Berufung des groi>eren sollte zwar die 
Ko^o* V.K^on. Ä^er r.ur ^5o weit als okoglich«, d. h. in der 
l^Ä\;s :av: r.:c l\c fv Trr.hv hc K*>n<Mnierai^ eines eignen Be- 
Ä•'^^tc-^k^^'.■v^.v,^,^i< .^äs. Fürj^: tLT>i S^iaden verpÄchtet, vor aDem 
^-^^o *. A:*"x*so\R*^str;^c:\".r.rKjk>.T:iCT, Vv«^ f^rsihd>esi Ellgriffen bewahren 
>\v'u. x*;.;\-o ;>Ȋ: SrritsT. :^r>i ibcr erst 1616 satt N*^ 
*sJin^oA r,'. >i^j;v.X-r ,V a j::;;j::tt-r. .iir TtK^oirbertca cme acb^ih^ 
*A> ^;r^'^^s:^^;7<^: , K^V.rCx'^r i-s A>cT ih. Jet I TiHqum cn waBenrit^ 
WAe rtv^JjÄK^,?^ ANrrafOT^ ä^ j:M5«gfciwa nttms des 



— 21 — 

nur nach Norden und Westen steil abfallenden Wülzburgkegels, 
auf dem eine unerstürmbare Festung erbaut werden sollte, — 
aufleg^en zu lassen. Trotz scheinbar fester Kautel cn war der 
ständische HinHuß auch nach der Reform von 1608, die an den 
bisherigen Brauch anknüpfte^ nicht sehr groß, er ging während 
des 30jährigen Krieges immer mehr zurück, bis die Landschaft 
1701 zum letzten Mal einberufen wurde. Der auf Grund eines 
gründlich gesichteten umfangreichen Aktenmaterials ausgear- 
beitete, vieles Neue bietende Vortrag wurde von den Ver- 
sammelten mit Beifall aufgenommen. 

Am Donnerstag dem 17, November fand die sechste 
Monatsversammiung statt, in welcher der kaiserh Post- 
dtrektor a, D, C. Eßlinger, seit einigen Jahren Besitzer des 
Schlosses in Reichelsdorf, über das Thema *Ziir Geschichte 
von Dorf und Schloß Reichelsdorf* sprach. Nach einer 
Urkunde aus dem Jahre 1336, der ältesten bis jetzt ermittelten, 
verkaufte die Witwe Rüdiger von Reichelsdorf den dortigen Forst 
mit der Mühle und dem Forstrecht an Konrad Waldstromayer von 
Nürnberg. Die Wafdstromer, eines der ältesten Nürnberger Ge- 
schlechter, bekanntlich die obersten Forstmeister des Lorenzer 
Waldes, hatten vielfach Streit mit der Stadt, hauptsächlich wegen 
losungfreien Sitzes in derselben, im besonderen aber wegen 
Reichelsdorf in ihrer Eigenschaft als Erbförster daselbst, so z, B, 
wegen des Baues einer Kapelle. Sie lehnten sich an den Feind 
der Stadt, den Markgrafen, an. Reichelsdorf war einer der Punkte» 
wo die nürnbergischen und die markgräflichen Interessen sich 
in steter Reibung hielten. Während die Markgrafen die Wald- 
stromer ermunterten, eine Kapelle zu erbauen und sie eu ver- 
größern ^ verbot der Nürnberger Rat den Bau und veranlaßte später 
seine Niederlegung. Beiläufig bemerkt, haben die beiden großen 
Dörfer Reichelsdorf und das auf der anderen Rednitzseite gelegene 
Mühlhof heute noch keine Kapelle oder Kirche, wohl aber 9 
Wirtshäuser, Nachdem der Markgraf im Jahre 1539 einen Teil 
der Waldstromerischen Feldgüter in Reichelsdorf erworben hatte, 
ließ der Nürnberger Rat es sich angelegen sein, dem im Nieder- 
gang befindlichen Geschlechte das Schloß mit Zubehör, die Forst- 
hube und das Fischereirecht allmählich abzukaufen (um 1550); 
doch entäußerte sich der Rat seines Besitzes gar bald, und das 



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4 



Schloß wechselte seitdem wiederholt seine Herren. Die Fis 
gerechtigkeit und die Wiesenbc Wässerung bildeten Jahrhumi 
hindurch den Gegenstand heftigen Streites zwischen den ^ 
bergern und den Reichelsdurfern, dann namentlich auc 
markgräflichen Beamten in Schwabach. Was die eine Pa 
I)ao liehen Verbesseningen im Flußlau fc ausführte, riß die aS 
wieder ein; was die Nürnberger für zweckmäßig erklärten, f^ 
die Reichelsdorfer und Markgräflichen ganz zweckwidrig^ 
1521 bis 1542 stritten die Gemeinden Reichelsdorf und Kroi 
bach beim Forstgericht, beim Landgericht, sogar beim Ka 
gericht, weil jede das Recht haben wollte, auf den Wies 
anderen ihr Vieh zu hüten. Nachdem sehr hohe Prozel] 
entstanden waren, verglichen sich die Parteien. Von 
bis gegen Ende des 17. Jahrhunderts war Schloß Reicheis 
im Besitz der Familie Kötzler. Interessant ist namentlich 
Losungsamimann Stephan Kützler. Zahlreiche Briefe, die er 
den markgräflichen Beamten in Schwabach wechselte, geben 
treffliches Einzelbild zu den Geschehnissen und Anschauui 
während des 30jährigen Krieges. Sic lassen ihn als ein^| 
kräftigen, weit ausschauenden Mann hervurtreten, der mi^ 
merksam keiten und Geschenken gegenüber den MarkgrafUl 
nicht kargte, aber ihnen auch, wo es nottat, das ganze Sei 
bewußtsein eines Nürnberger Patriziers gegenüberstellte. Wähl 
des 30jährigen Krieges wurde Reichelsdorf zweimal jcers^ 
Im 17. und IS. Jahrhundert herrschte wegen der Fisch« 
und Wässerungsangelegcnheit eine besonders starke Spann 
zwischen den Nürnbergern und den Reichelsdorfern, die, 
Beamten in Schwabach eifrig geschürt, sich öfter in Tätlichkc 
entlud. Es ist auffällig, daß das Dorf zu den Markgräriic 
sich neigte, obschon ihm ein wertvolles Stück des Gemeü 
landes vom markgräflichen Hofrat in Ansbach ohne Rechtsgr 
abgenommen worden war. Nachdem das Schloß bis mindest 
1685 im Besitz der Kötzler gewesen war, finden wir es 172*: 
Besitz eines Johann Senß, von dem es im gleichen Jahr an 
Messerschmied Stepper kam. Beide waren Bürger der S 
Nürnberg. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts gelangte 
Schloß an die Familie der Volckamer von Kirchsittenbacb, D 
vererbte es 1810 an die Familie v. Furtenbach und von 



von dk 

i 



— 23 — 

kam es gegen Ende des vorigen Jahrhunderts in Bauernhändc. 
Auch dieser auf eingehende, archivalische Studien gestützte, 
teilweise humorvoll belebte Vortrag erntete den Beifall der 
Versammelten. 

In der siebenten und letzten Monatsversammlung 
vom Donnerstag dem 15. Dezember sprach Bibliothek- 
kustos Dr. Emil Reicke über das Thema •Pirckhcimcr- 
bildnisse und andere Porträts alter Nürnberger Patri- 
zier«. Auf der Nürnberger Sladtbibliothek hängt ein altes Bild, 
das nach einem Inventar vom Jahre 1835, sowie nach den ge- 
druckten Beschreibungen der Bibliothek von Ranner (1821) und 
Priem (1883) ein Porträt des berühmten Nürnberger Ratsherrn 
und Humanisten Wilibald Pirckhcimer darstellen soll. Es ist in 
Ölfarben auf Holz gemalt und zeigt einen bartlosen Mann in der 
Tracht eines wohlhabenden deutschen Bürgers der Reformations- 
zeit. Charakteristisch sind die den Eindruck einer Perücke 
machenden, fein gekräuselten Haare; in der Hand hält der Mann 
einen Rosenkranz, am Finger trägt er einen Siegelring mit 
einem dem der Pirckheimerischcn Familie täuschend ähnlichen 
Wappen. Nur die Farben weichen ein wenig ab. Von dem 
bekannten 1524 in Kupfer gestochenen Porträt Pirckhcimers 
von Dürer ist aber der Kopf des Ölbildes doch sehr verschieden. 
Auffallender Weise wurde nun auf letzterem, als es 1900 durch 
den hiesigen Kunstmaler Christian Bär einer Restaurierung unter- 
zogen wurde, die Jahreszahl 1514 mit dem Monogramm Albrecht 
Dürers entdeckt, berufene Kunstkenner aber erklärten, daß hier 
von einer Schöpfung fies Meisters keine Rede sein könne. Da- 
gegen fand der Vortragende in einem älteren Inventar der Stadt- 
bibliothek etwa aus dem Jahre 1720 eine Notiz, wonach das 
Ölbild nicht Pirckheimer, sondern Hans Imhoff darstellen soll. 
In der Tat fand sich auch ein mit diesem Namen bezeichneter 
Stich wohl des 17. Jahrhunderts» der offenbar nach unserem 
Ölbild gearbeitet ist, im Wappen des Siegelrings aber nicht den 
weißen Baum, die Birke des Pirckheimerwappens» sondern den 
Imhoffschen Seelöwen zeigt. Wie alles dieses äu deuten wäre, 
blieb ganz unklar, die Frage wurde aber noch rätselhafter, als 
der Vortragende im April dieses Jahres im Wiener kunsthistori- 
schen Hofmuseum ein mit der Jahreszahl 1520 und dem 




I 




Monogramm HB gezeichnetes, woh! mit Recht dem Hans Br 
zugeschriebenes Ölpt^rträt sah, das mit dem auf der H 
berger Stadtftibliotht'k aufbewahrten selbst bis in kleinste Eii 
hciten übereinstimmte. Redner untersuchte nun vor allen 
der Hand anderer ncjch bekannter Pirckheimerbildnisse " 
gehen wohl sämtlich auf Dürer zurück — die Frage, 
Dargestellte nicht doch unscrn berühmten Humanisten da 
könne. Einzelne Gesichtszüge, Mund und Doppelkinn, 
ähnlich» im ganzen aber überwcjgen die Verschiedenheitcfl 
daß der Vortragende sich genötigt sah, die Identifizierung 
Dargestellten mit einer anderen Person zu versuchen. Als 1 
motiv diente ihm das Wappen des Siegelrings, insbesondere 
Birke darin. Er suchte nun nach einem ähnlichen Wappen 
fand nach manchen Zwischenfällen dieses endlich genau^ i 
in den Farben, mit denen des Ölbildes übereinstimmend in ei 
handgemalten alten Nürnberger Wappenbuch, wo es der Bfl 
I^irkel zugeschrieben w'ird. Träger dieses Namens g^ab S 
1520 in Nürnberg mehrere, alle waren sie Genannte des größ^ 
Rats, von besonderem Interesse aber war der Umstand, daß 
alte Beschreibnng des Johannisfriedhofs das leider jet^t c 
mehr %'orhandene Epitaph einer 1526 verschiedenen *Ktim| 
Hans Pirklin* beschreibt mit genau demselben Wappen, wifl 
des Siegelrings. Hans Pirkel war ein Gewandschneider, ein Ti 
oder Schnittwarenhändier. Wie aber kam das Bild in Bez 
ungen zu den Imhoffs? Auch dafür fand sich die Erklärung di 
einen Eintrag in dem uns noch erhaltenen, 1573 aufgestel 
Inventar des Wilibald Imhnff, Enkels des vorhin genannten ^ 
und zugleich des Wilibald Pirckheimer. In diesem Inventar, 
Wilibald Imhoff auch ein Bild seines Dothen d. h. Paten 
Pirkel auf. Jn einem anderen von ihm hinterlassenen Buch 
bezeichnet er diesen direkt als den Gewandschneider. Es du 
also darnach keine Frage sein, daß unser Ölbild diesen M 
darstellt. Welches aber war das Original, das Wiener 
Nürnberger Bild? Offenbar das erstere. Brosamer hat 
berg um jene Zeit gemalt, es war dies lange nicht bekannt 
Vortragende konnte es aber durch die einwandfreie 
/ierung eines anderen, jetzt in Karlsruhe befindlichen Broa 
bildes mit einem Nürnberger Bürger nachweisen. Nac 



Buch 

s du 

»en M 

in W 



Wiener Bilde wurde vermutlich unser Nürnberj^er Bild kopiert 
und auf den Namen Dürer gefälscht. Es geschah dies wohl im 
17. Jahrhundert, als Dürertälschungen an der Tagesurdnung 
waren. Das Brosamerbild kam vermutlich schon verhältnismäßig 
frühe nach auswärts, die Kopie aber - — wie und virann sie auf 
die Stadtbibliothek gekommen, ist nicht nachzuweisen^ jedenfalls 
aber war sie 1716 schon dort — diente im 17. Jahrhundert, zu 
einer Zeit, als man die Persönlichkeit auch in der Imhoffschco 
Familie nicht mehr kannte, einem Stecher als Vorlage für den 
Stich des 1522 gestorbenen Hans Imhoflf. Daraus geht zugleich 
hervor, daß das vielleicht schönste Porträt Dürers, jetzt im Prado- 
museum in Madrid, fälschlich als Hans Imhoff bezeichnet wird, 
denn nur auf Grund des eben besprochenen Stiches hat Thausing 
diese allgemein, aber zu Unrecht angenommene Vermutung 
ausgesprochen. Zum Schluß machte der Vortragende darauf 
aufmerksam, daß überhaupt im 17. und wohl auch noch im be- 
ginnenden 18. Jahrhundert eine förmliche Porträtmache in Nürn- 
berg bestanden hat, daß sehr viele der in Kupfer gestochenen 
Porträts ehemaliger berühmter und angesehener Nürnberger von 
dem Stecher ohne jede historisch beglaubigte Unterlage frei 
erfunden sind. 

Nach diesem hochinteressanten, von den Anwesenden mit 
kbhaftem Beifall aufgenommenen Vortrag berichtete noch Archiv- 
rat Dr. Mummenhoff über eine sehr interessante künstliche 
Höhle in der Nähe von Fürth, die vor Kurzem erst aufge- 
funden worden ist und die er auf Einladung des Stadtbauamts 
Fürth mit Konservator Dr. Fritz Traugott Schulz vor einiger Zeit 
untersucht hatte. Sie Ist ganz in Stein eingehauen und besteht 
aus zwei Stockwerken, die jedes etwa 2 bis 2,50 Meter hoch sein 
mögen. Der Zugang ist beschwerlich, Im Innern der Höhle 
befinden sich Nischen, die dazu bestimmt zu sein scheinen^ bei 
besonderen Anlässen zur Aufbewahrung von Kostbarkeiten zu 
dienen. Nach Ansicht des Berichterstatters war die Höhle für 
Zeiten der früher so viel häufigeren Kriegsgefahr hergestellt, aber 
nicht als Zufluchtsort für Menschen, sondern als ein Bergungsort 
für Sachen. Die Zeit, in der sie entstand, mag, nach der Gestalt 
ihrer Bogen Wölbungen zu schließen, etw^a die Zeit des Übergangs 
vom romanischen zum gotischen Stil sein. Juden waren d^TOa^^ 



in Fürth noch nicht ansässig, so daß aus diesem Gnind 
Meinung derjenigen, welche die Hohle für ein Judenbad b 
hintalUg sei. Zur Ergänzung machte dann Konservatoi 
Schuld noch einige Mitteilungen insbesondere über eine i 
hinten gelegene Kammer dieser Höhle und ihr unteres StOH 
Er glaubte die Entstehung der Höhle in das 13. bis tW 
hundert verlegen 2n miißen. Fiiese interessanten Mitteih 
wurden dann noch weiter ergänzt durch General konservatc 
Hager aus München, der, wie schon früher geleg'entlich, 
dieser Sitzung anwohnte. Er wies darauf hin, daß es M 
oder doch ähnlicher Höhlen in Süddeutschland, dann nanj^ 
in Niederösterreich und Böhmen eine sehr große Anzahl 
Sic bildeten gewöhnlich ein durch ein Schlupfloch zugängl 
Gang- und Kammersystem, das ordentlich labyrinthartig ges 
sei, so daß beim Betreten große Vorsicht vonnöten sei, i 
wenn, wie meistens, die Höhlen im Sand oder in and 
lockeren Erdreich angelegt seien. Unter den Nischen seien 
Sitjinischen und sog. Tastnischen» in die man beim Weiter^ 
hineingreifen, bezw. nach denen man sich orientieren solle 
merkbar. Eine solche Höhle habe er selbst unweit Röhr 
in Oberbayern begangen. Diese HtVhlen würden im allgem 
als prähistorisch angesprochen. — An Tauschschriften laj 
reicher Einlauf in dieser Sitzung vor; der Vorsitzende m, 
auch auf eine jüngst erschienene Schrift von Wilhelm Gel 
»Organisation der Reichsstadt Nürnberg in den letzten J^ 
ihrer Selbständigkeit* aufmerksam. 

Daß wir auch in diesem Jahre imstande waren, übi 
Inhalt der in den siel>en Monats Versammlungen gehaltenen 
träge so eingehend zu berichten, verdanken wir wiedemn 
prompten und gewissenhaften Berichterstattung des I. Sc 
führers Bibliothekkustos Dr. Reicke über jede der Mc 
Versammlungen in den Tagesblättern, Wir konnten dies< 
richte zumeist wörtlich in diese Vereinschronik aufnehmen 
wollen nicht unterlassen, ihrem Verfasser für seine verdiens 
Arbeit den gebührenden Dank auszusprechen. 

Ein kleiner Kreis von eifrigen Mitgliedern traf si^fl 
in diesem Jahre am zweiten Donnerstag in jedem Moni 
geselliger Unterhaltung in einem der Kneipzimmer der 



I 



mer der tjg 



— 27 — 

ration zum Kroküdil, Der Ausschuß hat in mehreren Sitzungen 
wieder eine große Zahl von Vereins angclcgenheiten beraten und 
eriedi^jt. Es würde zu weit führen, wenn wir die Beratungs- 
gegenstände einzehi hier anführen wollten. Neben dem Aus- 
schuß aber waren auch verschiedene Kommissionen tätig, so 
tVm Kommission für die Aufnahme der Bau- und Kunstdeiikmäler 
der Stadt Nürnberg, die Kommission für die Bau- und Kunst- 
geschichte der St. Scbalduskirche, die Kommission für die 
Redaktion der Mitteilungen, 

An Druckschriften hat der Verein im Laufe des Jahres 1910 
nur den > Jahr esber ich t über das 32. Vereinsjahr 1909* 
und die zweite Doppelheferung des Lieferungswerkes ^Nürn- 
bergs Bürgerhäuser und ihre Ausstattung» bearbeitet von 
Dr. Fr, Tr. Schulz* (3. und 4. Liefenmg) herausgegeben. Das 
letztere Werk hat, wiewohl es in zahlreichen Fachzeitschriften 
und Tagesblättern für überaus zeitgemäß erklärt und sehr günstig 
beurteilt wurde, unter den Mitgliedern verhältnismäßig wenige 
Abnehmer gefunden. Wir wollen deshalb nicht unterlassen, 
auch hier darauf hinzuweisen, daii den Mitghedern des Vereins 
nuch immer die Möglichkeit offen gelassen ist, auf das reich- 
illustrierte Werk um den ermäßigten Preis von *ä 3.35 für 
die Lieferung, .^^ 6 . 70 für die Doppelheferung zu subskribieren, 
wenn sie sich die hiezu nötige Bcstcllkartc vom L Vorstand des 
Vereins geben lassen. Von Verein spiiblikationen wird nun zunächst 
das 19. Heft der >Mitteilungen* und der »Jahresbericht 
über das 33. Vereinsjahr 1910* erscheinen und ihnen soll in 
Kürze die dritte Dopp ellieferung des Werkes »Nürnbergs 
Bürgerhäuser und ihre Ausstattung*, die u. a, das in- 
teressante Fembohaus in der Burgstraße bringen wird» folgen. 
Im Laufe des Jahres wird dann endlich auch das Werk über 
'Die Bau- und Kunstgeschichte der St. Sebalduski rchc* 
zur Ausgabe gelangen. 

Reichhaltig und umfassend waren auch in diesem Jahre 
die Zugänge zur Vereinsbibliothek. Wir haben nicht nur für 
zahlreiche, zum Teil wertvolle Geschenke, die uns für die Vereins- 
bibhothek zugewendet worden sind, zu danken; es hat sich auch 
die Zahl der Gesellschaften und Anstalten, mit welchen wir in 
regelmäßigem Tauschverkehr stehen, wiederum vermehrt. Die 




Zugänge sind im Einzelnen »m Anhang II dieser Ver 
verzeichnet. Leider können wir dem Wunsche, der 
ausgesprochen wird, die ganze Serie unserer Publikatione 
züliefern, nicht mehr entsprechen, da einzelne Hefta^ 
vergriffen sind, f 

Im ^fitgliederstande haben sich wieder zahlreiä 
ände Hingen ergeben. Die Zahl der Mitglieder, wetcl 
schließlich der vier nach § 7 der Satzungen dem Vei 
immerwährende Mitgheder angehörigen Gesamt^eschlechtc 
1909 im Ganzen 419 betrug, ist zunickgegangen. E>er 
hat 9 Mitglieder, darunter sein Ausschußmitglied Obersti 
Friedrich Mayer, durch den Tod verloren, 4 Mitglieder s 
Nürnberg weggezogen und haben deshalb die Mitglic 
aufgegeben, 11 Mitglieder haben aus anderen Grunder 
Austritt erklärt. Der Verein hat also 24 Mitglieder vi 
20 wurden im Laufe des Jahres neu aufgenommen. 4l 
somit die Mitgliederzahl am Ende des Jahres 415 Mitj 
411 ordentliche und 4 immerwährende. Wir hoffen, 
bald neue Freunde der Geschichte unserer Stadt finden' 
welche die Abgänge ersetzen. 

Und so möge sich denn auch das Jahr 1911 m 
erfreulichen für den Verein gestalten! Möge er blühen, isn 
und gedeihen, wie bisher! Möchten ihm die alten Gönn 
Freunde, deren er zu seiner Freude so viele und anhä 
besitzt^ treu bleiben und sich ihnen neue zugesellen in bt 
lieber Zahl! Möge die Lust und Neigung, mit der rühm: 
Vergangenheit der Vaterstadt sich zu beschäftigen, nie 
nehmen» sondern in immer weiteren Kreisen Wurzel fass« 
das redliche Streben der Vereinsleitung die Ergebnisse i 
wissenschaftlicher Forschung in der geeigneten Form i 
Freunde der Geschichte der Vaterstadt zu übermitt« 
kräftige und bereitwillige Unterstützung finden! 



IUI 

I 



Nürnberg, im Januar 1911, 



TnitteH 



Der 1. Vorstanc 
Dr. Frhr. von Ki 



4 



\ 


l ANHANG. 


1 


■ 




Kassabericht für das Jahr 1910, 


^^B 




A. Vereinsrechnung, 




H 




Einnahmen: 




^1 


L 


An Kassabestand vom Vorjahr .... 


jf 


1133.65 ^H 


, „. 


An Beiträgen der Mitglieder 

pro 1910 . . • . . uT 3312,05 




■ 


' 


pro 1911 » 4 — 


> 


3316.05 ^M 






III, 


An Erlös aus Druckschriften , . . , 


» 


104.30 ^M 


IV. 


An Zinsen des Reservefonds . • - . 


> 


^M 


V. 


An Zuschüssen aus anderen Kassen (Kreis- 




^H 




kassa von Mittelfranken) .... 


» 


350.— ^M 


VI. 


Aus dem Reservefond , 


> 


^H 


vir 


An sonstigen Einnahmen 


> 


^M 




Summa 


: Jf 


5059.73 ^M 


' 


Ausgaben: 




^M 


i. 


Auf die Verwaltung 


.# 


274 14 ^1 


11. 


Auf die Versammlungen 


. 


193.48 ^H 


IIL 


Auf die Herstellung und den Versand der 
Vercinsschriften : 




■ 




1. Auf Honorare der Mitarbeiter Jt 898.88 


^^1 




2. Auf Druckkosten . . , > 1539,63 


^H 




3, Auf Versandspesen . . ' 60.55 


2499.06 ^M 






J! 


IV. 


Auf die Vereinsbibliothek 


» 


450,50 ^H 


V. 


Auf den Gesamtverein der deutschen 




^H 




Gcschichts- und Altertumsvereine 


• 


111.30 ^M 


VL 


Auf andere Vereine 


> 


72,— f 


VII. 


Auf Herstellung des Werkes über die St. 




1 




Sebalduskirchc , 


y 


340.50 


VIII. 


Auf sonstige Ausgaben (insbesondere Zu- 
.schüsse zum Inventarisationsfond und 








Reserve fond) ■ 


> 


693,80 




Summa 


: Jf 


4634.78 




Abgleichung: 








Einnahmen ....-# 5059, 


73 






Ausgaben ' 4634. 


78 






Kassabestand . . Jl 424, 


95 




L^ 


• 









^^^^^^^^^^^30^^^^^^^^^^^^H 




^^^^^y ^^^^^^1 




^^P Einnahmen: ^^^^^1 


^^^^l 


. An Bestand vom Vorjahr in ßodenkredit- V 




Obligationen der Vereinsbank Nürnberg JK 2700 . — V 


^^L^ IL 


An Zugängen in div, Bodcnkreditobligaliunen ► 700 - — m 




Summa: »^ 3400. — 




Ausgaben: — * — • J 




AbgleichunjL^: H 




an Einnahmen \ , , Jf 3400^ — 1^^^| 




an Ausgaben * , . . -^ . — ^^^| 


an Bestand . , . .# 3400.— ^^H 


^^^^ C. Rechnung über den Fond ^ur Aufnahme der^^ 


^m 


Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Nürnberg. M 




E i 11 n a h ni e n : " 


^M 


An Barbestand vum Vorjahre Jf 187.90 


^m 


An Beiträgen der Stadtgemeinde Nürnberg fl 




mr das Jahr 1910 ^^ä 




1 . zur Aufnahme der Bau- u. Kunst- ^^^| 




denkmalcr Jf 2000 -^ ^^M 




2, zur Dnjcklegung des Werks ^^H 




Nürnbergs Bürgerhäuser und ^^^| 




ihre Ausstattung 1400.^ — ^^^| 


Jl 3400.— ■ 


^m 


An Zuschüssen der Vereinsrechnung. , * 600- — H 


^H 


An sonsti^^fcn Einnahmen . » . . , , > — , — | 


Summa *# 4187.Qfi^Ä 




Ausgaben: ^^^| 


L 


Auf llf>nt>rare dt^r Mitarbeiter * . . , *S IQfiO. — 


IL 


Auf Anschaffung von [>hüt*jgraphischen Uten- 




silien, Papier. Mapjjcn usw * 202.12 


111 


Auf Barauslagen der Mitarbeiter . , . » 154.48 


^B 


Auf Druckkostenzuschuß an die Firma 




Gerlach & Wiedling in Wien . . . . > 1400.— 


Summa: Jt 3706,60 



— 31 — 

Abgleichiing: 

Einnahmen . , , . M 4187.90 

Ausgaben > 3706 . 60 

Kassabestand . . M 481.30 

Nürnberg, den 31. Dezember 1910. 

Der Schatzmeister: Kommerzienrat C. Cnopf. 

Geprüft und richtig befunden. 
Nürnberg, den 18. Januar 1911. 

Der Revisor: H. Enslin. 



— 32 — 



IL ANHANG. 



Bibliothekgeschenke und Tauschschriften. 



a) Geschenke. 



1 . Vom AU ge m e i n e n s t äd t i s c h e II K r a n k e n h ai] ,s in Nürnberg: 

Bericht über das . . . für das Jahr 1909. 

2. Von Herrn Kommerzienrat PauJ Bauriedel, Kunst-Mühl- 

besitzer und Kgl. Leutnant a. D. in Nürnberg: 

Festrede gehalten an dem Veteranen- Abend der 40jährigen M 
Garnisons-Gedenkfcicr und der vereinigten Veteranen- 
vereine Nürnbergs am 6. August 1910 im großen 
Saale des Industrie- und Kulturvereins von Herrn . - , 

3. Von Herrn Hofrat Dr. Wilhelm Bcckh, Krankenhaus-Ober- 

arzt a. D. in Nürnberg: 

Merkwürdigkeiten des St, Johann is*Kirchhofcs bei Nürn- 
berg als Wegweiser beim Besuche desselben zusammen- 
gestellt vf>n dem gegenwärtigen Pfarrer bei St. Johannis fl 
Michahclles senior. Mit einem Grundrisse. Nürnberg 
1830 bei Riegel & Wießner. 

4. Vun der Biblioth5que d'art et d'arch^ologie in Paris: 

Publications pour faciliter les <^tudes d*art en France, 
Repertoire d'art et d'archeologie, d^pouillement des 
p^riodiqufs fran^ais et ^trangers avec la collaboration 
de - . . Secretaire: Marcel Aubert, Premiere annde 
1910. Premier Triraestre. Paris 1910. 
0* Von Dr, ph. h. c. Joseph Leopold Brands tctter, Präsident 
des historischen Vereins der V Orte in Luzern: 

Der Ortsname Zimikon (Kt, Zürich) von . . . Luzern 1910, 



I 



I 




6, Von der Verlagsbuchhandlung Carl Curtiiis in Berlin: 

Abhandlungen zur Verkehrs- und Seegeschichte, im 
Auftrage des Hansischen Geschichtsvereins herausge- 
geben von Dietrich Schäfer. Band IV. Das Anwachsen 
der deutschen Städte in der Zeit der mittelalterlichen 
Kolonialbewegung von Dr Alfred Püschel. Mit 15 
Stadtplänen. Berlin 1910. 

7- Von Herrn Rechtspraktikanten Dr. Wilhelm Gebhard in 
Nürnberg: 

Organisation der Reichsstadt Nürnberg in den letzten 
Jahrzehnten ihrer Selbständigkeit bis zu ihrer Einver- 
leibung in Bayern von . , . Nürnberg 1910, 

8. Von der Firma Gerlach Ä Wiedling, Kunst-, Buch- und 

Musikalienverlag in Wien: 

Nürnbergs Bürgerhäuser und ihre Ausstattung. Bear- 
beitet von Dr. Friedrich Traugott Schulz. Mit zahl- 
reichen Abbildungen nach photographischen Aufnahmen 
de.s Verfassers und Zeichnungen von Architekt H. J. 
Dennemarck. Herausgegeben mit Unterstützung der 
Städtischen Kollegien vom Verein für Geschichte der 
Stadt Nürnberg. Lieferung 3 '4. Wien und Leipzig 1909. 

9. Von der Gesellschaft für deutsche Erziehungs- und 

Schulgeschichte in Berlin: 

Beiheft zu den Mitteilungen der . . . Heft 19. Beleg- 
exemplare aus dem Literatur-Bericht. 
10. Von der Gesellschaft für fränkische Geschichte in 

Würz bürg : 

a) Neujahrsblättcrj herausgegeben von der , » * V. Die 
Entwicklung der Buchdruckerkunst in Franken bis 1530, 
Von Dr. Karl Schotten loher, Kustos der kg!. Hof- und 
Staatsbibliothek in München. Würzburg 1910. 

b) Fünfter Jahresbericht der ► . . über das Jahr 1909. 
W^ürzburg 1910. 

c) Veröftentlichungen der . . . Chroniken der Stadt Bam- 
berg. Zweite Hälfte. Chroniken zur Geschichte des 
Bauernkrieges und der Markgrafenfehde in Bamberg. 
Mit einem Urkundenanhang, Bearbeitet und heraus- 
gegeben von Anton (Throust. 1910. 

5 



11. Von der Vcrlagshandlung J- Guttentag in Berlin: 

Das Übersicbncn der schädltchen Leute in SüddeutscR 
land. Ein rechtshistortscher Beitrag und Nachtrag. 
Von Dr. Hermann Knapp, KgL Reichsarchivrat In 
München. Bcdin 1910. | 

12. Von der Handln ngsdiener-Hülfskassa (Unterstützungs- 

kassa für Handln ngsgchill'en) in Nürnberg: 

Jahresbericht und Mitgliederverzeichnis der * - ., ge- 
gründet 1742 in Nürnberg, für 1909. (Mitglied des 
deutschen Verbandes kaufmännischer Vereine.) 

13. Von Herrn August Jegt^I, Gymnasialassistent in Nürnberg; 

a) Geschichte der Landstände in den ehemaligen Fürsten- 
tümern Ansbach-Bayreuth 1500 — 1533. Von . . , 
Bayreuth 1910. 

b) Tätigkeit der Landstandc in Ansbach-Bayreuth 1534 bis 
1541. Von . . . Nürnberg 1910. 

14. Von Reichsarchivrat Dr. Hermann Knapp in München: 

Freiherr CI. von Schwerin und die Zenten des Hochstifts 
Würzburg. Zur Abwehr von . . ■ Berlin 1909. 

15. Von Karl Kochs Buchhandlung, Verlag, Sortiment und 

Antiquariat in Nürnberg: 

Geschichte der Stadt Nürnberg bis zum Übergang der 
Reichsstadt an das Königreich Bayern im Jahre 1806. 
Im Auftrag des Stadtmagistrats für Jugend und Volk 
bearbeitet von Konrad Weiß, KgL Stadtschulinspektor . . . 
Mit 1 l'lan und 66 Bildern. Nürnberg, Karl Kochs 
Vcrlagsbuch h an d lung. 

Von Herrn Heinrich Theodor von Kohlhagcn, Heraldiker 

in Bamberg: 

a) Stammtafeln der Christine Fricdenkc Therese Oelhafen 
von und zu Schöllenbach geb. L Dezember 1851 zu 
Altenfurt, gest. 29. Juni 1893 zu Nürnbergs vermählt 
30. Mai 1871 zu Nürnberg mit Theodor Arnold Philipp 
von Kohl ha gen. 

b) Stammbuch-Register von . . . Sonderabdmck aus dcji 
»Heraldisch -Genealogischen Blättern*. Jahrgang 1910. 
Buchdruckerei Pforzheimer General-Anzeiger, G. m. b. H 



I 




I 



I 



I 





— 35 — 

. Von Herrn Justizrat Dr. Georg Freiherrn von Krcß in 
Nürnberg: 

a) Internationale Wochenschrift für Wissenschaft, Kunst 
und Technik. Beigabe zur Munchener Allgemeinen 
Zeitiing. 3. Jahrgang 1909. 

b) Wochenblatt des landwirtschaftlichen Vereins in Bayern, 
Herausgegeben vom Bayerischen Landwirtschaftsrat, 
99, Jahrgang 1909, München 1909. 

c) Monats-Korrespondenz für die Mitglieder des Evan- 
gelischen Bundes zur Wahrung der deutsch-prote- 
stantischen Interessen, 23. Jahrgang 1909. Halle a, S, 

d) Literarische Rundschau für das evangeUsche Deutschland, 
Herausgeber: Dr, R. Pfleiderer in Ulm. 13. Jahrgang, 
Halle (Saale) 1909. 

c) Auf der Wacht. Organ für die Mitgheder des evan- 
gelischen Bundes in Bayern diesseits des Rheins. Heraus- 
gegeben von Pfarrer Fickentscher in Fürth. 9., 10. und 
11. Jahrgang 1907, 1908, 1909. 

Amtsblatt der Stadt Nürnberg 1909, 13, Jahrgang, 

g) Programm und Festschrift des Künstlerfestes in Nürn- 
berg 1908. 

hj Schriftstücke über die Versammlung deutscher Biblio- 
thekare am 18. und 19. Mai 1910 in Nürnberg. 
(Programme, Einladung zum Nürnberger Abend» Teil- 
nehmerverzeichnis, Prolog des Ehrenholds, gesprochen 
am Nürnberger Abend von Herrn Karl Kraus.) 

i) Eine große Anzahl von Jahresberichten und Mitglieder- 
Verzeichnissen Nürnberger Vereine. 
S. Von Herrn Rudolf Kubc in Berlin: 

Numismatische Korrespondenz. Begründet 1830 von 
Adolf Weil Herausg- von Rudolf Kube. XXVIl. Jahr- 
gang, No. 258. März 1910. 
K Vom Museum für Völkerkunde in Hamburg: 

Prähistorische Zeitschrift, Im Auftrage der Berliner 
und der Deutschen Gesellschaft für Anthropologie, Ethno- 
logie und Urgeschichte, der General Verwaltung der 
Kgl. Museen, des Nord westdeutschen und des Südwest* 

3* 



deutschen Verbandes für Altertumsforschung hcrausge- 
geben von C. Schuchardt^ Berlin, K. Schumacher, Mainr, 
H. Seger, Breslau. L Band 1909. 1. und 2. Heft. 

20. Vom Nürnberger Klub in München: 

Korrespondenzkarten mit den Wafipen der Nürnbergef j 
Patriziergesch (echter. 

21. Von der Nürnberger Stadtzeitung in Nürnberg: 

Nürnberger Stadtzeitung 38, Jahrgang No. 87 und 88J 
vom 15. und 16, April 1910 mit einem Aufsatz: »Die 
Nürnberger Mundart*. 

22. von der Nürnberg-Fürther Straßenbahn in Nürnberg: 

Geschäfts-Bericht über das Jahr 1909, erstattet von 
Ph. Scholtes, Strat^enbahndirektor. Nürnberg 1910. 

23. Von Herrn Carl von Oelhafen, k. ( )berlandesgcrichts- 

rat a- D. in Ansbach: 1 

Tarl Christoph Oelhafens von Scholl enbach, der Reichs* 
Stadt Nürnberg Waldamtmanns, Abbildung der wilden 
Bäume» Stauden und Buschgewächsc, welche nicht nur 
mit Farben nach der Natur vorgestellet, sondern auch 
nach ihrer wahren Beschaffenheit . . . kurz und gründlich 
beschrieben sind. L — HL TeiL Mit zwei Supplement- 
heften. Verlegt und mit den in Kupfer gestochenen 
und illuminierten Abbildungen versehen von Adam 
Wolfgang WintcfsSchmidt, Kupferstecher, Kunsthändler 
und Musikalienverleger in Nürnberg 1773, 

24. Vom art, Institut Orelli-Füßli in Zürich: 

Kalender-Reform-Vorschlag von Fritz Reininghaus-Züricl 
V. 1910. 

25. Vom Herrn Justizrat Ernst Schönamsgruber, Notar a. D. 

in Nordlingen: 

Geschichte von Hohenaltheim, auf Grund archivalischcr 
Studien in Einzelbildern dargestellt von Otto Erhard» 
Pfarrer» Erlangen 1904. 

26. Von Herrn J. L. Schräg, Verlagsbuchhandlung in Nürnberg^: 
Die Veröffentlichungen des Verlags von J. L. Schrag^ 
in Nürnberg 1810—1910. Nürnberg. 1. Juli 1910. 

27. Von Herrn Oberbürgermeister Geheimrat Dr. Ritter von 
Schuh in Nürnberg: 







— 37 — 

Festschrift zur Einweihung des Künstkrhauses in Nürn- 
berg am 3. Juli 1910, verfaßt von Dr. Frit2 Traugott 
Schulz, Konservator am Germanischen Nationalmuseum. 
Im Selbstverlag des Stadtmagistrats. 
3. Vom Stadtmagistrat in Nürnberg: 

a) Dr. Fritz Traugott Schulz, Beschreibung der städtischen 
Kunstsammlung im Ausstellungsgebäude am Konigstor 
in Nürnberg, Nürnberg 1909, Selbstverlag des Stadt- 
magistrats. 

b) Voranschlag für den Gemeindehaushalt der Stadt Nürn- 
berg für das Jahr 1910. 

c) Geschäftsverteiiung im Magistrat und Gemeindekollcgium 
der Stadt Nürnberg von 1910 an. Nürnberg 1910, 

d) Bericht über die Betriebsergebnisse des Schlacht- und 
Viehhofs der Stadt Nürnberg für 1909, erstattet durch 
Schlachthofdirektor Dr. Hans Dimpfl. 

ej Abhandlung über die Beseitigung der Überschwemmungen 
im Pegnitzgebiet. Mit 16 Beilagen. Bearbeitet vom 
Kgl. B. Hydrotechnischen Bureau in München unter 
Mitwirkung des Städtischen Rauamtes Nürnberg, Her- 
ausgegeben vom Stadtmagistrat Nürnberg. München 1910. 
KgL Hof- und Universitätsdruckerei C. Wolf & Sohn. 
Verwaltungsbericht der Stadt Nürnberg für das Jahr 
1908. Mit den Gemeinderechnungen in summmarischer 
Fassung, Nürnberg 1910. 

g) Ortspolizeiliche Vorschriften und Gebührenordnungen 
für den Schlacht- und Viehhof und die Freibank der 
Stadt Nürnberg 1905. 

h) Beilagen No. 1 — 13 zu den ortspolizeÜichen Vorschriften 
und Gebühren-Ordnungen für den städt. Schlacht- und 
Viehhof Nürnberg, 

i) Heilmittelverordnungsvorschriften und Bäder-Ordnung für 
die Gcmcindckrankenkassa Nürnberg 1910. 

k) Gemeindesatzung über die Erhebung \^on gemeindlichen 
Abgaben für Lustbarkeiten einschließlich der Polizei- 
stundverlängerungen vom 1, Juli 1910. 



— Sö- 



ge- 
Füffl 



1) Satzung der Versorgungskassa für die nicht pcnstons- 
berechtigten städtischen Bediensteten und Arbeiter in 
Nürnberg vom 4, Oktober 1910. 
m) Satzungen für den Anschluß an das städtische Elektri-J 
zitätswerk Nürnberg und den Strombezug von 
vom 17- Mai 1910 mit Beilagen, 
n) Statistisches Jahrbuch der Stadt Nürnberg. Herausge- 
geben vom Statistischen Amt. Erster Jahrg^ang. FÜ 
1909. Nürnberg 1910. 
29. Von der Städtischen Wasserversorgung Nürnberg: 

Städtische Wasserversorgung Nürnberg. Geschäftsbericht 
über das Retriebsjahr 1909. 
3ü, Vom Verband bayerischer Geschichts- und Urgc 
Schichtsvereine in Nürnberg: 

Mitteilungen des Verbands bayerischer Geschichts- undl 
Urgeschichtsvereinc. No. 1, Nürnberg im Dezember 1910. 
Ausgegeben vom geschäftsleitenden Verein . Sektion^ 
für Anthropologie, Ethnographie und Urgeschichte d€ 
Näturhistorischen Gesellschaft in Nürnberg. 
3L Vom Verein zur Herausgabe des historischen At^ 
lasses in Rayern in München: 
Jahresbericht des ... für 1909, 
32. Von Herrn Guido von Volckamer-Kirchsittenbach i^ 
München: 

Gedächtnismedaille auf Johann n Karl Schlüsselfeldcij 
von Kirchsittenbach, Gründer der Schlüssel fcdderische 
Stiftung 1653 — 1709. Zum 200jährigcn Gedächtnis) 
seines Todestages 1709^ 12. November. 




b) Tau seh Schriften. 

1. Vom Aachener Geschichtsverein in Aachen: 
Zeitschrift des . . . Einunddreißigster Rand. Aachen 1910. 

2. Von der Historischen Gesellschaft des Kantons Aargau in Aarau : 
Argovia. Jahresschrift der . . . XXXIILBand. Aarau 1909. 

3. Vom Historischen Verein für Mittelfranken in Ansbach: 
57. Jahresbericht des . . . Ansbach 1910. 




39 



Vom historischen Verein für die Pflege der Geschichte des 
ehemaligen Förstblstums Bamberg zu Bamberg: 
Siebenundsechzigster Bericht des . . . 1909. 

Von der Schriftleitung der heraldisch-genealogischen Blätter 
für adeUge und bürgerliche Geschlechter in Bamberg: 
Heraldisch-Genealogische Blätter für adelige und bürger- 
liehe Geschlechter. Monatsschrift zur Pflege der He- 
raldik, Genealogie, Sphragistik, Epitaphik, Diplom atik, 
Numismatik und Kulturgeschichte. Herausgegeben von 
H. Th. von Kohlhagcn und Professor L. Oelenheinz. 
7. Jahrgang. 1—12. Bamberg-Pforzheim 1910. 

Von der historischen und antiquarischen Gesellschaft in Basel: 

a) Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde. 
Herausgegeben von der ... IX. Band. 2. Heft. 
Basel 1909. 

b) Vierunddreißigster Jahresbericht der ... 1910. 
Vom historischen Verein von Oberfranken in Bayreuth: 

a) Bayreuth vor hundert Jahren. Ein Vortrag von Gym- 
nasialprofessor Studienrat K. Zwanziger. Festgabe des 
. . . zum 30. Juni 1910. Bayreuth 1910. 

b) Archiv für Geschichte und Altertumskunde von Ober- 
franken, Vicrundzwanzigster Band. Zweites Heft. Her- 
ausgegeben vom . . . Bayreuth 1910. 

Von der Gesellschaft fiir Heimatkunde der Provinz Branden- 
burg in Berlin: 

»Brandenburgia.* Monatsblatt der . . , Unter Mit- 
wirkung des Märkischen Provinzial-Museums heraus- 
gegeben vom Gesellschaftsvorstande. XVin. Jahrgang 
Nr. 4, Juli 1909 bis Nr. 12, März 1910. Berlin 1909. 
1910. — XIX. Jahrgang Nr. 1, April 1910 bis Nr. 3, 
Juni 1910. Berlin 1910. 

Vom Verein für die Geschichte BerUns in Berlin: 

a) Alt-Bedin. Mitteilungen des . . . 1910 Nr. 1 — 12. 

b) Schriften des . . * Heft XLllI -Das Sanctus* und 
»Die Brautwahl« von E, T. A. Hoffmann. Einleitungen 
von Friedrich Holtzc. Texte von Hans von Müller. 
Der Universität Berlin zu ihrem lOOj ährigen Stiftungsfeste 
dargebracht vom . , . Mit 5 Abbildungen, BerUn 1910. 



— 40 — 



Berlin 1909 

Herausgegeben 
Berlin 1910. 




10. Vom Verein fiir Geschichte der Mark Brandenburg in Bertift: 

Forschungen zur Brandenburgischen und Preußische 
Geschichte. Neue Folge der »Märkischen Forschungoi 
des . . .* In Verbindung mit G. Schmoller, heraus- 
gegeben von Otto llintze. Druiundzwanzi^ster Band, 
erste Hälfte. Leipzig 1910. 

11. Vom Märkischen Provinzialmuseum in Berlin; 

a) Führer durch das Märkische Museum. Herausgegcbca 
von der Direktion, Sechste Auftage. 

b) Führer durch das Märkische Museum, 
von der Direktion. Siebente Auflage. 

12. Vom Verein Herold in Berlin: 

Der deutsche Herold. Zeitschrift für Wappen*, Siegel- 
und Familienkunde. Vierzigster Jahrgang. Verantwort- 
Hcher Herausgeber: Ad, M. Hildebrandt. Berlin 1909, 

13. Vom historischen Verein des Kantons Bern in Bern: 

Archiv des . . . XX. Band, Erstes Heft. Bern 1911. 

14. Vom Verein von Altertumsfreunden der Rheinlande in Bonn 

a) Bonner Jahrbücher. Jahrbücher des . . . Heft IIB. 
Bonn 1909. 

b) Bericht der Provinzialkommission für Denkmalpflege 
und der Altertums- und Geschichtsvereine innerhalb der 
Rheinprovinz vom 1, April 1907 bis 31. März 1908. 
Beilage zu den Bonner Jahrbüchern 118. Bonn 1909, 

15. Von der Gesellschaft für rheinische Geschichtskunde in Bann: 

XXIX, Jahresbericht der . . . über das Jahr 1909 
Bonn 1910. 

16. Vom Landes-Museums- Verein für Vorarlberg in Bregenx: 

Landes -Museums -Verein für Vorarlberg. 45. Jahres- 
bericht. Vereinsgabe für die Jahre 1908 und 1909. 
Bregenz 1909. 

17. Von der Schlesischen Gesellschaft für vaterländische Cultuf 

in Breslau: 

Siebenundachtzigstcr Jahres-Bericht der . Enthält 

den Generalbericht über die Arbeiten und Veränderungen 
der Gesellschaft im Jahre 1909, Breslau 1910. 



— 41 — 



18. Vom Verein für die Geschichte Schlesiens in Breslau: 

a) Zeitschrift des . . . Namens des Vereins untur Mit- 
wirkung der Redaktionskommission herausgegeben von 
Konrad Wutke. Vierund vierzigster Band. Breslau 1910. 

b) Schlesische Geschichtsblätten Mitteilungen des . . . 
Herausgegeben von der Redaktionskommission. 1910. 
Nr. 1—3. 

19. Von der Soci^t^ d'Arch^ologic de Bruxelles in Brüssel: 

a) Annales de la . . . Mi§moires, Rapports et Documents. 
Publication Periodique. Tome vingt-troisü'me. Ann6e 
1909. Livraison I et IL Bruxelles 1910. Tome vingt- 
quatri^me. Ann de 1910. Livraison III et IV. Bru- 
xelles 1910. 

b) Annuaire de la . . . Sous le Patronage du Roi et 
la Pr^sidence d^honnenr de Son A. R. Madame la 
Comtesse de Flandre. Tome XXI. 1910. 

20. Von der Soci^t^ des Bollandistes in Brüssel: 

Analecta BoUandiana. Tomus XXIX. Fase. 1 — IV. 
Ediderunt Carokis de Smedt, Franciscus van Ortroy, 
Hippolytus Delehaye, Albertus Poncelet, Paulus Peeters 
et Carolus van de Vorst, presbyteri Societatis Jesu. 
Paris 1910. 
2T Von der Mährischen Museumsgesellschaft in Brunn: 

Zeitschrift des Mährischen Landesmuseums, heraus- 
gegeben von der . . . Redaktion: Professor A. Rzehak» 
K. Schirmeisen, Schulrat E. SoflFe. IX. Band. Zweites 
Heft. Brunn 1909. X. Band. Erstes und zweites Heft. 
Brunn 1910. 

22. Vom Norsk Folkcmuseum in Christiania; 

a) Foreningen for Norsk Folkemuscum, berctning om 
Foreningens virk.somhed 1905. XL Kristiania 1906. — 
1906. XIl. Kristiania 1907. — 1907. Xd!. Kristiania 
1908. — 1908. XIV, Kristiania 1909. 

b) Norsk Folkemuseum, Album mit Ansichten ohne Titel. 

23. Vom Westpreußischen Geschichtsvcrein in Danzig: 

a) Zeitschrift des . . . Heft 52. Danzig 1910. 

b) Mitteilungen des , . . Jahrgang 9 Nr. 1 bis 4. — 
Januar, April, Juli und Oktober 1910. 




27, 



28. 




. . Neue Folge. 2.-4. Viertcl- 
jahrshcft 1909. IV. Band No. 14—16, 

b) Titel, Inhaltsverzeichnis und Register zu: Quartals- 
blätter des . . . Neue Folge. IL Band, die Jahrgänge 
1896 bis 1900 umfassend. Im Auftrag des Vereins- 
ausschusses herausgegeben von Dr. Gustav Nick, Mit 
70 Tafeln und 88 in den Text gedruckten Abbildungen. 
Darmstadt 1900. i 

c) Archiv fiir hessische Geschichte und Altertumskunde, 
Neue Folge, Ergänzungsband IV. Heft 2 u. 3. Beiträge 
zur Hessischen Kirchengeschichte, redigiert von Dr. Wil- 
helm Diehli Pfarrer in Darmstadt, und Dr, Fritz Hermann, 
Oberlehrer in Darnistadt, Darmstadt 1909. 

Vom Verein für Anhaltische Geschichte und Altertumskunde 
in Dessau: ■ 

Mitteilungen des . . . Elfter Band, 3. Heft. Dessau 1910. 

Von der geschichtlichen Abteilung des Naturwissenschaft- 
lichen Vereins für das Fürstentum Lippe in Detmold: 

Mitteilungen aus der Lippischen Geschichte und Landes« 
künde. Herausgegeben von der . . . VII. Detmold 1909. 
Vom historischen Verein für Donauwörth und Umgebung 
in Donauwörth: 

a) Verwaltungsbericht des ... für die Vcrcinsjahrc 1907 /OB 

bis 1909 10. Erstattet vom Schriftflihrer J. Traber, 

Bibliothekar am Cassianeum. 

bj Die Herkunft der selig genannten Dominikanerin 

Margaretha Ebner, geboren ca. 1291, gestorben 20. Juni 

1351, Von Johannes Traber, BibUothekar am Cassianeum 

in Donauwörth. Herausgegeben vom , . . Donauwörth 1910 

Von der Gelehrten Estnischen Gesellschaft in Dcirpat- 

Jurjew: 

a) Sitzungsberichte der . . . 1909. Jurjew-Dorpat 1910, 

b) Verhandlungen der . . XXIL Band IL Heft, Mit 
3 Tafeln. Dorpat 1910. lU. Heft. Dorpat 1910, 



I 




— 43 — 

29. Vom Kgl. Sächsischen Altertumsverein in Dresden: 

a) Jahresbericht des . . . über das funfundachtzigstc 
Vereinsjahr 1909/10. 

b) Neues Archiv für Sächsische Geschichte und Alter- 
tumskunde. Herausgegeben von Hubert Ermisch. Ein- 
unddreißtgster Band, Dresden 1910. 

30. Vom Altertumsverein Rir den Kanton Dürkheim in Dürk- 

heim; 

Beiträge zur Geschichte der Markgenossenschaften und 
Haingeraiden im Mittelrheingebiete von Dr. C. Mehlis. 
Erste Abteilung, Mit 3 Abbildungen. Herausgegeben 
vom .. , , . (Beiträge zur Landes- und VÜlkerkunde 
von Elsaß-Lothringen und den angrenzenden Gebieten 
XXXVIL) Straßburg 1910, 

31. Vom Bergischen Geschichtsvercin in Elberfeld: 

Zeitschrift des . , . Herausgegeben vom Vorstände. 
Zweiundvierzigster Band (der neuen Folge zweiund- 
dreißigster Band.) Jahrgang 1909. Elberfeld 1909. 

32. Von der Gesellschaft liir bildende Kunst und vaterländische 

Altertümer in Emden: 

Jahrbuch der . . . Siebzehnter Band. Erstes und zweites 
Heft Mit 9 Abbildungen, Kärtchen und Facsimil^s. 
Emden 1910. 

33. Vom Verein für die Geschichte und Altertumskunde von 

Erfurt: 

Mitteilungen des . . . Dreißigstes und einunddreißigstes 
Heft, Mit mehreren Abbildungen und Tafeln, Erfurt, 
1909/10. 

34. Vom historischen Verein für Stadt und Stift Essen in Essen: 

Beiträge zur Geschichte von Stadt und Stift Essen. 
Herausgegeben von dem . . . Zvveiunddreißigstes Heft. 
Essen 1910. 

35. Vom Verein für Geschichte und Altertumskunde zu 

Frankfurt a. M,; 

Archiv für Frankfurts Geschichte und Kunst. Dritte 
Folge, Herausgegeben von dem . . . Zehnter Band. 
Mit 2 Tafeln, Frankfurt a, M. 1910. 



— 44 — 

36. Vom historischen Verein des Kantons Thurgau in FraaeiikH| 

Thurgauische Beiträge zur vaterländischen Geschi 
Herausgegeben vom . . . Fünfzigstes Heft. ÄUt 2 Am' 
typien. Franenfeld 1910, 

37. Vom Freiberger Altertums verein in Freiberg i. S. : 

fjubiläumsheft) Mitteilungen vom , . . mit Bildern i» 
Freibergs Vergangenheit. Zur fön fzigj ährigen Jobd- 
feier, herausgegeben von Konrad Knebel, Vorsil 
45, Heft 1909. Freiberg i, S. 1910. 
38» Vom Breisgaiiverein SchauHns-Land in Frei bürg i, Br.: 
»Schau-ins-Landl* A£ 1909, Allerlei vißierung tioA 
auch geschriebner Ding, an tag gegeben vom , . 
36. Jahrlauf. — A^ 1910 Allerlei vißiemng etc. 37. Jahr 
lauf l. Hälfte. 

39. Von der Gesellschaft für Beförderung der Geschichts-, Alter- 

tums- und Volkskunde von Frei bürg» dem Breisg-au voA 
den angrenzenden Landschaften in Fr ei bürg i, Br. : 

Zeitschrift der . . . Sechsundzwanzigster Band. Frci- 

burg in Breisgau 1909. 

40. Vom deutschen geschichtsforschenden Verein des Kantons 

Freiburg in Frei bürg i. Ue.: 

Freiburger Geschichtsblätter, herausgegeben vom 
XVL Jahrgang. Freiburg l Ue, 1909. 

41. Vom historischen Verein für Freising: 

Achtes Sammelblatt des . . . Zugleich Bericht über die 
Vereinsjahre 1906—1910, Mit 5 Tafeln und 11 Ab- 
bildungen im Text Freising 1910. 

42. Vom Geschichts- und Altertumsverein Friedberg i, H. : 

a) Friedberger Geschichtsblätter. Heft 0, (Mit 17 Tafeln, 
1 Abbildung und 2 Plänen,) Friedberg 1910. 

b) Das städtische Archiv zu Friedberg i. d. W. 1273 bis 
1910, ein Umriß seiner Geschichte und Bestände von 
Ferdinand Dreher. Friedberg i. H. 1910, 

43. Vom Fuldaer Geschichtsveretn in Fulda: 

a) Fuldaer Geschichtsblättcr. Zeitschrift des . , . Beilage 
zur Fuldaer Zeitung, Herausgegeben von Dr. Gregor 
Richter. Achter Jahrgang. Fulda 1909. 



— 45 — 

M l>a* Zunftwesen der Stadt Fulda von seinen Anfangen 
bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts. Von Dr, Josef 
Hf^hmann» Fulda, Achte Veröffentlichung des 
lulda 1909. 

ci Dan Gräberfeld bei dem Lanneshof im Kreise Fulda, 
i njsgegeben von Professor Joseph Vonderau, Haupt- 
i,].;cr in Fulda. Mit l Plan, 2 Skizzen und 8 Tafeln. 
Siebente Veröffentlichung des , . . Fulda 1909, 
l Vom historischen Verein in St, Gallen: 

a) Mitteilungen jmr vaterländischen Geschichte. Heraus- 

gegeben vom . . . XXXL Vierte Folge 1* Der Libcr 

Bencdiclionum Ekkeharts IV. nebst den kleineren 

>ichmngcn aus dem Codex Sangallensis 393. Zum 

Äten Mal vollständig herausgegeben und erläutert von 

bann Egli, St. Gallen 1909. 

h) Joachim Vadians Wirksamkeit von rler Schlacht bei 

ppcl bis zu seinem Tode (1531—1551). Nach den 

"riefen dargestellt von Professor Dr. Emil Arbenz. 

Herausgegeben vom . . , Mit einem Bildnis Joachim 

Vadians. St. Gallen 1910. 

C1 [>CT historische Verein des Kantons St. Gallen 1884 
bis 1S>09, Eine Denkschrift zur Feier des 50jährigen 
Bcslaades am 18. Dezember 1909. St. Gallen 1909. 

d) Erinnerung an die Jubiläumsfeier des . , . (1859 bis 
1909) vom 18, Dezember 1909. St, Gallen 1910 

fW der Socidtd d'histoire et d'arch^ologie de Gen^ve in Genf: 
Mtoioires et Documents publr^s par la . . * Tome XXXI 
(2«e s6rie tomc XJ), Livraison 2, Gcnfcve 1909. 
i Oberhessischen Geschichtsverein in Gießen: 
Mitteilungen des . Neue Folge. Siebzclmtcr Band. 

Gießen 1909. 

om hiMorischen Verein des Kantons Gtartis in Glarus: 
Jahrbuch des . . Sechsunddreißigstes Heft. Glarus 1910. 
der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften ni 
itingen: 

Nachrichten von der , , . Philologisch-historische Klasse 
IM», Heft 4 Berlin 1909. — 1910. Heft 1 und 2. 
Berlin 1910. - 1910 Beiheft. Beritn 1910, — 



46 -- 



h\ Nachrichten vun der . . . Geschäftliche Mitteilungcf 
1909. Heft 2. Berlin 1909. — 1910. Heft 1. Berlin 19ia 

49. Vom Rügrsch-Pommerischeji Geschichtsvercin zu Greifswald 

und Stralsund: 

Pommerische Jahrbücher. Herausgegeben vom 
2, Ergänzungsband. Greifswald 1910. 

50. Vom Thüringisch-Sächsischen Verein fiVr Erforschung dts 

vaterländischen Alter tums und Erhaltung seiner Denkmale 
in Halle a. S.: 
a) Jahresbericht des . . . für 1909/10. — 90./91. Verei' 

jähr. Halle a. S. 1910. 
[)) Neue Mitteilungen aus dem Gebiet histonsch-antiquai 
scher Forschungen, Im Namen des . . . herausgcgeb 
von dem Schriftführer desselben Professor Dr. K, H( 
mann in Halle a. S. Band XXJV, Heft 2. Halle a. S. 191i 

51. Vom Verein für Hamlnirgische Geschichte in Hambur 

a) Zeitschrift des . Band XIV. Zweites (Schluß-) H< 
Hamburg 1909, Band XV. Erstes Heft. Hamburg 191 

b) Mitteilungen des . . Herausgegeben vom Vereinj 
vorstand. Neunundzwanzigster Jahrgang 1909. H 
bürg 1910. 

52. Von der W et teraui sehen Gesellschaft für die gesamte Natur- 

kunde zu Hanau a. M.: 

Bericht der . . , über den Zeitraum vom E Oktober 1 
bis 30. September 1909. Erstattet von dem L Direkli 
derselben Sanitäts-Rat Dr. C Eucanus. Nehst 3 natu 
wissenschaftlichen Abhandlungen. Hanau 1910. 

53. Vom historischen Verein für Niedersachsen in Hannover: 

Zeitschrift des . . . Zugleich Organ des Vereins (u 
Geschichte und Altertümer der Herzngtümer Bremen 
und Verden und des Eandes Hadeln. Jahrgang 1909. 
Erstes bis viertes Heft. Hannover 1909, 
54- Vom Verein für Geschichte der Stadt Hannover in Hanno vcr: 
Hannoversche Gescbichtsblätter, Veröffentlichungen aus 
dem Archive und der Bibliothek der Stadt Hannover» 
Zeitschrift des . . . , der Geographischen Gesellschaft, des 
Vereins für neuere Sprachen, des Plattdütschen Vereins, 
des Museumsvercins für das Fürstentum Lüneburg, des 



I 





— 47 — 

Vereins för Geschichte und Altertümer der Stadt Einbeck 
und Umgegend und des Museumsvereins in Hameln. 
13. Jahrgang. L— 4. Heft. Hannover 1910. 

55. Vom historisch-philosophischen Verein zu Heidelberg: 

Neue Heidelberger Jahrbücher, herausgegeben vom . . . 
Band XV!. Heft 2. Heidelberg 1910. 

56. Vom Verein für siebcnbürgische Landeskunde in Her man n- 

stadt: 

a) Archiv des . . , Neue Folge. Sechsunddreiüigster Band, 
3. Heft. Herausgegeben vom Vercinsausschuß. Her- 
mannstadt 1909, — Siebenunddreißigster Band, 1. Heft. 
Hermannstadt 1910. 

b) Jahresbericht des , . . über das Vereinsjahr 1909. 
Redigiert vom Vereins-Sekretär. Hermannstadt 1910. 

57. Vom Vogtländischcn altertumsforschenden Verein in Hohen- 

leuben: 

a) Reussische Forschungen, Herrn Archiv rat Dr. Bf rt hold 
Schmidt in Schleiz zu seinem 25Jährigcn Jubiläum als 
reussischer Geschichtsforscher in dankbarer Verehrung 
der . . . etc. etc. 

b) 78,, 79. und 80. Jahresbericht. Im Auftrag des Vereins, 
herausgegeben von Diakonus Alfred Weber, Schriftführer 
des Vereins. Hohenleuben im April 1910, 

58- Vom Verein für Geschichte und Altertumskunde ?ä] Hom- 
burg v. d. Höhe: 

Mitteilungen des . . . Zehntes Heft. Homburg v. d. Hohe 
1910. 

59. Vom Verein für Thüringische Geschichte und Altertumskunde 

in Jena; 

Zeitschrift des . , . Herausgegeben von Prrif. Dr. Otto 
Dobenecker. Neue Folge. Zwanzigster Band. Der 
ganzen Folge achtundzwanzigster Band. Heft 1 und 2. 
Jena 1910. 

60. Vom Ferdinandetim für Tirol und Vorarlberg in Innsbruck: 

Zeitschrift des . . . Herausgegeben vom Verwaltungs- 
ausschusse desselben. Dritte Folge. Vierundfünfzigstes 
Heft Innsbruck 1910. 



1 








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•^»rnr -^11 Ir x.*.::niamr-l.iiTi LS Tri—r j. "i^ Tlg ^ T i ^^«^ 
^irrit r.^-'j :>'C- — >- "ri". I ^Plisrer«: 1910. 



_ 49 — 

68. Vom Historischen Verein von Niederbayern in Landshut: 

Verhandlungen des , . . Fünfund vierzigster Band. Lands- 
hut 1909. Sechsund vierzigster Band. Landshut 1910. 

69. Vom Nord böhmischen Exkursions- Klub in Leipa: 

Mitteilungen des , , . Vierteljahrs -Zeitschrift für die 
Durchforschung Nordböhmens. Schriftleitung: Dr. S, 
Hantscht'L K. von Zimmermann und Emil Neder. 
33, Jahrgang. Erstes bis viertes Heft. Leipa 1910. 

70. Vom Verein für die Geschichte Leipzigs in Leipzig: 

Schriften des ... IX. Band. Leipzig 1909. 
7L Von der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung vater- 
ländischer Sprache und Altertümer in Leipzig: 

Mitteilungen der . . . Zehnter Band, Drittes lieft. 
Leipzig 1910. 

72. Vom Hansischen Geschichtsvercin in Lübeck: 

a) Pfingstblätter des . . . Blatt VL 1910. Wismar im 
Mittelalter von Friedrich Techen. Leipzig 1910. 

bj 39. Jahresversammlung des . . . und 35. Jahresver- 
sammlung des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung 
in Danzig am 17. und 18, Mai 1910. 

c) Hansische Geschichtsblätter. Herausgegeben vom . . . 
Jahrgang 1910. Erstes und zweites Heft. Leipzig 1910. 

d) Neununddreißigster Jahresbericht des , . , erstattet vom 
Vorstand in der Versammlung zu Danzig am 17. Mai 1910. 

73. Vom Verein für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde 

in Lübeck: 

u) Zeitschrift des . . . Band 11 Heft 3. Mit einer Karte. 
Lübeck 1909. Band 12, Heft L Mit 1 Karte und 
2 Prohltafeln. Lübeck 1910. 
1») Inhaltsverzeichnis der vom . . . veröffentlichten Zeit- 
schrift Band l — IX und der vom Verein herausgegebenen 
Mitteilungen Heft 1 — 12, bearbeitet von Dr. jur. Eduard 
Hoch. Erster TeiL Lübeck 1910. 

74. Vom Museumsverein Rir das Fürstentum Lüneburg in Lüne- 

burg: 

Lüneburger Museumsblätter. Herausgegeben im Auf- 
trage des . . . von Wilhelm Reinecke, Heft 7. Lüne- 
burg 1910. 

4 




de L^tm m Lyos 

~ " " " tOQS 

le patiiMa ge des Fmcamb Catbo- 

de Lfon. 10^ Am^ Jafllct Dfaembre 1909 

fl«. 5«, 59. 60. — 11« Aflaec .^racr^F^vricr 

Kowenäire IMceiiiiire 1910. Xo. 61-66 

• Vemn fir 

ia ilagdebar^ 



Ar Stadi «m! Lud MagdefKirg. HiJI 



2, Heft 
1909. 



des , . 44. i^kF^u^ 1909. 

Itoait ieeg c b e o vom V ot a und e des . . 

Vom MdinLEer AlteiUifiisvei em tu M^idz: 

MaiBier Zettschrift Zeitschrift des Römiscli-Geniianh 
schell Ceolfal-Mtisetans und des Verdss 2ttr Edocachtmg 
der rfaeimsclieii Geschiclite and Altertümer. Jahrgang \\ 
1910 der oeoen Folge der Zeitschrift zur Erforschung 
der rhetnsscben Geschichte und Altertümer, 

78. Vom Mannheinicr Attertumsven^D uiMannhcim; i 

Mannbetmcr Geschichtsblätter, Monatsschrift (lir die Ge- 
schichte, Altertums- und Volkskunde Mannheims und der 
Pfalz. Herausgcgeb. vom . , . XI. Jahrg. 1910. No. 1 — l 

79. Vom hiÄtonschen Verein für den Regierungsbezirk Mari 

werder in Marienwerder: 

Zeitichrift des . . . !m Auftrag des Vereins hei 
gegeben von Dr. H. Rogge, Oberlehrer. Ach tu nd vi« 
zigstes Heft Marien werder 1910. 

80. Von der Gesellschaft f^r lothringische Geschichte und Alte 

tumskunde in Metz: 

Jahrbuch der . , . Einundzwanzigster Jahrgang (En 

liälfte) 1909. (Zweite Hälfte) 1910. 
Vom Public Museum of the City of Milwaukee in Milwaukee: 

a) Bulletin of the . . . Vol. I. Article I. Catalogue of th^ 
(idonata of North America by Richard A. Mullkowskt. 
Milwaukee, Wisc, U. S. A. 1910. 

b) Twcnty-Seventh Annual Report of the Board of Tmstces 
of the . . . September 1, 1908 to August 31, 1909, 
February 1910. 



81 




— 51 — 

c) Bulletin of the Wisconsin Natural Ilistory Society, 
Pubüshed with the Cooperation of the Public Museum 
of the city of Milwaukee. Aprii 1910. No. 2. — 
Juli 1910. No. 3. 

82. Vom Altertumsverein für I^fühlhausen in Thür. und Um- 

gegend in Mühlhausen in Thür.: 

Mühlhäuser Geschichtsblätter, Zeitschrift des . . . Mit 
Unterstützung der Stadt Müiil hausen in Thüringen heraus- 
gegeben von Dr, Rudolf Bemmann, Archivar der Stadt 
Mühlhauscn. Jahrgang X. 1909/10. Mühlhauscn in 
Thür. 1909. 

83. Von der Kgl. Bayer. Akademie der Wissenschaften in 

München: 

Sitzungsberichte der . , . Phüosophisch-iihilologische 
und historische Ivlasse, Jahrgang 1909, 7. Abhand- 
lung. Urkunden Friedrich Rotbarts in Italien. Fünfte 
Folge vnn llcnr)' Simonsfeld. München 1909. — 8. Ab- 
handlung, Ober die Ilypsijjylc des Euripidcs von 
Nikolaus Wecklein, München 1909. — 9. Abhandlung. 
Lesungen und Deutungen von Friedrich Vollmer, 
München 1909. — Schlußheft: Jahresübersicht. Berichte 
über die Sitzungen mit Inhaltsangaben der Vorträge, 
Verzeichnis der eingelaufenen Druckschriften. München 
1910, — Jahrgang 1910, L Abhandlung. Die Welt- 
anschauung des Tacitus von Robert von Pöhlmann. 
München 1910, - — 2, Abhandlung. Jacques Coeurs 
Beziehungen zur römischen Kurie von Hans Prutz. 
München 1910, — Ordentliche und außerordentliche 
Mitglieder der Kgl, Bayer. Akademie der Wissen- 
schaften. Ende März 1910. — 3. Abhandlung: Eine 
koptische I>arstellung des triumphierenden Christentums 
von F, W, von Bissing, ^^lünchen 1910. — 4. Abhandlung. 
Paroemiographica. Textgeschichtlichcs zur alten Dichtung 
und Religion von Otto Crusius. München 1910. — 
5. Abhandlung. Aus bayerischen Schloßinvcntaricn von 
1603, 1604 und 1680 von Henry Simunsfeld. München 
1910. — 6. Abhandlung. Zu den Deklamationen des 
Libantos über Sokratcs von Karl Maiser. München 1910. 

4^ 



— 53 



Müjisicr 1909. — Zeitschrift etc. 67. Band, 2, Ab- 
trilung, herausgegeben von dem Direktor der Pader- 
loracf Abtcilunji^ Professor Dr. Linneborn. Münster 
1909. 

[Vom hiütörischen Verein Neuburg a, D*: 

Ncüborger KoUektaneenblatt ftir die Geschichte Bayerns, 
insbesondere des ehemaligen Herzogtoms Neuburg, 
herausgegeben von dem . . . Mit vier Beilagen. 71. 
imd 72. Jahrgang. 1907 und 1908. Neuburg a. D. 

^on der Soci^t^ Ncuchateloise de Geographie inNcuchatel: 
Bulletin de la . . Tome XX. 1909/10. Neuchatel 1910. 

Vom Nordhäuser Geschichts- und Altertumsvcrcin in Nurd- 

ihausen a. Harz: 

Nordhausen und Umgegend im Jahre 1848 von Professor 
Felix Ilaese, 1. Vorsitzendem des . . . Dazu 20 Bilder 
auf Tafeln und 1 Schlußbildchen. Nordhausen a. H. 1909. 

iTam Rektorat des Künigi. alten Gymnasiums in Nürnberg: 
Jahresbericht über das . . . för das Schuljahr 1909;10, 
Mit einem Programm: Mitteilungen über die Zusammen- 
dcr Lehrerbibliothek des alten Gymnasiums 
:g nach ihren ältesten Beständen und Beschreibung 
Ihrer ältesten Drucke \, Teil. Von Ludwig Krauß, 
k. Konrektor, Nürnberg 1910. 

Rrklorat des Konigl. neuen Gymnasiums in Nürnberg: 
Jährcsberichl des . , , für das Schuljahr 1909 10, Mit 
einem Programm: Götter» Bilder und Symbole nach 
den Traktaten über fremden Dienst lAboda zara) in 
Mischna, Tnsefla, Jerusaleraer und Babylonischem Talmud. 
^ BeOage zum Jahresbericht des , . . Von Dr. Hans Blau- 
föß, k. Gymnasialprofessor. Nürnberg 1910. 

\otBL Rektorat desKgl. bayer. Realgy-mnasiums in Nürnberg: 
Jabresbericht über das . , . und die Reformschule in 
KOmbefg. Schuljahr 1909/10. Mit einer wisscnschaft- 
hcheii Beilage: Tätigkeit der Landstände in Ansbach- 
Bayrctith. 1534 bis 1541 von August Jegel, Assistent 
Kgl. Realgymnasium Nürnberg. Nürnberg 1910. 



Kg). Kv^sreaisciHde I in Nürnberg 

177. Jahresbefidrt iiicr ific . . . «od die mit ihr v«r 
bundeiie geverbticbe FörtfaildlBigssdiQle in Numbcif 
■ fir das Sctmliahr 1909/ia 

H Wisscnsdbaftiiche Bctbge xam Jalircsbericiitc der . 

K Dir EoCdcckimg und Ejfcfsdmiig der faisel ycofotwUmd 

H Voo Dr. Johannes Weinliiitner, Kgt ReaUebrer. Nore- 

berg 1910. 
94, Von der Bayerischen Landc^getrerbeanstah in Nürnberg: 
Bayerische LandesgewerbeanstaU Nörnbei^. B^dtt 
K des Verwaltongsrats über das Jahr 1909. Nürnberg 1910. 

R. Vom Germanischen Museum in Nürnberg: 

a) Anzeiger des , , Jahrgang 1909. Heft I— fV, N ttqr 
berg 1909. ^H 

b) Mitteilungen aus dem . . Herausgegeben vom D»ek- 
torium. Jahrgang 1909- Mit 32 Tafeln und zahlreich« 
Abbildungen im Text Nürnberg 1909, 

96. Von der Naturhistorischen Gesellschaft in Nürnberg: 

Abhandlungen der . . . XVIH. Band. I. Nürnberg 1909. 

97- Vom Oldenburger Verein fiir Altertumskunde und 
geschichte in Oldenburg: 

Jahrbuch für die Geschichte des Herzogtums O] 
bürg, herausgegeben von dem . . X\T11. Sc 
des . , . XXXVI. Oldenburg 1910. 

98, Vom Verein für Geschichte und Landeskunde voo Osna- 

brück (Historischer Verein) in Osnabrück: 

a) Mitteilungen des . . . Im Auftrag des Vereins heraus- 
gegeben von Bruno Krusch. Vierunddreißigster Band 1909. 

b) Register zu den Mitteilungen des . . , Band XVn bis 
XXXII. 1910. 

99. Von der historischen Gesellschaft für die Provinz Posen in 

Posen: 

a) Zeitschrift der . . zugleich Zeitschrift der historische] 
Gesellschaft für den Netzedi strikt zu Bromberg, Herau; 
gegeben von Dr. Rodgero Prümers. Vierundzwanzigstel 
Jahrgang. Erster und zweiter Halbband. Posen 1909. 

b) Historische Monatsblätter für die Provinz Posen. X, Jahr- 
gang Nu. 1 — 12, Januar bis Dezember 1909. 



»ca^ 




in 

i 




100. Vom Verein für Geschichte der Deutschen in Buhmcn 
zu Prag: 

Mitteilungen des . . . XLVIH. Jahrgang. No. I — rv. 
Nebst der literarischen Beilage. Redigiert von Dr. 
Ilorcicka und Dr. O. Weber Prag 1909. 

101. Von der Lese- und Redehalle der deutschen Studenten 
in Prag: 

61. Bericht der . . . 1909. Prag 1910. 

102. Von der Redaktion des Schwäbischen Archivs in Ra- 
vensburg: 

Schwäbisches Archiv, Organ für Geschichte, Alter- 
tumskunde, Literatur, Kunst und Kultur Schwabens, 
herausgegeben und redigiert von Amtsrichter a, D. Beck 
in Ravensburg. 27, Jahrgang 1909, Nr. 1—12, 

103. Von der Redaktion der Studien und Mitteilungen aus dem 
Benediktiner- und dem Cisterzienser-Orden in Raigern; 

Studien und Mitteilungen aus dem Benediktiner- und 
dem Cisterzienser-Orden. Redakteur: Dr. P. ]\lauriis 
Kinter, 0. S, B., Stiftsarchivar in Raigern. Jahrgang 
XXX. 4. Heft 1909. Jahrgang XXXI. L— 4, Heft. 1910. 

104. Vom historischen V^erein von Oberpfalz und Regensburg 
in Regensburg: 

Verhandlungen des , . . Sechzigster Band der gesamten 
Verhandlungen und zweiundfünfzigster der neuen Folge. 
Jahrgang 1908. Regensburg 1909. 

105. Von der Estländischen literarischen Gesellschaft in Reval: 

Beiträge zur Kunde Est-, Liv- und Kurlands, heraus- 
gegeben von der . . . Siebenter Band. 1. und 2. Heft, 
Reval 1910. 

106. Von der Gesellschaft für Geschichte und Altertumskunde 
der Ostseeprovinzen Rußlands in Riga: 

a) Sitzungsberichte der . . . aus dem Jahre 1909« 
Riga 1910, 

b) Mitteilungen aus der livländischen Geschichte. Zwan- 
zigsten Bandes drittes fSchluß-)Heft. Riga 1910. 

c) Theodor Kallmeyer weiland Pastor zu Landsee: Die 
evangelischen Kirchen und Prediger Kurlands. Bear- 
beitat, ergänzt und bis zur Gegenwart fortgesetzt von 



— 56 — 

Dr. med. G. Otto. Herausgegeben von der . . . Zweite 
Ausgabe. Riga 1910. 

107. Vom historischen Verein Rosenheim: 

Das bayerische Inn-Oberland. Organ des . . . VIII. Jahr 
gang 1909. Begründet und herausgegeben von Ludwig 
Eid. Rosenheim. 

108. Von der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde in 
Salzburg: 

Mitteilungen der . . . XLIX. Vereinsjahr. 1909. Redi- 
giert von Dr. Hans Widmann. Salzburg. 

109. Vom städtischen Museum Carolino-Augusteum in Salzburg: 

Jahresbericht des . . . 1909. Salzburg 1910. 

110. Vom Altmärkischen Verein für vaterländische Geschichte 
zu Salzwedel: 

Siebenunddreißigster Jahresbericht des ... Im Auf 
trag des Vorstands herausgegeben von W. Zahn. Magde* i 
bürg 1910. 

111. Vom historischen Verein für Württembergisch Franken in 
Schwäbisch -Hall: 

Württembergisch Franken. Neue Folge. X. Beilage 
zu den Württembergischen Vierteljahrsheften für Landes- 
geschichte vom . . . Schwäbisch-Hall 1910. 

112. Vom Verein für mecklenburgische Geschichte und Alter- 
tumskunde in Schwerin: 

Jahrbücher und Jahresberichte des . . . Fünfundsieb- 
zigster Jahrgang. Schwerin 1910. 

113. Vom Altmärkischen Museums- Verein zu Stendal: 

Beiträge zur Geschichte, Landes- und Volkskunde der 
Altmark, herausgegeben vom . . . Band III Heft 1. 
Mit 1 Tafel und vielen Textfiguren. Stendal 1910. 

114. Von der Gesellschaft für Pommerische Geschichte und 
Altertumskunde in Stettin: 

Baltische Studien. Herausgegeben von der . . . Neue 
Folge. Band XIII. Stettin 1909. 

115. Von der K. Vitterhets Historie och Antikvitets Akademien 
in Stockholm: 

Fornvännen. Meddelanden frän . . . 1909. Under 
Redaktion af Emil Ekhoff. Äxgängen 4„ 



— 57 — 



[Vom NordÜHka Muscet in Stockholm: 

Xordiska Museet, Fataburen 1909. Haft 1 tili Haft 4. 
faturhistorisk Ttdskrift. Utgifvcn af Bernhard Salin, 
fuscets Styrcsmann. 
iToo der württembergischen Kommission für Landes- 
gcscbichte in Stuttgart: 

Württembergische Vierteljahrsheftc fürLandcsgeschicIitc. 
Neue Folge. In Verbindung mit dem Verein für Kunst 
und Altertum in IHm und Oberschwaben » dem württem- 
trgischen Geschichts- und Altertums verein, dem histo- 
schcn Verein für das Württembergische Franken und 
dem Sülchgauer Altertumsverein, herausgegeben von 
der . . . XVITI. Jahrgang. 1909, Heft 1—4. StuU- 
gart 1909. 
^Gm Coppemicüs-Vcrein (ur Wissenschaft und Kunst zu 
toffi: 
^!" 'en des . . , 17. Heft. Sitzungsberichte und 
A ingen. Thorn 1909. 

der GeseUschaft Rir nützliche Forschungen in Trier: 

Römisch*germanisches Korrespnndenzblatt (Fortsetzung 

des Korrespondenzblatts der Westdeutschen Zeitschrift 

iHr Geschichte und Kunst). Nachrichten für die romisch- 

I germanische Altertumsforschung. Herausgegeben von 

m Dr. E. Krüger, Museumsdirektor in Trier. Jahrg II. 1909. 

Brom Kaiser Franz-Josef-Museum für Kunst und Gewerbe 

B Troppau: 

a) Kaiser Franz-Josef*Muscum (ur Kunst und Gewerbe 

in Troppau (Schles. I^ndesmuseum). Jahresbericht flrr 

, da» Jahr 1909. Troppau. 

b) Zdtschrift Rir Geschichte und Kulturgeschichte Oester- 
t rcichisch-Schlesicns. Herausgegeben im Auftrage des 
Ausschusses des städtischen Museums in Troppau von 
Dr. EdRiuod Wilh. Braun, Direktor des ... 5. Jahr- 
gang 1909/10. Heft 1 und 2. 
fom Musealverein für Waidhofen a. d, Ypps und Umgebung 
in Waidhofen a. d. Ypps: 

Jahresbericht des , i Jahf^ang 1910. Waidhofen 

a. d. Ypps. 1910. 



'•^'J 




.r.r Z-ner Tiin. ^.infTi fciznnrÄnn: txu 3^ Tcx^ 



I'«5l S 



b) Braunschwei^ges Magazin, Im Auftrag des , . . heraus- 
gegeben von Dr. Paul Zimmermann, Wolfcnbüttel. Fünf- 
zehnter Band. Jahrgang 1909. Wolfcnbüttel 1909, 

127. Vom Altertumsverein für die Stadt Worms in Worms: 

Vom Rhein. Monatsschrift des , . . Im Auftrag des 
Altertumsvercins herausgegeben von Professor Dr. A. 
Weckerling und Dr, Erwin Freiherr Heyl zu Herrnsheim. 
Neunter Jahrgang 1910. 

128. Vom Historischen Verein von Unterfranken und Aschaifen- 
bürg in Würzburg: 

a) Jabres-Bericht des ... für 1908- Erstattet im Namen 
des Ausschusses von dem derzeitigen Direktor des 
Vereins, Dr. Theodor Henner^ KgL Universitätsprofessor 
in WTirzburg. Würzburg 1909. 

b) Archiv des . . . Einundzwanzigster Band. Würzburg 1909. 

129. Von der antiquarischen Gesellschaft (Kantonale Gesellschaft) ' 
für Geschichte und Altertumskunde in Zürich: 

Mitteilungen der . . . Band XXVi. Heft 4. Zur , 

Geschichte der Glasmalerei in der Schweiz. II. Teil: , 

Die monumentale Glasmalerei im 15. Jahrhundert. 2. 1 lälfte, ! 

2. Abschnitt: Solothurn^ das Gebiet des Bischofs von i 
Basel und die Grafschaft Neuenburg. Von Hans Lehmann. * 
Zürich 1910, 

130. Vom Schweizerischen Landesmuseum in Zürich: 

a) Anzeiger für Schweizerische Altertumskunde. (Indi- 
cateur d'Antiquites Suisses.) j\mtliches Organ des . . ,, 
des Verbandes der Schweizerischen Altertumsmuscen 
und der Schweizerischen Gesellschaft für Erhaltung 
historischer Kunstdenkmäler. Herausgegeben von dem 
Direktorium des . . . Neue Folge. XK Band 1909. 

3. und 4. Heft. Zürich 1909. — XII. Band 1910. 
L und 2. Heft. Zürich 1910. 

b) Schweizerisches Landesmuseum. Geschenke, Ankäufe 
und Depositen im Jahre 1909. Beilage zum Anzeiger 
für Schweizerische Altertumskunde. 1910, 2. Heft. 

13 L Vom Altertumsverein rnr Zwickau und Umgegend in 
Zwickau: 

Mitteilungen des . . , Heft X. Zwickau 1909, 



— 60 — 

c> Ansrkattfte Schrifleiir 



Dr. ArnnHOe, 

3.— 12. Heft Dcxatocr 1909 — 
Xlt Band. I.—2. Heft. Oktolier 
Hntorbciie Vlerteljah isaü m ill, 
Sediger^ o. Frofesaor aa der Um 
gmg 1909. Keae Folge der 



XLtel 

19I0L 
ii>er 1910 
rtsn Dr. 

i>ap«%. xn. 

ZdtxJirät far 




idMctitswi Mfi l ictMft . Der ganzen Folge zmutdgster 
4. Heft Nachridrtcn und Notizen. Leipzig 1910. — XIIL 
gftog 1910. Neue Folge etc. etc. Der ganzen Fo%e 
tiodrvafizigster Jahrgang, 1. bis 4. Heft. Leipzig 1910 
IL Nachrichten und Notizen. 1. — 3- Heft. Leipzig 191^1 
3* Korrespondenzblatt der detitschen Gesellschaft für Anlnr 1 
pologie, Ethnologie and Urgeschichte in Hamborg. Hctior 
gegeben von Professor Dr. Georg Thilentus, Generalsekretic 
der Gej^ellschaft. Xm, Jahrgang No. 1/3, Januar — Min 
1910. — Na 4. April 1910. — No. 5. Mai 1910, - 
No. 6. Juni 1910. — No. 7. Juli 1910. — No. 8. August 
1910. — No. 9/12. September— Dezember 1910. 

4. Korrespondenzblatt de» Gesaratvereins der deutschen Gc- 
^cbichts- und Altcrtumsvereine in Berlin. Achtundfunfzigsier 
Jahrgang. 1910 No. 1 — 12. — Januar bb Dezember 1910. 

5. Protokolle der Generalversammlung des Gesamtvereins der 
deutschen Geschichts- und Altertumsvereine in Worms 1909- 
Berlin 1910. 

6. Protokolle der Generalversammlung des Gesamtvereins der 
deutschen Geschichts- und Altertumsvereine in Posen vom 
6. bis 10. September 1910. Berlin 1910. 




IIL ANHANG. 

Veränderungen im Mitgliederstande 

im Jahre 1910. 
Ausgetreten oder verstorben sind: 

1. Betßw^anger, Konrad, Buchdnickereibesitzcr, Nürnberg-, 

2. Deuerlein» George Dr. med,, praktischer Arzt, Nürnberg, 

3. Ebner von Eschenbach, Luitpold, Freiherr» k. pr. 

Ilaiiptmann a. D., Nürnberg. 

4. Ebner von Eschenbach, Robert, Freiherr, k. pr. Hauptmann 

und Kompagnicchef, Bitsch in Lothrin^'en. 

5. Ebner von Eschenbach, ^Ai^olfram, Freiherr, k. b. Haupt- 

mann a. D., München. 

6. Gebhardt, Ludwig, Kommerzienrat und Privatier Nu rnberg (t). 

7. Geng, Ludv^ig, Großhändler, Nürnberg. 

8. Goeschel, Ludwig, Privatier, Nürnberg (j). 

9. Zahn, Heinrich» geprüfter Lehramtskandidat, Nürnberg. 
10. von Imhoff, Gustav, Freiherr, Gutsbesitzer in Hohenstein 

bei Coburg (t). 
11- Kirchhoferi Otto, Dr. phil., k. Hauptmann a, D., Haiensee 
bei Berlin. 

12. Klein, Max, kaiserl. Reichsgerichtsrat, Leipzig (f), 

13. Mayer, Friedrich, k, Oberstudienrat und Gymnasialrektor, 

Nürnberg (f). 

14. Michal, Karl, k. Gymnasialprofessor a. D., Nürnberg. 

15. Miller, Ferdinand, k. Bauamtmann, Nürnberg, 

16. Nordmann, Georg, Fabrikdirektor, Nürnberg, 

17. von Praun, Eberhard, k. Geheimer Justizrat und Rechts- 

anwalt, Nürnberg (t). 

18. Raschbacher, Karl, Kaufmann, Nürnberg (t). 

19. Ruffier, Josef, Kaplan, Fürth. 

20. Sahlmann, Anton, Kommerzienrat, Fürth (f). 



— 62 - 

21, Schönamsgrubcr, Ernst, k. Justizrat und Notar i| 

Nördlingcn. 
22 von und zu der Tann-Ratsamhausen, Luitpold, Fn 

k. General der Infanterie z. D., Exzellenz, München 

23. Walther, Konradin, Architekt und k, Professor an 

Kunstgewcrbeschule Nürnberg (f). 

24. Zehlcr, Friedrich, k. Landgerichtspräsidcfit in Wür 



Neu eingetreten sind: 

1. Beck» Carl, Buchhändler und Antiquar, Leipzig. 

2. Beck, Christoph, Dr. phil., k, Reallehrer, Nürnberg. 

3. Böhm, Friedrich, Weinrcstaurateur, Nürnberg. 

4. Böttinger, Oskar, k. Überre-gicrungsrat, Nürnberg. 

5. Dietz, Johanna, Hof biichdruckereibesitzers-Witwe, Nümbe 

6. von Eheberg, Karl Theodor, Dr. phil, Ritter, k. Geheimä 

IIofrLit und Uuivcrsitätsprofcssor, Erlangen. 
1. Ficker, G,, Librairie generale et internationale, Paris. 
8- Hallcr von Hallerstein, Max, Freiherr, k* Kittmeister a. I 

Nfünchcn und S. Alban. 
9, Haller von HaOerstein, Ulrich, Freiherr, Groß-Fiottbed 

bei Hamburg. 

10. Härder, Michael, Dr. med., k. Bezirksarzt, Nürnberg. 

11. Heide, Gustav* Dr. phil, k, Professor, Nürnberg. 

12. Höhn, Heinrich, Dr. phil, Praktikant am Germanische 

Nationalmuseum, Nürnberg. 

13. Kann, Paul, k. Postrat, Nürnberg. 

14. Näpflein, Johann, Weinwirt, Nürnberg. 

15. Nagel, Friedrich August, Architekt, Nürnberg, 

16. Riedner, Gustav, Dr. phil., k. Gymnasiallehrer, Nürnber 

17. Schmidt, Martin, Katechet, Nürnberg, 

18. Süßheim, Max, Dr. jur. et phiU, Rechtsanwalt und I^and^ 

tagsabgeordneter, Nürnberg. 

19. ^Ä^eigel J. H., Direktor, Zürich. 

20. Wirth, Konrad, k. Pfarrer, Nürnberg. 




63 — 



Verzeichnis der Mitglieder. 



Vorstandsehaft und Aussehuß: 

1. Vorstand: von Kreß, Georg, F^reiherr, r>r. |>hiL, k. Justizrat 

und Rechtsanwalt, 
fl. Vorstand: MummenhofF» Ernst, Dr. phiL, Archivrat und 

Vorstand des Stadtarchivs und der Stadtbibliothek. 
Schriftluhrer: Reicke, Emil« Dr. phil., Kustos an der 

Stadtbibliothek und am Stadtarchiv, zugleich Vereins- 

bibliothekar. 
II. Schriftführer: Hampe, Theodor, Dr. |*hil, II Direktiif des 

Germanischen Nationalmuscums, 
Schatzmeister: Cnopf, Karl» Kommerzienrat und Direktor der 

Vereinsbank. 



von Bezold, Gustav, Ritter, Dr. phib, \. Direktor des 
Germanischen Nationalmuseums. 

Geyer, Christian, Dr. thcul., k. Hauptprediger. 

Mayer, Friedrich, k. Oberstudienrat und Gymnasialrektor (fV 

Schulz, Fritz Traugott, Dr. phiL, Konservator am Germanischen 
Nationalmuseum. 

Stocr, Friedrich, rechlskundifjcr Magistratsrat, Nürnberg. 

von Tucher, Christoph, Freiherr, k, Kämmerer und Regie- 
rungsrat a. D. 



L 




Ordentliche Mitglieder. 



1. Adam, Heinrich, k. Notar in Ingolstadt. 

2. Altdorf, Stadtgemeinde. 

3. V, Axthclm, Hans, k. Regrerungsrat und Bezirksamtmano^ 
Nürnberg. 

4. Baalß, Hans, Dr. phil, städt. Amtstierarzt, Nürnberg. 

5. Barth, Wilhelm» Kaufmann, Nürnberg. 

6. Bauerei ß, Friedrich, Großbuchbinderei, k. Hoflieferant, 

Nürnhcrj^. 

7. Bauricdcl, Paul, Kommcrzienrat und Kunstmühlbesitzcr, 

Nürnberg. 

8. Bayerlein, Wilhelm, Musikdirektor Nürnberg. 

9. Bechmann, Heinrich, c;ral>Iiändler, Nürnberg. 

10. Beck, Carl, liiichliändlcr und Antiquar, Leipzig. 

11. Beck, Christoph, Dr. i>hil., k. Realichren Nürnberg. 

12. Beckh, Anton, Privatier, Nürnberg. 

13. Beckh, August, Privatier, Nürnberg. 

14. Beckh, Georg Albert, Kommcrzienrat und FabrikbesiUe. 

Nürnberg. 

15. Beckh, Georg, Privatier, Nürnberg. 

16. Beckh, Hans, rrchtsktindiger Magistratsrat, Nümbergi 
17 Beckh, Theodor, Kommcrzienrat, Fabrikbesitzer und 

Gemcinflebevollmächtigter^ Nürnberg. 

18. Beckh, Wilhelm, Dr. med,, k, llofrat und Krankenhaus- 
Oberarzt a. D., Nürnberg. 

19» V, Behaim, Friedr., Frhr., Stiftungs- Administrator, Nürnberg. 

20. V. Behaim, Wilhelm. Freiherr, Gutsbesitter, Nürnberg. 

21. Bemsel, Ludwig, Kommerzienrat und Direktor der Verei 

bank, Nürnberg. 

22. Berlin, Ernst, Kaufmann, Nürnberg. 

23. Berlin, Max, k. Oberlandesgerichtsrat a. D., Nürnberg. 

24. Besels, Heinricht Kaufmann, Fürth. 

25. Bezirks -Lehrer -Verein Nürnberg -Stadt, l. Vorstand 

Simon Schüler. 



4 




i 



— 65 ^ 



126. V. Bezold, Gustav, Ritter, Dr. phil., I. Direktr>r des 
Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg. 

27. Bibliothek, königliche, Berlin. 

28. Bibliothek des Reichstages, Berlin. 

29. Biede, Wilhelm, Kiinstanstaltbesitzer, Nürnberg. 

30. Bing, Ignaz, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

31. Bing, Siegfried, Dr. jur. et rer. pol., Rechtsanwalt, 

Nürnberg. 

32. Birkner* Georg» Kaufmann, Nürnberg. 

33. Bischoffi Th,, k. Studienrat und Rektor der k. Kreisreal- 

schule I, Nürnberg. 

34. Bitterauf, Theodor, Dr. phil., k. a. o, Univcrsitätsprofessor, 

München. 

35. Bock, Georg, jiriv. Zahnarzt, Nürnberg. 

36. Böhm, Friedrich, Weinrestaurateur, Nürnberg. 

37. Boelitz, Martin, Kaufmann, Nürnberg, 

38. Böttinger, Oskar, k. Oberrcgicrungsrat, Nürnberg, 

39. Brabant, Arthur, Dr, phil., k. sächs. Archivrat, Dresden, 

40. Braun, Christian, Rentier, Nürnberg. 

41. Brendel, Rudolf, k. Pfarrer, Nürnberg. 

42. Brochier, Franz, k, Professor und Direktor der k. Kun&t- 

gewerbeschule, Nürnberg. 

43. Brügel, Theodor, k. Landgerichtsdirektor a. D., Nürnberg. 

44. Bürger, Leonhard, Architekt, Nürnberg. 

45. Burckhard, Heinrich, k. Rcgicrungsrat und Rentamts- 

vorstand, Nürnberg. 

46. Cnopf, Heinrich, k. stellv. Landgerichtsdirektor, Nürnberg. 

47. Cnopf, Karl, Kommerzienrat, Bankdirektor und Gemeinde- 

bevollmächtigter Nürnberg. 

48. Cnopf, Rudolf, Dr. med. und prakl. .\rzt, Nürnberg. 

49. Denneniiarck, Heinrich, Architekt und Maler, Nürnberg. 

50. Dietz, Georg, Kommerzienrat, Kaufmann und k. Handels- 

richter, Nürnberg. 
5L Dietz, Johanna, Hofbuchdruckereibesitzcrswitwe, Nürnberg. 

52. Dietz, Karl, 1. Vorstand der Bayerischen Notenbankfiliale» 

Nürnberg. 

53. Dittmann, Julius» k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 

54. Donaubauer, Stephan, Dr. phii., k. Professor a.D., Nürnberg. 

5 



I 



f 



— 6d — 

55. Dormitzcr, Sigmund, Dr. jur., Rechtsanwalt, Kümbcfg. 

56. Duisberg, Edmund, Kaufmann, Nürnberg. 

57. Ebner v. Eschenbach, Karl, Freiherr, Katechet, Nümberf ' 

58. Eckart, ^^alfried, Kaufmann, Nürnberg, 

59. Eckart, ^Vilhelm, Kaufmann, Nürnberg, 

60. Eckstein, G, V., Fabrikbesitzer u. Kommerzicnral, Nürobe 

61. Edelmann, Moritz, Buchhändler und Antiquar^ N£ 

62. V. Eheberg, Karl Theodor, Ritter, Dr. pbiL, k. G«Ii 

Hofrat und Universitätsprofessor, Erlangen. 

63. EnsUn, Heinrich, Kaufmann, Nürnberg. 

64. Epenstein, Hermann, Dr. med., Gutsbesitzer and k. 

arrt a. D., Schloß Veldenstein bei Neuhaus. 

65. Erberich, P. C, städtischer Baumeister, Nürnberg. 

66. Eßlinger, C, kais. Postdtrektor a. D. in Schloß ReichelsdoffT" 

67. Eßlinger, Ludwig, Dr. jur,, Rechtsanwalt, Nürnberg, 

68. Faber, Ernst, Kommerzienrat und Rentier, Nürnberg. 

69. FalkenstÖrfer, J. F., Kaufmann und Magistratsrat, Nürnberg. 

70. Faubel, Joseph, k. Notar und Justizrat, Nürnberg. 

71. Fechheimer, Albert, Kaufmann, Nürnberg. 
12, Pcuerlein, Wilhelm, rechtsk. Magistratsrat a. D., Nürnberg. 

73. Ficker, G., Librairie gdndrale et internationale, Paris. 

74. V. Forster, Sigmund, Dr. med., k. Hofrat und Augena 

Nürnberg. 

75. Frobenius, R. Göttlich, k. Regierungsrat a. D., Nürnberg 

76. Frommann, Karl, Dr. phil., k. Studienrat und Gymnasial- 

profcijsor, Nürnberg. 

77. Fürst, Wilhelm, Dr. phil., k. Kreisarchiv assessor, Nürnberg. 

78. V, Furtenbach, Friedrich, k. Major z. D., München. 

79. Gallinger, Jakob, Kommerzienrat und Großhändler, 

Nürnberg. 

80. Gebert, Karl, Numismatiker, Nürnberg. 

81. Gebhardt, August, Dr. phil., k. außerordentl Universil 

professr>r, Erlangen. 

82. V. Gerngros, Ludwig, Ritter, Geh. Kommerzienrat, 

Nürnberg. 

83. Gerngros, Wilhelm, Kommerzienrat, Nürnberg. 

84. Gesellschaft Museum, eingeschriebener Verein, Nürnberg. 

85. Geyer, Christian, Dr. theol , k. Hauptprediger, Nürnberg. 





r 



67 — 



86. Glafey, Karl» Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

87. Glafey, Karl» Prokurist» Nürnberg. 

88. Glauningi Friedrich, Dr. phil., k. Professor und Schulrat, 
Nürnberg. 

89. Göschel, Johann, Stein metzmeister, Nürnberg. 

90. Gombrich, M., Instituts Inhaber, Nürnberg. 

91. Graf, Alfred, Dr. phil., Praktikant am (icrmanischcn 
Nationalmuseum, Nürnberg, 

92. Grasser, Johannes, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 
Nürnberg. 

93. Griebel, P., k. Pfarrer, Hcroldsbcrg. 

94. Groß, Eduard, k. Ciymnasialprofcssor und Konrektor, 
Nürnberg, 

95. Groß, Hans, Dr. med. und prakt. Arzt, Nürnberg. 

96. Groß, Oscar^ Ingenieur, Nürnberg, 

97. von Grundherr, Georg, k. Justizrat, München. 

98. von Grundherr, Karl, IL Vorstand der Notenbankfilialc» 
Nürnl>crg. 

99. von Grundherr, Karl, k, Rittmeister und Eskadronschef» 
Nürnberg. 

100. von Grundherr, Oskar» k. Major, München. 

101. Gümbel, Albert, k. Kreisarchivassessor » Nürnberg. 

102. Günther, Sigmund, Dr, phil., k. Professor an der tech- 
nischen Hochschule und Landtagsabgeordneter, München. 

103. Gütermann, William, Kaid'mann, Nürnberg. 

104. Gunzenhäuser, Jakob, k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 

105. Gutmann. Ludwig, Kaufmann, Nürnberg. 

106. Guttmann, Samuel, Kommcr^ienrat und Kaufmann, 
Nürnberg. 

107. Haas, Chn Ed., Kommerzienrat, Fabrikbesitzer und 

Gemeindcbevollmächtigter, Nürnberg. 

108. Hagen, Rudolf, Dr, phil., k. Stadtpfarrer, Nürnberg. 

109. Haller v. Hallerstein, Friedrich, Freiherr, Rcgienings- 
assessor, Zabern im Elsaß. 

110. HaUer v. Hallerstein, Karl, Freiherr, k. Forstmeister, 
Garmisch. 

in. Hallcr V. Hallerstein» Max, Freiherr, k. Rittmeister a. D,, 
München und S, Alban. 



— 68 — 



I 
I 



112. Haller v, Hallcrstcin, Sigmund, Freiherr, Dr. 
Landtagsabgeordneter, Nürnberg. 

113. Haller v. Hallerstcin, Ulrich, Freiherr, Groß-Flottb 
bei Hamburg. 

114. Hamnxerbacher, Otto, Ingenieur, Nürnberg. 

115. Hampe, Theodor» I>r. phil,, U. Direktor des German 
Nationalmuseums, Nürnberg. 

116. Härder, Michael, Dr. med,, k, Bezirksarzt, Nürnberg, 

117. V. Harsdorf. Alexander, Freiherr, k, Oberst und 
Regimentskommandeur a. D., München. 

118. V- Harsdorfsche Familienstiftung, Nürnberg. 

119. V, Harsdorf, Friedrich, Freiherr, k. Kämmerer 
Landgerichtsdirektor a. D., Nürnberg. 

120. V. Hauberrisser, G„ Ritter, k. Akademie-Professor 
Architekt, München. 

121. Hauck, Jakob, k. Dekan und Stadtpfarrcr, Nürnberg. 

122. Haußel, Leonhard, k. Hauptmann und Kompagnie-Chef, 
Nürnberg. 

123. Heerdegen, Theodor, Dr. jur., k, Landgerichtsrat^ 
Nürnberg. 

124/ Heerwagen, Heinrich, Dr. phil., Konservator am 
Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg. 

125. Heide, Gustav, Dr. phiL, k. Gymnasialprofessor, Nümbc 

126. Helm, Karl, Kaufmann und Magistratsrat, Nürnberg. 

127. Heimcran, Christian, Kommerztenrat und Fabrikbesit 
Nürnberg, 

128. Held, Friedrich, Kaufmann, Nürnberg. 

129. Held, Sigmund, Dr. jur., k. justizrat und Rechtsam 
Nürnberg. 

130. Herold, Maximilian, Dr., k. Kirchenrat, Dekan und 
Stadtpfarrer, Neustadt a. A. 

131. Hesse, Georg, Kommerzienrat und Kaufmann, Nürnbc 

132. Hesselberger, David, Kaufmann, Nürnberg. 

133. Hesselberger, Max, Kaufmann, Nürnberg. 

134. Hetzel, Hermann, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

135. Hilpert, Daniel, k. Justizrat, Nürnberg. 

136. V. Hirschberg, Karl, Frhr., k, Kämmerer und General- 
leutnant z. D., Exzellenz, in Schloß Hirschberg bei Weilheim, 






Höhl, Joseph, k. Geh. Justizrat und Notar, Nürnberg. 
. Höhn, Heiorich, Dr. phil., Praktikant am germanischen 

Nationalmuseum, Nürnberg. 
, Hofbibliothek, kaiserliche und königliche, Wien, 
. Hofmann, Georg, kais. Reichsgerichtsratj Leipzig. 
, Hofmann, Hans, Dr. phil., Chemiker an der Bayer 

Landesgew erbe anstatt; Nijmberg. 
. V. Holzschuher, Ludwig, Frhr, k, Hauptmann bei der 

Pulverfabrik in Hanau. 
43* Hopf, Eduard, Kaufmann und Gemeindebevollmächtigter, 

Nürnberg. 

Hopf» Hans^ Kaufmann, Nürnberg. 
, V. Imholf, Friedrich, Frhr,, Fabrikdirektor, Augsburg, 

V. Imhoff, Hans, Frhr., k. Hauptmann, Nürnberg. 
. V. ImhofF, Karl, Frhr., k. Kammerjunker und Bemksamts- 

assessor, München. 
^ 148. V. Imhoff-Spielberg, Max, Frhr., Gutsbesitzer, Stcyr, 

Oberosterreich, 

149. V. Imhoff, Wilhelm, Frhr., k. Oberleutnant, Nürnberg. 

150. v< Jäger, Ferdinand, Ritter, k. Geheimer Hofrat und 
Bürgermeister a. D., Nürnberg. 

151. Jacob, Rudolf, k. Landgerichtsrat, Nürnberg, 

152. Jegel, August, k. Studie nlehr er» Bergzabern. 

153. Jordan, Christoph, k. Pfarrer, Rcppersdorf b. Kitzingen. 

154. Josephthal, Emil, Justizrat, Rechtsanwalt und Gemeinde* 
bevuÜmächtigter, Nürnberg. 

155. Jung, Heinrich, Kaufmann, Nürnberg. 

156. Junghaendel, Edmund, Kaufmann, Nürnberg. 

157. Hamann, Johann, k. Professor, München. 

158. Kann, Paul, k. Postrat, Nürnberg. 

159. Kellner, Georg, Kunstmaler, Nürnberg, 

160. Kern, Hans» k. Studienrat und Gymnasialprofessor, 
Nürnberg. 

16L Kieser, Hans» Architekt und Lehrer an der städtischen 
Baugewerkschule, Nürnberg. 

162. Killinger, German, kais. Geh. Regierungsrat, Straßburg. 

163. Killinger, Hans, Kaufmann, Nürnberg. 

164. Klein, ^Vilhelm, k, Amtsrichter, Nürnberg. 




177 Kg^ V, 

17K. KrteC w, 

mmd Ifa^or ni Gcscrabtab der Sv 
179. Kraft w. KriMii i Hr'm . Geors* Fcte^^ Dr. pU^ k. 

MO. KrcS w. K fCM C Dtcii i, Gustav. Frfcr^ k. 

HattpUnMm tmd Batte3ie<!liel, 
ftl. Krtft T. Kr^vsenstein« Karl, Frtir., k. 

Iffkniberg. 
103. Kraft V, KresMnstem« Karl, Frhr., k. Kämmerer 

BeffrktfftiDtsaMCMor, Retchgiihaü, 

183. Kreft v, Kressenstem, Otto, Frhr, k. General der Kavmllene 
u. kommanriierender General des Ul. Anncekorps, Exzetletu, 
Nürnberg, 

184, Xuczynski, Robert, Dr. phiL, Direktor des statistischen 
Amt«, Schöneberg. 

IHTt Kts|(ler, Lot, Kommerzienrat and Magistratsrat, 
Nürnberg. 




— 71 — 



1 186» Kuhlo, Richard, Kommerzienral und Generaldirektor, 

m Nürnberg. 

P 187. Kurz, Franz, Fabrikbesitzer, Nürnberg, 

188- Lambrecht, Hermann, Fabrikbesitzer und k. spanischer 
Konsul, Nürnberg. 

189. Lang, Bernhard, Großhändler und k. schwed. ii. dän. 
Generalkonsul, Nürnberg. 

190. Lauer, Job,, Fabrikbesitzer und herzogh Coburg- gothaisch er 
I Hoflieferant, Nürnberg. 

191. Lauffer, Otto» Dr. phil., Professor und Direktor des 
I ^luseums für hamburgische Geschichte, Hamburg. 

192: Leistner, Georg, Bildhauer und Lehrer an der Kunst- 
gewerbeschule, Nürnberg. 

193. Lconhardy, H,, Kommerzienrat und Direktor der Ver- 
einij^tcn Pinselfabriken, Nürnberg. 

194. Leopold, Paul, Kaufnnann, Nürnberg. 

195. Leuchs, Wilhclni, Kommerzienrat und Kaufmann, 
Nürnberg. 

196. Lcy, Hans, Dr. phil, k. Reailehrer, Nürnberg. 

197. Lochner. Friedrich, Dr. med,, k. Medizinalrat und Bezirks- 
arzt a. D., Nürnberg. 

198. Loeber, Karl, Kaufmann, Nürnberg. 

199. Löffelholz v, Kolberg, Friedrich, Frhr,, k, Rittmeister 
und Eskadronschcf, Nürnberg. 

200. Löffclholz V. Kolberg, Georg, Frhr., k. Hauptmann und 
Batterie-Chef, Fürth. 

201. Löffelholz v. Kolberg, Karl» Frhr., k. Hauptmann a. D., 
München. 

202. Löfifler, Christian, Kaufmann, Nürnberg. 

203. Löfftz, Theodor, Kaufmann, Nürnberg, 

204. Lösch, Ernst, Landschaftsmaler, Nürnberg. 

205. Lotte r, Konrad» Privatier, Nürnberg. 

206. Luckmeyer, Johannes, Privatier, Nürnberg. 

207. Maas, Markus, Dr. med., Hofrat und pr. Arzt, Nürnberg. 

208. Marlier, Julius, Kommerzienrat und Kaufmann, Nürnberg. 

209. Maser, Friedrich, Kommerzienrat und Kaufmann, 
Nürnberg. 

210. Maser, Konrad, Kaufmann, Nürnberg. 



21. Schönamsgruber, Ernst, k. Justizrat und Notar a. D., 

Nördlingen, 

22. von und zu der Tann-Ratsamhausen, Luitpold, Freiherr, 

k, General der Infanterie z. D.^ Exzelleriz, München, 

23. Walther, Konradin, Architekt und k, Professor an der 

Kunst]^^e\verl»eschulc Nürnberg (f). 

24. Zehler, Friedrich, k. Landgerichtsijräsident in Würzburg. 



Neu eingetreten sind: 



Beck, Carl, Buchhändler und Antiquar, Leipzig. 
Beck, Christoph, Dr. phil., k. Reallehrer, Nürnberg. 
Böhm, Friedrich, Weinre staurate ur, Nürnberg. 
Böttinger, Oskar, k. Oberregierungsrat, Nürnberg. 

5. Dietz, Johanna, llofbuchd ruckerei besitzers-Witwe, Nürnberg. 

6. von Eheberg, Karl Theodor, Dr. phiL, Ritter, k. Geheimer 

Ilofrat und Universität-S])rofcs.sor, Erlangen. 

7. Ficker, G*, Librairie gi-n^rale et internationale, Paris. M 

8. Haller von Hallerstein, Max, Freiherr, k. Rittmeister a, D,, 

München und S. Alban. 

9. Haller von Hallerstein, Ulrich, Freiherr, Groß-Flottbeck 

bei Hamburg. 
10. Härder, Michael, Dr. med., k. BeEirksarzt, Nürnberg. 
IL Heide, Gustav, Dr. phil., k. Professor, Nürnberg. 
12. Höhn, Heinrich, Dr. phü., Praktikant am (Germanischen 

Nation aimnsfiim, Nürnber<:j; 
13- Kann, Faul, k. Postrat, Nürnberg. 

14. Näpfiein, Johann, VVeinwirt, Nürnberg. 

15. Nagel, Friedrich August, Architekt, Nürnberg. 

16. Riedner, Gustav, Dn phil,, k. Gymnasiallehrer, Nürnberg 

17. Schmidt, Martin, Katechet, Nürnberg. 

18. Süßheim, Max, Dr, jur. et phiL, Rechtsanwalt und Land- 

tagsabgeordneter, Nürnberg. 

19. Weigel, J. H., Direktor, Zürich, 

20. Wirth, Konrad, k. Pfarrer, Nürnberg, 




L 




Vorstandschaft und Ausschuß 




!. Vorstand: von Kreß, Georg, Freiherr, Ür, iiliil., k. Justizrat 
und Rechtsanwalt. 

II. Vorstand: Mummenhoff, Ernst» E)r. phiL, x\rchivrat und 
Vorstand des Stadtarchivs und der Stadtbibliothek, 

I. Schriftführer: Reicke» Emil, Dr. phil. , Kustos an der 
Stadtbibhothek untJ am Stadtarchiv, zugleich Vereins- 
bibliothekar. 

IL Schriftführer: Hanxpe, Theodor, Dr. phiL. IL Drrektor des 
Germanischen Natiunalmuseums. 

Schatzmeister: Cnopf» Karl, Kommerzicnrat und Direktor der 
Vereins bank. 



von Bezold, Gustav, Ritter, Dr. phil, L Direktor des 
Germanischen Nationalmuseums. 

Geyer, Christian, Dr. theol, k. Hauptprediger. 

Mayer, Friedrich, k. Oberstudienrat und Gymnasialrektor (t). 

Schulz, Fritz Traugott, Dr. phil., Konservator am Germanischen 
Nationalmuscum. 

Stoer, Friedrich, rechtskundiger Magistratsrat, Nürnberg. 

von Tucher, Christoph, Freiherr, k. Kämmerer und Regie- 
rungsrat a. D. 



— 74 — 



26'). Reimaim, Arnold, Dr. phiL, G^^nnasiallehrer und 
Stadtschulinspektor» Berlin. 

266. Reißmann, Julius, Privatier, Nürnberg. 

267. Rcitz, Oskar, Goldschmied, Nümberg- 

268. Rettelbusch, E., Architekt, Nürnberg. 

269. Rhau, Georg, Kaufmann, Nürnberg. 

270. Rheinisch, Fritz, k. Landgerichtsrat, Zweibrückeo. 

271. Richter, Emil, Kaufmann, München. 

272. Riedner, Gustav, Dr. phil., k. Gymnasiallehrer» Nö 

273. Riegel, Wilhelm, Dr. med., Augen- und Nervenari«, 
Nürnberg. 

274. V, Rieppel, A,* Ritter, Dr. Ing., k. Baurat und Fah 
direkter, Nürnberg. 

275. Ritter, Lorenz, Kupferstecher und Maler, Nürnberg. 

276. Ritter, Wilhelm, Maler, Nürnberg. 

277. Rößner, Joh, Wolfg,. Bildhauer und k. Professor an 6ti\ 
Kunstgew erbeschule, Nürnberg. 

278. Rohmer, Eugen, k. Landgerichtsdirektor, Nürnberg; 

279. Romstöck, Franz Sales, k. Lycealprofessor, Eichstait 

280. Rosenfeld, Jakob, Großhändler, Nürnberg. 
28L Rosenfeld, Leonhard, Dr. med., Spezialarzt fiir or 

pädische Chirurgie, Nürnberg. 

282. Rupprecht, Karl, Kaufmann, Nürnberg. 

283. Sachs« Karl, Kommerzienrat und Großhändler, Nüf 

284. Sander, Paul, Dr. phil., Privatdozent, Berlin. 

285. Schäfer, Karl, Dr. phil., Assistent am Kunstgewer 
museum, Bremen. 

286. Schätzler, J. A., Feingoldschlägereibesitzer, Nürnberg. 

287. V. Schallcm, Karl, Ritter und Edler, kgl. Oberst a. 
Nürnberg. 

288. Scharrer, Viktor, Kaufmann, Nürnberg. 

289. Scheck, Bernhard, Architekt, Nürnberg, 

290. Scheuplein, Alfred, Ingenieur, Würzburg, 

291. von Schcurl, Eberhard, Freiherr, Dr. jur., k. Bezirf 
amtsassessor, Nürnberg. 

292. Schilling, Friedrich, Dr. med., Hofrat und prakt. 
Nürnberg. 

293. Schilling, Theodor, k Italien. Konsul, Nürnberg. 



Schmeißncr* Jakob, Architekt, Nürnberg. 

Schmidmcr, Christian^ Kummerzienrat und Fabrikbesitzer, 

Nürnberg. 

296. Schmidmer, Eduard, Dr. phiL, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

297. Schmidmer, Georg E.. Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

298. Schmidt» August, Kaufmann, Nürnberg, PlobenhofstraBe. 
( 299. Schmidt, August, Kaufmann, Nürnberg, Frommaniistraße, 

300. V. Schmidt, Christian, Ritter, k. Oberlandcsgcrichts- 
jträsident a. E)., Exzellenz, Nürnberg. 

301. Schmidt, HanSp Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

302. Schmidt, Heinrich, k. Landgerichtsrat, Nürnberg» 

303. Schmidt, Joseph, Bankdirektur a. D., München. 

304. Schmidt, Martin^ Katechet, Nürnberg. 

305. Schmitz, Joseph, k. Professor und Architekt» Nürnberg. 

306. Schncbel, Michael, Kaufmann, Nürnberg. 

307. V, Schneider, Heinrich, Ritter, k. Oberlandesgcrichts- 
präsident, Exzellenz, Nürnberg. 

308. Schoenner, Georg, Kommerzienrat und FabrikbesitiEer, 
Nürnberg. 

309. Scholler, Heinrich, k. Pfarrer, Nürnberg. 

310. Schornbaum, Karl, D, Dn, k. Pfarrer in Alfeld. 

311. Schräg, Eduard, k. Forstmeister, Schaidt (Rheinpfak). 

312. Schräg, Karl, k, k. Konsul und k. Hofbuchhändler, 
Nürnberg. 

313. Schrötter, Georg, Dr, phil, k, Kreisarchivar, Nürnberg. 

314. V, Schubert, Hans, Dr, phiL, Geh. Kirchenrat und ord. 
Uni versitäts Professor, Heidelberg. 

315. Schuh, Eduard, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

316. V. Schuh, Georg, Ritter, Dr. jur., Geheimrat und Ober- 
bürgermeister, Nürnberg. 

317- Schuh, Heinrich, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

318. Schultheiß, Oskar, k. Postrat, Nürnberg. 

319. Schulz, Fritz Traugott, Dr. phil,, Konservator am 
Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg. 

320. Schulz, Otto, Architekt und Professor an der k. Kunst- 
gewerbeschule, Nürnberg, 

321. Schütte, Ludwig, Kaufmann, Nürnberg. 

322. Schütz, Hans, k. stellv. Landgerichtsdirektor, Fürth, 



76 — 



L323. 

324. 
I 325. 
L326. 
PS27. 

328. 

329. 

330. 

331. 



I 



332, 
333. 

334. 

335. 
336. 

337. 

338, 
339. 
341K 
341. 

342. 
343. 
344. 

345. 

346, 

347. 

348. 

349. 

.350. 



Schwanhäußer, Eduard, Dr. jur,, Fabrikbesiuer, 

Nürnberg. 

Schwarz, August, k, Oberstabsveterinär, Nürnberg. 

Schwarz, Gottlieb, städt. Geometer a. D,, Nürnberg. 

V. Sch-warz» Benedikt, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

V. Schwarz» Louis, Pri%'atier, Müncben. 

Schwemmer, Hans, Privatier, Nürnberg, 

Seegy, Otto, Architekt und stärlt. Ingenieur, Nürnberg. 

Seuffer, Fritz, Buchhändler, Bayreuth. 

V. Seydlitz, ^Valdemar, Dr. phil., k. sächs. Geh, Rr ] 

gierungsrat, Dresden. 

Seyler, Emanuel, k. Hauptmann a, D., Nürnberg. 

Silberschmidt, Wilhelm, Dr. jur., k. Oberiandesgerichtsrat, 

Zweibrücken. 

Simonsfeld, Henry, Dr. phiL u. a. ö. Universitätsprofes 

München. 

Sippel, Otto F-, Kunst- und Buchhändler, NümbergJ 

Sixt, Friedrich, k. Oberstleutnant z. D., verwendet »ri 

k. b, Kriegsarchiv, München. 

Soergel, Konrad, Rechtsanwalt, Nürnberg. 

Solger, Friedrich, Privatier, Nürnberg, 

Speiser, Theodor» Kaufmann, Nürnberg. 

Spindkr, Joseph, k. Landesgenchtsrat, Nürnberg. 

Stahl, Daniel, kais. Bankas.sessor und k. bayer. Hauptmar 

der Reserve in Stolp in Pommern, 

Stahl, Job, Christoph, Privatier, Nürnberg, 

Stahl, Karl, Kaufmann, Nürnberg, 

Starck, Max, Privatier und Gemeindebevollmächtigter, 

Nürnberg. 

Staudt, Erdmann, Kommerzienrat, Fabrikbesitzer, G« 

meinclebevollmächtigter und k. b* Hoflieferant, NümbergJ 

Steindorff, Hermann, Architekt und k. Professor a. D,, 

Nürnberg, 

Stengel, Walter, Dr. phil., Kustos am Germanjschcd 

Nationalmuseum ^ Nürnberg. 

Stich, Karl, Buchdruckereibesitzer, Nürnberg. 

Stoer, Friedrich, Privatier, Nürnberg, 

Stoer, Friedrich, rechtskundiger Magistratsrat, Nürcit 





— 77 — 



iL Stromer von Reichenbach, Wilhelm, Freiherr, Rechts- 
praktikant, München. 

2. Strunz, Hans, k. Verwalter in Hof. 

3, Strunz, Oskar, k. Landgericbtsdirektor, Fürth. 

354. Stündt, Max, Kaufmann, Nürnberg. 

355. Süßheim, Max, Dr. jur. et phil., Rechtsanwalt und Land- 
tagsabjTJeordneter, Nürnberg, 

356. Supf, Karl, Fabrikbesitzer, Berlin. 

357. Supf, Wilh., Kommerzienrat und Fabrikbesitzer» Nürnberg. 

358. Tafel, Wilhelm, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

359. V. Thäter, Gottlieb, k, Generalmajor t, D., Weiherhaus 
bei Feucht. 

360. Theisen, August, Kaufmann, Nürnberg. 

361. Thielmann, Ph., Dr. phil, k. Oberstudienrat und 
Gymnasialrektor in Nürnberg. 

362. V. Tucher, August, Freiherr, Rittergutsbesitzer, 
Feldmühle. 

363. V* Tucher, Christoph, Freiherr, k. Kämmerer und Regie- 
rungsrat a, D., Nürnberg. 

364. V, Tucher, Friedrich, Freiherr ^ k. Forstmeister a. D., 
Simmeisdorf. 

365. V. Tucher, Heinrich, Freiherr, k. Kämmerer, Staatsrat 
i. a. o. D., außerordentlicher Gesandter und bevollmäch- 
tigter Minister, Exzellenz, Wien. 

366. V, Tucher, Heinrich, Freiherr, k. Kämmerer und Lega- 
tionsrat a. D., München. 

367. V. Tücher. Karl, Freiherr, Rittergutsbesitzer, Augsburg. 

368. V. Tucher, Sigmund, Freiherr, Rittergutsbesitzer, 
München. 

369. V. Tücher, Theodor, Freiherr, k. Kämmerer und Ritter- 
gutsbesitxer, Leitheim. 

370. Tuchmann, Ernst. Kommerzienrat, Großhändler und 
k. Handel srichlerj Nürnberg. 

371. Tuchmann, Friedrich, Großhändler, Nürnberg. 

372. Turnverein Nürnberg, Nürnberg. 

373. Umversitäts-Bibliothek, k., München. 

374. Versen, Max, Chefredakteur u. Gemeindebevollmächtigter, 
Nürnberg. 



— 78 — 



t 



375. Vogt, Wilhelm, Dr. phil, k. Oberstudienrat und Gymn; 
rcktor a. D., Nürnberg. 

376. Voit, Friedrich, Dr. med., k. flofrat und prakt. 
Nürnberg. 

377. V. Volckamer, Friedrich, k. Hauptmann und Komp; 
chef, Nürnberg. 

378. V. Voickamer, Guido, Rentier, München. 

379. Volkert, Johannes, k. Kirchen rat, Dekan und Pfar 
Nürnberg. 

380. Volksbildungs verein Nürnberg* 

381. Vollhardt, Oscar, k. Geheimer Justizrat und Rechtsanw; 
Nürnberg, 

382. Waeckerle, Andreas, k. Ju.stizrat und Notar in Münch« 

383. Wagner, Frana?, rechtskundiger Magistratsrat, NiirnbeT|. 

384. "Wallraff, Heinrich, städt. Baurat, Nürnberg. 

385. Waydelin, Wilhelm Friedrich, Großhändler, Nümb 

386. Weber, Karl, städt. Oberbaurat, Nürnberg, 

387. Weber, Otto, Ingenieur, Nürnberg. 

388. Wedermann, Konr., k. Oberamtsrichter, Nürnberg. 

389. WeigeU Ferdinand, Antiquar und Buchhändler, Nürnberg 

390. Weigel, J. H., Direktor, Zürich, 

391. Weigel, Wilhelm, rechtskundiger Magistratsrat, Nürnberg. 

392. V. Welser, Friedrich, Freiherr, k. Oberland esgerichtsn 
a. D., Bad Reichenhall 

393. V, M^elser, Karl, Freiherr, Gutsbesitzer, Augsburg. 

394. V. Welser, Ludwig, Freiherr, Dr phÜ., k. Kämmerer 
und Regierungspräsident a, D., Exzellenz, Nürnberg. 

395. Wiedmann, Theodor, Kaufmann, Karlsrahe. ] 

396. Wien, Direktion der Bibliothek und des historischen 
Museums der Stadt Wien, 

397. Winckler, Hermann, Dampfwaschanstaltbesitzer, Nürnberg. 

398. Winter, Fritz, Dr. jur.^ Bürgermeister, Markt-Redwitz, 

399. Wirth, Konrad, k. Pfarrer, Nürnberg. ^ 

400. Wolfram, Ludwig, Dr. phil., k. GymnasiaJprofessor, Fürtll^l 

401. Wünscher, Arthur, k. Direktionsrat, Ludwigshafen a. Rh. 

402. Wunderer, August, k. Pfarrer, Nürnberg. 

403. Wurfbain, F. C, Amsterdam. 

404. Zagelmeier, Friedrich. Baumeister, Nürnberg, 





— 79 — 

1^405. Zahn, Friedrich, Kommerzienrat, Großhändler und 2. Vor- 
stand des GemeindeküllegiumSj Nürnberg. 
Zeiser, Ferdinand, Buchhändler, Nürnberg. 
)7. Zeltner-Dietz, Johannes, Kommcrzienrat u. Fabrikbesitzer, 
Gries bei Bozen. 

408. Zeltner, Johannes, jun.» Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

409. Zilchcr, Oskar» Rechtsanwalt, Nürnberg. 

410. Zinn, Loiiis H., Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

411. Zucker, Adolf, k. Studienrat und GymnaRialprofcssor, 
Nürnberg. 



Mitglieder nach § 7 der Satzungen. 

Frhrl, v. HaOerisches Gesamtgeschlecht, Nürnberg. 
Frhrl. v. Kressisches Gesamtgeschlecht, Nürnberg, 
Frhrl. v. Stromer isch es Gesamtgeschlecht, Nürnberg. 
FrhrL v. Tucherisches Gesamtgeschlecht» Nürnberg, 




— 79 — 

405. Zahn, Friedrich, Kommerzienrat, Großhändler und 2. Vor- 

stand des Gemeindekollegiums, Nürnberg. 

406. Zeiser, Ferdinand, Buchhändler, Nürnberg. 

407. Zeltner-Dietz, Johannes, Kommerzienrat u. Fabrikbesitzer, 

Gries bei Bozen. 

408. Zeltner, Johannes, jun., Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

409. Zilcher, Oskar, Rechtsanwalt, Nürnberg. 

410. Zinn, Louis H., Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

411. Zucker, Adolf, k. Studienrat und Gymnasialprofessor, 
Nürnberg. 



Mitglieder nach § 7 der Satzungen. 

1. Frhrl. v. Hallerisches Gesamtgeschlecht, Nürnberg. 

2. Frhrl. v. Kressisches Gesamtgeschlecht, Nürnberg. 

3. Frhrl. v. Stromerisches Gesamtgeschlecht, Nürnberg. 

4. Frhrl. v. Tucherisches Gesamtgeschlecht, Nürnberg. 




EREIN FÜR GESCHICHTE 
DER STADT NÜRNBERG. 



JAHRESBERICHT 



Tber das 



V/ERUNDDREISSIGSTE VEREINSJAHR 



191 1, 




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NÜRNBERG. 

VF.RI-A(; VON J. I.. S( lIKA'i 

MN K():\IM1SS1« )N-. 

101 L>. 




VEREINSCHRONIK 



m verflossenen Jahre hat der Verein einen schweren Verlost 
erlitten, den schwersten seit seinem Bestehen. Sein lang- 
jähriger erster Vorstand und eigentlicher Begründer, Justizrat 
"^ Dr. phil. h, c. Georg Freiherr Kreß von Kressenstein, 
ist am 1. März 1911 im fast vollendeten 7L Lebensjahre ganz un- 
erwartet nach nur kurzem Krankenlager aus dem Leben geschieden. 

Was Freiherr von Kreß im einzelnen für den Verein 
wie überhaupt für die Geschichte der Stadt Nürnberg nicht 
sowohl als selbsttätiger Forscher, vielmehr vor allem als uner- 
müdlicher Anreger, Förderer und Berater geleistet bat, ist 
bereits in der Monats Versammlung vom 16. März — ein kurzer 
Bericht darüber folgt auf S. 13 ff. — geschildert worden.*) 

Das Begräbnis fand am 4. März in der von Kressischen 
Familiengruft in Kraftshof, die Aussegnung der Leiche 
aber am Tag zuvor, nachmittags um 4 Uhr; in der Leichen- 
halle des St Johannisfriedhofs zu Nürnberg statt. Die Be- 
teiligung war eine sehr große; hatte der Verstorbene doch 
noch einer großen Zahl anderer gemeinnütziger Zwecke in 
seiner Vaterstadt, oft gleichfalls an leitender Stelle, seine Dienste 
gewidmet. 

So hoben denn auch eine Reihe von Vertretern gemein- 
nütziger Vereine und sonstiger Korporationen in tiefempfundenen 
Reden die vielfachen und großen Verdienste des Dahingeschie- 
denen hervor. Von dem damaligen zweiten Vorsitzenden des 
Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg Archiv rat Dr. 
Mummen ho ff, des Vereins, den er ins Leben gerufen, der ihm 
am meisten am Herzen lag» für den er lebte und webte, wurde 
ihm folgender Nachruf gewidmet: 

*) Eitle eiogehende Wüidiyiing der Verdiente des Verstorbenen wird 
das nächste Heft der Mitteilungen bnn^^eii. 



— 4 — 

>Dic Kaienden des März bedeuten für den Verein für 
Geschichte der Stadt Nürnberg einen dies nefastus. Denn 
an diesem Tage wurde ihm sein langjähriger erster Vor- 
sitzender durch den unerbittlichen Tod entrissen. Und was 
mehr ist, der Verein verlor in ihm seinen eigentlichen Gi"ünder, 
der vor nun mehr als 34 Jahren die wissenschaftlichen Kräfte 
und die Freunde der vaterländischen und vaterstädtischen 
Geschichte zu gemeinsamem Streben, zu emsiger Arbeit und 
eindringender Forschung zusammenfaßte. Aus einem alten 
Nürnberger Patriziergeschlcchtc entsprossen, das seit Jahr- 
hunderten im Rate saß und in einzelnen seiner Mitglieder 
eine beherrschende Stellung einnahm, ausgerüstet mit reichen 
Kenntnissen in der Geschichte seiner Vaterstadt, eine auf 
das Hohe und Edle gerichtete Natur, begabt mit feinem 
Forschersinn, von nie erschlaffender Tatkraft und vor allem 
von einer unauslöschlichen Liebe zu seiner Vaterstadt und 
ihrer reichen Geschichte beseelt — war er der berufene 
iSlann, um den Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg 
ins Leben zu rufen. Und wie er den Verein begründet, so 
hat er ihn stets gehoben und gefördert und ihn einem 
Wachstum und einer Blüte entgegengeführt, die ihn den 
besten historischen Vereinen Bayerns und Deutschlands an 
die Seite stellen. Durch seine eigenen Arbeiten, seine viel- 
fachen Anregungen, die er gegeben, und seine unablässige 
zähe Tatkraft im Verfolgen der vorgesetzten Aufgaben hat 
er an erster Stelle dazu beigetragen, neue Werte zu schaffen, 
die muistergültig und unvergänglich sein werden. Es ist hier 
nicht statthaft, seine Verdienste nach dieser Richtung hin im 
einzelnen vorzuführen und zu würdigen. Wir aber, seine 
Freunde, die wir in seinen Fußstapfen wandeln, stehen 
jetzt in Schmerz und Trauer an seiner Bahre und beklagen 
seinen Tod, der auch für unseren Verein viel zu früh 
erfolgte. Aber wenn er auch nicht mehr ist, sein An- 
denken wird in uns nicht erlöschen, wir werden es stets 
in treuem und dankbarem Herzen bewahren. Er soll uns 
stets sein ein leuchtendes Vorbild und ein mächtiger 
Ansporn zu neuer unermüdeter Arbeit. Er ruhe in 
Frieden ! -» 



— 5 — 



f 



Neben dem Kranz des Vereins legte der Redner auch 
im Namen des K^]. Generalkonscrvaloriums der Kunst- 
denkmale und Altertümer Bayerns einen Krani: an der 
Bahre des Verewigten nieder und verlas einen Brief des KgL 
f jencralkonscrvators Dr. Georg llagc r, den wir gleichfalls 
hier zum Abdruck bringen. Kr lautet: 

>Tief er.schüttert erfahre ich soeben von dem Hin- 
scheiden des Herrn Justizrats Freiherrn von Kreli. Es ist 
mir ein Bedürfnis, dem Verein für Geschichte der Stadt 
Nürnberg mein herzliches Beileid zu diesem Verluste aus- 
zusprechen. Mit allen Freunden der vaterländischen Gc- 
s:hichte weiß ich mich eins, wenn ich sage: Was Freiherr 
von Kreß für die Forderung ticr llcimatgcschichte» für die 
Kenntnis, Wertschätz uug und Erhaltung der Kunstdenk- 
malc, was er vor allem auch für Avn vXusbau des ihm so 
sehr ans ITerz gewachsenen Germanischen Museums getan^ 
wird unvergessen lileiben, s*> lange deutsehe (ieschichle 
und deutsche Kunst deutsche Herzen h<iher schlagen machen. ^ 

Abgesehen von diesem schwer zu verwindenden Schlage, 
verlief das verflossene Jahr — das 34. seit dem Bestehen des 
Vereins — normal. Auf allen Gebieten der Vercinstäligkeit 
wurde fleißig gearbeitet; zu wünschen wäre nur, daß für die 
Vr;rträgc in den Vereins versammhingen weitere neue Kräfte 
zur Verfügung stünden, vor allem aber, daß die Mitgliederzahl 
des Vereins sich in einem größeren Maße heben würde. Neu 
erschienen ist außerdem noch von Freiherrn von Kreß selbst 
zusammengestellten Jahresbericht über das 33. Vereinsjahr 
1910, das 19. Heft der Mitteilungen, 356 Seiten zählend, mit 
einem Plan und zwei Abbildungen. Von dem durch Konservator 
Dr, Fritz Traugott Schulz bearbeiteten großen Liefcrungswx-rk 
»Nürnbergs Bürgerhäuser und ihre Ausstattung« erschien 
die dritte Doppellieferung (Lieferung 5 und 6). Sie bringt die 
Burgstraße, die sich als besonders reich an Denkmälern der 
Bürgerhauskunst erwiesen hat, zum Abschluß, Einen großen 
Raum unter dem bisher Erschienenen nimmt das Fembohaus 
ein, das mit seiner Geschichte und seinen Kunstdenkmälern in 
Zukunft einen bevorzugten Platz in der Reihe der deutschen 



I 



6 — 



Bürgerhäuser beanspruchen darf*). Das reich illustrierte Pradf 
werk über die St Sebalduskirche in Nürnberg; konnte fretLü 
auch im verflossenen Jahre noch nicht ganz fertig gcstdl 
werden, es wird aber bestimmt in kurzem erscheinen und des 
Mitgliedern unentgeltlich zugehen. Leider war es unserm 
langjährigen ersten Vorstand, der die Anregung zum Entstehet 
dc^ Werkes gegeben hat, der es, soweit es in seinen Kräflis 
stand, mit unerschütterlicher Geduld trotz allen Verdrusses, der 
ihm daraus erwTichs, emsig gefördert und ganz nahe sdncn 
Ziele geführt hat, nicht mehr vergönnt, das schöne Werk 
vollendet zu sehen. 

Von den Monats Versammlungen, die sämtlich in dfr 
üblichen Weise an jedem dritten Donnerstag der Wintermonak 
abgehalten wurden und gut besucht waren, fand die erste Don- 
nerstag den 19. Januar in dem alten Vereinslokal, dem Saale 
des Gasthofs zum »Roten Hahn« in der Königsstraße statt 
Sie war zugleich die ordentliche Hauptversammlung, dK 
von dem ersten Vorstand ^ damals noch Freiherrn von Krcß, 
geleitet wurde. Derselbe erstattete zunächst den Geschäfts^ 
bcricht über das verflossene Jahr 1910, der inzwischen als 
»Jahresbericht über das 33. Vereinsjahr* im Druck er- 
schienen ist. Darauf legte der Schatzmeister Kommerzien- 
rat Karl Cnopf den Kassenbericht über 1910 vor» Auch 
dieser ist in dem genannten Jahresberichte zum Abdruck ge- 
langt. Dem Schatzmeister wurde auf Antrag des Revisors der 
Rechnungen Heinrich Enslin Entlastung erteilt und der Dank 
der Versammlung ausgesprochen. Es folgte die Vorlegung des 
Voranschlags für 1911. Derselbe stand mit 7470 M im Gleich- 
gewicht, Für den Druck des lange vorbereiteten Werks über 
die Sebalduskirche wurden 3000 M eingesetzt, die dem Rescrve- 
fimd entnommen wcrdt-n sollten. Der Fond zur Aufnahme der 
Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Nürnberg stand mit 4490 JM 
im Gleichgewicht, Der Voranschlag wurde genehmigt. Es 



•| Es sei darauf Uingewicsco, djiG den Mitgliedern des Vereins immer 
noch die Gclcgenbdt geboten ist, das hc^voriaceiide. reich illustricile find 
in den Fächreitscbrlflen überaus güti^iig btspiochcne Werk zu dem ermäßif^tco 
Preise von 3,3$ Jt für die Lieferung durch die Vermiitliing des I. Vereins- 
voniuenden zu belieben. 



I 



folgte dann noch eine Ausschiißergänzungswahl. An Stelle des 
verstorbenen Oberstudienrates Rektor Friedrich Mayer wurde 
Seine Exzeücnz Regierungspräsident a, D. Dr. Ludwig Frei- 
herr von Wels er in den Ausschuß gewählt. Zum Schluß der 
Hauptversammlung gaben die Versammelten dem Vorstand ihren 
Dank durch Erheben von den Sitzen zu erkennen. 

Der Verein trat darauf in seine gewöhnliche Tagesordnung 
ein. Der Vorsitzende legte unter anderem ein von ihm ver- 
fertigtes Verzeichnis sämtlicher im Verein seit seinem 
Bestehen gehaltener Vorträge vor — es sind deren im 
ganzen 244 — . Darauf sprach Reallehrcr Dn Christoph Beck 
über »Paul Ffinzing, kais. und kgl spanischen Rat und 
Sekretär, 1523—1570*. 

Nach einigen einleitenden Bemerkungen über das, was heut- 
zutage noch an den Namen »Pfinzing' erinnert (F'finzingstraße, 
Erker des Pfarrhauses von St Sebald als Wohnung des Propstes 
Melchior Pfinzing, des Verfassers des *Theuerdank«, Gedenk- 
tafeln in der Scbaldusktrche, Pfinzingatlas im hiesigen Kreis- 
archiv vom Jahre 1594, Pfinzinggläser im Germanischen National- 
museum» Geburtshaus Paul Pfinzings, Königstr. 12, Henfen' 
feld und Grund lach als Besitzungen der Pfinzinge seit 1530 
bczw, 1616), hob der Vortragende die hervorragendsten Mit- 
glieder des Geschlechts hervor» die in nahe Beziehungen zum 
Kaiserhause getreten sind, nämlich Sebald t., Rat des Kaisers 
Sigmund, Sebald IL, am Hof Friedrichs IIL, Melchior, Martin L 
und Ulrich im Dienste Max' l., um schließlich zu Paul Pfinzing, 
dem Sohne Martins L zu kommen. Dieser Paul Pfinzing, am 
3. August 1523 geboren als neuntes von 14 Kindern seines Vaters 
aus dessen erster Ehe mit Anna Lötlelholz — aus der zweiten 
Ehe mit Barbara Tctzel stammten weitere 5 — , erhielt eine 
sorgfältige Erziehung, die ihm insbesondere das Erlernen mo- 
derner Sprachen (Französisch, Spanisch) ermöglichte. Im Alter 
von 26 Jahren treffen wir ihn bereits im Dienste des Bischofs 
von Arras Anton Fr. Perrenot de Granvella, Von 1551 — 1556 
erscheint er in der unmittelbaren Umgebung des Kaisers Karl V. 
und zwar erst als Rcgistrator, später, seit 1552, als Sekretär 
(Hofsekretär, oberster Sekretär), wozu seit 1555 der Ilofrats- 
titel kam. In dieser Stellung erwirkte er für sich und seine 




NÜRNBERG. 

VERLAG VON J. L. SCHIL\G 

(IN KOT^IMISSlÜN). 

1912. 




.6 Ulf» 'r'^:rr. V,r^t vaxt Z-j^r.^t ^wtämsi imc äcas t n si 
■ *r^.-^*r:*rTr5ifr r>r*:irt'.r *-r tmit s-tmÜHnr •narr F-ww ■ ■ ^i^'iiml Jodt 

^^trv>* Ci*:- c«*:irHVurT ViirRT- >^Jii*r -TKit issKiriscSie Alben 
*-'v.n*»rrDn. *:rr**-T r>:T3KT; AiTMiCi iitttr äifr Han^ eines Hins 
"'^., yt'^jtri :tl li-irrt I^il. -ü*^ tr anf jnmc < hkj Urknode 
rt. t.^ij*-;? • trrriii^riÄrvi::-. ii* r*T5i±iK;(M: Tiit öem nobcsihcf 
rÄ';.viii*r- r>^r rrrjvjb*- Sm Tai 2X: Scäxknc sieänes Urtefls 

\r'A:rf.tz. r^:z*TT, "j^rr Vcrrri^trD^t ^t-öaicint, kor xii Tage Es 
j^f Ots: }>tTi^T,-t*rrtr-a!rjtT lacbi niTiebci. sac iJk- m » ^ ^^i** »^ es 
?x:-k^ 'jj^r g'rrslc^'rr. 2::; *:Tnrihzjt^i^ izi: ihrer canc saxnücte ZaU 
jv* vrjC Ci.'r. ?v:;. o;*: -»-ychtizÄer- iir=st«- anf Gffcvägrmidladi 
•jTjd vfrjr,*: *:^'rrrjij:g*m B^Ktz^rr. eüf riizihanc Voc^iiBai seines 
^^rvj.i^,:,-^.* v>T*:*: iuf d:t Geschäcbte der gcMmeB Bikfas^ im 
ijt/rrj S*Jmrjtr'^^. jn-^r^tv/Ddert ca^ StDÖiuiss der Xnmberiger an 
iuJi'^niv,r*f:r. H'xhvihujtn l^^tz'.'geri oder irgc»dTric mit diesen 
'i h^m^. ir. V':rv;ndung standen r»l/giek:h Sp»ezial ar i> citMji L ließen 
^i'; d'X.h ';:ri':r. ^Thi:^:r*:r\ historischen und naineiitiicfa Lultm - 
bi^torivJiTr; liinx^'/run'l nicht vermissen. Das gilt von den 
\>/'ATnt,V.V:n /^JyhandJungeti -AJe auch von den Vortrigen des Ycr- 
<:wi;^t/;n, d^r'rn i^rtzt^ im Jahre 1907 sich mit der Sa^e von 
dem orIarrjündjv,hen Kindermord und der Stiftung des Frauen- 
klo%teri> Iftmm'rlsthron im neuen Spital zu Nürnberg — das 
dann spater nach ^ir'/L*{.fründlach verlegt u-urde — beschaft^e. 
S^rjne letzte veröffentlichte historische Arbeit ist die Publikation 
einiger interessanter Briefe des Propstes bei St. Sebald Elrasmus 
loj/ler an den zum Propst bei St. Lorenz erwählten Anton Kreß 
1503 — 1504. I>ie Veröffentlichung von Briefen des Sixt Tucher 
an ebendenvriben war die erste größere Arbeit des Verstorbenen 
gewesen. Kin besonderes Interesse widmete Freiherr von Kreß 
der schwierigen Frage der Frhaltung cler Privatarchive, die ihn 
gerad«: in seinen letzten Lebenstagen noch lebhaft beschäftigt 
hat. IJnausgt'führt blieb leider auch sein Plan, die Herau^;abe 
der Nürnberger Chroniken des Mittelalters durch die Veröffent- 
lichung von solchen des 16. Jahrhunderts fortzusetzen, sowie ein 
Unternehmen, das die Herausgabe von Quellenschriften aus den 
Nürnberger Privatarchiven bezwecken sollte. Aber wir haben 




dem Verewigten schon genug zu danken» Die ganze Organi- 
sation des Vereins ist im wesentlichen sein Werk, an sie hat er 
seine ganze peinhche t »rdnungsliebe, seine außerordentliche Ar- 
beitskraft, die trotz eines langwierigen Leidens nie versagte, 
unahlässig gewandt. Um von seinen Erfolgen nur zwei Beispiele 
anzufiihren, so sei einmal an die den besten Händen anvertraute 
Inventarisation und nunmehr auch Publikation der Bau- und 
Kunstdenkmaler Nürnbergs erinnert und dann an das anscheinend 
ganz verfahrene Werk über die Sebalduskirche, das nun doch 
glücklich in den sicheren Hafen wird gelenkt werden können, 
nie Verdtenste des Verewigten hat eine sehr kompetente Stelle, 
(he [»hilosophische Fakultät der Universität Erlangen, rückhaltlos 
anerkannt, indem sie ihm den Doktorhut verlieh. Nachdem 
Redner noch auf die von wahrem Gerechtigkeitsgefühl und 
warmer (resinnung getragenen Nachrufe hingewiesen hatte, die 
der Verstorbene so manchem früher dahingegangenen Mitgliede 
(\cs Vereins gewidmet hat, schloß er mit den Worten: »Nun 
ist er selbst dahingegangen, der sich die größten, ja unaus- 
löschliche Verdienste um den Verein erworben hat, ein Mann, 
einfach und wahr, uneigennützig und oijferwüllig, von starkem 
rdichtgefühl, mit einem auf das Hohe und Edle gerichteten 
Sinn, im Umgang einfach, wahr, wohlwollend und freundlich. 
Vier Leitsterne waren es, auf die sein edler Sinn unablässig 
gerichtet war, Vaterland, Vaterstadt, die gemeine Wohlfahrt und 
der Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg. So wollen wir 
sein Andenken in dankbarem Herzen bewahren, w^ollen sein Werk 
erhalten und weiterfuhren, indem wir fort und fürt in seinen 
Fußstapfen wandeln. * 

Die Versammelten ehrten das Andenken des Verstorbenen 
durch Erheben von den Sitten, 

Außerdem machte der Vorsitzende die Versammlung noch 
mit einigen Schreiben bekannt, einem Dankschreiben des 
ältesten Sohnes des Verstorbenen, des Majors Freiherrn von 
Kreß, namens der Hinterbliebenen, einer Zuschrift des General- 
konservators Dr, Hage Fl worin er nochmals seiner Teilnahme 
über den Heimgang eines um das Studium der deutschen Ver- 
gangenheit so hochverdienten Mannes die wärmsten Worte 
lieh, und einem nicht minder warm gehaltenen Schreiben 



i 



— u 



I 



des Hofrats Dn von Förster namens des Verbandes bayerisdr| 
Ge^chkhts' und ürgeschich tsverei ne. 

Es folgte der eigentliche Vortrag des Abends von Gtb 
nasiallchrer Dr. Rudolf Rast über dasTTiema; »Kunst uu\ 
Wissenschaft in Nürnbergs schwerster Zeit (1631 
1635) als Fortsetzung zu dem im Monat vorher über Handd 
und Gewerbe in derselben Zeit gehaltenen Vortrag. Unter <l«l 
Ruchdruckern dieser Zeit ragte her\or Wolfgang Endtcr (t W^mM 
und Simon Halbmaicr (t 1632*; unter den Kupferstechern Joharni 
Pfann, unter ticn Goldschmieden Jeremias Ritter tt 1641'^ dfij 
Schöpfer des prächtigen, 163'» entstandenen Dijherrischen Poki 
(jetzt im Germanischen Museum), und sein Sohn Christoi>h Ritte 
(f 1676) sowie Heinrich und Jakob Jtivenel und Alexandc 
Drcgarten, der sich 1632 mit Erlaubnis des Rates in die 
stallung Christians IV. von Dänemark begab. Die Elfenbein 
drechslerei erreichte in Nürnberg ihre höchste Hlütc in Pett 
Zick (t 1632) und besonders in seinem Sohne Lorenz Zic 
(t 1666), der Kaiser Ferdinand IIL in seiner Kunst untcrw^eisen 
durfte. Als Eisenschneider zeichnete sich aus Hans von der 
Pött, ein grcborncr Holländer, der im Sommer 1632 ein Brusl 
bild Gustav Adolfs anferliy^te, das dem Kon ige sehr gut gefie 
als Glasschneider Georg Schwanhardl der Altere (t 1667), Untc 
den Zinngießern tat sich besonders Kaspar Kndcrlein (f 1633)j 
von dessen hoher Kunst die sog. Temperantiaschüssel im Gc«^ 
manischen Museum Zeugnis ablegt, unter den Erzgießern l> 
sonders Johann Wur/elbauer (t 1656), der Sohn des berühmte 
Benedikt Wiirzelhaucr und Enkel Sebastian Labenwolfs, hervon 
Von den Bildhauern clicscr Zeit ist vor allen zu nennen Geor 
Schweigger (t 1690). Aus der Zahl der Maler verdient nament 
lieh Erwähnung Joh. Creuzfelder (f 1636), welcher die Paradies! 
darstellung im Ostchor der Sebalduskirche malte und dessed 
Bild •Bancüherren und Banchieri' im Hause des Handels-' 
Vorstandes zu sehen ist; ferner Paul Juvenel (t 1643), der 
Schöpfer der Deckcnbilder im kleinen Rathaiissaal, Gabriel Wey< 
(t 1640), welcher die Allegorien zwischen den Fenstern des 
großen Rathaussaales schuf, Lorenz Strauch (f 1631), von dessen 
Schöpfungen sich Proben im Künstlorhaus und im Mause de 
Mandclsvorstiindes befinden und Ruprecht Hauer (f 1667), 



— 17 — 

* dem Bilder im Germanischen Museum und im Kiinstlcrhaus iüit 
finden sind. Ein ganz hervorragender Musiker und ronsetzer 
war }uh, Staden der ältere (t 1634), der größte Kt>miKmist» 
den Nürnberg außer Hans Leo Häßler hervorgebracht hat. 
Als Dichter hat Gg. PhiL Harsdtirfer (,t 1658) den gefeiertsten 
Namen, der 1644 zusammen mit Joh, Klai rlen noch heute 
blühenden pegnesischen Hlumenorden stiftete. Die nürnbergische 
tJnivcrsität Altdorf besaß auch in der Schwedenzeit eine Anzahl 
ganz ausgezeichneter l'nifessurcn, so den Theologen Georg König 
(f 1654), ilic Juristen Wilh, Ludweli (t 1663) und Erasmus 
l^ngebaur (t I659\ die Mediziner Gg. Nößler (f 1650) und 
Kaspar Hi>fmann (t 1648) sowie den Orientalisten, Mathe- 
matiker unti Ingenieur l)aniel Schwenter it 1636). Unter den 
Gelehrten in Nürnberg selbst genoL^ niemand gleiches Ansehen 
wie der Prediger bei St. Lorenz, zuletzt bei St. Sebald Johannes 
Saubertus (f 1645), ein Anhänger der strengsten lutherischen 
Richtung, tier mit heihgem ICifer gegen Weltlust und HofTart, 
besonders aber gegen die Entheiligung des Sonntags durch 
Märkte und Fechtschulen zu Felde zog. Sein wi>sscnschaftlicher 
Gegner war der Pre< liger bei St. Sebald Johann Falnicius 
(11637), ein Anhänger der Richtung Melanchthons. Der Lieb- 
lingsprediger der Nürnberger Frauen war Johann Weber liei 
St. Lgidicn (t 1653). Neben ihm war der beliebteste Kanzel- 
redner Cornelius Marci an der Frauenkirche (f 1646), llnver- 
gängliche Dienste erwarb sich um die Stadt der Ratskonsulcnt 
und Prokanzler der Universität Altdorf Gg. Richter (t 1651). 
Von den anderen Ratsadvokaten verdienen noch Erwähnung 
Heinrich Hüls, den sein urwüchsiger Humor auch in den miß- 
lichsten Verhältnissen nicht verließ, und Tobias Ölhafen, welcher 
in Dresden und l'rag mit Klugheit und sicherem Takt die Sache 
seiner Vaterstadt führte. Aus der Ärzteschaft, die in den Jahren 
1631 — 1635 besonders gegen Ruhr und Typhus anzukämpfen 
hatte, sei genannt der Stadtarzt Friedrich Kühn und der Arzt 
Mich. Rupr. Heßler, dem der Rat 1633 die Leichen von drei 
Verbrechern zu anatomischen Studien überließ. Auf dem Gebiete 
der Geschichtschrcibung taten sich hervor Joh. v. Leubelfing, 
Oberst des einen der beiden nürnbergischen Soldregimenter 
(t 1648), Joh, Hieron. Imhoff der jüngere (f 1663) und besonders 



1 



— 18 — 



der ältere Ralschreiber Jt>l)annfs Miillner (t 1634\ der air« 
gezeichnetste Gcschichtschreiber des rcichsstädtischen Nürnb^r; 
überhauiit. Die hervorragendsten Diplomaten dieser Zeit waren rta 
Stadtschultheiß und vorderste Losunger Gg. V^olckamer (t 16^3. 
Joh, Jak, Tetzel, der Fabius Cunctator von Nürnberg (f 1646. 
und Jobst Christoph Kreß (f 1663)* Als Techniker zeichncu 
sich aus der städtische Zeugmeister Hans Carl (+ 1665J. Im 
Schulwesen brachte das Jahr 1633 eine bedeutsame Änderung 
Das Gymnasium in Altdorf wurde aufj^ehoben, dafür wupIch 
aber die Gymnasial kurse, die seit 1622 hier umJ dort in der 
Stadt aus Privatmitteln unterhalten worden waren, in den dortJk 
Mclanchthüü geweihten Räumen tles Kgidienklosters gesammdt 
und mit den dortigen Eiern eniarklassen zu einer höheren Mittch 
schule vereinigt. Rektor des neuen Mcbnchthon-Gymnasiums 
wurde Joh. Graf. Zu den bisherigen Trivialschulen von St, Sr 
bald, hl. Geist und St. Lorenz kam 1632 nach dem Abzüge 
der Deutschherren noch eine neue, die St, Jakobsschule, die 
1635 nach der Restitution des Ordens ins ZwölfbrÜderhaus \>e\ 
der Kartause verlegt wurde.*) 

Die Donnerstag den 20. April zum letzten Ma! im 
»Roten Hahn* abgehaltene Sitzung, zugleich auch die letitt 
des verflossenen Winters, war als außerordentliche Hanplvcr 
Sammlung einberufen worden zu dem Zweck, an Stelle de* 
verstorbenen Vorstandes ein neues Ausschußmitglied zu wäbJen. 
Gewählt wurde Kgl. Kreisarchivassessor Dr, Fürst. Die neuen 
Vorstände werden satzungsgcmäü nicht von der Hauptver 
Sammlung, .sondern vom Ausschuß gewählt. Wir teilen hjer, 
gleich mit, daß diese Wahl bald darauf stattgefunden hat^ 
wurden in der Ausschußsitzung vom 27. April der zweite Vor-^ 
stand Archivrat r>r. Lrnst Mummenhoff zum ersten, der 
bishenge zweite Schnftführer Direktor Dr, Theodor Kampe 
zum zweiten Vorstand, Konservator Dr. Fritz Traugott Schulz 
zum zweiten Schriftrührer gewählt. Erster Schriftführer bleibt 
Bibliothekskustos Dr. Emil Reicke. 

Den Vortrag des Abends hatte Dr. Heinr, Höhn, As 
sistent am German, Natit»nalmuseum hier, übernommen.' 



•) Vgl. oben S. t3 Anm. 



ierl 
lerl 






— 19 — 

Zuvor machte der Vorsitzende Archivrat Dr. Mummenhoff noch 
auf den Uterarischen Einlauf, darunter namentlich auf die jüngst 
erschienene fj. und 6. Lieferung des vom Verein mit Unter- 
stützung der Stadt Nürnberg herausgegebenen, von Konscrvatt*r 
Dr. l'\ T. Schulz bearbeiteten Werks über Nürulicrgs Rürfrcr- 
häuser aufmerksam. Diese Du|ipelbefenm^ behandle tue Burg- 
straße, Von einzelnen Däusern, so namentlich vom Scheurlschen 
und vom Femboschen Haus, werde darin eine außerordentlich 
reichhaltige, auf Ouellen gestützte Geschichte gegeben. Die 
Vereiitsmitglieder konnten ni>ch jetzt zu dem ermäßigten Preise 
von -#3-35 statt J^ 5. — für die Lieferung auf dieses munu^ 
mentale Werk subskriLucren, 

Dr. Höhn sprach über das Thema: > Johann Adam 
Klein als Radierer und Zeichner«, Der Künstler wurde 
am 24. November 1792 in Nürnberg geboren. Nachdem er 
seinen ersten Zeichenunterricht bei dem Maler S, C. von Remmel 
und unter G. Ph. Zwinger in der städtischen Zeichenschule 
genossen hatte, tat ihn sein Vater 1806 zu dem wackeren 
Kupferstecher Ambrosius Gabler in die Lehre. Dieser befreite 
den jungen Klein von dem gefährlichen und entwürdigenden 
Vorlagenkopieren, das auf der Zcichenschulc üblich war, wies 
ihn wieder und wieder auf die Natur hin und ließ ihn draußen 
im Freien arbeiten. 

Die ersten Radierungen Kleins erschienen bei dem Nürn- 
berger Verleger und Kunsthändler J. F. Frauenholz (1758 — 1822), 
einem klugen, kunstsinnigen, um das Kunstleben Nürnbergs 
mannigfach verdienten Manne. Er war es auch, der Klein 
Empfehlungsbriefe mitgab, als der Künstler 1811 nach Wien 
ging. Hier studierte er auf der Akademie und schuf eine Fülle 
von Skizzen und Radierungen nach den Soldaten, Bauern, 
ungarischen und slovakischen Fuhrleuten und ihren Pferden, die 
die Straßen belebten. Die Truppendurchzüge der Jahre 1813 
und 1814 boten ihm neues Studienmaterial. Fast immer aber 
waren es Idyllen, die er schuf, in keinem seiner Blätter gelangte 
die wilde Dramatik und eherne Große der kriegerischen Er- 
eignisse der napoleonischen Epoche zum Worte, Im Jahre 1815 
kehrte Klein nach Nürnberg zurück, machte jedoch schon im 
Sommer desselben Jahres eine Reise an den Main und Rhein, 



20 — 



auf der er einmal irrtümlich als Spion gefangen gesetzt 
und von der er eine stattliche Anzahl Militärsttidien und 
*<€haftszeichnungcn heimbrachte. 

1816 begab er sich abermals nach W'ien und mr i 
Begleitunj^ seines Frcimdes, des ausgezeichneten Rati« 
J. C-\ Erhard. In der Kaiserstadl radierte er damals u. a. «o^l 
IcöstHche Tierschilderungen, den Invaliden bei der Pum(*c» 
Blatt von Spitz wegschem Humor, und mehrere streng durclrrl 
zeichnete charakteristische Soldatenszenen. Im Sommer U\i\ 
reiste er mit seinen Freunden Erhard, Welker und den rtebni<4fri 
Keinhold durchs Saizkammergut nach Salzburg. Die schim^ \ 
I'nichl dieser frohen Wandertage »st die kraftvolle meisterlu^ 
Radierung >Üic Maler auf der Reise*, die seine Reiscgenas- ' 1 
in der Hcrchtcsgadener Gegend darstellt und zum Besten grln 
was er geschaffen. Er vcriicü seine Freunde am Knnig- 
und kehrte über München nach Nürnberg heim. 

Von da trat er 1819 seine Italtenreise an. Am längsui { 
hielt er sich in Rom und Neapel auf. Das vvcchsclrcichc sö«f| 
liehe Volksleben war so ganz nach seinem Sinne, und er 
nicht müde» es in seinen Skizzenbüchern festzuhalten, 1S21 1 
wendete er sich dann über Venedig in die fränkische tleitmi 
zurück. Bis zum Jahre 1839 blieb er in Nürnberg, immi-r 
fleißig zeichnend, malend und radierend. Wir haben aus dieser] 
Zeit von ihm z. B, die zart radierten yXnmchten des Burganf* 
ganges, des fünfeckigen Turms und der Gegend bei der Weiden- 
mühle, Kabinetstücke wurzelechter Heimatkunst. Daneben 
wurden italienische und österreichische Erinncnmgen zu Ra- 
dierungen ausgestaltet. Als er 1837 seine Frau verloren, hielt 
es ihn nicht mehr lange in Nürnberg, Er siedelte 2 Jalin: 
s[>äter» nachdem er sich aufs neue verheiratet hatte, für immerl 
nach München üben Auch hier setzte er seine Tätigkeit mit der! 
alten Liebe und dem alten künstlerischen Ernste fort. SetncJ 
letzten Radierungen stammen aus den Jahren 1861 und 1862.1 
Er war klug genug, rechtzeitig aufzuhören. Erst am 21, Mail 
1875 wurde der 83 jährige Künstler vom Tode abgerufen. 

Sein Schaffen fand in einem ziemlich engen Bezirk Genüge-] 
Schwung und Größe waren ihm versagt. Niemals aber darf] 
vergessen werden, rlaß Kleins Blätter dennoch ihre großenJ 




21 — 



E^rdiensto haben. Gehört Klein doch mit zu den schlichten, 
rirklichkeitsfrohen Künstlern, die im Anfang des 19. [ahr- 
underts als die Pioniere einer neuen Naturanschauunjj auftraten 
ml der kommenden Generation eine gesunde fruchtbare Tradi- 
^ ^tion schufen. Redner glaubte in Kleins treuherzigem, von Ehr- 
furcht vor der Natur erfiinten Realismus das erste zarte Sprossen 
begrüLven zu dürfen, das den Frühlinj^ der neudeutschen Kunst 
vorberverkündet. 

Dem Vortrag folgten noch einige Bemerkungen des Di- 
rektors des GermanisclK-n Museums, Dr. von Bezold zu- 
gunsten eines Carstens und ( ornelius, die wegen ihres mangel- 
haften Naturstudiums jetzt vielfach gering geschätzt würden. 
Sie hätten aber in ihrer Art gleichfalls mit Intensität die Natur 
studiert Freilich hatten sie andere Ziele, indem sie in der 
Schilderung der Bewegung, im Dramatischen das Lebenselemcnt 
der Kunst erbhcktcn. 

Nach dieser im A\yv'\\ gehaltenen Versammiimg trat die 
übliche Sommerpause ein. Auf der Hauptversammlung des 
Gesamtvereins der ileutschen Geschichts- und Alter- 
tums vereine, die vom 4. bis 7. Se[)tember in Graz statt- 
fand, ließ sich der Verein durch Archivrat Dr. Mummen- 
hoff vertreten. Derselbe übernahm auch, um dies gleich 
hier zu sagen, die Vertretung des Vereins auf der Versamm- 
lung des Verbandes bayerischer Geschichts- und Ur- 
geschichtsvcreinc, die vom 28- bis 30. Oktober in Lands- 
hut und Straubing stattfand. 

Seine erste M o n a t s v e r s a m m lu n g nach <ler Sommer- 
[lause, die fünfte des Jahres, hielt der Verein Donnerstag 
den 19. Oktober in dem inzwischen zum Vereinslokal ge- 
wählten Saale des ersten Stocks der Restauration zum Kro- 
kodil. Der erste Vorstand Archivrat Dr. M ummenhoff be- 
grüISte die zahlreich erschienenen Mitglieder sowie den an- 
wesenden Gcneralkonservator der Kunst- und Altertumsdenk- 
malc des Königreichs Bayern Dr. Georg Hager, gedachte 
nochmals in tiefempfundenen Worten des unvcrgcfJlichen bis- 
herigen ersten Vorstandes Justizrat Dr. Freiherr von Kreß, 
der die Geschicke des Vereins über ein Menschenalter muster- 
gültig geleitet, und machte sodann die neue Zusammensetzung 



— 22 

der Vcreiiisidtung bekannt, ober die wir oben bereits bencfarl 
haben (S* IS). Er gab die Versiciieiiing ab« daß er ale» atl 
wenle. om das Ansehen des Vereins zu heben und zu föftoi 
und die ihm gesetzten Aufgaben durchjrufuhrcn, wobei er 
die Unterstützung des Ausschosses und des Vereitts rcdv^l 
Nur im Vertrauen hierauf habe er die Wahl als erster Vir| 
stand angenommen. 

Der Vorsitzende berichtete alsdann in Kürze ober drl 
Hauptversammlung des Gesamtvereins der deatschrt 
Gcschichts- und Altertumsvereine in Graz vom 4. br 
7, September und die Füüc von Anregungen, die aas des 
dort gehaltenen Vorträgen und Sektionssitzungen zu gewiiificf| 
waren, Archiwat Dr Mummenhoff ist selbst in den Awr 
schuß des Gesamtvereins gewählt worden, als nachsirr 
Tagungsort ist Würz bürg bestimmt. 

Weitere Älitteilungen machte der Vorsitzende über dö I 
Stand der Arbeiten am S e b a 1 d u s w c r k , an dem Werke • N ürr ' 
bergs Bürgerhäuser und ihre Ausstattung* sowie uba \ 
die Aufnahme der Flur- und Forstnamen.*) 

Den Vortrag (Tir den Abend hatte der erste Vorstand i 
selbst übernommen. Das Thema lautete: »Der Verein för 
Geschichte der Stadt Nürnberg und seine Aufgaben*. 
E» war ein Vortrag programmatischer Art. Der VortrageiKk 
schilderte zunächst die Verhältnisse in Nürnberg auf dem Ge- 
biet des Archivwe&ens zurzeit seiner Anstellung am kgl. Kreis* 
archiv Nürnberg im Jahre 1877 und in den folgenden Jahren 
sawie die damalige Stadtmauerfrage. Viele anziehende undJ 
unterhaltende Details weckten bei den Zuhörern ein lebbaftesi 
Interesse für ilen GegenstantL Gegen *ite Kinlegung der Stadt-J 
befestigung legte auch der im Jahre 1877 in Nürnberg tag« 
Gesamt verein der deutschen Geschichts- und Altertumsvercin€ 
entschiedenen Protest ein, ohne allerdings ein nennenswerte 
Ergebnis zu erzielen. Aber einen bedeutsamen Erfolg halle 
diese Tagung dennoch, das war die Anregung des Freiher 
von Kreli zur (iründung rles Vereins für Geschichte der Stail 
Nürnberg, die gleich zu Beginn des folgenden Jahres m 



♦) Siebe dniübcr Seite 31 f. 



— 23 



Lcbrn trat, utnes Vcrt^ins, tlt-r sich die Vertretung rler ^c- 
schichtliclien Interessen *ler Stadt auf allen (iebieten zum 
Ziele setzte. Was der Verein in linem Zeitraum von nahezu 
34 Jahren durch Anregunj^^cn, Vorträge nnd VerofTcntlichun^en 
zur Aufhellung der Nürnberger Geschichte und Ausschließung 
ihrer Quellen beigetragen, hat bei Gelegenheit des 25jährigen 
Stiftungsfestes im Jahre 1903 Freiherr von Kreß in der Jul>i- 
I läumsfestschrift ausgeführt. 

Der Vortragende ging nun darauf ein, was alles noch auf 
den verschiedenen und Sf> sehr verzweigten Gebieten der reichen 
Nürnberger Geschichte zu leisten sei. Gar vieles ist schon 
geschehen, aber mehr nuch hat zu geschehen. Redner zeigte 
zunächst» welch eine gewaltige Stoffülle noch in dem bayerischen 
Zentralarchiv, dem sogenannten kgl. allgemeinen Reichsarchiv 
zu Mimchen, dann in den Nürnberger Archiven, dem kgl. Kreis- 
archiv, dem städtischen Archiv, dem Archiv des tiermanischen 
Museums und in den Archiven der alteingesessenen Patrizier- 
famihen der Bearbeitung harre und welch dankbare und lohnende 
Aufgaben sich aus den Ouellcn, <lie sich hier bieten, ergäben. 
Ks handelt sich da zunächst um ilie vielen Arbeiten, die auf 
dem Gebiet der historischen lopygraphie noch durchzuführen 
sind. Noch so unendlich vieles gibt es hier klarzustellen, zu 
ergänzen und zu verbessern, Fragen, über die noch jetzt ge- 
stritten wird, wie die der Nürnherger Stadtbefestigung, die 
überhaupt einmal eine eingehende und abschließende Darstellung 
verdienen würde, über die Burg, über ilie noch ein Monuinental- 
werk zu schreiben wäre, über die verschiedenen Kirchen, Klr»ster, 
Spitäler und Stiftungen, die nociv keineswegs eine entsjjrechende 
Behandlung erfahren hiiben. Geradezu unerschöpflich ist die 
politische fieschichte in den verschiedenen Zeit[ierinden, die 
Reformati*msgcschichte, die Zeit des dreilMgj übrigen Kriegs usw., 
die Kultur- und Kunstgeschichte, die Hand Werksgeschichte, die 
Handelsgeschichte, die Münzge schichte, dann die Personenge- 
schichte und Geneahigie» die Schul- und Gclehrtengeschichte, 
die Literaturgeschichte, die Rechts-, Vcrfassungs- und Wirt- 
schaitsgeschichte, die Erforschung iler Mundart usw. Auch die 
Geschichte der Nürnberger Landschaft wäre heranzuziehen, 
die geographischen Verhältnisse darzulegen, den Sitten und 



24 — 



G<!bräychcn nachzugehen, die Geschichte der einjselnen OrischaR« 
Burgen und Herrensitze unti der Geschlechter, die darauf Iiau^ttn 
?M schreiben» die Ortsnamenlorschung zu lordern, der Rei 
wald in seiner Geschicblc und in seinem Leben zu schild 
und noch su %ieks andere. Auch für die Erhaltung der allCT 
charakteristischen Bauwerke einzutreten, unter BcrücksichtigüJiC 
allerdings der neuzeitlichen Bedürfnisse^ erachtete der Vor 
tragende für eine der vom Geschichts verein zu verfolgenden 
Aufgaben. Lehrreich war in dieser Hinsicht sein Hinweis »uf 
die Kaiserstraße. Als hesunilers wichtige Arbeiten des Verein^ 
für das nächste Jahrzehnt liezetchnete er neben den schon tn 
Angriff genommenen eine Bau- untl Kunstgeschichte der Lorcm- 
kirche und weiter eine Geschichte der Burg. Wie das Rat* 
hauswerk und rlas Sebalduswerk sollten sie in gediegener Dar- 
stellung bei vornehmer untl glänzender Ausstattung die beiden 
geschichtlich bemerkenswerten und bedeutenden Denkmäler nach 
der geschichtlichen und kunstwissenschaftlichen Seite behandeln 
Nach diesem reichhaltigen, auch viel des Unter haltcndcfl 
unfi Humuristischen bietenden Vortrage*) erbat sich Genei^l- 
konscrvator Dr. Hager das Wort. Auch er gedachte mit tief- 
bewegten Worten rles so unerwartet dahingeschiedenen bis- 
herigen ersten Vorstandes, 6^n er Imchgeschätzt und aufrichtig 
verehrt habe. Gerne habe er diesem edlen Manne in seinem 
Leben nahegestanden. Er beglückwünschte dann den Vercifi 
zu seinem neuen Vorsitzenden und betonte, dalA die Wahl kaum 
auf einen Geeigneteren hatte fallen können, da keiner in der 
Nürnberger Ortsgeschichte so zu Hause sei wie Archivral 
Dr. Mummenhoff, <ler darül»er schon so manches schöne Werk 
veröfTcntlicht habe. Dali man den 2. Direktor des Germanischen 
Museums [)r, Hampe i^um 2. Vorsitzenden gewählt habf 
.schon deswegen erfreulich, wei! man iladurch eine enge Ver- 
l>indyng mit diesem hochbedeutenden Institut hergestellt habe, 
dessen L iJirektor auch schon dem Vereinsausschuß angehöre. 
Daß man von Zeit zu Zeit ein Programm aufstelle, sei von 
großer Wichtigkeit. Jetlenfalls lasse der Vortrag erkennen» daß 



•) Er (*i iiiÄWiÄcbeu ungekürzt erschienen tiii UnterhaUungs' 
• Ffilnlcischen Kuriere- 1911, Nr. Ü^, gl, 93, 95 uutl 97, 




I 



dem Verein nuch ein reiches, ja überreiches Arbeitsfeld bevorstämlc. 
Sehr schwierig sei es, liei Neubauten iiinerhalh <ler AUstadl das 
Richtige zu treffen. Nie dürfe man vergessen » dali wir Kinder 
^iner anderen Zeit seien und der Lebende sein Recht zu be- 
anspruchen habe. Es würde immer darauf ankommen, wie es 
ja auch schon der Vorsitzende betonte, den rechten Ausgleich 
zwischen Neu und Alt zu finden. Der Geschichtsverein könnte 
nach dieser Richtung eine sehr lohnende Tätigkeit entfalten. 
Als erwünscht erklärte er es, wenn von Zeit zu Zeit unter sach- 
kundiger Leitung Führungen durch die Altstadt veranstaltet 
würden, um in der Bürgerschaft das Verständnis für die Kunst- 
werke der Vorzeit zu wecken und rege zu erhalten. Lebhafter 
Heifall folgte den beherzigenswerten Ausführungen des General- 
könservators. 

Es folgte Donnerstag den 16, November ein Vortrag 
des Numismatikers Karl Geber t hier über die Nürnberger 
Rcchenprcnnigschlager. Die in alle Welt verbreiteten 
Nürnberger Rechenpfennige, welche einen wesentlichen Bestand- 
teil des Nürnberger Expitrtes bildeten^ wur<len in Nürnberg auf 
Bestelkmg von Kaufleuten — soweit bekannt zuerst um 1450 — 
geprägt. Nach den Niederlanden und nach Frankreich ging damals 
dieser ^Nürnberger Tand*, Fs war das Handwerk der Sjiengler 
und Messingschaber ^ das gleich von Anfang an die Rechen- 
pfennige fertigte, an sich aber war das Rcchenpfcnnigschlagen 
eine freie Kunst Ausdrücklich bestätigte das der Rat durch 
einen Beschluß im Jahre 1535. Aber bald hurte dies auf. Es 
war inleressünt zu hören, wie diese freie Kunst doch nach und 
nach zu einem Vorrecht des genannten Handwerks wurde, 
wie dieses Handwerk dann aber vom Rat selbst wieder durch 
die genauesten Vorschriften über Herstellung der IVägestemjjel, 
der anzubringenden Darstellungen und Aufschriften auf den 
Rechenpfennigen, Beschränkung der Lehrlingszahl, x^usdehnung 
der Gesellenjahre Mm ledigen Stand« und Verbot des Wan- 
dcrns zu einem gesperrten Handwerk wurde. Allerdings war 
dies ein Werdegang von iwm Jahrhunderten, als aber 1643 
der letzte einengende Ratserlaß erging, war das Ende der eigent- 
lichen Rechenpfennige auch nicht mehr fern, weil das Rechnen 
auf dem Rechentuch oder dem Rechenbrett am Ende des 17. Jahr- 

3 



I 
I 



— 26 




lunrlrrts rkm heutigen Rechnen im allgemeinen wciclicn rtmiM 
Die Rechenpfennige wurden nun Spielmarken» Lhante^ \Uz 
der findige Nürnberger Handel hatte nach und nach adtlcf: 
Absatzgebiete sich erobert. Nach Frankreich kam EngUvd^ 
nach diesem Rußland und Polen ^ im 19. Jahrhundert die Türkf* 
und EgNpten an die Reihe. Die vom Vortragenden etngefoftci 
Darstellungen aus dem Innenleben des Handwerks zeigten des&a 
Aufblühen im Anfang des 17. und dessen langsames Abstcrbcs 
im IH. und 19. Jahrhundert, bis 1859 der einzige noch lebendr 
Meister L. Chr. Lauer in das Kassabuch des Handwerks einschrieb 
»Von Ziel LichtmeÜ an wurde nichts mehr gelegt*, was di» 
Aufhören des Handwerks bedeutete. Die Vorlage des Meister- 
buches von etwa 1729 ab, Meisterstücke von Meistern aus dct 
Jahren 1621, 1635 und 1759, von Prägestempeln zu Rechet- 
Pfennigen und eine Anzahl solcher selbst bildeten eine w# 
kommene Ergänzung de^i Vortrages. 

Die nächste siebente und letzte diesjährige Versamm- 
lung war Donnerstag den 21. Dezember, Zu Beginn der 
Sitzung wies der erste VorsiUendc Archivrat Dr. Mummenhof! 
auf eine in einer Reihe von Exemplaren zur Verteilung gelai 
kleine Schrift des Majors a. D. Emanuel Scyler hin, betil 
»Die römische Pferdeschwemme bei Grönhart« und empfahl dj 
sehr inhaltreiche und trefflich redigierte »Kurresponde 
blatt des Gesamtvercins der deutschen Geschiebt 
und Alierlumsvereine« um den ermäßigten Bezugspi 
von 2 Mk. den Mitgliedern zur Anschaffung. 

Den Vortrag des Abends hielt Bibliothekskustos Dr. EmÜ 
Reicke über dasThcma: »Der Humanist Willibald Pirck- 
heimer in seiner Jugend und in seinen ersten Briefen*. 
Pirckheimer wurde schon von frühester Kindheit an mit dem 
Humanismus vertraut gemacht durch seinen Vater, den Juristen 
und diplomatischen Agenten zuerst des Bischofs von Eichstäti, 
dann der Herzoge von Bayern und Tirol, zuletzt der Stadt Nu 
berg« Dr. Hans Pirckheimer. Aber auch diesem war schon sei 
Geistesrichtung vorgezeichnet worden durch seinen Vater, Will 
balds GrotWater, Hans Pirckheimer, der, was damals etwas ganz An: 
nahmsweises war, als Ratsherr nebenbei die klassischen Schri 
steiler las und fleißig auszog, ja sogar noch in späteren Jahr 



— 21 — 

auf itatienischen Huthschulen studierte. Al>er auch schun dessen 
Vater hatte sich mit wissenschaftlichen Studien befaßt, wie denn 
überhaupt die Pirckheimersche Familie auch in ihren w^eiblichen 
Mitgliedern zur üclehrsamkeit neigte. Von Eichstätt, wo Willi- 
bald am fi. Dezember 1470 geboren wurde, kam er mit 5 Jahren 
nach München. Während in Eichstätt ein dem Humanismus 
freundlicher Wind wehte, läßt sich dies für München nicht so 
recht nachweisen. Jedenfalls aber steckten im beiden Orten 
die Schulen noch ganz im mittelalterlichen scholastischen Lehr- 
betrieb. Willibald durfte daher auch nicht eine öffentliche Schule 
besuchen, vielmehr wurde er vom Vater privatim unterrichtet, 
der den Knaben, sobald dieser nur im Sattel sitzen konnte — 
das Reisen fand damals ge wohnlich zu Pferde statt — auf seinen 
vielen dijjlomatischen Missionen mitnahm. Der junge Pirck- 
heimer lernte sehr schnell, als er aber mit 18 Jahren zu seiner 
Ausbildung im Waffenhandwerk an den Hof des Bischofs von 
Eichstätt getan wurde« fand er so viel (iefalien an einem krie- 
gerischen Berufe, daß er nur sehr ungern der Weisung seines 
Vaters folgte, nach Italien zu gehen und flnrt in Fadua und 
Favia Jura zu studieren. Aus dieser Studentenzeit IMrckheimers 
sind uns 3 Briefe erhalten, von denen einer, ein sehr langer, 
erst neuerdings (von Rück^ aufgefunden, besonders interessant 
ist wegen der darin enthaltenen Nachrichten über den Einfall 
des französischen Königs Karl VHL in Italien f 14941. Nachdem 
Willibald nach Nürnberg zurückgekehrt war, hier geheiratet und 
eine Wahl zum Ratsherrn angenommen hatte, sehen wir ihn in 
seiner freien Zeit mit großem Eifer Griechisch treiben, wozu er 
schon in Padua den Grund gelegt hatte. Er erwarb sich eine nicht 
geringe Kenntnis der griechischen Schriftsteller, von denen er 
schon damals verschiedene ins Lateinische übersetzte, Isokrates, 
Lucian, Aristophancs usw. Seine humanistische Bildung ver- 
schaffte ihm die Freundschuft des Ccltis» die hohe Achtung 
gleichgesinnter Mitbürger. Die wenigen aus jener frühen Zeit 
stammenden Briefe, vim denen einige, so namentlich ein von 
Pirckhetmer an Celtis gerichteter, im Konzept erhaltener, bisher 
ganz unbekannt oder doch nicht richtig chronologisch eingereiht 
waren, legen ein beredtes Zeugnis dafür ab, ebenso wie für die 
große Vielseitigkeit des bedeutenden Mannes, dessen Bild Redner 

3* 



— 28 - 

1 einem anderen Vortrage nach einer anderen Seite hin ^s 

'ervollständigen in Aussicht stellte.*) 

Eis sprach sodann Archivrat Dr. Mummenhoff ubt==: 
>den heutigen Stand der Frage der ältesten NürnM 
berger Stadtbefestigung«. Professor S. Rietschel in Tübinge 
hatte vor nunmehr 6 Jahren in seinem Buche »Das Burggrafen^ 
amt usw. Lpzg. 1905« die befremdende Behauptung aufgestcllfll 
daß die Lorenzer Stadthälfte eine planmäßige Marktansiedlun^ 
sei und daß sie früher als die Sebalder Seite für sich alleis: 
mit einer Mauer umgeben worden wäre. Die bisherige alH 
gemein geteilte Ansicht, die die Sebalder Stadtbefestigung aH 

die älteste ansieht, zu der sich auch Redner bekennt, hatt 

Rietschel durch einige abfallige Bemerkungen zu diskrediticrcr ^ 
gesucht. Redner hatte nun auf diese Angriffe im 17. Heft dc^ 
Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nümber^^ 
(1906) eine ausführliche Entgegnung gebracht, worauf Rietsch ^^ 
erst neuerdings in den Deutschen Geschichtsblättem (Mai 191 XJ 
antwortete, was wiederum eine neue Entgegnung des Redners 
(ebd. Nov. 1911) und darauf wieder eine Replik Rietschels (ebdj 
zur Folge hatte. Ohne nun auf Einzelheiten der Polemik ein- 
zugehen, beschränkte sich Mummenhoff darauf, die Hauptpunkte 
von Rietschels Auffassung zu bekämpfen. Daß die Lorenzer 
Stadthälfte eine Marktansicdelung sei, werde auf Grund ge- 
wisser an den Burggrafen zu entrichtender Hauszinse daselbst, 
sowie aus der eigentümlichen sog. meridionalen Anlage ihrer 
Straßen gefolj^ert. Jener Hauszins sei aber nichts weiter als 
ein Krhzins auf einem dem Burggrafen als einstigem Grundherrn 
zugehr)rigen Boden, mit dem deshalb ein Schnitterdienst ver 
bundcn gewesen wäre. Beide Lasten wurden 1386 vom Ra 
abgelöst. Die angeblich meridionale Erstreckung der Lorenx^ 
Straßen aber sei entweder gar nicht vorhanden oder doch dar 
die Terrainverhältnissc bedingt. Daß Lorenz eine Marktansie 
lung sei, wäre .somit eine durchaus unbewiesene Hypoth 
Die ältere Ummauerung der Sebalder Stadtseite aber sei r 
nur durch Urkunden — es kommen hier hauptsächlich di» 
Gründung des Heiliggeists|)itals betreffenden von 1339 und 

♦) Der Vortrag soll demnächst im Unterhaltungsblatt des >Fräf 
Kuriers« ungekürzt erscheinen. 



— 29 — 



Betracht ~, sondern auch durch sonst nicht tTkUirban* 
ipücff Ort*bcif?ichmjngen (die »Mühle an ütrr Mauer '>» durch 
4ic 10 LVkandcn der ersten Hälfte des 13. Jahrlmnderts vor- 
kommende Bejetichnung des Egidjcnklosters als hei Nürnlierg, 
0. h. außcHiAlh der damaligen Befestigung der nördUchen Stadt- 
Wftc, gelegen, endlich auch durch verschiedi^nc iiufyiefundene 
" rr-str (»ewiescn. Auf <k-r Lortn/er StafJtseite kenne man 
M eine iJurch den Weißen Turm usw, [»ezeugle Urn- 
ing, die mit der auf der Scbalder Seite durch den Laufer- 
ürm usw. gekennzeichneten üusammenhange. Um eine 
-« '.■ I Spilalurkunde von 1339 sich findende Mauerbezeichnung 
•'Xt prkJärcn, läßt Rietschel die eben skizzierte vorletzte (zvveitej 
StAdtbefcstigung einen gan« gezwungenen Verlauf nehmen. Daß 
dafür keine Beweise aus der Ortlichkeit geschöpft werden 
krifineo» wird vom Redner mit überlegener Sachkenntnis nach- 
Jjewkucn.») 

Der AüfTordcrung des Vorredners entsprechend verbreitete 

^—-h '^rttduf Ingenieur Otto Weber über seine Wahrnehmungen 

_ atheh von vor 13 Jahren vorgenommenen städtischen 

Kanjüisattonsarbeiten. Nördlich der Kgidienkirche, wo die- 

AufRällung eine Stärke bis 1 V* m erreicht, zeigte sich uu( der 

ik dner Kanalgrubc ein vermorschter Knüppelweg» wie 

ifi Wäldern hergestellt werden. Dieser W'eg führte 

die VVrdfxgasj^. Am Eingang in diese zeigte sich auf der 

•Mlichea Seite in einer Länge von 5 bis 6 m ein Mauerteil, 

^ m dick, auji aufgehendem Uuadermauerwcrk bestehend. Für 

^mc Hattsmuuer crj^chetnt dieser Rest zu stark, ob er wirklich 

St^lmauer darstellt, ist freilich noch die Wage. rt>ngens 

Ic von dem früheren städtischen Ingenieur Körner auch am 

t^utieniplau eine Mauerpartie gefunden, die möglicherweise als 

^ *ift»ctjruttg der Mauer an der Wolfsgasse anzusehen ist. Neuer- 

*hii|;» liai Konsrrvalnr T>r, F. T. Schul/ eine Mauer in Bruch* 

•Itiii* iiiMJ Bfockenmauerwcrk in der Tei/elgasse entdeckt. Die 

VftBcliiedeiihett des Materials der beiden Mauern wäre kein 

^kiauk^ sie VC» ' 1 IM deuten, da ilamaK die Bauweise mit 

'.H^dtrtn und 1 inen techniseh Hand in Hand ging, wie 



i#f< 



rae AuielDADiteneUufigen find ioxwbclien im Uiiierhaltttn|csbi»lt 
Kuri«fi* von 1912 Ne. 4« b itnd 8 cficbteneti. 



30 — 



heute noch und wie man dies z, B, auch an der Burg und ; 
Spittlertor wahrnehmen könne. Es könnte sich also ao 
TeUelgasse wie an der Wolfsgasse recht wohl um dicsrl 
Stadtmaucranlage handeln. Major a. D, Emanuei Seyld 
ist der Meinung, daß die Loreruer und Sebalder Stadt 
2wci Städte für sich gebildet hätten mit besonderen 
festigungcn, die erst 1 139 durch einen Flußübergaog verbunti 
wurden. Darin sei Rietschel Recht zu geben, daß die Mau 
vr>m Fröschturm ausgegangen sei. Der Zug von der Burg 
zum Früschturm sei ganz einheitlich. Das Wort bur^^us 
zurückzuführen auf einen Ausdruck des römischen MilitärschriJ 
stellers Vegetius» der im früheren Mittelalter viel benützt wurd 
aus dem sich z. B, auch der Städtegründer Heinrich der Finkla 
habe vorlesen lassen. Es bedeute ein castellum parvulum. En 
später nahm es die Bedeutung suburbium an, wie heute no 
in Italien borgo und in Frankreich bourg beweisen, d. h. Voi 
Stadt, entsprechend der Tatsache, daß die Stadt Nürnbcw 
urbs bezeichnet würde. 

Archivrat Dr, Mummenhoff entgegnete darauf, daß urh 
im mittelaltcrhchcn Latein Burg bedeute, daß von einer \'« 
bindung der beiden Flußufcr im Jahre 1139 keine Urkund 
l)erichte und daß die Mauer zwischen Burg und Fröschtu 
einer viel späteren Zeit angehöre. Zum Schluß legte Rechtwil" 
Stoer aus den Akten des Stadtmagistrats die architektonische Aiif»i 
nähme eines Teiles der Ostseite des Wirtschaftsanwesens 
Büttner.Htanz, Herzgasse 14» vor. Schon früher (von Archivrat Dr 
MummenhnfTj wurde die durch eine Reihe von Urkundenstellen be- 
legte Hehaujftung aufgestellt, daß dieses Anwesen w enigstens m 
»meinen unteren Teilen ein Turm der ältesten Stadimauer war, die 
nich vom Molertor, das etwa am Südausgang der Ebnersgassc lag, 
mich We?itcn die Hans Sachsgasse entlang und über den sQd liehen j 
Teil dcf* jt^zigen Hauptmarktes gegen die Ffannenmühle hinzog. | 
Miuiic Aufstellung wird jetzt weiter bestätigt. Wäre dieses An- 
W^i'-n von vornherein als ein Anbau an das Nachbarhaus gedacht J 
gewesen, *n wäre: die Trennungswand, wie in allen ähnlichen Fällen, i 
tiint HchlJcr- oder Fach werks wand, höchstens eine einfache, bei den 
llHrrrni kleineren Häusern überhaupt sehr seltene Brandmauer 
IfH weisen. Diese Üstscitc besteht aber aus Bossenmauerwerk, 





— 31 — 

muß also Außenmauer gewesen sein und kann in Anbetracht 
[i aller Umstände nur zu einem Befestigöngswerk j^a-hr^rt lial>eri. 
Unterstützt wird diese Annahme auch durch das Vorhandensein 
eines kleinen, einfach profiUerten spitzbogi^cn Fensters. Die 
verhältnismäßig geringe Mauerstärke von nur 40 cm darf nicht 
liefremdeu^ da die bei<len runden Vorwerkstürmchcn am Weißen 
Turm, welche frirtihkatorisch ncch erheblich exjjonierter lagen, 
auch keine größere Mauerstärke haben. 

Wie früher, so wurden auch im verflossenen Jahre die 
eingehenden Berichte über die Vereinsvcrsammlungen für die 
hiesigen Tagesblätter von dem ersten Schriftführer Bibliothek- 
kuslos Dr. Reicke, zwm Teil mit freundlicher Beihilfe der Vor- 
tragenden selbst, verfaßt und gingen fast uiirttich in den 
Jahresbericht über. 

Auch im vergangenen Jahre fanden mit Ausnahme der 
Sommerpause an jedem zweiten Donnerstag im Monal ge-" 
selUge Unterhaltungsabende in einem der Kneipzimmer 
des Restaurants zum Krokodil statt. Diese Abende waren 
übrigens nicht allein der zwanglosen Unterhaltung gewidmet, 
sondern sie boten auch mancherlei Belehrung in gegenseitigem 
Austausch über wissenschaftliche Fragen. Es wurden bemerkens* 
werte und anziehende Urkunden, Handschriften und Bücher vorge- 
legt und über Materien und Probleme von lokalem, aber auch von 
allgemein historischem Interesse Berichte erstattet, wuran sich 
dann in der Regel eine eingehende Diskussion anschloß. Jedes 
VcreinsmitgUed ist berechtigt und wird freundlichst eingeladen, 
an diesen Abenden teilzunehmen. 

Der Ausschuß hat in zwei Sitzungen die vorkommen- 
den Vereinsangelegenheiten beraten und erledigt. Neben dem 
Ausschuß traten auch die Kommissionen für die Redaktion der 
Mitteilungen sowie diejenige für die Herstellung des Werks 
über die Bau- und Kunstgeschichte der St, Sebalduskirche, 
namenthch die letztere häufiger, zusammen. 

Die Arbeiten für die Aufnahme der Bau- und Kunst- 
denkmäler in Nürnberg, deren Durchfiihrung in den bewährten 
Händen des Konservators Dr- Fritz Traugott Schulz liegt, 
schritten auf dem ihnen vor gezeichneten Wege rüstig weiter 
Der im Anfang des Jahres erschienenen dritten Doppelliefcrung 



lir dat 7. mmd Su Liffrf^ nahen thrcm Ex^\ 

als bd dd| 
reichhahigD | 
Mafeciia] EM TCfariicrteB i^ar, aoodcm audi ä I 
BebraU der m Bmtm nr BchiniMmg fcniHtnilLMi Siraficii m 

Wie ■■lACi, so wnicii asd 
Jabrc viele dordi Unboa und Abtnnch gr 
fahnicte Butten wdsumAmesL. So war mdi hier ein anse&rl 
Kdies Stdrk Arbcsl zu leisten. 

f ier vom Gesaintvercso iler dentsdico G^schäclits* mi 1 
Attertiunsveretne in AMMFCgasag gebn^hten sfstematischen Saniii^ 
Iniig der Flor- nnd Forstnmmcn im Vcmnagdbiete bat der 
mit der DnrchlBlinuig dieser Aoigahe bca iifUagte Ronsenraui ' 
Dr. Heinrich Heerwageo eioen befjicbffidiefi Tel] 5< 
dienstfreien Zeit gewidRiet. Es gelang ihut, für die aUerm^slei 
Gemeinden innerhalb der Grenzen des Altn&mberger Reidu- 
^Stadtgebietes geeignete freiwiU^e Mitarbeiter 211 finden« denca 
dam die entsprechenden vom Verein besorgten Dnickschriftci 
(Einladung zm Mitart>eit, je ein Sammel' und ein Xlusterbogtn 
«owic ein Musterplan» zugestellt wurden. Der X'crsand dies« 
Unterlagen für die Einzelsammlungen am Orte, %-on denen etn^iebic 
bereits zum Abschluß gediehen sind, dauert noch fort, äodb 
wird er wohl noch vor Ablauf des Januars, spätestens im 
Februar 1912 zu Ende kommen. Nebenher hat Herr Dr. Heer 
wagen die V^erzeichnung der Fluniamen aus Urktuidcn Jt. 
hiesigen Archive gefordert. 

IHc Vereinsbibliothek, die in einem Räume des st^ J* 
.sehen Archivs untergebracht ist, mußte, weil die alten RcgJc 
nicht mehr ausreichten und neue zu beschaffen waren, neu auf- 
gesteUt werden. Ihr Hauptbestand sind die Tausch seh rillco» 
die im Austausch gegen unsere Publikationen seitens der weit* 
auH meisten historischen Vereine in den deutschredenden Landern 
sowie auch von einigen Vereinen und Instituten in den Ländern 
fremder Zunge ihr in großer Zahl und Mannigfahigkeit zugehen 
Die Katalogisierung dieser reichhaltigen Bibliothek schritt rüstig 
fort. Doch auch Ciir verschiedene willkommene Geschenkt: 
namentlich aus Nürnberg haben wir zu danken. Alle diese 




— 33 — 

Zugänge, wozu noch einige angekaufte Schriften hinzukommen, 
finden sich wieder in dem zweiten Anhang verzeichnet. 

Die Zahl der Mitglieder ist leider im verflossenen Jahre 
etwas zurückgegangen. Ausgetreten oder gestorben sind 21 Mit- 
glieder, neu eingetreten 10, so daß der Verein von einem Be- 
stände von 415 (einschließlich der vier nach § 7 der Satzungen 
dem Verein als immerwährende Mitglieder angehörigen Gesamt- 
geschlechter) am Ende des Jahres 1910 auf 404 am Ende des 
Jahres 1911 zurückgegangen ist. Hoffentlich finden sich bald 
neue Freunde der Geschichte, die Lücken auszufüllen. Die 
Vereinsleitung wird es an Werbetätigkeit nicht fehlen lassen. 

Nürnberg, im Januar 1912. 



Dr. Mummenhoff, 
I. Vorsitzender. 



Dr. Reicke, 
I. Schriftführer. 



- 34 — 
I. ANHANG. 

Kassabericht für das Jahr 1911. 

A. Vereinsrechnung. 

Einnahmen: 

I. An Kassenbestand vom Vorjahr • ^ . Jf 424.95 

H. An Beiträgen der Mitglieder 

pro 1910 M 8. — 

pro 1911 > 3304.— 

jM 3312.- 

III. An Erlös aus Druckschriften .... » 5.— 

IV. An Zinsen des Reservefonds .... » 146.— 
V. An Zuschüssen aus anderen Kassen (Krcis- 

kassa von Mittelfranken) .... » 600. - 

VI. Aus dem Reservefond » — .— 

VII. An sonstigen Einnahmcu » 62 6.43 

Summa: jM 5114. # 

Ausgaben: 

I. Auf die Verwaltung jM 360.28 

II. Auf die Versammlungen » 208 37 

III. Auf die Herstellung und den Versand der 

Vereinsschriften 

1. Auf Honorare der Mitarbeiter Jl — . — 

2. Auf Druckkosten . . . . » 1452.05 

3. Auf Versandspesen . . » 80 . 85 

-M 1532.90 

IV. Auf die Vereinsbibliothek > 535 25 

V. Auf den Gesamtverein der deutschen Ge- 

schichts- und Altertumsvereine . . > 175.70 

VI. Auf andere Vereine » 53.50 

VII. Auf die Herstellung des Werkes über die 

Sebalduskirche » 138.85 

VIII. Auf sonstige Ausgaben (insbesondere Zu- 
schüsse zum Inventarisationsfond und 

Reservefond) > 127 7.25 

Summa: M 4283.10 
Abgleichung: 
Einnahmen . ^5114.40 

Ausgaben > 4283.10 

Kassabcstand: .// 831.30 



p 


— 35 — ^^^^ 


H 


■ 




B, Reservefond. 




1 


1. 

IL 


An Bestand vom Vorjahr in Bodenkrcditobli- 
gatif*nen der Vereinsbank Nürnberg . . .// 

An Zugang von weiteren Bodenkreditobli- 
fjationen der Vereinsbank Nürnberg . > 


3400.— 
600," 


1 


Bestand am 31. Dezember 1911 .# 


4000.— 


C. Rechnung über den Fond zur Aufnahme der 
Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Nürnberg. 


■ 




Einnahmen: 




^% 


IL 
ITL 


An Bestand vom Vorjahr ...,*. Jf 
An Beiträgen der Stadtgemeinde Nürnberg 
für das Jahr 1911: 

1. zur Aufnahme der Bau- und 
Kunsldenkmäler . . . , J^ 2000.— 

2. zur Drucklegung des Werks 
»Nürnbergs Bürgerhäuser und 

ihre Ausstattung« , . , . » 1400. — 

uT 
An Zuschüssen der Vereinsrechnung ...» 

Summa: Jf 

Ausgaben: 


481.30 

3400 — 

600.— 

4481.30 




L 
IL 

in. 


Auf lionorar der Mitarbeiter ^ 

Auf Anschaffung von phutographischcn Uten- 
silien, Papier, Mappen usw 

Auf Barauslagen der Mitarbeiter . . * - » 
Auf Druck kostcnzuschub an die Firma Gerlach 
Ä Wiedling in Wien * 


2100 — 

482.67 
143 . 74 

1400 - 


3 




Summa *# 


4126,41 




Abgleichung: 




1 




Einnahmen . . . , UT 4481.30 

Ausgaben . . . . > 4126.41 

Kassabestand .# 354 H9 








Nürnberg, den 3L Dezember 1911. 








Der Schatzmeister: Kommerzienrat ( 


3nopL 






Geprüft und richtig befunden. 








Nürnberg, den 14. Januar 1912. 






k 


lleinr. V 


Inslin. 






IL ANHANG. 

Bibliothekgeschenke und Tauschschriften, 



a) Geschenke. 

L Vom Museum für Vül ker künde in Hamburg: 

Prähistorische Zeitschrifl. L Band, 3./4. Heft, 2 ^ 
L =-4. Heft. 3. Band, L/2. Heft. 1910/11. 2i;.. 

2. Von Herrn Professor Dn Jan Pta^^nik in Krakau. [ 

Derselbe, Wtoski Krakow za Kazimierza Wicikiego 
Wkdyslawa Jagie%. 1910. 222 : 

3. Von Herrn k, Gymnasiallehrer Dr. Fricdr. Beck in München 

Derselbe, Der Karlsgraben, Eine historische, topogrt- 
phische und kritische Abhandlung. Nürnberg 1911. 2248 

4. Von Herrn Generalkonservator Dr. Georg Hager in 

München: 

Derselbe, Einfluß der Vegetation auf die Baudenkmäler 
Vortrag auf dem Elften Ta^ für Denkmalpflege in 
Dan^ig am 29. und 30. September 1910. (Dürer-Bund 
79. Fhigschrift:) 2220. 

5. Von Herrn k, Krcisarchiva.ssessor Albert G ü m h e I in 

Nürnberg: 
Derselbe» 

a) Rcnchte Dr. Erasmus Topplers, Propsts von St. Sebald 
?M Nürnberg, vom kaiserlichen Hofe 1507 bis 1512. 
(Archivaiische Zeitschrift. N. F. XVL) 2221. 

b) Raurcchnungen vom Chorbau von St. Lorenz in Nürn- 
berg 1462 -—Möy. Separatabdruck aus Repertorium för 
Kunstwissenschaft, XXXlll. Berlin. 2225. 



•) Die Zahlen nni F.nde der cinxclncn Betreffe Iwdchen lich auf tlk 
.Vuinmern des Zcuelkatalogs der Vercinsbtbnotbek. 




— 37 — 




c) Der Baumeister und Stückgießer Hans Felber von Ulm, 
dessen Beziehunj^cn zu Nürnberg und Todesjahr. Nach- 
trägliches zur Biograph tc Ki>nrad Heinzelmanns. Se()arat:- 
abdruck aus ebendaraus, XXXIV, 2226. 

6. Vom Allgemeinen städtischen Krankenhaus in 

Nürnberg: Bericht für 1910. 314. 

7. Vtm Herrn Archivrat Dr. E r n s t Mii m m c n h o (T in N ü r n be r |^f : 

Derselbe, Die Nürnberger Ratsl>ücher und Ralsmanuaie. 
Sonderabdruck der Archivalischcn Zeitschrift, N. F. 
Bd. 27. München, 1910. 2219. 

8. Von Herrn Oberbürgermeister Kgl, Geheimer Rat Dr. 

V, Schuh in Nürnberg: 

Festschrirt zur Einweihung des Künstler hauses in Nürn- 
berg am 3. Juli 1910. Ib TciL 2181. 

9. Vom Stadtmagistrat in Nürnberg: 

a) Verwaltungsbericht der Stadt Nürnberg für das 
Jahr 1909. 2r,6. 

b^ Geschäfts Verteilung im Magistrat und Gemeinde kollegi um 
der Stadt Nürnberg von 1911 an. 477. 

c) Bericht über die Betriebscrgebni.sse des Schlacht- und 
Viehhofes der Stadt Nürnberg für 1910. I41ö. 

fl) 15. Geschäftsbericht des städtischen Elektrizitätswerkes 
Nürnberg für 1910. 1737, 

e) Verzeichnis der Behörden, Stellen, Sehenswürdigkeiten 
und anderen bemerkenswerten ürlbchen Besondcrhctten 
in der Stadt Nürnberg. 3. Auflage, 1910, 2010. 

f) Verzeichnis der Straßen, Wege» Plätze, Brücken, Höfe 
usw, der Stadt Nürnberg, 3, Auflage, 1910. 2009. 

g) Dienst<^)rdnung für die Schul är/,te der Stadt Nürn- 
berg. 1911. 2005. 

h) Kostkinderaufsicht in Nürnberg, Vortrag von Rechts- 
rat Häublcin-Nürnberg» gehalten auf der 3, Mitglieder- 
versammlung der Zentrale für Säuglingsfilrsorgc in 
Bayern. 191 L 2140. 

i) Die Gestaltung des kaufmännischen Bildungswesens in 
Nürnberg. Bericht des kgl Stadtschulinspektors Konrad 
Weiß an den Handelsvorstand Nürnberg. 1911- 2245, 



— 38 — 



k) Sammlung vun l^nfallverhütünusvorschriftcn, Ai1)dfer| 
schuUbestimmungen usw.» zus^ammengestellt vom so»*: 

sehen Bauamt Nürnberg im Juli 1910. 2235 1 

D Dien,stan Weisung zur Sicherung van Funden vo 

schichtlicher oder geschichtlich merkwürdiger 

stämle vom 1. November 1910. 224^*1 

m) Beschreibung des LuitpoMhauses in Nürnberg. 1911 

2231 1 
n) Erhaltung alter Bauteile (Amtsblatt Na. 97 vom | 

26. April 1911). 2241 

(») Verschönerung des Straßenbildes (Amtsblatt No. 96 votcl 

25. April 1911), 2241 

p) Ortspolizeiliche Vorschriften über ileii Verkehr m \ 

Kraftfahrzeugen (Entwurfl. lg4T 

(j) Beseitigung verunstaltender Reklame tafeln (BekanTrt- 1 

machung vom 19. Oktober 1910). 2241 

r) Magistratischcr Gesamtbeschluß vom 14. Februar 1911. 

die Abholzungen im Stadtgraben betreffend. 2241 

s) Anschlüsse des städt Amtstelephons (Polizeitelcphnn? 

in Nürnberg. Stand vom 1, August 1911. 224J 

t) Pläne vom Rathaus, Amisgebäude Theresienslraßc un»i 

Amtsgebäude Fiinferplatz. Abdrücke. 2242 

II ) Statistisches Jahrbuch der Stadt Nürnberg. 2. Jahr 

gang. 1911. 2202^ 

v) Urtspolizei liehe Vorschriften und örtliche Satzungen dn 

Stadt Nürnberg. 1911. 811 

Von der Nürnberg-Fürther Straßenbahn in Nürnberg 

Geschäftsbericht für 1910. |8H 

Vom Verband bayerischer Gcschichts- und Uf* 
geschichtsvereinc in Nürnberg: 

Mitteilungen, No. 2. Januar 1911. 2200* 

12, Von der Städtischen Wasserversorgung Nürnberg: 

Geschäftsbericht über das Betriebsjahr 1910* 1579- 

13. Von der Biblioth^que d'art et d^archdolagic in 

Paris: 

a) Reportoire dart et d'archeologie. L et 2. 
1910 .sq. 2224 

b) Index alphabctique. 1. annee 1910. 2224 



10 



11 




I 



— 39 — 

14. Von der Finna Gerlach & Wiedling, Kunst-, Buch- und 
Miisikaiicn Verlag in Wien: 

Nürnbergs Bürgerhäuser und ihre AusätaUuiig. Liefe- 
rung 5/6. 191 L 2126. 

15. Von der Gesellschalt für fränkische Geschichte in 

Würz bürg: 

a) Neujahrsbiätter. Vr. 1911. 1965. 

b) 6. Jahresbericht für 1910. 1989. 



b) Tausch Schriften. 

1. Vom Aachener Geschichtsverein in Aachen; 

Zeitschrift. 32. BanrL 1910. 570. 

2. Von der Geschichts- und Altertumsforschenden Ge- 

sellschaft des Üsterlandes in Alten bürg: 

Mitteilungen. 12. Band, 2, Heft, 1911. 319. 

3. Vom Historischen Verein für Mittelfranken in Ansbach: 

58. Jahresbericht, 1911. 239. 

4. Vtm der Historischen tiesellschaft des Kantons Aargau 

in Aarau: 

Taschenbuch tur das Jahr 1910. 1500. 

5. Vom Historischen Verein für Schwaben und Neu bürg 

in Augsburg: 

Zeitschrift. 36. Jahrgang. 1910. 174. 

6. Vom Historischen Verein für die Pflege der Ge- 

schichte des ehemaligen Fürst bistunis Ramberg in 
Bamberg: 

68. Bericht. 1911. 86. 

7. Von der Schriftleitung der Heraldisch -genealogischen 

Blätter für adelige und bürgerliche Geschlechter 
in Bamberg: 

Heraldisch-genealogische Blätter. 8. Jahrg. 1911. Nr. 1. 

1918. 

8. Von der Historischen und antiquarischen G e se 1 1 s c h af t 

in Basel: 

Basler Zeitschrift. 10. Band, 1. Heft. 1910. 17ü4. 



— 40 — 

9. Vom Historischen Verein von Oberfranken in Bayreo' 

Archiv für Geschichte und Altertumskunde von i.»br 
franken. 24. Band, 3. Heft. 1911. 23: 

10. Von der Gesellschaft für Heimatkunde der Pruv:; 

Brandenburg in Berlin: 
a» »Brandenburgia.« Monatsblatt. 19. Jahi^. Xr. 4— 

Juli 1910 — Febr. 1911. 134: 

b) Eberhard König, Albrecht der Bar. Ein brande- 

burgisches Festspiel. Berlin 1911. 222?* 

11. Vom Verein für Geschichte der Mark Brandenbnr: 

in Berlin: 

Forschungen zur Brandenburgischen und Preußische 
Geschichte. N. F. der »Märkischen Forschungen 
23. Band, 2. Hälfte. Leipzig 1910. 24. Band. 1. Halm 
1911. m 

12. Vom Verein für die Geschichte Berlins in Berlin: 

aj Mitteilungen. 1911. Nr. 1 — 12. 442 

b) Schriften. Heft 44. 1912. 19S 

13. Vom Verein Herold in Berlin: 

Der deutsche Herold. Zeitschrift für Wappen-, Siegcl- 
und Familienkunde. 41. Jahrg. 1910. 81. 

14. Vom Gesamtarchiv der deutschen Juden in Berlin: 

Mitteilungen. 3. Jahrg. Heft 1. 1911. 2247. 

15. Von der iXligcmeinen geschichtsforschenden Ge- 

sellschaft der Schweiz in Bern: 

Jahrbuch für Schweizerische Geschichte. 35. Band. 
Zürich 1910. — 36. Band. 1911. 59. 

16. Von der Gesellschaft für rheinische Gcschichts- 

künde in Bonn: 

30. Jahresbericht. 1910. 1289, 

17. Vom Verein von Altertumsfreunden im Rhcinlande 

in Bonn: 

a) Bonner Jahrbücher. Heft 119, 1, 2 u. 3. 1910. 213. 

b) Bericht der Provinzialkommission für Denkmalpflege 
und der Altertums- und Geschichtsvereine innerhalb der 
Rheinprovinz vom 1. Ai)ril 1908 bis 31. März 1909. 
Beilage zu »Bonner Jahrbücher« 119. Bonn 1910. 213. 



— 41 — 

18. Vom Historischen Verein in Brandenburg a. FL : 
4L u. 42. Jahresbericht. 1910. 23 U 

19. Vom Landesmuseumsverein für Vorarlberg in 
Bregenz: 

47. Jahresbericht. Vereinsgabc für 1910 u. 191 L 116. 

20. Vom Verein für Geschichte und Altertümer der 
Herzogtümer Bremen und Verden und des Landes 
Hadeln in Bremen: 

Zeitschrift N, F. L Heft. Stade 1911. 303. 

2L Von der Historischen Gesellschaft des Künstler- 
vereins in Bremen: 

Bremisches Jahrbuch, 23. Band, 191 L 187. 

22. Vom Verein f ü r d i e Geschichte Schlesiens i n B r e s I a u : 

a) Zeitschrift. 45. Band. 191 L 1786. 

b) Schlesische Geschichtsblätter, Nr 1 — 3. 191 L 2146. 

23. Von der Soci^t6 d'archeologic de Bruxellcs in 

Brüssel: 

a) Annales. Tome XXIV, 1910. Livraison 3 et 4. — 
Tome XXV, 191 L Livr. L 

b) Annuaire. Tome XXIL 1911. 1984. 
24- Von der Mährischen Museumsgcscllschaft in Brunn: 

Zeitschrift. IL Band, L u. 2. Heft. 191 L 1720. 

25. Von der Societe des Bollandistes in Brüssel: 

Analecta Bollandiana. Tomüs XXX. Fase. I — IV. 
191L 738. 

26. Vom Norsk Folkemusetim in Christiania: 

[Foreningen for Norsk FolkemuseumJ. Berelning om 
Foreningens Virksomhed 1910. X\L a461. 

27. Vom Westpreußischen Geschichtsverein in Dan zig: 

a) Mitteilungen. 10. Jahrgang. Nr. 1—4. 1911. 1736. 

b) Quellen und Darstellungen zur Geschichte Westpreußens. 
6. u. 7. 191L 1893. 

c) Zeitschrift Heft 53. 1911. 615. 

28. Vom Historischen Verein für das Großherzogtum 

Hessen in Darmstadt: 

a) Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde, 
N. F. 7. Band 1910. 508. 




^ 



,-, V 



M. 
39. 



!• (JuartalhliitttT N F 1—3. Vierteljahrsbtr. '.: 

IV Hana, Nr. 17 - IP. 
f lKMtriuj( 7111 Hessischen Kirrficngeschichte. - ;:: 

4 Ht'Ti IPIO 
\"Ti rUr Grsrhi cht liehen Abteilung des Ni*:* 
u '• * ' nsc hatilii hcn Vereins für das Fürsitr".: 
I i'i»' in r»ctmiWd: 

MtnHluniren. VTIl. lOio. 
. "T-; Hivmrischf n Verein in DiHingen: 

Ji'nrNuch. I'IV Jahrs:' 19C>9. 
.•'" J I :* torischen \"( rein für l>onauwörth und l: 
;.''^.'*»!*1 in I.)onau\\ i»rih : 

S'M}ii(.hie des Klusiers Thicrhauptcn. Von Nik.-! 

J/*t.l*r 2. Hälfu, 1 lieft. 1911. !>->[ 

• "• *'' 1 '/* J<:hrttn F.smischen Gesellschaft in Dorf: 

> '/!.fj';v!..richtf. 19U>. 
••■"= 1';.') "^ij'.hsischen Altertnmsverein in Dresdr 
J^-»' ',- M. j,t 1910 11. 
•'" ^' '^ ' l'lorfer Gcsi hichtsvcroin in Düsseldo: 

i>«i.r;i zur rjcschichle des Nicticrrheins. 23. Ba&: 

•''"' '" ' Ih' lits- und Ahorlunisforschcndcn Vcrci: 

'i. i- . .' jjh* I .,^ S.-A.: 

.iiHui-Hi-M „ 20. u. 27. Heft. 1910. 
V'/iii li' I J.M':« l,.-ii dcschichtsverein in Elberfeld: 

/'H'Hiiifi l.i. IJand. Jahrj^ang 1910. 95 

Vom Vnciu liir (ieschichte und Altertumskunde ir| 
l'.rfurt: 

Mitleilun-ren. 32. Heft. 1911. 282. 

Vom Historischc-n Verein für Stadt und Stift Essen 
in Kssen: 

Heiträ^rc zur (ie.schichtc von Stadt und Stift Essen. 

33. Heft. 1911. 1405. 

Vom Historischen Verein des Kantons Thurgau in 
Frauenfeld: 

Thurgauische lieiträgt- zur vaterländischen Geschichte. 

51. Heft. 1911. 46. 



— 43 — 



Vom Verein fiir Geschichte und AUertumskiinde in 

Frankfurt a. M. : 

Mitteilungen über römische Funde in Heddernheim, 
V. 1911. 1345, 

41. Vom Frciberger Altertums verein in Freiberg i. Sa,: 

:\Utteilungen. 46. lieft. 1910. 27. 

42. Vom Deutschen geschichts forsch enden Verein des 
Kantons Freiburg in Freiburg i. Ue.: 

Freiburger GeschichtsbJätter 17. Jahrg. 191 Ü. 1440. 

43. Vom K i r c h e ng e s c h i c h t H c li c n V e r e i n i n Fr c i b u r g i. B r. 

Freibtirger EMözcsan-Archiv. IL Bd. 1910. 70. 

44. Von der Socidtd d^bistoirc du C an ton de Friliourg 

in Frei bürg i. d. Schw.: 

Archives. Tome TX. 2. Livraistvn. 1911. 

45. Vom Geschichts- und AI irrt ums verein in Fried - 
berg i. H.: 

Fnedberger Geschichtsblätter. 3. Heft 1911 
4ü, Vom Breisgauv crein Schau — ins — Land in Frei- 
burg i. Br.: 

'Schau — ins — Land. ^ Ao. 1910. 37. Jahrlauf, 
2. Hälfte. — Ao. 1911. 38. Jahrlauf. 440. 

47. Vom Fuklaer Geschieh tsvcre in in Fuldi 

Fuldaer Geschichtsblätter. 9. Jahrgang. 1910. 1938. 

48. Von der Societ^ d'histoire et d'archeulogie de Ge- 

neve in Genf: 

Bulletin, Tome \\\, Livraison 5. 1910. 1264, 

49. Vom Ober hessischen Geschichts verein in Gießen: 

Mitteilungen. 18. Band 1910. 919. 

50. Von der Obcrlausitzischen Gesellschaft in Görlitz: 

aj Neues Lausitzisches Magazin. Zeitschrift. 86, Band. 1910. 

b) Codex diplomaticus Lusatiae superioris IIL 6. Heft. 

1910. 121. 

5t . Von der K ö n i gl i c h e n G e s e 11 s c h a f t d e r W i s s e n s c h a f t e n 

in Göttingen: 

a) Nachrichten. f'hilologisch-historische Klasse. 1910. 
HeÜ 3 und 4. — 191 L Heft 1, 2 und 3. 1349. 

b) Nachrichten, Geschäftliche Mitteilungen, 1910. Heft 2, 
— 191 L Heft 1. 1350. 

4^ 



44 



52. Von der Vereinigung für Gothaische Geschichte us 
Altertumsforschung in Gotha. 

Mitteilungen. Jahrg. 1909/10. 1599 

53. Vom Historischen Verein für Steiermark in Graz 

Zeitschrift. 8. Jahrg., 1.— 4. Heft. 1924 

54. Vom Rügisch-Pommerischen Geschichtsvercin i! 
Greifsvvald und Stralsund: 

Pommerische Jahrbücher. 11. Band. 1910. 16"A 

55. Vom Thüringisch-Sächsischen Verein für Erfor- 
schung des vaterländischen Altertums und Er- 
haltung seiner Denkmale in Halle a. S. : 

a) Neue Mitteilungen aus dem Gebiet historisch-antiqua- 
rischer Forschungen. 24. Band, 3. Heft. 1910. (hcit: 
jetzt): Thüringisch-Sächsische Zeitschrift für Geschichte 
und Kunst. 1. Band, 1. Heft. 1911. 1324 

b) Jahresbericht für 1910 11. 1324 

56. Vom Verein für Hamburgische Geschichte in Ham- 

burg: 

a) Zeitschrift. 15. Band, 2. Heft. 1910. — 16. Band 
1. Heft. 1911. löl 

b) i\Iilteilungen. 30. Jahrg. 1910. 102. 

c) Register zu Band 13—15 der Zeitschrift. lOl. 

57. Vom Hanauer Geschichtsverein in Hanau a. M.: 

Hanauer Geschichtsblätter. N. F. No. 1. 1911. 577 

58. Vom Historischen Verein für Niedersach sen in Han- 

nover: 

a) Zeitschrift. Jahrg. 1910. 1.— 4. Heft. 186. 

b) Bericht über das 75. Geschäftsjahr 1909/10. 2222. 

59. Vom Verein für Geschichte der Stadt Hannover in 

Hannover: 

Hannoverische Geschichtsblätter. 14. Jahrg. 1. — 4. 
Heft. 1911. 1766. 

60. Vom Verein für siebenbürgische Landeskunde in 

Hermann Stadt: 

Archiv. N. F. 37. Band. 2. Heft. 1911. 113. 

Cl. Vom Verein für Geschichte und Altertumskunde in 
Homburg v. d. Höhe: 

Mitteilungen. 11. Heft. 1911. 1133 



— 45 — 



62- Vom Verein für Thüringische Geschichte und Alter- 
tumskunde in Jena: 

Zeitschrift. N. F BamJ 20. Heft 2. 1911. 64. 

63. Vom H ist arischen Verein für Ingolstadt und Vm- 
gebung in Ingolstadt, 

Sammelblatt. 32, lieft. 1909, OL 

64. Vom Ferdinand cum für Tirol und Vorarlberg in 
Innsbruck: 

Zeitschrift. 55. Heft, 1911. 67- 

' 65. Von der Altertumsgescllschaft Instcrburg: 

Jahresbericht. 1910. 757. 

65. Von der Gesellschaft für Kieler Stadtge schichte in 
• Kiel: 

Mitteüungen. 27, Heft. 1911. 1250. 

67. Vom Geschichtsverein für Kärnten in Klagenfurl: 

a) Carinthia L Mitteilungen. 100, Jahrg. No. 1. — 6. 1910. 

b) Jahresbericht 1909. a und b = 71. 

68. Vom Verein für Hessische Geschichte und Landes- 

kunde in Kassel: 

Zeitschrift, 45, Band, 1911, 52. 

69. Vom Hist«j tischten Verein für den Niederrhein, ins- 
besondere die alte Erzdiucese Ktdn in Knln: 

Annalen. 28. u. 29, Heft. 1910, 652. 

70. Vom Stadtarchiv Köln: 

Mitteilungen aus dem Stadtarchiv Ki'>ln. 33, Höft. 
1911. 791. 

71. Von der fje Seilschaft der Liehhaber der Geschichte 

und Altertümer KrakaiKsfTowarzyslwu miV)sniknw historyi 
i zabylk^w Krakowa) in Krakau: 

a) Bildioteka Krakowska. Nr. 3, 5. 8—42. 2207. 

b) Rocznik Krakowski, Tum 2 — 12. 14. 2210. 

c) Towarzystwo mi^osnikow historyi i zabytktnv Krakowa 
. . . Krak6w, 1910. 2212. 

d) Les villes d'art cdlebrcs. Cracuvic par Marie Anne 
de Bovet. Ouvragc orn6 de 118 gravures. Par, 1910. 221 3. 

c) Katalog malowidel, rysunkow, szlychiVw i litograOi Mi- 
chata Stachowicza . Krakow» 1901. 2208. 



^ 



46 




Catalo^ wystawy' widokow starego Krakowa utcrri 
Stanis'law Chercha. Kxakow, 1910. 2211 

g) Plan von Krakau. O, J. 2214. 

72, Vom Museal verein für Krain in T.aibach: 

Mitteilungen. N. F, lLL-4. 1911. 824" 

73, Vom Verein für Geschichte der Neumark in Lands- 

berg a. W.: 

Schriften. 25, Heft, 1910, 1582. 

74. Von der Socidte d'histoirc de la Suisse romandc in 

Lausanne: 

a) Memoires et documents. Tome IX. 1911. 109. 

l)) Glossaire du patois de Blonay par Louise Odin. 1910, IW. 

75, V(»m Nordböhmischen Exkursionsklub in Leipa 

Mitteilungen. 34, Jahrgang. Heft 1 — 4. 878, 

76, Vom Gesamtarchiv der Deutschen Juden in I^cipjtig; 

Mitteilungen, Jahrgang 1. Heft 1 u, 2. Jahrgang **' 
Heft 1 u. 2, 190H— 1910, 224" 

77. Von der Deutschen Gesellschaft zur Erforschun 

vaterländischer Sprache und Altertümer in Leipzig! 
Mitteilungen. 10, Band. 4. Heft. 83 

78, Von der Nebraska State historical society in Lincoln: 

Watkins, Albert, ( )utline of Nebraska history, Lii 
coln, 1910. 

79. Vom Verein für Geschichte des Boden sces 

seiner Umgebung in Lindau: 
Schriften. 39, Heft. 1910, 

80. Vom Verein für LiJbeckische Geschichte und Alter 

tumskunde in Lübeck: 

Zeitschrift, Band 12, Heft 2. Band 13, Heft 1/2, 27 

81. Vom Historischen Verein der 5 Orte (Luzern» Urii 

Schwyz, Unterwaiden und Zug) in Luzern: 

Der Geschichtsfreund. Mitteilungen. 65, Band, 191G^ 
— Register zu Band 51—60. 191 L 87. 

Von der Socicte Gerson d'histoire et d'archdolagi 

du dioc^sc de Lyon in Lyon: 

Bulletin. I2c anncc. 191L No, G7—7L 1786, 



i 





— 47 — 

83. Vom Verein für Geschichte und Altertumskunde des 

Herzogtoms und Erzstifts Magdeburg in Magdeburg: 
(jeschichlsblätter für Stadt und I^and Magdeliurg. 
45. Jahrg, 1910. L u. 2. Jleft. 82. 

84. Vom Mainzer Altertums vor ein in Mainz: 

Mainzer ZcitschrifL Jahrg. 6. 191 L 1307. 

85. Vom Mannheimer Alter tu ms verein in Mannheim: 

Mannheimer Geschichtshlätter. Mt>natsschrift, 12. Jahrg. 
1911. No. 1 — 12. 16D0. 

S(y. Vom Historischen Verein für den Rfgicrungshczirk 
Marienwerder in Marienwerder: 

Zeitschrift. 49. Hrft 1911. 117. 

87. Vom Hcnnebergischcn altertumsfiirschcndcn Verrin 

i n M e i n i n g e n : 

Neue Beiträge zur Geschichte deutschen Altertums, 
23. /24. Lieferung. 1910. 727. 

88. Vom Public Museum of tlic city of Mihvaukee in 

Milwaukeet 

Annual Report 1909/10. 1292. 

89. Von der Genealogischen Gesellschaft der < >stsec- 

provinzen in Mi tau; 

Jährlich. 1907 und 1908. Mitau, 1910. 174L 

90. Vom Altertumsverein für Mühlhauscn in Thiir. und 

Umgegend in Mü hl hausen in Thür. : 

MiJhlhäuser Geschichtsl>lätter. Zeitschrift. 11. Jahrg. 
1910/11. 1852. 

91. Vom Münchener AUertumsverein in München: 

Zeitschrift. 19.— 22. Jahrg. 1908-1911. 633. 

92. Von der Kgl. Bayer. Akademie der Wi.ssensc haften 

in München: 

Sitzungsberichte, jalug. 1910» 8. — 14. Abhandking und 
Schlußheft. — Jahrg. 1911, 1.— 12. Abhandlung. 96. 

93. Vom Historischen Verein von Oberbayern in 
München: 

a) Oberbayerisches Archiv für vaterländische Geschichte. 
53. Band, 2. Heft. 1910. — 55. Band, 1.-4. Heft. 
1910. 3(5. 

b) AUbaycri.scbi: Monatsschrift. Jahrg. lU. Heft 1,2. 1594. 




4;r> 



>*• V:ar V*r*:x fir Ssf-ii-rit* naid Altert um skii&<k| 

>: Vicn H ftir.riitx V*ri:x Xi^xbxTg^ a. D.: 

N-üiiinr-^'ir X : tLtdmmftfm: t";«" 73L. lalir^. 1909. 
>^ \' :m. s.t'LZiz LZ 1*5 K£~ Alt*T Gyniaasioms in Nüml 

>:=-t:*c»i!r>±c Tir ±i^ ScföxlTsir 1910 11. Beilage: Mh-j 
•_t^T:3^*n t'itir 23t L.^ir;rrdrtik:<bek des Alten Gyffi-j 
riK-z=:5 rr)i r<:ic±r;^iiZ3i: ^TTcr ütesten IDmcke. 2. Teil 
Vc L^fTTzi: Kri:zL% i^p K:cr>£i:tor a.D. 1911. 243 1 

SC V-.d ?v*i:.rit ie> K^;! Xtiies Gymnasiums in 

lilre^r-rr::?:: nir ii> Sc'-zljihr 1910 11. Beflagc 
S:-:.'- ~ Ti::r:>. r=i Teil mit Hinweisen auf die 
le-ii-zht L::.:n:.:r V - Ei-ard GroG, kgl. Konrektor. 

:c-:: 1422. 

9^. Vor: Rektcrai ier K^:! Krc:s-Oberrealschule in 

4 Jihr'-st-erich: !ur oas Schuljahr 1910 11. Beilage: 
Von Fchlerkreuz an unseren Mittelschulen. Eine Studie 
vvn I^- Karl Küffner. k^:!- Professor. 1886. 

99, Vom H'.-ktorat der Ki^i. Kreis-Realschule I in Nörn- 
b';r'^: 

7S. Jahresbericht lur das Schuljahr 1910 11. 358. 

IM; Von der Bayerischen Landesgewerbcanstalt in 

Nürnbo-rg: 

Bo-richt über das Jahr 1910. 1357. 

101, Vorn ^^jormanischen Museum in Nürnberg: 

ii, An/j-'v^cr. Jahrg. 1910, Heft 1—4. 65. 

\t: Mitteilungen. Jahrg. 1910. 512. 

102. Vom Vrrrein für öffentliche Ciesundheitspf lege in 
Nürnberg: 

H'-richt über die Gesundheitsvcrhültnissc und Gesund- 
h<-itsanstalten in Nürn!)erg. Jahrg. 1909. 1242. 



I 



— 49 — 

103. Vom Oldenburger Verein für Altertumskunde und 
Landesgeschichte m Oldenburg: 

Jahrbuch des Herzogtums Oldenburg. Band 19. 
Schriften Nr, 37. 1911. 649. 

104. Von der Historischen Gesellschaft für die Provinz 
Posen in Posen: 

a) Zeitschrift. 25. Jahrgang. 1910. 1. u. 2. Halbband. 522. 

b) Historisehe Monatsblättcr. 11. Jahrg. Nr. 1 — 12. 
1910. 1644. 

105. Vom Verein (ür Geschichte der Deutschen in 
Böhmen zu Prag: 

Mitteilungen. 49. Jahrg. Nr. 1—4. 1910, 88. 

106. Von der Redaktion des Schwäbischen Archivs in 
Ravensburg: 

Schwäbisches Archiv. 28. Jahrg. 1910, Nr. 1 — 12. 70. 

107. Vom Historischen Verein von Oberpfalz und 
Regensburg in Regensburg: 

Verhandlungen. 61. Band. 1910. 77. 

108. Von der Estländischcn literarischen Gesellschaft 
in Reval: 

Dr. A, Friedenthal, Das Gräberfeld Cournal Kirchspiel 
St. Jürgens, Harrien, Estland. Reval 1911. 2229. 

109. Von der Gesellschaft für Geschichte und Altertums- 
kunde der Ostseeprovinzen Rußlands in Riga: 

a) Mitteilungen aus der livländischcn Geschichte. 2L Band. 
4. Heft 641. 

b) Sitzungsberichte aus dem Jahre 1910. 586. 

110. Vom Verein für Rostocks Altertümer in Rostock: 

Beiträge zur Geschichte der Stadt Rostock. Band V, 
Heft 3. 1911. 2129. 

IIL Vom Städtischen Museum ( arolino-Augusteuni in 
Salzburg: 

Jahresbericht 1910. 241. 

1 1 2. Vnn der Rcdakti « >n der Studien und Mitteilungen zur 
Geschichte des Bcncdiktincrordens und seiner 
Zweige in Salzburg (früher in Riiij,fcrnj: 

Studien und Mitteilungen. N. F. Jahrg. l, 1911. 
1.— 4. Uuartalheft. 1905. 




118. 



na 



113- Von der Gesellschaft für Salzbur^cr 
in SaUburg; 

MiUeüungen. 50. Vcrcinsjahr. 1910. lU I 

114 Vom Altmärkischen Verein für vaterländische Gc^ 
schichte in Salzwedeh 

38. Jahresbericht. 1911. g3 

115. Vom Verein für Hennebcrgischc Geschichte oo^J 
Landeskunde in Schmalkaldcn: 

Zeitschrift. Heft 16. 1911. n:. 

116- Vom Historischen Verein dtr Pfalz in Speyer: 

Mitteilungen. 31. Band. 191L lU 

117- Vnm AUniärkischen Museums verein zu Stendal: 

Heiträge zur Geschichte, Landes- und Volkskunde de 
Altmark- Band 3, Heft 2. 1911 I6in 

Von der Gesellschaft für Pommerschc Geschieht« 
und Altertumskunde in Stettin: 

Balüsche Studien. N. F. 14. Band. 1910. (y:A 

Von der K. Vitterhets Historie och Anttkvitets Aka- 
demien in Stockholm; 

a) Sophus Bugge, der Runenstein von Rok in Östergoilanil. 
Schweden- Stockholm 1910. 22IS. 

b) Fornvännen. 1910, 2156. 

120. Von Nordiska Museet in Stockhalm: 

Fataburen 1910. Haft 1 - 4. IML 

121. Von dem Historisch-literarischen Zwcigveretn dei , 
Vogesenklubs in Straßburg: 

Jahrbuch. 26. Jahrg. 1910. 521. 

122. Vom Historischen Verein für Straubing und Um- 
gebung in Straubing: 

Jahresberichte. Jahrg. 1—2, 4 — 12. 1898 -190a 2246 

123. Von der Württembergischen Kommission fürLandes- 
gcschichte in Stuttgart: 

Württembergische Vierteljahrshefte für Landesgeschichlc. 
N. F. 19. Jahrg. 1910. Heft 3, 4. 20. Jahrg. 19IL 
Heft 1. 51 

Vom Coppernikus-Vercin für Wissenschaft und 

Kunst in Thorn: 




Mitteilungen. IH, Heft 1910, 



1368. 



4 



— 51 — 

12fi. Vom Kaiser Franz Joscf-Miiseum für Kunst und Ge- 
werbe in Troppau: 

Zeitschriü für Geschichte und Kulturgeschichte Oster- 
reichisch-Schlesiens. 5. Jahrgang 1909 10. lieft 3/4. 

6. Jahrgang 1910/lL Heft 1/2. 2032. 

126. Vom Bürgerve rein in Tübingen: 

Tiibingcr Blätter. 12. Jahrg, 1909/10. 2052. 

127. Von der Kgl. Universitätsbibliothek in IJpsala: 

a) Gratulationsschrift der Universität zu Upsala an die 
Leipziger Universität zu ihrem 500jährigen Bestehen. 
Enth. »Isaci Collyni L Libri Thomae Wcrncri IJp- 
siensis quondam professoris . . . \h Prograrama pro- 
motionis in facultate juridica studii Lipsiensis anno MDIX 
imprcssum. 2217, 

b) Narvatrofeer i Statens trof^samüng. N^^gra biad . . . 
utgifna af T. J, Petrelli och A. Lagrelius. Uppsala och 
Stockholm. 2216. 

c) Tiilägg tili Narvatrof6er , . . Ryska gardesfanor. Ib. 2215, 

128. Von der Smithsonian Institution in Washington: 

Annual Report, 1909. Washington 1910. 300. 

129. Vom Harz- Verein für Geschichte und Altertums- 
kunde in Wernigerode: 

Zeitschrift. 44. Jahrg. 1911. 1.— 3. Heft. 173. 

130. Von der Kaiscrl. Kon tgl. Heraldischen Gesellschaft 
»Adler* in Wien: 

a) Monatsblatt No. 361^372 Januar bis Dezember 1911, 

7. Band Nr 1-12. 212. 

b) Jahrbuch, N. F, 21. Jahrg. 1911. 55. 

131. Vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich 
in Wien: 

a) Jahrbuch. N. F. 8. Jahrg. 1909. — 9. Jahrg. 1910. 1795. 

b) Monatsblatt. 9. Jahrg. 1910. Nr. 1 — 12. 1796. 

132. Vom Verein für Nassauische Altertumskunde und 
Geschichtsforschung in Wiesbaden: 

a) Annalen. 39. Band. 1909. 166. 

bj Mtlteikmgen. 15. Jahrg. Nr. 1—4. April 1909 bis 

Januar 1910. 166, 



— 52 — 

133. Von der Stadtbibliothek in Winterthur: 

Schloß Widen von Emil Stauber. IL Teil. Neujrl 
blatt der Stadtbibliolhek. Winterthur 1911. 246. Sil 
1910. 2iC 

134. Vom Geschichtsverein für das Herzogtum Bra:r 
schweig in Wolfenbüttel: 

a^ Braunschweigisches Magazin. 16. Band. Jahrg. 1910. 14cr 
b) Jahrbuch. 9. Jahrg. 1910. ITcr 

135. Von der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich: 

Mitteilungen. Band 27, Heft 2. 5:1 

136. Vom Schweizerischen Landesmuseum in Zürich: 

a) Anzeiger für Schweizerische Altertumskunde. N. f 
12. Band, 3. u. 4. Heft. 1910. — 13. Band, 1. Hei 
1911- m 

b) 19. Jahresbericht 1910. 16(( 



c) Angekaufte Schriften. 

1. Deutsche Geschichtsblättcr. Monatsschrift zur Förderung d 
landesgeschichtlichen Forschung. Herausgegeben von Arm 
Tille. Dresden. 12. Band, 3.— 12. Heft. 13. Band, 1. üi 
2. Heft. ' 155 

2. Korrespondcnzblatt des Gesamtvereins der deutschen G 
schichts- und Altertumsvereine in Berlin. 59. Jahrg. 191 
1-12. 5i 

3. Korrespondenzblatt der Deutschen Gesellschaft für Anthi 
pologie, Ethnologie und Urgeschichte in Hamburg. 42. Jahi 
Braunschweig, Vieweg. 1911. No. 1 — 12. 2II 

4. Historische Vierteljahrsschrift. Herausgegeben von Gerha 
Sccliger. 13. Jahrg. 1910. N. F. der deutschen Zeitschi 
für (icschichtswi.ssenschaft. 4. Heft. Nachrichten und Notiic 
Lci|)zig 1910. - 14. Jahrg. 1911. 1.— 4. Heft. Nachricht 
und Notizen zu Heft 1—3. g^ 



— 53 



III. ANHANG. 



Veränderungen im Mitgliederstande 

im Jahre 191 K 



Ausgetreten oder verstorben sind: 

1. Bechmann» Heinrich, Großhändler, Nürnberg ff). 

2. Beelitz, Martin, Kaufmann, Nürnberg. 

3. Donaubauer, Stephan, Dr-phil, k. Professor a. D., Nürnberg. 

4. Edelmann, Moritz, Buchhändler und Antiquar, Nürnberg. 

5. Frobenius, R, Gottlieb, k. Regierungsrat a. D., Nürnberg (t). 

6. Glauning, Friedrich» Dr. phil, k. Professor und Schulrat, 

Nürnberg (f). 

7. Haller v. Hallerstein, Sigmund, Freiherr, Ür. med., 

Landtagsabgeordneter, Nürnberg. 

8. V. Harsdorf, Friedrich, Freiherr, k. Kämmerer und 

Landgerichtsdircktor a. Ü., Nürnberg (f)- 

9. V. Hauberrisser, G„ Ritter, k. Akademie-Professor und 

Architekt, München 

10. Heimeran, Christian, Kommerzicnrat und Fabrikbesitzer, 

Nürnberg (t). 

11. Jung, Heinrich, Kaufmann, Nürnberg (f). 

12: Kreß v. Kressenstein, Georg, Frhr., [)r. phiL, k. Justizrat 
und Rechtsanwalt, Nürnberg (f), 

13. LöfFelholz v, Kolberg, Georg, Frhr., k. Hauptmann- und 

Batterie-Chef, Würz bürg. 

14. Meyer, Max, Kommerzienrat und Direktor der Bayerischen 

Vereinsbank, München. 

15. Müller, Johannes, Dr, phil, k. Gymnasialprofessor, 

Nürnberg. 

16. Rößner, Job. Wolfg,, Bildhauer und k. Professor an der 

Kunstgewerbeschule, Nürnberg (tJ- 



— 54 — 

17. V. Schneider, Heinrich, Ritter, k. Oberlandesgeric 

Präsident, Exzellenz, Nürnberg. 

18. Seuffer, Fritz, Buchhändler, Bayreuth. 

19. Stoer, Friedrich, Privatier, Nürnberg (f). 

20. Stromer von Reichenbach, Wilhelm, Freiherr, Rec 

Praktikant, München (f). 

21. Winter, Fritz, Dr. jur., Bürgermeister, Markt-Redwitz. 



Neu eingetreten sind: 

1. CoUard, Eugen, Dr. jur., k. Landgerichtsrat, Nürnberg 

2. Lehr, Albert, k. Oberbauinspektor, Nürnberg. 

3. Maaß, Felix, städtischer Bauführer, Nürnberg-. 

4. Maurer, Fritz, k. Major und Adjutant bei der k. 

5. Division, Nürnberg. 

5. V. Petz, Ludv^ig, k. Forstmeister a. D., Nürnberg, 
C. Rheinisch, Ernst, k. Bankbuchhalter, Nürnberg. 

7. Schirmer, Ludwig, k. I.andgerichtsrat, Nürnberg. 

8. Stauder, Karl, Dr. jur., Rechtsanwalt, Nürnberg. 

9. Stromer von Reichenbach, Otto, Freiherr, Leutnant 

3. Infanterie-Regiment, Augsburg. 
10. Wiedemann, Ernst, Dr. phil., Mitarbeiter des Vereins 
fränkische Geschichte, Nürnberg. 



Verzeichnis der Milglieden 



Vorstandschaft und Ausschuß: 

I. Vorsitzender: MommenhofF, Ernst, Dr. phil., städtischer 
Archivrat. 

11. Vorsitzender; Hampc, Theodor, Dr. pliil., IL Direktor des 
Germanischen Nationalmuseums. 

1. Schriftführer: Reicke, Emil, Dr. iihiL, Kustus an der 
Stadthihliothek und am städtischen Archiv, zugleich Vereins- 
hibliolhckar. 

IL Schriftführer: Schulz, Fritz Traugott, Dr. phiL, Konser- 
vator am (iermanischen Nationalmuseum. 

Schatzmeister: Cnopf, KarL, Kommerzienrat und Direktor der 
Vereinsbank, 



von Bezold, Gustav, Ritter, Dr. [ihiL, L Dirt-ktor des 

Cicrnianischen Nationalmuseums. 
Fürst, Wilhelm, Dn phiL, k. Kreisarchivassessor. 
Geyer» Christian, Dr. s>hil., k. Haupti>redi|;er. 
He erwägen, Hemrich, LJn phiL, Konservator am Germanischen 

Nationalmuscum . 
Stoer, Friedrich, rechtskimdiger Magistratsrat. 
von Tucher, Christoph, Freiherr, k. Kämmerer und Regie- 

rungsrat a. D. 
von Welser, Ludwig, Freiherr, Dr. phü., k. Kämmerer und 

Regierungspräsident a. D., Exzellenz. 



^ 

^ 



— 57 — 



lezold, Gustav, Ritter, Dr. phil. , L Direktor des 
^manischen Nationalmuseums, Niirnber^f, 
Itotheki Kunigiiche, Berlin. 
!^Uothek des Reichstages, Berlin. 
ide» Wilhelm, Kunstanstaltl>esit/er, Nürnberg. 
ag, Ignaz, Kommerzicnrat und Fabrikbesitzer, Nürnberg. 
ng, Siegfried, Dn jur. et rer. pol.» RcchtsanwaJt, 
Nürnberg. 

h irkner, Georg, Kaufmann, Nürnberg. 
iischoff» Theodor, k. Überstudienrat und Rektor der 
k. Krcisrealschule Ij Nürnberg. 

ILtterauf, Theodor, Dr. phil., k. a, q. üniversitätsprofessor, 
Mü neben. 
l^3ock, Georg, jiriv. Zahnarzt, Nürnberg. 
Jöhm, Friedrich, Weinrestaurateur, Nürnberg. 
Jöttinger, Oskar, k. Oherregierungsrat, Nürnberg. 
ISrabant, Arthur, Dr. phil., k. sächs. Archiv rat, Dres<len. 

Iraun, Christian, Rentier, Nürnberg. 
fBrendel, Rudolf, k. Pfarrer, Nürnberg. 
fBrochier, Franz, k. Professor und Direktor der k. Kunst- 

ge werbesch ule , Nu rnberg . 
. Brügel, Theodor, k. Landgerichtsdirektor a. D,, Nürnberg. 
t. Bürger, Leonhard, Architekt, Nürnberg. 
S. Burckhard, Heinrich, k. Regierungsral und Rentamts- 
I vorstand, Nürnberg. 

4. Cnopf, Heinrich, k. steUv. Landgerichtsdircktor, Nürnberg. 

5. Cnopf, Karl, Kommerzienrat, Direktor der Vereinsbank nnd 

Gemcindebevonmächtigter, Nürnberg, 

6. Cnopf, Rudolf, Dr. med,, Ibjfrat und prakt. Arzt, Nürnberg. 

7. Collard, Eugen, Dr. jur., k. Landgerichisrat, Nürnberg. 
■8. Dennemarck, Heinrich, Architekt und Maler, Nürnberg. 
^9. Dictz, Georg, Kommerzienrat, Kaufmann und k. Handels- 
richter, Nürnberg. 

rO. Dietz, Johanna, Ilofbuchdruckercibcsitzerswitwe, Nürnberg, 
il. Dietz, Karl, Kommerzienrat und 1. Vorstand der Bayerischen 

Notenbankfibale, Nürnberg, 
>2. Dittmann, Julius, k. [.andgerichtsrat, Nürnberg. 
►3. Dormitzeri Sigmund, Dr. jur., Rechtsanwalt, Nürnberg. 



^ 




Ordentliche Mitglieder. 



1. 

2. 
3, 

4. 

6, 



8. 

9. 
10, 
11. 
12. 

la. 

14. 
15. 
16. 

17. 

18. 

19. 
20. 




Adam, Heinrich, k. Notar in Ingolstadt. 

Altdorf, Stadtgemeinde, 

V. Axthelm, Hans, k. Regierungsrat und Bezirksamtmaoi 

Baalß, Hans, Ür. phil, städt. Amistierarzt, Nürnberg. 

Barth, Wilhelm, Kaufmann, Nürnberg. 

Bauereiß, Friedrich, Großbuchbinde reibesitzcr» k. Ha 

liefcrant, Nürnberg. 
BauriedeU Paul, Kommerzienrat und Kunstmühlbcsitjn 

Nürnberg, 
Bayerlein» Wilhelm, Musikdirektur, Nürnberg. 
Beck, Carl, Buchhändler und Antiquar, Leipzig. 
Beck, Chrtstoph, Dr. phil.» k. Reallehrer, Nürnberg 
Beckh, Anton, Privatier, Nürnberg. 
Beckh, August, Privatier, Nürnberg. 
Beckh, Georg Albert, Kommerzienrat und Fabrikbcsiteffi 

Nürnberg, 
Beckh, Georg, Privatier, Nürnberg. 
Beckh, Hans, rechtskundiger Magistralsrat, Nürnberg. 
Beckh, Theodor, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 

Nürnberg. 
Beckh, Wilhelm, Dr. med,, k. flofrat und Krankenhat 

Oberarzt a. D., Nürnberg. 
V. Behaim, Friedr. , Freiherr, Stiftungs-Administraior, 

Nürnberg. 
V. Behaim, Wilhelm, Freiherr, Gutsbesitzer, Nürnberg 
Bemsel, Ludwig, Kommerzienrat und Direktor der VereiDS- 

bank, Nürnberg, 
Berlin, Ernst, Kaufmann, Nürnberg. 
Berlin, Max, k. Obcrlandesgcrichtsrat a. D., Nürnberg 
Besels, Heinrich, Kaufmann, Fürth. 
Bezirks -Lehrer -Verein Nürnberg -Stadt. T. Vorstai 

Matth. Mayerhöfer. 




I 



— 57 - 

25. V- Bczokl, Gustav, Ritter, Dr. \fhi\., l, Direktor des 

Germanischen Nationalmuscums, Nürnberg. 

26. Bibliothek, Königliche, Berlin. 

27. Bibliothek des Reichstages, Berlin. 

28. BiedCi Wilhelrn, Kunstanstaltbesitzer, Nürnberg. 

29. Bing, Igna^, Komnierzienrat ynd Fabrikhcsitiicr, Nürnberg. 

30. Bing, Siegfried, Dr. jur. et rer; pol., Rechtsanwalt, 

Nürnberg. 

31. Birkner, Georg, Kaufmann, Nürnberg. 

32. Bischoff, Theodor, k, (Jberstudienrat und Rektur der 

k, KreisrcalschuJe l, Nürnberg. 

33. Bitterauf» Theodor» Dr. [ihiL, k. a. o, üntversitätsprofessor, 

München, 

34. Bock, Georg, priv. Zahnarzt, Nürnberg. 

35. Böhm, Friedrich, Weinrestaurateur, Nürnberg. 

36. Böttinger, Oskar, k. Oberregicrungsrat, Nürnberg. 

37. Brabant, Arthur» Dr. phil., k. sächs. Archivrat, Dresden. 

38. Braun, Christian, Rentier, Nürnberg. 

39. Brendel, Rudolf » k, Pfarrer, Nürnberg. 

40. Brochier, Franz, k. Professor und Direklor der k. Ktmst- 

g e w e rbes c h u I e , Nu r n b e rg . 

41. Brügel, Theodor, k. Dandgerichtsdirektnr a. D., Nürnberg. 

42. Bürger, Leonhard, Architekt, Nürnberg. 

43. Burckhard, Heinrich, k. Regicrungsrat und Kcntamts- 

vorstand, Nürnberg. 

44. Cnopf, Heinrich, k. stell v. Landgerichtsdirektor, Nürnberg. 

45. Cnopft Karl, Kommerzienrat, Direktor der Vereinsbank und 

Gemcindebe vollmäch tigter, Nürnberg. 

46. Cnopf, Rudolf, iJr. med., Hofrat und prakt. Arzt, Nürnberg. 

47. Collard, Eugen, f>r. jur., k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 

48. Dennemarck, Heinrich, Architekt und Maler, Nürnberg. 

49. Dietz, Georg, Kommerzienrat, Kaufmann und k. Handels- 

richter, Nürnberg. 

50. Dietz, Johanna, Hofbuchdruckcreibcsitzersvvitue, Nürnberg. 

51. Dietz, Karl, Kommerzienrat und I. Vorstand der Bayerischen 

Notenbankfiliale, Nürnberg. 

52. Dittmann, Julius, k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 

53. Dormitzer, Sigmund, Ür. jur., Rechtsanwalt, Nürnberg. 





62. 
63. 
64. 

65 
66. 
67. 
68. 
69 
70. 
71. 



73. 
74 

75 

76 

77 

78 
70. 

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Faber. 




Dr. jw. 

Efnstt Kofumcrzaeiffat 

FwbcL JowC k^ Xotar 
Pechbeimer. Albei% 
Fc^erlcizL, V^belm* rcdtt^ 
Ficker. G.^ Ubrane g^s^rale et 
V. Förster, Signumd, Dr. 

Nürnberg. 
Frommasm, Kart, Dr. phü^ k. 

Professor. Nnmbcrg* 
Fürst, Wühclm. Dr. phä.. k. 
V. Furtenbach, Fricdjich, Ic. Ma^or t, D,, 
GaUinger. Jakob, Kommerzicnrat micl 

Kömberg. 
Geben, Karl, Nunüsnsalikcr, Nürnberg. 
Gcbhardl, August, Dr. phü., k, anßcronlefliL 

Professor* Ertan^eiu 
V. GcmgTOS, Lrudwig. Ritter, Geh. Kommcnicnrat, Xl 
Oeragros, Wilhelm, Kommerzienrat, Nümber]^. 
Oe«ellschaft Museum, eingeschnebener Verein, 
Geyer, Christian. Dr. phü., k. Hauptprediger, 
Olafcy, Karl. Fabrikbesitzer, Nuroberg. 
Olafe/, Karl, Prokurist, Nürnberg. 
Otechel, Johann, Stcinroetxmeister, Nürnberg. 



— 59 — 

85. Gombrich, M.» Institutsiiihabcr, Nürnberg. 

86. Graf. Alfred, Dr, pliil, Praktikant am Germanischen 
Nadotialmuseumj Nürnberg. 

87. Grasser, Johannes, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 
Nürnberg. 

88. Griebel, P., k. Pfarrer, Herüldsberg. 

89. Groß, Eduard, k. Gymnasial professor und Kurirektur^ 
Nürnberg. 

90. Groß, Hans, Dr. med und prakt. Arzt, Nürnljvrg. 
9L Groß, Oscar, Ingenieur, Nürnberg. 

92. von Grundherr* Georg, k. Justizrat, München. 

93. von Grundherr, Karl, IL Vorstand der NotenbankfiHale, 
Nürnberg. 

94. von Grundherr, Karl» k. Rittmeister imd Eskadrönüchef, 
Nürnberg. 

95. von Grundherr, Oskar^ k. Major, München, 

96. Giimbel. Albert, k. Kreisarchivassessor, NürnJierg. 

97. Günther, Sigmund, Hr. \\h\\,, k. Professor an der tech* 
nischen Hochschule und Landtagsabgeordneter, München. 

98. Gütemiann, William^ Kaufmann, Nürnberg. 

99. Gunzenhäuser, Jakob» k. Landgerichtsrat, Nürnberg. 
100. Gutmannt Ludwig» Kaufmann, Nürnberg- 

TOI, Guttmann, Samuel, Konimer^iienrat und Kaufmann, 
Nürnberg, 

102. Haas, Chr. Ed., Kommerzienrat, Fabrikbesitzer und 
Gemeindebevollmächtigter, Nürnberg. 

103. Hagen, Rudolf, I>r. phiL, k. Stadtpfarrer, Nürnberg. 
lt)4. Haller v. Hallerstein, Friedrich, Freiherr, Regierungs- 
assessor, Zabern im Elsaß. 

105. Haller v* Hallerstein, Karl, Freiherr, k. Forstrat, 
Gar misch. 

106. Haller V, Hallerstein, Max. Freiherr, k. Kiltmeister a. !>., 
i^lüocben und St. Alban, 

107. Haller v. Hallerstein, Ulrich, Freiherr, Grol^-Flottbeck 

bei Hamburg. 

108. Hammerbacher, Otto» Ingenieur, Nürnberg. 

109. Hampe, Theodor, Dr. phiL, ü. Direktor des Germanischen 

Nationalmuseums, Nürnberg. 



1 



— 60 — 

110. Härder, Michael, Dr. med., k. Bezirksarzt, Nürnberg. 

111. V. Harsdorf, Alexander, Freiherr, k. Kämmerer unc: 
Oberst z. D., Nürnberg. 

112. V. Harsdorfsche Familienstiftung, Nürnberg. 

113. Hauck, Jakob, k. Dekan und Stadtpfarrer, Nürnberg. 

114. Haußel, Leonhard, k. Hauptmann und Kompagnie-Chef, 
Nürnberg. 

115. Heerdegen, Theodor, Dr. jur., k. Landgerichtsrat, 
Nürnberg. 

116. Heerwagen, Heinrich, Dr. phil., Konservator am 
Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg. 

117. Heide, Gustav, Dr. phil., k. Gymnasialprofessor, Nürnberg. 

118. Heim, Karl, Kaufmann und Magistratsrat, Nürnberg. 

119. Held, Friedrich, Kaufmann, Nürnberg. 

120. Held, Sigmund, Dr. jur., k. Justizrat und Rechtsanwalt, 
Nürnberg. 

121. Herold, Maximilian, D., k. Kirchenrat, Dekan und Stadt- 
pfarrer, Neustadt a. A. 

122. Hesse, Georg, Kommerzienrat und Kaufmann, Nürnberg. 

123. Hesselberger, David, Kaufmann, Nürnberg. 

124. Hesselberger, Max, Kaufmann, Nürnberg. 

125. Hetzel, Hermann, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

126. Hilpert, Daniel, k. Justizrat, Nürnberg. 

127. v. Hirschberg, Karl, Frhr., k. Kämmerer und Genera^* 
leutnant z. D. , Exzellenz, in Schloß Hirschberg ^^ 
Weilheim. 

128. Höhl, Joseph, k. Geh. Justizrat und Notar, Nürnbergs 

129. Höhn, Heinrich, Dr. phil., Praktikant am Germaniscf^^' 
Nationalmuscum, Nürnberg. 

130. Hofbibliothek, kaiserliche und königliche, Wien. 

131. Hofmann, Georg, kais. Reichsgerichtsrat, Leipzig. 

132. Hofmann, Hans, Dr. phil., Chemiker an der Bayerisch^ 
Landcsgewerbcanstalt, Nürnberg. 

133. v. Holzschuher, Ludwig, Frhr., k. Hauptmann bei d^ 
Artillcriewerkstatt in Straßburg 1. E. 

134. Hopf, Eduard, Kaufmann und Gemeindebevollmächtigter 
Nürnberg. 

135. Hopf, Hans, Kaufmann, Nürnberg. 



— 61 ~ 

136. V. Imhoff, Friedrich, Frhr., Fabrikdirektor, Augsburg: 

137. V. Imhoff, Hans, Frhr.» k, Haoptmann, Nürnherg, 

138. V. Imhoff, Karl, Frhr., k. Kammerjunker und Regienmgs- 
asscssor, Münclien. 

139. V. ImhofF- Spielberg» Max, Frhr., (iiitsbcsitzer, Steyr, 
Oborüsterreich. 

140. V. Imhoff, Wilhelm, Frhr,» k. Oberleutnant, Nürnberg. 

141. V. Jäger, Ferdinand» Ritter, k. Geheimer Htifrat nnd 
Bürgermeister a. D., Nürnberg. 

142. Jacob, Rudolf, k, Landgertchtsrat, Nürnberg. 

143. Jegel, August, k. Studienlchrcr, Bergzabern. 

144. Jordan, Christoph, k. Pfarrer, Re[)pcrsdorf b. Kitzingen. 
143. Josephthal, Emilt Justizrat, Rechtsanwalt und Oemeindc- 

bevollmächtigter, Nürnberg. 

146. Junghaendel, Edmund, Kaufmann, Nürnberg. 

147. Kamann, Johann, k. Professor, München. 

148. Kann, Paul, k, P<>strat, Nürnberg. 

149. Kellner, Georgp Kunstmaler, Nürnberg, 

150. Kern, Hans, k. Studienrat und Gymnasial professori 
Nürnberg. 

Ifil. Kieser. Hans, Architekt und Hauptlchrer an der städtischen 
Bauschule, Nürnberg. 

152. Killinger, German, kais. Geh. Regienmgsrat, Straßburg. 

153. Killinger, Hans, Kaufmann, Nürnberg. 

154. Klein, Wilhelm, k. Amtsrichter, Nürnberg. 

155. Kloß, Otto Friedrich, Direktor, Nürnberg. 

156. Knapp, Herm., E)r, phü., k. Reichsarchivrat, München. 

157. Körner, Theodor, Kommcrzienrat und Fabrikbesitzer, 
Nürnberg. 

158. V, Kohlhagen» H., Hcraldiker, Bamberg, 

159. Kohn, Ernst, Bankier» Nürnberg, 

160. Kohn, Georg, Bankier, Nürnberg. 

161. Kohn, Max, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 

162. V. Kramer, Theodor, k. Oberbaurat und Hirektur der 

Bayerischen Landesgewerbeanstalt, Nürnberg. 

163. Krell, Otto, Rentier, Nürnberg, 

164. Krell, Otto, jun., Oljcringenieur und stell vertretendt-^r 
Direkt« *r, Berlin. 



^ 



167. 
168. 
169, 
17*X 
171. 
172, 

173. 

174. 
175, 

176. 
177. 

178. 

179, 

180, 




— 62 — 

Kreß V. Kressenstein, Friedrich, Frhr., k. k. Käimccm 

und OberstlciUnant a. D.» Nürnberg, 

Kreß V. Kressensteini Friedrich, Frhr., Je, Kammern, 

Cieneralleutnant und Divisionskommandeur, Exzellciu. 

Landau. 

Kreß V. Kressenstein, Friedrich. Frhr., k. Regienup' 

direktor, Ansbach. 

Kreß V. Kressenstein, Friedrich. Frhr., k, Kämmenr 

önd Major im Gencralstab fler 5. Divisiun, Nürnberg. 

Kreß V, Kressenstein, Gustav, Frhr., k. Kämmerer ud 

Major im Generalstab, Nürnberg. 

Kreß V, Kressenstein, Karl, Frhr., k. Major a. D>^ 

Nürnberg. 

Kreß V. Kressenstein, Karl, Frhr., k, Kämmerer ubI 

Bezirksamtsassessor, Reichenhall. 

Kreß V. Kressenstein, Otto, Frhr., k. General der Kavalier« 

u. kommandierender General des IIL Armeekorps, Exicll 

Nürnberg. 

Kuczynski, Robert, Dr. phil, Direktor des statistii 

Amts, Schöneberg. 

Kugler, Lot, Kommerzienrat, Nürnberg. 

Kuhlo, Richard, Kommerzienrat und GeneraUJireklor, 

Nürnberg. 

Kurz, Franz, Fabrikbesitzer, Nürnberg, 

Lambrecht, Hermann, Fabrikbesitzer und k, .spanischtf 

Konsul, Nürnberg. \ 

Lang, Bernhard, Großhändler und k. schwod u -litt' 

Generalkonsul, Nürnberg. 

Lauer, Joh,, Fabrikbesitzer und hcr^ogl eol}urg-|xrnhat<icl)cij 

Hoflieferant, Nürnberg. 

Lauffer, Otto, Dr, phil., Professor und Direktor dti 

Museums lür hamburgische Geschichte, Flamburg 

Lehr, Albert, k> Oberbauinspektor, Nürnberg. 

Leistner, Georg, Bildhauer und Professor an «ler Kunst* 

gewerbeschule, Nürnberg. 

Lconhardy, H», Kommerzienrat und Direktor der V< 

einigten Pinselfabriken, Nürnberg. 

Leopold, Paul, Kaufmann, Nürnberg, 




I 



— 63 — 

185. LcuchSi Wilhelm, Kommerzienrat und Kaufmann» 
Nürnberg. 

186. Ley, Hans, Dr. phil., k. Reallchrcr, Nürnberg. 

187. Lochner, Friedrich, Dr. med., k. Medizinalrat und Bezirks- 
arzt a. D., Nürnberg. 

188. Loeber, Karl, Kaufmann, Nürnberg. 

189. Löffelholz v. Kolberg, Friedrich, Frhr,, k. Rittmeister 
und Eakadronschef, Nürnberg. 

190. Löffelholz v. Kolberg, Karl, Frhr., k. Hauptmann a. D,, 
München. 

191. Löffler, Christian, Kaufmann, Nürnberg. 

192. Löff'tz, Theodor, Kaufmann, Nürnberg. 

193. Lösch, Ernst, Landschaftsmaler, Nürnberg. 

194. L Otter, Konrad, Privatier, Nürnberg. 

195. Luckmeyer, Johannes, Privatier, Nürnberg. 

196. Maas, Markus, iJr. med., Ilofrat und prt Arzt, Nürnberg. 

197. Maaß, Felix, städt. Bauführer, Nürnberg. 

198. Marlier, Julius, Kommerzienrat und Kaufmann, Nürnberg* 

199. Maser, Friedrich, Kommerzienrat und Kaufmann, 
Nürnberg. 

200. Maser, Konrad, Kaufmann, Nürnberg. 

201. Mayer- Dinkel, Albert, Kommerzienrat und Kaufmann, 
Nürnberg. 

202. Mayer, Hans, k, Oberstleutnant z. D.. München. 

203. Maurer, Fritz, k. Major und Adjutant bei der k. b. 
5. Division, Nürnljerg. 

204. Meck, Bernhard, Fabrikbesitzer, k. bayer. und herz, sächs. 
1 lof heferant, k. serb. Konsul, Nürnberg. 

205. Meier, Georg Joseph, Rentier. 

206. V. Merkel, Gottlieb, Ritter, Dr. med,, k. Obermedizinal- 
rat imd Krankenhausdirektor a. D., Nürnberg. 

207. Merkel» Heinrich, k. Landgerichtsdirektor» Nürnberg. 

208. Merkel, Johannes, lh\ jur., rechtskundiger Magistratsrat^ 
Nürnberg. 

209. Merklein, A., Juwelier und Kommerzienrat, Nürnberg. 

210. Merzbacher, Joseph, Kaufmann, München. 

211. Merzbacher, Sigmund, Justizrat und Rechtsanwalt, 
Nürnberg. 



— 64^ — 
r. Luuhvig» Kammerzienrat and Großhändler, 

2IJ. M & jie r . Sbi&. !^. Stuatsanwolt am Obedandesgericht, 

Nürnberg 
11-^. HKchahrüea» Aiinif k. Pfarrer, Nürnberg. 
HZ. afuüer. Qnistopit» Kaufmann, Nürnberg. 
lln. Hüiler. Friedrxcix; ELmlin^fm, Nürnberg. 
217 M»iiMii»a«^iitMiir gm^, [>r. pkiL^ Archivrat und Vorstand 

ie!^ Staätarcniv:^ omi der Stadtbtbliothek^ Nürnberg. 
21^^ M^rflein» Johann. Weinrestanrateur, Nürnberg. 
IVJ MagicL Frsßdr. Aa%^ Art±itskt^ Nürnberg. 
12i). Kauck. Gustav. E^Lmfmann, Nürnberg. 
221 Nane. GeQr|r^ Kaufmann, Nürnberg. 
222. Neuburger. Max. Bankier and Bnmereibesitzer, Nürnberg. 
223 Neuhaas«. Atxgost. Or. phiL, Assistent am Germanischen 

Nanonaimiiseum, Nürnberg. 
22-1- Nold. CarL Fabrikbesitzer. Nimiberg. 
22.' Ochsenmayer. Joseph, .Vrchitekt, Nürnberg. 
22t5 V. Oelhafen. KarL k. i_>berlandesgerichtsrat a. D., Ansbach. 
227 V. Oelhaferu Stgnnnid. k. Oberiandesgerichtsrat, Weißcn- 

ban^ 1 B- 
22S OerteL Heinri<di, Dr phil., k. G\-mnasiallehrer, Schweinfurt. 
22V Ott. Erhard, k F ostv er walte r. Schoppcrshof-Nürnberg. 
23« > Pabst. Julius, Fabrikbesitzer und k. Württemberg. Konsul, 

Nürnberg. 

231 V. Pechmann. Heinrich, Frhr., k. Hauptmann a. P. 
Nürnberg. 

232 Peters, Hermann. .\{>otheker, Hannover-Kleefeld. 

233 V. Petri, Oskar. Ritter, (leh. Kommerzienrat und General- 
direktor. Nürnberg. 

234 Petz, Hans, Dr. phil., k. Reichsarchivrat, München. 
23.'> V. Petz, Ludwig, k. Forstmeister a. D., Nürnberg. 
236 V. Petz, Richard, k. Major und Bataillonskommandcur, 

Fürth. 
237. Pickert, Max, Ilofantiquar und Kunsthändler, Nürnberg- 
23«. Plank, Ernst, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 

Nürnberg. 
239. Pöhlmann, Richard, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 



— 65 — 



V. Pöhlmann, Robert, Dr phil , k. Geheimer Hofrat und 
l'nivcrsitätsprüfcssor, Miinchen. 
>4i y^ Praun, Alexander, k. Oberlandcsgcrichtsrat a, D,, 

Xürnberg. 
242. V. Praun, Paul, k. Regierungspräsidenl, Augsburg. 
^43. V. Praun, Sigm,, k Olicriandcsgerichlsral a. l*,, Nürnberg. 
244. V, Praun, Walter» Dr. jnr., RcchtsainvaU und k. russischer 

Vizekonsul, Nürnberg. 
245 Priester, Joseph* Kaufmann» Nürnberg 
246, Pumplün, Gustav, k. ReaLschuldirektor a. I)., Weißen- 
burg i. B, 
247 Pylipp, Hans. k. Professor und Architekt, Nürnberg. 
"MS. Rast, Rudolf, Dr. phil., k. (jymnasiallchrer, Nürnberg, 
249. Reck, Hans, Privatier, Nürnberg. 

Rde, Paul» I)r. phil., k. Professor, Sekretär und Bibliulhekar 

an der Bayerischen Landesgewerbeanstalt, Nürnberg. 
351 Rehlen, Wilhelm, Großhändler, Nürnlierg. 

Reicke, Emil, Dr phib, Kustos an der Stadtbililiolhck 

und am städtischen Archiv, Nürnberg, 

Reif, Georg, Kummerzienrat und Brauereibesitzer, Nürnberg. 

Reif, Jean, Kommerzienrat und Brauereibesitzer, Nürnberg. 

Reimann, Arnold, Dr. phil, Gymnasiallehrer und kommiss. 

Stadtschulinspektor, Berlin. 
256 Reißmann, Julius, Privatier, Nürnberg- 

Reitz, Oskar, Goldschmied, Nürnberg. 

Rettelbusch, E*, Architekt, Nürnberg, 

Rhau. Georg, Kaufmann, Nürnberg. 

Rheinisch, Ernst, k. Bankbuchhalter^ Nürnberg. 

Rheinisch, Fritz, k. Landgerichtsrat, Zweibrücken. 

Richter. Emil, Kaufmann, München. 

Rtedner, Gustav. Dr. phil.» k. Gymnasiallehrer, Nürnberg. 

Riegel, Wilhelm, Dr. med., Augen- und Nervenarzt, 

Nümb«^rg. 

Rieppel, A,, Kitter. Dr Ing., k Baurat und Fabrik- 
klor, Nürnberg. 

Ritter, Lorenz, Kupierstecher und Msder, Nürnberg. 

Ritter. Wilhelm, Maler. Nürnberg- 
, 2(^. Rohmer, Eugen, k. Landgerichtsdirektur, Nürnberg* 



— 66 — 

269 RamBtoc^ Franz Sales, k. Lycealprofessor, Eichstätt. 

270 RcwirnlrM, Jakob, Grofilumdler, Nürnberg. 

271 Rosenfield, I^mnhardU Dr. med., Spezialarzt fiir ortho- 
padischc Oiinirgic Xüroberg. 

2^*2 Ru^MfB C iA rt, Kail. Kaufmann, Nürnberg. 

27f; Sar^, Kail, Kammerzieiirat und Großhändler, Nürnberg. 

274 Sander, PanL Dr. plnl., Privatdozent, Berlin. 

273; Scäiüer, Karl, Itr. pliil., Direktor des Museums für Kunst- 
mic Knlmrijesichiciftc Lübeck. 

276 Scäkitzäer. J. A^ Feii^oldscfal^ereibesitzer, Nürnberg. 

277 V. SrtiaTk-m, Karl Ritter und Edler, kgl. Oberst a. D., 

27> Sc^uorer, Vikbar^ Kaufmann, Nürnberg. 

279 Scheck. Beraiiard, Aix^iftekt, Nürnberg. 

2>i0 Sches^Oem. Alfred, fa^emenr, Würzburg. 

2>1 van Scbeorl. E bobai d, Freiherr, Dr. jur., k. Bezirks- 

Äinisaj5sessar, Xümbcrg. 
2S2 Srhflling, FViedncii. Dr. med., Hofrat und prakt. Arzt, 

2S.- ScäsiUxi^, Theodor, k. Italien. Konsul, Nürnberg. 

2>^ S chiimei , Ijuäwng. k, Landgerichtsrat, Nürnberg. 

2S5 Sc fa ine ito er. Jakob, Architrfrt, Nürnberg. 

JSr« Schmsdxner, Christian, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 

J>T Schnä&acr, Eduard. Dr. phil-, Fabrikbesitzer, Nürnberg 

JSS Schraidmer, Georg K^ Faiwikbesitzer, Nürnberg. 

2» Schmidt. Au|:ust, Kaufmann, Nürnberg, Plobenhofstraße. 

2t^ • Schimdt. AiJifust, Kaufmann, Nürnberg, Frommannstraße 

2-n V, Schmadt, Christian, Ritter, k. Oberlandesgerichts- 

:riN?.if--: :, . . Kx^rfkaiL, Xömbcf^. 

-VJ' Schmidt, HansL. Fahnkbesitzcr, Nürnberg. 

2-? Schmidt, Heinrich, k I^andgerichtsrat, Nürnberg. 

2v^ Schmidt, Josef Rinkdirektor a. D., München. 

29: Schmidt, Martin, Katechet, Nürnberg. 

2b>ö Schmitt, Jc^seph. k Prc»fc>JSi>r und Architekt, Nürnberg 

297 Schnebel, Michael, Kaufmann, Nürnberg. 

2v>S Schoeimer, Georg, Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, 

Nürnberg 



ÖÖ6. btarck, Max, rrivatier, iNürnherg. 

334. Stauder, Karl, Dr. jur., Rechtsanwalt, Nürnberg. 

335. Staudt, Erdmann, Kommerzienrat, Fabrikbesit 
k. b. Hoflieferant, Nürnberg. 

336. Steindorff, Hermann, Architekt und k. Professo 
Nürnberg. 

337. Stengel, AValter, Dr. phil., Kustos am Germ; 
Nationalmuseum, Nürnberg. 

33S. Stich« Karl, Buchdruckereibesitzer, Nümbei^. 
339. Stoer, Friedrich, rechtskundiger Magistratsrat, Ni 
34i>. Stromer von Reichenbach, Otto, Freiherr, I^ut 

3. Inf.-Regt., Augsburg. 
vUl. Strunz, Hans, k. Verwalter, Hof. 
342. Strunz, Oskar, k. Landgerichtsdirektor, Fürth. 
.U3. Stündt, Max, Kaufmann, Nürnberg. 
J44. Süßheim, Max, Dr. jur. et phil., Rechtsanwalt um 

lapiabgei>rdneter, Nürnberg. 
.Mv'v Supf« Karl, Fabrikbesitzer, Berlin. 
34o Supf, Wilh., Kommerzienrat und Fabrikbesitzer, Ni 
.U7 Tafel, Wilhelm, Fabrikbesitzer, Nürnberg. 
.Ux^ v, Thiter, Gottlieb, k. Generalmajor z. D., Wei 

t^ci Fouoht- 
.Uv> Theisen, August, Kaufmann, Nürnberg. 



B34. V. Tucher, Heinrich, Freiherr^ k. Kämmerer, Staatsrat 
i, a, o, (>,, aut>erordentlichcr Gesandter und bevollmäch- 
tiglcr Minister, Exzellenz» Wien. 
355, V. Tucher, Heinrich, Freiherr, k. Kämmerer und Minister- 

rcMÜcnt» München. 
I_356. V. Tücher, Karl, Freiherr, Rittergutsbesitzer, Augsburg. 
851 V* Tucher, Sigmund, Freiherr, Rittergutsbesitzer, 
Uünchcn. 

V. Tucher, Theodor, Freiherr, k. Kämmerer und Kittcr- 
gut*tbesitzer, Leitheim, 
359. Tuchmann, Ernst» Kommerzienrat, Großhändler und 

k- Handelsrichter, Nürnberg. 
^360, Tuchmann, Friedrich, Großhändler, Nürnberg. 
361 Turnverein Nürnberg, Nürnberg. 
$2 Üniversitäts-Bibliothek, k., München. 
*963, Versen, Max, ( hefredakteur, Nürnberg. 
364 Vogt. Wilhelm, I>r. phib, k. Oberstudienrat und Gym- 
nasialrektor a. D., Nürnberg. 
365- Voit, Friedrich. Dr. med., k. Hüfrat und prakt, Arit, 

Xümlierg. 
JW. V» Volckamer, Friedrich, k. Hauptmann und Kompagnie- 
chef, Nürnberg. 
JP V. Volckamer, Guido, Rentier, München. 

Volkert. Johannes, k. Kirchenrat, Dekan und I*fairtT. 
Nürnberg. 

Volksbildungsverein Nürnberg. 
^?U. Vollhardt, Oscar, k. Geheimer Justizrat und Rechtsanwall, 

Nürnberg, 

^^ Waeckerle, Andreas, k. Justizrat und Notar, München, 
^'2 Wagner, Franz, rechtskundiger Magistralsrat, Nürnberg. 
*^"1 V^aUraff, Heinrich, städt. ßaurat, Nürnberg. 
3i4 Waydelin, Wilhelm Friedrich, Gro(5händlcr, Nürnberg. 
^*5 Weber, Karl, städt Überbaurat, Nürnberg, 
pt Weber, Otto, Ingenieur, Nürnberg, 
_J* Wedermann, Konr., k. Oberamtsrichtcr, Nürnberg, 
•"^ Weigel, Ferdinand, Anti<iuar und Buchhändler, Nürnberg, 
^5» Weigel J. H., Direktur. Zürich, 
*' Weigel. Wilhelm, rechtstkimdiger Magislrat^rar \Tjrnlicrg 



i 



INHALT. 

Vereinschronik 

I. Anhang: Kassabericht für das Jahr 1912 

ir. Anhanj^: Bibliothekgeschenke und Taus<^schtiften 

III. Anhang: Veränderungen im Mitgliederstande im 

Jahre 1912 

Verzeichnis der Mitglieder 



Druck der Kgl. Bayer. Hofbuchdruckerei (1. P. J. Bieling-Dietz NUn 



VEREINSCHRONIK. 




^as Jahr 1912 ist bezeichnet durch die erfreuliche und 
für die Vereinstätigkeit bedeutsame Tatsache des 
endlichen Erscheinens des rcichillustrierten Pracht- 
werks über die Sebalduskirche*). Fast iVi De- 
^nnien ist daran gearbeitet worden^ von Jahr zu Jahr hofTtc man, 
sie Mitglieder mit dieser wertvollen Gabe erfreuen zu können, 
ber immer wieder wurde der Abschhiß verzögert, so daß sich 
las mit Enthusiasmus und Aufopferung ins Leben gesetzte 
Jnternehmcn in Wahrheit zu einem Schmerzenskinde des Vereins 
lus wuchs. Heute, da es nun endlich in gediegener Ausstattung 
jnd als« ein, wie wir behaupten dürfen, seinem Inhalte nach 
wissenschaftlich einwandfreies Werk in die Welt tritt, wollen 
wir aber nicht klagen und nur kurz der Umstände und der 
Personen gedenken, die zum Entstehen des Ganzen beigetragen 
haben. Es war im Frühjahr 1897, als der Ausschuß des 
Vereins auf Anregung seines Vorstandes den Beschluß faßte, 
die nach jahrelanger Arbeit in Aussicht stehende glückliche 
Beendigung der 1888 begonnenen neuesten Wiederinstandsetzung 
der Kirche seinerseits durch ein umfassendes, reich illustriertes 



*) Die Sebalduskifche tu Nlirnberg. Ihfc Baugescbichte und ihre Kunst- 
denkmale von Friedrich Wilhelm HoffmanDi überaibcilet und ergänzt von 
Tb. Hanipe, E. MtimmcDboff, Jos, Schmitz, Mit 15 Tufcln, zum Teil nach 
den unter Professor Dr. v, Hauberrisser gefertigten Planieichnungcn und 
144 Abbtidungen im Text. Mit Uniersliltzung der StÄdtgemeinde Nürnberg 
ber^us^egeben vom Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg. Wien, Verlag 
von Gerlach & Wiedling* 1912. (257 Seiten). 4". Mk, 25.— , geb, Mk. 30.—, 
für Mitglieder des Vereins ongeb Mk. 15.- - Die Einbanddecke allein kann 
£\im Preise von Mk, 1.50 von der VerJagsbucbhandlung direkt cMier durch 
Vermittlung des Vereins vorstanden bezogen werden. 




— 2 — 

Werk über den herrlichen Bau im Gedächtnis der Vt:-. 
festzuhalten. Es sollte dies in ähnlicher Weise gescirr-M 
1891 im Verlag von Joh. Leonh. Schräg das vom -itrj:' 
ersten Vorstand, damals Stadtarchivar Ernst Munrrt: 
bearbeitete prächtige Werk über das Rathaus seits 
des Kathausneubaues durch August von Esscnwen 
Verein herausgegeben wurde. Wie sich dieser daiai- 
finanziellen Unterstützung der Stadtgemeinde Nümbere " 
freuen 'gehabt hatte, so entsprachen die städtischen Kolle: 
auch fJiesmal in dankenswerter Liberalität der Bitte des Vr 
un<l bewilligten ihm einen auf drei Jahre bemessenen Zasc 
von je ir>00 Mark. Für die Bearbeitung des Textes rj 
ein jünj^erer Kunsthistoriker gewonnen, Dr. Friedrich "^ 
heim Hoff mann, der seine ganze Arbeitskraft und 
hier am < >rt dieser Aufgabe hätte widmen sollen. 
l'mstand, daß er seinen Wohnsitz in München beibehielt. 1*- 
sogar eine Assi.stentenstelle am Bayerischen Xationalmu^eJ 
dortselbsl annahm und verschiedene andere mehr personlk: 
CsvWwh: vt r/jigcrten die Fertigstellung des Werkes leider = 
viele Jalirc. Schließlich sah sich der Verein doch im Be' 
eines v«»n Dr. lloffmann abgelieferten Manuskripts, c^ is 

— im S(:j)iember 1909 — einer aus den Herren Direb 
I;r. IIa mix-, Archivrat Dr. Mummenhoff und Profes 
Jf>s. Sc hmitz [^^cbiMcten Kommission zur Prüfung bezw. Vi 
besscniiiLj und ILrjjjänzung iii)ertragen wurde. Die Kommissi 
widmete >ii h ihrer nicht leichten Aufgabe mit aller erforderlich 
Sori^fak. Ihren Hemühiinj^en — es mußten umfangreiche Teile c 
Wcrki-N \ ''lli^' um^a-arln'itel, ja so gut wie neu geschrieben werd 

— ist es y.w flanken, daß nun doch endlich zu Anfang des Jahi 
1912 <laN hrtige Werk in würdiger Gestalt zurAusgabe gelang 

l)cn X'crla^r hatte die rühmlichst bekannte Firma Gi 
lach \\' W'iedlin^ in Wien übernommen und es an Aufwa 
und Snrj^talt für den Druck und die künstlerische Ausstattv 
nicht fehlen lassen. Wt'r sich sonst um das Zustandekomir 
des Werkes X'erdiensle erworben hat, Behörden o< 
einzelne Perstinlichkeiten, ist in der von dem derzeitig 
ersten Vorstand verfaßten X'orrede dankend erwähnt. H 
ma^ nur der tatkräftigen Förderung gedacht werden • 



— 3 ^=^ 



örtliche Leiter der Restauration der Kirche, Professor 
Schmitz, jederzeit clcm rnternehinen hat zuteil werden 
an* Vor allem aber gedenken wir in Wehmut des Mannes, 
L':?ssen idealer, von Liebe zu seiner Vaterstadt und ihrer Ge- 
lichte getragener Sinn das Unternehmen recht eigentlich ins 
liben gerufen und es durch alle Hindernisse hindurch mit un- 
jmüdlichcr Fürsorge glücklich zum Gelingen gebracht bat, 
ps langjährigen ersten Vorstandes des Vereins Justizrats 
^r. Georg Freiherrn von Kreß. Daß es ihm nicht ver* 
3nnt gewesen ist, sich nun auch des völlig erreichten Ziels zu er- 
euen, ist für den Verein eine besonders schmerzliche Empfindung, 
le nur aufgewogen wird durch das Maß der Dankbarkeit und 
ickh altlosen Anerkennung, die wir dem Verstorbenen für all 
gine treue Mitarbeit hier wie sonst an den Aufgaben des 
jVereins aus aufrichtigem Herzen zollen. 

Von Veröffentlichungen des Vereins ist sonst nur der 
Jahresbericht über das 34. Verei nsjahr 1911 erschienen. 
Xias 20. Heft der »Mitteilungen- ist zum Teil schon gedruckt, 
wird sicher noch in diesem Jahre herauskommen. 

Es sei gleich hier bemerkt, daß der Verein sich inzwischen 
schon wieder ein Unternehmen größeren Stils zum Ziele gesetzt 
hat. FJer Ausschuß hat auf Antrag des ersten Vorstandes 
Herrn Archivrat Dr. Mummen hoff, der darüber ein eingehendes 
Gutachten ausgearbeitet hatte, beschlossen, ein dem Prachtwerk 
über die Sebalduskirche entsprechendes ähnlich ausgestattetes, 
wissenschaftlich begründetes Werk über die seit 1903 gleich- 
falls einer Wiederinstandsetzung unterzogene Lorenzktrchc 
herauszugeben. Auch hierfür hofft der Verein auf die Unter- 
stützung des bewährten Leiters der Restaurierung Professors 
Jos. Schmitz, von dem in der letzten Ausschußsitzung gleich- 
falls ein längeres Gutachten vorgelegt werden konnte. Im 
übrigen ist das Unternehmen noch nicht über die ersten Vor- 
bereitungen hinausgediehen. Die zum Teil unangenehmen Er- 
fahrungen, die der Verein mit der Herstellung des Sebaldus- 
Werks gemacht hat, hofft er bei diesem neuen Werke in er- 
sprießUcher Weise verwerten zu können. Aus eigenen Mitteln 
freilich kann es der Verein unmöglich zu Ende bringen, da der 
Reservefond, der für das Sebalduswerk die finanzielle Gtwi\d\%s?.vi 



^ 



abjTcgeben halle, inzwischen aufgezehrt ist. E; 
wieder auf die bcreilwilligc, verständnisvolle 
der städlischen und, wie nicht verschwieg 
auch der slaal liehen Behörden, gegeben 
den in Nürnberg schon so oft glänzend bew; 
sinn der Hürger der Stadt, der Freund 
denkmäler und seiner Geschichte. 

Kinen ertreulichen Fortschritt nahmen d 
Aufnahme der Hau- und Kunstden k mä 
Nürnberg. Das Texlmatcrial zu Lieferung 7/8 
Werkes lag bereits Ende März abgeschlossen 
der reiche Abbildungsstoff konnte bald darnach 
anslall von (ierlach «S: Wiedhng in Wien zur Abs 
werden. Der mit (U^- Leitung der Arbeiten un 
des Werkes betraute Konservator des German 
Dr. Fril/ Traugott Schulz ließ es sich ang* 
Druck der neuen Doppellieferung seinerseits 
zu betreiben. Wenn es nicht gelungen ist, 
noch zum Scliluß des Jahres herbeizuführen, 
>eine Schuld, was hier mit allem Nachdruck 
muß. Die \'rr/.()gerung hat lediglich an de; 
be/.w. deren 1 )ruckerei gelegen. Auch der T 
Lieferung ist bcTeits in Fahnen gesetzt und a 
erfopK'rlichfn .\l)bildungen sind schon klischie 
Krscheinen derselben tTir das Frühjahr 1913 in 
sieht gestellt werden kann. Daneben wurden < 
10/11 in An'^^ritT genommen. Die Arbeiten dj 
bewährter Weise schon ziemlich weit gefördert 



fdcn rund 200 photographische Aufnahmen angefertigt» wozu 

viele mit peinlicher Sorgfalt durchgeführte Zeichnungen 

nmen» deren Hers^teliung bekanntlich dem Architekten 

J, Dcnncmarck obliegt 

Eine weitere Vereinsaufgabe, die der systematischen 

immlung der Flur- und Forstnamen im Nürnberger 

bcmatigen Reichsstadtgebiet, hat Konservator Dr 

Iciofich Heer wagen ihren Zielen wesentlich näher bringen 

kuftnca f'ber den Stand der Arbeiten im Frühjahr 1912 hat 

'^r den Vcrcinsmitgliedem in einem Vortrage am 18. April 

Jahres bereits nähere Mitteilungen gemacht. Ilic 

Hinauxgabc der Einladungen zur Mitarbeit mit BeiRigung von 

numameobogen und Mustern an die ausersehenen freiwilligen 

Hdfcr draußen (Lehrer, Geistliche» Forstleute etc) konnte schon 

« diesem Zeilpunkt als in der Hauptsache abgeschlossen gclten. 

Sitt in vereinzelten Fällen hat wiederholtes Absagen die Ge* 

ig eines sicheren Ersatzmannes erschwert und längeren 

u:,v*'mb der endgtltigen Besetzung verursacht. Eingelaufen 

Iren bi» Anfang 1912 mehr oder minder ergebnisreiche 

^mluogen ( Flumamenvcrzeichnisse und Flurpläoc) «u den 

♦^•«neindeo Altdorf» Arzlohe, Buckenhof, Großgcschaidt» Groß- 

jctii Ih d. \^» Hartmannshof, Hersbruck, Henichüng b. Lauf, 

Rtpoltstein, Höfles b. Fürth, Hc»henstadt» St. Johannis (Nürnberg), 

Kleingeschaidt, Kucha» Neunhof b, Lauf» Püscheldorf, 

Kbach b, Lauf, Weißenohe, Wet^endorf b, L., Wölfers- 

Für die Ablieferung ist im allgemeinen Frist bis zu Be- 

des Jahres 1913 gesetzt. Bei der Größe vieler Ge- 

; und ilem (Imfangc des durchzuarbeitenden Materials 

^ jtweckdicnlicli, jedes Drängen» das schließhch Unluitl 

ErciwUÜgen Helfer zur Weiterarbeit im Gefolge haben 

tunlichsit zu vermeiden. Der Leiter des Unternehmens 

aach Erledigung laufender Korrespondenzen immer bemüht 

aiiü Urkunden und Akten hiesiger Archive die von 

angelegten, nach Gemeinden geordneten Sammlungen 

Flurnamen zu ergänzen Vor allem wurde aber eine 

titefe überaus ergiebige Uucllc erschlossen in den sogen. 

ircgiMcm« bei den Grundbuchämtern. Eine vom Vorstande 

Vcfeiiis eingeholte und unterm 18* Mai 1912 erteilte ge- 




nerelle allerhöchste Erlaubnis des K- B, Staatsmim&io»^ 
Justiz ermöglichte die Herstellung sach entsprechender 
für die einzelnen Flurgemeinden im Umfange des 
städtischen Gebiets^ Bereits abgeschlossen liegen 
Listen der Flurnamen mit Beischrift der Plannummer, dcrl 
art und des Flächeninhalts vor von folgenden Steuc 
(zunächst im Bezirke des Amtsgerichts Nürnberg): 
Erlenstegen, Großreut h. d, V,, Laufamholz» Mögeldorf, 
weg, Schoppershof, Thon, Wetzendorf b. Nürnberg und Zie 
Diese Auszüge geben der weiteren Bearbeitung durch dir| 
sonderen Helfer am Ort einen gediegenen Untergrund 
über den sonst bevorzugten Katasterauszügen, die qu 
und qualitativ weit hinter diesen grundbuchamtlichen 
registern zurückbleiben. 

Die Monatsversammlungen fanden sämtlich in 
üblichen Weise abends SVs Uhr und zwar jeden dntieij 
Donnerstag in den Wintermonaten — von Januar 
April und dann wieder von Oktober bis Dezember 
Künstlerzimmer der Gastwirtschaft zum »Krokodil» 
Sie waren im allgemeinen gut besucht. Die erste \*ersa 
des verflossenen Jahres war zugleich die satzungsmäßtge 
Versammlung, zu der die Mitglieder durch Anzeige im 'I 
Kurier* vorschriftsmäßig eingeladen waren. Den Vorsit 
Versammlung führte der erste Vorstand Archivrat Dr. 
menhoff. Schriftführer war Bibliothekskustos Dr. Rcick' 
Der Vorsitzende verlas zunächst im Auszug die zum 
bestimmte Vereinschronik über das verflossene Jahr 1911. 
gedachte noch einmal des schweren Verlustes, den der 
durch den Heimgang seines langjährigen ersten Vorstandes! 
eigentlichen Begründers Justizrats Freiherrn von Kreß erlit 
der Aussegnung seiner Leiche und der dabei gehaltenen Rc 
Über die Vereinstätigkeit des Jahres 1911 ist in deni da 
erschienenen Jahresbericht berichtet worden. 

Dem Schatzmeister Kommerzienrat Carl Cnopf, de 
gleichfalls dort abgedruckte Vereinsrechnung über das 
1911 in Vorlage brachte, wurde Entlastung erteilt. Den 
anschlag für 1912 legte der Vorsitzende vor, nachdem er «u? 
in einer Ausschuüsitzung beraten und einstimmig geneh 



genehm 



7 — 



Versammlung wurde er einstimmig 
nn noch die Wahl der Ausschuß- 
mitghciier für drc kommenden drei Jahre 1912 bis 1914. Es 
wunle der ganze bisherige Ausschuß wiedergewählt. 

Den Vortrag de& Abends hielt Dr, Theodor HamiM, 
zweiter Direktor des Germanischen Museums. Er behandelte 
diÄ Thema; »Über ein Fasquill auf den Nürnberger Rat vom 
jähre 1731 und den sich daran anschließi^Ddcn Proxeß». Unter 
ficn zahlreichen interessanten Rechtsfällen, die die Geschichte 
^cr Reichsstadt aufzuweisen hat, so führte der Vortragende 
au5, 151 namentlich einer bisher nirgends behandelt oder cr- 
''•"* wrirden» obgleich sich doch für ihn die Akten Vi»ll- 
^er als von irgend einem anderen Prozeß erhalten haben, 
l^urch die liefen Einblicke in Zeit und Menschen» die dieser 
' gestattet, verdient er auch heute noch unsere Auf* 
amkeit, zumal er uns durch eine merkwürdige Mischung 
*^rnstci und heiterer Motive fesselt. Der Prozeß knüpfte sich 
^n das Erscheinen eines Pasquills mit der Abbildung einer 
^"gierten Spottmedaillc auf den reichsstädtisch nürnbergischen 
*^t, ths auf der Leipziger Jubiialemesse tles Jahres 1731 zu- 
^•^ lufgetaucht war. Die Schmähschrift ist nur eine aus der 
Reihe ähnlicher »verfänglicher Scartequen% die im 
Drittel des 18. Jahrhunderts in und um Nürnberg im 
^«Ttck herauskamen und alle den zwischen dem Rat und der 
'^ufmannÄchafi wegen der außerordentlichen Höhe der »Losung«, 
^- h der allgemeinen direkten Staatssteuer, ausgebrochenen 
^■^tuten Zwist zum Gegenstand hatten. Das Medaillenpasquill 
^*t letucn gegen den Rat gewandten Bibelversen wurde jedoch 
Jas aufreizendste und gefährlichste aller bisher erschienenen 
ihlctc empfunden» und so setzte denn der Nürnberger Rat 
Vci^m mit den Stadtgerichten zu Leipzig alle Hebe! in 
egung, um dem »Lögenschreiber* auf die Spur zu kommen« 
L'rhcbcr oder Verfasser des Pasquills müssen der Globus- 
Her und Mathematikus Juh. Phil. Andrcae in Nürnberg und 
istcr Parteigänger der Markgrafen von Brandenburg* 
•-^öijch und ihrer Ansprijche, Joh. Paul Glück in Schwabach, 
^fccschen werden, von denen jedoch bei der ablehnenden, ja 
"l^^^b?©. H»llung der markgrärtichen Regierung nur Aodreae 



— 8 — 

'Jinj^fc^t -gemacht und seiner Bestrafung entgegengciiihr. 
kannte. AU Kupferstecher für die Medaillenabbiidun^ »r 
Spic-'^elmachcr Joh. Christoph Bemdt, als Drucker A?rd 
Bronauer an dem Handel beteiligt gewesen. Von des z^=\ 

fachen Verhören und Zeugenvernehmungen, den zahlreich«:: 

GLTän^^nis geschriebenen Briefen des hochintelligenten .X^rül 

seiner Verurteilung zu lebenslänglicher Kerkerhaft uod 

>!)öswilli^cn Entweichung* anderthalb Monate nach Verkü&iii: 

diest-s Urteils Ende März 1734 handelte der zweite Tel :- 

Vortra'^s, auf dessen interessante Einzelheiten einzugehen = 

zu weil führen würde, zumal der Vortrag inzwischen ausftbr: 

im I nterhaltungsblalt des »Fränkischen Kurier« erschienes 5:' 

nie zweite Sitzung fand Donnerstag, den 16. Febr. 

statt. iKr Vorsitzende, Archivrat Dr. Mummenhoff, ko= 

den Versammelten <lie erfreuliche Tatsache mitteilen, dai« 

einen in vielen Kxcmjjlaren ergangenen Aufruf hin 34 ncuel 

;^lie<ler «lern Verein beigetreten seien. Zwei hochgeschätzt